{"id":14811,"date":"2012-10-24T08:52:44","date_gmt":"2012-10-24T06:52:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14811"},"modified":"2012-10-24T09:14:33","modified_gmt":"2012-10-24T07:14:33","slug":"hinweise-des-tages-1746","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14811","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14811#h01\">Armut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14811#h02\">Hohle Idole &ndash; Was Bohlen, Klum und Katzenberger so erfolgreich macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14811#h03\">Reform des L&auml;nderfinanzausgleichs &ndash; Schuldenl&auml;nder sollen Einkommensteuer selbst bestimmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14811#h04\">Rainer Br&uuml;derles total irres Inflationspapier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14811#h05\">Auswege aus der Schuldenkrise: Lohnk&uuml;rzungen &ndash; Rettung oder Risiko?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14811#h06\">Armenk&uuml;chen, Sozialabbau, Proteste: Das stolze Spanien liegt am Boden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14811#h07\">Stark rechnet mit Draghi ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14811#h08\">Wo sind die Alternativen? &ndash; &Uuml;ber den Siegeszug des Neoliberalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14811#h09\">Ungleiche Einkommen: USA schlimmer als Uganda<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14811#h10\">Norbert Bl&uuml;m &ndash; Von wegen Vereinbarkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14811#h11\">S21-Gutachter halten Tunnel f&uuml;r Todesfallen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14811#h12\">Ein unmoralisches Angebot: Die Deutsche Bahn versucht, die Mitarbeiter einer ihrer Busfirmen in niedrigere Lohngruppen zu dr&auml;ngen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14811#h13\">Milliardenschwer und steuerbeg&uuml;nstigt &ndash; Wer kontrolliert die Stiftungen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14811#h14\">Bernd Riexinger &ndash; Kein bisschen Frieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14811#h15\">Merkel rechtfertigt R&uuml;stungsexporte als Friedensmittel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14811#h16\">Ist Stuttgart die gr&uuml;ne Zukunft? NEIN<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14811#h17\">Mali &ndash; Ein Land am Abgrund<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14811&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Armut<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Jede\/r F&uuml;nfte in Deutschland von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen<\/strong><br>\nEtwa jede\/r F&uuml;nfte (19,9 %) in Deutschland &ndash; das sind rund 16 Millionen Menschen &ndash; war 2011 von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen (2010: 19,7 %).Dieser Indikator ist neben der Armutsgef&auml;hrdungsquote ein weiteres wichtiges Ergebnis der Erhebung LEBEN IN EUROPA 2011, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Armut oder soziale Ausgrenzung ist nach der Definition der Europ&auml;ischen Union (EU) gegeben, wenn bei den befragten Haushalten eines oder mehrere der drei Kriterien &bdquo;Armutsgef&auml;hrdung&ldquo;, &bdquo;erhebliche materielle Entbehrung&ldquo;, &bdquo;Haushalt mit sehr geringer Erwerbsbeteiligung&ldquo; vorliegen.<br>\nIm Jahr 2011 setzte sich der Indikator wie folgt zusammen: die Armutsgef&auml;hrdungsquote lag bei 15,8 %, 5,3 % der Bev&ouml;lkerung waren von erheblicher materieller Entbehrung betroffen, und 11,1 % der Personen lebten in einem Haushalt mit sehr geringer Erwerbsbeteiligung.<br>\nDie EU hat diesen Sozialindikator eingef&uuml;hrt, um die Fortschritte der Europ&auml;ischen Sozialpolitik bei der Verminderung von Armut und sozialer Ausgrenzung in der EU, einem Kernziel der sogenannten &bdquo;Strategie Europa 2020&ldquo;, zu messen. Die M&ouml;glichkeiten der sozialen Teilhabe sind bei den Betroffenen sehr eingeschr&auml;nkt: Sie k&ouml;nnen aus finanziellen Gr&uuml;nden heraus beispielsweise ihre laufenden Rechnungen nicht begleichen, nicht mindestens jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit einnehmen, keine notwendigen Anschaffungen t&auml;tigen, sich keine Urlaubsreise oder keinen Pkw leisten (siehe methodische Erl&auml;uterungen).<br>\nFrauen waren mit einer Quote von 21,3 % im Jahr 2011 h&auml;ufiger von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen als M&auml;nner (18,5 %). W&auml;hrend die unter 18-J&auml;hrigen mit einer Quote von 19,9 % dem Bundesdurchschnitt entsprachen, waren &auml;ltere Menschen ab 65 Jahren seltener (15,3 %) und Personen zwischen 18 und 64 Jahren h&auml;ufiger (21,3 %) betroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2012\/10\/PD12_369_634.html\">Destatis<\/a><\/li>\n<li><strong>Zweifel an EU-Statistik &ndash; So wird Deutschland arm gerechnet<\/strong><br>\nJeder f&uuml;nfte Deutsche ist laut einer neuen Statistik von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen. Versagt ausgerechnet das wirtschaftliche Vorzeigeland Europas in der Sozialpolitik? Nein. Denn die EU-Methode ordnet sogar Menschen als arm ein, die Mietsh&auml;user geerbt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/statistik-zu-armut-und-sozialer-ausgrenzung-verzerrt-die-wirklichkeit-a-862962.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> Der SPIEGEL wirft der EU-Methode zur Bestimmung von Armutsgef&auml;hrdung wird Unsinnigkeit vor. Dazu sollte man die Methode erstmal verstehen. Die SPIEGFEL-Recherche ordnet n&auml;mlich Begriffe in die Armutsstatistik ein, die da gar nicht rein geh&ouml;ren, etwa das &ldquo;Netto-Durchschnittseinkommen&rdquo;. Laut SPIEGEL w&uuml;rde damit bestimmt, wer als von Armut bedroht gelte (&ldquo;&uuml;ber weniger als 60 Prozent des *Netto-Durchschnittseinkommens* und gelten damit als von Armut bedroht&rdquo;). Es geht aber um 60 % des (deutlich geringeren) <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittleres_Einkommen\">*Mittleren Einkommens*<\/a>. Die besondere Leistung der SPON Rechercheure: Sie behaupten, die Methode der Studie kritisieren zu k&ouml;nnen, obwohl sie gleichzeitig noch nicht mal von der zwei S&auml;tze langen Zusammenfassung auf der Webseite der Stastistischen Bundesamtes <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/ZahlenFakten\/GesellschaftStaat\/EinkommenKonsumLebensbedingungen\/LebensbedingungenArmutsgefaehrdung\/LebensbedingungenArmutsgefaehrdung.html\">richtig abschreiben k&ouml;nnen<\/a> (&ldquo;Die Armutsgef&auml;hrdungsquote ist nach EU-Definition der Anteil der Personen, der mit weniger als 60% des *mittleren Einkommens* der gesamten Bev&ouml;lkerung auskommen muss.&rdquo;) Aber diese Argumentationsfigur (aus Unkenntnis?) kennen wir schon: Auch der Leiter des Hauptstadtstudios von BILD hatte schon mit falschen Begriffen (Durchschnittseinkommen anstatt Mittleres Einkommen) gegen den Armutsatlas des parit&auml;tischen Wohlfahrtsverband <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/8055\/mittellose-milchmaedchen\/\">gewettert<\/a>.<br>\nWie schlie&szlig;lich der unsachliche SPIEGEL-Titel zu der durchaus richtigen Feststellung passt, dass unter bestimmten Lebensumst&auml;nden, etwa in teuren Ballungsr&auml;umen auch Personen armutsgef&auml;hrdet sein d&uuml;rften, die knapp &uuml;ber den 952 Euro liegen, bleibt wohl das Geheimnis des Redakteurs vom Dienst.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.B.:<\/strong> Mit diesem Artikel hat sich der SPIEGEL selbst &ldquo;untertroffen&rdquo;. Entsprechend der Intention des Schreiberlings lautet der Titel &ldquo;So wird Deutschland arm gerechnet&rdquo;. Nat&uuml;rlich muss nicht extra erw&auml;hnt werden, dass in dem Geschreibsel munter von einem Durchschnittseinkommen gefaselt wird &ndash; wieder mal. Dass die Armut &uuml;ber einen Median ermittelt wird, ist dem Autor sicher v&ouml;llig unbekannt.<br>\nDann geht es an die &ldquo;Entkr&auml;ftung&rdquo; der Armutskriterien: &ldquo;8,5 Prozent der Deutschen verf&uuml;gen zwar &uuml;ber weniger als 60 Prozent des bundesweiten Durchschnittseinkommens, haben aber einen Job und sagen von sich selbst, dass sie ihren Lebensstandard nicht aus Geldmangel einschr&auml;nken m&uuml;ssen.&rdquo;<br>\nZum einen ist das &ldquo;einschr&auml;nken m&uuml;ssen&rdquo; nicht gleichbedeutend mit der Armutsgrenze, zweitens h&auml;tte ich gern mal gewusst, woher der Autor wei&szlig;, dass diese Deutschen dass &ldquo;von sich sagen&rdquo;. Es ist wohl aus den Fingern gesogen, denn pl&ouml;tzlich lautet die Folgerung: &ldquo;Diese Menschen f&uuml;hlen sich also vermutlich keineswegs arm oder sozial ausgegrenzt&rdquo;. F&Uuml;HLEN und VERMUTEN &ndash; Donnerwetter! Na, wenn das keine &uuml;berzeugenden Gegenargumente sind.<br>\nEs kommt aber noch besser: Das Kriterium der Erwerbszeitquote von 20 Prozent wendet der Autor allen Ernstes auf Besitzer von Mieth&auml;usern an, die von den Mieteinnahmen leben. Die w&auml;ren dann ja auch arm, so seine Folgerung.<br>\n&Uuml;ber soviel Chuzpe bleibt mir echt die Sprache weg. Ich hatte ja gar keine Ahnung, wie arm solche Immobilienbesitzer sind oder Millionenerben, die im Schwei&szlig;e ihres Angesichts ihr Geld ausgeben oder anlegen m&uuml;ssen. Wie soll man schon darauf kommen, dass dieses Kriterium sich auf abh&auml;ngige Besch&auml;ftigung bezieht?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.G.:<\/strong> Da beschwert sich eine Fu&szlig;ballmannschaft, dass der Platz so schlecht war und sie das Spiel verlor &ndash; und vergisst dabei, dass beide Mannschaften auf dem selben Platz gespielt haben. Achten Sie beim Lesen des Artikels mal auf die Argumentation bei dem Facharbeiter aus der strukturschwachen Region Vorpommern und bei dem Rum&auml;nen in Luxemburg. Einmal wird die Statistik daf&uuml;r kritisiert, dass sie die Besonderheiten einer Region nicht ber&uuml;cksichtigt, ein anderes mal, weil sie genau das tut. &Uuml;brigens w&auml;re auch die im Artikel genannte, f&uuml;r Deutschland viel bessere Quote von 9,1% Armutsgef&auml;hrdeten nicht eben glorreich f&uuml;r &ldquo;ausgerechnet eines der reichsten L&auml;nder der Welt und das wirtschaftliche Vorzeigeland Europas&rdquo;.<br>\nUnd noch etwas: &ldquo;verf&uuml;gen &uuml;ber weniger als 60 Prozent des Netto-Durchschnittseinkommens und gelten damit als von Armut bedroht.&rdquo; &ndash; m&uuml;sste es nicht das mittlere Einkommen und gerade nicht das Durchschnittseinkommen sein?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Bezeichnend ist auch, dass ausgerechnet der mit seinem <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13968#h07\">&bdquo;&Ouml;konomenaufruf&ldquo;<\/a> bereits vor kurzem maximales Fremdsch&auml;mpotential ausgel&ouml;st hat, bei dieser SPIEGEL-Story der Stichwortgeber ist. Kann es sein, dass auch der &bdquo;gro&szlig;e Statistik-Professor&ldquo; Kr&auml;mer den Unterschied zwischen Durchschnitt und Median nicht kennt? Das w&auml;re dann sogar noch peinlicher als seine vergangenen Ausfl&uuml;ge in die Welt der Volkswirtschaft.<br>\nVon Kr&auml;mer stammt &uuml;brigens das kleine, durchaus unterhaltsame, B&uuml;chlein <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3492230385\/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3492230385&amp;linkCode=as2&amp;tag=derspiege-21\">&ldquo;So l&uuml;gt man mit Statistik&rdquo;<\/a>. Sollte es irgendwann einmal eine Neuauflage geben, k&ouml;nnte sich Kr&auml;mer samt des SPIEGEL-Artikels selbst als Fallbeispiel vorf&uuml;hren. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Hohle Idole &ndash; Was Bohlen, Klum und Katzenberger so erfolgreich macht<\/strong><br>\n&bdquo;Deutschland sucht den Superstar&ldquo; (DSDS) und &bdquo;Germany&rsquo;s next Topmodel&ldquo; (GNTM) sind Prototypen der Castingshows. Als S&auml;nger oder &bdquo;Models&ldquo; f&uuml;hren junge Kandidatinnen und Kandidaten in einem hoch emotionalisierten Ausscheidungswettbewerb einer Jury geforderte Leistungen vor und stellen sich deren Urteil bzw. einem &bdquo;Voting&ldquo; des Publikums. Diese Sendungen bedienen das Motiv, nur die St&auml;rksten w&uuml;rden &uuml;berleben. Schwache ernten eher H&auml;me als Mitgef&uuml;hl. Die Shows sind damit ein Spiegelbild gesellschaftlicher Aggressivit&auml;t.<br>\nDieter Bohlen und Heidi Klum sind die unumstrittenen Autorit&auml;ten ihrer Sendungen. Sie bestimmen &ndash; oft &uuml;berraschend willk&uuml;rlich &ndash;, wo es langgeht. Sie sagen, worauf es ankommt. Sie verbreiten die Illusion, von ihnen k&ouml;nne man lernen, wie man ber&uuml;hmt und erfolgreich wird. Die Castingshows tun so, als seien sie Exerzierpl&auml;tze f&uuml;rs Leben &ndash; Feuertaufen, durch die man hindurchmuss, um dann abgeh&auml;rtet im Leben zu bestehen. Die Werte, die offen oder versteckt propagiert werden, sind Egoismus und ein schon<br>\n&uuml;berwunden geglaubter Sexismus. In dem Gesangswettbewerb werden die Kandidaten redaktionell zu einem bunten Panorama von Stereotypen zurechtgebogen. Im Model-Wettstreit werden junge Frauen in extremer Form reduziert auf ihren K&ouml;rper. Sie lernen, dass erfolgreich nur sein wird, wer sich anpasst. Insbesondere GNTM erzieht zu Gehorsam.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.otto-brenner-stiftung.de\/otto-brenner-stiftung\/aktuelles\/hohle-idole.html\">Otto Brenner Stiftung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.otto-brenner-shop.de\/uploads\/tx_mplightshop\/AH72_HohleIdole_web.pdf\">Die Studie &bdquo;Hohle Idole&ldquo; [PDF &ndash; 1.4 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Reform des L&auml;nderfinanzausgleichs &ndash; Schuldenl&auml;nder sollen Einkommensteuer selbst bestimmen<\/strong><br>\nEs w&auml;re eine finanzpolitische Revolution: Haushaltspolitiker der Union haben sich auf eine Reform des L&auml;nderfinanzausgleichs geeinigt. Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen soll es mehr Wettbewerb geben, L&auml;nder sollen eigenm&auml;chtig die Einkommensteuer erh&ouml;hen d&uuml;rfen. Das Bundesfinanzministerium unterst&uuml;tzt die Pl&auml;ne. [&hellip;]<br>\nGeht es nach den Finanzexperten der Union, sollen die bisherigen Ausgleichselemente &ldquo;in ihrer Wirkung abgeschw&auml;cht&rdquo; und &ldquo;neu organisiert&rdquo; werden. Empf&auml;ngerl&auml;nder sollen &ldquo;deutliche Anreize&rdquo; erhalten, &ldquo;ihre Einnahmesituation zu verbessern&rdquo;. Gleichzeitig solle bei den Geberl&auml;ndern das Ergebnis ihrer erfolgreichen Politik in Form von Einnahmesteigerungen nicht vollst&auml;ndig durch den L&auml;nderfinanzausgleich aufgezehrt werden, &hellip;<br>\nSchuldenl&auml;nder m&uuml;ssen mit deutlich mehr Kontrolle rechnen. Der Stabilit&auml;tsrat, der seit 2010 die Haushaltsf&uuml;hrung von Bund und L&auml;ndern &uuml;berwacht, soll mehr Kompetenzen erhalten und &ldquo;H&uuml;ter der innerdeutschen Finanzstabilit&auml;t&rdquo; sein. Ab 2020 sollen L&auml;nder, die gegen die Schuldenbremse versto&szlig;en, automatisch mit Sanktionen belegt werden k&ouml;nnen. Zum Beispiel ist angedacht, dass die Gelder aus dem L&auml;nderfinanzausgleich bei notorischen Schuldens&uuml;ndern erst einmal auf ein Sperrkonto flie&szlig;en.<br>\n&ldquo;Unser Anliegen war, die Probleme beim L&auml;nderfinanzausgleich politisch zu l&ouml;sen und nicht, wie so oft, durch ein Urteil aus Karlsruhe&rdquo;, sagt der Vorsitzende der Finanzpolitischen Sprecher von CDU\/CSU, Mike Mohring. &ldquo;Unsere politische Botschaft ist: Schlechtes Regieren muss sichtbar werden, gutes Regieren muss sich lohnen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/unions-haushaltspolitiker-einig-ueber-reform-des-laenderfinanzausgleichs-a-862905.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ersch&uuml;tternd, obwohl die neoliberale Ideologie mit der Finanzkrise als v&ouml;llig desavouiert gilt, ist dieses Dogma in den K&ouml;pfen der deutschen Abgeordneten und Politiker tief verankert. Wenn man mehr &ldquo;Wettbewerb&rdquo; zwischen den Bundesl&auml;ndern will, will man dann, dass sich die gesellschaftlichen Verh&auml;ltnisse &auml;hnlich entwickeln wie aktuell in der EU? Welchen Vorteil erhofft man sich von einer noch st&auml;rkeren sozialen Polarisierung? Will man final etwa Verh&auml;ltnisse wie in Italien, nur mit umgekehrten Vorzeichen, ein wohlhabender S&uuml;den gegen einen verarmten Osten oder Norden?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Rainer Br&uuml;derles total irres Inflationspapier<\/strong><br>\nRainer Br&uuml;derle hat noch nie eine Gelegenheit ausgelassen, mit einem popul&auml;ren Thema in die Schlagzeilen zu kommen &ndash; sein &ldquo;Programm zum Inflationsschutz&rdquo;, wie es heute vom Handelsblatt zitiert wird, ist allerdings eine Klasse f&uuml;r sich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2012\/10\/23\/rainer-bruderles-total-irres-inflationspapier_5309\">ZEIT Herdentrieb<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Auswege aus der Schuldenkrise: Lohnk&uuml;rzungen &ndash; Rettung oder Risiko?<\/strong><br>\nDamit Krisenstaaten wie Spanien wieder wettbewerbsf&auml;hig werden, m&uuml;ssen die L&ouml;hne sinken. Das jedenfalls fordern zahlreiche &Ouml;konomen. Ein Dilemma: Denn niedrigere Einkommen w&uuml;rden die Wirtschaft der betroffenen Staaten zun&auml;chst erst recht schw&auml;chen. Gibt es einen Ausweg? [&hellip;]<br>\nUm die Konjunktur wieder anzutreiben, m&uuml;ssten die Exporte deutlich steigen. Doch daf&uuml;r m&uuml;ssen nach Meinung vieler &Ouml;konomen die L&ouml;hne auf ein wettbewerbsf&auml;higes Niveau gesenkt werden. [&hellip;]<br>\nVor allem aber: Sinkende L&ouml;hne k&ouml;nnen der Wirtschaft kurzfristig sogar schaden, wie der Pr&auml;sident der europ&auml;ischen &Ouml;konomenvereinigung EEA, Jordi Gali, auf einer Konferenz in Malaga warnte. Auf dieses Problem hatte auch der Nobelpreistr&auml;ger Paul Krugman 2009 in den USA hingewiesen &ndash; ein Zusammenhang, der mindestens seit der Gro&szlig;en Depression bekannt ist. [&hellip;]<br>\nDas Problem sinkender L&ouml;hne ist nach Ansicht von Gali und Krugman ein doppeltes: Zum einen f&uuml;hren geringere Lohnsteigerungen zu niedriger Inflation. Die Folge k&ouml;nnen h&ouml;here Realzinsen sein. Vier Prozent Zinsen sind wenig, wenn die Inflation gleichzeitig bei drei Prozent liegt, die realen Zinsen betragen dann nur ein Prozent. Wenn die Inflation aber bei Null liegt, sind es auch real vier Prozent. Und die hohen Zinsen machen Kredite teurer, Investitionen und Konsum unattraktiver.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/auswege-aus-der-schuldenkrise-lohnkuerzungen-rettung-oder-risiko-1.1491155\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Was sind das f&uuml;r Kausalketten? Warum kann man die Konjunktur nicht durch h&ouml;here Binnennachfrage antreiben? Was &uuml;berhaupt: sollen die L&ouml;hne gesenkt oder die Konjunktur angekurbelt werden (beides zusammen geht kaum)? Und wieso f&auml;llt das erst jetzt, nach zweieinhalb Jahren desastr&ouml;ser, von Merkel et al. verordneter Austerit&auml;tspolitik auf, obwohl das Problem doch (laut Artikel) &ldquo;mindestens seit der Gro&szlig;en Depression&rdquo; bekannt ist?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Armenk&uuml;chen, Sozialabbau, Proteste: Das stolze Spanien liegt am Boden<\/strong><br>\nEin Land verelendet: W&auml;hrend der spanische Staat Milliarden Steuergeld verschwendet und seine Banken rettet, wachsen die Schlangen vor den Armenk&uuml;chen. Jeder dritte Haushalt kommt nicht mehr &uuml;ber die Runden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/staatsverschuldung\/tid-27797\/spaniern-droht-das-gleiche-schicksal-wie-den-griechen-armenkuechen-und-massen-verelendung-das-stolze-spanien-liegt-am-boden_aid_843672.html?drucken=1\">Focus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Stark rechnet mit Draghi ab<\/strong><br>\n[&hellip;] FTD: Die EZB sollte also nichts tun, um Spanien zu helfen oder anders gefragt, wie kann Spanien dann geholfen werden?<br>\nStark: Ich bin der Meinung, dass Spanien ein Vollprogramm braucht und nicht nur irgendwelche Teilprogramme. Spanien hat nicht nur ein Bankenproblem, Spanien hat ein tiefgreifendes &ouml;konomisches Problem, etwa am Arbeitsmarkt. Da hat es &uuml;ber die vergangenen 20 Jahre Stillstand gegeben. Spanien braucht ein umfassendes Reformprogramm f&uuml;r das gesamte Land.<br>\nFTD: Ist Spanien nicht sowieso eine Art Markstein in der Schuldenkrise? Es ist das erste wirklich gro&szlig;e Land mit Problemen in der Euro-Zone&hellip;<br>\nStark: Wir sind an einem Punkt angekommen, wo das bisherige St&uuml;ckwerk in der Krisenbew&auml;ltigung aufh&ouml;ren muss. Man h&auml;tte l&auml;ngst eine Konferenz der Regierungen einberufen m&uuml;ssen, um ein Gesamtkonzept zur Weiterentwicklung der europ&auml;ischen Integration zu beraten. Der Vorsto&szlig; von Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble zu einem europ&auml;ischen Konvent geht in diese Richtung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/:ex-chefvolkswirt-ueber-die-ezb-stark-rechnet-mit-draghi-ab\/70108172.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.J.:<\/strong> J&uuml;rgen Stark mag mit der EZB wegen derer &ndash; an deutschen Ma&szlig;st&auml;ben gemessen &ndash; pragmatischer Geldpolitik &uuml;ber Kreuz liegen. Damit aber, dass Spanien bei Beantragung des Rettungsschirms das von Stark so genannte &uuml;bliche &bdquo;Vollprogramm&ldquo; nach Rezeptur des IWF absolvieren soll, vertritt Stark die wirtschaftspolitischen Auffassungen der EZB, die ihre Ankaufsgarantien f&uuml;r Staatsanleihen bekanntlich von der Erf&uuml;llung der ber&uuml;hmt-ber&uuml;chtigten Konditionalit&auml;t der IWF- (und daran anschlie&szlig;end der ESM-) Kreditprogramme abh&auml;ngig macht. Dass der IWF bei der Gestaltung eines Spanienprogramms seinen bisherigen Austerit&auml;tskurs aufgeben wird, bleibt trotz positiver Ans&auml;tze seines wissenschaftlichen Dienstes nicht mehr als eine schwache Hoffnung. Spanien droht damit nicht nur zum &bdquo;Markstein&ldquo; (vgl. Interviewfrage), sondern auch zum Schlussstein der europ&auml;ischen Austerit&auml;tspolitik zu werden. Darum geht es in den n&auml;chsten Wochen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wo sind die Alternativen? &ndash; &Uuml;ber den Siegeszug des Neoliberalismus<\/strong><br>\nEin sehr informativer (zwar etwas &auml;lterer, aber noch immer relevanter) Beitrag aus dem Rundfunk-Programm von Bayern2.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=U-9upcC3jpM&amp;feature=relmfu\">BR2 Z&uuml;ndfunk via YouTube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ungleiche Einkommen: USA schlimmer als Uganda<\/strong><br>\nAuf dem Papier haben die USA die vergangene Rezession Mitte 2009 hinter sich gelassen und befinden sich seither auf Wachstumskurs. Bei einem &uuml;berw&auml;ltigenden Teil der Bev&ouml;lkerung des Landes kommt davon allerdings nichts an, daf&uuml;r umso mehr beim reichsten ein Prozent. Die reichsten 1,2 Millionen Haushalte, die das oberste eine Prozent in der Reichtums-Skala ausmachen, steigerten ihre Einnahmen im vergangenen Jahr um 5,5 Prozent, wie aus Daten des U.S. Census Bureau hervorgeht. F&uuml;r die 96 Millionen Haushalte, die die unteren 80 Prozent ausmachen, ging es hingegen gleichzeitig um durchschnittlich 1,7 Prozent abw&auml;rts. Die Einkommenskluft zwischen Arm und Reich war 2011 in Amerika so gro&szlig; wie seit mehr als vier Jahrzehnten nicht mehr, zeigen Census-Daten. Damit ist das Einkommens-Ungleichgewicht in der weltgr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaft schlimmer als in Uganda oder Kasachstan. Die Vorstellung, dass jede Generation mehr verdient als die vorherige &ndash; ein zentraler Aspekt des amerikanischen Traums &ndash; ist mittlerweile unter Beschuss. Im vergangenen Jahrzehnt ist das mittlere Familien-Einkommen erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs gefallen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/vorsorge-versicherung\/ratgeber-hintergrund\/ungleiche-einkommen-usa-schlimmer-als-uganda\/v_detail_tab_print\/7213054.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Artikel im Handelsblatt bezieht sich auf einen Bloomberg-Artikel, der die Zahlen f&uuml;r das oberste Prozent aus einer anderen Quelle <a href=\"http:\/\/www.bloomberg.com\/news\/2012-10-02\/top-1-got-93-of-income-growth-as-rich-poor-gap-widened.html\">bezieht<\/a> und den zu lesen f&uuml;r diejenigen sinvoll ist, die nicht die Zeit haben, sich den Bericht des U.S. Census Bureau (81 Seiten) zu Gem&uuml;te zu <a href=\"http:\/\/www.census.gov\/prod\/2012pubs\/p60-243.pdf\">f&uuml;hren [PDF &ndash; 2.2 MB]<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Norbert Bl&uuml;m &ndash; Von wegen Vereinbarkeit<\/strong><br>\nEhe und Familie werden dem Arbeitsleben untergeordnet, und alle finden es modern &ndash; warum nur?<br>\nFamilie und Beruf sollen also vereinbar sein, und die Politik soll es richten. Niemand in Deutschland w&uuml;rde dem widersprechen. Dass es diese Vereinbarkeit dennoch nicht gibt, daf&uuml;r sind schnell Schuldige gefunden: V&auml;ter, die keine Familienarbeit leisten. Betriebe, die keine familienfreundlichen Arbeitsverh&auml;ltnisse wie Teilzeitjobs anbieten. Der Staat, der Betreuungsangebote nicht fl&auml;chendeckend bereitstellt.<br>\nAber wollen wir &uuml;berhaupt die perfekte Vereinbarkeit? Und um welchen Preis? Die moderne Familie konnte entstehen, weil die private und die &ouml;konomische Sph&auml;re getrennt waren. Die moderne Familie ist nicht wie in Agrarzeiten Wohn- und Arbeitsst&auml;tte zugleich. Betrieb und Familie sind getrennt; und die Familienpolitik zielte darauf ab, die Intimit&auml;t von Eltern und Kindern zu sch&uuml;tzen. Darum ging es, als sich die Familie endlich von der Arbeitswelt emanzipierte. Vereinbarkeit mit dem Beruf stand nicht auf dem Zettel. Im Gegenteil: Durch Kindergeld und Freibetr&auml;ge sollte die Unabh&auml;ngigkeit der Familie gegen&uuml;ber der Wirtschaft gest&auml;rkt werden. Kinder kosten viel Geld, und deshalb sollten die Belastungen der Familie gegen&uuml;ber Kinderlosen ausgeglichen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2012\/42\/Ehe-Familie-Karriere\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>S21-Gutachter halten Tunnel f&uuml;r Todesfallen<\/strong><br>\nZwei neue Gutachten zu Stuttgart 21 liegen dem stern vor. Darin urteilen Ingenieure: Im Katastrophenfall h&auml;tten Kinder, Alte und Rollstuhlfahrer keine Chance, aus den Tunneln zu entkommen.  [&hellip;]<br>\nBrandexperte Hans-Joachim Keim, der bei der Tunnelkatastrophe im &ouml;sterreichischen Kaprun Gutachter war, h&auml;lt sogar f&uuml;r nahezu ausgeschlossen, dass man den Brandschutz nach dem derzeitigen Konzept auf den heute &uuml;blichen Sicherheitsstandard wie etwa im Eurotunnel zwischen Frankreich und England bringen kann. Dies w&uuml;rde die Kosten des Projekts &ldquo;auf 15 bis 20 Milliarden Euro treiben&rdquo;, sagte Keim dem stern. Man m&uuml;sste S 21 &ldquo;v&ouml;llig neu planen&rdquo;.<br>\nTrotz der Massenproteste gegen das Milliardenprojekt haben die Bauarbeiten f&uuml;r Stuttgart 21 im Februar 2010 begonnen, die Inbetriebnahme ist f&uuml;r Dezember 2020 geplant. Kernst&uuml;ck ist der Umbau des Kopfbahnhofes in einen Durchgangsbahnhof. Die Gegner, zu denen auch die Gr&uuml;nen um Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann geh&ouml;ren, hatten immer wieder vor ausufernden Kosten gewarnt. Eine Schlichtung unter Heiner Gei&szlig;ler (CDU) im Oktober und November 2010 schlug m&ouml;gliche Verbesserungen unter der Bezeichnung Stuttgart 21 Plus vor. Kritiker lehnen den geplanten Umbau jedoch weiterhin ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/news\/umstrittenes-bahnprojekt-s21-gutachter-halten-tunnel-fuer-todesfallen-1913928.html\">Stern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ein unmoralisches Angebot: Die Deutsche Bahn versucht, die Mitarbeiter einer ihrer Busfirmen in niedrigere Lohngruppen zu dr&auml;ngen<\/strong><br>\nMan sollte meinen, Peter Fellmann k&ouml;nne sich nicht beklagen. Eigentlich lief es doch ganz gut f&uuml;r den Busfahrer, der in Wahrheit anders hei&szlig;t. Zun&auml;chst hatte er als Leiharbeiter begonnen, dann bekam er einen Zeitvertrag, und schlie&szlig;lich sollte er unbefristet &uuml;bernommen werden. Das klingt doch fast nach einer Bilderbuchkarriere. Oder nicht? &bdquo;Ganz im Gegenteil&ldquo;, widerspricht Martin Burkert, Vorstandsmitglied bei der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG und SPD-Bundestagsabgeordneter. Fellmann sei regelrecht erpresst worden. &bdquo;Den unbefristeten Vertrag bot man ihm n&auml;mlich nur f&uuml;r den Fall an, dass er f&uuml;r 20 Prozent weniger Lohn arbeitet.&ldquo; F&uuml;r Burkert ist klar, worum es sich handelt: &bdquo;ein unmoralisches Angebot&ldquo;. Was den Franken besonders emp&ouml;rt: &bdquo;Dahinter steckt nicht irgendeine Privatfirma, sondern ein Unternehmen, das sich zu 100 Prozent in Staatshand befindet &ndash; die Deutsche Bahn.&ldquo; Konkret geht es um eine Tochter der Bahn, die Omnibusverkehr Franken GmbH (OVF). Rund 500 Busfahrer und 200 Angestellte arbeiten bei dieser Gesellschaft, die Buslinien in Franken betreibt. Angesichts der vergleichsweise kleinen Zahl k&ouml;nnte man das Problem f&uuml;r begrenzt halten. Doch davor warnt Burkert: &bdquo;Das ist erst der Anfang&ldquo;, ist er &uuml;berzeugt. &bdquo;Fr&uuml;her oder sp&auml;ter werden wir solche Erpressungsversuche bundesweit erleben.&ldquo; Bei der Bahn best&auml;tigt man die Vorgehensweise, verweist jedoch auf den harten Wettbewerb, der in der Busbranche herrsche. Die L&ouml;hne bei der OVF l&auml;gen deutlich &uuml;ber dem, was andere Omnibusunternehmen ihren Angestellten zahlten, sagt ein Sprecher des Konzerns. Bei diesem Tarifniveau, das man mit der EVG ausgehandelt hatte, st&uuml;nden die Chancen schlecht, auch in Zukunft Ausschreibungen zu gewinnen. Doch das l&auml;sst Hauenstein nicht gelten. Er verstehe ja, dass die Bahn unter Kostendruck stehe, &bdquo;aber deshalb kann man doch nicht alles auf dem R&uuml;cken der Mitarbeiter austragen&ldquo;. Zumal die Gewerkschaft ja durchaus kompromissbereit sei. &bdquo;Wenn die OVF uns ein konkretes Beispiel nennt, wo sie eine Ausschreibung allein wegen des hohen Lohnniveaus nicht gewinnen kann, lie&szlig;e sich auch mit dem bestehenden Tarifvertrag eine L&ouml;sung finden.&ldquo; Burkert sieht vor allem die Kommunen in der Pflicht. &bdquo;Wenn sie einen Nahverkehrsvertrag ausschreiben, m&uuml;ssten sie darin einen gewissen Mindestlohn zur Bedingung machen&ldquo;, sagt er. &bdquo;Erst dann w&auml;re sichergestellt, dass es im Wettbewerb um die Qualit&auml;t geht und nicht allein um den Preis.&ldquo; Er f&uuml;rchtet allerdings, dass die Kommunen angesichts knapper Kassen davon absehen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.betriebsrat.de\/portal\/themen\/sz\/befristete-vertraege-gegen-weniger-lohn.html\">SZ via Betriebsrat.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Milliardenschwer und steuerbeg&uuml;nstigt &ndash; Wer kontrolliert die Stiftungen?<\/strong><br>\nThyssenKrupp, Bertelsmann, Fresenius: drei Gro&szlig;konzerne, die eng mit einer gemeinn&uuml;tzigen Stiftung verbunden sind. Auch mittelst&auml;ndische Unternehmer lieben es, ihre Firma ganz oder teilweise auf eine gemeinn&uuml;tzige Stiftung zu &uuml;bertragen.<br>\nSie sagen: Die Stiftungskonstruktion sch&uuml;tze vor Zerschlagung und vor Erbstreitigkeiten. Was sie nicht so gern einr&auml;umen: Die gemeinn&uuml;tzige Stiftung hilft, in gro&szlig;em Umfang Steuern zu sparen. Und was haben die B&uuml;rger davon? Wie gro&szlig;z&uuml;gig sind unternehmensverbundene Stiftungen wirklich?<br>\nWer verhindert, dass gemeinn&uuml;tzige Stiftungen in gro&szlig;em Umfang private Interessen bedienen? Ein Feature &uuml;ber den wuchernden Stiftungsdschungel, der von Politikern nahezu aller Parteien bew&auml;ssert und ged&uuml;ngt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/dasfeature\/1859553\/\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bernd Riexinger &ndash; Kein bisschen Frieden<\/strong><br>\nWer mit Bomben befrieden will und Panzer in alle Welt verschifft, hat den Friedensnobelpreis nicht verdient. Abstruser w&auml;re nur der Wirtschaftsnobelpreis f&uuml;r die Bew&auml;ltigung der Euro-Krise gewesen.<br>\nMit der Entscheidung, der EU den Friedensnobelpreis zu verleihen, hat das f&uuml;nfk&ouml;pfige Nobelkomitee weder eine mutige noch eine gut begr&uuml;ndbare Wahl getroffen. Vielmehr ist die Entscheidung, ausgerechnet die EU mit dem Preis zu begl&uuml;cken, eine, die das Erbe von Alfred Nobel infrage stellt.<br>\nNach dem Willen des schwedischen Stifters soll derjenige ausgezeichnet werden, &bdquo;der am meisten oder am besten auf die Verbr&uuml;derung der V&ouml;lker und die Abschaffung oder Verminderung stehender Heere sowie das Abhalten oder die F&ouml;rderung von Friedenskongressen hingewirkt&ldquo; und dadurch &bdquo;im vergangenen Jahr der Menschheit den gr&ouml;&szlig;ten Nutzen erbracht&ldquo; hat. Schon aus diesem Grund ist schwer nachvollziehbar, warum ausgerechnet die EU ausgezeichnet wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/bernd-riexinger\/5384-die-europaische-union-und-alfred-nobels-anspruch\">The European<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Merkel rechtfertigt R&uuml;stungsexporte als Friedensmittel<\/strong><br>\nKanzlerin Merkel will in der Sicherheitspolitik verst&auml;rkt auf R&uuml;stungsexporte und milit&auml;rische Ausbildungshilfe f&uuml;r &ldquo;vertrauensw&uuml;rdige Partner&rdquo; setzen. &ldquo;Es liegt in unserem Interesse, wenn wir Partner dazu bef&auml;higen, sich f&uuml;r die Bewahrung oder Wiederherstellung von Sicherheit und Frieden in ihren Regionen wirksam einzusetzen&rdquo;, sagte die CDU-Chefin am Montag auf einer Bundeswehrtagung in Strausberg bei Berlin. Merkel z&auml;hlte Ausr&uuml;stungsg&uuml;ter ausdr&uuml;cklich zu den m&ouml;glichen Unterst&uuml;tzungsma&szlig;nahmen f&uuml;r aufstrebende Regionalm&auml;chte oder regionale Staatenb&uuml;nde. &ldquo;Wer sich der Friedenssicherung verpflichtet f&uuml;hlt, aber nicht &uuml;berall auf der Welt eine aktive Rolle in der Friedenssicherung &uuml;bernehmen kann, der ist auch dazu aufgerufen, vertrauensw&uuml;rdigen Partnern zu helfen, damit sie entsprechende Aufgaben &uuml;bernehmen.&rdquo; Merkel will sich daf&uuml;r einsetzen, dass Nato und EU politische Grunds&auml;tze f&uuml;r solche Unterst&uuml;tzungsma&szlig;nahmen erarbeiten. Die Wahrung von Menschenrechten und die Achtung grundlegender Werte m&uuml;ssten aber &ldquo;entscheidende Kriterien der Beurteilung&rdquo; bleiben. &ldquo;Es geht dabei nicht um eine Aufweichung unserer restriktiven Richtlinien f&uuml;r R&uuml;stungsexporte&rdquo;, betonte sie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/merkel-verteidigt-ruestungsexporte-als-mittel-zur-friedenssicherung-a-862778.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man w&uuml;rde schon gerne einmal erfahren, wie die Bundesregierung die Niederschlagung des arabischen Fr&uuml;hlings in Bahrain war mit Hilfe saudischen Milit&auml;rs bewertet. Oder gelten f&uuml;r Schiiten Menschenrechte und die Achtung grundlegender Werte weniger, weil globaler Feind? Betrachtet man die Bereitschaft Deutschlands, Leopard-Kampfpanzer an Saudi-Arabien zu liefern, genauer, so sollte man sich den geforderten Panzertyp einmal genauer anschauen.  Der Leopard 2A7+ ist f&uuml;r sogenannte MOUT-Eins&auml;tze (Military Operations in Urban Terrain) also f&uuml;r den H&auml;userkampf geeignet &ndash; aber nicht nur. Er verf&uuml;gt &uuml;ber eine Rundumsicht und kann auch rundum schie&szlig;en (ohne den Turm zu bewegen), selbst in einem steilem Winkel nach oben. Sprengstoffh&uuml;lsen kommen gegen Panzerabwehrwaffen wie die gef&uuml;rchtete RPG-7 zum Einsatz und mit einem R&auml;umschild k&ouml;nnen Hindernisse und Barrikaden aus dem Weg ger&auml;umt werden. Darauf zu vertrauen, dass der Leopard 2A7+ nur gegen den Iran zum Einsatz k&auml;me, ist reichlich naiv.<\/em><\/p>\n<p>Passend dazu: <strong>Auslandseins&auml;tze: De Maizi&egrave;re rechnet mit wachsender Zahl<\/strong><br>\n&ldquo;Als starkes Mitglied der internationalen Gemeinschaft wird Deutschland k&uuml;nftig eher h&auml;ufiger gefragt werden, wenn es darum geht, Verantwortung zu &uuml;bernehmen &ndash; auch milit&auml;risch&rdquo;, sagte der CDU-Politiker gestern bei einer Bundeswehrtagung in Strausberg. Als vereintes Land mit einer der gr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaften der Welt habe Deutschland Verantwortung f&uuml;r Sicherheit und Stabilit&auml;t in der Welt. &ldquo;Wir werden gefragt, unser Einfluss ist erw&uuml;nscht und anerkannt&rdquo;, sagte er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2012%2F10%2F23%2Fa0064&amp;cHash=147bf2de9cb7d46c16cea98b623ab895\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> De Maizi&egrave;re gibt sich zwar einen seri&ouml;seren Anschein als zu Guttenberg, aber im Ergebnis l&auml;sst auch er von keiner Sachkenntnis getr&uuml;bte Sprechblasen ab. Weder hat er der Kanzlerin zugeh&ouml;rt, noch verfolgt er die strategische Ausrichtung der USA. Die Kanzlerin m&ouml;chte lieber die Verantwortung in die H&auml;nde verl&auml;sslicher regionaler Verb&uuml;ndeter wie Saudi Arabien legen und bietet Waffen statt Soldaten. Die US-Regierung  kann ihrer W&auml;hlerschaft keine Auslandseins&auml;tze zumuten, zumal die letzten Eins&auml;tze folgenreich erfolglos blieben. Jeder Anf&auml;nger in West Point wei&szlig;, dass Karrieren in der Armee kaum aussichtsreich sind, da die  Landstreitkr&auml;fte zusammengestrichen werden. Die US-Streitkr&auml;fte werden sich auf schnelle Eingreiftruppen und ferngesteuerte Luftwaffensysteme konzentrieren. Da m&ouml;chte man sehen, wie Deutschland in fernen Landstrichen ohne die USA Verantwortung demonstriert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ist Stuttgart die gr&uuml;ne Zukunft? NEIN<\/strong><br>\nNein, Stuttgart ist nicht die gr&uuml;ne Zukunft. Der wichtigste Grund daf&uuml;r ist ein sehr schlichter: Baden-W&uuml;rttemberg ist nicht Deutschland. Auch wenn das Klischee vom Musterl&auml;ndle &uuml;berstrapaziert wurde, so ist doch nicht zu &uuml;bersehen, wie gl&auml;nzend das Bundesland im Vergleich zu anderen da steht. Eine Wirtschaft, die mit Exporten Milliarden verdient. Kommunen, die vor Geld nicht wissen, welchen Kreisverkehr sie noch ausbauen sollen. Eine Arbeitslosenquote, die diesen Namen nicht verdient. In Baden-W&uuml;rttemberg sind ernsthafte soziale Verwerfungen weitgehend unbekannt. Die regionalen Gr&uuml;nen k&ouml;nnen sich deshalb, unbehelligt von schmerzhaften Verteilungsk&auml;mpfen, voll auf die Erneuerung einer gut gestellten Gesellschaft konzentrieren. Und auf das, was in der gutb&uuml;rgerlichen Mitte Mehrheiten sichert: Sie versprechen, den Daimler &ndash; und damit die Arbeitspl&auml;tze &ndash; zu hegen, wenn er ein paar Elektroautos baut. Und bieten ansonsten, etwa in der Stadt-, &Ouml;kologie- oder Energiepolitik, moderat progressive Positionen an, die keinem Gutverdiener wehtun.<br>\nErnsthaft anzunehmen, eine solche Strategie lie&szlig;e sich bruchlos auf die Republik &uuml;bertragen, w&auml;re naiv. Und ist eher Ausdruck einer schw&auml;bischen Hybris denn einer realpolitischen Analyse. Ist niemandem aufgefallen, dass Kretschmann eine Verm&ouml;gensabgabe ablehnt, die im Gr&uuml;nen-Programm steht? Kuhn, der Wirtschaftspolitiker, fiel in den Debatten &uuml;ber Spitzensteuers&auml;tze dadurch auf, dass er gegen allzu hohe Belastungen k&auml;mpfte. Reiche m&uuml;ssen mehr zahlen? Ach was. Die beiden Gr&uuml;nen, die im Moment als Avantgarde bejubelt werden, vertreten also erstaunlich anachronistische Positionen. Selbst marktliberale &Ouml;konomen sehen inzwischen ein, dass sich das hoch verschuldete Staatswesen ohne mehr Solidarit&auml;t der Gutverdiener nicht retten l&auml;sst. Und ja: Politik muss im Zweifel Solidarit&auml;t erzwingen, anders geht es nicht.<br>\nQuelle. <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2012%2F10%2F23%2Fa0094&amp;cHash=4c1ac2599a886c0d2034df22f68afb8d\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Mali &ndash; Ein Land am Abgrund<\/strong><br>\nDie Bundesregierung k&uuml;ndigt einen Einsatz der Bundeswehr in Mali an. Nach entsprechenden &Auml;u&szlig;erungen von Kanzlerin Merkel am Montag hat Au&szlig;enminister Westerwelle am gestrigen Dienstag best&auml;tigt, Berlin wolle Mali &ldquo;stabilisieren&rdquo; und dazu deutsche Soldaten schicken. Sie sollten malische Milit&auml;rs f&uuml;r den Krieg gegen Aufst&auml;ndische im Norden des westafrikanischen Landes trainieren. Nord-Mali wird schon seit Anfang des Jahres von Tuareg-Milizen kontrolliert, unter denen sich schon bald eine militant islamistische Fraktion durchgesetzt hat. Die Entwicklung ist eine direkte Folge des Libyen-Krieges der NATO, dem die Zerst&ouml;rung des &uuml;beraus fragilen Gleichgewichts in den &ouml;konomisch prek&auml;ren W&uuml;stenrandgebieten geschuldet ist. Dessen ungeachtet reagiert Berlin auf die desastr&ouml;se Lage, die in Mali durch eine westliche Intervention verursacht wurde, mit der Forderung nach einer erneuten Intervention. In Mali soll dabei der Krieg gegen die Aufst&auml;ndischen gef&uuml;hrt werden wie in Somalia &ndash; mit Truppen, die sich ausschlie&szlig;lich aus afrikanischen Streitkr&auml;ften rekrutieren und von westlichen Milit&auml;rs, die im sicheren Hinterland stationiert sind, auf ihre konkreten Kampft&auml;tigkeiten vorbereitet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58442\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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