{"id":14824,"date":"2012-10-25T08:46:40","date_gmt":"2012-10-25T06:46:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14824"},"modified":"2012-10-25T08:46:40","modified_gmt":"2012-10-25T06:46:40","slug":"hinweise-des-tages-1747","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14824","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14824#h01\">IAB: Fachkr&auml;fte und unbesetzte Stellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14824#h02\">&ldquo;Eine Erpressungsmaschine&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14824#h03\">Schuldenkrise &ndash; Griechenland einigt sich mit Troika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14824#h04\">Bundestag: Draghi verteidigt EZB-Strategie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14824#h05\">Die Gold-Michel vom Rechnungshof<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14824#h06\">Bundesregierung: Ergebnisse unethischer Medikamenten-Studien d&uuml;rfen nicht verwendet werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14824#h07\">Netzbetreiber: CDU begreift Marktwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14824#h08\">Elektroautos sollen zehn Jahre lang steuerfrei fahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14824#h09\">Nach Zulassung des Volksbegehrens &ndash; CSU-Fraktion r&uuml;ckt von Studiengeb&uuml;hren ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14824#h10\">Entwurf des &bdquo;Wissenschaftsfreiheitsgesetzes&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14824#h11\">Union gegen R&auml;te macht: Die Union will Studierendenvertretungen abschaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14824#h12\">Wenn der CSU-Sprecher beim ZDF anruft&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14824#h13\">Stuttgarter OB-Wahl: Baby, don&rsquo;t hurt me no more<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14824#h14\">Der Feind steht nur noch rechts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14824#h15\">Gewalt gegen Frauen: in &Auml;gypten Sexuelle Gewalt auf dem Tahrir Platz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14824#h16\">Pakistan: Taliban bedrohen weiteres Schulm&auml;dchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14824#h17\">BAYER-Spende f&uuml;r Romney<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14824#h18\">Millionenschwer und steuerbeg&uuml;nstigt &ndash; Wer kontrolliert die Stiftungen?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14824&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>IAB: Fachkr&auml;fte und unbesetzte Stellen<\/strong><br>\nDie Mehrheit der Betriebe hatte im Jahr 2011 zwar keine offenen Fachkr&auml;ftestellen, der Fachkr&auml;ftebedarf insgesamt lag aber auf einem Rekordniveau, und der Gro&szlig;teil der Betriebe konnte seinen Fachkr&auml;ftebedarf auch vollst&auml;ndig decken. Die meisten Fachkr&auml;fteeinstellungen erfolgten im Bereich der Unternehmensnahen Dienstleistungen auf der einen Seite und im Bereich der Personennahen Dienstleistungen auf der anderen Seite, hier vor allem im Gesundheits- und Sozialwesen. Mit der gestiegenen Nachfrage nach Fachkr&auml;ften traten Stellenbesetzungsschwierigkeiten h&auml;ufiger auf als im Vorjahr. Mit besonders gro&szlig;en Problemen hatten das Finanz- und Versicherungsgewerbe, der Bereich der Unternehmensnahen Dienstleistungen, die Branche Information und Kommunikation sowie der Bereich der &Uuml;brigen personennahen Dienstleistungen zu k&auml;mpfen, Bereiche der Wirtschaft mit einer Nichtbesetzungsquote von 30 % und mehr.<br>\nNach eigenen Angaben erwartete die Mehrheit der Betriebe f&uuml;r die n&auml;here Zukunft keine offenen Fachkr&auml;ftestellen. Perspektivisch betrifft damit die Diskussion zum Fachkr&auml;ftemangel nur eine Minderheit. Besonders h&auml;ufig waren es Betriebe aus der &Ouml;ffentlichen Verwaltung, aus dem Produzierenden Gewerbe sowie aus dem Teilbereich Erziehung und Unterricht, die f&uuml;r die n&auml;here Zukunft mit einer Neu- oder Wiederbesetzung von Fachkr&auml;ftestellen rechnen. Zu den Branchen, die mit besonders vielen Problemen bei der Stellenbesetzung rechnen, z&auml;hlen dabei vor allem die &Uuml;brigen personennahen Dienstleistungen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/forschungsbericht\/2012\/fb1312.pdf\">IAB Forschungsbericht [PDF &ndash; 1.3 MB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.iab.de\/de\/informationsservice\/presse\/presseinformationen\/fb1312.aspx\">Presseinformation<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Vergleicht man diese Ergebnisse mit den interessegeleiteten Meldungen etwa des VDI, wonach angeblich <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/studie-fachkraeftemangel-kostet-die-wirtschaft-milliarden-a-828777.html\">mehr als 100.000 Ingenieurstellen fehlten<\/a>, so entpuppt sich das als reiner Alarmismus. Auch die Hektik mit der die CDU und die FDP, um den Fachkr&auml;ftemangel zu lindern, die Einwanderung von ausl&auml;ndischen Fachkr&auml;ften erleichtern wollen, entpuppt sich als Hebel durch eine Angebotssteigerung an Arbeitskr&auml;fte, die L&ouml;hne zu senken.<\/em> <\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Eine Erpressungsmaschine&rdquo;<\/strong><br>\nInterview mit Helga Spindler &uuml;ber Ersch&ouml;pfungserscheinungen des Rechtsstaates bei der Umsetzung der Hartz IV-Gesetzgebung und die D&auml;monisierung von Arbeitslosigkeit. Teil 2<br>\nMit Hartz IV wurde eine &ouml;konomisch &auml;u&szlig;erst prek&auml;re Situation f&uuml;r Langzeitarbeitslose geschaffen, die durch die permanente Rechtsunsicherheit der Bezieher erg&auml;nzt wurde. Auch wenn der Rechtsstaat in der Auseinandersetzung mit den Jobcentern bisweilen noch funktioniert, wird weiter durch die &Uuml;berforderung der Gerichte an einer Justierung des juristischen Status von Arbeitslosen in Richtung von Heloten und Met&ouml;ken gearbeitet. Damit folgt die Politik unter anderem den Vorgaben der Bertelsmann-Stiftung. Telepolis sprach mit der Professorin f&uuml;r &Ouml;ffentliches Recht, Sozialrecht und Arbeitsrecht, Helga Spindler dar&uuml;ber, ob und wie der Rechtsstaat bei Hartz IV funktioniert und was f&uuml;r einen sozialen Rechtsstaat wichtig w&auml;re. (Teil 1 des Gespr&auml;chs &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/druck\/mb\/artikel\/37\/37827\/1.html\">Der Staat verzerrt den gesamten Arbeitsmarkt<\/a>&ldquo;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/druck\/mb\/artikel\/37\/37828\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> S. auch die Gastartikel von Helga Spindler auf den NachDenkSeiten<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>28.02.2006: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=240\">&Uuml;ber die Umfunktionierung und Instrumentalisierung der &bdquo;Ein-Euro-Jobs<\/a>&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><em>05.01.2009: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3680\">Die Hartz-Gesetzgebung wirkt. Aber wie?<\/a>&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><em>23.09.2009: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4212\">Wie die Bertelsmann Stiftung neues Vertrauen zur&uuml;ckgewinnen will &ndash; Ein R&uuml;ckblick<\/a>&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><em>27.07.2011: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10250\">Zumutbare Arbeit und Sanktionspraxis &ndash; Zu den Neuregelungen im SGB II<\/a>&ldquo;<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Schuldenkrise &ndash; Griechenland einigt sich mit Troika<\/strong><br>\nMehr Zeit, daf&uuml;r Arbeitsmarktreformen: Der griechische Finanzminister Stournaras pr&auml;sentiert das Paket, das er mit der Troika ausgehandelt hat. Das Parlament muss noch zustimmen, das soll im Schnellverfahren passieren. Und schon in wenigen Tagen k&ouml;nnte Athen neues Geld bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/schuldenkrise-griechenland-einigt-sich-mit-troika-1.1504943\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bundestag: Draghi verteidigt EZB-Strategie<\/strong><br>\nEZB-Pr&auml;sident Marion Draghi l&ouml;st sein Angebot ein und verteidigt das geplante Anleihenkaufprogramm im Bundestag. Durch den Aufkauf von Staatsanleihen werde nicht zu verdeckter Staatsfinanzierung f&uuml;hren und auch die Inflation nicht anheizen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/schuldenkrise\/bundestag-draghi-verteidigt-ezb-strategie,1471908,20701464.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Gold-Michel vom Rechnungshof<\/strong><br>\nVon Wolfgang M&uuml;nchau<br>\nDer Bundesrechnungshof will die deutschen Goldreserven z&auml;hlen lassen. Er leistet damit einer uralten deutschen Paranoia Vorschub: Alle Welt will uns betr&uuml;gen, und das moderne Finanzsystem ist ohnehin Teufelszeug. Dabei sind die Goldbarren der Bundesbank heute vor allem eines &ndash; irrelevant.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/zaehlung-der-deutschen-goldreserven-bringt-nichts-a-863062.html\">Spiegel-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bundesregierung: Ergebnisse unethischer Medikamenten-Studien d&uuml;rfen nicht verwendet werden<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat heute die Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei zu unethischen Pharma-Studien ver&ouml;ffentlicht. W&ouml;rtlich hei&szlig;t es in der Anfrage: &bdquo;Pharmakonzerne lassen derzeit alleine in Indien etwa 1 900 Studien mit circa 150 000 Probanden durchf&uuml;hren. Die Anzahl der Todesf&auml;lle bei klinischen Studien ist in den vergangenen Jahren best&auml;ndig gewachsen. Eine Aufstellung des Drugs Controller General of India f&uuml;r 2011 zeigt, dass allein bei Pharmatests von Novartis 57 Testpersonen starben. Auf der Liste folgen Bayer und Pfizer mit je 20 Todesf&auml;llen und Bristol-Myers Squibb mit 19 (vgl. <a href=\"http:\/\/www.cbgnetwork.org\/4590.html\">hier<\/a> ).&ldquo;<br>\nIn ihrer Antwort f&uuml;hrt die Bundesregierung aus, dass die Vorschriften f&uuml;r klinische Pr&uuml;fungen im deutschen Arzneimittelgesetz und im Gemeinschaftsrecht der EU festgelegt seien. Demnach m&uuml;ssten Antragsteller einer arzneimittelrechtlichen Zulassung versichern, dass au&szlig;erhalb der EU durchgef&uuml;hrte Studien unter gleichwertigen ethischen Bedingungen wie in der EU durchgef&uuml;hrt worden seien. Verst&ouml;&szlig;e hiergegen w&uuml;rden dazu f&uuml;hren, dass die gewonnenen Daten im Rahmen eines arzneimittelrechtlichen Zulassungsverfahrens nicht akzeptiert werden.<br>\nRecherchen von NGOs und Journalisten haben jedoch immer wieder gezeigt, dass solche ethischen Mindest-Standards nicht eingehalten werden. Beispielsweise wussten Teilnehmer indischer Studien zumeist nicht, dass sie an Medikamenten-Tests teilnahmen. Die Ethik-Kommissionen bestanden meist nur auf dem Papier und nahmen keinerlei Pr&uuml;fung der Studien und der getesteten Medikamente vor. Den Ethik-Kommissionen waren h&auml;ufig nicht einmal die Namen der untersuchten Personen bekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cbgnetwork.org\/4728.html\">Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Netzbetreiber: CDU begreift Marktwirtschaft<\/strong><br>\nDer Fall Tennet d&uuml;rfte gute Chancen haben, in die Volkswirtschaftslehrb&uuml;cher einzugehen: als abschreckendes Beispiel daf&uuml;r, dass es marktwirtschaftlicher Unsinn ist, einen privaten Monopolisten mit &ouml;ffentlichen Aufgaben zu betrauen. Tennet ist einer der vier deutschen &Uuml;bertragungsnetzbetreiber. Ihm geh&ouml;ren die Netze an Nord- und Ostsee, dort, wo die Offshore-Windparks angeschlossen werden m&uuml;ssen. Und Tennet fehlt das Kapital, um in die Netze zu investieren. Oder behauptet dies zumindest. Deshalb verz&ouml;gert Tennet den Ausbau und f&auml;hrt zugleich eine PR-Kampagne: Nur sichere hohe Gewinnm&ouml;glichkeiten w&uuml;rden Investoren zum Einstieg locken. Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) steckt in der Zwickm&uuml;hle: Gibt er Tennet nicht nach, ist der Offshore-Ausbau blockiert. Deshalb hat er bereits vor Wochen den Verbrauchern und nicht Tennet die Haftungskosten f&uuml;r Verz&ouml;gerungen beim Netzausbau weitgehend aufgeb&uuml;rdet.<br>\nAuf Druck von Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner musste er aber eine Ausnahmeregelung deutlich ausweiten: F&uuml;r Fahrl&auml;ssigkeit beim Netzausbau haftet jetzt meist der Netzbetreiber. Seit gestern versucht Tennet, diese Regelung wieder r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen. Die Alternative, so Tennet im August, w&auml;re eine h&ouml;here Rendite. Die muss staatlich genehmigt werden. Verweigert sich Altmaier dem Druck von Tennet, d&uuml;rfte die n&auml;chste Blockaderunde beim Netzausbau anstehen. Sogar EU-Energiekommissar G&uuml;nther Oettinger hat daher k&uuml;rzlich zumindest eine Teilverstaatlichung der Netzbetreiber ins Spiel gebracht &ndash; eine Idee, die viele in der Union lange aus ideologischen Gr&uuml;nden abgelehnt haben. Jetzt sieht es so aus, als k&ouml;nnte sogar in der CDU\/CSU marktwirtschaftlicher Verstand Einzug halten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2012%2F10%2F23%2Fa0109&amp;cHash=9b83ee4f38d424e4542a223c9ec80622\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Allm&auml;hlich wird klar, dass die Auflage der EU-Kommission sich von Netz zu trennen, f&uuml;r EON gar nicht so ungelegen kommen konnte. Es standen beachtliche Investitionen und ferne Gewinnaussichten bevor. Tennet agiert in Deutschland wie jedes andere private Unternehmen und versucht so viel Rendite wie m&ouml;glich zu realisieren, obwohl der Konzern zur G&auml;nze dem holl&auml;ndischen Staat geh&ouml;rt. Ob Tennet sich in den Niederlanden &auml;hnlich verhalten w&uuml;rde? &ndash; Im &Uuml;brigen zeigt sich wieder einmal, dass die Versorger in die &ouml;ffentliche H&auml;nde des jeweiligen Staates geh&ouml;ren. Bei der grundlegenden Infrastruktur einer Volkswirtschaft auf den Wettbewerb zu setzen, kann sehr teuer werden, da die Privatwirtschaft in Langfristprojekte erst bei garantierten Gewinnen einsteigt &ndash; und Tennet agiert in Deutschland als privater Anbieter.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Elektroautos sollen zehn Jahre lang steuerfrei fahren<\/strong><br>\nPersonenkraftwagen, Nutzfahrzeuge, Leichtfahrzeuge und Kraftr&auml;der sollen f&uuml;r zehn Jahre von der Kraftfahrzeugsteuer befreit werden, wenn sie reine Elektrofahrzeuge sind oder Brennstoffzellen haben. Der Finanzausschuss stimmte am Mittwoch dem von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur &Auml;nderung des Versicherungssteuergesetzes und des Kraftfahrzeugsteuergesetzes (17\/10039) mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen CDU\/CSU und FDP zu. Die SPD-Fraktion enthielt sich, w&auml;hrend die Fraktion Die Linke und die Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen den von der Koalition noch mit &Auml;nderungsantr&auml;gen abge&auml;nderten Entwurf ablehnten. &Auml;nderungsw&uuml;nsche der Opposition lehnte die Koalitionsmehrheit ab&hellip;<br>\nVon der SPD-Fraktion wurde kritisiert, dass nur Neufahrzeuge nach ihrem Kohlendioxidaussto&szlig; besteuert w&uuml;rden. Die Koalition habe ihre eigene Ank&uuml;ndigung, die Besteuerung nach Kohlendioxidaussto&szlig; auch auf Altfahrzeuge auszudehnen, nicht eingehalten. Die Linksfraktion kritisierte generell die F&ouml;rderung von Elektroautos. Entscheidend sei, wie der Strom erzeugt werde. Komme der Strom aus Atom- oder Kohlekraftwerken, sei das gerade nicht umweltfreundlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2012_10\/2012_471\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Nach Zulassung des Volksbegehrens &ndash; CSU-Fraktion r&uuml;ckt von Studiengeb&uuml;hren ab<\/strong><br>\nDie CSU r&uuml;ckt offenbar von den Studiengeb&uuml;hren ab. Nachdem der Verfassungsgerichtshof ein Volksbegehren gegen die Studiengeb&uuml;hren zugelassen hat, zeigen sich in der Partei immer st&auml;rkere Absetzbewegungen. Am Dienstagabend stellte der Vorstand der CSU-Landtagsfraktion nach hitziger Debatte das Bezahlstudium offen zur Disposition.<br>\nFraktionschef Georg Schmid sagte der S&uuml;ddeutschen Zeitung nach der Sitzung, seine Fraktion werde bereits an diesem Mittwoch noch einmal die Geb&uuml;hren &ldquo;ergebnisoffen&rdquo; diskutieren. &ldquo;Wir haben eine neue Situation&rdquo;, sagte Schmid. &ldquo;Jetzt geht es darum, dass wir uns damit auseinandersetzen.&rdquo; Vor dem Urteil des Verfassungsgerichtshofes hatte die Fraktion am vehementesten f&uuml;r den Erhalt der Studiengeb&uuml;hren gek&auml;mpft&hellip;<br>\nSchmid sagte, er werde auch das Gespr&auml;ch mit dem Koalitionspartner FDP suchen, schlie&szlig;lich seien die Studiengeb&uuml;hren eine Vereinbarung des Koalitionsvertrages&hellip;<br>\nAuch in der FDP meldete sich mit Landesvize Andreas Fischer ein prominenter Abweichler: &ldquo;Wenn Bayern immer mehr in die Rolle des Einzelk&auml;mpfers ger&auml;t, geh&ouml;ren die Studiengeb&uuml;hren abgeschafft&rdquo;, sagte Fischer der SZ. Neben Bayern verlangt nur noch Niedersachsen Geld von den Studenten. Bislang war die FDP klar f&uuml;r die Studiengeb&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/nach-zulassung-des-volksbegehrens-csu-fraktion-rueckt-von-studiengebuehren-ab-1.1504436\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Mei, die CSU wird es nie im Wahljahr riskieren, einen Volksentscheid gegen sich laufen zu haben    &ndash; aber  das geht jetzt bei der CSU sogar schneller als ich gedacht hatte!<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Studiengeb&uuml;hren nun auch in Bayern Auslaufmodell &ndash; Regierungsfraktionen sollten Volksentscheid vorgreifen und Geb&uuml;hren abschaffen<\/strong><br>\nNach der Entscheidung des bayrischen Verfassungsgerichts zur Zul&auml;ssigkeit eines Volksentscheides &uuml;ber Studiengeb&uuml;hren entbrennt die Diskussion um die Geb&uuml;hren in Bayern aufs Neue. Auch in den Regierungsfraktionen ist man sich zu der Geb&uuml;hrenfrage nicht mehr einig.<br>\nDer studentische Dachverband fzs fordert ein schnelles Einlenken der bayrischen Landesregierung.<br>\nHierzu erkl&auml;rt fzs-Vorstandsmitglied Erik Marquardt:<\/p>\n<blockquote><p><em>&ldquo;Wir fordern die Landesregierung auf, die Meinung der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung zu akzeptieren und die Studiengeb&uuml;hren abzuschaffen. Studiengeb&uuml;hren sind ein Auslaufmodell. Noch vor 10 Jahren war die bayrische CSU unter ihrem Wissenschaftsminister Hans Zehetmair gegen Studiengeb&uuml;hren. Jetzt bietet sich der CSU die Chance das Scheitern von Studiengeb&uuml;hren in der Bundesrepublik zu akzeptieren und die Geb&uuml;hren wieder abzuschaffen. Studiengeb&uuml;hren werden in 5 Jahren nicht mehr in Kontoausz&uuml;gen, sondern nur noch in den Geschichtsb&uuml;chern sichtbar sein.&rdquo;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Bayern ist neben Niedersachsen das letzte Land mit allgemeiner Studiengeb&uuml;hrenpflicht. Bereits in 5 Bundesl&auml;ndern wurden diese Studiengeb&uuml;hren nach der Einf&uuml;hrung wieder abgeschafft. Immer wieder wird betont, dass Studiengeb&uuml;hren f&uuml;r die Studienqualit&auml;t notwendig sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fzs.de\/extra\/show\/276162.html%20\">fzs<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Entwurf des &bdquo;Wissenschaftsfreiheitsgesetzes&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/100\/1710037.pdf\">Deutscher Bundestag [PDF &ndash; 252 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Im Nachgang zu meinem gestrigen Beitrag&ndash; <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14805\">Freiheit f&uuml;r wen<\/a>? hier noch der komplette Gesetzentwurf.<\/em><br>\n<em><strong>Zum &bdquo;Wissenschaftsfreiheitsgesetz&ldquo; siehe auch noch:<\/strong><\/em><br>\n<em><strong>Freiheit, die ich meine<\/strong><\/em><br>\n<em>Man k&ouml;nnte den Effekt des Entwurfes f&uuml;r sie etwa so beschreiben: Weniger nachfragen, weniger warten m&uuml;ssen, mehr selbst machen. Das klingt zun&auml;chst einmal nicht schlecht. Entsprechend haben sich viele Akteure aus dem Wissenschaftsestablishment auch beeilt, den Entwurf zu begr&uuml;&szlig;en, oder &auml;hnliches auch f&uuml;r sich einzufordern&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em>Aber: Ist es tats&auml;chlich unkritisch, wenn Forschungsergebnisse, die der Allgemeinheit zur Verf&uuml;gung stehen sollten (und warum sollte man sie sonst mit Steuergeldern finanzieren) f&uuml;r die Wissenschaftseinrichtungen in gr&ouml;&szlig;erem Ma&szlig;stab zu einer Profitquelle werden sollen? Wie schnell es bei solchen Verquickungen zu Interessenkonflikten kommen kann, hat sich beispielsweise vor einem Jahr bei der &bdquo;Kooperation&ldquo; von Berliner Universit&auml;ten mit der Deutschen Bank gezeigt. Und auch die Erl&auml;uterungen des BMBF selbst zum WissFG zeigen die Widerspr&uuml;che in diesem Punkt. Da ist einerseits davon die Rede, die Unternehmert&auml;tigkeit von Wissenschaftseinrichtungen sei ein &bdquo;wichtiges strategisches Instrument bei der Verwertung von Spitzentechnologien.&ldquo; Andererseits beeilt man sich zu sagen, solche Unternehmen seien &bdquo;h&auml;ufig wissenschaftliche, nicht prim&auml;r gewinnorientierte Institutionen&ldquo;. Hier muss die Frage wessen Freiheit gemeint ist und zu wessen Nutzen sie ausgebaut werden soll, deutlich gestellt werden.<\/em><br>\n<em>Noch deutlicher wird das bei der Lockerung des Besserstellungsverbotes. Entscheidend ist hier, dass keineswegs alle Besch&auml;ftigten, oder zumindest alle Wissenschaftler\/-innen von der neuen Regelung profitieren k&ouml;nnen. Diejenigen, die aus den Haushalten oder &ouml;ffentlichen Drittmitteln bezahlt werden (und das sind fast drei Viertel der Drittmittel) kommen nicht in den Genuss &uuml;bertariflicher Bezahlung. Wer kann aber sonst gemeint sein? Die Festlegung auf private oder ausl&auml;ndliche Drittmittel legt nahe, dass hier ein Instrument geschaffen werden soll, mit dem man besonders drittmittelstarke Forscher\/-innen (auch aus dem Ausland) anlocken kann. Das Argument k&ouml;nnte dann sein: &bdquo;Kommst Du mit deinen Millionen zu uns, darfst Du Dir eine gro&szlig;e Scheibe davon abschneiden.&ldquo;<\/em><br>\n<em>Quelle: <a href=\"http:\/\/fairspektive.de\/?p=934\">fairspektive mit ver.di<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Union gegen R&auml;te macht: Die Union will Studierendenvertretungen abschaffen<\/strong><br>\nEin kleiner Abschnitt im mehr als 40 Seiten umfassenden Programmentwurf der Jungen Union (JU) sorgte j&uuml;ngst wochenlang f&uuml;r Diskussionen innerhalb der CDU: Irgendwo zwischen der Ablehnung des Adoptionsrechts f&uuml;r Homosexuelle und der Forderung nach einer &raquo;St&auml;rkung des nationalen Zusammenhalts&laquo; hei&szlig;t es, man mache sich stark &raquo;f&uuml;r die Abschaffung der verfassten Studierendenschaften&laquo;, also der staatlich anerkannten Studierendenvertretungen mit Finanz- und Satzungsautonomie. Diese Forderung l&ouml;ste nicht nur Dutzende &Auml;nderungs- und Streichungsantr&auml;ge in den eigenen Reihen aus. Auch der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), eine CDU-nahe Hochschulgruppe, f&uuml;hlt sich vor den Kopf gesto&szlig;en. Dort hat man zumindest verstanden, dass die Hochschulleitungen, &uuml;berwiegend dem vom Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung (CHE) seit Mitte der neunziger Jahre vorangetriebenen Ideal der &raquo;unternehmerischen Hochschule&laquo; folgend, regelm&auml;&szlig;ig Interessen der Studierenden &uuml;bergehen und diese darum eine &raquo;starke Stimme&laquo; brauchen. Begr&uuml;ndet wird die Forderung der JU damit, dass die Allgemeinen Studierendenaussch&uuml;sse (Asten) angeblich regelm&auml;&szlig;ig ihre Gelder zweckentfremden w&uuml;rden, indem sie diese etwa in unpolitische, kulturelle oder &raquo;extremistische&laquo; Aktivit&auml;ten investierten. Das Geld f&uuml;r die Asten w&auml;re der JU zufolge besser &raquo;in der personellen und technischen Ausstattung unserer Hochschulen&laquo; angelegt. Au&szlig;er Frage steht, dass diese vielerorts zu w&uuml;nschen &uuml;brig l&auml;sst, was jedoch nicht selten der K&uuml;rzung der Etats f&uuml;r Universit&auml;ten durch Landesregierungen mit CDU-Beteiligung geschuldet ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2012\/42\/46416.html\">Jungle World<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Da bef&auml;llt einen fast ein wenig Wehmut an Zeiten, als die verfassten Studierendenschaften in Bayern 1974 abgeschafft wurden, um &raquo;den linken Sumpf trocken zu legen&laquo;. Nur, dass es diesen linken Sumpf leider nicht mehr gibt. Die Junge Union wirkt verkalkter als die erwachsene Union.&nbsp; Der Spruch: &bdquo;Wie die Alten sungen,&nbsp; so zwitschern die Jungen&ldquo;, wird dem nicht mehr gerecht. Aber von einer JU, die zur W&uuml;rdigung Helmut Kohls&nbsp; &ldquo;Denn wir haben ein Idol, Helmut Ko-hol&rdquo; singt, ist auch nicht mehr Verstand zu erwarten. Was kommt da auf uns zu?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wenn der CSU-Sprecher beim ZDF anruft&hellip;<\/strong><br>\nEin Telefonanruf von Hans Michael Strepp in der heute-Redaktion l&ouml;st Spekulationen &uuml;ber &ldquo;politische Einflussnahme&rdquo; aus.<br>\nDass er am vergangenen Sonntag beim ZDF angerufen hat, bestreitet CSU-Sprecher Hans Michael Strepp nicht. Die Darstellung des Anrufes in der S&uuml;ddeutschen Zeitung schon. Geht es nach Informationen der Zeitung, so wird im Mainzer Sender im Zusammenhang mit dem Telefonanruf von &ldquo;politischer Einflussnahme&rdquo; gesprochen. Wer das genau &bdquo;hinter vorgehaltener Hand&ldquo; fl&uuml;stert, wird nicht genannt. Der Inhalt des Telefongespr&auml;ches ist ebenfalls unbekannt. Laut Zeitungsbericht hat man beim ZDF den Anruf Strepps so aufgefasst, dass der CSU-Sprecher dem diensthabenden heute-Redakteur gegen&uuml;ber angedeutet habe, dass es &ldquo;Diskussionen nach sich ziehen&rdquo; w&uuml;rde, wenn in der Sendung am fr&uuml;hen Sonntagabend ein Beitrag &uuml;ber den Bayern-SPD-Parteitag gebracht wird. Der Sprecher des ZDF, J&ouml;rg Berendsmeier, best&auml;tigte ebenfalls, dass es einen Anruf gab. Zum Inhalt sagte er aber nichts. Au&szlig;er, dass der Anruf &ldquo;wirkungslos blieb&rdquo;. Was ja auf eine Intention des Anrufers schlie&szlig;en l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/6\/print\/153048\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Stuttgarter OB-Wahl: Baby, don&rsquo;t hurt me no more<\/strong><br>\nDen gr&uuml;nen OB hat Volker L&ouml;sch nur z&auml;hneknirschend gew&auml;hlt. Doch wer den Politprovokateur kennt, wei&szlig;, dass Z&auml;hneknirschen nicht seine Paradedisziplin ist. Was der Theaterregisseur von seinen Gr&uuml;nen fordert, sagt er hier bei Kontext.&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/newsartikel\/2012\/10\/baby-dont-hurt-me-no-more\/\">Kontext<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der Feind steht nur noch rechts<\/strong><br>\nEs ist ein &uuml;berraschender Paradigmenwechsel in Th&uuml;ringen. Die schwarz-rote Landesregierung will mit ihrem Landesprogramm f&uuml;r Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit nur noch gegen Rechtsextremismus k&auml;mpfen. Wie Sozialministerin Heike Taubert (SPD) am Mittwoch in Erfurt ank&uuml;ndigte, sollen die Bereiche Linksextremismus und islamistischer Extremismus aus dem Programm gestrichen werden. Eine weitere Schlappe f&uuml;r den Th&uuml;ringer Verfassungsschutz, der deren Aufnahme forciert hatte. Th&uuml;ringen wende sich &ldquo;gegen jede Form von Extremismus&rdquo;, hie&szlig; es bislang. Von einem &ldquo;gro&szlig;en Schritt&rdquo; spricht Madeleine Henfling, Sprecherin der B&uuml;rgerb&uuml;ndnisse gegen Rechtsextremismus. &ldquo;Das ist mehr, als wir erwartet h&auml;tten.&rdquo; Auch die Sprecherin f&uuml;r Antifaschismus der th&uuml;ringischen Linksfraktion, Katharina K&ouml;nig, ist sehr zufrieden. &ldquo;Das ist eine klare Absage an die Extremismustheorie.&rdquo; Die neue Ausrichtung werde dem gerecht, was in Th&uuml;ringen seit Jahren Realit&auml;t sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2012%2F10%2F25%2Fa0028&amp;cHash=36a61940914397bfa1b4363009650844\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist ganz beachtlich, dass damit&nbsp; in Th&uuml;ringen einger&auml;umt wird, dass der Rechtsextremismus f&uuml;r Ostdeutschland&nbsp; gr&ouml;&szlig;eres Problem darstellt. Leider sind Bundesfamilienministerin Kristina Schr&ouml;der und Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrichim Bund&nbsp; nach dem &bdquo;Spitzentreffen gegen Rechtsextremismus&ldquo; am 24. Januar &uuml;ber die sehr vage Empfehlung f&uuml;r eine Einrichtung eines sogenannten bundesweiten Informations- und Kompetenzzentrum gegen Rechtsextremismus nicht hinausgekommen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gewalt gegen Frauen: in &Auml;gypten Sexuelle Gewalt auf dem Tahrir Platz<\/strong><br>\nIm vergangenen Jahr gingen sie f&uuml;r politische Ver&auml;nderungen auf die Stra&szlig;e. Jetzt machen Frauen auf den Tahrir Platz gegen sexuelle Gewalt mobil und demonstrieren gegen die zunehmenden &Uuml;bergriffe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/aegypten-syrien-revolution\/gewalt-gegen-frauen-in-aegypten-sexuelle-gewalt-auf-dem-tahrir-platz,7151782,16647220.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Pakistan: Taliban bedrohen weiteres Schulm&auml;dchen<\/strong><br>\nDas Schicksal der 15-j&auml;hrigen Pakistanerin Malala, die bei einem Mordanschlag der Taliban schwer verletzt wurde, hat die Welt ersch&uuml;ttert. Nun bedrohen die Islamisten eine weitere Sch&uuml;lerin, die sich f&uuml;r die Bildung von M&auml;dchen einsetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/pakistan-taliban-bedrohen-weiteres-schulmaedchen,1472596,20700304.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>BAYER-Spende f&uuml;r Romney<\/strong><br>\nDer Leverkusener BAYER-Konzern geh&ouml;rt traditionell zu den wichtigsten ausl&auml;ndischen Spendern im US-Wahlkampf. Aktuell schl&auml;gt sich BAYER &ndash; wie in den vergangenen Wahlk&auml;mpfen &ndash; auf die Seite der Republikaner. Mit Spenden in H&ouml;he von 261.000 Dollar ist das Leverkusener Unternehmen gr&ouml;&szlig;ter deutscher F&ouml;rderer der Republikaner, gefolgt von der Deutschen Telekom mit 193.500 Dollar und der BASF mit 128.000 Dollar. Um es sich mit der Gegenseite nicht zu verscherzen, spendet BAYER den Demokraten 119.000 Dollar, die Telekom ist mit 149.000 Dollar dabei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=18343\">Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Millionenschwer und steuerbeg&uuml;nstigt &ndash; Wer kontrolliert die Stiftungen?<\/strong><br>\nHier noch die Textfassung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/download\/178499\/\">DLF [PDF &ndash; 101 KB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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