{"id":148938,"date":"2026-04-10T10:58:14","date_gmt":"2026-04-10T08:58:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148938"},"modified":"2026-04-10T14:05:52","modified_gmt":"2026-04-10T12:05:52","slug":"debatte-um-mehrwertsteuererhoehung-oekonomischer-dilettantismus-in-reinkultur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148938","title":{"rendered":"Debatte um Mehrwertsteuererh\u00f6hung &#8211; \u00f6konomischer Dilettantismus in Reinkultur"},"content":{"rendered":"<p>Sie sitzen in einem Auto und fahren auf eine Mauer zu. Welches Pedal w&uuml;rden Sie bet&auml;tigen? Die Bremse oder das Gaspedal? Unsere Bundesregierung pr&uuml;ft derzeit allen Ernstes, ob es nicht vielleicht eine gute Idee sei, mit Vollgas in die Mauer zu krachen. Man kennt es &ndash; zwei &Ouml;konomen, drei Meinungen. Aber es gibt wohl keinen &Ouml;konomen, der in einem Szenario mit einem beginnenden Energiepreisschock und einer ohnehin schon schwachen Binnennachfrage raten w&uuml;rde, die Mehrwertsteuer zu erh&ouml;hen. Warum <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/verbraucher\/knall-millionen-verbraucher-immer-wahrscheinlicher-mehrwertsteuer-zr-94246175.html\">pr&uuml;ft Lars Klingbeils Finanzministerium dann derzeit<\/a> diese Option? Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><p><em>Dieser Artikel liegt auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/flyer\/260410_Debatte_Mehrwertsteuererhoehung_oekonomischer_Dilettantismus.pdf\">als gestaltetes PDF vor<\/a>. Wenn Sie ihn ausdrucken oder weitergeben wollen, nutzen Sie bitte diese M&ouml;glichkeit. Weitere Artikel in dieser Form <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=54\">finden Sie hier<\/a>.<\/em><\/p><p>Gesamtwirtschaftlich betrachtet ist die Frage eigentlich banal. Unternehmen produzieren G&uuml;ter und bieten Dienstleistungen an, die im In- oder Ausland von Privathaushalten, anderen Unternehmen oder dem Staat gekauft werden. Sinkt die Nachfrage, wird weniger verkauft und die Wirtschaft schrumpft. Einer der Schl&uuml;sselfaktoren f&uuml;r die Nachfrage ist das verf&uuml;gbare Einkommen, der andere Schl&uuml;sselfaktor sind die Preise. Steigen die Preise in der Breite, wird mengenm&auml;&szlig;ig weniger konsumiert. Steigen vor allem die Preise f&uuml;r bestimmte G&uuml;ter, wird es kompliziert. Ist man auf diese G&uuml;ter nicht angewiesen oder gibt es Alternativen, verlagert sich die Nachfrage. Wenn die betroffenen G&uuml;ter aber weitestgehend alternativlos sind, werden sie auch zu h&ouml;heren Preisen weiterhin nachgefragt und das Budget f&uuml;r alle anderen Ausgaben sinkt. In die Kategorie der G&uuml;ter, die f&uuml;r viele Haushalte alternativlos sind, geh&ouml;ren z.B. die Mieten und die Energiekosten. Man braucht schlie&szlig;lich ein Dach &uuml;ber dem Kopf, muss heizen und irgendwie zur Arbeit kommen. &Ouml;konomen sprechen hier &uuml;brigens von G&uuml;tern mit einer geringen Preiselastizit&auml;t der Nachfrage. Das wird in Makro&ouml;konomie im ersten Semester gelehrt.<\/p><p>Steigen diese Kosten, muss woanders gespart werden &ndash; man f&auml;hrt nicht mehr in den Urlaub, geht weniger Essen, verschiebt Renovierungen oder Reparaturen auf das n&auml;chste Jahr, greift zu einfacheren und preiswerteren Produkten und so weiter und so fort. Die Folge: Viele Wirtschaftszweige m&uuml;ssen mit Umsatzr&uuml;ckg&auml;ngen aufgrund der verlagerten oder gar wegbrechenden Binnennachfrage k&auml;mpfen und in letzter Konsequenz Personal freisetzen. Die Folge davon: Gesamtwirtschaftlich sinken die Einkommen noch weiter, die Nachfrage bricht noch weiter weg; ein selbstverst&auml;rkender Effekt mit Endstation Krise.<\/p><p>Auch wenn dieser kleine Exkurs sicher den allermeisten unserer Leser bekannt sein d&uuml;rfte, ist es wohl n&ouml;tig, ihn zu wiederholen, da Politik und Medien ihn &ndash; auch wenn er inhaltlich unstrittig ist &ndash; immer wieder ignorieren. Kommen wir zur entscheidenden Frage: Was kann man tun, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen?<\/p><p>Die Gr&ouml;&szlig;en in dieser Rechnung sind variabel, einige kann die Politik direkt, andere indirekt beeinflussen. Besonders interessant sind dabei die Gr&ouml;&szlig;en &bdquo;verf&uuml;gbares Einkommen&ldquo; und &bdquo;Preise&ldquo;. Bei Letzteren ist auch die Mehrwertsteuer eine relevante Gr&ouml;&szlig;e. Senkt man sie, werden mehr G&uuml;ter und Dienstleistungen nachgefragt, erh&ouml;ht man sie, werden weniger G&uuml;ter und Dienstleistungen nachgefragt. Man k&ouml;nnte die Mehrwertsteuer also durchaus als ein Stellrad begreifen, mit dem man die Binnennachfrage steuern kann.<\/p><p>Kommen wir also zur aktuellen konjunkturellen Lage. Die deutsche Volkswirtschaft hat zwei Krisen hinter sich &ndash; erst kam ab 2020 der Konjunktureinbruch durch die Coronama&szlig;nahmen und externe Effekte wie Lieferkettenprobleme und die &bdquo;R&uuml;ckkehr&ldquo; der Zinsen. Dann kam 2022 ein gewaltiger Preisschock durch die Russlandsanktionen, der zun&auml;chst die Energiekosten und sp&auml;ter auch nahezu alle anderen Kosten betraf. Die Folge: Reallohnverluste. Erst in diesem Jahr konnten die Reall&ouml;hne wieder das Niveau von 2019 erreichen. Versch&auml;rfend kommt f&uuml;r die Wirtschaft hinzu, dass auch der Au&szlig;enhandel nicht so wirklich rund l&auml;uft. Just in dieser prek&auml;ren Lage kommt es nun durch den Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran wieder, wie bereits 2022, zu einem Preisschock, der bislang vornehmlich die Benzinpreise betrifft, sich aber nach &ouml;konomischer Logik demn&auml;chst auch auf alle anderen Bereiche ausweiten wird.<\/p><p>Die Wirtschaftspolitik steht also vor der ganz konkreten Wahl, wie sie das Stellrad &bdquo;Mehrwertsteuer&ldquo; einsetzen kann. Dazu eine kleine &Uuml;berschlagsrechnung: Wenn ein Haushalt pro Monat 100 Euro mehr f&uuml;r seine Energiekosten ausgeben muss und der Staat die Mehrwertsteuer nicht antastet und so die &uuml;brigen G&uuml;ter und Dienstleistungen im Preis konstant bleiben, gibt er f&uuml;r diese 100 Euro weniger aus. Senkt der Staat die Mehrwertsteuer und die &uuml;brigen G&uuml;ter und Dienstleistungen werden 100 Euro preiswerter, wird der Haushalt in Summe genauso viel wie vorher nachfragen. Erh&ouml;ht der Staat nun aber die Mehrwertsteuer und die &uuml;brigen G&uuml;ter und Dienstleistungen werden 100 Euro teurer, wird der Haushalt G&uuml;ter und Dienstleistungen im Wert von 200 Euro weniger nachfragen. Die ohnehin bereits auf der Kostenseite angeschlagene Wirtschaft m&uuml;sste nun zus&auml;tzlich mit deutlichen Nachfrageproblemen k&auml;mpfen. Ist es so schwer zu verstehen, dass diese Variante die wohl d&uuml;mmste wirtschaftspolitische Option ist?<\/p><p>Um so unverst&auml;ndlicher ist, dass genau diese d&uuml;mmste aller m&ouml;glichen Optionen derzeit vom Finanzministerium gepr&uuml;ft wird. Es geht um die &bdquo;gro&szlig;en Reformen&ldquo;, die die Bundesregierung bis zum Sommer aus dem Hut zaubern will. Nun k&ouml;nnte man zur Verteidigung der Bundesregierung einwenden, dass diese Debatte vor dem Irankrieg angesto&szlig;en wurde und der neuerliche Preisschock damals noch nicht vorherzusehen war. Das ist zwar richtig. Die konkrete Pr&uuml;fung durch das Finanzministerium wurde jedoch <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/konjunktur\/mehrwertsteuer-preise-konjunktur-inflation-100.html\">im M&auml;rz dieses Jahres beauftragt<\/a> &ndash; also nach dem ersten Preisschock auf den &Ouml;lm&auml;rkten und nach den massiven Preissteigerungen an den Zapfs&auml;ulen.<\/p><p>Worum geht es der Bundesregierung eigentlich? Vor allem CDU und CSU haben den B&uuml;rgern eine Senkung der Einkommensteuer versprochen und die soll offenbar auch durchgezogen werden, da man ja Reformen und Entlastungen liefern will. Auf der Kostenseite hat man sich jedoch zu einem nur noch wahnsinnig zu nennenden Aufr&uuml;stungsirrsinn entschieden, will sich aber auch nicht noch h&ouml;her verschulden und K&uuml;rzungen in anderen Bereichen sind beim W&auml;hler auch nicht gerade popul&auml;r. Mit anderen Worten: Eine Senkung der Einkommensteuer muss gegenfinanziert werden. Genau das soll offenbar durch eine Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer geleistet werden.<\/p><p>Nun k&ouml;nnte man ja sagen: Rechte Tasche, linke Tasche, am Ende ist das ja ein Nullsummenspiel. Der B&uuml;rger muss mehr zahlen, daf&uuml;r steigt durch die Senkung der Einkommensteuer aber auch sein verf&uuml;gbares Einkommen. Das ist richtig und falsch zugleich und in letzter Konsequenz wie so oft eine Klassenfrage. Eine Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer bei gleichzeitiger Senkung der Einkommensteuer ist nichts anderes als eine Umverteilung von unten nach oben. Der Einkommensteuertarif ist einkommensabh&auml;ngig. Wer wenig verdient, zahlt gar keine Einkommensteuer. Je h&ouml;her das Einkommen &ndash; und je schlechter der Steuerberater &ndash; desto h&ouml;her die Einkommensteuerlast und das nicht nur absolut, sondern auch relativ zum Einkommen.<\/p><p>Die Mehrwertsteuer ist hingegen unabh&auml;ngig vom Einkommen. Der B&uuml;rgergeldempf&auml;nger zahlt die gleichen 19 Prozent wie der Milliard&auml;r. Anders als der Milliard&auml;r muss der B&uuml;rgergeldempf&auml;nger jedoch sein gesamtes verf&uuml;gbares Einkommen f&uuml;r Konsumausgaben verwenden. Nicht in absoluten Zahlen, aber in Relation zum Einkommen w&uuml;rden &auml;rmere und normalverdienende Haushalte durch eine Mehrwertsteuererh&ouml;hung deutlich st&auml;rker belastet als gutverdienende und reiche Haushalte. Von der Senkung der Einkommensteuer profitieren auf der anderen Seite jedoch sowohl absolut als auch relativ die gutverdienenden und reichen Haushalte deutlich mehr als die &auml;rmeren und normalverdienenden Haushalte. Dass dies CDU und CSU gef&auml;llt, ist verst&auml;ndlich. Dass ausgerechnet ein SPD-Finanzminister diese Umverteilung von unten nach oben nun ernsthaft in Angriff nimmt, ist jedoch gemessen an den Wahlversprechen der Partei absurd &hellip; wenn auch nicht &uuml;berraschend. Und nebenbei: Was f&uuml;r die Umverteilung gilt, gilt unisono f&uuml;r die Binnennachfrage.<\/p><p>Man k&ouml;nnte zu diesem Thema noch einiges schreiben. Der Shift von Einkommenssteuer- zu Mehrwertsteuereinnahmen ist beispielsweise auch ein weiterer Angriff auf die Kommunen, steht ihnen doch ein Teil der Einkommens-, aber nicht der Mehrwertsteuereinnahmen zu. Es ist auch unverst&auml;ndlich, warum man die Binnenwirtschaft mit der Finanzierung des Staatswesens nun noch st&auml;rker belasten will, den Exportsektor &ndash; also die gro&szlig;en Konzerne &ndash; aber ungeschoren l&auml;sst; bei Exporten f&auml;llt bekannterma&szlig;en keine Mehrwertsteuer an. Vieles Weitere w&uuml;rde hier den Rahmen sprengen.<\/p><p>Es ist vollkommen unverst&auml;ndlich, dass diese Debatte zu dieser Zeit &uuml;berhaupt gef&uuml;hrt werden muss. Was sich hier offenbart, ist &ouml;konomischer Dilettantismus in Reinkultur. Die Regierungsparteien belegen einmal mehr, dass es ihnen nicht um das Land, sondern nur um sich selbst und ihre Au&szlig;endarstellung geht. Hauptsache &bdquo;Reform&ldquo;, Hauptsache den Anschein erwecken, man tue irgendwas. Aber gleichzeitig will man sich nicht eingestehen, dass die versprochenen Entlastungen schlichtweg nicht mit den gleichzeitigen R&uuml;stungsorgien zu vereinbaren sind. Dann sollte die Politik doch zumindest so ehrlich sein und ihren W&auml;hlern reinen Wein einschenken. Ja, wir wollen Hochr&uuml;stung. Ja, was wir wollen, m&uuml;sst ihr bezahlen. Nein, es kann daher auch keine Entlastungen geben. Man k&ouml;nnte sogar auf ein &ouml;konomisches Mantra verweisen: &bdquo;There ain&rsquo;t no such thing as a free lunch&rdquo;, nichts ist umsonst. Aber klar, wer w&uuml;rde solch ehrliche Parteien noch w&auml;hlen? Dann huldigen wir doch lieber dem &ouml;konomischen Dilettantismus und schlittern sehenden Auges in die n&auml;chste Krise.<\/p><p><small>Titelbild: Victor SG\/shutterstock.com<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/3b91a6031aab41938887fc1d9f09833c\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie sitzen in einem Auto und fahren auf eine Mauer zu. Welches Pedal w&uuml;rden Sie bet&auml;tigen? Die Bremse oder das Gaspedal? Unsere Bundesregierung pr&uuml;ft derzeit allen Ernstes, ob es nicht vielleicht eine gute Idee sei, mit Vollgas in die Mauer zu krachen. Man kennt es &ndash; zwei &Ouml;konomen, drei Meinungen. 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