{"id":148697,"date":"2026-04-05T14:00:42","date_gmt":"2026-04-05T12:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148697"},"modified":"2026-04-02T19:21:46","modified_gmt":"2026-04-02T17:21:46","slug":"russophobie-ist-heute-zu-einem-der-grundpfeiler-der-innenpolitischen-agenda-geworden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148697","title":{"rendered":"\u201eRussophobie ist heute zu einem der Grundpfeiler der innenpolitischen Agenda geworden\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Russlands Botschafter Sergej Netschajew im Exklusivinterview (Teil 2)<\/strong><br>\nDer 100. Geburtstag des sowjetischen Diplomaten Walentin Falin bietet im Jahr 2026 den Anlass, den Zustand der europ&auml;ischen Sicherheit grundlegend zu pr&uuml;fen. Nachdem Botschafter <strong>Sergej Netschajew<\/strong> im ersten Teil das historische Wirken dieses Br&uuml;ckenbauers w&uuml;rdigte, analysiert er nun im Gespr&auml;ch mit <strong>&Eacute;va P&eacute;li<\/strong> die aktuelle Lage. Netschajew verdeutlicht, wie die zerst&ouml;rten Nord-Stream-Pipelines die Energiepartnerschaft beendeten, warum sich Berlin heute enger an Washington bindet und wo er trotz der tiefen Krise noch Kan&auml;le f&uuml;r eine k&uuml;nftige Verst&auml;ndigung sieht (Teil 1 des Interviews <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148687\">finden Sie hier<\/a>).<br>\n<!--more--><br>\n<strong>&Eacute;va P&eacute;li: Walentin Falin warnte zeitlebens davor, dass Deutschland seine m&uuml;hsam errungene Souver&auml;nit&auml;t erneut den globalen Interessen der USA opfern k&ouml;nnte. Wie bewerten Sie vor diesem Hintergrund die aktuelle Priorisierung der Westbindung in der deutschen Au&szlig;enpolitik? Handelt Berlin noch aus einer eigenst&auml;ndigen europ&auml;ischen Identit&auml;t heraus, wie sie einst Willy Brandt definierte, oder ist die deutsche Diplomatie inzwischen faktisch in der Geopolitik der USA aufgegangen?<\/strong><\/p><p><strong>Sergej Netschajew:<\/strong> Die Abh&auml;ngigkeit Berlins ebenso wie der gesamten EU vom &bdquo;gro&szlig;en Bruder&ldquo; jenseits des Ozeans ist &ndash; insbesondere in den Bereichen Verteidigung und Sicherheit &ndash; erheblich. Die Bem&uuml;hungen, Deutschland zur &bdquo;milit&auml;rischen und politischen F&uuml;hrungsmacht Europas&ldquo; zu machen, binden es trotzdem weiterhin an Washington, das beispielsweise verlangt, ausschlie&szlig;lich R&uuml;stungsg&uuml;ter US-amerikanischer Produktion zu beschaffen. Bezeichnend ist, dass die baldige Stationierung US-amerikanischer Mittelstreckenraketen in Deutschland weiterhin auf der Tagesordnung steht. Entsprechende Vereinbarungen waren bereits mit der Administration von Joseph Biden getroffen worden. Offenen Quellen zufolge finden hierzu weiterhin Konsultationen mit Washington statt.<\/p><p><strong>Die &bdquo;Falin-Kwizinskij-Doktrin&ldquo; setzte darauf, den Frieden durch tiefe Energiepartnerschaften unumkehrbar zu machen. Nach der physischen Zerst&ouml;rung von Nord Stream scheint dieses Lebenswerk vernichtet. Wie lassen sich die Beziehungen zwischen unseren L&auml;ndern vor diesem Hintergrund &uuml;berhaupt noch vor dem endg&uuml;ltigen Bruch bewahren, wenn die &ouml;konomischen Lebensadern derart gewaltsam zerschnitten wurden?<\/strong><\/p><p>Der Aufbau der Beziehungen zu Deutschland wurde aufgrund ihrer besonderen Bedeutung stets in verschiedenen Dimensionen vorangetrieben: politisch, wirtschaftlich, wissenschaftlich, kulturell und gesellschaftlich. Die Architekten des Nachkriegsmodells dieser Beziehungen, zu denen zweifellos die herausragenden sowjetischen Diplomaten Walentin Falin und Julij Kwizinskij geh&ouml;rten, gingen zu Recht davon aus, dass die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen unseren L&auml;ndern gegenseitig vorteilhaft und bereichernd ist. Heute lie&szlig;e sich dies mit dem Begriff &bdquo;Win-win&ldquo; beschreiben. Dieser Ansatz blieb bis 2022 bestehen, als Deutschland beschloss, die bew&auml;hrte energiepolitische Kooperation aufzugeben und sich dem Sanktionsdruck gegen Russland anzuschlie&szlig;en mit dem Ziel, uns eine &bdquo;strategische Niederlage&ldquo; zuzuf&uuml;gen und die russische Wirtschaft &bdquo;in St&uuml;cke zu rei&szlig;en&ldquo;.<\/p><p>Als Folge der Zerst&ouml;rung des langj&auml;hrigen Fundaments der bilateralen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zeigen sich Krisenerscheinungen in der deutschen Wirtschaft, insbesondere im Energiesektor. Die Folgen des Angriffs auf die Nord-Stream-Pipelines, der inzwischen dreieinhalb Jahre zur&uuml;ckliegt, wirken sich weiterhin negativ auf die aktuelle Lage aus. Deutschland ist heute gezwungen, auf US-amerikanisches Fl&uuml;ssiggas zu setzen, dessen Preis deutlich &uuml;ber dem russischen liegt. Die Strompreise bleiben hoch und beeintr&auml;chtigen weiterhin die Wettbewerbsf&auml;higkeit der hier hergestellten G&uuml;ter. Branchen, die in irgendeiner Weise vom Gas abh&auml;ngen, geraten ins Wanken. Unternehmen werden geschlossen, gehen in Konkurs oder verlagern ihre T&auml;tigkeit ins Ausland, was zu einem R&uuml;ckgang von Arbeitspl&auml;tzen und Steuereinnahmen f&uuml;hrt. All das wirkt sich auf den Wohlstand der deutschen B&uuml;rger aus. Dabei handelt es sich nicht um &bdquo;russische Propaganda&ldquo;, sondern um datenbasierte Analysen deutscher Wirtschaftsinstitute. Die Lage wird zus&auml;tzlich durch die Aggression der USA und Israels gegen den Iran versch&auml;rft, die eine Krise im Nahen Osten &ndash; auch im Energiesektor &ndash; ausgel&ouml;st hat.<\/p><p>Es ist uns keineswegs Anlass zur Schadenfreude, dass die gegenw&auml;rtige, von Russophobie gepr&auml;gte politische Konjunktur die deutschen Beh&ouml;rden zu diesem Kurs veranlasst. Es bleibt zu hoffen, dass in Deutschland fr&uuml;her oder sp&auml;ter ein gesunder Pragmatismus, das Bewusstsein f&uuml;r die eigenen nationalen Interessen und die positiven Erfahrungen aus der langj&auml;hrigen Zusammenarbeit unserer beiden Staaten die Oberhand &uuml;ber antirussische Ressentiments gewinnen werden.<\/p><p><strong>Bereits unter Generalsekret&auml;r Leonid Breschnew warnte Falin vor einer ruin&ouml;sen R&uuml;stungsspirale und der Vernachl&auml;ssigung der heimischen Wirtschaft. Inwieweit hat das heutige Russland diese Lehren verinnerlicht? Wie gelingt es Moskau heute &ndash; im Gegensatz zur sp&auml;ten Sowjetunion &ndash;, eine soziale und wirtschaftliche Resilienz zu beweisen, die selbst massiven Sanktionswellen standh&auml;lt?<\/strong><\/p><p>Walentin Falin war nicht nur ein erfahrener Diplomat, sondern auch ein weitsichtiger Analytiker. Bereits damals warnte er vor einer &uuml;berm&auml;&szlig;igen Abh&auml;ngigkeit der nationalen Wirtschaft von ausl&auml;ndischen Waren und Technologien.<\/p><p>Die entsprechenden Schlussfolgerungen wurden nach dem Amtsantritt des russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin gezogen, der stets auf die Notwendigkeit hingewiesen hat, wirtschaftliche und technologische Souver&auml;nit&auml;t zu erreichen. Dieses Modell hat sich bew&auml;hrt. Trotz der Tatsache, dass heute gegen Russland die gr&ouml;&szlig;te Zahl von Sanktionen in der Weltgeschichte verh&auml;ngt wurde, gelingt es uns, ihnen erfolgreich zu widerstehen und uns kontinuierlich weiterzuentwickeln.<\/p><p>Nebenbei bemerkt sind Sanktionen ihrer Natur nach destruktiv und entfalten Wirkung in beide Richtungen. F&uuml;r die einseitigen, illegitimen westlichen Restriktionen gegen Russland zahlen auch die einfachen B&uuml;rger jener Staaten, die sie verh&auml;ngen. Es ist bedauerlich, dass viele derzeitige politische Entscheidungstr&auml;ger europ&auml;ischer Staaten in ihrem offen russophoben Eifer die Anliegen ihrer eigenen B&uuml;rger ignorieren, die immer lauter ein Umdenken der konfrontativen Denkweise in den Beziehungen zu Russland sowie eine R&uuml;ckkehr zu einer umfassenden Zusammenarbeit fordern.<\/p><p><strong>Laut Falin sind Vorbehalte gegen&uuml;ber Russland bereits seit Anfang des 19. Jahrhunderts ein geopolitisches Instrument, um dessen Aufstieg als Weltmacht einzud&auml;mmen. Wie erkl&auml;ren Sie sich die historische Langlebigkeit solcher Ressentiments in der deutschen Berichterstattung? Inwieweit erschwert diese festgefahrene mediale und politische Haltung Ihre t&auml;gliche &Uuml;berzeugungsarbeit in Berlin?<\/strong><\/p><p>Leider hat die Russophobie in Deutschland heute ein in der gesamten Nachkriegszeit beispielloses Ausma&szlig; angenommen. Selbst w&auml;hrend des Kalten Krieges und der ideologischen Konfrontation zwischen West und Ost war nichts dergleichen zu beobachten. Systematisch wird ein toxisches Klima rund um Russland und jegliche Kontakte mit russischen staatlichen bzw. gesellschaftlichen Organisationen und Medien gesch&uuml;rt. Die Russophobie ist heute de facto zu einem der Grundpfeiler der innenpolitischen Agenda geworden, die eine radikale Umgestaltung des sozialen und wirtschaftlichen Modells zugunsten einer umfassenden Militarisierung rechtfertigen soll.<\/p><p>Nahezu t&auml;glich erscheinen Meldungen &uuml;ber angebliche russische Spione, hybride Angriffe und Desinformationskampagnen mit dem Ziel, die deutsche Gesellschaft zu destabilisieren. Jegliche technischen Zwischenf&auml;lle oder vors&auml;tzliche Handlungen zur St&ouml;rung der Infrastruktur in Deutschland werden umgehend den russl&auml;ndischen Geheimdiensten zugeschrieben. Das Ziel dieser Diffamierungen ist offensichtlich: Kontakte zu russischen Vertretern m&ouml;glichst toxisch und gef&auml;hrlich erscheinen zu lassen und diejenigen einzusch&uuml;chtern, die weiterhin bereit sind, mit uns zusammenzuarbeiten, um die einst freundschaftlichen und konstruktiven Beziehungen zwischen unseren L&auml;ndern und V&ouml;lkern wiederherzustellen. Im Alltag sehen wir uns regelm&auml;&szlig;ig mit der Weigerung deutscher Beh&ouml;rden, Unternehmen und Finanzinstitute konfrontiert, aus politischen Gr&uuml;nden oder unter Berufung auf Sanktionsvorschriften mit uns zu kooperieren, was die Arbeit der Botschaft erheblich erschwert. Diese Situation kann kaum als normal bezeichnet werden.<\/p><p>Es ist ermutigend, dass ein gro&szlig;er Teil der deutschen Bev&ouml;lkerung gegen&uuml;ber der massiven antirussischen Propaganda resistent bleibt, Russland weiterhin positiv gegen&uuml;bersteht und sich normale, freundschaftliche Beziehungen zu unserem Land w&uuml;nscht. Wir freuen uns, dass wir hier in Deutschland nach wie vor viele Freunde haben, die sich nicht von der antirussischen Haltung der offiziellen Stellen beeinflussen lassen.<\/p><p><strong>Falin hob oft die Rolle der Menschen in den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern als &bdquo;nat&uuml;rliche Br&uuml;cke&ldquo; f&uuml;r die Verst&auml;ndigung hervor. Sehen Sie in der heutigen Skepsis vieler Ostdeutscher gegen&uuml;ber der Eskalationspolitik einen sp&auml;ten Nachhall dieser Falin-Diplomatie? Welche Bedeutung messen Sie dieser regionalen Stimme f&uuml;r eine k&uuml;nftige Normalisierung der deutsch-russischen Beziehungen bei?<\/strong><\/p><p>Das positive Verh&auml;ltnis zu Russland ist in Ostdeutschland vielerorts weiterhin sp&uuml;rbar, was sehr erfreulich ist. Es zeugt davon, dass die Beziehungen zwischen der Sowjetunion und der DDR sowohl auf staatlicher als auch auf menschlicher Ebene von echter Freundschaft und gegenseitigem Respekt gepr&auml;gt waren. Die Menschen in den &ouml;stlichen Bundesl&auml;ndern erinnern sich gut daran und sch&auml;tzen es, ungeachtet der Versuche, diese historische Periode zu diskreditieren. Gleichzeitig lehnen sie die derzeit in Berlin vorherrschende, aggressive antirussische Rhetorik ab. Es besteht kaum Zweifel daran, dass die &ouml;stlichen Regionen eine Schl&uuml;sselrolle bei der k&uuml;nftigen Normalisierung der deutsch-russischen Beziehungen spielen werden. Gleichzeitig haben wir auch in den westlichen Bundesl&auml;ndern viele Freunde, und das wissen wir sehr zu sch&auml;tzen.<\/p><p><strong>Falin tr&auml;umte von einem &bdquo;gemeinsamen europ&auml;ischen Haus&ldquo;, das Russland als gleichberechtigten Partner einschlie&szlig;t. Blicken wir auf die Tr&uuml;mmer dieser Vision im Jahr 2026: War diese Idee eine realistische historische Chance, die nach 1990 mutwillig zerst&ouml;rt wurde? Oder m&uuml;ssen wir anerkennen, dass die Interessen Washingtons und Moskaus in Europa von Beginn an unvereinbar waren?<\/strong><\/p><p>Die Idee eines &bdquo;gemeinsamen europ&auml;ischen Hauses von Lissabon bis Wladiwostok&ldquo; war pr&auml;gend f&uuml;r die politische Entwicklung in den sp&auml;ten 1980er- und fr&uuml;hen 1990er-Jahren. Damals erkl&auml;rte die sowjetische F&uuml;hrung ihren Verzicht auf Konfrontation mit dem Westen und bekannte sich zu allgemeinmenschlichen Werten. Die Sowjetunion und die Vereinigten Staaten unternahmen damals bedeutende Schritte aufeinander zu, insbesondere im Bereich der nuklearen Abr&uuml;stung und der R&uuml;stungskontrolle. Die internationale Entspannungspolitik wurde zur Realit&auml;t. Der Helsinki-Prozess weckte konkrete Hoffnungen auf eine respektvolle Zusammenarbeit sowie auf die Einheit des Kontinents.<\/p><p>Leider wurden die inneren Probleme der Sowjetunion, die zu ihrem Zerfall f&uuml;hrten, sowie die anf&auml;ngliche Schw&auml;che der Russischen F&ouml;deration als ihr Rechtsnachfolgestaat im Westen vielfach als &bdquo;Sieg&ldquo; &uuml;ber den historischen Gegner fehlinterpretiert. Und mit einem Verlierer spricht man anders. Pl&ouml;tzlich ging es nicht mehr um eine gleichberechtigte Zusammenarbeit beim Aufbau eines &bdquo;gemeinsamen europ&auml;ischen Hauses&ldquo;, sondern darum, Russland zweifelhafte geopolitische Schritte aufzudr&auml;ngen &ndash; einschlie&szlig;lich der Aufnahme ehemaliger Mitglieder des Warschauer Pakts und der ehemaligen Sowjetrepubliken in die NATO.<\/p><p>Leider sind wir heute weiter denn je von der Idee eines &bdquo;gemeinsamen europ&auml;ischen Hauses&ldquo; entfernt. Eine m&ouml;gliche R&uuml;ckkehr zu diesem Projekt ist angesichts der offen konfrontativen Haltung der Europ&auml;er nicht absehbar. Alle unsere Initiativen in diesem Bereich werden seit vielen Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, torpediert. Wir m&ouml;chten daran erinnern, dass der Pr&auml;sident der Russischen F&ouml;deration, Wladimir Putin, vorgeschlagen hat, auf dem eurasischen Kontinent einen Rahmen f&uuml;r gleiche und unteilbare Sicherheit sowie f&uuml;r eine gegenseitig vorteilhafte, gleichberechtigte Zusammenarbeit und Entwicklung zu schaffen. Ein solches Modell steht allen interessierten Staaten offen.<\/p><p>Dabei haben wir wiederholt die Behauptungen westlicher Politiker &uuml;ber eine mythische &bdquo;russische Bedrohung&ldquo; Europas zur&uuml;ckgewiesen. Im Dezember 2025 erkl&auml;rte der russische Au&szlig;enminister Sergej Lawrow, dass Moskau keinerlei aggressive Absichten gegen&uuml;ber NATO- oder EU-Mitgliedern hegt. In diesem Zusammenhang haben wir unsere Bereitschaft erkl&auml;rt, entsprechende Garantien in einem rechtsverbindlichen Dokument auf gegenseitiger Grundlage zu verankern. Bedauerlicherweise blieb eine konstruktive Reaktion auf diesen und &auml;hnliche Vorschl&auml;ge von europ&auml;ischer Seite bislang aus. Die europ&auml;ischen Politiker bereiten sich weiterhin offen auf einen Krieg mit unserem Land vor. Fragen der europ&auml;ischen Sicherheit werden dabei im Sinne eines Ansatzes &bdquo;gegen Russland&ldquo; statt &bdquo;mit Russland&ldquo; konzipiert.<\/p><p><strong>Herr Botschafter, wir danken Ihnen f&uuml;r dieses umfassende Gespr&auml;ch und Ihre detaillierten Einblicke in die aktuelle Lage der deutsch-russischen Beziehungen.<\/strong><\/p><p><em>Teil 1 des Interviews <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148687\">finden Sie hier<\/a>.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: <a class=\"nolity\" href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Sergey_Yuryevitch_Nechayev_ambassador.jpg\">commons.wikimedia.org<\/a> \/ www.rusemb.at \/ <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/en:Creative_Commons\">Creative Commons<\/a> <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/3.0\/deed.en\">Attribution 3.0 Unported<\/a><\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/47732a54b43049048efdd4e8462c7de9\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Russlands Botschafter Sergej Netschajew im Exklusivinterview (Teil 2)<\/strong><br \/> Der 100. 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