{"id":148278,"date":"2026-03-26T08:51:33","date_gmt":"2026-03-26T07:51:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148278"},"modified":"2026-03-26T08:51:33","modified_gmt":"2026-03-26T07:51:33","slug":"hinweise-des-tages-5063","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148278","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148278#h01\">Die Totengr&auml;ber des V&ouml;lkerrechts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148278#h02\">IPPNW kritisiert Angriffe auf Atomanlagen und warnt vor &Ouml;kozid<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148278#h03\">Raketenabwehr aus Osnabr&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148278#h04\">Kriegsbereit in drei Wochen &ndash; Wie Europa sich eine Armee baute, ohne dass es bemerkt wurde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148278#h05\">N&auml;chste Wahlschlappe f&uuml;r die SPD &ndash; trotzdem bleibt sie auf Kriegskurs: Augen zu und durch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148278#h06\">Klingbeil will Ehegattensplitting abschaffen &ndash; Merz schlie&szlig;t Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer nicht aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148278#h07\">&Ouml;kologisch korrektes Verarmungsprogramm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148278#h08\">Bundesregierung bringt wirkungsloses Ma&szlig;nahmenpaket gegen hohe Spritpreise auf den Weg: Stagflation voraus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148278#h09\">Die Yuan-Strategien afrikanischer Staaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148278#h10\">Ostafrika baut Schienen &ndash; und China bleibt der Taktgeber<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148278#h11\">Drohnen st&uuml;rzen in Estland und Lettland ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148278#h12\">Belarus zwischen Russland und dem Westen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148278#h13\">Fazit der Nato-Intervention von 2011 in Libyen: Armut und Leid anstatt Befreiung und Menschenrechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148278#h14\">Bundesrepublik will Israel doch nicht vor dem Internationalen Gerichtshof beistehen: Argumente ausgegangen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148278#h15\">Berichterstattung im Fall Ulmen: Wenn die mediale Welle rollt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Totengr&auml;ber des V&ouml;lkerrechts<\/strong><br>\nDie Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz sowie die EU-Kommission unter Pr&auml;sidentin Ursula von der Leyen treiben weiter die Abkehr Berlins und der EU vom V&ouml;lkerrecht voran. Merz hatte in einer seiner ersten Reaktionen auf den &Uuml;berfall der USA und Israels auf Iran &Auml;u&szlig;erungen get&auml;tigt, mit denen er laut dem Urteil von Experten der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik (DGAP) dem &bdquo;Angriffskrieg faktisch volle politische R&uuml;ckendeckung&ldquo; geboten hat. Die Bundesregierung ist bis heute nicht gewillt, den &Uuml;berfall als v&ouml;lkerrechtswidrig einzustufen. &Auml;hnlich &auml;u&szlig;ert sich weiterhin von der Leyen, die k&uuml;rzlich im Hinblick auf das V&ouml;lkerrecht erkl&auml;rte, &bdquo;Europa&ldquo; d&uuml;rfe &bdquo;nicht l&auml;nger ein H&uuml;ter der alten Weltordnung sein&ldquo;. Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier, der am Dienstag kritisierte, &bdquo;unsere Au&szlig;enpolitik&ldquo; werde &bdquo;nicht &uuml;berzeugender dadurch, dass wir V&ouml;lkerrechtsbruch nicht V&ouml;lkerrechtsbruch nennen&ldquo;, wird daf&uuml;r heftig attackiert, so etwa vom Vorsitzenden der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion. Berlin &ouml;ffnet sich damit f&uuml;r die Position der Trump-Administration, die ausdr&uuml;cklich best&auml;tigt, nationale Interessen h&auml;tten f&uuml;r sie Vorrang vor dem internationalen Recht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10356\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>IPPNW kritisiert Angriffe auf Atomanlagen und warnt vor &Ouml;kozid<\/strong><br>\nDie deutsche IPPNW-Sektion kritisiert in aller Sch&auml;rfe Milit&auml;rangriffe auf atomare Anlagen, Gesundheitseinrichtungen und zivile Energieinfrastruktur wie &Ouml;lraffinerien und Gasfelder und Drohungen mit solchen Angriffen. Die Organisation warnt vor einem &Ouml;kozid. Gestern ist nach iranischen Angaben bei US-Angriffen erneut das Gel&auml;nde des Atomkraftwerks Buschehr getroffen worden. Vergangene Woche war das einzige Atomkraftwerk des Iran schon einmal von einem Geschoss getroffen worden.<br>\n&bdquo;Wir begr&uuml;&szlig;en die klare Verurteilung des Irankrieges als v&ouml;lkerrechtswidrig durch Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier. Die IPPNW appelliert an die Bundesregierung, nun dem Beispiel Spaniens zu folgen und gegen&uuml;ber den USA und Israel eine direkte und indirekte Unterst&uuml;tzung des Krieges zu verweigern&ldquo;, erkl&auml;rt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Clau&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ippnw.de\/startseite\/artikel\/de\/ippnw-kritisiert-angriffe-auf-atoman.html\">IPPNW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Raketenabwehr aus Osnabr&uuml;ck<\/strong><br>\nVolkswagen verhandelt laut Medienbericht mit dem israelischem Rafael-Konzern &uuml;ber R&uuml;stungskooperation. IG Metall laviert, Basis ruft zu Widerstand auf<br>\nHeute noch Volkswagen. Demn&auml;chst vielleicht Volkswaffen? Europas f&uuml;hrender Autobauer erw&auml;gt laut einem Medienbericht den Einstieg in die Produktion von Komponenten f&uuml;r den israelischen Raketenschirm &raquo;Iron Dome&laquo;. Entsprechende Verhandlungen zwischen der VW-Konzernspitze und dem R&uuml;stungsunternehmen Rafael Advanced Defence Systems seien im Gange, schrieb am Mittwoch die britische Financial Times (FT) unter Berufung auf mit den Vorg&auml;ngen vertraute Personen. Im Fokus steht dabei das von Schlie&szlig;ung bedrohte Werk in Osnabr&uuml;ck, das planm&auml;&szlig;ig bis Mitte 2027 die Fertigung des Modells T-Roc Cabrio einstellen wird. Das Management sucht schon l&auml;nger nach einer &raquo;Zukunftsperspektive&laquo;, w&auml;hrend 2.300 Besch&auml;ftigte um ihre Jobs bangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/519847.militarisierung-der-brd-raketenabwehr-aus-osnabr%C3%BCck.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kriegsbereit in drei Wochen &ndash; Wie Europa sich eine Armee baute, ohne dass es bemerkt wurde<\/strong><br>\nWas niemand sehen soll. Man kann keine Armee bauen, ohne dass es jemand merkt &ndash; au&szlig;er, man nennt sie anders. Dieses heimliche Vorgehen der kriegsbegeisterten EU ist absolut inakzeptabel!<br>\nSeit Jahren entsteht in Europa eine milit&auml;rische Struktur, die alles hat, was eine Armee braucht: eine Kommandostruktur, gemeinsame Truppen&uuml;bungen, eine einheitliche Ausr&uuml;stungslogik, eine zentrale Mobilit&auml;tsplanung und ein strategisches Ziel. Nur eines fehlt: die offizielle Bezeichnung &bdquo;Armee&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/kriegsbereit-in-drei-wochen-wie-europa-sich-eine-armee-baute-ohne-dass-es-bemerkt-wurde\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>N&auml;chste Wahlschlappe f&uuml;r die SPD &ndash; trotzdem bleibt sie auf Kriegskurs: Augen zu und durch<\/strong><br>\nNach der Klatsche in Baden-W&uuml;rttemberg nun die n&auml;chste: Nur noch ein Viertel der W&auml;hlerinnen und W&auml;hler gaben der SPD in Rheinland-Pfalz ihre Stimme. Fast 10 Prozent verloren und damit nach 35 Jahren auch den Ministerpr&auml;sidentenposten. Doch &auml;ndert das etwas am Zeitenwendekurs des Pleiteduos Bas-Klingbeil? Nat&uuml;rlich nicht. B&auml;rbel Bas lie&szlig; die ARD-Tagesthemen am Montag wissen, die Menschen erwarteten jetzt keine &bdquo;Selbstzerfleischung&ldquo;.<br>\nDeutlich wird das &bdquo;Weiter-so&ldquo; auch an der Bereitschaft der SPD, sich auf eine gro&szlig;e Koalition einzulassen. Schon vor einem Jahr hatten die Sozialdemokraten nach &auml;hnlich gro&szlig;en Verlusten bei den Bundestagswahlen alles daran gesetzt, weiter mitregieren zu d&uuml;rfen. Der Vorsitzende Lars Klingbeil kungelte mit Noch-nicht-Kanzler Friedrich Merz das &bdquo;Sonderverm&ouml;gen&ldquo; und das Ende der Schuldenbremse f&uuml;r Aufr&uuml;stung aus. Danach k&uuml;mmerte er sich als Finanzminister um zwei &bdquo;R&ldquo;: R&uuml;stung und Reiche. Seine Ko-Vorsitzende Bas, Arbeits- und Sozialministerin, k&uuml;mmerte sich erst mal um die Armen. Die haben jetzt weniger in der Tasche, k&ouml;nnen daf&uuml;r aber besser drangsaliert und sanktioniert werden. Kriegskollege Boris Pistorius gl&auml;nzte derweil mit der Wiedereinf&uuml;hrung der Wehrpflicht. Kein Wunder also, dass diese Bundesregierung haupts&auml;chlich eins geschafft hat: sich noch schneller unbeliebt zu machen als die Ampel-Koalition.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/augen-zu-und-durch-2-4813042\/\">unsere zeit<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Nur die Mauer l&auml;sst sie leben<\/strong><br>\nDie Abschiedstournee der Sozialdemokraten l&auml;uft auf Hochtouren. Sie ahnen wohl auch, dass die Brandmauer ein Bauwerk auf Zeit ist.<br>\nDie 25,9 Prozent, die die Sozialdemokraten letzten Sonntag bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz erreicht haben, t&auml;uschen sicherlich nicht dar&uuml;ber hinweg: Die Genossen sind auf Abschiedstournee. Die 5,5 Prozent, die sie bei der Landtagswahl in Baden-W&uuml;rttemberg vor drei Wochen einfuhren, sind da schon deutlich aussagekr&auml;ftiger. Es ist vorbei &mdash; noch nicht ganz nat&uuml;rlich, eine unb&auml;ndige Kraft h&auml;lt die Partei noch am Leben. Es ist aber nicht die eigene Kraft, sondern die, die die Union aufbringen muss, um nicht aus Versehen mit jemandem zu koalieren, mit dem sie keine Koalition eingehen soll. Nur aus dieser Kraftanstrengung Dritter n&auml;hrt sich die SPD noch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/nur-die-mauer-lasst-sie-leben\">Roberto J. De Lapuente auf Manova<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Unterschriftensammlung: SPD-Mitgliederbegehren zum B&uuml;rgergeld klar gescheitert<\/strong><br>\nSPD-Linke wollten die Reform des B&uuml;rgergelds per Mitgliederbegehren stoppen. Das erforderliche Quorum von 20 Prozent haben sie jedoch deutlich verfehlt.<br>\nDer Widerstand der SPD-Linken gegen die geplante Reform des B&uuml;rgergelds ist gescheitert. Ein Mitgliederbegehren fand nicht ausreichend Unterst&uuml;tzung der Basis. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa wurden statt der erforderlichen 69.891 Unterschriften lediglich 2901 Stimmen eingereicht. Das n&ouml;tige Quorum von 20 Prozent der Mitgliedschaft kam in der dreimonatigen Frist nicht zusammen. Die Frist lief in der Nacht zum Dienstag ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spd-mitgliederbegehren-zum-buergergeld-klar-gescheitert-a-dab3c7e7-18b4-45b7-ab2f-bb43dce4a36f\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das Mitgliederbehren wurde von der Ex-Juso-Vorsitzenden Franziska Drohsel und den Jusos initiiert, die laut Wikipedia 75.000 Mitglieder haben. Die Jusos sind mit dem Thema vertraut und Internet-affin. Wenn die es nicht schaffen, in mehreren Wochen mehr als 2.900 Stimmen zusammen zu kriegen, dann ist nicht nur die SPD, sondern sind auch die Jusos sozialpolitisch am Ende. Wie ist das m&ouml;glich?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Klingbeil will Ehegattensplitting abschaffen &ndash; Merz schlie&szlig;t Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer nicht aus<\/strong><br>\nMit Kanzler Merz will Finanzminister Klingbeil in den n&auml;chsten Wochen weitreichende Reformen aushandeln. Der SPD-Chef wirbt f&uuml;r ein Ende des Ehegattensplittings in seiner jetzigen Form. Merz spricht im Bundestag &uuml;ber seine Vorstellungen.<br>\nMehr und l&auml;ngeres Arbeiten, verl&auml;ngerte Befristungen im Job, aber auch Steuern runter f&uuml;r die meisten: Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hat in Berlin seine Reformpl&auml;ne f&uuml;r Deutschland skizziert. &bdquo;Daf&uuml;r sind wir alle gefordert, Gewohnheiten aufzugeben, Blockaden aufzul&ouml;sen&ldquo;, verlangte der SPD-Chef. &bdquo;2026 wird uns Mut abverlangen.&ldquo; Einige seiner Vorschl&auml;ge d&uuml;rften auch in der eigenen Partei f&uuml;r Aufruhr sorgen.<br>\nUnion und SPD wollen in den n&auml;chsten Wochen weitgreifende Reformen unter anderem bei Steuern, Gesundheit, Rente und in der Wirtschaftspolitik verabreden. Klingbeil h&auml;lt daf&uuml;r strukturelle Ver&auml;nderungen f&uuml;r unverzichtbar. &bdquo;Wir k&ouml;nnen nicht jede Krise und jedes Problem mit noch mehr Geld beantworten&ldquo;, sagte er bei einer Veranstaltung der Bertelsmann-Stiftung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article69c3e276b48f4241ac08c0b6\/reformplaene-von-schwarz-rot-klingbeil-will-ehegattensplitting-abschaffen-merz-schliesst-erhoehung-der-mehrwertsteuer-nicht-aus.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das ist Regieren im Fieberwahn bzw. getrieben von Machthabern aus Wirtschaft und Finanzbranche. Merz und Klingbeil machen keinen Hehl daraus, dass sie die Landtagswahlen in BaW&uuml; und Rheinland-Pfalz abgewartet haben, um ihre radikalen Ideen zur weiteren Enteignung der Arbeitnehmer aus dem Schrank zu holen. Das ist dann ein wildes Sammelsurium von angebotsorientierten Ideen &ndash; Einkommensteuersenkungen, Mehrwertsteuererh&ouml;hung, Abschaffung von Ehegattensplitting und beitragsfreier Mitversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse -, lauter Ideen, die schon in den letzten Wochen probeweise durch die Gazetten gereicht wurden. Fast alles daran ist arbeitnehmerfeindlich, sozialstaatsfeindlich und die Wirtschaft sch&auml;digend, aber Hauptsache &ldquo;Reformen&rdquo;, Klingbeil und Merz voll auf einer Wellenl&auml;nge. Kein Wort davon, dass die L&ouml;hne viel zu niedrig sind; kein Wort, oder nur eine versch&auml;mte Spekulation, zur h&ouml;heren Besteuerung von Firmengewinnen; die ganze Chose unter dem verlogenen Label &ldquo;Modernisierung&rdquo;. Wenn die Parteimitglieder der SPD es nicht schaffen (was absehbar ist), diesen n&auml;chsten Angriff auf die Mehrheit der Menschen zu verhindern, dann war&rsquo;s das mit der Partei.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Steuererh&ouml;hungen: Chaos bei Reformvorschl&auml;gen &ndash; auch Merz tappt in die Habeck-Falle<\/strong><br>\nMehrwertsteuer, Ehegattensplitting, Mitversicherung: Erste Vorschl&auml;ge der Regierung sickern durch &ndash; und lassen am richtigen Reformkurs zweifeln. [&hellip;]<br>\nImmer wieder begeht die Politik den gleichen Fehler einer wirren und unabgestimmten Kommunikation punktueller Reform-Details. Das zeugt auch bei der Merz-Koalition von einer schlechten Organisation und F&uuml;hrung von Fraktionen und Regierung. Man k&ouml;nnte es auch die &bdquo;Habeck-Falle&ldquo; nennen, in die auch Merz tappt, im Andenken an den katastrophalen &bdquo;Heiz-Hammer&ldquo; der Ampelkoalition. Was bleibt nun beim B&uuml;rger h&auml;ngen?<br>\nBei diesen ersten Reformh&auml;ppchen der Regierung Merz entsteht der Eindruck, dass man die Kleinen h&auml;ngt und die Gro&szlig;en wieder einmal laufen l&auml;sst:<br>\nAnstatt bei Pharmaindustrie und &Auml;rzten die Kosten bei Medikamenten und Verschreibungswut zu k&uuml;rzen, holt man sich das Geld nun bei den gesetzlich versicherten Familien.<br>\nAnstatt die Mineral&ouml;lkonzerne bei den Spritpreisen zu deckeln und &Uuml;bergewinnsteuern einzutreiben, holt man sich nun das Geld beim Verbraucher &uuml;ber die Mehrwertsteuer.<br>\nAnstatt Steuerhinterzieher zu belangen und Steuerschlupfl&ouml;cher zu stopfen, m&uuml;ssen nun Familien bei der Einkommensteuer draufzahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/chaos-bei-reformvorschlaegen-auch-merz-tappt-in-die-habeck-falle-li.10026744\">Berliner Zeitung (Bezahlschranke)<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Klingbeil &ldquo;ein guter Mann&rdquo;: &ldquo;Neue Agenda-Politik&rdquo;: Schr&ouml;der gibt der SPD Ratschl&auml;ge<\/strong><br>\nMit seiner Agenda-2010-Politik mutete Gerhard Schr&ouml;der seiner SPD einst viel zu. Jetzt fordert der Altkanzler erneut &ldquo;echten Willen und Mut&rdquo; zu einem wirtschaftsfreundlichen Reformkurs. In der Personalfrage an der Spitze seiner Partei schl&auml;gt sich der 81-J&auml;hrige auf die Seite von Co-Chef Klingbeil.<br>\nAltkanzler Gerhard Schr&ouml;der r&auml;t seiner Partei, der SPD, zu einem konsequent wirtschaftsfreundlichen Reformkurs, &auml;hnlich wie bei seiner Agenda-2010-Politik &ndash; und dazu, sich von der Doppelspitze mit zwei Vorsitzenden zu verabschieden. Mit Blick auf die SPD-Niederlagen bei den Landtagswahlen in Baden-W&uuml;rttemberg und Rheinland-Pfalz sagte er der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo;: &ldquo;Wir haben die Wirtschaft vernachl&auml;ssigt, wir haben uns zu sehr mit Nebenthemen besch&auml;ftigt.&rdquo; Und: &ldquo;Eigentlich braucht das Land jetzt eine neue Agenda-Politik, aber das kann nur klappen, wenn die SPD das mit echtem Willen und Mut angeht.&rdquo;<br>\nNur missmutig Reformen und kleinen Schritten zuzustimmen, sei der falsche Weg, betonte der 81-J&auml;hrige.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Neue-Agenda-Politik-Schroeder-gibt-der-SPD-Ratschlaege-id30508386.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Schr&ouml;der behauptet einfach mal so, seine desastr&ouml;se Politik, die die deutsche Volkswirtschaft, die Infrastruktur und die Gesellschaft ruiniert hat, auch mitverantwortlich ist f&uuml;r die Wiederkehr des Faschismus in die deutsche Politik, sei erfolgreich gewesen. Von der Denkfigur ausgehend fordert er dann eine Wiederholung bzw. Versch&auml;rfung unter der Pr&auml;misse, dieser Wahnsinn zulasten der Arbeitnehmer und der Binnenwirtschaft, aber (wieder einmal) zugunsten des Gro&szlig;kapitals, sei &ldquo;gesellschaftlicher Fortschritt&rdquo; und &ldquo;mutig&rdquo;. W&auml;hrend Schr&ouml;der (und Lafontaine) die Bundestagswahl 1998 noch mit &uuml;ber 40 Prozent gewonnen hatten, erreichte die Partei nach Schr&ouml;der und dank der &ldquo;Agenda 2010&rdquo; nie mehr als 26 Prozent, 2025 unter Scholz\/Klingbeil sogar nur 16,4 Prozent. Seit zwanzig Jahren verwalten wechselnde Parteivorsitzende nur noch den Niedergang und die immer weitere Rechtsentwicklung der SPD, und Schr&ouml;der will endlich den Deckel drauf machen: nach den n&auml;chsten &ldquo;Reformen&rdquo; wird die Partei 2029 mit der 10-Prozent-Marke ringen und k&ouml;nnte 2037 aus dem Bundestag fallen. Klingbeil ist tats&auml;chlich der richtige Mann, den letzten Sargnagel einzuschlagen.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>SPD-Chef Lars Klingbeil: Ein Brechreiz bei den Arbeitern<\/strong><br>\nEins muss man ihm lassen: Gerhard Schr&ouml;der hat dieses Land ver&auml;ndert. Durch seine Agenda 2010 verantwortet dieser Mann den gr&ouml;&szlig;ten Sozialabbau der bundesdeutschen Geschichte, Stichwort: Hartz IV. Zudem hat seine rot-gr&uuml;ne Regierung in den 2000er Jahren durch die Liberalisierung der Finanzm&auml;rkte den Finanzspekulanten T&uuml;r und Tor ge&ouml;ffnet. Nicht zu vergessen: Der &raquo;Genosse der Bosse&laquo; hat in seiner Regierungszeit den Spitzensteuersatz und die K&ouml;rperschaftsteuer gesenkt. Bis heute prallt Kritik an dieser Politik an dem fr&uuml;heren SPD-Kanzler ab. Mehr noch: Jetzt empfiehlt Schr&ouml;der seiner nach den vergangenen Landtagswahlen strauchelnden Partei eine &raquo;neue Agenda-Politik&laquo;.<br>\nOffenbar lebt dieser Mann auf dem Mond und hat nicht mitgeschnitten, was die Sozen als aktueller Juniorpartner der Merz-CDU zuletzt verzapft haben. Der Tiefpunkt: die Abschaffung des B&uuml;rgergeldes, was faktisch eine R&uuml;ckkehr zum von Schr&ouml;der so geliebten Hartz-IV-Sanktionsregime ist. Und genau hier liegt das Problem: Die Sozialdemokratie hat sich nie von der Agenda-Politik abgewendet. Sie wird zu Recht nicht mehr als politische Vertretung der &raquo;kleinen Leute&laquo; angesehen. Wie auch? Zu oft hat man in j&uuml;ngster Vergangenheit mit der Union zusammen Politik gemacht; und zu oft konnte man dabei nicht erkennen, wer von beiden wer ist. Typen wie Parteichef Lars Klingbeil erzeugen bei vielen Arbeitern und Angestellten inzwischen verst&auml;ndlicherweise einen Brechreiz. Das war unter Parteichef Oskar Lafontaine anders &ndash; auch wenn der nur noch ein Schatten seiner selbst ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1198578.agenda-spd-chef-lars-klingbeil-ein-brechreiz-bei-den-arbeitern.html\">nd<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&Ouml;kologisch korrektes Verarmungsprogramm<\/strong><br>\nCO2-Bepreisung im Geb&auml;udebereich geht nicht selten zulasten der Schw&auml;chsten, der Mieter &mdash; von &bdquo;Klimagerechtigkeit&ldquo; kann keine Rede sein.<br>\nKlimapolitik gilt als moralisches Projekt unserer Zeit. Sie wird mit Generationengerechtigkeit begr&uuml;ndet, mit globaler Verantwortung, mit der Notwendigkeit, Emissionen zu reduzieren, um irreversible Sch&auml;den abzuwenden. Kaum ein politisches Feld ist normativ so stark aufgeladen wie der Klimaschutz. Wer ihn infrage stellt, ger&auml;t schnell unter Rechtfertigungsdruck. Doch zwischen dem Ziel Emissionsminderung und der konkreten Ausgestaltung der Ma&szlig;nahmen liegt ein Raum, der selten n&uuml;chtern betrachtet wird: die soziale Verteilungswirkung. Genau hier zeigt sich, dass Klimapolitik nicht automatisch gerecht ist. Sie kann, wenn sie falsch konstruiert ist, regressiv wirken, also diejenigen st&auml;rker belasten, die ohnehin weniger Gestaltungsmacht besitzen. Die CO2-Bepreisung im Geb&auml;udebereich ist ein Beispiel daf&uuml;r.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/okologisch-korrektes-verarmungsprogramm\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bundesregierung bringt wirkungsloses Ma&szlig;nahmenpaket gegen hohe Spritpreise auf den Weg: Stagflation voraus<\/strong><br>\nIn einem gek&uuml;rzten Verfahren will die Bundesregierung ihr inzwischen vorgelegtes &bdquo;Kraftstoffpreisanpassungsgesetz&ldquo; (KPAnG) so durch den Bundestag bringen, dass es zum 1. April in Kraft treten kann. Das Datum passt. Weder in &Ouml;sterreich, das zum Vorbild f&uuml;r die Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche erkl&auml;rt wurde, noch hier wird es eine nennenswerte Wirkung haben. Auch die anderen Bestandteile des &bdquo;Kraftstoffma&szlig;nahmenpakets&ldquo; &ndash; mehr Kontrolle durch das Kartellamt und Freigabe von &Ouml;lreserven &ndash; werden weitgehend wirkungslos verpuffen und Frau Reiche als eine Art Kosmetikministerin dastehen lassen.<br>\nEs liegt auf der Hand, dass nur sehr viel tiefergreifende Ma&szlig;nahmen in der Lage w&auml;ren, auch nur einigerma&szlig;en den wahnsinnigen Nach-mir-die-Sintflut-Kurs des US-Imperialismus zu kompensieren, der dabei ist, nicht nur das V&ouml;lkerrecht, sondern auch alle energetischen Fundamente der Weltwirtschaft in Schutt und Asche zu legen.<br>\nZwei Schritte dr&auml;ngen sich auf:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/stagflation-voraus-4813035\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Yuan-Strategien afrikanischer Staaten<\/strong><br>\nDie langfristige Tragf&auml;higkeit einer Umorientierung h&auml;ngt &ndash; genau wie bei Dollar und Euro &ndash; davon ab, ob genug Yuan erwirtschaftet werden k&ouml;nnen. Eine Analyse.<br>\nAfrikanische L&auml;nder nutzen ihre Chancen f&uuml;r einen W&auml;hrungswechsel: Kenia hat im Oktober vergangenen Jahres Kredite in H&ouml;he von 3,5 Milliarden US-Dollar von chinesischen Gl&auml;ubigern in Yuan umgewandelt. Dabei wurden die urspr&uuml;nglich auf f&uuml;nf Milliarden Dollar laufenden Eisenbahnkredite der Export-Import Bank of China umgeschuldet.<br>\nWichtig: Der chinesische Gl&auml;ubiger halbierte den Zinssatz, was dem ostafrikanischen Land Einsparungen von j&auml;hrlich rund 215 Millionen Dollar beschert, wie Finanzminister John Mbadi mitteilte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Die-Yuan-Strategien-afrikanischer-Staaten-11222458.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ostafrika baut Schienen &ndash; und China bleibt der Taktgeber<\/strong><br>\nNeue Bahnprojekte verbinden H&auml;fen, Rohstoffe und M&auml;rkte. Hinter dem Infrastrukturboom w&auml;chst ein geopolitischer Wettbewerb, in dem Europa kaum vorkommt.<br>\nOstafrika erlebt einen neuen Schienen-Boom. Der Hafen von Mombasa ist das wirtschaftliche Herzst&uuml;ck Ostafrikas &mdash; doch sein Hinterland bleibt schwer erreichbar.<br>\nEine Eisenbahn soll das &auml;ndern: Kenia hat den Bau der Normalspur-Eisenbahn SGR (Standard Gauge Railway) von Naivasha bis zur ugandischen Grenze bei Malaba wieder aufgenommen, nachdem das Projekt sechs Jahre lang wegen ausgetrockneter chinesischer Kreditlinien brach gelegen hatte.<br>\nDie Strecke ist das Kernst&uuml;ck eines regionalen Handelskorridors, der Uganda, Ruanda, die Demokratische Republik Kongo und S&uuml;dsudan mit dem Indischen Ozean verbinden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Ostafrika-baut-Schienen-und-China-bleibt-der-Taktgeber-11223426.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Drohnen st&uuml;rzen in Estland und Lettland ab<\/strong><br>\nIn Estland und Lettland sind am Mittwoch zwei aus dem russischen Luftraum kommende Drohnen abgest&uuml;rzt. Die beiden EU- und NATO-Mitgliedsstaaten teilten nach einer Untersuchung am Nachmittag mit, dass es sich um ukrainische Drohnen handelte.<br>\nSeit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine drangen wiederholt Drohnen in den Luftraum der an Russland grenzenden baltischen Staaten ein. Bei den Drohnen am Mittwoch handelte es sich allerdings nicht um solche aus Russland. Die Drohnen seien Teil eines gr&ouml;&szlig;eren ukrainischen Angriffs auf Ziele in Russland gewesen, erkl&auml;rten die Beh&ouml;rden in den beiden baltischen Staaten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3424919\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Belarus zwischen Russland und dem Westen<\/strong><br>\nDie Welt scheint zu brennen, aber es gibt ab und zu auch gute Nachrichten. Der Besuch des US-Gesandten John Coale in Belarus am 18. M&auml;rz markiert einen weiteren Schritt in Richtung einer vorsichtigen, aber sp&uuml;rbaren Entspannung der Beziehungen zwischen den beiden L&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/belarus-zwischen-russland-und-dem-westen\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Fazit der Nato-Intervention von 2011 in Libyen: Armut und Leid anstatt Befreiung und Menschenrechte<\/strong><br>\nF&uuml;nfzehn Jahre nach der NATO-Invervention stellt Ibrahim Moussa, ehemaliger Sprecher von Oberst Gaddafi und heute Direktor von Africa Legacy Foundation, auch angesichts des aktuell tobenden Iran-Kriegs die Frage: Wie war es m&ouml;glich, dass ausgerechnet Parolen zur Befreiung des Volkes als Vorwand f&uuml;r eine milit&auml;rische Intervention dienen konnten? Wie war es m&ouml;glich, dass so viele dazu schwiegen oder den Krieg gegen Libyen sogar unterst&uuml;tzten? Einen Krieg, der eine Region verw&uuml;stete, die gesamte Sahelzone destabilisierte und der bis heute zu langwierigen Konflikten f&uuml;hrt. F&uuml;nfzehn Jahre nach der Nato-Intervention k&auml;mpft die libysche Bev&ouml;lkerung immer noch darum, einen Weg zu finden, auf dem Einheit, Souver&auml;nit&auml;t und Befreiung von ausl&auml;ndischer Besatzung wiedererlangt werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/fazit-der-nato-intervention-von-2011-in-libyen-armut-und-leid-anstatt-befreiung-und-menschenrechte\">Gela-News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bundesrepublik will Israel doch nicht vor dem Internationalen Gerichtshof beistehen: Argumente ausgegangen<\/strong><br>\nWas war aus der deutschen Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Israel geworden? Noch am 7. Dezember 2025 verlautbarte Kanzler Friedrich Merz (CDU) beim Staatsbesuch in Israel: &bdquo;Deutschland muss f&uuml;r die Existenz und die Sicherheit Israels einstehen. Das geh&ouml;rt zum unver&auml;nderlichen Wesenskern unserer Beziehungen, und zwar f&uuml;r immer.&ldquo; Die Wahrheit &uuml;ber die deutsche Intervention kam dann doch &ndash; eher zuf&auml;llig &ndash; in der Bundespressekonferenz vom 18. M&auml;rz ans Licht. Auf die Frage eines Journalisten nach dem Schicksal des einstmals gro&szlig; angek&uuml;ndigten Prozessbeitritts Deutschlands antwortete der Au&szlig;enamtssprecher Josef Hinterseher eher kleinlaut: &bdquo;Nein, eine solche Nebenintervention wird es nicht geben.&ldquo; Man m&uuml;sse sich &bdquo;auf das eigene Verfahren konzentrieren&ldquo; und das Urteil in Sachen S&uuml;dafrika gegen Israel &bdquo;abwarten&ldquo;. Klingt ganz nach: Erst zu weit aus dem Fenster gelehnt und dann ganz kalte F&uuml;&szlig;e bekommen.<br>\nNachdem inzwischen fast 20 Staaten der s&uuml;dafrikanischen Anklage als Streithelfer beigetreten sind, darunter auch Spanien, Belgien und Holland, scheute sich die Bundesregierung offensichtlich, mit den weltweit einzig verbliebenen Prozessunterst&uuml;tzern Israels, n&auml;mlich den USA, Fidschi und Ungarn, auf einem schmalen B&auml;nkchen im Den-Haager Gerichtssaal Platz zu nehmen. V&ouml;lkerrechtlich sind der schwarz-roten Koalition die Argumente ausgegangen. Berlin bleibt lieber gel&auml;hmt in der Schmollecke, wissend und bangend, dass der Ausgang des Verfahrens S&uuml;dafrika gegen Israel drastische Folgen haben kann. Ganz getreu dem alten deutschen Rechtssatz: Der Gehilfe wird nach dem Strafrahmen bestraft, der f&uuml;r den Hauptt&auml;ter gilt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/argumente-ausgegangen-4813012\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Berichterstattung im Fall Ulmen: Wenn die mediale Welle rollt<\/strong><br>\nDer Spiegel hat mit seiner Titelgeschichte &uuml;ber die Vorw&uuml;rfe der Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Ehemann Christian Ulmen ein mediales Beben ausgel&ouml;st. Mittlerweile redet ganz Deutschland &uuml;ber den Fall. Dar&uuml;ber hinaus ist die politische Forderung zur Bek&auml;mpfung digitaler Gewalt in den Fokus ger&uuml;ckt.<br>\nBei aller Unterst&uuml;tzung f&uuml;r dieses wichtige gesellschaftspolitische Thema und das berechtigte (auch &ouml;ffentliche) Interesse an einer Aufkl&auml;rung der schwerwiegenden Vorw&uuml;rfe muss man doch daran erinnern, dass f&uuml;r Christian Ulmen im derzeitigen fr&uuml;hen Verfahrensstadium die Unschuldsvermutung gilt. Dieses Spannungsverh&auml;ltnis f&uuml;hrt zu der zentralen rechtlichen Frage, ob und wie Medien &uuml;ber Fall berichten d&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rsw.beck.de\/aktuell\/daily\/meldung\/detail\/verdachtsberichterstattung-collien-fernandes-christian-ulmen-medien\">beck-aktuell<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Skandal durch Andeutung: Wie belastbar sind die Vorw&uuml;rfe gegen Christian Ulmen wirklich?<\/strong><br>\nLeser, Medien und Politik reagieren auf einen vermeintlichen Deepfake-Skandal. Doch die entscheidende Frage bleibt: Beruht die Aufregung auf belastbaren Aussagen oder auf geschickten Andeutungen?<br>\nGanz Deutschland ist in heller Aufregung: Der Spiegel-Bericht vom 21. M&auml;rz 2026 &bdquo;Du hast mich virtuell vergewaltigt&ldquo; hat bei Lesern, Medien und Politikern den Eindruck hinterlassen, Ulmens Ex-Frau Collien Fernandes verd&auml;chtige ihn, sexualisierte Deepfakes erstellt und verbreitet zu haben &ndash; also Fotomontagen, bei denen ihr Gesicht so in pornografische Inhalte hineinretuschiert worden sei, dass der Eindruck entsteht, sie selbst sei in diesen Szenen zu sehen.<br>\nDer Bericht wirft Fragen auf. Darunter, ob Christian Ulmen und die deutsche &Ouml;ffentlichkeit Opfer einer irref&uuml;hrenden Spiegel-Inszenierung geworden sind? Und in welchem Licht erscheinen die damit begr&uuml;ndeten Strafrechtsversch&auml;rfungen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ostdeutscheallgemeine.com\/article\/skandal-durch-andeutung-wie-belastbar-sind-die-vorwuerfe-gegen-christian-ulmen-wirklich-10026729\">Ostdeutsche Allgemeine<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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