{"id":148654,"date":"2026-04-03T09:00:28","date_gmt":"2026-04-03T07:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148654"},"modified":"2026-04-02T15:06:10","modified_gmt":"2026-04-02T13:06:10","slug":"hinweise-des-tages-5069","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148654","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148654#h01\">&raquo;Dieser Krieg ist kein Befreiungsprojekt des kurdischen Volkes&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148654#h02\">&bdquo;Gebt uns noch mehr Bomben, gr&ouml;&szlig;ere Bomben, mehr Ziele &ndash; lasst uns das zu Ende bringen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148654#h03\">&Uuml;berfordert in den Wahlkampf <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148654#h04\">Full text of Iranian President Masoud Pezeshkian&rsquo;s letter to Americans <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148654#h05\">&bdquo;Der Iron Dome f&auml;ngt jede Chance ab, die wir auf eine normale Zukunft haben k&ouml;nnten&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148654#h06\">Ramstein: Deutschlands stille Kriegsbeteiligung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148654#h07\">Selenskyj: Verb&uuml;ndete signalisieren Wunsch nach weniger Angriffen auf russischen &Ouml;lsektor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148654#h08\">Die Bahnkrise hat den Mythos der &ldquo;deutschen P&uuml;nktlichkeit&rdquo; zerst&ouml;rt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148654#h09\">Unilever dr&uuml;ckt Lebensmittelsparte an US-Konzern ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148654#h10\">340 Millionen Menschen betroffen: KI-Rechenzentren heizen Umgebung um mehrere Grad auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148654#h11\">Chiles neue Regierung will Colonia Dignidad nicht mehr enteignen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148654#h12\">Was hinter der Landesvater-Masche steckt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148654#h13\">Christoph Butterwegge &uuml;ber SPD-Chef: Klingbeil hat das Merz-Mantra verinnerlicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148654#h14\">Reaktion auf Parteiaustritt: BSW-F&uuml;hrung weist Vorw&uuml;rfe von Ex-Mitglied Zaklin Nastic zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148654#h15\">Es verschl&auml;gt ihnen die Sprache<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148654#h16\">US-Au&szlig;enministerium verpflichtet sich in gerichtlichem Vergleich zum Verzicht auf Zensurinstrumente<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&raquo;Dieser Krieg ist kein Befreiungsprojekt des kurdischen Volkes&laquo;<\/strong><br>\nSeit Beginn des Irankriegs wird spekuliert, die Kurden k&ouml;nnten sich an der Seite der USA beteiligen. Rozherin Kamangar von der iranisch-kurdischen Partei PJAK erkl&auml;rt im Interview, warum sie weder Teheran noch Washington folgen.<br>\nDer Angriff der USA auf den Iran hat die Lage im gesamten Nahen Osten erneut stark ver&auml;ndert. Der kurdischen Minderheit im Iran kommt in der aktuellen Situation eine besondere Rolle zu. US-Pr&auml;sident Trump rief sie dazu auf, an der Seite der USA gegen Teheran zu k&auml;mpfen. Die milit&auml;risch st&auml;rkste kurdische Partei im Iran, PJAK, eine Schwesterpartei der PKK, hat eine Zusammenarbeit mit den USA aber bisher ausgeschlossen. Andere Parteien reagieren &auml;hnlich ablehnend. Insbesondere nach den j&uuml;ngsten Erfahrungen in Syrien, wo Washington seine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die kurdische Autonomie zur&uuml;ckzog, ist das Misstrauen der Kurdinnen und Kurden gegen&uuml;ber den USA gro&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/kurden-iran-pjak-krieg-usa-israel\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Gebt uns noch mehr Bomben, gr&ouml;&szlig;ere Bomben, mehr Ziele &ndash; lasst uns das zu Ende bringen&ldquo;<\/strong><br>\nAm Dienstag noch verk&uuml;ndete der selbsternannte US-Kriegsminister Hegseth, der Iran habe weniger Raketen und Drohnen gestartet als an allen Kriegstagen zuvor. Milit&auml;risch sei der Iran am Ende, die Moral des Milit&auml;rs sei am Ende, sie gingen in den Untergrund, aber man w&uuml;rde sie finden. Trump wolle mit der neuen Regimef&uuml;hrung einen Deal aushandeln. Dass diese einen Waffenstillstand will, wie Trump verk&uuml;ndete, wird vom Iran abgestritten.<br>\nUnd er sagte gestern, das angereicherte Uran des Iran sei kein Problem mehr. Er mache sich paradoxerweise keine Sorgen mehr, weil es tief unter der Erde sei und man alles mit Satelliten &uuml;berwache. Dagegen meinte US-Au&szlig;enminister Rubio, der Krieg soll verhindern, dass der Iran eine Atomwaffe erhalten k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/gebt-uns-noch-mehr-bomben-groessere-bomben-mehr-ziele-lasst-uns-das-zu-ende-bringen\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&Uuml;berfordert in den Wahlkampf<\/strong><br>\nSieht man die pr&auml;chtige Skyline von Tel Aviv oder Bilder aus Haifa, St&auml;dte, die nachts hell erleuchtet sind, wirkt es, als sei der Krieg f&uuml;r Israel nur eine geringf&uuml;gige St&ouml;rung. So begr&uuml;&szlig;t laut Umfragen die &uuml;berwiegende Mehrheit (etwa 80 Prozent) zumindest der j&uuml;dischen Israelis den Krieg gegen den Iran. Doch mit steigenden Kriegskosten, fehlenden Einnahmen aus Tourismus, zerst&ouml;rten Radaranlagen, zu Dutzenden verbrannten Panzern im Libanon, mit der Einberufung von Hunderttausenden Reservisten, die nach wiederholten Dienstzeiten ersch&ouml;pft und demotiviert sind, droht Chaos. Im Oktober dieses Jahres stehen Wahlen an und der Wahlkampf hat bereits begonnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/ueberfordert-in-den-wahlkampf-4813184\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Full text of Iranian President Masoud Pezeshkian&rsquo;s letter to Americans<\/strong><br>\nIranian President Masoud Pezeshkian posted a letter to Americans on X on April 1. Read the full text of his letter here:<br>\nIn the name of God, the Compassionate, the Merciful<br>\nTo the people of the United States of America, and to all those who, amid a flood of distortions and manufactured narratives, continue to seek the truth and aspire to a better life:<br>\nIran &ndash; by this very name, character, and identity &ndash; is one of the oldest continuous civilisations in human history. Despite its historical and geographical advantages at various times, Iran has never, in its modern history, chosen the path of aggression, expansion, colonialism, or domination.<br>\nEven after enduring occupation, invasion, and sustained pressure from global powers&ndash;and despite possessing military superiority over many of its neighbours &ndash; Iran has never initiated a war. Yet it has resolutely and bravely repelled those who have attacked it.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.straitstimes.com\/world\/middle-east\/full-text-of-iranian-president-masoud-pezeshkians-letter-to-americans\">The Straits Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Der Iron Dome f&auml;ngt jede Chance ab, die wir auf eine normale Zukunft haben k&ouml;nnten&ldquo;<\/strong><br>\n&laquo;Israels Raketenabwehrsysteme haben die Kosten eines Krieges drastisch gesenkt &ndash; und eine Gesellschaft, die Krieg nicht f&uuml;rchtet, ist dazu verdammt, f&uuml;r immer mit ihm zu leben.&raquo; Das schreibt Guevara Bader, ein Student an einer israelischen Universit&auml;t. Seine Beobachtungen und Gedanken sind beachtenswert! (cm)<br>\nIm Laufe der letzten Jahrzehnte hat die israelische Technik etwas hervorgebracht, das dem ultimativen technologischen Wunder nahekommt: ein mehrschichtiges Raketenabwehrsystem, das anfliegende Geschosse in ein Feuerwerk am Nachthimmel verwandeln kann. Doch unter diesem sch&uuml;tzenden Dach hat sich ein unscheinbarer, aber folgenschwerer Wandlungsprozess vollzogen, der gef&auml;hrlicher ist als die Raketen selbst: Der Iron Dome hat die Angst der Israelis vor dem Krieg beseitigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-iron-dome-faengt-jede-chance-ab-die-wir-auf-eine-normale-zukunft-haben-koennten\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ramstein: Deutschlands stille Kriegsbeteiligung<\/strong><br>\nIst Deutschland im Iran Kriegspartei? Ein neues Bundestagsgutachten n&auml;hrt den Verdacht der Beihilfe. Warum der Krieg ohne Ramstein nicht f&uuml;hrbar w&auml;re.<br>\nMithilfe ohne Mandat: Satelliten, Signale, Schl&auml;ge gegen den Iran &ndash; koordiniert von deutschem Boden. Das beschauliche 7.000-Einwohner-Dorf Ramstein-Miesenbach im rheinland-pf&auml;lzischen Landkreis Kaiserslautern wird erneut zum Politikum.<br>\nDie Debatte um den vor Ort befindlichen US-St&uuml;tzpunkt, die Airbase Ramstein, ist &ndash; seit dem amerikanischen &ldquo;Global War on Terror&rdquo; und den Drohnenmorden &ndash; altbekannt. Doch entz&uuml;ndet sich aktuell an der Frage einer deutschen Beihilfe im US-israelischen Iran-Krieg auf neuer Stufe: Ist Deutschland Mitt&auml;ter und Kriegspartei?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Ramstein-Deutschlands-stille-Kriegsbeteiligung-11242983.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Selenskyj: Verb&uuml;ndete signalisieren Wunsch nach weniger Angriffen auf russischen &Ouml;lsektor<\/strong><br>\nKiew bietet Moskau eine Waffenruhe zu Ostern an. Pr&auml;sident Selenskyj stellt Bedingungen f&uuml;r eine Einstellung der Angriffe auf den russischen &Ouml;lexportsektor.<br>\nEinige Verb&uuml;ndete haben der Ukraine signalisiert, sie solle ihre Angriffe auf den russischen &Ouml;l- und Energiesektor zur&uuml;ckfahren. Das erkl&auml;rte Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj am Montag in einem WhatsApp-Chat mit Journalisten, wie Reuters berichtete. Hintergrund ist die weltweite Energiekrise infolge des US-israelischen Kriegs gegen den Iran und die Einschr&auml;nkung des Schiffsverkehrs durch Stra&szlig;e von Hormus, eine wichtige Route f&uuml;r den &Ouml;ltransport.<br>\n&bdquo;Nach dem starken Anstieg der Energiepreise haben einige Partner der Ukraine signalisiert, sie solle ihre Angriffe auf den russischen &Ouml;l- und Energiesektor drosseln&ldquo;, sagte Selenskyj laut Reuters. Zugleich stellte er eine Bedingung: Die Ukraine sei bereit, ihre Angriffe einzuschr&auml;nken, wenn Russland im Gegenzug die Attacken auf die ukrainische Energieinfrastruktur einstelle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/selenskyj-berichtet-von-westlichen-stopp-signalen-zu-angriffen-auf-russische-oelhaefen-li.10027666\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Bahnkrise hat den Mythos der &ldquo;deutschen P&uuml;nktlichkeit&rdquo; zerst&ouml;rt<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn galt jahrzehntelang als Vorbild f&uuml;r P&uuml;nktlichkeit. Doch inzwischen hat fast jeder zweite Zug Versp&auml;tung &ndash; und nun warnt Verkehrsminister Patrick Schnieder in diesem Zusammenhang vor einer &ldquo;Gef&auml;hrdung der Demokratie&rdquo;. Wie und warum kam es zu einer Krise des Schienenverkehrs dieses Ausma&szlig;es? (&hellip;)<br>\nDer aktuelle Zustand der deutschen Eisenbahnen ist das Ergebnis einer jahrelangen Anh&auml;ufung von Problemen. Die Infrastruktur, die gr&ouml;&szlig;tenteils vor Jahrzehnten gebaut wurde, wird bis an ihre Grenzen ausgereizt. Philipp Nagl, Leiter von DB InfraGo, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn, erkl&auml;rt: &ldquo;Diese Anlagen wurden niemals so lange mit dieser Belastung gefahren, etwa ein altes Relais-Stellwerk. Diese sind ausgelegt f&uuml;r 40 Jahre &ndash; und heute zum Teil schon seit 70 Jahren im Einsatz.&rdquo;<br>\nDeutschland zahlt nun den Preis f&uuml;r jahrelange Unterinvestitionen in das Schienennetz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/275429-bahnkrise-hat-mythos-deutschen-puenktlichkeit\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148425#h12\">Schnieder bezeichnet Zustand der Bahn als demokratiegef&auml;hrdend<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Unilever dr&uuml;ckt Lebensmittelsparte an US-Konzern ab<\/strong><br>\nViele Marken, ein Konzern: Die Lebensmittelsparte von Unilever soll mit dem US-Gew&uuml;rzhersteller McCormick fusionieren. Knorr, Hellmann&rsquo;s Mayonnaise und Cholula-Sauce befinden sich damit k&uuml;nftig unter einem Dach. Es geht um eine h&ouml;here Profitabilit&auml;t.<br>\nKnorr, Hellmann&rsquo;s Mayonnaise und Cholula-Sauce: Sie geh&ouml;ren k&uuml;nftig zu einem 65 Milliarden Dollar schweren Branchenriesen der Lebensmittelindustrie. Der Konsumg&uuml;terkonzern Unilever spaltet sein Lebensmittelgesch&auml;ft ab und fusioniert dieses mit dem US-Gew&uuml;rzherstelller McCormick.<br>\nBeide Seiten h&auml;tten sich auf eine Transaktion geeinigt, teilten sie mit. Durch die Fusion entstehe ein &ldquo;globales Kraftzentrum f&uuml;r Geschmack&rdquo;. Der britische Konzern selbst wird damit zu einem reinen Anbieter von Haushalts- und K&ouml;rperpflegeprodukten. Der Vereinbarung zufolge erhalten Unilever und seine Aktion&auml;re rund 16 Milliarden Dollar in bar sowie eine Beteiligung von 65 Prozent an dem neuen fusionierten Unternehmen. Die Unilever-Lebensmittelsparte wird in der Transaktion mit rund 45 Milliarden Dollar bewertet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Unilever-drueckt-Lebensmittelsparte-an-US-Konzern-ab-id30587026.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>340 Millionen Menschen betroffen: KI-Rechenzentren heizen Umgebung um mehrere Grad auf<\/strong><br>\nZu den negativen Auswirkungen der KI-Revolution geh&ouml;rt der enorme Verbrauch an Ressourcen wie Energie und Wasser. Auch die Temperaturen rund um die KI-Rechenzentren steigen messbar an, wie Forscher:innen nachgewiesen haben.<br>\nF&uuml;r die Erstellung von Text, Code oder Videos ben&ouml;tigen KI-Tools wie ChatGPT, Claude oder Gemini jede Menge Energie und Wasser. Die steigende Nachfrage sorgt daf&uuml;r, dass Anbieter ihre KI-Rechenzentren weiter ausbauen und aufstocken m&uuml;ssen &ndash; mit negativen Auswirkungen auf die Umwelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/ki-rechenzentren-waerme-umgebung-1736542\/\">t3n<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Chiles neue Regierung will Colonia Dignidad nicht mehr enteignen<\/strong><br>\nIn der Sekte Colonia Dignidad wurden Menschen gefoltert und missbraucht. Die neue ultrarechte Regierung Chiles streicht nun die Pl&auml;ne, eine Gedenkst&auml;tte zu errichten.<br>\nDie chilenische Regierung will eine Entscheidung zur Enteignung der ehemaligen deutschen Sektensiedlung Colonia Dignidad r&uuml;ckg&auml;ngig machen. Pr&auml;sident Jos&eacute; Antonio Kast werde eine entsprechende Anordnung erlassen, sagte Wohnungsminister Iv&aacute;n Poduje der Zeitung La Tercera. Als Begr&uuml;ndung verwies er auf die schlechte Haushaltslage des Landes. Einen &ldquo;ideologischen Hintergrund&rdquo; der Entscheidung wies Poduje zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-03\/chile-colonia-dignidad-sekte-enteignung-ruecknahme\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Was hinter der Landesvater-Masche steckt<\/strong><br>\nLandespolitiker wie Kretschmer, &Ouml;zdemir oder Schweitzer distanzieren sich von ihren Bundesparteien und inszenieren sich als Volksvertreter gegen die Berliner Blase. Doch in Wirklichkeit verwalten sie nur brav die Interessen des lokalen Kapitals.<br>\nEs ist eines der auff&auml;lligsten Ph&auml;nomene der j&uuml;ngsten Wahlzyklen: Spitzenkandidaten in den L&auml;ndern erzielen Ergebnisse, die teils um 10, 15, 20 Prozentpunkte &uuml;ber den Werten ihrer Bundesparteien liegen. Der s&auml;chsische Ministerpr&auml;sident Michael Kretschmer gewinnt knapp gegen die AfD, w&auml;hrend die Bundes-CDU in Berlin die gro&szlig;e Koalition verwaltet. Cem &Ouml;zdemir feiert in Baden-W&uuml;rttemberg einen Triumph, w&auml;hrend die Gr&uuml;nen im Bund abst&uuml;rzen. Alexander Schweitzer verliert in Rheinland-Pfalz, aber weit w&uuml;rdevoller als die Bundes-SPD es verdient h&auml;tte.<br>\nErkl&auml;rt wird das in der politischen Tagesanalyse gerne mit Begriffen wie &raquo;Amtsbonus&laquo;, &raquo;Pers&ouml;nlichkeitswahl&laquo; oder &raquo;regionale Verwurzelung&laquo;. Das stimmt, aber es erkl&auml;rt zu wenig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/kretschmer-oezdemir-schweitzer-landesvaeter-parteien-oligarchie\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Christoph Butterwegge &uuml;ber SPD-Chef: Klingbeil hat das Merz-Mantra verinnerlicht<\/strong><br>\nArbeit, Arbeit, Arbeit. Die Grundsatzrede von Lars Klingbeil, die er bei der Bertelsmann-Stiftung gehalten hat, zeigt: Der SPD-Chef ist l&auml;ngst bereit, nach der B&uuml;rgergeld-Reform noch mehr H&auml;rte im Umgang mit Hilfsbed&uuml;rftigen durchzusetzen<br>\nBezeichnenderweise hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) seine Pl&auml;ne zur Privatisierung und Finanzialisierung des deutschen Alterssicherungssystems Anfang des Jahres auf dem Neujahrsempfang der Deutschen B&ouml;rse AG offenbart. Zuletzt nun hielt der SPD-Vorsitzende und Vizekanzler Lars Klingbeil seine Grundsatzrede zur k&uuml;nftigen Reformpolitik ausgerechnet bei der Bertelsmann Stiftung.<br>\nDiese gilt als Geburtshelferin, wenn nicht als Mutter der Hartz-Gesetze und der Agenda-Politik von Gerhard Schr&ouml;der, in dessen Wahlkreisb&uuml;ro Klingbeil kurz nach dem Jahrtausendwechsel gearbeitet hat. Schr&ouml;ders Reformkonzept steht trotz der meist bel&auml;chelten M&auml;nnerfreundschaft des Altkanzlers mit Wladimir Putin gerade wieder hoch im Kurs, weil es als Blaupause f&uuml;r den weiteren Um- bzw. Abbau des Sozialstaates dienen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/christoph-butterwegge\/von-buergergeld-bis-rente-spd-chef-lars-klingbeil-passt-gut-zu-friedrich-merz\/73fe9213-37f7-460b-b461-922aecaa4184\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wer keine Visionen hat, braucht auch keinen Arzt mehr<\/strong><br>\nDas Problem der SPD liegt tiefer, als die hundertste Beschw&ouml;rung der &raquo;arbeitenden Mitte&laquo; und ein neues Grundsatzprogramm reichen k&ouml;nnen. Will sie &uuml;berleben, muss sie die Sozialdemokratie neu erfinden &ndash; und das braucht l&auml;nger als bis zur n&auml;chsten Wahl.<br>\nEs gibt politische Niederlagen, die eine Partei ersch&uuml;ttern. Und es gibt solche, die sie nicht versteht. Letztere sind die gef&auml;hrlicheren. Denn wenn eine Partei die Gr&uuml;nde ihres Scheiterns verkennt, so l&auml;uft sie Gefahr, den falschen Kurs umso entschlossener fortzusetzen &ndash; und damit noch tiefer in die Krise zu sinken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/spd-krise-klingbeil-bas-arbeitende-mitte-ideologie\">Jacobin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Reaktion auf Parteiaustritt: BSW-F&uuml;hrung weist Vorw&uuml;rfe von Ex-Mitglied Zaklin Nastic zur&uuml;ck<\/strong><br>\nNach dem Austritt der ehemaligen Bundestagsabgeordneten Zaklin Nastic aus dem BSW reagiert die Parteispitze mit deutlicher Kritik. Auch der Hamburger Landesverband meldet sich zu Wort.<br>\nAuf den R&uuml;ckzug von Zaklin Nastic, die das B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht (BSW) 2024 mitgegr&uuml;ndet hatte, reagiert nun der Parteivorstand. In ihrer schriftlichen Begr&uuml;ndung f&uuml;r den Parteiaustritt &uuml;bte Nastic scharfe Kritik an der Parteif&uuml;hrung und der programmatischen Entwicklung der Partei.<br>\nDie Bundesvorsitzenden Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi wiesen die Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck. Auch der Landesverband Hamburg meldete sich zu Wort und r&auml;umte teilweise Vers&auml;umnisse ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/reaktion-auf-parteiaustritt-bsw-fuehrung-weist-vorwuerfe-von-ex-mitglied-zaklin-nastic-zurueck-li.10028244\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Es verschl&auml;gt ihnen die Sprache<\/strong><br>\nDer Mensch besitzt mehr Kommunikationskan&auml;le als je zuvor in der Weltgeschichte &ndash; und beginnt trotzdem zu verstummen. Zwischen Iran-Krieg, Collien Fernandes und dem Ostsee-Wal ist eine kleine Meldung untergegangen, deren Bedeutung man kaum &uuml;bersch&auml;tzen kann. Sie offenbart, was schiefl&auml;uft in der heutigen Welt, wie der Homo sapiens sich zum Sklaven von Technologien macht, die er selbst erfunden hat. [&hellip;]<br>\nDer moderne Mensch kommuniziert immer mehr &uuml;ber digitale Kurznachrichten, Social-Media-Posts, E-Mails und so weiter. Er stiert und tippt t&auml;glich stundenlang in sein Smartphone, anstatt mit seinen Mitmenschen zu plaudern. Manche Leute scheinen regelrecht irritiert zu sein, wenn ihr Handy klingelt: Will da wirklich jemand direkt mit mir sprechen? Crazy.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/tagesanbruch\/id_101193258\/menschen-verstummen-digitale-kommunikation-verdraengt-worte-und-mehr.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>US-Au&szlig;enministerium verpflichtet sich in gerichtlichem Vergleich zum Verzicht auf Zensurinstrumente<\/strong><br>\nZwei Magazine und der Staat Texas hatten das US-Au&szlig;enministerium unter Joe Biden wegen staatlich gef&ouml;rderter Zensur verklagt. Nun hat das Ministerium unter Donald Trump einem Vergleich zugestimmt, der es dem MInisterium zehn Jahre lang verbietet, digitale Technologien einzusetzen oder zu f&ouml;rdern, die dazu dienen, von der Meinungsfreiheit gesch&uuml;tzte &Auml;u&szlig;erungen zu unterdr&uuml;cken oder faktenzuchecken. (&hellip;)<br>\nWenige Tage zuvor hatte die Trump-Regierung eine andere Klage gegen ihre Vorg&auml;ngerregierung durch einen Vergleich beigelegt. Darin verpflichtete sie sich, dass die Beh&ouml;rden Centers of Disease Control (CDC), Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) und Surgeon General zehn Jahre lang keinerlei Druck auf digitale Medienplattformen aus&uuml;ben, &Auml;u&szlig;erungen zu zensieren, die von der Meinungsfreiheit gesch&uuml;tzt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/us-aussenministerium-vergleich\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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