{"id":148827,"date":"2026-04-08T15:00:11","date_gmt":"2026-04-08T13:00:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148827"},"modified":"2026-04-08T15:27:27","modified_gmt":"2026-04-08T13:27:27","slug":"leserbriefe-zu-teil-1-und-2-von-freedogru-und-freebaud-rufe-nach-einer-kampagne-nach-dem-vorbild-der-freeassange-bewegung-werden-lauter-und-freedogru-und-fre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148827","title":{"rendered":"Leserbriefe zu Teil 1 und Teil 2 von \u201e#FreeDogru und #FreeBaud? \u2013 Rufe nach einer Kampagne nach dem Vorbild der #FreeAssange-Bewegung werden lauter\u201c"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><br>\n<strong>Maike Gosch<\/strong> diskutiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148568\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148606\">hier<\/a> die Reaktionen auf die EU-Sanktionen gegen den Berliner Journalisten H&uuml;seyin Do&#287;ru und gegen den Schweizer Sicherheitsexperten und geopolitischen Analysten Jacques Baud und andere. Bei vielen Stimmen, die sich gegen das Vorgehen durch Sanktionen &auml;u&szlig;ern, scheine &bdquo;langsam wirklich die rote Linie erreicht zu sein&ldquo;. Die Spannung zwischen dem EU-Sanktionsregime und seiner gnadenlosen Anwendung in Deutschland und dem, was von der Bev&ouml;lkerung als richtig und rechtens empfunden werde, scheine f&uuml;r viele das Ma&szlig; des Ertragbaren zu &uuml;bersteigen. Im Zentrum stehen die Fragen, welcher Widerstand m&ouml;glich und welcher wirksam sein k&ouml;nnte. &Ouml;fter seien in letzter Zeit auch Hinweise auf die letzten Endes sehr erfolgreiche globale #FreeAssange-Bewegung und der Wunsch gekommen, etwas &Auml;hnliches f&uuml;r die sanktionierten Journalisten, Autoren und Aktivisten auf die Beine zu stellen.<\/p><p>Wir danken f&uuml;r die zahlreichen und interessanten E-Mails, die wir hierzu von unseren Leserinnen und Lesern erhalten haben. <\/p><p><em>Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. K&uuml;rzungen aus redaktionellen Gr&uuml;nden bleiben vorbehalten. <\/em><\/p><p>Die folgende Leserbrief-Auswahl hat <strong>Christian Reimann<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Eigentlich bin ich ja sehr f&uuml;r die Europ&auml;ische Union, aber wenn die dazu missbraucht wird, bestehende Rechtsnormen und damit unsere Demokratie auszuh&ouml;hlen, dann gehen bei mir alle Alarmsignale hoch. Die f&uuml;r die Sanktionierung der betroffenen Personen angegebenen Gr&uuml;nde sind derart &ldquo;elastisch&rdquo;, dass sie beinahe f&uuml;r Jeden passen w&uuml;rden. So etwas gab es zuletzt bei der &ldquo;heiligen Inquisition&rdquo;.<\/p><p>Selbst wenn ich davon ausginge, dass alle erhobenen Vorw&uuml;rfe tats&auml;chlich stimmen, darf ein Beschuldigter deshalb nicht rechtlos und vogelfrei gestellt werden und etwaige Unterst&uuml;tzer auch nicht. <\/p><p>Danke f&uuml;r eure Aufkl&auml;rungsarbeit. Da f&uuml;hlt man sich als denkender Mensch nicht so allein!<\/p><p>Heidemarie Wegener<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r diesen Artikel mit Ideen f&uuml;r zivilen Ungehorsam, um auf diese unfassbaren Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen. <\/p><p>Bis vor etwa 6 Jahren war ich ein ziemliches &lsquo;Politik-Schaf&rsquo;, mittlerweile bin ich allerdings soweit, dass ich gerne eine Aktion f&uuml;r Herrn Dogru und Herrn Baud &ouml;ffentlich unterst&uuml;tzen w&uuml;rde &ndash; auch wenn Strafe droht und auch wenn dieser Gedanke mich einsch&uuml;chtert (f&uuml;hlte mich bisher als sehr brave B&uuml;rgerin). So soll dieses Sanktionsregime ja auch wirken&hellip; Aber jetzt reicht es! <\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e<br>\nFriederike Gries <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>So kompliziert br&auml;uchte ein Widerstand nicht werden. Wenn die potentielle Strafbarkeit im Mittelpunkt steht, ist das eben der Ankerpunkt. Was w&auml;re, wenn t&auml;glich &ouml;ffentlich wirksam symbolische Brotspenden den Kindern des Sanktionierten &uuml;berreicht werden? Die sind ja nicht sanktioniert oder machen sie sich strafm&uuml;ndig, wenn sie als kleine Kinder Essen an ihre Eltern weiterreichen? Oder noch anders: was ist, wenn Essen nicht weitergereicht, sondern dargeboten wird, theoretisch f&uuml;r alle Bed&uuml;rftigen, und die Familie des Sanktionierten nimmt sich &ldquo;zuf&auml;llig&rdquo;, im Sinne des &ldquo;Fairteilens&rdquo;, einen Teil davon?<\/p><p>Wie ist das eigentlich mit &ldquo;Erster Hilfe&rdquo;? Bisher hie&szlig; es, die Unterlassung von Hilfema&szlig;nahmen ist untersagt. Macht sich jemand, die oder der Sanktionierte rettet, strafbar? Ich denke, es ist letztlich unmenschlich, ein Sanktionsregime gegen Personen anzuwenden. Eine Sippenhaft wird zur Stadtviertelhaft &ndash; oder glauben die Verantwortlichen ernsthaft, dass Nachbarn tatenlos zusehen werden, wie Kinder am verhungern sind &ndash; und sich damit anscheinend auch noch strafbar machen?<\/p><p>PS: Um den Irrsinn zu toppen: Was w&auml;re eigentlich, wenn ich einen Papagei (oder ein anderes sprechenlernendes Tier) h&auml;tte, der laut dem offiziellen Narrativ &ldquo;das Falsche&rdquo; sagt? Kann der auch sanktioniert werden?<\/p><p>MfG<br>\nNorbert Nielsen <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Freunde von den Nachdenkseiten,<\/p><p>die vielen Beitr&auml;ge, die Sie bisher &uuml;ber H&uuml;seyin Do&#287;ru schrieben, sind notwendig. Notwendiger ist eine Kampagne f&uuml;r diesen Mann und seiner Familie. Jedoch noch notwendiger ist eine sofortige finanzielle Hilfe. Freilich mu&szlig; man diese Hilfe der Do&#287;ru-Familie derart zukommen lassen, damit diese undemokratische Regierung davon nichts mitbekommt, denn man mu&szlig; jetzt vermeiden, selbst ins Fadenkreuz dieser Antidemokraten zu geraten.<\/p><p>H&auml;tten Sie allesamt eine Idee, wie man also der Do&#287;ru-Familie sofort finanziell helfen kann?<\/p><p>Seit ich von diesem extrem unmenschlichen Tatbestand wei&szlig;, wie eine Familie sukzessiv dem Hungertod ausgesetzt wird, habe ich keine ruhige Minute mehr. Selbst in meine Tr&auml;ume hinein verfolgt mich das Schicksal dieser Familie.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nK. W. F.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo,<\/p><p>ich wollte Sie als Redaktion bzw. Maike Gosch darauf hinweisen, dass von Samstag bis Montag die Osterm&auml;rsche stattfinden. Das ist eine Traditions-Friedens-Veranstaltung. Ich erlebe, dass die pers&ouml;nliche Betroffenheit der Menschen, die mitgehen, sich ge&auml;ndert hat. 2010 war es eine Traditionsveranstaltung der &uuml;brig gebliebenen Friedensbewegten aus unterschiedlichen Motivationskreisen. Von Friedenssingegruppen bis zur Katholischen Kirche, von Naturfreunden bis&hellip;..<\/p><p>W&auml;hrend Corona fand ein Jahr kein Ostermarsch statt und beim folgenden mussten wir im Abstand von 1,5 m voneinander entfernt laufen. Mit dem Ergebnis, dass die Rheinbr&uuml;cke, Hauptschlagader der Stadt: 1,5 Stunden blockiert war.<\/p><p>Und seit dem Ukraine-Krieg ist der &ldquo;Marsch&rdquo; l&auml;nger geworden. M.E weiter offen f&uuml;r unterschiedliche Ansichten. Ich denke, in den 2 Tagen, die noch bleiben darauf hinzuweisen oder Stimmen einzufangen, die das untermauern k&ouml;nnten, w&auml;re eine M&ouml;glichkeit?! Die DFG-VK sind m.W. jedes Jahr mit in der Tr&auml;gerschaft oder auch die Naturfreunde. <\/p><p>Es sollte ein Ansto&szlig; sein. Ich w&uuml;nsche mir einen Stein im Getriebe in diesem verschlafenen Land. <\/p><p>Im Sinne von &ldquo;Tradition ist die Weitergabe des Feuers &ndash; nicht die Anbetung der Asche&rdquo; &ndash; vielleicht w&auml;re es wenigstens ein Funke.<\/p><p>Christine Eschen<\/p><p><em>Anm. d. Red.: Diesen Hinweis unserer Leserin haben wir <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148678\">in unserem Artikel<\/a> zu den Osterm&auml;rschen aufgegriffen. Vielen Dank. <\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Frau Gosch, liebe Redaktion,<\/p><p>danke f&uuml;r diesen Artikel. Es tut fast k&ouml;rperlich weh, sich mit diesem schreienden Unrecht zu besch&auml;ftigen und die Machtlosigkeit gegen&uuml;ber dem totalit&auml;ren Agieren dieses unseres Staats zu f&uuml;hlen. Diese Menschen sind wehrlos. Und ich frage mich dabei, was das f&uuml;r Menschen sind, die das ersonnen haben (keine unwissenden Trottel, sondern hochqualifizierte Juristen) und die B&uuml;rokraten die das umsetzen. W&uuml;rden sie zuschauen, wie Familie Dogru verhungert? Was hat sich der Bundestag gedacht, bei seiner Best&auml;tigung der EU-Ma&szlig;nahme? Wussten die, was sie abgestimmt hatten? Das w&auml;re sehr schlimm, falls nein bedeutete dies, dass man dieser Herde alles zur Abstimmung vorlegen kann.<\/p><p>Wir haben doch so tolle Talkshows, wo sich prominente Talkmaster im Rampenlicht ebenso toll f&uuml;hlen (man kann ihnen ansehen, wie grandios und &uuml;berlegen sie sich f&uuml;hlen) und das Gewissen der Nation darstellen. Wenn sie denn so grandios w&auml;ren und ein Gewissen h&auml;tten, k&ouml;nnten sie einen oder mehrere der Sanktionierten in ihre Show einladen und sprechen lassen. Alternativ f&auml;llt mir zu den von Ihnen beschriebenen Beispielen ein, was Herr Wallraff 1974 in Athen gemacht hatte: Aus Protest gegen das Milit&auml;rregime hatte er sich in Athen an einen Lichtmast gekettet. Wie w&auml;re es, wenn Familie Dogru das vorm Kanzleramt veranstaltete? Ist das strafbar? Die Presse k&ouml;nnte das kaum ignorieren. Die Schicksale h&auml;tten mehr &Ouml;ffentlichkeit, wenn auch nicht so viel wie der aktuell gestrandete Wal an unserer K&uuml;ste. Vielleicht k&ouml;nnte ein hungernder Hund im Besitz der Familie die Herzen unserer Mitb&uuml;rger erw&auml;rmen, wenn schon S&auml;uglinge kein Mitgef&uuml;hl wecken. <\/p><p>Oder dem Bannstrahl Widerstand leisten und &ouml;ffentlich eine verbotene Aktivit&auml;t aus&uuml;ben und auf die Staatsgewalt warten. Dann w&auml;re ein Rechtsverfahren m&ouml;glich, eine Festnahme muss ja irgendwie justiziabel sein, oder? Was geschieht, wenn 50 oder mehr Sympathisanten &ouml;ffentlich jeweils einen Euro spenden. Kommt dann der Staatsanwalt und welche Strafe droht?<\/p><p>Ich bin auf den zweiten Teil Ihres Artikels gespannt.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e, Joachim Seffrin<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Frau Gosch, <\/p><p>Ihre Vorschl&auml;ge in allen Ehren, aber das dauert zu lange. <\/p><p>Die n&auml;chsten Schritte:<\/p><ul>\n<li>Strom, Gas, Wasser, Telefon abstellen, da wirtschaftliche Ressourcen.<\/li>\n<li>Aus der Wohnung rausschmei&szlig;en, da wirtschaftliche Ressourcen.<\/li>\n<li>Inobhutnahme der Kinder durch das Jugendamt, da die Eltern nicht mehr f&uuml;r ihre Kinder sorgen k&ouml;nnen.<\/li>\n<\/ul><p>Willkommen im besten Deutschland aller Zeiten!<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nThomas Paulsen <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Frau Gosch,<\/p><p>Das Wichtigste an den F&auml;llen Do&#285;ru und Baud ist nicht diese beiden F&auml;lle zu einem guten Ende zu bringen, sondern:<\/p><p>Ein f&uuml;r alle Mal daf&uuml;r zu sorgen, dass sich so etwas nicht wiederholen kann.<\/p><p>Daf&uuml;r zu sorgen, dass die Personen die verantwortlich f&uuml;r diesen Zustand sind zur Verantwortung gezogen werden, bedeutet eigentlich sie einem gerechten und unabh&auml;ngigen juristischen Prozess zuzuf&uuml;hren. Bedeutet ihnen zu gew&auml;hren, was sie anderen versagt haben, einen ordentlichen Prozess.<\/p><p>Das Fundament der Problematik liegt allerdings in der Grundstruktur der Politik.<\/p><p>Die Politik als Berufssparte &uuml;bt eine starke Anziehungskraft auf Menschen aus mit einer Neigung zu dominanten Verhalten und Machthunger.<\/p><p>Wenn wir uns diese politische Berufssparte anschauen, l&auml;sst sie sich darstellen als Pyramide.<\/p><p>Wer bringt es nun von der Basis zur Spitze der Pyramide, zum Kanzleramt als Beispiel, oder zum Pr&auml;sidenten?<\/p><p>Das sind die, die am lautesten rufen k&ouml;nnen, r&uuml;cksichtslos Mitstreiter zur Spitze hinter sich lassen k&ouml;nnen. Die manipulative Sprache am besten beherrschen. Es sind Menschen mit einer h&ouml;heren Gef&uuml;hlsk&auml;lte, weniger Empathie und Solidarit&auml;tsgef&uuml;hle als der Bev&ouml;lkerungsdurchschnitt.<\/p><p>Dieser Mechanismus sorgt daf&uuml;r, dass die wirklich F&auml;higen, die tats&auml;chlich das Wohlergehen der Bev&ouml;lkerung im Sinn haben es nie zur Spitze bringen. Sie werden aussortiert, Abstellgleis.<\/p><p>Damit hat das Drama aber kein Ende.<\/p><p>Die Bev&ouml;lkerung hat die f&uuml;r sie selbst sch&auml;dliche Neigung, die lautesten Rufer, die r&uuml;cksichtslosen K&auml;mpferfiguren ihre Sympathie und Wahlstimme zu geben.<\/p><p>Die L&ouml;sung einer guten Politik besteht also daraus, die Dominanz- und Machthungrigen im Fr&uuml;hstadium zu erkennen und ihnen ein weiteres Vordringen zur Machtspitze unm&ouml;glich zu machen.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nPatrick Janssens<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Frau Gosch<\/p><p>Ihre &Uuml;berlegungen in allen Ehren, aber gegen illegale staatliche Ma&szlig;nahmen helfen nur &bdquo;illegale&ldquo; Widerstandshandlungen. <\/p><p>H&auml;tten w&auml;hrend der Coronazeit nur 20% der Menschen sich geweigert, diese Unterwerfungssymbole, vulgo Masken, zu tragen, h&auml;tte der Staat so brutal agieren m&uuml;ssen, um die Maskenpflicht durchzusetzen, dass er seine Legitimit&auml;t verloren h&auml;tte und h&auml;tte sicherlich vorgezogen urpl&ouml;tzlich festzustellen, dass Masken doch nicht helfen und die Tragepflicht aufgehoben. <\/p><p>Wir m&uuml;ssen die Absurdit&auml;t der staatlichen Ma&szlig;nahmen entlarven, und das geht nicht mit Stuhlkreisen und Diskussionsrunden.<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r ihre Arbeit<br>\nHarald Greib <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<\/p><p>ich habe jetzt an Amnesty geschrieben und hoffe, dass es dort zu einer Aktion kommen wird.<\/p><p>Was hier einige Leser anregen, eine Spendenaktion zu organisieren, ist, soweit ich Herrn Dogru (im Gespr&auml;ch mit Pascal Lottaz) verstanden habe, gar nicht m&ouml;glich. Meine Frage w&auml;re noch, ob es gesetzliche Wege gibt f&uuml;r eine kirchliche Organisation, helfend einzugreifen. In dem Falle k&ouml;nnte eine Hilfsaktion auf diesem Wege organisiert werden. Da kenne ich mich zu wenig aus; ich finde nur, dass die Kirchen sich in den 30-er Jahren relativ brav verhalten haben und jetzt Gelegenheit h&auml;tten, es besser zu machen. Wenn Hilfe nicht m&ouml;glich ist, bleibt meines Erachtens nur noch der Ausweg, aus der EU zu fliehen, bevor die Kinder vom Jugendamt geholt werden, so &auml;hnlich wie Olga Petersen voriges Jahr. Sollten Sie die M&ouml;glichkeit einer Namensliste zum Protest sehen, ohne selber gleich sanktioniert zu werden, so w&uuml;rde ich mich gern anschlie&szlig;en.<\/p><p>Also, ich wiederhole hier nicht all die Emp&ouml;rung der anderen Leserbriefe, die ich nat&uuml;rlich teile, sondern fokussiere auf ein paar praktische L&ouml;sungsans&auml;tze.  <\/p><p>J&uuml;lia Pressel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Frau Gosch, liebes Nachdenkseiten-Team,<\/p><p>danke f&uuml;r diesen sachlichen Beitrag und den &Uuml;berblick. <\/p><p>Nach ihrem Interview bei Jasmin Kosubek beeindruckt mich ihr Werdegang. Ich fragte mich schon kurz vorher: &ldquo;Wer ist diese Maike Gosch?&rdquo; Das Interview kam wie gerufen, und hat viele meiner Fragen beantwortet. Inside NGO k&ouml;nnte man verk&uuml;rzt sagen. F&uuml;r mich ist ihre pers&ouml;nliche Entwicklung auch eine Best&auml;tigung, dass ich nicht so falsch liegen kann. Manchmal glaubt man ja schon selbst, man sei jetzt ein &ldquo;Schwurbeler&rdquo; oder &ldquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker&rdquo;. Aber ihre &ldquo;Innensichten&rdquo; sind f&uuml;r mich eine besonders glaubw&uuml;rdige Best&auml;tigung meiner (ver&auml;nderten) Weltsicht der letzten f&uuml;nf Jahre.<\/p><p>Das, was sie beschreiben, um eine wirksame Kampagne auf die Beine zu stellen, beherrscht die &ldquo;Gegenseite&rdquo; ja par Excellence, wie der Fall Fernandes zeigt. Ich w&uuml;rde mir sehr w&uuml;nschen, dass hier f&uuml;r Baud\/Dogru aber auch R&ouml;per\/Lipp etc. sich Kr&auml;fte zusammentun und organisieren. <\/p><p>Sie nannten ja schon Patrick Baab, der unerm&uuml;dlich f&uuml;r Jaques Baud die &ldquo;Werbetrommel&rdquo; r&uuml;hrt, Aya Velasquez, die deutlich zum zivilen Ungehorsam aufruft und bereit ist, in erster Reihe vor laufenden Kameras Hilfsg&uuml;ter zu &uuml;bergeben. Ich denke Kr&auml;fte wie Dieter Nuhr oder Hallervorden lassen sich auch in einem solchen Kontext gewinnen. Es k&auml;me auf einen Versuch an. Und dann Kr&auml;fte b&uuml;ndeln.<\/p><p>Ich finde die Ma&szlig;nahmen besch&auml;mend. Und ich w&uuml;rde mich freuen, wenn es nicht wie bei Julian Assange 14 Jahre dauert, bis diese Proteste zum Erfolg f&uuml;hren. Ich w&uuml;nsche den Betroffenen ganz viel Kraft und Durchhalteverm&ouml;gen und hoffe bald von einer gro&szlig;en Kampagne zu lesen, an die wir uns wirksam ankoppeln k&ouml;nnen und wahrgenommen werden.<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e<br>\nWilli Jung<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Nachdenkseiten, <\/p><p>in diesem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148606\">lobenswerten Artikel von Maike Gosch<\/a> h&auml;tte ich mir dennoch mehr konkrete Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die gro&szlig;e Nachdenkseiten-Lesergemeinschaft gew&uuml;nscht. <\/p><p>Es w&uuml;rde dem Leser z.B. sehr helfen, wenn bereits die e-mail Adressen von DJU und DJV und ein Beispiel-Text vorhanden w&auml;ren, den man an jede dieser Organisationen senden k&ouml;nnte, um diese aus ihrer Tr&auml;gheit und ihrem  Nichtstun zu erwecken! <\/p><p>Als Vorbild sehe ich da z.B. die Webseiten von &ldquo;codepink&rdquo;, der Friedensbewegung der USA, die es ihren Unterst&uuml;tzern sehr einfach machen, e-mails mit vorformulierten Muster-Texten an Organisationen zu senden, um auf diese Weise Druck auszu&uuml;ben, damit sie von ihrem Kriegs-propagandistischen Tun ablassen. <\/p><p>Hier lege ich einen Weblink auf die j&uuml;ngste codepink Webseite bei, auf der man vorformulierte e-mails an den &ldquo;The Free Press&rdquo; Editor-in-Chief Bari Weiss senden kann, weil dieser es dem per ICC (International Criminal Court) Haftbefehl gesuchten israelischen Minister Yoav Gallant erlaubte einen Artikel mit der &Uuml;berschrift &ldquo;How to Finish the Job in Iran&rdquo; zu publizieren!! <\/p><p><a href=\"https:\/\/www.codepink.org\/paramountiran?utm_campaign=iran_ground_invasion_alert_2&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=codepink%20\">codepink.org\/paramountiran?utm_campaign=iran_ground_invasion_alert_2&hellip;<\/a> <\/p><p>Ganz so technisch perfekt wie bei codepink m&uuml;sste es gar nicht sein! <\/p><p>F&uuml;r Ihre Bereitschaft, meine Anregung in Erw&auml;gung zu ziehen, bedanke ich mich! <\/p><p>freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nDr. Thomas Odenweller,<\/p><p><em>Anm. d. Red.: Wir bedanken uns f&uuml;r diese konstruktiven Hinweise! Wir bitten aber zu beachten, dass wir als NachDenkSeiten keine Kampagnen-Organisation, sondern ein journalistisches Medium sind. Wir sehen unsere Rolle daher prim&auml;r darin, unsere Leser &uuml;ber Kampagnen-Ideen und -Aktivit&auml;ten zu informieren, ohne diese selbst durchzuf&uuml;hren oder zu leiten. Wir werden voraussichtlich in der n&auml;chsten Woche mehr Informationen zur geplanten Kampagne haben, an die sich unsere Leser dann bei Interesse wenden k&ouml;nnen.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkenseiten-Redaktion,<\/p><p>liebe Maike Gosch,<\/p><p>danke f&uuml;r den ausf&uuml;hrlichen Artikel zu diesen einer Demokratie unw&uuml;rdigen Vorg&auml;ngen. <\/p><p>Auch mich besch&auml;ftigt die Frage, wie man den Betroffenen helfen kann. In jedem Fall muss das Wissen darum in der &Ouml;ffentlichkeit ankommen, denn da die Massenmedien schweigen, wissen die meisten Menschen nichts davon.<\/p><p>Vielleicht kann auch ein solcher Text, der sich satirisch auseinandersetzt, helfen. Ich stelle ihn hier gern zur freien Verf&uuml;gung. Wenn Sie Kontakt zu den Betroffenen haben, d&uuml;rfen Sie ihn auch gern weiterleiten. <\/p><p>Herzlich<br>\nConny Weituschat<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/260408-lbs-dogru-vogelfrei_SD.pdf\">vogelfrei [PDF]<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redakteure der Nachdenkseiten,<\/p><p>Auch ich habe, wie so viele, dar&uuml;ber nachgedacht, wie eine Reaktion auf dieses uns&auml;gliche  Sanktionsgesetz aussehen k&ouml;nnte.<\/p><p>Neben einer Klage (Sammelklage?) gegen dieses mit Rechtsstaatlichkeit nicht zu vereinbarende Gesetz, und das zutiefst unchristliche unter-Strafe-Stellen von Hilfe f&uuml;r die von den Sanktionen betroffenen Privatpersonen (- unterlassene Hilfeleistung!), habe ich &uuml;ber Folgendes nachgedacht:<\/p><p>Im Grunde genommen handeln ja nicht nur die Medien, sondern auch unsere Geldinstitute nicht mehr frei, sondern lassen sich von der Politik lenken.<\/p><p>Bereits die zahlreichen Kontok&uuml;ndigungen haben das gezeigt und ich frage mich, ob die Banken als Verwalter unseres Geldes einer Anweisung zur Kontosperrung folgen m&uuml;ssen, wenn diese ohne rechtsstaatliche Grundlage verlangt wird.<\/p><p>Zumindest sollte sich jeder, der ggf. noch eine eigene Meinung offen vertreten m&ouml;chte, fragen wie sicher sein Geld auf unseren Banken noch ist.<\/p><p>Das mag jetzt etwas &uuml;berzogen wirken, aber mir fallen durchaus m&ouml;gliche Formen der Eskalation ein, bei denen es vielleicht nicht mehr m&ouml;glich ist, unter dem Radar zu bleiben, und bei welchen ich mir, nach dem in den letzten Jahren Erlebten, durchaus vorstellen kann, dass auch ganz &ldquo;normale B&uuml;rger&rdquo; wieder mit harten Restriktionen rechnen m&uuml;ssen.<\/p><p>Die seit 2021 auf den Weg gebrachten Gesetze erm&ouml;glichen jetzt weit h&auml;rtere Ma&szlig;nahmen, als jene, die wir in der Coronazeit erleben mussten.<\/p><p>Dazu kommt, dass ich mich frage, ob ich, unabh&auml;ngig von verordneten Sanktionen, noch an mein Geld komme, wenn wir eben doch den Krieg in unser Land holen. Und so etwas kann ja ganz schnell gehen. Und wenn dies f&uuml;r uns absehbar ist, ist es das auch f&uuml;r sehr viele andere Menschen. Die Konsequenz wird auch in diesem Falle sein, dass wir nur noch bedingt Zugriff auf unsere Konten haben.<\/p><p>Ich &uuml;berlege aus diesem Grunde schon l&auml;nger, ob der gute alte Sparstrumpf, &ndash; oder eine Alternative dazu, nicht sicherer ist, als den Banken weiter meine Ersparnisse anzuvertrauen.<\/p><p>Vor diesem Hintergrund nun meine Idee zu einem &ouml;ffentlichkeitswirksamen Protest:<\/p><p>Was w&uuml;rde wohl passieren, wenn all die Menschen, die aus ggf. auch unterschiedlichen Gr&uuml;nden kein Vertrauen mehr in dieses Bankensystem haben, m&ouml;glichst zeitgleich, ihre Konten leeren w&uuml;rden und die Gr&uuml;nde daf&uuml;r offen kommunizieren (z.B. das Sanktionsgesetz)?<\/p><p>Ich denke, es w&uuml;rde schon reichen, wenn man die R&uuml;cklagen abhebt, denn ggf. wird es f&uuml;r viele Menschen zu umst&auml;ndlich auf die Abbuchungen der laufenden Verbindlichkeiten zu verzichten. Wobei ich es durchaus am&uuml;sant finde mir vorzustellen, wie Banken es bew&auml;ltigen w&uuml;rden, wenn wir &ldquo;Unbequemen&rdquo;, jede Verbindlichkeit mit Bargeldeinzahlung am Schalter begleichen w&uuml;rden.<\/p><p>Ich habe vor einiger Zeit eine etwas gr&ouml;&szlig;ere Summe von meinem Girokonto!! abheben wollen und damit das Personal in der Bank vor ein fast unl&ouml;sbares Problem gestellt.<\/p><p>Ich denke also schon, dass wenn viele Menschen zum gleichen Zeitpunkt ihre Konten leeren, die Banken durchaus ein Problem haben und ich gehe auch davon aus, dass so etwas mediales<\/p><p>Interesse findet. Es sind nicht nur die Politiker, die Macht &uuml;ber die Banken haben, wir Kunden k&ouml;nnen dort auch einiges bewegen. Und eine solche Aktion m&uuml;sste man auch nicht auf Deutschland beschr&auml;nken. Das Sanktionsgesetz betrifft ja die ganze EU.<\/p><p>Das ist jetzt vermutlich etwas unausgereift, aber wir haben doch kluge Wirtschaftler in unseren Reihen. Vielleicht k&ouml;nnten diese den Gedanken aufgreifen und weiter ausfeilen?!<\/p><p>Und vielleicht f&auml;llt denen ja auch eine bessere Aufbewahrungsm&ouml;glichkeit, als ein <\/p><p>Sparstrumpf ein, -wobei ich schon glaube, dass wir die Banken am meisten &auml;rgern, wenn wir alle unser Guthaben in Bargeld einfordern.<\/p><p>Es w&auml;re so sch&ouml;n, wenn wir gemeinsam etwas bewegen k&ouml;nnten.<\/p><p>Viele liebe Gr&uuml;&szlig;e<br>\nvon unserer Leserin S.K.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-148827","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/148827","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=148827"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/148827\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":148843,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/148827\/revisions\/148843"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=148827"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=148827"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=148827"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}