{"id":148052,"date":"2026-03-22T09:00:00","date_gmt":"2026-03-22T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148052"},"modified":"2026-03-20T11:30:08","modified_gmt":"2026-03-20T10:30:08","slug":"hinweise-der-woche-451","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148052","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148052#h01\">Krieg gegen den Iran: Schiffe versenken macht mehr Spa&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148052#h02\">R&uuml;cktritt, Streitereien: Iran-Krieg spaltet Trump-Lager zunehmend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148052#h03\">Evangelikale US-Christen und Irankrieg: Gottes Wille<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148052#h04\">Unser Bild vom Iran ist das Ergebnis von &uuml;ber 40 Jahren US-amerikanischer Desinformation&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148052#h05\">Dieter Hallervorden: &bdquo;Kriegst&uuml;chtig zu sein, ist eine Schwafelei sondergleichen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148052#h06\">Unrecht im Schatten des Krieges<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148052#h07\">Spannungsfall 2026: Wie die deutsche Industrie auf Kriegswirtschaft vorbereitet wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148052#h08\">Realit&auml;tsverweigerung an der Spitze der EZB<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148052#h09\">Fast jedem Zweiten bringt ein Termin beim Jobcenter nichts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148052#h10\">Eine Klasse f&uuml;r sich<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Krieg gegen den Iran: Schiffe versenken macht mehr Spa&szlig;<\/strong><br>\nZur Belustigung seiner Zuh&ouml;rer lobte er die Zerst&ouml;rung gro&szlig;er iranischer Schiffe. Warum kaputt machen, wenn man sie doch behalten k&ouml;nne, habe er seine Gener&auml;le gefragt: Die h&auml;tten geantwortet, es mache mehr Spa&szlig;, sie zu versenken.<br>\nGeht es hier um die Sicherheit der USA? Der Welt? Die geplante Reise nach China soll nun wahrscheinlich nicht stattfinden. Trump m&uuml;sse den Krieg managen, hie&szlig; es. Oder: China will ihn nicht empfangen.<br>\nSchon in Davos gab sich Trump ganz selbstbewusst und siegessicher. In Venezuela, so Trump damals, sei eine neue Waffe eingesetzt worden, die die Raketenabwehr ausgeschaltet habe. Kein einziger Schuss sei gefallen. Wahrscheinlich sitzen China und Russland nun wieder an den Rei&szlig;brettern, sp&ouml;ttelte er. Was die USA unter ihm, Trump, machen, sei immer perfekt ausgef&uuml;hrt. Etwa die israelische Raketenabwehr (Eiserne Kuppel). Alles US-Technologie, alles unser Zeug. In unglaublicher Art und Weise h&auml;tten die USA die iranische Atombedrohung ausgeschaltet usw. (Anm.: Trump bezog sich auf den Zw&ouml;lf- Tage-Krieg 2025, in Kanzler-Deutsch die &bdquo;Drecksarbeit&ldquo;.)<br>\n<a href=\"https:\/\/www.astrid-online.it\/static\/upload\/trum\/0001\/trump-davos-2026.pdf\">astrid-online.it\/static\/upload\/trum\/0001\/trump-davos-2026.pdf<\/a><br>\nSolche Attit&uuml;den entstehen nicht aus dem Nichts. So redet nur einer, der sich an der Spitze der Tafel w&auml;hnt, zum Ma&szlig;stab aller Dinge macht und das eigene Land als &bdquo;unverzichtbar&ldquo; begreift. Man bekommt auch ein Gef&uuml;hl daf&uuml;r, wie &bdquo;richtige&ldquo; Kriegsf&uuml;hrung verstanden wird: schnell, hart, erbarmungslos, t&ouml;dlich. Kein Wunder, dass der russische Krieg gegen die Ukraine nicht verstanden wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/krieg-gegen-den-iran-schiffe-versenken\">Petra Erler<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Bomben als &bdquo;Himmelsgeschenke&ldquo;: Die irritierende Lust am Krieg<\/strong><br>\n&bdquo;Bitter&ldquo; ist die neue S&uuml;&szlig;e, stellt unser Autor fest: Seit Beginn des Iran-Kriegs ist in der Debatte und in den Medien eine Konfliktbegeisterung gewachsen. [&hellip;]<br>\nMit Krieg ist es wie mit Ern&auml;hrung. Irrt&uuml;mer allenthalben. Eier steigern den Cholesterinspiegel. Tiefk&uuml;hlgem&uuml;se hat weniger Vitamine. Sprengk&ouml;pfe machen tot und traurig. Auch so ein Vorurteil. Deshalb schleicht durch manche Schlagzeilen immer noch ein negativer Unterton. &bdquo;Dieser Krieg ist bitter, aber n&ouml;tig&ldquo; (Zeit). &bdquo;Wieder erledigen Amerika und Israel die Drecksarbeit&ldquo; (FAZ). &bdquo;Mehr Drecksarbeit, weniger Gerede vom V&ouml;lkerrecht&ldquo; (Spiegel). Was hei&szlig;t hier &bdquo;Dreck&ldquo;? Doch neben sauert&ouml;pfischer Zustimmung w&auml;chst endlich auch eine Konfliktbegeisterung, die den Anforderungen der Gegenwart entspricht. &bdquo;Bitter&ldquo; ist die neue S&uuml;&szlig;e.<br>\nDer Spiegel sieht &bdquo;Gr&uuml;nde, sich mit den Iranerinnen und Iranern zu freuen&ldquo;. Schlie&szlig;lich freuen &bdquo;die&ldquo; sich alle. Bild beobachtet, &bdquo;wie die Bev&ouml;lkerung bei jeder Bombe, die die Mullahs und ihre Geb&auml;ude trifft, jubelt&ldquo;. Denn &bdquo;die Bev&ouml;lkerung&ldquo; weilt entweder in sicherer Entfernung, ist kugelfest oder halt hart im Nehmen. Die FAZ wei&szlig; &uuml;ber &bdquo;Iraner&ldquo;: &bdquo;Sie sind gl&uuml;cklich &uuml;ber diesen Krieg.&ldquo; Bild zitiert eine in den USA lebende Exilantin. Ihr ist angesichts der Feuerb&auml;lle, &bdquo;als w&uuml;rde man Fl&uuml;gel entfalten und fliegen&ldquo;. Spa&szlig;bremse, wer da nicht mitfliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/bomben-als-himmelsgeschenke-die-irritierende-lust-am-krieg-li.10025010\">Andr&eacute; Mielke in der Berliner Zeitung (Bezahlschranke)<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.A.:<\/strong> Dieser Artikel von Andr&eacute; Milke widerspiegelt mit einem fast unertr&auml;glichem Sarkasmus Berichterstattungen von so manchen Medien, wobei ich mich frage, welche diabolische Hand die Feder dieser Autoren gef&uuml;hrt hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>R&uuml;cktritt, Streitereien: Iran-Krieg spaltet Trump-Lager zunehmend<\/strong><br>\nZuerst haben sich bekannte Gesichter der &bdquo;Make America Great Again&ldquo;-Bewegung (MAGA) wegen des Iran-Krieges gestritten, dann ist am Dienstag noch der US-Anti-Terror-Chef Joseph Kent zur&uuml;ckgetreten. Kent &ndash; ein Verschw&ouml;rungstheoretiker und Anh&auml;nger von US-Pr&auml;sident Donald Trump &ndash; k&ouml;nne den Krieg eigenen Angaben zufolge nicht &bdquo;guten Gewissens unterst&uuml;tzen&ldquo;. Medien wie die &bdquo;New York Times&ldquo; und das &bdquo;Wall Street Journal&ldquo; sehen Anzeichen einer &bdquo;wachsenden Spaltung&ldquo; des Trump-Lagers.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3424175\/\">ORF<\/a>\n<p>dazu: <strong>US-Antiterror-Chef tritt aus Protest gegen Iran-Krieg zur&uuml;ck<\/strong><br>\nIn den USA hat ein hochrangiger Vertreter des Sicherheitsapparates aus Protest gegen den Iran-Krieg mit sofortiger Wirkung seinen R&uuml;cktritt erkl&auml;rt. Der Leiter des Nationalen Terrorabwehr-Zentrums (NCTC), Joseph Kent, schrieb am Dienstag im Onlinedienst X, der Iran sei &raquo;keine unmittelbare Bedrohung&laquo; f&uuml;r die USA gewesen. Er k&ouml;nne diesen Krieg nicht guten Gewissens unterst&uuml;tzen, so der fr&uuml;here CIA-Mitarbeiter. Es sei offensichtlich, &raquo;dass wir diesen Krieg wegen Drucks aus Israel und seiner einflussreichen amerikanischen Lobby begonnen haben&laquo;, schrieb Kent in seinem auf X ver&ouml;ffentlichten R&uuml;cktrittsbrief an Trump.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/519695.us-antiterror-chef-tritt-aus-protest-gegen-iran-krieg-zur%C3%BCck.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Der Krieg, der die amerikanische Rechte spaltet<\/strong><br>\nTucker Carlson bricht ein konservatives Tabu: Der Krieg gegen Iran sei nicht Amerikas Krieg, sondern Israels.<br>\nEin Gespr&auml;ch in der Show von Tucker Carlson zeigt, wie eine politische Gewissheit der amerikanischen Rechten gerade zerbricht. Carlson, lange der einflussreichste Moderator von Fox News und heute Betreiber eines eigenen digitalen Mediennetzwerks, spricht mit Saagar Enjeti, Co-Moderator der popul&auml;ren Online-Politiksendung &laquo;Breaking Points&raquo;. Was wie eine gew&ouml;hnliche aussenpolitische Debatte beginnt, entwickelt sich schnell zu etwas anderem. Es geht um mehr als Iran, mehr als einen Krieg. Es geht um Verrat. Um die Frage, ob Donald Trump, der &laquo;Make America Great Again&raquo;-Messias, die Bewegung verkauft hat. Ob die Maga-Bewegung am Ende nur eine weitere amerikanische Erl&ouml;sungsfantasie war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/der-krieg-der-die-amerikanische-rechte-spaltet\/\">Infosperber<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Trump: Regierungs-Insider sauer wegen planlosem Iran-Krieg &ndash; &ldquo;es war ein Chaos&rdquo;<\/strong><br>\nDonald Trump hat sich den Verlauf des Kriegs im Iran anders vorgestellt, auch wenn er das nicht zugeben will. Das legen nun ein weiteres Mal Berichte seiner Mitarbeiter:innen nahe. Sie zeichnen ein chaotisches Bild der Arbeit im Wei&szlig;en Haus dieser Tage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/politik.watson.de\/politik\/usa\/572200807-donald-trump-iran-krieg-endet-wenn-ich-es-in-meinen-knochen-spuere\">watson<\/a><\/p>\n<p>sowie: <strong>Wachsender Widerstand gegen Trumps Kriegskurs in den USA<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147930\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Evangelikale US-Christen und Irankrieg: Gottes Wille<\/strong><br>\nDer Krieg mit Iran wird von US-Evangelikalen als Kreuzzug gegen die Feinde Israels gedeutet. Sie geben ihm damit eine religi&ouml;se Rechtfertigung.<br>\nVorige Woche umgab sich US-Pr&auml;sident Donald Trump im Oval Office mit einer Gruppe von rund 20 evangelikalen Pastoren und Predigerinnen. Sie legten ihre H&auml;nde auf seine Schulter und Arme und beteten f&uuml;r ihn und die US-Truppen. Die Szene erinnerte nicht zuf&auml;llig an Jesus und seine J&uuml;nger beim letzten Abendmahl. Organisiert hatte das fotogen inszenierte Gebet Paula White Cain, die Leiterin des &bdquo;B&uuml;ros f&uuml;r Glaubensfragen&ldquo; im Wei&szlig;en Haus, das Trump im Februar 2025 einrichten lie&szlig;. Die mehrfache Million&auml;rin soll daf&uuml;r sorgen, dass Amerika &bdquo;wieder eine Nation unter Gott wird&ldquo; &ndash; so lautet ihr Auftrag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Evangelikale-US-Christen-und-Irankrieg\/!6162022\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die globale milit&auml;rische Dominanz der USA br&ouml;ckelt<\/strong><br>\nDass die &Auml;ra der globalen milit&auml;rischen Dominanz der USA langsam zu Ende geht, zeigt der Krieg in der Ukraine schon seit Ende 2023. Wer sich nicht weigerte, das zu sehen, sah es schon l&auml;nger. Dass die USA und Israel sich m&ouml;glicherweise am Iran die Z&auml;hne ausbei&szlig;en k&ouml;nnten, zeichnete sich seit Juni vergangenen Jahres ab. &Uuml;berraschend kommt jetzt aber, dass ausgerechnet das Vorprellen des israelischen Ministerpr&auml;sidenten Benjamin Netanjahu die Erosion beschleunigte, vielleicht sogar einen Erdrutsch in Gang setzte, der weltweit Auswirkungen haben k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-globale-militaerische-dominanz-der-usa-broeckelt\/\">Globalbridge<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wie sind Trump und die US-Politik insgesamt nun zu bewerten?<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump und der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin haben versucht und weitgehend auch erreicht, die diplomatischen Kontakte zwischen den USA und Russland zu &ouml;ffnen und wieder zu beleben &ndash; auch wenn diese im Ukraine-Krieg noch zu keinen konkreten Resultaten gef&uuml;hrt haben. Aber welche Auswirkungen hat nun der Angriffskrieg der USA und Israels auf den Iran, einen zumindest wirtschaftlich nahen Verb&uuml;ndeten Russlands, auf die Beziehungen zwischen den USA und Russland? F&uuml;r Russland ist das keine einfach Situation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/wie-sind-trump-und-die-us-politik-insgesamt-nun-zu-bewerten\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Unser Bild vom Iran ist das Ergebnis von &uuml;ber 40 Jahren US-amerikanischer Desinformation&raquo;<\/strong><br>\nZeitgeschehen im Fokus Die Gr&uuml;nde f&uuml;r den Angriff Israels und der USA auf den Iran reichen von &laquo;den Bau der Atombombe verhindern&raquo;, bis zu einem &laquo;Regime Change&raquo;. Was wollen Israel und die USA tats&auml;chlich erreichen?<br>\nJacques Baud Es gibt viele Gr&uuml;nde, die auf komplexe Weise miteinander verbunden sind. Um dies zu verstehen, muss man wahrscheinlich zwischen den tieferen Gr&uuml;nden und den Vorw&auml;nden unterscheiden.<br>\nIn den USA gibt es eindeutig eine Obsession gegen&uuml;ber dem Iran, die sowohl bei den Republikanern als auch bei den Demokraten zu finden ist und die mit der islamischen Revolution von Ayatollah Khomeini im Jahr 1979 begann. Die Amerikaner haben den Sturz des Schahs und &ndash; vor allem &ndash; die Besetzung ihrer Botschaft in Teheran durch iranische Studenten und den darauf folgenden katastrophalen Rettungsversuch durch Spezialeinheiten im April 1980 (Operation EAGLE CLAW) nicht verziehen.<br>\nBei Israel ist dieses Ph&auml;nomen j&uuml;ngeren Datums und geht auf die fr&uuml;hen 2000er Jahre zur&uuml;ck, als die USA 2003 in den Irak einmarschierten. Die israelische Sicherheitspolitik wird von dem 1982 von Oded Yinon ausgearbeiteten Plan beeinflusst, der darauf abzielte, die grossen sunnitischen Nachbarl&auml;nder Israels zu spalten, damit sie durch interne Konflikte gel&auml;hmt w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zgif.ch\/2026\/03\/17\/unser-bild-vom-iran-ist-das-ergebnisvon-ueber-40-jahren-us-amerikanischer-desinformation\/\">Zeitgeschehen im Focus<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Nuklearprogramm &bdquo;vernichtet&ldquo;: US-Geheimdienstchefin widerspricht Trumps Begr&uuml;ndung f&uuml;r Angriff auf Iran<\/strong><br>\nErneute Uneinigkeit in der US-Regierung: Nachdem US-Pr&auml;sident Trump vor einer gro&szlig;en Bedrohung durch das iranische Atomprogramm warnte, sagen die Geheimdienste nun, dieses sei seit letztem Sommer vernichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/nuklearprogramm-vernichtet-us-geheimdienstchefin-widerspricht-trumps-begrundung-fur-angriff-auf-iran-15374489.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Amnesty-Chefin Hashemi &uuml;ber Iran: &ldquo;Man hat jetzt den schlechtesten m&ouml;glichen Outcome erreicht&rdquo;<\/strong><br>\nAngesichts der starken Angriffe auf zivile Infrastruktur kritisiert Shoura Hashemi jenen Teil der iranischen Diaspora, der den Krieg immer noch feiert &ndash; und der sich zunehmend radikalisiert<br>\nVor knapp zwei Wochen begann der v&ouml;lkerrechtswidrige US-israelische Angriff auf den Iran. Seitdem hat sich der brutale Konflikt auf den gesamten Nahen Osten ausgeweitet &ndash; mit zahlreichen zivilen Opfern. F&uuml;r die &Ouml;sterreich-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin von Amnesty International, Shoura Hashemi, ist der Jubel &uuml;ber den Krieg piet&auml;tlos. Die Menschenrechtsexpertin hat in der Vergangenheit mit ihren Vorw&uuml;rfen gegen das Vorgehen von Israels Regierung im Gazastreifen f&uuml;r Aufsehen gesorgt. Vor dem Hintergrund der aktuellen Angriffe f&uuml;rchtet Hashemi, dass der Bev&ouml;lkerung im Iran nun ein h&auml;rteres Regime droht. Ein Gespr&auml;ch &uuml;ber die zutiefst gespaltene iranische Diaspora und die verhaltenen Aussichten f&uuml;r den Iran.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000312220\/amnesty-chefin-hashemi-ueber-iran-man-hat-jetzt-den-schlechtesten-moeglichen-outcome-erreicht\">der Standard<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Dieter Hallervorden: &bdquo;Kriegst&uuml;chtig zu sein, ist eine Schwafelei sondergleichen&ldquo;<\/strong><br>\nDer geb&uuml;rtige Dessauer Dieter Hallervorden spricht in einer Talkshow &uuml;ber seine Flucht aus der DDR, &uuml;ber Putin und Trump. Von Bundeskanzler Friedrich Merz fordert er mehr R&uuml;ckgrat. [&hellip;]<br>\nEinmal beim Thema, wird Hallervorden politisch. W&auml;hrend der Dritte Weltkrieg hoffentlich an uns vorbeischramme, m&uuml;sse man sich fragen: &bdquo;Warum spricht man bei Putin von einem v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriff auf die Ukraine und warum sagt man das bei USA und Israel im Falle Iran nicht?&ldquo;<br>\nEr trete seit geraumer Zeit f&uuml;r den Frieden ein, so der Schauspieler, der als Kind w&auml;hrend des Zweiten Weltkriegs die Luftangriffe auf Dessau miterlebt hatte. &bdquo;Das sind Dinge, die einem ewig in Erinnerung bleiben&ldquo;, so Hallervorden. Er spreche als jemand, der den Krieg erlebt hat, und k&ouml;nne &bdquo;alle nur warnen, die sagen, sie werben jetzt f&uuml;r die Bundeswehr&ldquo;, w&uuml;rden die Freiheit verteidigen. Kriegst&uuml;chtig zu sein, sei &bdquo;eine Schwafelei sondergleichen&ldquo;, die sogenannte Kriegst&uuml;chtigkeit f&uuml;r ihn das Unwort des Jahrhunderts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ostdeutscheallgemeine.com\/article\/dieter-hallervorden-spricht-in-mdr-talkshow-ueber-meinungsfreiheit-die-ddr-putin-und-trump-10025530\">Ostdeutsche Allgemeine<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Das Ende der Empathie: Warum wir das Handwerk des Friedens verlernt haben<\/strong><br>\nDie Generation der Kriegskinder ist aus den Parlamenten verschwunden &ndash; und mit ihr das tiefe Verst&auml;ndnis f&uuml;r das Leid, das milit&auml;rische Konflikte verursachen. Im Gespr&auml;ch mit &Eacute;VA P&Eacute;LI wirbt der Krisengebiets-Experte und Berater Christoph Polajner f&uuml;r strategische Vernunft, die Wiederentdeckung der europ&auml;ischen Identit&auml;t und einen gemeinsamen europ&auml;ischen Raum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/globales\/kriege\/das-ende-der-empathie-warum-wir-das-handwerk-des-friedens-verlernt-haben\/\">Hintergrund<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Die R&uuml;ckkehr des Faustrechts: Deutschland ist der Verlierer des Iran-Kriegs<\/strong><br>\nDie Missachtung des V&ouml;lkerrechts durch Gro&szlig;m&auml;chte untergr&auml;bt die internationale Ordnung. Warum die j&uuml;ngsten Entscheidungen der USA und Israels eine gef&auml;hrliche Eskalationsspirale ausl&ouml;sen k&ouml;nnten.<br>\nDas V&ouml;lkerrecht war f&uuml;r m&auml;chtige Staaten selten handlungsleitend. Doch das Tempo, mit dem die USA und Israel das internationale Recht mit F&uuml;&szlig;en treten, ist brandgef&auml;hrlich.<br>\nWenn die USA nun abermals nach Belieben Regierungen st&uuml;rzen, ferne L&auml;nder bombardieren und umpfl&uuml;gen, dann kehrt das Faustrecht in die internationalen Beziehungen ungebremst zur&uuml;ck. Zwischen 1776 und 2026 hat die Weltmacht USA rund 400 milit&auml;rische Interventionen in anderen L&auml;ndern durchgef&uuml;hrt &ndash; die meisten haben mehr Probleme verursacht als gel&ouml;st.<br>\nRusslands Pr&auml;sident Wladimir Putin hat die Hybris der EU-Spitzen &ndash; allen voran EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen und Bundeskanzler Friedrich Merz &ndash;, mit der sie internationale Rechtsnormen ver&auml;chtlich machten und den Angriffskrieg anf&auml;nglich rechtfertigten, aufmerksam verfolgt. Er wird dies in der Ukraine zu seinem eigenen Vorteil nutzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/die-rueckkehr-des-faustrechts-deutschland-ist-der-verlierer-des-iran-kriegs-li.10024738\">Johannes Varwick und Fabio De Masi in der Berliner Zeitung (Bezahlschranke)<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Unrecht im Schatten des Krieges<\/strong><br>\nDas Westjordanland wurde vollst&auml;ndig von Israel abgeriegelt und Siedler nutzen die Gunst der Stunde.<br>\nW&auml;hrend die weltweite Aufmerksamkeit auf den eskalierenden Krieg der USA und Israels gegen den Iran gerichtet ist, hat Israel eine vollst&auml;ndige milit&auml;rische Abriegelung des besetzten Westjordanlands verh&auml;ngt. Israelische Siedler, unterst&uuml;tzt durch die Armee, nutzen die Gelegenheit, um weitere pal&auml;stinensische Landgemeinden von ihrem Land zu vertreiben, wie sie es bereits in den Tagen unmittelbar nach dem 7. Oktober getan haben. Zwei Pal&auml;stinenser wurden get&ouml;tet und Dutzende D&ouml;rfer &uuml;berfallen, w&auml;hrend die Armee die Bewegungsfreiheit einschr&auml;nkt und die Angreifer unterst&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/unrecht-im-schatten-des-krieges\">Manova<\/a>\n<p>dazu: <strong>Gewalt, Vernichtung und Annexion im Westjordanland: Im Schatten des Iran-Kriegs<\/strong><br>\nEs war eine Hinrichtung: Am vergangenen Wochenende starb eine ganze pal&auml;stinensische Familie im Westjordanland im Kugelhagel der israelischen Armee. Der 35-j&auml;hrigen Mutter, dem 37-j&auml;hrigen Vater sowie ihren f&uuml;nf und sieben Jahre alten Kindern wurde w&auml;hrend einer Autofahrt im Norden des Westjordanlands in den Kopf geschossen. Zwei weitere Kinder des Paares wurden verletzt. In einer gemeinsamen Erkl&auml;rung gaben die israelische Armee und Polizei an, das Fahrzeug der Familie als &bdquo;unmittelbare Bedrohung f&uuml;r ihre Sicherheit&ldquo; wahrgenommen zu haben. Das pal&auml;stinensische Au&szlig;enministerium hingegen betonte auf der Plattform X, von einem &bdquo;isolierten&ldquo; Vorfall k&ouml;nne keine Rede sein. Vielmehr habe man es mit einer &bdquo;umfassenden und systematischen&ldquo; Vorgehensweise Israels zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/im-schatten-des-iran-kriegs-4812844\/\">unsere zeit<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Eugene Doyle: Francesca Albanese zum Schweigen bringen &ndash; &bdquo;Nicht in unserem Namen&ldquo;: Gedanken zu Gaza<\/strong><br>\nDie UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese steht erneut im Mittelpunkt einer Hetzkampagne wegen einer Rede, die sie letzte Woche auf dem Al-Jazeera-Forum gehalten hat und die von der pro-israelischen und gegen die Vereinten Nationen gerichteten NGO &bdquo;UN Watch&ldquo; &bdquo;manipuliert&ldquo; wurde, um f&auml;lschlicherweise zu behaupten, sie habe Israel als den &bdquo;gemeinsamen Feind&ldquo; bezeichnet. Albanese antwortete   &ndash; wie die Originalaufzeichnung der Rede zeigt   &ndash;, dass sie sich auf &bdquo;das System, das den V&ouml;lkermord in Pal&auml;stina erm&ouml;glicht hat&ldquo; als den &bdquo;gemeinsamen Feind&ldquo; bezog. Albanese gab in ihrer Ansprache keine derartige erfundene Aussage ab, sondern kritisierte vielmehr die Unt&auml;tigkeit des Westens w&auml;hrend des V&ouml;lkermords in Gaza. Dies ist ein R&uuml;ckblick auf das Jahr 2023, als Eugene Doyle, Mitwirkender beim Asia Pacific Report, Albanese in Neuseeland traf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/israel\/eugene-doyle-francesca-albanese-zum-schweigen-bringen-nicht-in-unserem-namen-gedanken-zu-gaza\">Seniora.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Spannungsfall 2026: Wie die deutsche Industrie auf Kriegswirtschaft vorbereitet wird<\/strong><br>\nAm 4. M&auml;rz habe ich hier analysiert, warum Deutschland und die EU in gro&szlig;em Stil aufr&uuml;sten &ndash; und wie Kriegswirtschaft zur Antwort auf das Ende des Wachstums werden k&ouml;nnte. Was damals noch Strukturanalyse war, hat nun eine konkrete Dimension bekommen: Mir liegt eine Information aus dem Inneren der deutschen Industrie vor, die belegt, dass dieser &Uuml;bergang nicht nur geplant, sondern bereits terminiert ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/spannungsfall-2026-wie-die-deutsche-industrie-auf-kriegswirtschaft-vorbereitet-wird\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>EDIP: Wie die EU Europa zur Kriegswirtschaft umbaut<\/strong><br>\nEine umfassende Analyse des &laquo;European Defence Industry Programme&raquo; und der &laquo;European Defence Industrial Strategy&raquo;<br>\nEuropa befindet sich in einer tiefgreifenden Z&auml;sur: W&auml;hrend zivile Industrien abwandern, soziale und infrastrukturelle Haushalte gek&uuml;rzt werden, l&auml;uft parallel eine massive milit&auml;rische Aufr&uuml;stung. Doch diese Aufr&uuml;stung erscheint nicht lediglich als Antwort auf geostrategische Bedrohungen &ndash; sie ist Teil einer viel weitergehenden strategischen Logik: Europas Wirtschaft wird von Friedens- auf Kriegswirtschaft umgeschaltet. In diesem Prozess spielen zwei EU-Instrumente eine Schl&uuml;sselrolle: die European Defence Industrial Strategy (EDIS) sowie das European Defence Industry Programme (EDIP).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/edip-wie-die-eu-europa-zur-kriegswirtschaft-umbaut\/\">Globalbridge<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Die nukleare Abschreckung &ndash; unsere neue Maginot-Linie?<\/strong><br>\nDie j&uuml;ngsten &Auml;u&szlig;erungen von Emmanuel Macron zur nuklearen Abschreckung wurden sowohl in den Medien als auch in der Politik weithin als Ausdruck realistischer Entschlossenheit angesichts der Bedrohungen unserer Zeit begr&uuml;&szlig;t. Vor dem Hintergrund der Kriege in der Ukraine und im Iran, globaler strategischer Rivalit&auml;ten und sich wandelnder Allianzen gilt die Bekr&auml;ftigung der franz&ouml;sischen &bdquo;Schlagkraft&ldquo; als Garant f&uuml;r Glaubw&uuml;rdigkeit und Schutz. So wird es zumindest dargestellt.<br>\nDoch hinter dieser scheinbaren Selbstverst&auml;ndlichkeit lohnt es sich, die Doktrin der nuklearen Abschreckung genauer zu hinterfragen. Ist sie eine angemessene Antwort auf die heutigen Realit&auml;ten oder wird sie zu unserer neuen Maginot-Linie &ndash; beruhigend im Erscheinungsbild, strategisch jedoch &uuml;berholt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/03\/die-nukleare-abschreckung-unsere-neue-maginot-linie\/\">pressenza<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Realit&auml;tsverweigerung an der Spitze der EZB<\/strong><br>\nIn einer aktuellen Rede hat die EZB-Direktorin Isabel Schnabel die Mandate der europ&auml;ischen und der amerikanischen Zentralbank verglichen und kommt zu dem &uuml;berraschenden Ergebnis, das singul&auml;re Mandat der EZB (n&auml;mlich nur Preisstabilit&auml;t als Ziel zu haben) sei dem dualen Mandat der FED (Besch&auml;ftigung und Preisstabilit&auml;t gleichwertig zu verfolgen) ebenb&uuml;rtig. Auf dieser Seite ist genau das in der Vergangenheit mehrfach bestritten worden (z. B. hier).<br>\nDuales Mandat nicht n&ouml;tig?<br>\nNach Auffassung von Schnabel ist ein duales Mandat nicht n&ouml;tig. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrt sie an, die geldpolitischen Ma&szlig;nahmen seien sowieso sehr &auml;hnlich, ganz gleich, welchem Mandat eine Zentralbank folgt. Diese Position erkl&auml;rt sie am Beispiel der Pandemie. Sie nennt dabei drei Lektionen, die man zur Kenntnis nehmen m&uuml;sse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/03\/17\/realitaetsverweigerung-an-der-spitze-der-ezb\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Fast jedem Zweiten bringt ein Termin beim Jobcenter nichts<\/strong><br>\nSie vergeben gute Noten f&uuml;r die Arbeit der Mitarbeiter im Jobcenter. Auf dem Arbeitsmarkt sehen Langzeitarbeitslose laut einer Umfrage aber keine besseren Chancen f&uuml;r sich bei der Jobvermittlung.<br>\nFast jedem zweiten Langzeitarbeitslosen bringt ein Gang zum Jobcenter nichts. Das ist das Ergebnis einer Befragung von Arbeitslosen im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Zwar geben laut der in G&uuml;tersloh vorgestellten Studie viele der Langzeitarbeitslosen den f&uuml;r sie zust&auml;ndigen Mitarbeitern gute Noten: Mehr als zwei Drittel der Befragten sind mit der Arbeit ihres Jobcenters zufrieden, knapp drei Viertel halten die Mitarbeiter f&uuml;r kompetent. Doch am Ende sagen 47 Prozent, dass ihnen Termine im Jobcenter nichts bringen und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt nicht verbessert wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/umfrage-fast-jedem-zweiten-bringt-ein-termin-beim-jobcenter-nichts-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-260317-930-825963\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers F.K.:<\/strong> Wer h&auml;tte das gedacht, wobei doch immer die Arbeitslosen von der Politik als Schuldige und Hemmnis genannt werden.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Das M&auml;rchen vom Sozialtourismus<\/strong><br>\nRechtspopulisten behaupten, der deutsche Sozialstaat ziehe bed&uuml;rftige Menschen aus aller Welt an. Forschende zeigen, warum das nichts mit der Realit&auml;t zu tun hat.<br>\nEine der zentralen Erz&auml;hlungen der AfD ist, dass Ausl&auml;nderinnen und Ausl&auml;nder nach Deutschland kommen, um Sozialleistungen zu beziehen. Zudem stellten sie die &bdquo;&uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit&ldquo; der B&uuml;rgergeldbeziehenden. So behauptete etwa die AfD-Chefin Alice Weidel, 62 Prozent der leistungsbeziehenden Familien h&auml;tten &bdquo;keinen deutschen Pass&ldquo;. Dass viele Behauptungen &bdquo;sowohl konzeptionell als auch empirisch haltlos&ldquo; sind und Rechtspopulisten Daten politisch instrumentalisieren oder falsch interpretieren, zeigen Florian Blank vom WSI und Eike Windscheid-Profeta aus der Forschungsf&ouml;rderung der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung sowie Jutta Schmitz-Kie&szlig;ler von der Hochschule Bielefeld in einer aktuellen Analyse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/boeckler-impuls-das-marchen-vom-sozialtourismus-75445.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Eine Klasse f&uuml;r sich<\/strong><br>\nDie Freigabe von Epstein-Akten hat weltweit eine Welle des Entsetzens und der Emp&ouml;rung ausgel&ouml;st. Der Name des mehr als eine halbe Milliarde schweren Investmentbankers, dessen Machenschaften dadurch zum Teil enth&uuml;llt wurden, ist zum Platzhalter f&uuml;r alles nur erdenklich Verabscheuungsw&uuml;rdige geworden &ndash; &uuml;ber den sexuellen Missbrauch von Minderj&auml;hrigen hinaus. Er steht f&uuml;r Megalomanie, Willk&uuml;r und Zynismus, unstillbare Gier nach Ausschweifung und Perversem, schier unbegrenzte kriminelle Energie von mehr oder weniger prominenten, aber m&auml;chtigen Happy Few. Von kaum jemandem in der j&uuml;ngeren Geschichte wurde Maxim Gorkis Metapher vom Kapitalisten als &raquo;Greis&laquo;, der &raquo;die Welt vergewaltigt&laquo;, so sinnlich erfahrbar gemacht wie von Jeffrey Epstein und seinem Netzwerk notgeiler alter Gelds&auml;cke.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.melodieundrhythmus.com\/online-spezial\/eine-klasse-fuer-sich\/\">Melodie &amp; Rhythmus<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die falsche Emp&ouml;rung<\/strong><br>\nUm den Opfern der Epstein-Enth&uuml;llungen gerecht zu werden, reicht nicht die Bestrafung der Verbrecher. Es braucht einen fundamentalen Sinneswandel.<br>\nDer Epstein-Skandal bringt es an den Tag: Wir haben uns in viel mehr get&auml;uscht, als viele Menschen bisher glaubten. Viele derjenigen, die die Gesch&auml;fte der Welt lenken, sind in die abscheulichsten Verbrechen verstrickt, die sich ein Mensch &uuml;berhaupt nur vorstellen kann. Doch ist das wirklich neu? Wussten wir das nicht? Wussten wir nicht, dass Macht &uuml;ber andere nicht von Korruption, L&uuml;ge und auch Mord zu trennen ist? Wussten wir nicht, dass seit Menschengedenken Kinder gequ&auml;lt werden? Warum &uuml;berrascht es uns jetzt so? Was ist der eigentliche Skandal?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-falsche-emporung\">Manova<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148052\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-148052","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/148052","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=148052"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/148052\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":148054,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/148052\/revisions\/148054"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=148052"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=148052"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=148052"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}