{"id":14808,"date":"2012-10-24T08:56:11","date_gmt":"2012-10-24T06:56:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14808"},"modified":"2015-05-02T10:13:25","modified_gmt":"2015-05-02T08:13:25","slug":"die-studiengebuhrenbefurworter-machen-wieder-mobil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14808","title":{"rendered":"Die Studiengeb\u00fchrenbef\u00fcrworter machen wieder mobil"},"content":{"rendered":"<p>In Hessen, Baden-W&uuml;rttemberg, Nordrhein-Westfalen, Hamburg und dem Saarland wurden nach Wahlniederlagen von CDU und FDP, die Studiengeb&uuml;hren wieder abgeschafft. Nur noch in Bayern und Niedersachsen werden die Studierenden zur Kasse gebeten. Nun droht sogar noch in Bayern ein <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/bayern-entscheiden-ueber-studiengebuehren-kuss-fuer-die-verfassung-1.1503118\">Volksbegehren dagegen<\/a>.<br>\nDoch die Bef&uuml;rworter, z.B. die <a href=\"http:\/\/nachrichten.rp-online.de\/politik\/cdu-zickzack-bei-studiengebuehr-1.3040580\">CDU<\/a> und die <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/151722\">FDP<\/a> in NRW, holen nun vereint mit der in NRW geb&uuml;hrenfrei zu ihrem Doktortitel gelangte <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/studiengebuehren-schavan-wirbt-fuer-campusmaut-a-851498.html\">Bundesbildungsministerin Annette Schavan<\/a> zum Gegenangriff aus. Angebliche wissenschaftliche Unterst&uuml;tzung erhalten sie nun von zwei Bochumer &Ouml;konomen, die unter dem Buchtitel <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news502547\">&bdquo;Die Studiengeb&uuml;hrenl&uuml;ge &ndash; Wie die Republik Bildung vernichtet und die Armen abzockt&ldquo;<\/a> ein rei&szlig;erisches Pl&auml;doyer f&uuml;r die Studiengeb&uuml;hr abgegeben haben. Dabei gie&szlig;en sie nur alten, abgestandenen Wein in neue Schl&auml;uche. Von <strong>Wolfgang Lieb<\/strong><br>\n<!--more--><br>\nEntsprechend der f&uuml;r neoliberale &Ouml;konomen typischen kapitaltheoretischen Sichtweise auf das <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6687\">&bdquo;Humankapital&ldquo;<\/a>, das sich mit Bildung akkumulieren soll, rechnen sie &ndash; wie oft eigentlich noch? &ndash; vor, dass Akademiker einen Einkommensvorteil gegen&uuml;ber Nichtstudierten erzielten und dass &ndash; wie das schon so oft als Karikatur gezeichnet wurde &ndash; die Arzthelferin das Medizinstudium des Sohnes ihres Chefs finanziere. Geb&uuml;hrenfreiheit bedeute Umverteilung von Unten nach Oben, so der Professor f&uuml;r &bdquo;Human Resource Management&ldquo; (!), Stefan Winter, an der Ruhr-Uni Bochum. <\/p><p>Er meint wohl, dass kalter Kaffee besser schmeckt, wenn er nicht nur einmal sondern mehrfach wieder aufgew&auml;rmt wird. Diese ungenie&szlig;bare Br&uuml;he wird nun schon seit Jahren immer wieder aufgetischt, wenn es galt bildungsbenachteiligte Schichten oder W&auml;hlerkreise aus der Facharbeiterschaft gegen die Studiengeb&uuml;hrenfreiheit aufzuwiegeln. <\/p><p>Die Behauptung Studiengeb&uuml;hren schafften mehr &bdquo;Verteilungsgerechtigkeit&ldquo; hat nun schon vor fast zwei Jahrzehnten einmal der Erlanger Finanzwirtschaftler Karl-Dieter Gr&uuml;ske in die Debatte eingebracht (Karl-Dieter Gr&uuml;ske, Verteilungseffekte der &ouml;ffentlichen Hochschulfinanzierung in der Bundesrepublik Deutschland, in: Reinar L&uuml;deke (Hg.), Bildung, Bildungsfinanzierung und Einkommensverteilung II. Schriften des Vereins f&uuml;r Socialpolitik, NF Bd.221\/II, Berlin 1994, S. 71 &ndash; 147.) Seine Studie wurde zwar zwischenzeitlich schon mehrfach widerlegt (Bernhard Nabe und Roman Jaich, Bildungsfinanzierung in Deutschland, Kassel 2002; siehe auch: Richard Sturn und Gerhard Wohlfahrt, Umverteilungswirkungen der &ouml;ffentlichen Hochschulfinanzierung in Deutschland. Zusammenfassung eines Gutachtens im Auftrag des Deutschen Studentenwerks, Graz 2000)<br>\nDoch selbst wenn es richtig w&auml;re, &bdquo;dass auch s&auml;mtliche Akademiker, die sp&auml;ter in die TOP-Liga der Einkommensbezieher vorr&uuml;cken, ihr Studium auf Kosten der Allgemeinheit geschenkt bekommen&ldquo;, so w&auml;re diese Aussage entweder trivial oder allenfalls ein weiteres Beispiel f&uuml;r ein sozial ungerechtes Steuersystem.<\/p><p>Trivial w&auml;re das Argument deshalb, weil f&uuml;r viele &ouml;ffentliche Leistungen gilt, dass sie von geringer Verdienenden mitfinanziert werden, ohne dass diese von ihnen in Anspruch genommen w&uuml;rden: Das f&auml;ngt bei den polizeilichen Sicherheitsma&szlig;nahmen f&uuml;r Spitzenverdiener an, geht &uuml;ber Opernh&auml;user und h&ouml;rt bei den Forschungssubventionen f&uuml;r Gro&szlig;unternehmen nicht auf. Wer &bdquo;den Staat&ldquo; nur f&uuml;r das bezahlen will, wof&uuml;r er eine unmittelbare Gegenleistung erh&auml;lt, will weg von der Errungenschaft des &bdquo;Steuerstaats&ldquo; und hin zum &bdquo;Geb&uuml;hrenstaat&ldquo;. Im &bdquo;Geb&uuml;hrenstaat&ldquo; zahlt jeder nur die Leistung, die er in Anspruch nimmt &ndash; sofern er sie bezahlen kann. Ein sozialer Ausgleich &uuml;ber eine Steuerprogression findet im nicht mehr statt. Der &bdquo;Geb&uuml;hrenstaat&ldquo; hei&szlig;t Verteilung und Inanspruchnahme &ouml;ffentlicher Leistungen nach der &bdquo;Prim&auml;rverteilung&ldquo;, also nach den bestehenden Verm&ouml;gens- und Verteilungsverh&auml;ltnissen.<\/p><p>In der Bildungspolitik, wo es ja um die Verteilung der Chancen der zuk&uuml;nftigen Generation geht, wo also wenigstens nicht schon die Zukunftschanchen f&uuml;r junge Leute vom &bdquo;Geldbeutel&ldquo; der Eltern abh&auml;ngig sein sollten, kann oder sollte es jedenfalls nicht von den bestehenden Verm&ouml;gensverh&auml;ltnissen abh&auml;ngen, ob jemand seine Bildungschancen bezahlen kann oder nicht.<\/p><p>Sollte es tats&auml;chlich so sein, dass ein besser verdienender Akademiker die &ouml;ffentlichen Kosten f&uuml;r sein Studium nicht &uuml;ber seine sp&auml;ter abzuf&uuml;hrende (Einkommens- oder Ertrags-) Steuer refinanziert, dann hie&szlig;e das schlicht, dass er im Vergleich zum geringer verdienenden Nichtakademiker zu wenig Einkommens- oder Verm&ouml;gensteuern bezahlen muss.<\/p><p>Es w&auml;re dann jedenfalls erheblich gerechter, um ein Vielfaches einfacher und weniger aufw&auml;ndig, den bisherigen Spitzensteuersatz zu erh&ouml;hen, statt &uuml;ber ein teures zus&auml;tzliches Verwaltungsverfahren eine Studiengeb&uuml;hr in gerade in der Lebensphase eines jungen Menschen einzutreiben, wo er jedenfalls nicht viel verdient oder noch nicht viel verdient hat. Das bedeutete n&auml;mlich einen weiteren Bruch des &bdquo;Generationenvertrages&ldquo;. <\/p><p>Verteilungs- und Chancengerechtigkeit w&uuml;rden im &Uuml;brigen viel direkter dadurch erreicht, wenn man die F&ouml;rderung der Kinder von Geringverdienern so attraktiv machte, dass sie &ndash; wenn man schon so rechnen will &ndash; wenigstens bis zu ihrem Anteil an der Finanzierung der Hochschulausbildung auch an den Hochschulen vertreten w&auml;ren. Besser w&auml;re nat&uuml;rlich noch, wenn alle Einkommensschichten einigerma&szlig;en gleich repr&auml;sentiert w&auml;ren.<\/p><p>Mit Studiengeb&uuml;hren h&auml;tte die Tochter der vielzitierten &bdquo;Arzthelferin&ldquo; jedenfalls eine noch viel h&ouml;here Finanzbarriere f&uuml;r ein Studium zu &uuml;berwinden.<\/p><p>&Uuml;ber diese harten Tatsachen hilft auch die Sch&ouml;nrederei &uuml;ber die sog. &bdquo;nachgelagerte Studiengeb&uuml;hr&ldquo; nach &bdquo;australischem Vorbild&ldquo; nicht hinweg. <\/p><p><strong>Ist Australien wirklich ein Vorbild?<\/strong><\/p><p>Australien (wie &uuml;brigens Gro&szlig;britannien auch) ist ein Beispiel daf&uuml;r, wie Studiengeb&uuml;hren zun&auml;chst einmal in &uuml;berschaubarer H&ouml;he (1.800 Australische Dollar) eingef&uuml;hrt wurden und, nachdem die T&uuml;r erst einmal aufgesto&szlig;en wurde, nahezu Jahr f&uuml;r Jahr angehoben wurden, und derzeit zwischen 6.000 und 8.000 Australische Dollar pro Semester <a href=\"http:\/\/www.studium-downunder.de\/kosten-finanzierung-australien-neuseeland\/kosten-studiengebuehren\/\">betragen<\/a>. (Ausl&auml;nder zahlen <a href=\"http:\/\/www.ranke-heinemann.de\/australien\/unis.php?id=11\">das Doppelte<\/a>). <\/p><p>Im australische Modell Higher Education Contribution Scheme (HECS) sind die sozialen Verzerrungen ganz offensichtlich: Man kann n&auml;mlich die Geb&uuml;hr vorab bezahlen und bekommt einen &bdquo;upfront-payer&ldquo;-Rabatt um bis zu 25%, diejenigen, die nicht &uuml;ber das daf&uuml;r n&ouml;tige Einkommen (ihrer Eltern) verf&uuml;gen, m&uuml;ssen ihre Schulden nach dem Studium in voller H&ouml;he und dazu noch verzinst abtragen.<br>\nDie Finanzsituation an den dortigen Hochschulen ist im &Uuml;brigen nicht besser geworden, im Gegenteil, &ldquo;Students pay more, universities get less, the goverment pockets the difference&rdquo;, so lautet die <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7558\">Parole der australischen Studierenden<\/a>. <\/p><p><strong>Ist die nachgelagerte Geb&uuml;hr sozial gerechter? <\/strong><\/p><p>Wer meint, dass die sog. &bdquo;nachgelagerte Geb&uuml;hr&ldquo; &ndash; also die R&uuml;ckzahlung eines Kredites nach dem Studium &ndash; die Geldbarriere wegn&auml;hme, sollte sich daran erinnern, dass in der Regierungszeit Kohl das Baf&ouml;g auf Darlehen umgestellt wurde; das f&uuml;hrte von 1982 &ndash;2000 zu einem R&uuml;ckgang des Anteils der Studierenden aus sog. &bdquo;bildungsfernen Schichten&ldquo; von 23 auf 13%, der Anteil der einkommensstarken Herkunftsgruppen stieg entsprechend von 17% auf 33%.<\/p><p>Auch gegen eine &bdquo;nachgelagerte Geb&uuml;hr&ldquo; spricht:<\/p><ol>\n<li>Mit den aufgelaufenen Darlehensschulden w&auml;re die Benachteiligung von Studierenden aus niedrigeren Einkommensverh&auml;ltnissen nicht etwa aufgehoben, sondern nur als Start- und Einkommensnachteil in die Berufsphase fortgeschrieben. Wer reiche Eltern hat, startete ohne Hypothek.<\/li>\n<li>Wer behauptet, dass eine Darlehensschuld von 30.000 bis 40.000 Euro nach dem Studium keine Bildungsbarriere darstellt, offenbart ein typisches &bdquo;Oberschichtendenken&ldquo;. Es ist nachweislich so, dass auf Grund des niedrigeren Einkommens in statusniedrigeren Familienverh&auml;ltnissen das Risiko und die Kosten eines Studiums h&ouml;her eingesch&auml;tzt werden als in statush&ouml;heren und meist zugleich auch verm&ouml;genderen. Es ist nicht verwunderlich, dass bei besser Verdienenden &bdquo;der Apfel nicht weit vom Stamm&ldquo; fallen soll, in solchen Familien droht bei einer Entscheidung gegen das Studieren ein aktueller Statusverlust. &Auml;rmere stehen bei dieser Frage vor dem Risiko, ob ein Studium tats&auml;chlich zu einem Statusgewinn f&uuml;hrt.<br>\nF&uuml;r die Unterschichten ist das eine hohe sozialpsychologische Hypothek. Zumal, wenn man einmal die Perspektive eines 19 oder 20-j&auml;hrigen einnimmt, der als Erster in der Familie ein akademisches Studium anstrebt und seine Eltern vielleicht sogar noch von der Sinnhaftigkeit &uuml;berzeugen muss. F&uuml;r diesen Jugendlichen ist &ndash; trotz BaF&ouml;G &ndash; nicht nur die Finanzierung seines Lebensunterhalts w&auml;hrend eines Studiums eine hohe H&uuml;rde, die Studiengeb&uuml;hr (oder eine Schuldenaufnahme) aber eine kaum &uuml;berwindbare Barriere.\n<p>In England hat die Darlehensregelung sogar zu dem paradoxen Ergebnis gef&uuml;hrt, dass die Wohlhabenderen das Darlehen eher in Anspruch nehmen, w&auml;hrend diejenigen, die Geld brauchten, lieber zus&auml;tzlich zum Studium arbeiten, um keinen Kredit in Anspruch nehmen zu m&uuml;ssen.<\/p><\/li>\n<li>Bildungskredite benachteiligen in besonderer Weise Frauen. Die R&uuml;ckzahlungsverpflichtungen vor dem Hintergrund nach wie vor schlechterer Einkommenserwartungen von Frauen oder deren (biologisch und kulturell bestimmte) Unterbrechung der Erwerbst&auml;tigkeit in der &bdquo;Kindererziehungsphase&ldquo; haben f&uuml;r weibliche Studierwillige einen noch h&ouml;heren Abschreckungseffekt als bei m&auml;nnlichen. Die Einf&uuml;hrung von Studiengeb&uuml;hren ist zudem kinderfeindlich, weil sie unter gegebenen Geschlechterrollen vor allem bei Frauen dazu f&uuml;hren, dass wegen der R&uuml;ckzahlungsverpflichtungen der Kinderwunsch vermutlich noch weiter zur&uuml;ckgestellt wird, als das ohnehin bei Akademikerinnen der Fall ist.<\/li>\n<li>Mit einem umfassenden Studentendarlehenssystem w&uuml;rden allenfalls der Kreditwirtschaft ein weiteres Milliardengesch&auml;ft mit Studierenden er&ouml;ffnet &ndash; wom&ouml;glich gar mit staatlicher Ausfallb&uuml;rgschaft.<\/li>\n<li>Mit einem so genannten &ldquo;umgekehrten Generationenvertrag&rdquo; w&uuml;rde der bisherige noch einigerma&szlig;en funktionierende Generationenvertrag an einer weiteren Stelle aufgek&uuml;ndigt. Umso berechtigter k&ouml;nnten die geb&uuml;hrenzahlenden Studierenden fragen, warum sie den kostenlos studiert habenden Altakademikern ihre hohen Renten finanzieren sollten.<\/li>\n<\/ol><p>Die &bdquo;nachgelagerte Geb&uuml;hr&ldquo; ist also nicht nur eine nach hinten verschobene, aber daf&uuml;r umso h&ouml;here soziale Barriere f&uuml;r ein Studium, sie ist dar&uuml;ber hinaus ein schwerer R&uuml;ckschlag f&uuml;r die Aufholjagd junger Frauen bei der Bildungsbeteiligung.<\/p><p>Solange die Studienanf&auml;ngerquote in Deutschland vergleichsweise so niedrig liegt und solange es um die soziale Chancengleichheit bei uns so schlecht steht, ist jeder &ndash; auch von den in dieser neuen Streitschrift f&uuml;r die Studiengeb&uuml;hren geforderte &ndash; &bdquo;negative Anreiz&ldquo; durch eine Erh&ouml;hung der Studienkosten, auch &uuml;ber &bdquo;nachgelagerte Studiengeb&uuml;hren&ldquo; ein Irrweg.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/soziala-zusammensetzung-der-studierenden-nach.gif\" alt=\"Entwicklung der sozialen Zusammensetzung der Studierenden nach Herkunftsgruppen\" title=\"Entwicklung der sozialen Zusammensetzung der Studierenden nach Herkunftsgruppen\"><\/p><p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bmbf.de\/pub\/wsldsl_2009.pdf\">Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden in der Bundesrepublik Deutschland 2009, 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (S. 129) [PDF &ndash; 2.5 MB]<\/a><\/p><p>Nach einer Umfrage im letzten Jahr stieg die Ablehnung einer Studiengeb&uuml;hr in Bayern <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/studiengebuehren-umfrage-kaum-einer-mag-die-sieche-maut-a-767696.html\">auf 74%<\/a>. Man darf also auf das Volksbegehren im S&uuml;den gespannt sein. Und ob es in Niedersachsen noch Studiengeb&uuml;hren geben wird, zeigt sich im Januar 2013 nach der Landtagswahl. Vielleicht sollten die Oppositionsparteien im Nordwesten sich im Wahlkampf an den Wahlsiegern in denjenigen L&auml;ndern orientieren, die die Studiengeb&uuml;hren wieder abgeschafft haben. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Hessen, Baden-W&uuml;rttemberg, Nordrhein-Westfalen, Hamburg und dem Saarland wurden nach Wahlniederlagen von CDU und FDP, die Studiengeb&uuml;hren wieder abgeschafft. Nur noch in Bayern und Niedersachsen werden die Studierenden zur Kasse gebeten. Nun droht sogar noch in Bayern ein <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/bayern-entscheiden-ueber-studiengebuehren-kuss-fuer-die-verfassung-1.1503118\">Volksbegehren dagegen<\/a>.<br \/> Doch die Bef&uuml;rworter, z.B. die <a href=\"http:\/\/nachrichten.rp-online.de\/politik\/cdu-zickzack-bei-studiengebuehr-1.3040580\">CDU<\/a> und die <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/151722\">FDP<\/a> in NRW, holen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14808\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[151,206,146],"tags":[409,408,234],"class_list":["post-14808","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildungspolitik","category-chancengerechtigkeit","category-soziale-gerechtigkeit","tag-bildungschancen","tag-soziale-herkunft","tag-studiengebuehren"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14808","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14808"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14808\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25917,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14808\/revisions\/25917"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14808"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14808"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14808"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}