{"id":147898,"date":"2026-03-18T14:00:08","date_gmt":"2026-03-18T13:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147898"},"modified":"2026-03-18T15:56:08","modified_gmt":"2026-03-18T14:56:08","slug":"wenn-kritik-zum-risiko-wird-offener-brief-warnt-vor-erosion-der-meinungsfreiheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147898","title":{"rendered":"Wenn Kritik zum Risiko wird: Offener Brief warnt vor Erosion der Meinungsfreiheit"},"content":{"rendered":"<p>Die &bdquo;UN-Sonderberichterstatterin f&uuml;r Meinungsfreiheit und freie Meinungs&auml;u&szlig;erung&ldquo;, Irene Khan, hat vom 26. Januar bis 6. Februar Deutschland einen offiziellen Besuch abgestattet. In diesem Rahmen traf sie am 1. Februar in K&ouml;ln Andrej Hunko, zuvor Berichterstatter f&uuml;r Meinungsfreiheit der parlamentarischen Versammlung des Europarates, und Jan Ristau, Autor des Buches &bdquo;Meinungsfreiheit in Gefahr&ldquo;. Am 6. Februar stellte Frau Khan ihre &bdquo;vorl&auml;ufigen Beobachtungen&ldquo; der &Ouml;ffentlichkeit vor, ein ausf&uuml;hrlicher Bericht ist in Arbeit. <strong>Andrej Hunko<\/strong> und <strong>Jan Ristau <\/strong>haben sich nun mit einem Offenen Brief an Frau Khan gewandt.<br>\n<!--more--><br>\nSehr geehrte Frau Khan,<\/p><p>wir m&ouml;chten zur&uuml;ckkommen auf unser Gespr&auml;ch vom 1. Februar 2026 in K&ouml;ln, f&uuml;r das wir uns bedanken m&ouml;chten, sowie auf Ihre vorl&auml;ufigen Beobachtungen zum Zustand der Meinungsfreiheit in Deutschland, die Sie in Ihrer <a href=\"https:\/\/www.ohchr.org\/en\/press-releases\/2026\/02\/germany-un-expert-warns-space-freedom-expression-shrinking-amidst-growing\">Stellungnahme vom 6. Februar 2026<\/a> zusammengefasst haben.<\/p><p>Wir begr&uuml;&szlig;en sehr, dass Sie einige wichtige Punkte in Bezug auf den Zustand der Meinungsfreiheit in Deutschland angesprochen haben. Einige Punkte, die wir in dem gemeinsamen Gespr&auml;ch mit Ihnen und Frau Allison Thomas-McPhee angesprochen haben, haben Sie in Ihrer Stellungnahme nicht aufgef&uuml;hrt. Wir hoffen, dass Sie diese Punkte in Ihrem vollst&auml;ndigen Bericht &uuml;ber Ihren Besuch in Deutschland, den Sie f&uuml;r Juni 2026 in Aussicht gestellt haben, entsprechend w&uuml;rdigen werden.<\/p><p>Damit diese f&uuml;r die Meinungsfreiheit in Deutschland &auml;u&szlig;erst wichtigen Themen Beachtung finden, m&ouml;chten wir diese &ndash; neben ein paar weiteren Punkten &ndash; mit diesem Offenen Brief an Sie noch einmal ansprechen:<\/p><ol>\n<li>Kritische Stimmen werden inzwischen mit EU-Sanktionen belegt. Dazu geh&ouml;ren deutsche Journalisten wie H&uuml;seyin Dogru. Der Vorwurf lautet &bdquo;Desinformation&ldquo;, ohne dass dieser Begriff f&uuml;r die Zwecke der Sanktionen definiert wurde. Die Ma&szlig;nahmen sind teilweise drastisch: Einreiseverbote, Ausreiseverbote, Sperrung von Bankkonten, Einfrieren von Verm&ouml;genswerten und ein umfassendes Verbot jeglicher finanziellen Unterst&uuml;tzung. Sie teilten uns mit, dass das bei Ihrem Besuch in Deutschland nicht Thema sei, da Sie den Stand der Meinungsfreiheit in Bezug auf Deutschland und nicht auf die EU untersuchen w&uuml;rden. Jedoch sind es deutsche Beh&ouml;rden, welche die EU-Sanktionen umsetzen (&uuml;brigens genauso wie die Bundesnetzagentur im Zusammenhang mit der Umsetzung des Digital Services Act &ndash; dies haben Sie in Ihrer Stellungnahme ja ebenfalls angesprochen). Bitte beachten Sie zudem, dass es in Deutschland kein Gesetz gibt, dass &bdquo;Desinformation&ldquo; per se verbietet. Des Weiteren hat der deutsche Bundestag in diesem Zusammenhang am 15.01.2026 ein Gesetz verabschiedet, welches &uuml;ber EU-Vorgaben hinausgeht und Straftatbest&auml;nde f&uuml;r die Hilfe von von der EU sanktionierten Personen geschaffen hat, welche von der EU nicht vorgesehen waren. Insofern werden die EU-Sanktionen nicht nur von der Bundesregierung unterst&uuml;tzt, sondern der deutsche Gesetzgeber versch&auml;rft diese noch &ndash; zu Lasten der Meinungsfreiheit in Deutschland.<\/li>\n<li>Sie schreiben in Ihrer Stellungnahme, dass die Medienfreiheit in Deutschland im Allgemeinem robust sei. Die deutsche Bundesregierung ging jedoch in der Vergangenheit wiederholt gegen von der Meinungs- und Pressefreiheit gesch&uuml;tzten Journalismus vor. Das Verbot des Magazins <em>Compact<\/em> wurde durch das Bundesverwaltungsgericht aufgehoben[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]. Die Abmahnung eines regierungskritischen Journalisten wegen zul&auml;ssiger Meinungs&auml;u&szlig;erung durch die Bundesregierung musste durch das Bundesverfassungsgericht aufgehoben werden[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]. Die Stelle der Bundesregierung reagierte darauf in einer Stellungnahme und erkl&auml;rte, dass sie zu einem anderen Ergebnis als das Bundesverfassungsgericht gelangt, was die Trennlinie zwischen Tatsachenbehauptungen und Meinungs&auml;u&szlig;erungen angeht[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>]. Des Weiteren f&ouml;rdert die Bundesregierung Aktivit&auml;ten von Organisationen mit Millionen von Steuergeldern, welche sich zur Aufgabe gemacht haben, andere (regierungskritische) Meinungen, die v&ouml;llig unproblematisch von der Meinungsfreiheit gedeckt sind, zu kontrollieren und zu &uuml;berwachen[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>].<\/li>\n<li>Machtkritik f&uuml;hrte in der jungen Vergangenheit immer h&auml;ufiger zu Hausdurchsuchungen oder zu Verurteilungen &ndash; und zwar nicht nur bei Aktivismus im Zusammenhang mit Pal&auml;stina. Dabei ging es oft um &Auml;u&szlig;erungen, die in Deutschland entweder straflos oder allenfalls der Bagatellkriminalit&auml;t zuzuordnen sind. In der allgemeinen Strafrechtspraxis werden Verfahren wegen Ehrverletzungen bei Privatpersonen in der Regel eingestellt oder es erfolgt der Verweis auf den Privatklageweg. Bei (m&ouml;glichen) Ehrverletzungen von Politikern drohen jedoch schon bei Begriffen wie &bdquo;Schwachkopf&ldquo;[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>], &bdquo;d&uuml;mmste Au&szlig;enministerin der Welt&ldquo; oder &bdquo;Kriegstreiberin&ldquo; Hausdurchsuchungen mit Beschlagnahme digitaler Endger&auml;te[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>]. Eine zu hinterfragende Rolle spielen dabei &uuml;brigens auch die von Ihnen genannten Trusted Flagger, die anscheinend viel zu viele &Auml;u&szlig;erungen als strafw&uuml;rdig einordnen. So hat das Bundeskriminalamt &uuml;ber 65 Prozent der F&auml;lle, welche ihm von den Trusted Flaggern der Meldestelle REspect! als strafw&uuml;rdig gemeldet wurden, als nicht strafrechtlich relevant eingestuft. Die Trusted Flagger spielen also eine zu analysierende Rolle in der von Ihnen kritisierten Kriminalisierung von &Auml;u&szlig;erungen.<\/li>\n<li>Ein weiteres Problem ist in diesem Zusammenhang, dass Strafvorschriften, welche in den offenen Meinungsaustausch eingreifen, in den letzten Jahren zugenommen haben. Tatbest&auml;nde oder Qualifikationstatbest&auml;nde des Strafgesetzbuches wurden neu geschaffen beziehungsweise erweitert oder erg&auml;nzt: &sect; 126 (St&ouml;rung des &ouml;ffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten), &sect; 126a (Gef&auml;hrdendes Verbreiten personenbezogener Daten), &sect; 130 (Volksverhetzung), &sect; 140 (Belohnung und Billigung von Straftaten), &sect; 185 (Beleidigung), &sect; 188 (Gegen Personen des politischen Lebens gerichtete Beleidigung, &uuml;ble Nachrede und Verleumdung), &sect; 192a (Verhetzende Beleidigung) oder &sect; 241 (Bedrohung). Dabei stellt sich die Frage nach einer Politisierung des Strafrechts. So wurde zum Beispiel &sect; 126a StGB von Strafrechtsprofessoren als &bdquo;Einfallstor f&uuml;r politisches Strafrecht&ldquo; und als &bdquo;Einfallstor f&uuml;r eine staatliche Bewertung und Sanktionierung gesellschaftlicher Meinungsk&auml;mpfe&ldquo; bezeichnet[<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>]. Diese Strafvorschriften werden in der Rechtswissenschaft deshalb zum Teil stark kritisiert. Teilweise wird sogar die Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit in Frage gestellt[<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>]. Begr&uuml;ndet wird dies zum Beispiel damit, dass Vorfeldaktivit&auml;ten erfasst w&uuml;rden, die viel zu weit von einer konkreten Rechtsgutsverletzung entfernt seien oder diese Aktivit&auml;ten das erforderliche Strafw&uuml;rdigkeitsminimum nicht erreichten[<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>]. Bisweilen sei der Bogen verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igen Strafens deutlich &uuml;berspannt worden[<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>]. Verfassungsrechtler[<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>] kritisieren das Bem&uuml;hen, die Grenzen der Strafbarkeit zu Lasten der Meinungsfreiheit zu verschieben. Insofern kann eine unangemessene Ausweitung des Strafrechts gegen das Ultima-Ratio-Prinzip versto&szlig;en und damit auch in Bezug auf die Meinungsfreiheit h&ouml;chst problematisch sein.<\/li>\n<li>Bei der ganzen Diskussion &uuml;ber die Kriminalisierung von politischen &Auml;u&szlig;erungen und Machtkritik m&uuml;ssen Sie bedenken, dass in Deutschland die Strafbeh&ouml;rden nicht unabh&auml;ngig sind und eine Strafverfolgung nach politischem Gusto m&ouml;glich ist. Diskussionen &uuml;ber die Unabh&auml;ngigkeit der Staatsanwaltschaft in Deutschland gab es schon lange. Die Diskussion wurde vor einigen Jahren neu entfacht, weil der Europ&auml;ische Gerichtshof in einem Urteil vom 27. Mai 2019 feststellte, dass deutsche Staatsanwaltschaften der Gefahr ausgesetzt sind, von der Exekutive beeinflusst zu werden, und ein unabh&auml;ngiges Handeln nicht gew&auml;hrt ist. Es d&uuml;rfte auf der Hand liegen, dass nur eine unabh&auml;ngige Staatsanwaltschaft den Vorwurf politischer Verfolgung kritischer Stimmen, wie zahlreiche Einzelf&auml;lle nahelegen, ausr&auml;umen kann.<\/li>\n<li>Jeder, der sich kritisch gegen&uuml;ber Staat und Regierung &auml;u&szlig;ert, muss in Deutschland zudem damit rechnen, ins Visier des deutschen Inlandsgeheimdienstes, dem Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz, zu geraten. Seit einer Gesetzes&auml;nderung im Jahr 2021 d&uuml;rfen vom Verfassungsschutz nicht nur Personenzusammenschl&uuml;sse, sondern auch Einzelpersonen &uuml;berwacht werden. Seitdem steigt die Zahl der im Informationssystem der deutschen Verfassungsschutzbeh&ouml;rden genannten Personen schlagartig an. In den Jahren 2020 bis 2025 wurden 1.850.000 Personen neu abgespeichert (in den Jahren 2015 bis 2020 waren es lediglich 420.000 Personen). Der ehemalige Pr&auml;sident des Verfassungsschutzes, Thomas Haldenwang, sah es sogar als Aufgabe des Verfassungsschutzes an, dass der Staat auch &bdquo;gegen verbale und mentale Grenzverschiebungen&ldquo; vorgehen m&uuml;sse, da dies direkt auf das Denken und Reden der B&uuml;rger abziele. Die teilweise rechtswidrigen Bestrebungen des Verfassungsschutzes wurden best&auml;tigt durch einen Mitarbeiter des Verfassungsschutzes, der als Whistleblower[<a href=\"#foot_12\" name=\"note_12\">12<\/a>] berichtete, dass jeder ins Visier des Verfassungsschutzes geraten kann, &bdquo;der lediglich die Gr&uuml;nen nicht mag und ein nach offizieller Lesart staatsdelegitimierendes Plakat aufh&auml;ngt, ein entsprechendes Schild bei einer Demo hochh&auml;lt oder einen entsprechenden Post in sozialen Medien absetzt. Das reicht schon aus.&ldquo; Dabei m&uuml;sse man sich bewusst machen, wie ein Nachrichtendienst arbeitet: &bdquo;Wenn man etwa eine Organisationsstruktur aufkl&auml;ren will, guckt man sich nat&uuml;rlich auch an, mit wem die Zielpersonen verkehrt. Und dann &uuml;berpr&uuml;fen wir auch diese Leute. Wir durchleuchten das Umfeld, den Arbeitgeber, die Geliebte, die Kumpels, die zum Grillen kommen, also eigentlich alles, was wir finden k&ouml;nnen. Wir versuchen, ein Gesamtbild zu bekommen. Das machen wir nach handwerklichen Regeln, und diese Regeln sind f&uuml;r alle gleich, egal ob Linksextremist oder Staatsdelegitimierer. Wir machen alles, was das Handwerk hergibt und fahren alles auf, was wir bei echten Extremisten auch auffahren.&ldquo;[<a href=\"#foot_13\" name=\"note_13\">13<\/a>]<\/li>\n<li>Sie zitieren eine Studie, nach der fast 85 Prozent der deutschen Akademiker seit Oktober 2023 eine zunehmende Bedrohung der akademischen Freiheit empfinden. In diesem Zusammenhang m&ouml;chten wir auf ein Buch[<a href=\"#foot_14\" name=\"note_14\">14<\/a>] zweier Wissenschaftlerinnen hinweisen, in dem thematisiert wird, dass an deutschen Universit&auml;ten &bdquo;st&ouml;rende&ldquo; Professoren entlassen oder von hohen &Auml;mtern degradiert wurden, und dass der Druck, Forschung nur noch entlang bestimmter politischer Ideologien zu betreiben, zunimmt. Dies betrifft auch F&auml;lle vor Oktober 2023.<\/li>\n<li>Die empfundene schwindende Freiheit betrifft im &Uuml;brigen nicht nur das akademische Deutschland und ist auch nicht auf bestimmte Themen begrenzt. In der letzten Allensbach-Umfage haben nur 46 Prozent der Deutschen geantwortet, man k&ouml;nne seine politische Meinung frei &auml;u&szlig;ern[<a href=\"#foot_15\" name=\"note_15\">15<\/a>]. Nach einer INSA-Umfrage glauben 84&#8239;Prozent der Befragten, dass es Personen gibt, die ihre Meinung nicht &auml;u&szlig;ern, weil sie Angst vor Konsequenzen haben[<a href=\"#foot_16\" name=\"note_16\">16<\/a>]. Das sind alles f&uuml;r eine Demokratie katastrophale Werte.<\/li>\n<li>Im &Uuml;brigen scheinen Sie den Digital Services Act positiv zu bewerten. Gleichzeitig erkl&auml;ren Sie, dass in einer demokratischen Gesellschaft Toleranz gegen&uuml;ber unterschiedlichen Ansichten und Kritik, insbesondere gegen&uuml;ber Personen des &ouml;ffentlichen Lebens, respektiert werden m&uuml;sse, auch gegen&uuml;ber &Auml;u&szlig;erungen, die &bdquo;rechtm&auml;&szlig;ig, aber abscheulich&ldquo; (&bdquo;lawful but awful&ldquo;) sind. Jedoch soll der Digital Services Act gerade solche rechtm&auml;&szlig;igen &Auml;u&szlig;erungen bek&auml;mpfen[<a href=\"#foot_17\" name=\"note_17\">17<\/a>]. Insofern w&auml;re es ein Widerspruch, wenn Sie rechtm&auml;&szlig;ige &Auml;u&szlig;erungen, die subjektiv &bdquo;awful&ldquo; sind, als in einer demokratischen Gesellschaft zu tolerieren bezeichnen, w&auml;hrend Sie gleichzeitig den Digital Services Act loben. Und dass es der Bundesnetzagentur ausdr&uuml;cklich nicht nur um die Verfolgung rechtswidriger Inhalte geht, geht aus dem <a href=\"https:\/\/www.dsc.bund.de\/DSC\/DE\/4TrustedF\/leitfaden.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3\">Leitfaden der Bundesnetzagentur zur Zertifizierung als Trusted Flagger<\/a> hervor. Nach diesem Leitfaden sollen zum Beispiel auch &bdquo;Negative Auswirkungen auf den zivilen Diskurs&ldquo; meldungsw&uuml;rdige Inhalte darstellen k&ouml;nnen. Falls Sie den Digital Services Act, der weit &uuml;ber das in Deutschland zuvor geltende Netzwerkdurchsetzungsgesetz hinausgeht, loben, w&auml;re im &Uuml;brigen interessant, zu erfahren, wie Sie die Bedenken Ihres Vorg&auml;ngers als Sonderberichterstatter f&uuml;r Meinungsfreiheit, David Kaye, zum Netzwerkdurchsetzungsgesetz[<a href=\"#foot_18\" name=\"note_18\">18<\/a>] im Lichte des Digital Services Act bewerten.<\/li>\n<li>Sie schienen in unserem Gespr&auml;ch die staatliche F&ouml;rderung von NGOs und anderen Organisationen unproblematisch zu finden, auch wenn dadurch (teilweise erheblich) Einfluss auf die Meinungsbildung des Volkes genommen wird. Das deutsche Bundesverfassungsgericht sagt gleichzeitig: &bdquo;In einem demokratischen Staatswesen muss sich die Willensbildung des Volkes frei, offen und unreglementiert vollziehen. (&hellip;) Willensbildung des Volkes und staatliche Willensbildung sind auf vielf&auml;ltige Weise miteinander verschr&auml;nkt. In einer Demokratie muss sich diese Willensbildung aber vom Volk zu den Staatsorganen, nicht umgekehrt von den Staatsorganen zum Volk hin, vollziehen.&ldquo; Des Weiteren muss der Prozess der Meinungs- und Willensbildung des Volkes grunds&auml;tzlich &bdquo;staatsfrei&ldquo; bleiben[<a href=\"#foot_19\" name=\"note_19\">19<\/a>]. Deutsche Staatsrechtsprofessoren kritisieren, dass diese Voraussetzungen in der EU und in Deutschland nicht erf&uuml;llt sind. Die F&ouml;rderpraxis sowohl auf EU-Ebene als auch auf nationaler Ebene sei mit geltendem Recht kaum zu vereinbaren[<a href=\"#foot_20\" name=\"note_20\">20<\/a>]. Der australische Forscher Andrew Lowenthal spricht von einem gro&szlig;en, gut organisierten, finanziell ausgestatteten und vernetzten System, das weit &uuml;ber einzelne Organisationen hinausgeht. Es sei ein Projekt, das in industriellem Ma&szlig;stab beeinflusst, wie Menschen die Welt wahrnehmen und politisch handeln.[<a href=\"#foot_21\" name=\"note_21\">21<\/a>] Einer der renommiertesten deutschen Staatsrechtler, Prof. Dr. Christoph Degenhart, emeritierter Professor f&uuml;r Staats- und Verwaltungsrecht sowie Medienrecht der Universit&auml;t Leipzig und ehemaliger Richter am s&auml;chsischen Verfassungsgerichtshof, dr&uuml;ckt es so aus: &bdquo;Projekte zivilgesellschaftlichen Engagements sollen verl&auml;sslich [von der Bundesregierung] unterst&uuml;tzt, also finanziert werden, unter anderem gegen Rassismus, Queerfeindlichkeit, Antifeminismus oder Antiislamismus. Es sind vor allem NGOs, die in den Genuss der Demokratief&ouml;rderung in Gestalt dauerhafter Alimentierung kommen sollen. Wer w&auml;re schon gegen Demokratie oder gegen Vielfalt und deren F&ouml;rderung? So begr&uuml;&szlig;enswert das Anliegen erscheinen mag: Nicht nur sind staatlich alimentierte Nichtregierungsorganisationen ein Widerspruch in sich. Staatliche Finanzierung bedeutet Staatsn&auml;he, schafft Abh&auml;ngigkeiten und staatliches Einflusspotential. (&hellip;). Auch staatliche F&ouml;rderung kann grundrechtliche Freiheit gef&auml;hrden und zur schleichenden Aush&ouml;hlung der Meinungsfreiheit beitragen.&ldquo;[<a href=\"#foot_22\" name=\"note_22\">22<\/a>]<\/li>\n<\/ol><p>Wenn Sie in Ihren abschlie&szlig;enden Bemerkungen sagen, dass die Regierung nun den aktuellen Bedrohungen und Herausforderungen f&uuml;r die Meinungsfreiheit auf eine Weise begegnen m&uuml;sse, die den Menschenrechten und einem pluralistischen, inklusiven Diskurs Vorrang einr&auml;umt, dann untersch&auml;tzen Sie unserer Meinung nach, dass die Gefahren f&uuml;r die Meinungsfreiheit in Deutschland in erheblichem Ma&szlig;e auch von der Exekutive ausgehen. Das kommt in Ihrer Stellungnahme leider viel zu kurz und ist thematisch eingeengt. Regierungskritische Stimmen werden von der Bundesregierung nicht nur bek&auml;mpft, wenn es um das Thema Israel und Pal&auml;stina geht, sondern auch bei allen anderen der Regierung unliebsamen Themen. Das Grundrecht auf Meinungsfreiheit ist aber gerade aus dem besonderen Schutzbed&uuml;rfnis der Machtkritik erwachsen und findet darin unver&auml;ndert ihre Bedeutung[<a href=\"#foot_23\" name=\"note_23\">23<\/a>]. Dass dieses Schutzbed&uuml;rfnis in Gefahr ist, haben wir versucht, Ihnen exemplarisch an den oben genannten Punkten zu schildern. Unseres Erachtens sind dies alles Punkte, die in Ihrem Abschlussbericht Ber&uuml;cksichtigung finden m&uuml;ssen, um ein vollst&auml;ndiges Bild des Zustandes der Meinungsfreiheit in Deutschland zu zeichnen. Wenn Sie dazu weitere Informationen w&uuml;nschen, stehen wir Ihnen gerne zur Verf&uuml;gung.<\/p><p>Hochachtungsvoll<\/p><p>Andrej Hunko, ehemaliger Berichterstatter f&uuml;r Meinungsfreiheit im Europarat<\/p><p>Jan Ristau, Rechtsanwalt und Autor des Buches &bdquo;Meinungsfreiheit in Gefahr! Wie der Staat die Demokratie aush&ouml;hlt&ldquo;<\/p><p><small>Titelbild: Jo Panuwat D\/shutterstock.com<\/small><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/verbot-compact-aufgehoben-100.html\">tagesschau.de\/inland\/verbot-compact-aufgehoben-100.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/SharedDocs\/Entscheidungen\/DE\/2024\/04\/rk20240411_1bvr229023.html\">bundesverfassungsgericht.de\/SharedDocs\/Entscheidungen\/DE\/2024\/04\/rk20240411_1bvr229023.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.bmz.de\/de\/aktuelles\/archiv-aktuelle-meldungen\/bmz-stellungnahme-beschluss-bundesverfassungsgericht-207318\">bmz.de\/de\/aktuelles\/archiv-aktuelle-meldungen\/bmz-stellungnahme-beschluss-bundesverfassungsgericht-207318<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] <a href=\"https:\/\/gegenmedien.info\/monitoring\/\">https:\/\/gegenmedien.info\/monitoring\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/wegen-schwachkopf-beleidigung-habeck-loest-hausdurchsuchung-bei-rentner-aus-ld.1857625\">nzz.ch\/international\/wegen-schwachkopf-beleidigung-habeck-loest-hausdurchsuchung-bei-rentner-aus-ld.1857625<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] So die Rechtsprofessoren Josef Franz Lindner\/Frauke Rostalski\/Elisa Hoven, Freiheitsgef&auml;hrdungen, JZ 25, 945, 948<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] Hoven\/ Rostalski, Diskursverbesserung durch Diskursverk&uuml;rzung? Der Praxistext des &sect; 126a StGB als Mahnung zu politischer Neutralit&auml;t des Strafrechts, KriPoZ 2024, 167, 170 (<a href=\"https:\/\/kripoz.de\/2024\/05\/31\/diskursverbesserung-durch-diskursverkuerzung-der-praxistest-des-%c2%a7-126a-stgb-als-mahnung-zu-politischer-neutralitaet-des-strafrechts\/\">https:\/\/kripoz.de\/2024\/05\/31\/diskursverbesserung-durch-diskursverkuerzung-der-praxistest-des-%c2%a7-126a-stgb-als-mahnung-zu-politischer-neutralitaet-des-strafrechts\/<\/a>)<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] Hoven\/ Rostalski, Diskursverbesserung durch Diskursverk&uuml;rzung? Der Praxistext des &sect; 126a StGB als Mahnung zu politischer Neutralit&auml;t des Strafrechts, KriPoZ 2024, 167, 170 (<a href=\"https:\/\/kripoz.de\/2024\/05\/31\/diskursverbesserung-durch-diskursverkuerzung-der-praxistest-des-%c2%a7-126a-stgb-als-mahnung-zu-politischer-neutralitaet-des-strafrechts\/\">https:\/\/kripoz.de\/2024\/05\/31\/diskursverbesserung-durch-diskursverkuerzung-der-praxistest-des-%c2%a7-126a-stgb-als-mahnung-zu-politischer-neutralitaet-des-strafrechts\/<\/a>)<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] Siehe nur Mitsch, Der unm&ouml;gliche Zustand des &sect; 130 StGB, KriPoz 2018, 198; Hoven\/Rostalski, Diskursverbesserung durch Diskursverk&uuml;rzung? Der Praxistext des &sect; 126a StGB als Mahnung zu politischer Neutralit&auml;t des Strafrechts, KriPoZ 2024, 167, 170 (<a href=\"https:\/\/kripoz.de\/2024\/05\/31\/diskursverbesserung-durch-diskursverkuerzung-der-praxistest-des-%c2%a7-126a-stgb-als-mahnung-zu-politischer-neutralitaet-des-strafrechts\/\">https:\/\/kripoz.de\/2024\/05\/31\/diskursverbesserung-durch-diskursverkuerzung-der-praxistest-des-%c2%a7-126a-stgb-als-mahnung-zu-politischer-neutralitaet-des-strafrechts\/<\/a>)<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] Schiemann, &Auml;nderungen im Strafgesetzbuch durch das Gesetz zur Bek&auml;mpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalit&auml;t, KriPoz 2020, 269, 276 (<a href=\"https:\/\/kripoz.de\/2020\/09\/22\/aenderungen-im-strafgesetzbuch-durch-das-gesetz-zur-bekaempfung-des-rechtsextremismus-und-der-hasskriminalitaet\/\">https:\/\/kripoz.de\/2020\/09\/22\/aenderungen-im-strafgesetzbuch-durch-das-gesetz-zur-bekaempfung-des-rechtsextremismus-und-der-hasskriminalitaet\/<\/a>)<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_11\" name=\"foot_11\">&laquo;11<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien-und-film\/christoph-degenhart-wie-der-staat-meinungsfreiheit-bedroht-19738785.html\">faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien-und-film\/christoph-degenhart-wie-der-staat-meinungsfreiheit-bedroht-19738785.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_12\" name=\"foot_12\">&laquo;12<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/politik\/verfassungsschuetzer-schlaegt-alarm-der-rechtsstaat-wird-ausgehoehlt-2543613\">schwaebische.de\/politik\/verfassungsschuetzer-schlaegt-alarm-der-rechtsstaat-wird-ausgehoehlt-2543613<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_13\" name=\"foot_13\">&laquo;13<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/politik\/verfassungsschuetzer-schlaegt-alarm-der-rechtsstaat-wird-ausgehoehlt-2543613\">schwaebische.de\/politik\/verfassungsschuetzer-schlaegt-alarm-der-rechtsstaat-wird-ausgehoehlt-2543613<\/a>, siehe auch <a href=\"https:\/\/www.lvz.de\/mitteldeutschland\/sachsen-plaudernder-mitarbeiter-neue-krise-fuer-verfassungsschutz-H4NIYQYHGRFBBJZO37ZUBDERUQ.html\">lvz.de\/mitteldeutschland\/sachsen-plaudernder-mitarbeiter-neue-krise-fuer-verfassungsschutz-H4NIYQYHGRFBBJZO37ZUBDERUQ.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_14\" name=\"foot_14\">&laquo;14<\/a>] Egner, Heike &amp; Anke Uhlenwinkel (2024): Disrupting the university. The creation of a culture of fear and the stifling of academic freedom in Germany, Austria and Switzerland. Neu-Isenburg: Westend, 96 p. Translated by Zachary Gallant, published 03.03.2025<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_15\" name=\"foot_15\">&laquo;15<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article68f11916cdf2d9fc0bea1883\/umfrage-nur-46-prozent-der-deutschen-glauben-ihre-meinung-frei-aeussern-zu-koennen.html\">welt.de\/politik\/deutschland\/article68f11916cdf2d9fc0bea1883\/umfrage-nur-46-prozent-der-deutschen-glauben-ihre-meinung-frei-aeussern-zu-koennen.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_16\" name=\"foot_16\">&laquo;16<\/a>] <a href=\"https:\/\/insa.news\/meinungsfreiheit-in-gefahr\/\">https:\/\/insa.news\/meinungsfreiheit-in-gefahr\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_17\" name=\"foot_17\">&laquo;17<\/a>] please see Oster, The Application of the Digital Services Act to the Fight against Disinformation, JURA 2025, 129, 132<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_18\" name=\"foot_18\">&laquo;18<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.ohchr.org\/Documents\/Issues\/Opinion\/Legislation\/OL-DEU-1-2017.pdf\">http:\/\/www.ohchr.org\/Documents\/Issues\/Opinion\/Legislation\/OL-DEU-1-2017.pdf<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_19\" name=\"foot_19\">&laquo;19<\/a>] Vgl. das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 19. Juli 1966 &ndash; 2 BvE 1\/65 -, BVerfGE 20, 119 &ndash; 134<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_20\" name=\"foot_20\">&laquo;20<\/a>] <a href=\"https:\/\/rsw.beck.de\/aktuell\/daily\/meldung\/detail\/foerderung-ngos-eu-kommission-demokratieprinzip\">https:\/\/rsw.beck.de\/aktuell\/daily\/meldung\/detail\/foerderung-ngos-eu-kommission-demokratieprinzip<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_21\" name=\"foot_21\">&laquo;21<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/deutschland-hatte-grosse-fortschritte-bei-demokratie-und-meinungsfreiheit-gemacht-nun-scheint-es-in-eine-andere-richtung-zu-gehen-ld.1919496\">nzz.ch\/international\/deutschland-hatte-grosse-fortschritte-bei-demokratie-und-meinungsfreiheit-gemacht-nun-scheint-es-in-eine-andere-richtung-zu-gehen-ld.1919496<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_22\" name=\"foot_22\">&laquo;22<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien-und-film\/christoph-degenhart-wie-der-staat-meinungsfreiheit-bedroht-19738785.html\">faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien-und-film\/christoph-degenhart-wie-der-staat-meinungsfreiheit-bedroht-19738785.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_23\" name=\"foot_23\">&laquo;23<\/a>] BVerfGE 93, 266 (293) &ndash; Soldaten (1995); BVerfG-K vom 6.6.2007, 1 BvR 1423\/07 &ndash; Heiligendamm, Rn. 28<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die &bdquo;UN-Sonderberichterstatterin f&uuml;r Meinungsfreiheit und freie Meinungs&auml;u&szlig;erung&ldquo;, Irene Khan, hat vom 26. Januar bis 6. Februar Deutschland einen offiziellen Besuch abgestattet. In diesem Rahmen traf sie am 1. Februar in K&ouml;ln Andrej Hunko, zuvor Berichterstatter f&uuml;r Meinungsfreiheit der parlamentarischen Versammlung des Europarates, und Jan Ristau, Autor des Buches &bdquo;Meinungsfreiheit in Gefahr&ldquo;. Am 6. Februar stellte<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147898\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":147899,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[35,184,126,182],"tags":[3041,3451,3423,1324,441,901,2586,2079,1865,1163,2582,1415,3631,3453,1019],"class_list":["post-147898","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aufbau-gegenoeffentlichkeit","category-ueberwachung","category-erosion-der-demokratie","category-medienkonzentration-vermachtung-der-medien","tag-cancel-culture","tag-delegitimierung-des-staates","tag-digital-services-act","tag-foerdermittel","tag-freiheit","tag-geheimdienste","tag-gewaltenteilung","tag-hunko-andrej","tag-meinungsfreiheit","tag-meinungspluralismus","tag-offener-brief","tag-pressefreiheit","tag-ristau-jan","tag-strafverfolgung","tag-wirtschaftssanktionen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/shutterstock_2104760396.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/147898","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=147898"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/147898\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":147927,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/147898\/revisions\/147927"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/147899"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=147898"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=147898"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=147898"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}