{"id":148490,"date":"2026-03-31T10:00:38","date_gmt":"2026-03-31T08:00:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148490"},"modified":"2026-03-31T20:18:50","modified_gmt":"2026-03-31T18:18:50","slug":"geschossen-wird-nur-auf-befehl-zeitung-besucht-schueler-in-lettland-die-auf-krieg-vorbereitet-werden-journalismus-bleibt-auf-der-strecke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148490","title":{"rendered":"\u201eGeschossen wird nur auf Befehl\u201c \u2013 Zeitung besucht Sch\u00fcler in Lettland, die auf Krieg vorbereitet werden &#8211; Journalismus bleibt auf der Strecke"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69c0ed33af187d606b80f937\/lettland-wo-schueler-im-unterricht-schiessen-lernen-ohne-lehrer.html\">&bdquo;Geschossen wird nur auf Befehl&ldquo;<\/a> &ndash; so lautet die Zwischen&uuml;berschrift einer Reportage der Springer-Zeitung <em>DIE WELT<\/em>. Der &bdquo;Global Reporter&ldquo; des Blatts, Marc Felix Serrao, hat sich nach Lettland begeben, um &hellip;, ja, um was eigentlich zu tun? Um &uuml;ber Sch&uuml;ler zu berichten, die das Land auf einen Kriegsfall vorbereitet? Ja, darum geht es &ndash; vordergr&uuml;ndig. Serrao, ehemaliger Chefredakteur der <em>Neuen Z&uuml;rcher Zeitung<\/em> in Deutschland, f&uuml;hrt den Lesern vor Augen, wie Lettlands Sch&uuml;ler den bewaffneten Kampf trainieren. Doch es geht nicht nur um ein &bdquo;Aufzeigen&ldquo;. Der Beitrag hat schwere Schlagseite. Er kann als Aufforderung verstanden werden, dass Deutschland es Lettland nachmacht. Sollen deutsche Sch&uuml;ler wirklich den Umgang mit der Waffe lernen? Schlie&szlig;lich: Geschossen w&uuml;rde dann ja auch <em>nur<\/em> &bdquo;auf Befehl&ldquo;. Von <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6694\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-148490-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260331_Geschossen_wird_nur_auf_Befehl_Zeitung_besucht_Schueler_in_Lettland_die_auf_Krieg_vorbereitet_werden_Journalismus_bleibt_auf_der_Strecke_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260331_Geschossen_wird_nur_auf_Befehl_Zeitung_besucht_Schueler_in_Lettland_die_auf_Krieg_vorbereitet_werden_Journalismus_bleibt_auf_der_Strecke_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260331_Geschossen_wird_nur_auf_Befehl_Zeitung_besucht_Schueler_in_Lettland_die_auf_Krieg_vorbereitet_werden_Journalismus_bleibt_auf_der_Strecke_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260331_Geschossen_wird_nur_auf_Befehl_Zeitung_besucht_Schueler_in_Lettland_die_auf_Krieg_vorbereitet_werden_Journalismus_bleibt_auf_der_Strecke_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=148490-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260331_Geschossen_wird_nur_auf_Befehl_Zeitung_besucht_Schueler_in_Lettland_die_auf_Krieg_vorbereitet_werden_Journalismus_bleibt_auf_der_Strecke_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"260331_Geschossen_wird_nur_auf_Befehl_Zeitung_besucht_Schueler_in_Lettland_die_auf_Krieg_vorbereitet_werden_Journalismus_bleibt_auf_der_Strecke_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Lettland f&uuml;hrt die Hand seiner Sch&uuml;ler an die Waffen. Der Grund: ein offensichtlich als m&ouml;glich betrachteter Krieg mit Russland. Auch wenn sich bereits der n&uuml;chterne Blick auf diese Entwicklung in Anbetracht der Ungeheuerlichkeit schnell in Entsetzen verwandeln m&ouml;chte: Journalisten brauchen f&uuml;r ihre Arbeit einen klaren Verstand. Was die Politik in Lettland veranlasst, ist &ndash; sachlich betrachtet &ndash; sicherlich von journalistischer Relevanz. Die Betonung liegt auf <em>journalistischer<\/em>.<\/p><p>Ein reportagehafter Beitrag &uuml;ber lettische Sch&uuml;ler mit Waffen in ihren H&auml;nden: Das k&ouml;nnte <em>journalistisch<\/em> interessant werden.<\/p><p>Sch&uuml;ler lernen an Schulen den Umgang mit Waffen? Der Staat l&auml;sst es also zu, dass Teenager, im Grunde genommen noch halbe Kinder, ein T&ouml;tungsinstrument in die Hand nehmen, um damit &ndash; ja, was eigentlich &ndash; zu lernen? Nun: Mit Waffen lernt man, wie man t&ouml;tet. Anlegen, zielen, abdr&uuml;cken: Der Mensch, auf den die Waffe im &bdquo;Ernstfall&ldquo; gerichtet wird, mag nicht einmal wissen, dass er im Visier ist. Unter normalen Umst&auml;nden w&uuml;rde eine Gesellschaft von Heimt&uuml;cke sprechen. Doch die Umst&auml;nde sind nicht normal &ndash; das sagen zumindest die Kriegstreiber unserer Zeit.<\/p><p>In der Logik der Feindbildbauer dient das Waffentraining zur Verteidigung. In ihrem Weltbild ist Russland ein Feind. In ihrem Kopf droht ein Angriff durch Russland. So betrachtet, wird das Waffentraining zur &bdquo;guten Tat&ldquo;. Es geht darum, das Land und die Menschen zu sch&uuml;tzen. Notfalls m&uuml;ssen eben auch schon Jugendliche zur &bdquo;Verteidigung&ldquo; bereit sein.<\/p><p>Diese Leier &ndash; sie ist alt. Uralt. Sie ist so alt wie der Krieg an sich. In vielen Kriege geht es, angeblich, nur um Verteidigung. Selbst der Angreifer gibt vor, nur im Sinne der Verteidigung zu agieren.<\/p><p>An dieser Stelle k&ouml;nnte ein kritischer Journalismus unendlich wertvoll sein.<\/p><p>Wie begr&uuml;ndet ist diese angebliche Angst in Lettland vor einem russischen Angriff? Bei wem ist diese Angst vorhanden? Warum? Wie ist das Verhalten der Politik in der Russlandfrage zu verstehen? Wie berichten die Medien? Welche Vorstellungen von Wirklichkeit sind in Bezug auf angebliche Gefahren durch Russland in den K&ouml;pfen der Bev&ouml;lkerung? Wie sind sie entstanden? Verstehen die Sch&uuml;ler, die hier an Waffen trainiert werden, was Propaganda ist? Begreifen sie, dass sie m&ouml;glicherweise politisch f&uuml;r den Feindbildaufbau der NATO instrumentalisiert werden? Verstehen sie den Krieg in der Ukraine im Hinblick auf seine geostrategischen, macht- und tiefenpolitischen Bedeutungen? Ist ihnen klar, wie sehr in der Vergangenheit bereits im Vorfeld von Kriegen B&uuml;rger &ndash; auch Jugendliche &ndash; von Staaten manipuliert wurden? Verstehen sie, was es hei&szlig;t, sich auf ein Schlachtfeld zu begeben? Kennen sie die Bilder von k&ouml;rperlich schwer Verletzten, von amputierten Soldaten? Verstehen sie, dass diejenigen, die sie auf einen Krieg vorbereiten wollen, selbst in den meisten F&auml;llen niemals an einer Front stehen werden?<\/p><p>Das sind nur einige Fragen, mit denen sich diesem Thema journalistisch geboten und angemessen kritisch n&auml;hern lie&szlig;e.<\/p><p>Doch da ist nun diese WELT-Reportage. Da ist ein Reporter, der der Leserschaft erkl&auml;rt: &bdquo;Auf dem Lehrplan stehen unter anderem Milit&auml;rgeschichte, Exerzieren, Orientierung im Gel&auml;nde, Erste Hilfe, Verhalten in Krisen und der Umgang mit Waffen.&ldquo;<\/p><p>Eine kritische Einordnung ist nicht zu finden.<\/p><p>Serrao f&uuml;hrt an, dass sowohl Lettland als auch Estland einen &bdquo;Nationalen Verteidigungsunterricht&ldquo; haben. Er schreibt: &bdquo;W&auml;hrend der Verteidigungsunterricht in Estland 35 Stunden umfasst, sind es in Lettland 112 Stunden, verteilt auf zwei Jahre.&ldquo;<\/p><p>Mit einem Ton, der Neutralit&auml;t vorgaukelt, merkt der Reporter an: &bdquo;In Deutschland gibt es nichts Vergleichbares. (&hellip;) Pl&auml;ne f&uuml;r ein milit&auml;risch orientiertes Training f&uuml;r Sch&uuml;ler gebe es weder in der Bundeswehr noch im Verteidigungsministerium, teilt eine Sprecherin des Ministeriums auf Anfrage mit.&ldquo;<\/p><p>Der WELT-Journalist macht, was ein Reporter eben bei einem reportagehaften Beitrag so tut: Er l&auml;sst Menschen zu Wort kommen, etwa eine Sch&uuml;lerin und ihren Vater.<\/p><p>&bdquo;&sbquo;Ich bin ein bisschen nerv&ouml;s&lsquo;, sagt die Sch&uuml;lerin, bevor sie im Klassenzimmer in Riga zum ersten Mal eine Waffe in die Hand nimmt.&ldquo;<\/p><p>Dann folgt eine Frage: &bdquo;Was h&auml;lt sie vom Verteidigungsunterricht?&ldquo; Ihre Antwort &bdquo;Ich glaube, das ist sinnvoll.&ldquo; Und die Leser erfahren, dass ihr Vater &bdquo;begeistert&ldquo; sei: &bdquo;Der sagt, das tut uns Teenagern gut.&ldquo;<\/p><p>Nun lie&szlig;e sich sagen: Gut, das sind Stimmen, die dem Vorhaben positiv gegen&uuml;berstehen. Nat&uuml;rlich d&uuml;rfen sie in einem solchen Artikel Geh&ouml;r finden.<\/p><p>Das Problem: In der Welt dieses Beitrags gibt es keine gegenteiligen, kritischen Stimmen. <\/p><p>Woher der ideologische Wind in dem Beitrag weht, wird nicht nur an dieser Stelle klar. Die journalistische Schlagseite ist offensichtlich.<\/p><p>Da hei&szlig;t es unkritisch in der &Uuml;berschrift: &bdquo;Wo Sch&uuml;ler im Unterricht schie&szlig;en lernen &ndash; ohne Lehrer&ldquo; und genauso kritiklos zeigt die Bebilderung des Artikels ein Foto der zitierten Sch&uuml;lerin, die gerade mit einem Gewehr ein Ziel ins Visier nimmt.<\/p><p>Da nimmt der Reporter im Vorspann Bezug auf den <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148155\">Vorsto&szlig; von Innenminister Alexander Dobrindt<\/a>, der gerade &bdquo;Pflichtstunden zum Thema Zivilschutz f&uuml;r Deutschland&ldquo; gefordert hat, und merkt an: &bdquo;Andere L&auml;nder sind da sehr viel weiter.&ldquo;<\/p><p>Allein dass an dieser Stelle der Begriff &bdquo;weiter&ldquo; verwendet wird, l&auml;sst tief blicken. Sollten Russland und die NATO tats&auml;chlich Krieg f&uuml;hren, dann wird es kein &bdquo;weiter&ldquo; mehr geben. In einer solchen Situation, die schnell nuklear eskalieren d&uuml;rfte, h&uuml;lfen auch keine Teenager mit Gewehren mehr &ndash; wie soll man es sagen? &ndash; &bdquo;weiter&ldquo;.<\/p><p>Serrao greift solche Gedanken nicht auf. Zum Abschluss des Vorspanns stellt er stattdessen die Frage: &bdquo;Braucht Europa Unterricht f&uuml;r den Ernstfall?&ldquo;<\/p><p>Eine Antwort auf die Frage findet sich in dem Beitrag nicht. Das ist aber auch nicht n&ouml;tig. Das gesamte &bdquo;St&uuml;ck&ldquo; gibt die Antwort. Und sie lautet: Ja, ja, ja und ja. Das ist zumindest der Schluss, den wohl die Leserschaft ziehen soll.<\/p><p>Kein kritisches Wort zur Sinnhaftigkeit, Sch&uuml;ler auf einen Krieg vorzubereiten. Kein kritisches Wort zur Rolle des Westens im <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/ukraine-krise\/interview-mit-michel-wyss-es-ist-der-erste-stellevertreter-krieg-zwischen-russland-und-der-nato-in-europa_id_94392173.html\">Stellvertreterkrieg<\/a> mit Russland. Kein kritisches Wort &uuml;ber die verlogene Geschichte der Kriegs- und kriegsvorbereitenden Propaganda, die alle Kriege umgibt.<\/p><p>Stattdessen erfahren die WELT-Leser, dass die Sch&uuml;lerin &bdquo;leise&ldquo; mit dem Reporter redet, was &bdquo;kein Wunder&ldquo; sei, schlie&szlig;lich: &bdquo;Die uniformierten Ausbilder treten zackiger auf als zivile Lehrer. Besonders eindrucksvoll ist der b&auml;rtige Chefinstrukteur, dessen breites Kreuz fast den T&uuml;rrahmen ausf&uuml;llt. &sbquo;H&ouml;rt auf zu quatschen!&lsquo;, br&uuml;llt Andris Skanis auf Lettisch, als eine Gruppe M&auml;dchen kurz unaufmerksam ist. Die ganze Klasse zuckt zusammen.&ldquo;<\/p><p>Serrao l&auml;sst die Leserschaft aber wissen, dass der &bdquo;raue Ton&ldquo; &bdquo;durch Humor abgemildert&ldquo; werde und der Ausbilder, wenn er von Tisch zu Tisch geht, &bdquo;immer wieder&ldquo; scherze.<\/p><p>F&uuml;r solche Zeilen braucht man keinen Reporter. Sie k&ouml;nnten auch aus einer politischen PR-Abteilung flie&szlig;en.<\/p><p>H&auml;tte Serrao an dieser Stelle nur mit offenem Visier agiert. H&auml;tte er doch einfach nur einen Kommentar geschrieben, um darzulegen, warum es wohl aus seiner Sicht eines solchen &bdquo;Unterrichts&ldquo; auch in Deutschland bed&uuml;rfe. Das w&auml;re zwar auch eine Zumutung gewesen &ndash; aber nat&uuml;rlich soll jeder das Recht auf eine eigene Meinung haben. Doch so wird unter einem reportagehaften Beitrag Objektivit&auml;t vorgespielt, die nicht vorhanden ist. So erweckt wieder einmal ein deutsches Medium den Eindruck, es g&auml;be objektive Gr&uuml;nde f&uuml;r die Aufr&uuml;stung selbst im zivilen Bereich.<\/p><p>Zum Abschluss des Artikels darf eine 32-j&auml;hrige Mutter mit &bdquo;blondem Pferdeschwanz&ldquo; sprechen. Die Mutter von zwei Kindern sagt, dass sie im Kriegsfall ihre Kinder au&szlig;er Landes bringen w&uuml;rde &ndash; um dann aber zur&uuml;ckzukehren. Serrao zitiert sie mit den Worten: &bdquo;Ich w&uuml;rde bleiben und k&auml;mpfen.&ldquo;<\/p><p>Die Botschaft, die der Artikel mehr oder weniger offen hinterl&auml;sst, lautet: Deutsche Leser, tut es der Mutter gleich. Seid bereit, im Kriegsfall zu k&auml;mpfen. Und Politiker: F&uuml;hrt einen soliden &bdquo;Nationalen Verteidigungsunterricht&ldquo; ein, sodass die S&ouml;hne und T&ouml;chter des Landes lernen, auf Befehl zu schie&szlig;en.<\/p><p>Was hat das noch mit Journalismus zu tun? <\/p><p><small>Titelbild: M-Production \/ shuttestock.com<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69c0ed33af187d606b80f937\/lettland-wo-schueler-im-unterricht-schiessen-lernen-ohne-lehrer.html\">&bdquo;Geschossen wird nur auf Befehl&ldquo;<\/a> &ndash; so lautet die Zwischen&uuml;berschrift einer Reportage der Springer-Zeitung <em>DIE WELT<\/em>. Der &bdquo;Global Reporter&ldquo; des Blatts, Marc Felix Serrao, hat sich nach Lettland begeben, um &hellip;, ja, um was eigentlich zu tun? Um &uuml;ber Sch&uuml;ler zu berichten, die das Land auf einen Kriegsfall vorbereitet? Ja, darum geht es &ndash;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148490\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":148491,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,172,183],"tags":[3471,3260,1544,2051,893,259,328,3457],"class_list":["post-148490","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-aufruestung","category-medienkritik","tag-armee-an-der-schule","tag-feindbild","tag-kampagnenjournalismus","tag-lettland","tag-militarisierung","tag-russland","tag-welt","tag-zivilschutz"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/shutterstock_2577193705.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/148490","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/13"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=148490"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/148490\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":148553,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/148490\/revisions\/148553"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/148491"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=148490"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=148490"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=148490"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}