{"id":148378,"date":"2026-03-27T16:45:07","date_gmt":"2026-03-27T15:45:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148378"},"modified":"2026-03-27T16:40:19","modified_gmt":"2026-03-27T15:40:19","slug":"hinweise-des-tages-ii-719","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148378","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148378#h01\">Lohnzuw&auml;chse in der chemischen Industrie unter 2 Prozent pro Jahr &ndash; Laufzeit bis Mai 2028 &ndash; was bedeutet das?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148378#h02\">506 Euro f&uuml;r eine f&uuml;nfk&ouml;pfige Familie: Das sagt die Bundesbank zu den Grundbed&uuml;rfnissen eines von der EU f&uuml;r vogelfrei erkl&auml;rten Journalisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148378#h03\">B&uuml;rgergeld: Wie sich eine Patientin ihre Genesung nach einer OP nicht leisten kann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148378#h04\">Konsum und Konjunktur: Mehrwertsteuer rauf &ndash; wer zahlt den Preis?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148378#h05\">Kasernen statt Wohnungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148378#h06\">Attackierter russischer Gastanker treibt f&uuml;hrerlos vor libyscher K&uuml;ste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148378#h07\">Genozid-Verfahren gegen Israel: Nie wieder zu sp&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148378#h08\">Des einen Krieges m&uuml;de<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148378#h09\">Krieg, Korruption und Fl&uuml;chtlinge: Die ukrainischen Geheimdienste und die Mafia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148378#h10\">Die falsche Art von Mitleid<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148378#h11\">Im Betrieb Kommunist, nach Feierabend AfD?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148378#h12\">&Ouml;sterreichs Trump-Versteher: Sebastian Kurz und die FP&Ouml; wetteifern um die Gunst aus Washington<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148378#h13\">Bericht: Chatprotokolle n&auml;hren Vorwurf der gezielten Abwerbung von BSW-Abgeordneten in Brandenburg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148378#h14\">Karsten Wildberger: Vom Datenmissbrauchs-Bock bei MediaMarkt zum Digitalg&auml;rtner Deutschlands?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148378#h15\">Veranstaltungshinweise der Woche<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Lohnzuw&auml;chse in der chemischen Industrie unter 2 Prozent pro Jahr &ndash; Laufzeit bis Mai 2028 &ndash; was bedeutet das?<\/strong><br>\nNahezu unbemerkt von der deutschen &Ouml;ffentlichkeit haben die Tarifpartner in der chemischen Industrie ihre Tarifverhandlungen beendet. Rausgekommen ist quasi nichts. So ein Ergebnis war zu erwarten gewesen, weil die IGBCE schon ohne Forderung nach Lohnerh&ouml;hungen in die Tarifverhandlungen gegangen war. Bei einer Laufzeit von 27 Monaten steigen die Tarifl&ouml;hne um 4,5 Prozent, die erste Erh&ouml;hung wird aber erst zu Beginn des n&auml;chsten Jahres erfolgen. Auf 12 Monate gerechnet, sind das vermutlich deutlich weniger als zwei Prozent, weil es in diesem Jahr &uuml;berhaupt keine Erh&ouml;hung gibt.<br>\nDieser Tarifabschluss reiht sich in eine Reihe von Abschl&uuml;ssen in Deutschland ein, die bei langen Laufzeiten Zuw&auml;chse in der Gr&ouml;&szlig;enordnung von zwei Prozent vorsehen (wovor hier schon gewarnt wurde). Warum die zwei (Prozent) zur magischen Zahl wird, kann man leicht erahnen. Die Gewerkschaften sind durchweg zufrieden, wenn die Reall&ouml;hne gehalten werden, was bei einem Inflationsziel der EZB von zwei Prozent gesichert scheint &ndash; jedenfalls dann, wenn es keine neuen Rohstoffpreisschocks gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/03\/27\/lohnzuwaechse-in-der-chemischen-industrie-unter-2-prozent-pro-jahr-laufzeit-bis-mai-2028-was-bedeutet-das\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Tarifstreit: Lufthansa einigt sich mit Bodenpersonal<\/strong><br>\nDie Lufthansa und ver.di haben einen neuen Tarifvertrag unterzeichnet. Streiks des Bodenpersonals wird es dieses Jahr damit nicht mehr geben. Allerdings sind Streiks anderer Berufsgruppen der Lufthansa damit nicht vom Tisch.<br>\nBei der Lufthansa sind Streiks einer weiteren Berufsgruppe abgewendet. Das Unternehmen und die Gewerkschaft ver.di einigten sich auf einen neuen Tarifabschluss f&uuml;r die rund 20.000 Bodenbesch&auml;ftigten. Danach erhalten die Mitarbeiter Gehaltssteigerungen von insgesamt rund 4,6 Prozent in zwei Stufen, wie beide Seiten mitteilten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/lufthansa-tarifeinigung-100.html%20\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ver.di hat also &ndash; zum x-ten Mal &ndash; eine halbwegs vern&uuml;nftige Forderung (6 Prozent mehr) kombiniert mit der richtigen Laufzeit (12 Monate) aufgestellt und wirklich l&auml;cherlich 4,6 Prozent in zwei Stufen mit unfassbaren 26 Monaten Laufzeit bekommen &ndash; mit anderen Worten, die n&auml;chsten Reallohnverluste sind sicher. Und das, nachdem Lufthansa f&uuml;r 2025 <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/lufthansa-liefert-2025-rekordumsatz-ab-a-3d06bc29-683e-49d0-9622-27197909a7ff\">einen Rekordumsatz vermeldet und die Dividende erh&ouml;ht hat<\/a>. Wo ist das eine &ldquo;angespannte[&hellip;] wirtschaftlichen Lage&rdquo;? Ich verstehe nicht, warum sich das Bodenpersonal freiwillig von Ver.di vertreten l&auml;sst und nicht von einer Gewerkschaft.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>506 Euro f&uuml;r eine f&uuml;nfk&ouml;pfige Familie: Das sagt die Bundesbank zu den Grundbed&uuml;rfnissen eines von der EU f&uuml;r vogelfrei erkl&auml;rten Journalisten<\/strong><br>\nDie Bundesbank ist Aufseherin &uuml;ber die von der EU eingefrorenen Vermg&ouml;genswerte und Bankkonten des unbotm&auml;&szlig;igen Journalisten H&uuml;seyin Do&#287;ru. Sie gestattet ihm Zugriff auf 506 Euro seines Geldes pro Monat um Grundbed&uuml;rfnisse zu decken. Do&#287;ru und seine Frau haben drei Kinder, zwei davon Babys. Ich habe die Bundesbank gefragt, nach welchen Ma&szlig;st&auml;ben sie diese Summe f&uuml;r das Existenzminimum berechnet hat, die etwa ein Viertel des Regelbedarfs einer f&uuml;nfk&ouml;pfigen Familie betr&auml;gt. (&hellip;)<br>\nDie Bundesbank weist zwar darauf hin, dass sie Gelder f&uuml;r die Erf&uuml;llung laufender Vertr&auml;ge freigeben kann, sagt aber mit keinem Wort, dass sie das auch tut. Das schlie&szlig;t zwar nicht aus, dass sie es tut, aber das Verfahren in Frankfurt spricht eher dagegen, dass sie es in ausreichendem Ma&szlig;e tut.<br>\nNimmt man die Antwort der Bundesbank w&ouml;rtlich, so kann sanktionierten Personen nur Geld zur Deckung der eigenen Grundbed&uuml;rfnisse freigegeben werden, nicht zu Deckung der Bed&uuml;rfnisse von Familienangeh&ouml;rigen. Zum Sippenhaft-Charakter der mittelalterlich anmutenden EU-Sanktionen w&uuml;rde das passen. Das k&ouml;nnte bedeuten, dass die Familienmitglieder auf eigene Mittel zugreifen oder Sozialhilfe beantragen k&ouml;nnen und m&uuml;ssen, um ihren Lebensunterhalt zu decken. 506 Euro sind der Regelbedarf der Sozialhilfe f&uuml;r einen verheirateten Menschen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/bundesbank-zu-dogru\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Tolle Demokratie sowie Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland und in der EU. Und das alles ohne Anklage und ordentlichem Gerichtsverfahren. Bitte lesen\/sehen Sie dazu z.B. auch bzw. erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146494\">&bdquo;Das Desinformationssanktionsregime der Europ&auml;ischen Union&ldquo; &ndash; Meinungs- und Pressefreiheit in Lebensgefahr<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=145324#h04\">Regierung droht kritischen Journalisten &ndash; Punkt.PRERADOVIC mit Florian Warweg<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=142593\">Juristisches Gutachten: EU-Sanktionen gegen deutsche Journalisten versto&szlig;en gegen Grundrechte und rechtsstaatliche Prinzipien<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>dazu auch: <strong>H&uuml;seyin Dogru: Sanktioniert &ndash; und bald obdachlos?<\/strong><br>\nNach wie vor gibt es keine Beweise gegen den von der EU sanktionierten Journalisten H&uuml;seyin Dogru. Jetzt droht ihm die Obdachlosigkeit. [&hellip;]<br>\nDer Fall Dogru ist demgem&auml;&szlig; ein harter Schlag gegen die Meinungs- und Pressefreiheit &ndash; Journalisten sollen den Berliner Medienmacher wohl als mahnendes Beispiel wahrnehmen und sich vorab Gedanken machen, &uuml;ber was sie und wie sie berichten wollen.<br>\nGleichwohl steckt in dem Fall viel mehr als dies. Die EU-Sanktionen wachsen sich besonders in diesem Falle zu einer menschlichen Trag&ouml;die aus, die vor aller Augen, f&uuml;r jeden &ouml;ffentlich einsichtig, zur Entfaltung kommt. Dogru wird &ndash; wie alle anderen Sanktionierten auf europ&auml;ischen Boden auch &ndash; aus dem sozialen Leben genommen. Wer mit ihm Kontakt hat, steht gewisserma&szlig;en unter Generalverdacht der Unterst&uuml;tzung: Das am 15. Januar 2026 beschlossenen Gesetz zur Anpassung von Straftatbest&auml;nden und Sanktionen bei Verst&ouml;&szlig;en gegen restriktive Ma&szlig;nahmen der Europ&auml;ischen Union, das die EU-Richtlinie 2024\/1226 umsetzt, macht es m&ouml;glich. Jegliche finanzielle Zuwendung Dritter gilt als &raquo;Bereitstellung wirtschaftlicher Ressourcen&laquo; und wird strafrechtlich verfolgt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/sanktioniert-und-bald-obdachlos\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>B&uuml;rgergeld: Wie sich eine Patientin ihre Genesung nach einer OP nicht leisten kann<\/strong><br>\nNach einer Operation ben&ouml;tigt Claudia dringend Unterst&uuml;tzung &ndash; doch weder Krankenkasse noch Jobcenter helfen. Der Fall zeigt exemplarisch, wie Versorgungsl&uuml;cken im Gesundheitssystem arme Menschen strukturell gef&auml;hrden [&hellip;]<br>\nMit ihrem Problem ist Claudia nicht alleine. &bdquo;Hilfe, die nicht ankommt&ldquo; lautete der Titel einer Studie, die der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband j&uuml;ngst ver&ouml;ffentlicht hat. Dort wurde wenig &uuml;berraschend festgestellt, dass die Inanspruchnahme einer ausreichenden Pflege auch in Deutschland eine Frage des Einkommens ist. Vor allem in Berlin, aber auch deutschlandweit drohen immer mehr Menschen in eine sogenannte Pflegearmut zu geraten. Bundesweit nehmen weniger als zwanzig Prozent der Berechtigten, die ihnen eigentlich zustehenden Hilfen in Anspruch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/peter-nowak\/buergergeld-wie-sich-eine-patientin-genesung-nach-einer-op-nicht-leisten-kann\/cb15d897-7ebe-4af7-8536-20491b4d2282\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Konsum und Konjunktur: Mehrwertsteuer rauf &ndash; wer zahlt den Preis?<\/strong><br>\nDie Bundesregierung pr&uuml;ft eine h&ouml;here Mehrwertsteuer. Das w&uuml;rde dem Staat Milliarden bringen. &Ouml;konomen warnen aber vor steigenden Preisen, schw&auml;cherem Konsum und Risiken f&uuml;r die Konjunktur.<br>\nIn der Bundesregierung wird derzeit eine Anhebung des Mehrwertsteuersatzes von 19 auf 21 Prozent durchgespielt, um eine Senkung der Einkommensteuer f&uuml;r kleine und mittlere Einkommen zu finanzieren. Bundeskanzler Friedrich Merz schlie&szlig;t &Auml;nderungen bei der Mehrwertsteuer nicht aus.<br>\nDass eine Anhebung der Mehrwertsteuer die Staatseinnahmen deutlich erh&ouml;hen w&uuml;rde, ist unter &Ouml;konomen unstrittig. [&hellip;]<br>\nBesonders umstritten ist die Frage nach den Folgen f&uuml;r das Wirtschaftswachstum. Das ifo-Institut h&auml;lt Mehrwertsteuererh&ouml;hungen f&uuml;r &ldquo;weniger wachstumshemmend&rdquo; als direkte Steuern auf Einkommen oder Unternehmensgewinne. &Ouml;konom Weichenrieder sieht das &auml;hnlich: Unter allen m&ouml;glichen Steuererh&ouml;hungen sei eine Mehrwertsteuererh&ouml;hung am wenigsten sch&auml;dlich f&uuml;rs Wirtschaftswachstum.<br>\nDIW-Pr&auml;sident Fratzscher verweist dagegen auf die Folgen f&uuml;r die Binnenkonjunktur: &ldquo;Wenn die Menschen weniger Geld in der Tasche haben, um sich Dinge leisten zu k&ouml;nnen, dann werden sie weniger konsumieren. Hei&szlig;t also weniger Wirtschaftswachstum, weniger wirtschaftliche Dynamik, auch die Unternehmen w&uuml;rden darunter leiden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/konjunktur\/mehrwertsteuer-preise-konjunktur-inflation-100.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nachdem jahrzehntelang die schwachsinnige Propaganda des ifo kritiklos als Quasi-Wahrheit durchgewunken wurde, gibt es jetzt erhebliche Fortschritte in der &ouml;ffentlichen Diskussion: &ldquo;Mehrwertsteuererh&ouml;hungen haben erhebliche negative Effekte f&uuml;r Binnenkonjunktur und Wirtschaftswachstum.&rdquo; Nach Jahrzehnten angebotspolitischer Indoktrination ist es fast ein Wunder, dass die Vernunft siegt. Im &Uuml;brigen ist es unbegreiflich, dass die Union angeblich Steuererh&ouml;hungen strikt ablehnt, aber Merz eine Mehrwertsteuererh&ouml;hung nicht ausschlie&szlig;t &ndash; als w&auml;re das keine Steuererh&ouml;hung, und zwar eine besonders teure und schlimme. &Auml;hnliches kann man auch f&uuml;r die geplante Abschaffung des Ehegattensplittings und der kostenlosen Mitversicherung in der GKV sagen: das sind einfach Steuer- und Abgabenerh&ouml;hungen mit einer sozialen Schlagseite und sch&auml;dlich f&uuml;r die Binnenkonjunktur. Ich habe fast den Eindruck, als w&auml;re das auch die Ursache f&uuml;r die schon fast z&ouml;gerliche Haltung der Bundesregierung, die ihre Lohn- und Sozialk&uuml;rzungen (&ldquo;Reformen&rdquo;) erst ein Jahr nach der Wahl beginnen will &ndash; unterschwellig ist denen klar, dass sie damit die Wirtschaft weiter zerst&ouml;ren. Nicht konjunktursch&auml;dlich dagegen w&auml;ren h&ouml;here Steuern auf hohe Einkommen und vor allem deutlich h&ouml;here Unternehmenssteuern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kasernen statt Wohnungen<\/strong><br>\nKasernen statt Wohnungen, hei&szlig;t die Devise in Zeiten ungebremster Aufr&uuml;stung. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtete am Mittwoch, dass viele St&auml;dte und Kommunen ihre Pl&auml;ne f&uuml;r die Bebauung fr&uuml;herer Milit&auml;rfl&auml;chen &ndash; etwa mit neuen Wohnquartieren &ndash; stoppen mussten, weil die Bundeswehr die Fl&auml;chen doch nicht freigibt, sie selbst ben&ouml;tigt. Am Donnerstag wartete der 17. Wohnungsbautag in Berlin mit einer dazu passenden Schreckensmeldung auf: Die Zahl der neu gebauten Wohnungen wird nach Ansicht von Experten in diesem Jahr auf unter 200.000 sinken.<br>\nDamit werde &raquo;eine rote Linie&laquo; gerissen, zitierten die Zeitungen des RND am Donnerstag Robert Feiger, den Chef der Industriegewerkschaft Bauen, Agrar, Umwelt (IG Bau): &raquo;Das ist nicht einmal mehr die H&auml;lfte von dem, was mindestens gebaut werden m&uuml;sste.&laquo; Bezahlbare Wohnungen seien Voraussetzung f&uuml;r funktionierende Arbeitsm&auml;rkte und f&uuml;r die Zuwanderung von Fachkr&auml;ften. &raquo;Schon heute fahren viele stundenlang und kilometerweit zum Arbeitsplatz&laquo;, so Feiger. Die Menschen, die sich Wohnen am wenigsten leisten k&ouml;nnten, litten am st&auml;rksten unter der Wohnungsnot.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/519907.wohnraummangel-und-mietexplosion-kasernen-statt-wohnungen.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wohnungsbau auf neuem Tiefpunkt: Weniger als 200.000 neue Wohnungen &ndash; mit Folgen f&uuml;r den Arbeitsmarkt<\/strong><br>\nDie Zahl neu gebauter Wohnungen sinkt auf unter 200.000, warnt der Chef der IG BAU. Das sei nicht mal die H&auml;lfte dessen, was n&ouml;tig w&auml;re. Die Folgen betreffen auch Fachkr&auml;fte, die in Deutschland arbeiten wollen.<br>\nBeim Wohnungsneubau in Deutschland ist dem Chef der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) zufolge ein neuer Tiefpunkt in Sicht. &bdquo;Die Zahl neu gebauter Wohnungen wird auf unter 200.000 sinken&ldquo;, sagte IG BAU-Chef Robert Feiger den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Donnerstagsausgaben). &bdquo;Das ist nicht einmal mehr die H&auml;lfte von dem, was mindestens gebaut werden m&uuml;sste&ldquo;, sagte er. &bdquo;Damit wird eine rote Linie gerissen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/wohnungsbau-auf-neuem-tiefpunkt-weniger-als-200000-neue-wohnungen--und-die-folgen-fur-den-arbeitsmarkt-15401736.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Attackierter russischer Gastanker treibt f&uuml;hrerlos vor libyscher K&uuml;ste<\/strong><br>\nEin mit Fl&uuml;ssiggas und Erd&ouml;l beladener Tanker wurde Anfang M&auml;rz von einem vermutlich von Libyen aus gestarteten ukrainischen Drohnenboot in Brand geschossen. Das schwer havarierte Schiff drohte zu explodieren und gef&auml;hrdete die K&uuml;sten von Malta und Libyen sowie Bohr-, Erd&ouml;l- und Erdgasanlagen. Schwere Umweltsch&auml;den wurden bef&uuml;rchtet. Nach einem dramatischen Abdriften des Tankers in Richtung des libyschen Erd&ouml;l- und Erdgaskomplexes Mellitah, der nahe der westlibyschen K&uuml;stenstadt Stadt Zuwara liegt, gelang es Spezialeinsatzkr&auml;ften, das Schiff zu sichern. Libyens Bef&uuml;rchtungen, neuer Schauplatz des Stellvertreterkriegs zwischen den USA\/NATO und Russland zu werden, haben sich verst&auml;rkt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/attackierter-russischer-gastanker-treibt-fuehrerlos-vor-libyscher-kueste\">Gela-News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Genozid-Verfahren gegen Israel: Nie wieder zu sp&auml;t<\/strong><br>\nDeutschland hat Israel beim IGH-Verfahren unterst&uuml;tzt. Nun versucht die Bundesregierung, sich mit zweifelhaften Argumenten wieder herauszuman&ouml;vrieren.<br>\nA m 26. Januar 2024 entschied der Internationale Gerichtshof (IGH), das von S&uuml;dafrika angesto&szlig;ene Verfahren gegen Israel wegen des Vorwurfs des Genozids im Gazastreifen zuzulassen. Die ersten Anh&ouml;rungen beider Parteien hatten zwei Wochen zuvor stattgefunden. Noch am Tag der Anh&ouml;rung Israels verk&uuml;ndete die damalige Bundesregierung unter Olaf Scholz, im Verfahren an der Seite Israels intervenieren zu wollen. Sogenannte Nebeninterventionen sind in solchen Verfahren nicht un&uuml;blich. Regierungen k&ouml;nnen so die Urteilsfindung des Gerichtshofes mit eigenen rechtlichen Einsch&auml;tzungen und Argumenten unterst&uuml;tzen oder gar beeinflussen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Genozid-Verfahren-gegen-Israel\/!6166110\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Des einen Krieges m&uuml;de<\/strong><br>\nWas der ukrainische Pr&auml;sident Wolodimir Selenskij der Agentur Reuters erkl&auml;rte, hat aller Wahrscheinlichkeit nach den Charakter einer Mitteilung vor allem an die ukrainische &Ouml;ffentlichkeit: Die USA unter Donald Trump machten weitere Sicherheitsgarantien f&uuml;r die Ukraine davon abh&auml;ngig, dass diese das Donbass &ndash; definiert durch die ehemaligen sowjetischen Regionen Donezk und Lugansk &ndash; vollst&auml;ndig r&auml;ume. Daran h&auml;tten auch die j&uuml;ngsten ukrainisch-amerikanischen Gespr&auml;che in Florida nichts ge&auml;ndert. Die R&auml;umung spielt dabei rhetorisch die Rolle der bitteren Pille, die Sicherheitsgarantien die des Z&uuml;ckerchens.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/519913.des-einen-krieges-m%C3%BCde.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Krieg, Korruption und Fl&uuml;chtlinge: Die ukrainischen Geheimdienste und die Mafia<\/strong><br>\nEin internationales Kartell, zweifelhafte Fl&uuml;chtlinge, eine korrupte Regierung und naive Beh&ouml;rden machen vielleicht schon den halben Kontinent zu einer Allianz von Bananenrepubliken. Und dieselbe Regierung droht einem Mitgliedsland von EU und NATO mit milit&auml;rischer Gewalt und droht seinem Regierungschef mitsamt seiner Familie mit Gewaltverbrechen. Erb&auml;rmlich ist, dass Br&uuml;ssel dazu schweigt.<br>\nAuf dem H&ouml;hepunkt des ukrainisch-russischen Konflikts im Jahr 2014 entstand in der Ukraine eine kriminelle Organisation, die schnell internationale Bekanntheit erlangte. Die sich selbst &bdquo;Khimprom&ldquo; nennenden Kriminellen haben die Herstellung und den Vertrieb einer der gef&auml;hrlichsten synthetischen Drogen unserer Zeit &ndash; Mephedron &ndash; zu ihrem Hauptt&auml;tigkeitsfeld erkl&auml;rt (1).<br>\nDas Khimprom-Drogensyndikat nutzte die prek&auml;re soziale Lage in der Ukraine sowie die extreme Korruption in Strafverfolgungs- und politischen Kreisen aus und etablierte massive Produktions- und Vertriebsstrukturen. Mit Hilfe korrupter Strafverfolgungsbeamter, Richter, Politiker und sogar hochrangiger Beamter in der Ukraine, einschlie&szlig;lich der Pr&auml;sidialadministration um Wolodymye Selenskyj, verschleierte es seine Aktivit&auml;ten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/krieg-korruption-und-fluechtlinge-die-ukrainischen-geheimdienste-und-die-mafia\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die falsche Art von Mitleid<\/strong><br>\nKritik am Angriff auf den Iran sollte nicht nur die negativen Folgen f&uuml;r den eigenen Geldbeutel bedenken &mdash; wenn wir anderen Leid zuf&uuml;gen, verletzen wir uns auch selbst.<br>\nEs ist vielleicht die gr&ouml;&szlig;te politische Entt&auml;uschung der letzten Jahre: Donald Trump hat seinen Anspruch, Friedenspr&auml;sident zu sein, mit dem Bombardement des Iran in die Tonne getreten. Europ&auml;ische Beobachter k&ouml;nnten zwar argumentieren: Selbst schuld, wenn man seine Hoffnungen auf den unberechenbaren Pr&auml;sidenten setzt! Aber die Friedensabsicht haben viele Trump abgenommen. Charles Eisenstein hatte &mdash; als Wahlkampfunterst&uuml;tzer von Robert Kennedy Jr. &mdash; sogar im erweiterten Sinn zu seinem Lager geh&ouml;rt. Nun sieht sich der Universalphilosoph bitter get&auml;uscht. Eines seiner gewichtigsten Argumente ist: Mit dem Irankrieg hat die US-amerikanische Strategie, die auf dem Recht des St&auml;rkeren beruht, ihre wohlwollende Maske abgelehnt. Es ist Gewalt in ihrer nackten und brutalen Form. Dabei lehnen viele B&uuml;rger nach Eisensteins Ansicht den Krieg aus dem falschen Gr&uuml;nden ab. Sie sehen nur die h&ouml;heren Benzinpreise und die h&ouml;heren Belastungen des US-amerikanischen Staatshaushalts, also die Nachteile, die sich aus dem Waffengang f&uuml;r sie selbst ergeben. Pazifismus sollte jedoch vor allem der Liebe zu allem Lebendigen und der Einf&uuml;hlung in die Schicksale der Opfer entspringen, die f&uuml;hlende Wesen sind, genau wie wir selbst. Was wir anderen antun, trifft am Ende uns selbst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-falsche-art-von-mitleid\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Im Betrieb Kommunist, nach Feierabend AfD?<\/strong><br>\nBei den Betriebsratswahlen haben rechte Listen nur m&auml;&szlig;igen Erfolg &ndash; obwohl die AfD unter Arbeitern so stark ist wie nie. Warum Arbeiter im Betrieb links und an der Wahlurne rechts w&auml;hlen.<br>\n&bdquo;Im Betrieb sind sie Kommunisten, nach Feierabend w&auml;hlen sie CDU.&ldquo; Dieses Zitat geht h&ouml;chstwahrscheinlich auf den antifaschistischen Widerstandsk&auml;mpfer und Gewerkschafter Willi Bleicher zur&uuml;ck. Er spielte damit auf ein Ph&auml;nomen an, das die Arbeiterschaft der Autoindustrie schon damals pr&auml;gte: Im Betrieb verstanden sich die Besch&auml;ftigten als Teil einer k&auml;mpfenden Klasse, an der Wahlurne stimmten sie konservativ.<br>\nMan muss den Satz heute aktualisieren. Denn was damals die CDU war, ist heute die AfD. Bei den j&uuml;ngsten Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz konnte die Partei laut Nachwahlbefragungen ihren Stimmanteil unter Arbeitern mehr als verdoppeln:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ueberrechts.de\/p\/im-betrieb-kommunist-nach-feierabend\">&Uuml;ber Rechts<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&Ouml;sterreichs Trump-Versteher: Sebastian Kurz und die FP&Ouml; wetteifern um die Gunst aus Washington<\/strong><br>\nSebastian Kurz ist seit 2024 wieder Stammgast in &ouml;sterreichischen und deutschen Talkshows. Dort kommentiert der Ex-&Ouml;VP-Bundeskanzler internationale Krisen will Konflikte einordnen und versucht sich an politischen und wirtschaftlichen Prognosen. Auff&auml;llig ist wie oft seine Positionen deckungsgleich mit jenen von Donald Trump und der US-Regierung sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/sebastian-kurz-ueber-trump\/%20\">Kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bericht: Chatprotokolle n&auml;hren Vorwurf der gezielten Abwerbung von BSW-Abgeordneten in Brandenburg<\/strong><br>\nEin Ausdruck von Chatprotokollen, der den Redaktionen des Berliner Verlags nach eigenen Angaben anonym zugesendet wurde, legt den Schluss nahe, dass BSW-Mitgliedern Geldsummen f&uuml;r Parteiaustritte angeboten wurden. Im betreffenden Artikel der &bdquo;Berliner Zeitung&ldquo; vom 18. M&auml;rz ist diesbez&uuml;glich explizit die Rede von der Oppositionspartei CDU. Dar&uuml;ber hinaus sollen auch &bdquo;andere&ldquo; Parteien zwischen Ende August bis Ende Oktober 2025 Abwerbungsversuche unternommen haben.<br>\nAn den Gespr&auml;chen beteiligt gewesen sein sollen laut &bdquo;Berliner Zeitung&ldquo; neben dem ehemaligen Finanzminister und aktuellen Infrastrukturminister Robert Crumbach (heute SPD) die mittlerweile fraktionslosen Abgeordneten Reinhard Simon und Andr&eacute; von Ossowski sowie die Abgeordnete Melanie Matzies und der BSW-Fraktionsvorsitzende Niels-Olaf L&uuml;ders. Laut den Chatprotokollen soll Crumbach Abwerbeversuche als Instrument zur Stiftung von &bdquo;Unruhe&ldquo; bezeichnet und Gespr&auml;che &uuml;ber Parteiwechsel Ger&uuml;chten gleichgesetzt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0391\">multipolar<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Karsten Wildberger: Vom Datenmissbrauchs-Bock bei MediaMarkt zum Digitalg&auml;rtner Deutschlands?<\/strong><br>\nIn L&auml;den von MediaMarktSaturn m&uuml;ssen K&auml;ufer Namen und Adresse angeben, offenbar schon seit einigen Jahren. Die Praxis ist datenschutzrechtlich fragw&uuml;rdig. Pikanterweise zeichnete Digitalminister Karsten Wildberger von 2021 bis 2025 verantwortlich f&uuml;r MediaMarktSaturn und damit mutma&szlig;lich f&uuml;r diese &uuml;bergriffige Praxis. Die zust&auml;ndige Datenschutzbeh&ouml;rde mauert.<br>\nDamit eine Erhebung pers&ouml;nlicher Daten zul&auml;ssig ist, verlangt die Datenschutzgrundverordnung DSGVO einiges: Der Zweck muss klar bestimmt sein und den Betroffenen schon bei der Datenerhebung mitgeteilt werden, zusammen mit einigen anderen Informationen wie Verantwortlicher, ggf. Datenschutzbeauftragter und Rechtsgrundlage. Au&szlig;erdem muss die Datenerhebung zur Erf&uuml;llung eines legitimen Zwecks notwendig sein, und die Einwilligung des Betroffenen muss freiwillig sein. Keine dieser Voraussetzungen scheint, den Hinweisen meiner Leser und den Stellungnahmen von MediaMarktSaturn zufolge, erf&uuml;llt zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/karsten-wildberger-mediamarkt\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Veranstaltungshinweise der Woche<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bundesweite Friedensaktionen an Ostern: Aufruf zu Diplomatie und Abr&uuml;stung<\/strong><br>\nDas Netzwerk Zusammen f&uuml;r Frieden! JETZT! ruft alle Menschen in Deutschland dazu auf, sich an den vielf&auml;ltigen Friedensaktionen zu Ostern und dar&uuml;ber hinaus zu beteiligen &ndash; mit der gemeinsamen Forderung &bdquo;Frieden schaffen ohne Waffen&ldquo;. Zugleich wird dazu eingeladen, neben bekannten Friedenssymbolen bewusst die wei&szlig;e Fahne zu zeigen &ndash; als politisch neutrales und weltweit anerkanntes Zeichen f&uuml;r sofortigen Waffenstillstand und die Bereitschaft zu Verhandlungen.<br>\n&bdquo;Wir fordern von der Politik die Einhaltung der Friedensgebote von Grundgesetz, EU-Vertr&auml;gen und UN-Charta, ein Ende von Waffenlieferungen in Kriegsgebiete sowie Abr&uuml;stung statt der Einf&uuml;hrung einer Wehrpflicht und der Stationierung neuer Mittelstreckenwaffen. Eine ausf&uuml;hrliche Darstellung aller Forderungen findet sich auf unserer Webseite.&ldquo;, erkl&auml;rt das Friedensnetzwerk.<br>\nDie Friedensaktionen finden bundesweit an verschiedenen Orten statt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zusammen-fuer-frieden-jetzt.de\/presse\">Gemeinsam f&uuml;r Frieden<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p><em><strong>Anmerkung der Redaktion:<\/strong> Wenn Sie auf eine interessante Veranstaltung hinweisen wollen, dann schicken Sie uns bitte die n&ouml;tigen Informationen mit dem Betreff &bdquo;Veranstaltungshinweise&ldquo; an <a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise@nachdenkseiten.de<\/a>. Die Veranstaltungshinweise erscheinen w&ouml;chentlich am Freitag im Rahmen der Hinweise des Tages II.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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