{"id":14884,"date":"2012-10-30T09:10:27","date_gmt":"2012-10-30T08:10:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14884"},"modified":"2012-10-30T09:19:17","modified_gmt":"2012-10-30T08:19:17","slug":"hinweise-des-tages-1750","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14884","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14884#h01\">Albrecht M&uuml;ller &ndash; &bdquo;Steinbr&uuml;ck ist ein Medienprodukt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14884#h02\">Gerd Bosbach &ndash; Produktivit&auml;t schl&auml;gt Demografie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14884#h03\">Fragen an den Autor &ndash; Holger Balodis, &ldquo;Die Vorsorgel&uuml;ge&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14884#h04\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14884#h05\">Steuerdebatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14884#h06\">Does Taxing the Wealthy Hurt Growth?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14884#h07\">Rentenrevolte mit links<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14884#h08\">Betriebsrenten: Wankt auch diese S&auml;ule der Altersvorsorge?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14884#h09\">Rabattvertrag zwischen Axa und CDU &bdquo;Die Union gibt ihre politische Unabh&auml;ngigkeit auf&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14884#h10\">Droht im Winter ein &bdquo;Blackout&ldquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14884#h11\">Andrea Eckert im Gespr&auml;ch mit Jean Ziegler &ndash; Der Salon am Dienstag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14884#h12\">Geldw&auml;sche nimmt in Deutschland stark zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14884#h13\">Hans-Peter Friedrich bei G&uuml;nther Jauch: &ldquo;Ein besch&auml;mender Auftritt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14884#h14\">Deutscher Einsatz in Mali: Merkel und Westerwelle marschieren voran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14884#h15\">&bdquo;Bild&ldquo; ver&ouml;ffentlich Steinbr&uuml;ck-Eink&uuml;nfte &ndash; Der 1,25-Millionen-Mann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14884#h16\">Bertelsmann und Pearson Ein neues Kapitel im Buchmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14884#h17\">Das Allerletzte: Bild-Aktion zu Stabilit&auml;tsrats-Tagung &bdquo;Schuldenbremse muss wirkungsvoller werden&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14884&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Albrecht M&uuml;ller &ndash; &bdquo;Steinbr&uuml;ck ist ein Medienprodukt&ldquo;<\/strong><br>\nIm Gespr&auml;ch mit weltnetz.tv wirft Albrecht M&uuml;ller, Herausgeber des kritischen Internetportals NachDenkSeiten, dem Kanzlerkandidaten der SPD Peer Steinbr&uuml;ck vor, die &Ouml;ffentlichkeit zu t&auml;uschen. Indem er aktuell eine Versch&auml;rfung der Regeln der Finanzm&auml;rkte fordere, scheint er davon abzusehen, da&szlig; er selbst als Finanzminister dazu beigetragen habe, diese zu deregulieren. Auch in der Bereichen der Besch&auml;ftigungspolitik und der Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer habe Steinbr&uuml;ck, der nach wie vor f&uuml;r die Agenda 2010 steht, nur eine scheinbare Kehrtwendung vollzogen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/weltnetz.tv\/video\/421\">weltnetz tv, Video<\/a><br>\nQuelle 2: Dort auch das Transkript<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gerd Bosbach &ndash; Produktivit&auml;t schl&auml;gt Demografie<\/strong><br>\nMit nackten Bev&ouml;lkerungszahlen f&uuml;r die n&auml;chsten 50 Jahre wird Angst gemacht. Man leitet daraus ein sinkendes Rentenniveau ab und begr&uuml;ndet die Notwendigkeit privater Rente. Doch die st&auml;ndige Demografie-Leier hat einen Rechenfehler.<br>\nJa, nat&uuml;rlich: Wenn die Anzahl der Rentner w&auml;chst, muss das Rentenniveau sinken. Das wei&szlig; jeder. Aber warum wird es dann fast t&auml;glich neu betont? M&ouml;chte man uns damit die Zuschussrente, Solidarrente oder wie immer die Brosamen auch hei&szlig;en m&ouml;gen als gro&szlig;e Leistung sozial denkender Politiker verkaufen? Oder will man uns mit der st&auml;ndig wiederholten Demografie-Leier vom eigenst&auml;ndigen Denken abhalten?<br>\nProbieren wir das Denken trotzdem einmal. Wenn die These stimmen w&uuml;rde, dass eine wachsende Rentnerzahl ein sinkendes Rentenniveau erzwingt, h&auml;tte im letzten Jahrhundert die Rente massiv reduziert werden m&uuml;ssen. Der Anteil der Rentner hat sich n&auml;mlich mehr als verdreifacht: von unter f&uuml;nf Prozent im Jahre 1900 auf &uuml;ber 17 Prozent im Jahre 2000. Nach der heutigen Denkweise ein Albtraum. Zus&auml;tzlich hat sich der Jugendanteil mehr als halbiert. Und die Rente? Sie ist in den 100 Jahren von fast gar nichts auf einen im Schnitt recht guten Standard im Jahr 2000 angewachsen. Und das geschah v&ouml;llig ohne Entbehrungen bei den Arbeitnehmern. Deren Wohlstand ist ebenfalls massiv gewachsen &ndash; so massiv, dass wir Statistiker das gar nicht in Zahlen ausdr&uuml;cken k&ouml;nnen. Zus&auml;tzlich konnten sogar die notwendigen Arbeitszeiten drastisch reduziert werden. Im letzten Jahrhundert war also die heute st&auml;ndig ge&auml;u&szlig;erte These vom sinkenden Rentenniveau bei wachsender Zahl &Auml;lterer absolut falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/politischesfeuilleton\/1906997\/\">Deutschlandradio Politisches Feuilleton<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Fragen an den Autor &ndash; Holger Balodis, &ldquo;Die Vorsorgel&uuml;ge&rdquo;<\/strong><br>\nHolger Balodis, &ldquo;Die Vorsorgel&uuml;ge. Wie Politik und private Rentenversicherungen uns in die Altersarmut treiben&rdquo;. War die umlagefinanzierte Rente kosteng&uuml;nstiger und sicherer als eine vom Kapitalmarkt abh&auml;ngige Versorgung? &ldquo;Rentenrolle r&uuml;ckw&auml;rts&rdquo;?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/pcast.sr-online.de\/play\/fragen\/2012-10-29_balodis_rente_28_10_12.mp3\">SR2 <\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>IMK: Erneuter Schuldenschnitt in Griechenland d&uuml;rfte Krise drastisch versch&auml;rfen <\/strong><br>\n&ldquo;Bereits der erste Versuch war Fehlschlag&rdquo;<br>\nEin zweiter Schuldenschnitt in Griechenland w&uuml;rde h&ouml;chstwahrscheinlich alle Fortschritte zunichtemachen, die in den letzten zwei Monaten bei der Beruhigung der Krise im Euroraum gelungen sind. Darauf weist das Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung hin. &ldquo;Bereits der erste Schuldenschnitt war ein dramatischer Fehlschlag, der die Krise in Spanien versch&auml;rft und die Ansteckung Italiens beg&uuml;nstigt hat&rdquo;, sagt Prof. Dr. Gustav A. Horn, Wissenschaftlicher Direktor des IMK. &ldquo;Wer nach diesen Erfahrungen einen zweiten Schuldenschnitt propagiert, der tut so, als k&ouml;nnte man ein Feuer mit Benzin l&ouml;schen.&rdquo;<br>\nIn einer aktuellen Untersuchung hat das IMK analysiert, welche Folgen der erste Schuldenschnitt hatte. Dabei betrachten die Wissenschaftler neben der Entwicklung der Renditen von Euro-Staatsanleihen auch Indikatoren wie Zinsspreads und die Entwicklung der Target-Salden. Sie geben Aufschluss dar&uuml;ber, wie die Finanzm&auml;rkte und insbesondere die Banken auf den Beschluss zum Haircut im Juli 2011 reagierten. &ldquo;An der Entwicklung dieser Einlagen und des Spreads erkennt man, dass die Ank&uuml;ndigung des griechischen Schuldenschnitts eine Art Lehman-Moment f&uuml;r die Eurozone war&rdquo;, schreiben die Forscher. Sie sei als &ldquo;prinzipielle Entscheidung interpretiert worden, dass die Verbindlichkeiten jedes Staates im Euroraum und damit die ihnen gegen&uuml;ber stehenden Forderungen der Gl&auml;ubiger per Schuldenschnitt reduziert werden k&ouml;nnen.&rdquo; Das habe den Interbankenmarkt gel&auml;hmt und die Kapitalflucht aus den s&uuml;deurop&auml;ischen Euro-L&auml;ndern angetrieben. Eine Folge seien &ldquo;massive Ansteckungseffekte auf die Banken Spaniens und Italiens&rdquo; gewesen.<br>\n&ldquo;Die Europ&auml;ische Zentralbank musste damals massiv eingreifen, um die Situation wieder halbwegs unter Kontrolle zu bringen&rdquo;, erkl&auml;rt Andrew Watt, der Leiter des IMK und Mitautor der Studie. &ldquo;Es gibt keinen Grund zur Hoffnung, dass ein zweiter Schuldenschnitt glimpflicher ablaufen w&uuml;rde. Im Gegenteil: Wahrscheinlich w&uuml;rde er jeden Rest Vertrauen in die Berechenbarkeit der Eurol&auml;nder zerst&ouml;ren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news503961\">Pressemitteilung des IMK auf idw<\/a><\/li>\n<li><strong>Quo vadis Krise? Zwischenbilanz und Konzept f&uuml;r einen stabilen Euroraum<\/strong><br>\nDie Krise im Euroraum ist noch nicht bew&auml;ltigt. Die wirtschaftliche Entwicklung in den Krisenl&auml;ndern ist als Folge der Austerit&auml;tspolitik desastr&ouml;s und belastet zunehmend den gesamten W&auml;hrungsraum. Die wesentliche Ursache der Krise, die dauerhafte und immer gleichgerichtete Verletzung des Inflationsziels auf der Ebene der Nationalstaaten, wird vielfach nicht erkannt, und die Ma&szlig;nahmen werden stattdessen einseitig auf die &Uuml;berwindung der Staatsverschuldung verengt. Fortschritte gibt es zwar bei der &Uuml;berwindung<br>\nder au&szlig;enwirtschaftlichen Ungleichgewichte, aber nicht auf der Basis von Wachstum.<br>\nDaher ist eine grundlegende Kurskorrektur in der Wirtschaftspolitik erforderlich:\n<ul>\n<li>Sofortige zeitliche Streckung des Austerit&auml;tskurses<\/li>\n<li>Rasche Einrichtung eines Schuldentilgungsfonds<\/li>\n<li>Abschluss eines reformierten Fiskalpakts, der auf die Vermeidung von au&szlig;enwirtschaftlichen Ungleichgewichten gerichtet ist<\/li>\n<li>Auf l&auml;ngere Sicht sollte ein Europ&auml;ischer W&auml;hrungsfonds eingerichtet werden, der die Entwicklung der Leistungsbilanzen &uuml;berwacht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_75_2012.pdf\">IMK Report Nr. 75, Oktober 2012 (Seite 13 bis 16) [PDF &ndash; 1.6 MB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Konsequenzen der Sparpolitik in Irland<\/strong><br>\nNach vier Jahren Sparen erscheint eine weitere wirtschaftliche Stagnation durch die zus&auml;tzlichen strengen Einsparungen, die f&uuml;r die n&auml;chsten drei Haushalte geplant sind, unabwendbar. W&auml;hrend es 2011 schwache Anzeichen eines Wachstums gab, deuten einige Prognosen darauf hin, dass dieses 2012 nicht anhalten wird, und dass eine mittelfristige R&uuml;ckkehr zum Wachstum erheblich gef&auml;hrdet ist. Mit Blick auf die Schwere der Bankenkrise, die hohen privaten Schulden und den bestehenden Schuldenabbau, gehen selbst optimistische Prognosen davon aus, dass sich die Erholung der heimischen Nachfrage noch hinziehen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.axel-troost.de\/serveDocument.php?id=2172&amp;file=9\/1\/648c.pdf\">Friederich Ebert Stiftung [PDF &ndash; 176 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Weniger Geld f&uuml;r mehr Europa<\/strong><br>\nDie EU streitet schon wieder ums Geld. Diesmal geht es allerdings nicht um neue Hilfen f&uuml;r die Eurokrisenl&auml;nder, sondern um das Gemeinschaftsbudget f&uuml;r die Jahre 2014 bis 2020. Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, insgesamt 1.083 Milliarden Euro f&uuml;r den n&auml;chsten Finanzrahmen einzuplanen. Das entspricht zwar nur 1,11 Prozent der Wirtschaftsleistung der EU, echte Impulse lassen sich damit kaum geben. Doch das geht den Nettozahlern, darunter Deutschland, schon viel zu weit. Sie fordern, das Budget bei exakt einem Prozent oder 960 Milliarden Euro einzufrieren. Kanzlerin Angela Merkel begibt sich damit in einen Widerspruch. Sie fordert lautstark &ldquo;mehr Europa&rdquo;, doch mehr Geld will sie daf&uuml;r nicht hinlegen. Auch Eigenmittel, etwa &uuml;ber EU-Steuern, lehnt Merkel ab. Berlin will mitten in der Eurokrise keine neue Steuern und auch keine Mehrausgaben verantworten. Ganz &auml;hnlich argumentieren Briten und D&auml;nen. Sie wollen der EU h&ouml;chstens 890 Milliarden Euro zugestehen und drohen mit einem Veto, falls das Budget h&ouml;her ausfallen sollte. Damit k&ouml;nnten sie den Budget-Sondergipfel Ende November torpedieren, f&uuml;rchtet man in Berlin. Merkel soll sogar schon damit gedroht haben, den Gipfel platzen zu lassen, falls es bei der britischen Vetoank&uuml;ndigung bleibe. Unterst&uuml;tzung bekommt die EU-Kommission dagegen aus dem Europaparlament und von den Nettoempf&auml;ngern. Polen und die baltischen Staaten fordern, die Regionalf&ouml;rderung ungeschoren zu lassen, schlie&szlig;lich m&uuml;ssten sie noch zum Westen aufschlie&szlig;en. Das EU-Parlament sorgt sich vor allem die Forschung und den Wachstumspakt. Der war zwar erst im Juni beschlossen worden, um den Eurokrisenl&auml;ndern zu helfen und die Konjunktur zu st&uuml;tzen. Doch das daf&uuml;r vorgesehene Geld k&ouml;nnte den nun geplanten K&uuml;rzungen zum Opfer fallen. Selbst so erfolgreiche und bew&auml;hrte Programme wie Erasmus stehen auf der Kippe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2012%2F10%2F29%2Fa0070&amp;cHash=1c8e6be27e43907c2c51acc33ae24af2\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Soviel zu den Wachstumspaketen f&uuml;r die europ&auml;ische Peripherie. Was unsere &ldquo;Europapolitiker&rdquo; in ihrer Erweiterungseuphorie nicht bedacht haben, ist der Umstand, dass mit jedem neuen Mitgliedsstaat das BIP der EU ansteigt und damit der Beitrag der L&auml;nder f&uuml;r den Gemeinschaftshaushalt steigt.  Dies trifft vor allem die Nettozahler, die sich heute am meisten gegen den neuen Haushaltsvorschlag wehren. Der Kommissionsvorschlag von 1,11 des EU-BIP tr&auml;gt dieser Entwicklung eigentlich bereits Rechnung. In den 90ern betrug der EU-Haushalt 1,27 Prozent des BIP.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Steuerdebatte<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>IMK-Steuersch&auml;tzung 2012-2016: Kein Platz f&uuml;r Steuergeschenke<\/strong><br>\nDie Steuereinnahmen steigen im laufenden Jahr noch einmal kr&auml;ftig auf 606 Mrd. Euro. Schon im kommenden Jahr wird sich die Dynamik infolge der Konjunktureintr&uuml;bung sp&uuml;rbar abschw&auml;chen.<br>\nMittelfristig nehmen die Steuereinnahmen um gut 3 % j&auml;hrlich zu und d&uuml;rften 2016 etwas &uuml;ber 680 Mrd. Euro liegen.<br>\nF&uuml;r Steuersenkungen besteht derzeit weder Bedarf noch Spielraum. Die Staatsfinanzen leiden nach wie vor unter den Folgen der Krise 2008\/2009: Das Steueraufkommen im Jahr 2012 wird um knapp 40 Mrd. Euro unter dem in der letzten Vorkrisensch&auml;tzung f&uuml;r dieses Jahr veranschlagten Wert liegen.<br>\nIn einem st&auml;rkeren Konjunktureinbruch k&ouml;nnten Steuersenkungen leicht zu einer Kollision mit den Vorgaben der Schuldenbremse f&uuml;hren. Die wiederholt als Grund f&uuml;r Steuererleichterungen ins Feld gef&uuml;hrte &bdquo;kalte Progression&ldquo; wird durch die deutlichen Steuersenkungen seit 1998 noch f&uuml;r einige Zeit (&uuml;ber-)ausgeglichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_76_2012.pdf\">IMK [PDF &ndash; 1.2 MB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Steuern: Statistiken sind interessengeleitet<\/strong><br>\nIm Streit um die Reichensteuer ist viel Unwissen im Spiel&hellip;<br>\nDoch kann man mit Statistik bekanntlich l&uuml;gen. Und eine beliebte Methode ist es, mit Prozenten statt mit absoluten Zahlen zu argumentieren.<br>\nWenn wir zum Beispiel 40 Einkommensbezieher &agrave; 25.000 Euro Jahresverdienst betrachten, ist das eine Gesamtsumme von einer Million Euro. Sie verdienen also genauso viel wie ein Million&auml;r&hellip;Um diesen Million&auml;r steuerlich aufzuwiegen, w&auml;ren also nicht 40 normale Steuerzahler n&ouml;tig, sondern gleich 150 von ihnen. Die Summe der Reichen zahlt also ganz einfach deswegen mehr Steuern, weil sie einfach mehr verdienen. Dies ist ein Sachverhalt, der in der Steuerdebatte gerne vergessen wird.<br>\nZweitens basiert die ideologisch gesteuerte Steuerdebatte in vielen Bereichen auf nicht verl&auml;sslichen oder sogar nicht vorhandenen Zahlen&hellip;<br>\nDas dritte fragw&uuml;rdige Argument lautet: Reichere Einkommensbezieher w&uuml;rden Arbeitspl&auml;tze schaffen, deshalb m&uuml;sste ihre Steuerbelastung geringer sein. Doch auch das ist zweifelhaft. Denn wir wissen nicht, ob gesparte Steuern zum Beispiel durch die Steuerreform der Regierung Schr&ouml;der wirklich in Arbeitspl&auml;tze oder doch eher in g&uuml;nstige Steueroasen geschafft wurden&hellip;<br>\nWirklich zuverl&auml;ssige Statistiken, die reale Steuerbelastungen wiedergeben, haben wir nicht. An ihre Stelle treten oft Interessen, Vernebelung oder sogar Unwissenheit &ndash; auch in den Medien. Wer aber wirklich eine sachliche Steuerdiskussion will, der sollte stets pr&uuml;fen, ob Prozentzahlen oder absolute Zahlen die Steuerbelastung ehrlich wiedergeben. Der muss die Zahlen immer ins rechte Verh&auml;ltnis setzen.<br>\nSonst spiegeln sie nur politische Interessen wider, aber nicht die Wirklichkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/politischesfeuilleton\/1904634\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><strong>B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen: Unternehmen sollen Steuerzahlungen offenlegen<\/strong><br>\nInternational t&auml;tige Unternehmen sollen ihre Steuerzahlungen ver&ouml;ffentlichen m&uuml;ssen. Es sei f&uuml;r alle B&uuml;rger, die Zivilgesellschaft, Parlamente und Regierungen &bdquo;von h&ouml;chstem Interesse, Transparenz &uuml;ber die Steuerzahlungen von international t&auml;tigen Unternehmen zu erhalten&ldquo;, hei&szlig;t es in einem Antrag der Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen (17\/11075). Daher soll die Bundesregierung im Europ&auml;ischen Rat die Richtlinienentw&uuml;rfe der EU-Kommission zur &Auml;nderung der Transparenzrichtlinie und den Rechnungslegungsrichtlinien, die die Einf&uuml;hrung eines Project-by-Project- und Country-by-Country-Reportings vorsehen, nicht weiter blockieren, sondern unterst&uuml;tzen. Project-by-Project-Reportings sind Offenlegungen auf Projektebene und Country-by-Country-Reportings Offenlegungen auf L&auml;nderebene.<br>\nIn der Begr&uuml;ndung schreibt die Fraktion, das Offenlegen der Zahlungsstr&ouml;me von multinationalen Unternehmen k&ouml;nne einen gro&szlig;en Beitrag zu mehr Transparenz und auch zu mehr Steuergerechtigkeit leisten. Steuervermeidungstrategien gro&szlig;er Unternehmen seien oft deshalb ein Problem, weil sie zu erheblichen Steuermindereinnahmen f&uuml;hren w&uuml;rden. Sch&auml;tzungen von Wirtschaftswissenschaftlern h&auml;tten ergeben, dass bis zu 60 Milliarden Euro in Deutschland nicht versteuert w&uuml;rden. Das f&uuml;hre nicht nur zu geringeren Steuereinnahmen, sondern auch zu einer ungerechten Steuerlastverteilung zwischen den Unternehmen: &bdquo;W&auml;hrend Gro&szlig;konzerne und Gro&szlig;banken ihre Steuerlast auf ein Minimum reduzieren k&ouml;nnen, zahlen einheimische mittelst&auml;ndische Unternehmen vor Ort alleine f&uuml;r die Infrastruktur, die dann von allen Unternehmen genutzt wird.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2012_10\/2012_482\/02.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Does Taxing the Wealthy Hurt Growth?<\/strong><br>\nWhat is the impact of taxation on growth? In theory, a country without taxation will have difficulty providing basic public goods such as roads and research that are fundamental for economic growth. However, many politicians and some economists argue that once basic public goods are provided for, increases in taxation have a negative impact on growth. According to this argument, this is especially true for taxes on the very wealthy, who are likely to save their income and channel that savings into entrepreneurship or other investment. Much of the argument over tax policy in the United States is focused on whether the rich should be taxed at a higher or lower rate than they are today. The argument in favor of higher rates is that income inequality is at extremely high levels and the government should focus more on redistribution and also that the rising national debt is also potentially harmful to growth. The argument against higher rates is that raising taxes on wealthy would disincentivize the people most likely to create economic growth and thus jobs. In a climate where jobs are scarce, the argument goes, this is a particularly bad economic idea.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/economistsview.typepad.com\/economistsview\/2012\/10\/does-taxing-the-wealthy-hurt-growth.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+EconomistsView+%28Economist%27s+View%29\">Economists View<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Rentenrevolte mit links<\/strong><br>\nAuf dem Landesparteitag formuliert die Berliner SPD die Kampfansage an die Bundespartei. Ohne eine Absicherung der Rente drohe Altersarmut, so Landeschef St&ouml;&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/SPD\/!104445\/\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Wir w&uuml;nschen viel Erfolg.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Betriebsrenten: Wankt auch diese S&auml;ule der Altersvorsorge?<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Rentenbeitr&auml;ge sinken, bekommen Deutschlands Rentner trotzdem einen Extra-Zuschlag: insgesamt noch mal knapp 1,3 Prozent mehr Rente in den kommenden beiden Jahren. Langfristig wird die gesetzliche Rente, die erste S&auml;ule unserer Altersversorgung, deutlich schrumpfen. Und auch die dritte S&auml;ule, die Privatvorsorge wirft wegen Niedrigzinsen immer weniger ab. Die zweite S&auml;ule, die Betriebsrente soll nach dem Willen der Politik gest&auml;rkt werden. Aber wer profitiert davon eigentlich? Und lohnt sich betriebliche Vorsorge wirklich?<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/sendung\/swr\/2012\/betriebsrenten-in-gefahr-100.html\">ARD PlusMinus<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/mediathek.daserste.de\/sendungen_a-z\/432744_plusminus\/12237684_betriebsrenten-wankt-auch-diese-saeule-der\">ARD-Mediathek (Video)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Ein insgesamt informativer Beitrag. Allerdings wird durch eine beitragsfreie Entgeltumwandlung sp&auml;ter nicht nur die Rente niedriger sondern jede Leistung, die von der H&ouml;he der Sozialversicherung abh&auml;ngig ist &ndash; Arbeitslosengeld I, Krankengeld, &Uuml;bergangsgeld, Kurzarbeitergeld, eigentlich alles au&szlig;er den Leistungen der Pflegekasse. Profiteure der Betrieblichen Altersvorsorge sind neben den Versicherungskonzernen nat&uuml;rlich die Arbeitgeber. Die Arbeitgeber sparen von jedem Euro, der <a href=\"http:\/\/www.lohn-info.de\/beitragsberechnung.html\">beitragsfrei umgewandelt wird, den Arbeitgeberanteil<\/a> und der betr&auml;gt satte 19,58 % der Entgeltsumme.<\/em><br>\n<em>Zu weiteren Risiken und Nebenwirkungen der Betrieblichen Altersvorsorge lesen Sie bitte die NachDenkseiten, z.B. <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2293\">hier<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2306\">hier<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2306\">hier<\/a>. Ganz nebenbei. Diese Artikel sind knappe f&uuml;nf Jahre alt und wir hatten das Thema damals schon auf dem Schirm &hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Rabattvertrag zwischen Axa und CDU &bdquo;Die Union gibt ihre politische Unabh&auml;ngigkeit auf&ldquo;<\/strong><br>\nCDU-Mitglieder bekommen beim privaten Versicherer Axa Prozente. Der Opposition gef&auml;llt das gar nicht. Sie wirft der Partei vor, eine Zwei-Klassen-Medizin zu f&ouml;rdern und will die Regeln f&uuml;r das Sponsoring pr&uuml;fen. Die Union setzt dagegen, dass sie selbst nicht von der Vereinbarung profitiere.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/2.220\/rabattvertrag-zwischen-axa-und-cdu-die-union-gibt-ihre-politische-unabhaengigkeit-auf-1.1508800\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Das w&auml;re ja noch sch&ouml;ner, wenn die Partei von dieser Vereinbarung profitieren w&uuml;rde; es w&auml;re zu pr&uuml;fen, ob solche Vorteilsnahme mit Gesetzen zur Parteienfinanzierung vertr&auml;glich sind oder gesetzeswidrig.<\/em><br>\n<em>Trotzdem: Solche Rabattaktionen haben nat&uuml;rlich einen Effekt auf die politische Willensbildung und sollten nicht als normal hingenommen werden.<\/em><br>\n<em>Willkommen im Club &ndash; m&ouml;chte man nebenbei sagen. Bei der FDP sind &uuml;brigens <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4471#h05\">ebenfalls Rabattvertr&auml;ge f&uuml;r Parteimitglieder<\/a> &uuml;blich.<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/121030_01.png\" alt=\"\">\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Droht im Winter ein &bdquo;Blackout&ldquo;?<\/strong><br>\nWie teuer soll unser Strom noch werden? Das ist die Frage, die viele Verbraucher umtreibt. Seit angek&uuml;ndigt wurde, dass die EEG-Umlage auf &uuml;ber 5 Cent pro Kilowattstunde werden soll und auch die Netzbetreiber h&ouml;here Entgelte kassieren wollen. Und seit die Bundesregierung das Projekt Energiewende eingeleitet hat, stellen sich viele auch noch eine andere, nicht weniger entscheidende Frage: Wie sicher ist unsere Stromversorgung? Seit Jahren geistert ein Wort immer wieder durch die Medien: Der &bdquo;Blackout&ldquo;. Aber wie wahrscheinlich ist der? PLUSMINUS hat nach Antworten gesucht.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/sendung\/swr\/2012\/stromausfall-blackout-100.html\">ARD PlusMinus (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/mediathek.daserste.de\/sendungen_a-z\/432744_plusminus\/12237540_stromausfall-droht-im-winter-ein-blackout-\">ARD-Mediathek (Video)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Sehr sch&ouml;n. Der bef&uuml;rchtete &bdquo;Blackout&ldquo; ist eine Erfindung der Energie-Lobby. Auf der anderen Seite wird ein effektiver Netzausbau behindert, weil die Energieunternehmen keine ausreichenden Daten zur Verf&uuml;gung stellen.<\/em><br>\n<em>Soweit ich in Erinnerung habe, wurde w&auml;hrend der beiden letzten Winter immer wieder Bef&uuml;rchtungen &uuml;ber eine drohende Energieknappheit unter die Leute gebracht; und w&auml;hrend der k&auml;ltesten Phasen wurde Energie ins benachbarte Ausland verkauft.<\/em><br>\n<em>Die Konsequenz davon kann nur eine Energieversorgung in &ouml;ffentlicher Hand sein!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Andrea Eckert im Gespr&auml;ch mit Jean Ziegler &ndash; Der Salon am Dienstag<\/strong><br>\nIm Salon am Dienstag spricht Globalisierungs-Kritiker Jean Ziegler &uuml;ber das seiner Meinung nach gr&ouml;&szlig;te Verbrechen unserer Zeit, den Hunger in der Welt, und sieht nun die Zivilgesellschaft am Zug, sich gegen den &bdquo;Raubtier-Kapitalismus&rdquo; zu erheben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=HnPxxryRBkY\">Servus TV via YouTube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Geldw&auml;sche nimmt in Deutschland stark zu<\/strong><br>\nUmsatzsteuerkarusselle, Finanzagenten und krumme Deals mit Immobilien: Noch nie gab es in Deutschland so viele Verdachtsanzeigen wegen Geldw&auml;sche wie 2011. Die Fahnder f&uuml;rchten, dass dieser Trend weiter zunehmen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/mehr-betrugsfaelle-geldwaesche-nimmt-in-deutschland-stark-zu-1.1509256\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Hans-Peter Friedrich bei G&uuml;nther Jauch: &ldquo;Ein besch&auml;mender Auftritt<\/strong><br>\nDer Auftritt von Hans-Peter-Friedrich bei G&uuml;nther Jauch war besch&auml;mend! Anstatt sich bei den Opfern der rassistischen Terrorserie und deren Hinterbliebenen f&uuml;r die menschenunw&uuml;rdige Behandlung durch die Ermittlungsbeh&ouml;rden zu entschuldigen, log er den Zuschauern ins Gesicht. Anstatt Fehler einzugestehen und Konsequenzen zu ziehen, preist Friedrich Wunderwaffen an, die in Wahrheit allerdings keine sind. Und von einer kontinuierlichen Verharmlosung des Rechtsextremismus will der CSUler schon gleich gar nichts wissen &ndash; und verpasst damit allen Opfern rechter Gewalt einen regelrechten Schlag ins Gesicht<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/stoerungsmelder\/2012\/10\/29\/bundesinnenminister-hans-peter-friedrich-bei-gunther-jauch-ein-beschamender-auftritt_10338\">ZEIT St&ouml;rungsmelder<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Deutscher Einsatz in Mali: Merkel und Westerwelle marschieren voran<\/strong><br>\nPolitik ist manchmal ganz einfach. Die Bundesregierung, namentlich die Kanzlerin und ihr Au&szlig;enminister, machen sich f&uuml;r eine milit&auml;rische Hilfsmission im westafrikanischen Mali stark. Keine Kampfeinheiten, aber deutsche Ausbilder, Generalst&auml;bler und Logistiker sollen helfen, wenn die Regierung in Mali mit breiter Unterst&uuml;tzung von Afrikanischer Union &uuml;ber EU bis zum UN-Sicherheitsrat versucht, den Norden ihres Landes aus der Hand islamistischer Rebellen zur&uuml;ckzuerobern. Die amtliche Begr&uuml;ndung f&uuml;r den Eifer lautet, man k&ouml;nne nicht zulassen, dass in Sichtweite Europas ein R&uuml;ckzugsort f&uuml;r Terrorbomber entstehe. Deutschland wird also demn&auml;chst auch in der Sahara verteidigt.<br>\nIn der Sache ist das nicht ganz falsch. Auff&auml;llig ist nur, dass Angela Merkel und Guido Westerwelle die Mitwirkung an einer EU-Hilfstruppe schon so gut wie zusagen, bevor die &uuml;berhaupt ins Planungsstadium eingetreten ist. So eifrig vorweg marschiert die Regierung normalerweise nicht. Man erinnert sich noch gut, wie sie gar nicht mit marschieren wollte, als es in Libyen gegen den Diktator ging. Aber vielleicht ist Politik ja wirklich so einfach: Derart auf dem falschen Pazifistenfu&szlig; erwischen lassen wollen sich Merkel und Westerwelle kein zweites Mal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/deutscher-einsatz-in-mali-merkel-und-westerwelle-marschieren-voran\/7290224.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man muss nicht Pazifist sein, um zu beklagen, mit welcher Beliebigkeit, ohne jedwedes langfristiges Konzept die Koalition unter Merkel deutsche Milit&auml;reins&auml;tze verneint bzw. bejaht. Sicherlich hat sich Frau Merkel etwas gedacht, nur was? Mit dem Nein zu  Libyen hoffte sie in Erinnerung an Schr&ouml;ders Nein zum Irakkrieg bei den inl&auml;ndischen W&auml;hler zu punkten. Man mag kaum glauben, dass es so schlicht gewesen sein sollte. Ansonsten Fall kann man nur r&auml;tseln, warum Merkel diesen absehbaren, milit&auml;risch Erfolg ausschlug. Ihre Haltung  brachte nichts au&szlig;er zerschlagenem Porzellan bei den Natopartnern, den Staaten der Arabellion und sogar den Unmut innerhalb der eigenen Partei. Dessen Eingedenk musste man leider erwarten, dass Frau Merkel beim n&auml;chsten Milit&auml;reinsatz fast als erste dabei sein w&uuml;rde. Was f&uuml;r ein Gl&uuml;ck, dass das Ziel Mali hei&szlig;t und nicht Syrien. Dennoch bleibt die Sache hoch problematisch. Ein wenig au&szlig;en vor bleibt, dass Deutschland bereits fr&uuml;her Fahrzeuge, Material und Ger&auml;te an Mali lieferte und ein Ausbildungszentrum f&uuml;r Pioniere baute. 2009\/ 2010 trainierten deutsche Soldaten  au&szlig;erdem Ausbilder der Armee des westafrikanischen Landes. Viel gebracht hat es wohl nicht. Und was geschieht, wenn die Afrikanische Union sich nicht entschlie&szlig;en kann, afrikanische Soldaten zu entsenden. Werden dann deutsche Soldaten entsandt? Das wird nicht so &ldquo;leicht&rdquo; wie in Libyen, denn die Soldaten erwartet ein reiner Guerillakrieg.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&bdquo;Bild&ldquo; ver&ouml;ffentlich Steinbr&uuml;ck-Eink&uuml;nfte &ndash; Der 1,25-Millionen-Mann<\/strong><br>\nDer &bdquo;Bild&ldquo; soll eine Liste der Steinbr&uuml;ck-Nebenverdienste vorliegen. Demnach hielt er 89 Vortr&auml;ge mit einem Durchschnittshonorar von 14.065 Euro &ndash; und deutlich mehr unbezahlte&hellip;<br>\nDer SPD-Politiker habe von 2009 bis 2012 insgesamt 89 bezahlte Vortr&auml;ge gehalten und daf&uuml;r Honorare zwischen 1.000 und 25.000 Euro erhalten, hei&szlig;t es in dem Bericht.<br>\nZugleich hat Steinbr&uuml;ck laut Bild aber auch 237 Vortr&auml;ge ohne Honorar gehalten, unter anderem an Schulen und vor gemeinn&uuml;tzigen Organisationen. Wiederholt habe Steinbr&uuml;ck die Gelder auch direkt an soziale Einrichtungen, etwa die Familienberatungsstelle &bdquo;Pro Familia&ldquo;, auszahlen lassen. Auch mehr als 250 Veranstaltungen in seinem Wahlkreis Mettmann-S&uuml;d in NRW habe der SPD-Mann besucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!104490\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Knapp 600 Vortr&auml;ge und Veranstaltungen in etwas &uuml;ber 1000 Tagen (=3 Jahren), dazu noch zahllose Interviews, zwei B&uuml;cher (Unterm Strich, Zug um Zug) (mit denen er sicherlich auch nicht schlecht verdient hat), das ist eine stramme Leistung und erkl&auml;rt, warum sich Steinbr&uuml;ck bis August 2010 an 12 von 19 Abstimmungen nicht beteiligen konnte und erst als das &ouml;ffentlich kritisiert worden ist, wieder darauf geachtet hat, das <a href=\"http:\/\/blog.abgeordnetenwatch.de\/2012\/04\/25\/142-abgeordnete-fehlten-bei-keiner-abstimmung-gauweiler-spitzenreiter-beim-blaumachen\/\">er wenigstens bei Abstimmungen wieder h&auml;ufiger im Parlament pr&auml;sent war<\/a>.<\/em><br>\n<em>Die Kernfrage bleibt, ob ein Abgeordneter des Bundestags, dem das Grundgesetz (Art. 48 Abs. 3 GG) eine angemessene, seine Unabh&auml;ngigkeit sichernde Entsch&auml;digung (immerhin Monatsbez&uuml;ge, die sich an denen eines Richters bei einem obersten Gerichtshofs des Bundes orientieren) seine Haupteinnahmequelle in Aktivit&auml;ten haben sollen, die mit seinem Mandat nur wenig zu tun haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bertelsmann und Pearson Ein neues Kapitel im Buchmarkt<\/strong><br>\nDie Medienkonzerne Bertelsmann und Pearson wollen ihre Buchverlage zu einem neuen Riesen im internationalen Buchmarkt fusionieren. Auf Basis der Gesch&auml;ftszahlen des vergangenen Jahres kommen Random House (Bertelsmann) und Penguin (Pearson) zusammen auf einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro. Nach Berechnung des Marktforschers Bookscan erreichten Random House und Penguin gemeinsam in den Vereinigten Staaten, dem gr&ouml;&szlig;ten Buchmarkt der Welt, dieses Jahr bisher einen rechnerischen Marktanteil von rund 30 Prozent. Was bedeutet die angek&uuml;ndigte Elefantenhochzeit f&uuml;r den Buchmarkt? Was sind die Folgen f&uuml;r Autoren und Leser?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/bertelsmann-und-pearson-ein-neues-kapitel-im-buchmarkt-11942529.html\">FAZ<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die FAZ geht zwar mehr oder weniger kritisch auf die Folgen f&uuml;r den Buchmarkt, f&uuml;r die Autoren und die Leser ein. Warum die Fusion die Position der kleineren Verlage st&auml;rken und es zu einem ges&uuml;nderen Wettbewerb zwischen Verlagen und Handel f&uuml;hren soll, widerspricht allen Erfahrungen mit Oligopolbildungen auf den M&auml;rkten.<\/em><br>\n<em>Was die FAZ jedoch v&ouml;llig au&szlig;er Acht l&auml;sst ist die weitere Zunahme der Meinungsmacht des Bertelsmann Konzerns: Die Zeitungen, Zeitschriften, Fernseh- und Radiosender und nicht zuletzt die Verlage des Konzerns beeinflussen nicht nur die Meinungsbildung sondern auch die gesamte Stimmungslage und die Befindlichkeiten in Deutschland. Schon diese Medienmacht alleine <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5228\">stellt eine Bedrohung f&uuml;r die Meinungsvielfalt in Deutschland dar<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Allerletzte: Bild-Aktion zu Stabilit&auml;tsrats-Tagung &bdquo;Schuldenbremse muss wirkungsvoller werden&ldquo;<\/strong><br>\nDie Bundesl&auml;nder m&uuml;ssen bei der Schuldenbremse besser zusammenarbeiten. &bdquo;Damit die verfassungsrechtlichen Vorgaben der Schuldenbremse nachvollziehbar eigenhalten werden, muss der Stabilit&auml;tsrat von den L&auml;ndern eine vereinheitlichte Finanzplanung einfordern&ldquo;, sagt INSM-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Hubertus Pellengahr. &bdquo;Nur so wird Vergleichbarkeit erreicht und wird es verhindert, dass einzelne L&auml;nder ihre konjunkturelle Verschuldung sch&ouml;nrechnen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/insm\/Presse\/Pressemeldungen\/Die-Schuldenbremse-muss-wirkungsvoller-werden.html\">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers F.H.:<\/strong> Schulden zu bremsen muss ja ziemlich einfach sein. 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(MB\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-14884","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14884","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14884"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14884\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14888,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14884\/revisions\/14888"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14884"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14884"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14884"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}