{"id":148919,"date":"2026-04-10T08:27:06","date_gmt":"2026-04-10T06:27:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148919"},"modified":"2026-04-10T08:27:06","modified_gmt":"2026-04-10T06:27:06","slug":"hinweise-des-tages-5073","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148919","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148919#h01\">EU im Irankrieg: Europas moralisches Versagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148919#h02\">Ein offenkundig ratloser Bundeskanzler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148919#h03\">Die Waffenruhe im Iran ist eine Niederlage f&uuml;r den Militarismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148919#h04\">Nahostkonflikt: Israel bombt weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148919#h05\">Der Kriegsminister sendet eine Botschaft &ndash; an die Menschen im Land<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148919#h06\">Apartheid bis in den Tod<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148919#h07\">&bdquo;Der Fall dauert immer noch an&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148919#h08\">Wer in der EWU in Sachen Wettbewerbsf&auml;higkeit zur&uuml;ckf&auml;llt &ndash; oder wie enorm stark der europ&auml;ische Wettbewerb f&uuml;r Industrieg&uuml;ter ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148919#h09\">Rekord-Reichtum, Rekord-Ungleichheit: Das gef&auml;hrliche Schweigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148919#h10\">Gesundheitssystem: Reformen ohne Leistungsk&uuml;rzungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148919#h11\">Deutschland hinkt bei Verringerung vermeidbarer Todesf&auml;lle hinterher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148919#h12\">Altersarmut in Ostdeutschland nimmt innerhalb von vier Jahren um 51 Prozent zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148919#h13\">Keine Kontrolle: Abgeordnete tappen bei Landesfinanzen im Dunkeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148919#h14\">Wer von neuen AKWs schw&auml;rmt, soll einmal diese Tunnel besuchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148919#h15\">Nicht wieder stillhalten!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>EU im Irankrieg: Europas moralisches Versagen<\/strong><br>\nEurop&auml;ische Spitzenpolitiker verfolgen den Krieg gegen Iran kommentarlos. Sie sind zu feige, sich deutlich gegen Trump und Netanjahu zu positionieren.<br>\nW o war Europa? Was haben die EU-Politiker getan, um US-Pr&auml;sident Donald Trump und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu im Iran zu stoppen und das Schlimmste zu verhindern? Diese Frage wird Bundeskanzler Friedrich Merz, EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen und viele andere europ&auml;ische Politiker noch lange verfolgen. Denn sie haben nichts getan. Als Trump und Netanjahu den v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieg starteten, haben Merz und von der Leyen daf&uuml;r sogar noch Verst&auml;ndnis gezeigt.<br>\nAls Trump drohte, das ganze Land auszuschalten, haben sie sich weggeduckt. Als er schlie&szlig;lich die Ausl&ouml;schung der iranischen Zivilisation ank&uuml;ndigte, haben sie geschwiegen. Es war ein sch&auml;ndliches Schweigen. Die EU und ihre selbst ernannte F&uuml;hrungsmacht Deutschland haben auf ganzer Linie versagt. Wenn die USA und Iran nicht in letzter Minute einen Waffenstillstand ausgerufen h&auml;tten, w&auml;ren die meisten EU-Au&szlig;enpolitiker zu stillschweigenden Komplizen eines apokalyptischen Vernichtungskriegs geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Zum-Irankrieg-schweigende-Spitzenpolitker-Europas-moralisches-Versagen\/!6169141\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ein offenkundig ratloser Bundeskanzler<\/strong><br>\nIn seiner Erkl&auml;rung zum Iran-Krieg ergeht sich Bundeskanzler Merz in Abhandlungen &uuml;ber Au&szlig;enpolitik. &Uuml;ber die Sorgen der Menschen in Deutschland &ndash; kein Wort. Warum k&uuml;mmert er sich nicht um das, was er entscheiden kann?<br>\nEr ist also wieder da, der Bundeskanzler. Von wegen ausgiebiger Oster-Urlaub. Friedrich Merz regiert. Das jedenfalls war seine Botschaft in einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz. Da so etwas ungew&ouml;hnlich ist, war die Erwartungshaltung gro&szlig;, die anschlie&szlig;ende Ern&uuml;chterung noch gr&ouml;&szlig;er.<br>\nMerz hat viel geredet, aber wenig gesagt. Jedenfalls nichts, was B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen beruhigen k&ouml;nnte. Merz being Merz &ndash; einmal mehr ohne jegliche Empathie.<br>\nDass Menschen wegen des Krieges und der Folgen f&uuml;r Deutschland, f&uuml;r das eigene Leben, verunsichert, ver&auml;ngstigt, ver&auml;rgert sind &ndash; kein Wort dazu. Stattdessen: Abhandlungen &uuml;ber Au&szlig;enpolitik. Die gro&szlig;e internationale B&uuml;hne. Und so schildert er, mit wem er alles &uuml;ber Ostern telefoniert, an den Feiertagen gesprochen, Kontakt hatte: Trump, Netanjahu und bald auch wieder mit irgendwem in Iran.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/irankrieg-bundeskanzler-merz-statement-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Waffenruhe im Iran ist eine Niederlage f&uuml;r den Militarismus<\/strong><br>\nDer Irankrieg war so ein Fiasko, dass die USA keine andere Wahl hatten, als einem Waffenstillstand zuzustimmen. Der Frieden h&auml;ngt nun davon ab, ob es gelingt, Donald Trumps Illusion aufrechtzuerhalten, er habe einen gro&szlig;en Sieg errungen.<br>\nObwohl er erst vor sechs Wochen begonnen hat, d&uuml;rfte Donald Trumps Krieg gegen den Iran die wohl schlechteste au&szlig;enpolitische Entscheidung der USA des noch jungen, wenn auch an schlechten Entscheidungen reichen 21. Jahrhunderts sein.<br>\nDer Krieg war und ist eine Katastrophe auf praktisch allen Ebenen und f&uuml;r fast alle Beteiligten. Wir sollten uns freuen, dass es nun die Chance auf sein Ende zu geben scheint. Ob es tats&auml;chlich dazu kommt, h&auml;ngt leider von weit mehr ab als vom launischen, leicht ablenk- und beeinflussbaren Pr&auml;sidenten der Vereinigten Staaten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/waffenruhe-frieden-verhandlungen-iran-trump-israel-krieg\">Jacobin<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Truppenshow: Trump will NATO bestrafen<\/strong><br>\nDer Krieg gegen Iran und den Libanon hat weltweit ein wirtschaftliches Desaster angerichtet. Nun folgt das milit&auml;rische: Die angebliche Waffenruhe resultiert aus der Niederlage der Aggressoren; nicht eines der angeblichen oder echten Kriegsziele wurde erreicht. Israel kompensiert das Scheitern mit gewohnter Brutalit&auml;t gegen libanesische Zivilisten und macht die Feuereinstellung zur blutigen Groteske. Donald Trump lenkt mit seiner &raquo;Die NATO hat uns nicht geholfen&laquo;-Show von dem &raquo;strategischen Fehler&laquo; ab, den selbst ein Frank-Walter Steinmeier mitbekam. Zuvor lieferte der US-Pr&auml;sident seinen W&auml;hlern und Truppen ein Unterhaltungsbegleitprogramm, das &uuml;ber das christliche Osterwunder hinausging. Jedenfalls setzte sein Kriegsreligionsminister Auferstehung und das Auffinden eines im Iran abgest&uuml;rzten US-Offiziers schon mal gleich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/520625.truppenshow.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nahostkonflikt: Israel bombt weiter<\/strong><br>\nDie gr&ouml;&szlig;ten Angriffe auf Libanon seit Kriegsbeginn sorgen weltweit f&uuml;r Kritik. Iranische Regierung sieht Verletzung der Waffenruhe<br>\nMehr als 250 Tote, weit &uuml;ber tausend Verletzte, massive Sch&auml;den an der zivilen Infrastruktur und die Gefahr, dass auch der Krieg im Iran wieder eskaliert: Das ist das Resultat der israelischen Weigerung, sich an die in der Nacht zu Mittwoch geschlossene Waffenruhe zu halten. Am Donnerstag mittag erkl&auml;rte der iranische Pr&auml;sident Massud Peseschkian, der ein Ende des Kriegs gegen den Libanon zur &raquo;zentralen Bedingung&laquo; f&uuml;r ein dauerhaftes Abkommen mit den USA erkl&auml;rt hat, durch die andauernden israelischen Attacken auf den Libanon w&uuml;rden Verhandlungen sinnlos. Der Iran werde die libanesische Bev&ouml;lkerung nicht im Stich lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/520619.nahostkonflikt-israel-bombt-weiter.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der Kriegsminister sendet eine Botschaft &ndash; an die Menschen im Land<\/strong><br>\nAn der Unterwerfung der Nation mit Kind und Kegel unter den Imperativ der Kriegst&uuml;chtigkeit und Kriegsvorbereitung, haben die politischen Entscheidungstr&auml;ger und Regierungsverantwortlichen seit ihrer Ausrufung einer Zeitenwende zu keinem Zeitpunkt auch nur den Hauch eines Zweifels aufkommen lassen. Die beispiellose polit&ouml;konomische, milit&auml;rische und geistig-moralische Militarisierung von Staat und Gesellschaft bis ins hinterletzte Kinderzimmer sucht seit der Niederlage der deutschen Wehrmacht und dem Ende des Nationalsozialismus Seinesgleichen. Zur erneuten Militarisierung samt Kriegsdienst-Pflicht haben sich die einzig entscheidungsbefugten Damen und Herren &uuml;ber Krieg und Frieden in aller Freiheit und Souver&auml;nit&auml;t streng demokratisch und verfassungskonform erm&auml;chtigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/04\/der-kriegsminister-sendet-eine-botschaft-an-die-menschen-im-land\/\">pressenza<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Apartheid bis in den Tod<\/strong><br>\nIn der Vergangenheit gab es mehrmals Versuche, die Todesstrafe wieder einzuf&uuml;hren, die aber erfolglos blieben. F&uuml;r den Rassisten Itamar Ben-Gvir und seine Partei war mit dem 7. Oktober die Stunde gekommen, mit der Wiedereinf&uuml;hrung der Todesstrafe Pal&auml;stinenser auch auf gesetzlichem Wege und nicht nur mit Bomben zu t&ouml;ten. Das Gesetz verpflichtet Milit&auml;rgerichte im besetzten Westjordanland, die Todesstrafe zu verh&auml;ngen, wenn ein Pal&auml;stinenser einen Israeli t&ouml;tet und die Tat als &bdquo;terroristisch&ldquo; eingestuft wird. Angesichts eines schwammigen Begriffs von Terrorismus und der bekannten Vorliebe der Milit&auml;rgerichte f&uuml;r Schuldspr&uuml;che (etwa 96 Prozent aller Urteile enden mit dem Verdikt &bdquo;Schuldig&ldquo;) sind Todesurteile in vielen F&auml;llen absehbar. Nur in Ausnahmef&auml;llen darf das Todesurteil in Lebensl&auml;nglich umgewandelt werde. Und auch in Zukunft werden diese Verurteilungen in vielen F&auml;llen auf Gest&auml;ndnissen basieren, die Ergebnisse von Folter in israelischen Gef&auml;ngnissen waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/apartheid-bis-in-den-tod-4813444\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Der Fall dauert immer noch an&ldquo;<\/strong><br>\n78 Tage dauerte die Bombardierung Serbiens durch die NATO-Koalition im Jahr 1999. Am 68. Tag der Bombardierung starben 34 Menschen in Varvarin. Die damals 15-j&auml;hrige Marijana Jovanovic &uuml;berlebte schwer verletzt. Ihre beste Freundin starb, als sie Hand in Hand eine Br&uuml;cke &uuml;berquerten und zwei Bomben sie trafen. Eine Mitschuld Deutschlands wird vermutet, doch niemand wurde zur Rechenschaft gezogen. Auch die Opfer haben keine Entsch&auml;digung erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-fall-dauert-immer-noch-an\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wer in der EWU in Sachen Wettbewerbsf&auml;higkeit zur&uuml;ckf&auml;llt &ndash; oder wie enorm stark der europ&auml;ische Wettbewerb f&uuml;r Industrieg&uuml;ter ist<\/strong><br>\nHeute gab es wieder einmal eine interessante und extrem wichtige Statistik, die weder von den Medien noch von der sogenannten Wirtschaftswissenschaft zur Kenntnis genommen wird. Eurostat ver&ouml;ffentlichte wie jeden Monat die Entwicklung der Erzeugerpreise f&uuml;r das Verarbeitende Gewerbe. Der letzte vorhandene Wert ist Februar, also der Wert, der vom v&ouml;lkerrechtswidrigen amerikanisch-israelischen Angriffskrieg noch nicht beeinflusst worden ist.<br>\nBetrachtet man die Entwicklung dieser Preise ohne die Preise von Energietr&auml;gern (dazu gibt es ein Schaubild unter dem obigen link), zeigt sich die von mir schon oft hervorgehobene enorme Stabilit&auml;t in diesem Bereich. Seit Anfang 2023 verharren die Preise in der gesamten Eurozone auf dem damals gefundenen Niveau bei einem Indexstand von 120 (die Basis ist 2021=100). Das zeigt, dass der Wettbewerb bei industriellen Produkten so stark ist, dass es den Unternehmen per Saldo &uuml;ber drei Jahre nicht gelungen ist, die Preise zu erh&ouml;hen, obwohl die Kosten, insbesondere die Lohnkosten, Jahr f&uuml;r Jahr gestiegen sind. Es zeigt auch, dass es bis Februar in der EWU eine deflation&auml;re Tendenz gab, denn die Erzeugerpreise waren und sind ein sehr guter Indikator f&uuml;r die Verbraucherpreise.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/04\/09\/wer-in-der-ewu-in-sachen-wettbewerbsfaehigkeit-zurueckfaellt-oder-wie-enorm-stark-der-europaeische-wettbewerb-fuer-industriegueter-ist\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Rekord-Reichtum, Rekord-Ungleichheit: Das gef&auml;hrliche Schweigen<\/strong><br>\nForbes z&auml;hlt mehr Milliard&auml;re als je zuvor &ndash; Oxfam warnt. Warum die soziale Frage politisch verblasst und die Demokratie unter Druck ger&auml;t. [&hellip;]<br>\nDie klassische Wirtschaftstheorie beh&auml;lt nicht nur die Trickle-Down-Theorie als wundersames Argument gegen eine n&auml;here Besch&auml;ftigung mit steigender Ungleichheit, sondern auch eine weitere Theorie. Sie geht von einem sich selbstkorrigierenden Mechanismus aus.<br>\nDenn &ndash; so die werte Theorie &ndash; je gr&ouml;&szlig;er die Ungleichheit wird, desto &auml;rmer wird die durchschnittliche W&auml;hlerschaft und diese d&uuml;rfte sich daher an der Wahlrune f&uuml;r eine st&auml;rkere Umverteilung aussprechen, was in der Konsequenz einer Politik zur Macht verhilft, die Ungleichheit verringert.<br>\nIn der Theorie mag das &auml;hnlich &uuml;berzeugend wie die Trickle-Down-Theorie klingen. Leider aber hat sie mit der Wirklichkeit ebenso wenig zu tun wie eben jene Theorie. Trotz steigender Ungleichheit hat 2025 die Partei die Bundestagswahl gewonnen, deren Parteiprogramm in der Konsequenz eine deutliche Versch&auml;rfung der Ungleichheit mit sich bringt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Rekord-Reichtum-Rekord-Ungleichheit-Das-gefaehrliche-Schweigen-11247323.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gesundheitssystem: Reformen ohne Leistungsk&uuml;rzungen<\/strong><br>\nDie Diskussion um sozialstaatliche Reformen l&auml;uft auf Hochtouren. Ein Schwerpunkt bildet hierbei das Gesundheitssystem. Nicht ohne Grund: Obwohl die Bundesrepublik die h&ouml;chsten Ausgaben unter den EU-L&auml;ndern aufweist, liegt die Lebenserwartung leicht unter dem europ&auml;ischen Durchschnitt. Deshalb hatte die Bundesregierung im letzten Jahr eine &bdquo;Finanzkommission Gesundheit&ldquo; eingesetzt, damit diese konkrete Vorschl&auml;ge entwickelt, um das Gesundheitswesen effizienter zu machen und finanzierbar zu halten. Ihre Empfehlungen hat sie nun der &Ouml;ffentlichkeit pr&auml;sentiert.<br>\nF&uuml;r den DGB ist klar: S&auml;mtliche Reparaturarbeiten am System, die zulasten der Besch&auml;ftigten gehen, sind aus gewerkschaftlicher Sicht rundweg abzulehnen. Dies betrifft unter anderem die vorgeschlagene Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung von Ehepartner*innen. Sie ist ein Kernelement des solidarischen Gesundheitssystems. Ihre Streichung tr&auml;fe Millionen Familien &ndash; vor allem Frauen, die wegen Kindererziehung oder Pflege in Teilzeit arbeiten oder ihre Erwerbst&auml;tigkeit unterbrochen haben. Wer also bei dieser Leistung den Rotstift ansetzt, bestraft Care-Arbeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen-bremen-sachsenanhalt.dgb.de\/aktuelles\/news\/gesundheitssystem-reformen-ohne-leistungskuerzungen\/\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Deutschland hinkt bei Verringerung vermeidbarer Todesf&auml;lle hinterher<\/strong><br>\nDeutschland liegt bei der Verringerung sogenannter vermeidbarer Todesf&auml;lle laut einer Studie im Vergleich mit anderen westeurop&auml;ischen L&auml;ndern zur&uuml;ck.<br>\nNachholbedarf gebe es unter anderem bei Todesf&auml;llen durch Rauchen, &uuml;berm&auml;&szlig;igen Alkoholkonsum, ungesunde Ern&auml;hrung oder Bewegungsmangel, hei&szlig;t es in der Untersuchung des Instituts f&uuml;r Bev&ouml;lkerungsforschung in Wiesbaden. Besonders betroffen seien viele Regionen in Ostdeutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/deutschland-hinkt-bei-verringerung-vermeidbarer-todesfaelle-hinterher-102.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p>dazu: <strong>Vermeidbare Sterblichkeit: Viele Todesf&auml;lle in Deutschland w&auml;ren laut neuer Studie vermeidbar<\/strong><br>\nIn einigen Regionen Deutschlands sterben mehr Menschen an vermeidbaren Ursachen als im europ&auml;ischen Durchschnitt. Betroffen sind deutlich mehr M&auml;nner als Frauen. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Vermeidbare Sterblichkeit&rdquo; bezeichnet Todesf&auml;lle vor dem 75. Geburtstag, die durch eine rechtzeitige und angemessene medizinische Behandlung, bessere Vorsorge und Fr&uuml;herkennung, eine gesunde Lebensweise oder Sicherheitsma&szlig;nahmen h&auml;tten verhindert werden k&ouml;nnen.<br>\nF&uuml;r die Studie werteten die Forschenden Daten aus 581 Regionen in zehn europ&auml;ischen L&auml;ndern zwischen 2002 und 2019 aus. Ber&uuml;cksichtigt wurde nur der Zeitraum bis 2019, weil die Zahlen von 2020 durch die Coronapandemie stark beeinflusst wurden.<br>\nVermeidbare Sterblichkeit gilt als Indikator f&uuml;r die Qualit&auml;t eines Gesundheitssystems, aber auch f&uuml;r das Gesundheitsverhalten von Menschen. Als Hauptursachen f&uuml;r vermeidbare Todesf&auml;lle gelten Herzkreislauferkrankungen, bestimmte Krebsarten, Unf&auml;lle sowie Folgen von Lebensstilfaktoren wie Rauchen oder Alkoholkonsum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesundheit\/2026-04\/vermeidbare-sterblichkeit-bib-bevoelkerungsforschung-deutschland-studie\">Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Altersarmut in Ostdeutschland nimmt innerhalb von vier Jahren um 51 Prozent zu<\/strong><br>\nEine BSW-Anfrage beim Statistischen Bundesamt offenbart einen dramatischen Anstieg der Altersarmut in Ostdeutschland. Laut Medienbericht hat sich demnach die Zahl der betroffenen B&uuml;rger zwischen M&auml;rz 2021 und Dezember 2025 signifikant erh&ouml;ht, dies besonders in Sachsen.<br>\nVorliegende Zahlen des Statistischen Bundesamts pr&auml;sentieren laut Artikel der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung (OAZ) einen &ldquo;sprunghaften Anstieg&rdquo; der Zahl der von Altersarmut betroffenen Ostdeutschen. Die Auswertung erfolgte aus Daten, die das B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht (BSW) nach entsprechender Anfrage &ldquo;exklusiv&rdquo; zu Verf&uuml;gung gestellt hatte. Demnach sei die Zahl von Armutsrentnern in den sogenannten f&uuml;nf neuen Bundesl&auml;ndern seit 2021 bis 2025 um 51 Prozent gestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de-rt.org\/inland\/276450-altersarmut-in-ostdeutschland-nimmt-innerhalb\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Keine Kontrolle: Abgeordnete tappen bei Landesfinanzen im Dunkeln<\/strong><br>\nWegen einer Software-Umstellung erh&auml;lt der Landtag von Sachsen-Anhalt seit Monaten keine Informationen &uuml;ber den Stand der Landesfinanzen. Damit ist die Haushaltskontrolle des Parlaments massiv eingeschr&auml;nkt. Abgeordnete bef&uuml;rchten, dass auch das Finanzministerium wom&ouml;glich keinen Gesamt&uuml;berblick mehr hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen-anhalt\/landespolitik\/software-debakel-landtag-ohne-einblick-in-landesfinanzen-100.html\">mdr<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wer von neuen AKWs schw&auml;rmt, soll einmal diese Tunnel besuchen<\/strong><br>\nIm weltweit ersten Atomm&uuml;ll-Endlager sind 50 Kilometer Tunnel im Bau. Hochradioaktiver M&uuml;ll muss dort 100&rsquo;000 Jahre sicher sein.<br>\nEin erster Teil des finnischen Atomm&uuml;ll-Lagers &laquo;der neuen Generation&raquo; soll im Jahr 2030 in Betrieb gehen. Es heisst &laquo;Onkalo&raquo; oder H&ouml;hle. Es wird das weltweit erste geologische Tiefenlager f&uuml;r hochradioaktive Abf&auml;lle und wird 450 Meter tief in Granitfels gebaut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/umwelt\/energieproduktion\/wer-von-neuen-akws-schwaermt-soll-einmal-diese-tunnel-besuchen\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Nicht wieder stillhalten!<\/strong><br>\nDiejenigen, die zusammendachten, was zusammengeh&ouml;rt, gab es immer. Vor 1914 sammelten sie sich um Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Beide wurden nicht m&uuml;de, den Zusammenhang herzustellen von Massenverarmung und eingeschn&uuml;rter Meinungsfreiheit auf der einen und Aufr&uuml;stung und Kriegsgeschrei auf der anderen Seite. In den K&ouml;pfen der deutschen Arbeiterklasse und anderen Teilen der Lohnabh&auml;ngigen aber gab es ein merkw&uuml;rdiges Nebeneinander: Da war das Bewusstsein, nicht der Klasse anzugeh&ouml;ren, die Panzerkreuzer auf Panzerkreuzer auf die Werften schieben lie&szlig; &ndash; auch als Erbe der bis zur Jahrhundertwende noch revolution&auml;ren deutschen Sozialdemokratie, die sich zu Karl Marx und Friedrich Engels bekannte. Da waren aber auch das Vertrauen in Gott, Kaiser und Vaterland und die von allen Medien gesch&uuml;rte Furcht vor dem russischen Zarismus. Die Haltung, beim gro&szlig;en Krieg nicht mitmachen zu wollen, und der antirussische Deutschland-Taumel hoben sich in Millionen K&ouml;pfen gewisserma&szlig;en gegenseitig auf. Auch deshalb setzten viele Arbeiterinnen und Arbeiter ihre F&uuml;&szlig;e nicht in Bewegung, um die Kriegsgefahr zu stoppen. Als dann die Kanonen donnerten und die Repressionen gegen alle Kriegsgegner zunahmen, war es zu sp&auml;t. Erst 1918 setzte sich millionenfach die Erkenntnis durch, dass fr&uuml;here Gegenwehr gut gewesen w&auml;re. Diese Erkenntnis f&uuml;hrte immerhin zur Vertreibung des Kaisers und zu einer halben Revolution.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/nicht-wieder-stillhalten-4813430\/\">unsere zeit<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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