{"id":148951,"date":"2026-04-12T09:00:37","date_gmt":"2026-04-12T07:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148951"},"modified":"2026-04-10T12:42:40","modified_gmt":"2026-04-10T10:42:40","slug":"hinweise-der-woche-454","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148951","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148951#h01\">Neue Wehrpflicht-Regel: Junge M&auml;nner d&uuml;rfen Deutschland nicht mehr l&auml;nger ohne Genehmigung verlassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148951#h02\">EU im Irankrieg: Europas moralisches Versagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148951#h03\">Iranischer Pr&auml;sident ver&ouml;ffentlicht offenen Brief an das amerikanische Volk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148951#h04\">Libanon und die Vernichtung der letzten Hoffnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148951#h05\">Abr&uuml;stungsvertr&auml;ge: Das weltweite Gef&uuml;ge erodiert gef&auml;hrlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148951#h06\">Die EU entwickelt sich zu einem noch aggressiveren Milit&auml;rb&uuml;ndnis als die NATO <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148951#h07\">Die israelische Atombombe&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148951#h08\">Palantirs Milit&auml;r-Software machte den US-Angriff auf eine Grundschule im Iran erst m&ouml;glich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148951#h09\">Der Kampf um Ungarn: Mit welchen Tricks die EU versucht, Orbans Wiederwahl zu verhindern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148951#h10\">Inflation, Teil II: Der Fehler, den Europa zu wiederholen droht &ndash; Wie ein Energieschock falsch diagnostiziert, falsch behandelt und dann den &uuml;blichen Verd&auml;chtigen angelastet wurde<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Neue Wehrpflicht-Regel: Junge M&auml;nner d&uuml;rfen Deutschland nicht mehr l&auml;nger ohne Genehmigung verlassen<\/strong><br>\n&Auml;nderung im Wehrdienst-Modernisierungsgesetz trat weitgehend unbemerkt in Kraft. Demnach m&uuml;ssen Millionen M&auml;nner vor l&auml;ngeren Auslandsaufenthalten eine Genehmigung der Bundeswehr einholen.<br>\nSeit dem 1. Januar 2026 m&uuml;ssen alle M&auml;nner zwischen 17 und 45 Jahren eine Genehmigung beim Karrierecenter der Bundeswehr einholen, wenn sie Deutschland l&auml;nger als drei Monate verlassen wollen &ndash; egal ob f&uuml;r ein Auslandssemester, einen Job oder eine l&auml;ngere Reise. Diese Pflicht gilt nun dauerhaft und nicht mehr nur im Spannungs- oder Verteidigungsfall, also bei einer konkreten milit&auml;rischen Bedrohungslage. Die &Auml;nderung trat im Rahmen des Wehrdienst-Modernisierungsgesetzes weitgehend unbemerkt in Kraft. Zuvor berichtete die Frankfurter Rundschau dar&uuml;ber.<br>\nKonkret wurde Paragraph 2 des Wehrpflichtgesetzes (WPflG) neu gefasst. Bisher galten die Bestimmungen des Paragraphen 3, der die Genehmigungspflicht f&uuml;r l&auml;ngere Auslandsaufenthalte regelt, ausschlie&szlig;lich in zwei Extremsituationen: dem Spannungsfall, also einer vom Bundestag oder der NATO festgestellten erh&ouml;hten &auml;u&szlig;eren Bedrohung, sowie dem Verteidigungsfall, wenn das Bundesgebiet tats&auml;chlich mit Waffengewalt angegriffen wird. Seit Jahresbeginn gilt die Regelung jedoch auch au&szlig;erhalb dieser Ausnahmesituationen &ndash; also im Normalzustand.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/neue-wehrpflicht-regel-junge-maenner-duerfen-deutschland-nicht-mehr-laengere-zeit-ohne-genehmigung-verlassen-li.10028539\">Berliner Zeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/drastische-wehrpflicht-aenderung-maenner-die-deutschland-laenger-wollen-brauchen-genehmigung-zr-94248132.html\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.L.:<\/strong> Verabschiedet wurde das Gesetz <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/parlament\/plenum\/abstimmung\/abstimmung?id=984\">mit den Stimmen von CDU und SPD<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.H.:<\/strong> Was passiert dann eigentlich mit M&auml;nnern, die keine Genehmigung eingeholt haben und dann nach Deutschland zur&uuml;ckkehren? Besonders wenn sie privat oder aus beruflichen Gr&uuml;nden in nicht so genehme L&auml;nder wie z. Bsp. Russland oder China f&uuml;r einen l&auml;ngeren Zeitraum reisen oder dies auch m&uuml;ssen, weil der Arbeitgeber dies verlangt? Landen sie dann still und heimlich auf die EU-Sanktionsliste, weil es ja keine Regelung gibt?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auff&auml;llig ist, dass sich Bundesregierungen bereits seit zahlreichen Jahren nicht um die Bed&uuml;rfnisse der Bev&ouml;lkerung k&uuml;mmern. Stattdessen sorgen sie z.B. f&uuml;r immer mehr Konfrontation gegen Russland und nun mit noch mehr B&uuml;rokratie f&uuml;r noch mehr &Auml;rger.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Wenn Angst Gesetze macht: Wie das Wehrdienstgesetz einen Grundrechtseingriff im Kleingedruckten versteckte<\/strong><br>\nAb jetzt ben&ouml;tigen alle m&auml;nnlichen deutschen Staatsangeh&ouml;rigen zwischen 17 und 45 Jahren eine Genehmigung der Bundeswehr, wenn sie Deutschland l&auml;nger als drei Monate verlassen wollen. Das Auslandssemester in Frankreich, das Schuljahr in den USA, die Montage in der Schweiz, der junge Mensch, der einfach mal raus will, sie alle brauchen jetzt die Erlaubnis einer Beh&ouml;rde, die den meisten von ihnen bisher nie begegnet ist.<br>\nWie das passiert ist? &sect; 3 Abs. 2 des Wehrpflichtgesetzes enth&auml;lt die Genehmigungspflicht seit 1956. Ge&auml;ndert wurde kein Wort daran. Verschoben wurde die Anwendungsvorschrift in &sect; 2 WPflG &mdash; und dadurch gilt die Genehmigungspflicht seit Neujahr nicht mehr nur im Spannungs- und Verteidigungsfall, sondern in der Normalzeit. Die Gesetzesbegr&uuml;ndung erw&auml;hnt diese Rechtsfolge nicht.<br>\nWer das beim ersten Lesen verstanden hat, m&ouml;ge sich melden.<br>\nGesetze werden f&uuml;r Menschen geschrieben. F&uuml;r den 17-J&auml;hrigen, der nach der Schule ein Jahr in die Welt will und f&uuml;r den Handwerker auf einer Baustelle in &Ouml;sterreich. Jeder muss verstehen k&ouml;nnen, was das Gesetz von ihm verlangt. Das ist kein Luxus. Das ist Rechtsstaatlichkeit.<br>\nIch lese Gesetze beruflich. Als Strafverteidiger geh&ouml;rt das zu meinem Alltag. Und selbst mir ist beim ersten Lesen des Wehrdienst-Modernisierungsgesetzes (BT-Drs. 21\/1853; BGBl. 2025 I Nr. 370) nicht aufgefallen, was dort im Kleingedruckten passiert ist. Das allein sagt genug.<br>\nMonatelang blieb die Ausreisegenehmigungspflicht in den &ouml;ffentlich sichtbaren Debatten praktisch unsichtbar. Ein Grundrechtseingriff, der Millionen betrifft und &uuml;ber den nicht offen gestritten wird &mdash; das ist ein menschliches Problem, weil er Menschen betrifft, die gar nicht wissen, dass er sie betrifft.<br>\nUnd es ist das Ergebnis einer Emp&ouml;rungsgesetzgebung aus Angst &mdash; in drei Akten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anwalt.de\/rechtstipps\/wenn-angst-gesetze-macht-wie-das-wehrdienstgesetz-einen-grundrechtseingriff-im-kleingedruckten-versteckte-267666.html\">anwalt.de<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Denn sie wissen nicht, was sie tun<\/strong><br>\n&Uuml;berzeugend ist dieser Ansatz nicht, schon weil eine Verwaltungsvorschrift nicht dazu taugt, einen Fehler in einem Gesetz zu korrigieren. Eine Verwaltungsvorschrift entfaltet als blo&szlig;e Innenrechtsnorm keine unmittelbare Au&szlig;enwirkung gegen&uuml;ber dem B&uuml;rger. Das hei&szlig;t: Der B&uuml;rger kann sich auf ihren Inhalt im Streitfall nur eingeschr&auml;nkt berufen. Die Verwaltungsvorschrift steuert zwar den Gesetzesvollzug, sie kann aber nicht eine gesetzlich normierte Genehmigungspflicht suspendieren. Solange &sect; 3 Abs. 2 WPflG in seiner derzeitigen Fassung eine Genehmigung tatbestandlich voraussetzt, bleibt die Pflicht formell bestehen, unabh&auml;ngig davon, ob die Verwaltung von ihrer Durchsetzung absieht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/hintergruende\/h\/wehrdienst-wehrpflicht-genehmigung-ausland-maenner-gesetz-bundeswehr\">LTO<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das nimmt abenteuerliche Z&uuml;ge an, die jedoch f&uuml;r das Ziel Kriegst&uuml;chtigkeit n&uuml;tzlich sind. Als Verantwortlicher dieses Gesetzes h&auml;tte <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102333\">der fr&uuml;here Oberb&uuml;rgermeister der Friedensstadt Osnabr&uuml;ck<\/a> wissen m&uuml;ssen, was es beinhaltet. Es gilt: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148776\">&ldquo;Diese Regelung muss die Politik so schnell es nur geht ersatzlos streichen&rdquo;<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Willkommen in Absurdistan<\/strong><br>\nDer Bundeswehr mangelt es an allem. Und jetzt sollen auch noch alle 17- bis 45-j&auml;hrigen M&auml;nner einen Antrag stellen, wenn sie l&auml;nger im Ausland sind? [&hellip;]<br>\nZust&auml;ndig f&uuml;r die Antr&auml;ge sind die 15 Karrierecenter der Bundeswehr. 15! Allein etwa 70.000 junge M&auml;nner studieren im Ausland. Zehntausende reisen, arbeiten oder leisten ehrenamtliche Dienste jenseits der deutschen Grenzen. Man darf gespannt sein, mit welchem Personal die Bundeswehr diese vielen Genehmigungen erteilen will. Man k&ouml;nnte die Bearbeitung nat&uuml;rlich auch automatisieren, wenn man denn digital gut aufgestellt w&auml;re.<br>\nBundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) will damit offenbar sicherstellen, dass jederzeit eine &bdquo;Wehrerfassung&ldquo; m&ouml;glich ist. Ja, und dann? In welchen Stuben, Betten und Kasernen sollen die Wehrerfassten denn im Ernstfall untergebracht werden? An welchen Waffen trainieren? Beziehungsweise: Was f&uuml;r einen Sinn soll das alles &uuml;berhaupt ergeben, wenn die Wehrpflicht weiter ausgesetzt bleibt? Die &ndash; wenn auch zun&auml;chst theoretische &ndash; Beschneidung der Freiheitsrechte junger M&auml;nner tr&auml;gt jedenfalls nicht dazu bei, den Wehrdienst in irgendeiner Form attraktiver zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Wehrpflichtdebatte\/!6168675\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>EU im Irankrieg: Europas moralisches Versagen<\/strong><br>\nEurop&auml;ische Spitzenpolitiker verfolgen den Krieg gegen Iran kommentarlos. Sie sind zu feige, sich deutlich gegen Trump und Netanjahu zu positionieren.<br>\nW o war Europa? Was haben die EU-Politiker getan, um US-Pr&auml;sident Donald Trump und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu im Iran zu stoppen und das Schlimmste zu verhindern? Diese Frage wird Bundeskanzler Friedrich Merz, EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen und viele andere europ&auml;ische Politiker noch lange verfolgen. Denn sie haben nichts getan. Als Trump und Netanjahu den v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieg starteten, haben Merz und von der Leyen daf&uuml;r sogar noch Verst&auml;ndnis gezeigt.<br>\nAls Trump drohte, das ganze Land auszuschalten, haben sie sich weggeduckt. Als er schlie&szlig;lich die Ausl&ouml;schung der iranischen Zivilisation ank&uuml;ndigte, haben sie geschwiegen. Es war ein sch&auml;ndliches Schweigen. Die EU und ihre selbst ernannte F&uuml;hrungsmacht Deutschland haben auf ganzer Linie versagt. Wenn die USA und Iran nicht in letzter Minute einen Waffenstillstand ausgerufen h&auml;tten, w&auml;ren die meisten EU-Au&szlig;enpolitiker zu stillschweigenden Komplizen eines apokalyptischen Vernichtungskriegs geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Zum-Irankrieg-schweigende-Spitzenpolitker-Europas-moralisches-Versagen\/!6169141\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Irankrieg: Diese kafkaeske Sprachregelung entlarvt die EUrop&auml;er<\/strong><br>\nDie EU ist immer noch nicht willens, den Angriffskrieg der USA und Israels im Iran klar zu verurteilen. Statt die Kriegsverbrechen zu benennen und sich davon zu distanzieren, greifen EU-Politiker wie Ratspr&auml;sident Costa zu einer kafkaesken Sprachregelung.<\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;Das ganze Land kann in einer Nacht ausgeschaltet werden, und diese Nacht k&ouml;nnte morgen sein&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>Diese ungeheuerliche Drohung hat US-Pr&auml;sident Trump am Montag ausgesprochen. Sie ist apokalyptisch und mu&szlig; auf das Entschiedenste zur&uuml;ckgewiesen werden &ndash; gerade von den EUrop&auml;ern, die ja angeblich immer noch Werte und Regeln verteidigen.<br>\nDoch was sagt EU-Ratspr&auml;sident Costa, der f&uuml;r die 27 EU-Staaten sprechen will?<\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;Jeder Angriff auf zivile Infrastruktur, insbesondere auf Energieanlagen, ist illegal und inakzeptabel. Das gilt f&uuml;r den Krieg Russlands in der Ukraine und das gilt &uuml;berall.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>Folgt man &ldquo;Politico&rsquo;&rdquo;, so hat Costa damit Trump &ldquo;gewarnt&rdquo;. Allerdings hat Costa den Namen Trump gar nicht erw&auml;hnt. Er hat es auch unterlassen, die USA und Israel als Angreifer zu bezeichnen. Und eine Warnung sucht man bei Costa ohnehin vergeblich.<br>\nDas ist kein Zufall.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/irankrieg-diese-kafkaeske-sprachregelung-entlarvt-die-europaeer\/\">Lost in Europe<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Ein offenkundig ratloser Bundeskanzler<\/strong><br>\nIn seiner Erkl&auml;rung zum Iran-Krieg ergeht sich Bundeskanzler Merz in Abhandlungen &uuml;ber Au&szlig;enpolitik. &Uuml;ber die Sorgen der Menschen in Deutschland &ndash; kein Wort. Warum k&uuml;mmert er sich nicht um das, was er entscheiden kann?<br>\nEr ist also wieder da, der Bundeskanzler. Von wegen ausgiebiger Oster-Urlaub. Friedrich Merz regiert. Das jedenfalls war seine Botschaft in einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz. Da so etwas ungew&ouml;hnlich ist, war die Erwartungshaltung gro&szlig;, die anschlie&szlig;ende Ern&uuml;chterung noch gr&ouml;&szlig;er.<br>\nMerz hat viel geredet, aber wenig gesagt. Jedenfalls nichts, was B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen beruhigen k&ouml;nnte. Merz being Merz &ndash; einmal mehr ohne jegliche Empathie.<br>\nDass Menschen wegen des Krieges und der Folgen f&uuml;r Deutschland, f&uuml;r das eigene Leben, verunsichert, ver&auml;ngstigt, ver&auml;rgert sind &ndash; kein Wort dazu. Stattdessen: Abhandlungen &uuml;ber Au&szlig;enpolitik. Die gro&szlig;e internationale B&uuml;hne. Und so schildert er, mit wem er alles &uuml;ber Ostern telefoniert, an den Feiertagen gesprochen, Kontakt hatte: Trump, Netanjahu und bald auch wieder mit irgendwem in Iran.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/irankrieg-bundeskanzler-merz-statement-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Iranischer Pr&auml;sident ver&ouml;ffentlicht offenen Brief an das amerikanische Volk<\/strong><br>\nW&auml;hrend Trump das Ende des Iran-Kriegs verk&uuml;nden will, ver&ouml;ffentlicht der iranische Pr&auml;sident einen offenen Brief an die Amerikaner und weitere Kriegs-Updates<br>\nAuszug:<br>\nDer iranische Pr&auml;sident Masoud Pezeshkian hat einen offenen Brief an das amerikanische Volk ver&ouml;ffentlicht, in dem er in Frage stellt, ob Washington wirklich &bdquo;America First&ldquo; setzt oder lediglich als &bdquo;Stellvertreter Israels&ldquo; agiert, der bereit ist, &bdquo;bis zum letzten amerikanischen Soldaten&ldquo; zu k&auml;mpfen.<br>\nIn der Botschaft vom Mittwoch, die die Wurzeln der Spannungen zwischen den USA und dem Iran bis zum Staatsstreich von 1953 zur&uuml;ckverfolgt und gleichzeitig die j&uuml;ngsten Bombenangriffe auf die iranische Infrastruktur verurteilt, stellt Pezeshkian fest, dass Teheran keine Feindseligkeit gegen&uuml;ber gew&ouml;hnlichen Amerikanern hegt. Stattdessen fordert er die US-Bev&ouml;lkerung auf, hinter die &bdquo;k&uuml;nstlich geschaffenen Narrative&ldquo; zu blicken, und argumentiert, dass die wahrgenommene iranische Bedrohung eine Erfindung des milit&auml;risch-industriellen Komplexes und israelischer politischer Interessen sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/iran\/iranischer-praesident-veroeffentlicht-offenen-brief-an-das-amerikanische-volk\">Seniora.org<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wer wird Milliarden an Reparationen an den Iran zahlen? Wir werden es tun.<\/strong><br>\nDoyle: &ldquo;Trump verwechselt taktische Erfolge mit strategischen Ergebnissen&rdquo;<br>\nSollte der Iran in den kommenden Jahren als souver&auml;ner Staat &uuml;berleben und die Kontrolle &uuml;ber die Stra&szlig;e von Hormus behalten, werden L&auml;nder wie Australien, Neuseeland, Gro&szlig;britannien, S&uuml;dkorea und Japan Hunderte Milliarden Dollar an Reparationen f&uuml;r den US-israelischen Krieg gegen den Iran zahlen m&uuml;ssen.<br>\nLaut Lloyds haben die Zahlungen bereits begonnen und k&ouml;nnten nach dem Ende der Kampfhandlungen auf &uuml;ber 200 Millionen Dollar pro Tag ansteigen. Daf&uuml;r muss der Iran die Aggressoren in Schach halten und sicherstellen, dass er notfalls die Kontrolle &uuml;ber die f&uuml;r die Weltwirtschaft lebenswichtigen &Ouml;l-, Gas- und D&uuml;ngemittellieferungen erlangen kann. Wenn Sie also das n&auml;chste Mal ein Bild spektakul&auml;rer US-israelischer Gewalt sehen, denken Sie daran: &bdquo;Daf&uuml;r muss ich vielleicht bezahlen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/iran\/wer-wird-milliarden-an-reparationen-an-den-iran-zahlen-wir-werden-es-tun\">Seniora.org<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Die Waffenruhe im Iran ist eine Niederlage f&uuml;r den Militarismus<\/strong><br>\nDer Irankrieg war so ein Fiasko, dass die USA keine andere Wahl hatten, als einem Waffenstillstand zuzustimmen. Der Frieden h&auml;ngt nun davon ab, ob es gelingt, Donald Trumps Illusion aufrechtzuerhalten, er habe einen gro&szlig;en Sieg errungen.<br>\nObwohl er erst vor sechs Wochen begonnen hat, d&uuml;rfte Donald Trumps Krieg gegen den Iran die wohl schlechteste au&szlig;enpolitische Entscheidung der USA des noch jungen, wenn auch an schlechten Entscheidungen reichen 21. Jahrhunderts sein.<br>\nDer Krieg war und ist eine Katastrophe auf praktisch allen Ebenen und f&uuml;r fast alle Beteiligten. Wir sollten uns freuen, dass es nun die Chance auf sein Ende zu geben scheint. Ob es tats&auml;chlich dazu kommt, h&auml;ngt leider von weit mehr ab als vom launischen, leicht ablenk- und beeinflussbaren Pr&auml;sidenten der Vereinigten Staaten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/waffenruhe-frieden-verhandlungen-iran-trump-israel-krieg\">Jacobin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Libanon und die Vernichtung der letzten Hoffnung<\/strong><br>\nDie meisten St&auml;dte im S&uuml;dlibanon sind leer. Die Luft, die ehemals nach trockenen Zedernbl&auml;ttern und Oliven roch, riecht jetzt nach Asche und Staub. Beim Fahren durch den S&uuml;den ist in einigen D&ouml;rfern jedes zweite oder dritte Haus zerst&ouml;rt, manche sind nur noch ein Haufen Tr&uuml;mmer. Die Stra&szlig;en sind kaputt, &uuml;berall liegt Ger&ouml;ll. Es erinnert an die Bilder aus Gaza.<br>\nSeit Anfang M&auml;rz wurden im Libanon mindestens 1.238 Menschen get&ouml;tet, darunter 124 Kinder. Dar&uuml;ber hinaus wurden 52 Rettungskr&auml;fte und mindestens 23 Medienschaffende get&ouml;tet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/libanon-und-die-vernichtung-der-letzten-hoffnung-euer-terror-ist-unser-ueberleben\/\">etos.media<\/a>\n<p>dazu: <strong>Libanon &ndash; Israel bombardiert Rettungswagen, Kliniken und Br&uuml;cken<\/strong><br>\nDer Sprecher der israelischen Armee ver&ouml;ffentlichte am letzten M&auml;rz-Wochenende die &bdquo;dringende und ernste Warnung&ldquo; an Rettungsfahrzeuge und medizinische Einrichtungen, die milit&auml;risch von der &bdquo;Terrororganisation&ldquo; Hisbollah genutzt w&uuml;rden. Sollte das nicht aufh&ouml;ren, werde Israel &bdquo;in &Uuml;bereinstimmung mit dem internationalen Recht&ldquo; dagegen vorgehen. IDF-Sprecher Oberst Avichay Adraee ist im Libanon gut bekannt. Seine &bdquo;Warnungen&ldquo; bringt er in Arabisch vor, sie bedeuten Vertreibung, Zerst&ouml;rung und Tod.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/libanon-israel-bombardiert-rettungswagen-kliniken-und-bruecken\/\">Globalbridge<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Nahostkonflikt: Israel bombt weiter<\/strong><br>\nDie gr&ouml;&szlig;ten Angriffe auf Libanon seit Kriegsbeginn sorgen weltweit f&uuml;r Kritik. Iranische Regierung sieht Verletzung der Waffenruhe<br>\nMehr als 250 Tote, weit &uuml;ber tausend Verletzte, massive Sch&auml;den an der zivilen Infrastruktur und die Gefahr, dass auch der Krieg im Iran wieder eskaliert: Das ist das Resultat der israelischen Weigerung, sich an die in der Nacht zu Mittwoch geschlossene Waffenruhe zu halten. Am Donnerstag mittag erkl&auml;rte der iranische Pr&auml;sident Massud Peseschkian, der ein Ende des Kriegs gegen den Libanon zur &raquo;zentralen Bedingung&laquo; f&uuml;r ein dauerhaftes Abkommen mit den USA erkl&auml;rt hat, durch die andauernden israelischen Attacken auf den Libanon w&uuml;rden Verhandlungen sinnlos. Der Iran werde die libanesische Bev&ouml;lkerung nicht im Stich lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/520619.nahostkonflikt-israel-bombt-weiter.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Abr&uuml;stungsvertr&auml;ge: Das weltweite Gef&uuml;ge erodiert gef&auml;hrlich<\/strong><br>\nOhne ein Mindestmass an Vertrauen und Kooperationsbereitschaft selbst zwischen verfeindeten Staaten w&auml;re die Vereinbarung all dieser Abkommen nicht m&ouml;glich gewesen. Die mit diesen Abkommen in den letzten fast 70 Jahren geschaffene internationale R&uuml;stungskontroll- und Abr&uuml;stungsarchitektur war und ist auch weiterhin ein wesentlicher Beitrag zur Stabilit&auml;t zwischen Staaten und Staatengruppen oder Milit&auml;rbl&ouml;cken in einer immer konfliktreicheren Welt.<br>\nDoch seit Anfang des Jahrtausends findet eine besorgniserregende Erosion dieser Architektur statt. Ausgel&ouml;st wurde diese Erosion zun&auml;chst vor allem durch die Aufk&uuml;ndigung von Vertr&auml;gen durch die USA, der st&auml;rksten Milit&auml;rmacht der Welt. Russland hat diese K&uuml;ndigungen zum Teil nachvollzogen. Hinzu kommt die seit Jahrzehnten anhaltende Weigerung der f&uuml;nf offiziellen Atomwaffenm&auml;chte (USA, Russland, China, Frankreich und Grossbritannien), ihre v&ouml;lkerrechtlich verbindlichen Abr&uuml;stungsverpflichtungen zu erf&uuml;llen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/abruestungsvertraege-das-weltweite-gefuege-erodiert-gefaehrlich\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die EU entwickelt sich zu einem noch aggressiveren Milit&auml;rb&uuml;ndnis als die NATO <\/strong><br>\nDie gestiegenen milit&auml;rischen Ambitionen der EU sind nicht nur in Worten, sondern auch in Taten erkennbar. So ist laut einem im M&auml;rz von der Zeitung Wsgljad erstellten &ldquo;Ranking unfreundlicher Regierungen&rdquo; ein besonderer Anstieg der Feindseligkeit in den nordeurop&auml;ischen L&auml;ndern zu beobachten, insbesondere in Lettland, Litauen, Finnland und Estland.<br>\nDer Hauptgrund f&uuml;r ihre Spitzenposition in dieser Rangliste ist eine Reihe von Vorf&auml;llen mit ukrainischen Drohnen, die zum Zweck von Angriffen auf Russland den Luftraum dieser Republiken durchflogen. Dabei wurde das Vorgehen Kiews von diesen Staaten nicht verurteilt. Gleichzeitig verzeichnen die baltischen und skandinavischen L&auml;nder Rekordausgaben im R&uuml;stungsbereich.<br>\nAuch andere EU-Mitglieder ziehen nach. So k&uuml;ndigte die EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen im vergangenen Jahr an, 800 Milliarden Euro f&uuml;r die St&auml;rkung der Verteidigungsf&auml;higkeit der Union bereitzustellen, um &ldquo;Frieden in der Ukraine zu erreichen&rdquo;. Vor diesem Hintergrund betonte der polnische Ministerpr&auml;sident Donald Tusk sogar die Wichtigkeit, im neuen Wettr&uuml;sten mit Russland den &ldquo;Sieg&rdquo; der Alten Welt zu erringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/europa\/276022-eu-entwickelt-sich-zu-noch\/\">RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Europa wird nicht blo&szlig; verr&uuml;ckt &ndash; es bereitet einen Krieg vor: Warum lassen die Europ&auml;er das zu?<\/strong><br>\nIhnen wird erfolgreich die Angst eingefl&ouml;&szlig;t, ein direkter Krieg mit Russland sei unvermeidlich.<br>\nErst vor wenigen Tagen erkl&auml;rte Dominique Tardif (nicht wundern, er schreibt sich wirklich so, Anm. d. Red.), stellvertretender Befehlshaber der Luftwaffe Frankreichs, in einem Interview an Politico, die Luftwaffe m&uuml;sse auf einen wahrscheinlichen Konflikt mit Russland vorbereitet sein. Dies ist nur eine j&uuml;ngste, aber bei Weitem nicht die erste derartige Aussage in den letzten Jahren. Sie h&auml;ufen sich.<br>\nEines der Ziele hierbei ist, die &Ouml;ffentlichkeit auf die Annahme der Idee angeblicher Unvermeidbarkeit eines solchen Krieges vorzubereiten. Das zweite Ziel ist es, die zunehmende Militarisierung der Europ&auml;ischen Union, die auf Kosten der Steuerzahler stattfindet und mit sinkendem Lebensstandard einhergeht, zu rechtfertigen (dem dient auch die st&auml;ndig wiederholte Behauptung, die USA seien nicht mehr in der Lage, die Sicherheit Europas zu gew&auml;hrleisten).<br>\nDie Logik der Kriegsvorbereitung, in deren Rahmen Europa operiert, ist nicht so absurd, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Schlie&szlig;lich leiden dabei nicht alle Unternehmen &ndash; im Gegenteil, einige profitieren sogar. Vor allem jene, die direkt an der Militarisierung beteiligt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/276310-europa-wird-nicht-bloss-verrueckt-es-bereitet-krieg\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Vorboten einer Milit&auml;r-EU<\/strong><br>\nIm politischen Berlin brodelt es: Donald Trumps neuester Krieg l&auml;sst die deutsche Konjunktur nicht aus dem Keller, die Kriegst&uuml;chtigkeit gegen &bdquo;Putin&ldquo; kommt trotz gr&ouml;&szlig;ter Anstrengungen der Medienteilstreitkraft nur langsam voran und Viktor Orb&aacute;n blockiert die 90-Milliarden-Euro-Geldversenkung im Kiewer Korruptionsloch. Dabei hatte er die im Dezember mitbeschlossen, verhindert aber per Veto jetzt den Folgebeschluss f&uuml;r die Kreditaufnahme.<br>\nSo kann das nicht weitergehen, ist offenbar bei Hofe in Berlin beschlossen worden: Das Einstimmigkeitsprinzip im Europ&auml;ischen Rat muss weg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/vorboten-einer-militaer-eu-4813426\/\">unsere zeit<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Schostakowitsch, Habermas und Putin: Warum Geschichtsvergessenheit t&ouml;dlich sein kann. Ostermarsch 2026 &ndash; Alpirsbach. Dr. Ulrich Bausch<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/20260404-Ostermarschrede-26-Alpirsbach.pdf\">PDF<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die israelische Atombombe&hellip;<\/strong><br>\n&hellip;ist eine deutsche Atombombe.<br>\nEs war erfrischend, als Bundeskanzler Merz seinen Mut zusammennahm und zu dem US-israelischen Angriff auf den Iran verk&uuml;ndete: &bdquo;Dies ist nicht unser Krieg.&ldquo; Er sollte noch einen zweiten Schritt gehen und endlich zugeben, wer Israel zu seiner Atombombe verholfen hat: Konrad Adenauer. Die Patente stammten aus der Nazi-Waffenschmiede und trugen die Unterschrift deutscher Atomwissenschaftler wie Werner Heisenberg, Karl-Friedrich von Weizs&auml;cker und Karl Wirtz vom Kaiser-Wilhelm-Institut f&uuml;r Physik, Paul Harteck und Wilhelm Groth von der Universit&auml;t Hamburg sowie Kurt Diebner vom Heereswaffenamt.<br>\nUmgesetzt wurde dieses Know-how ab 1959 am israelischen Weizman-Institut in Rehovoth vom Kernphysiker Wolfgang Gentner und dem Pr&auml;sidenten der Max-Planck-Gesellschaft, Otto Hahn. Beide waren bereits in Hitlers Uranverein mit von der Partie gewesen. Finanziert wurde das auf Anweisung des Bonner Bundeskanzlers mit der streng geheimen Operation &bdquo;Gesch&auml;ftsfreund&ldquo;, weder das Parlament und nicht einmal das Kabinett waren eingeweiht. Und das Uran stammte aus Argentinien und wurde, mit Wissen der US-Regierung, &uuml;ber die Nukem nach Israel geliefert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/die-israelische-atombombe\/\">Gaby Weber im Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Palantirs Milit&auml;r-Software machte den US-Angriff auf eine Grundschule im Iran erst m&ouml;glich<\/strong><br>\nAm 28. Februar 2026, am ersten Morgen der Operation &bdquo;Epic Fury&ldquo;, griffen US-Streitkr&auml;fte die Shajareh-Tayyebeh-Grundschule in Minab im S&uuml;den Irans mindestens zweimal w&auml;hrend des Unterrichts an. Nach den vorliegenden Angaben starben zwischen 175 und 180 Menschen, die meisten von ihnen M&auml;dchen zwischen sieben und zw&ouml;lf Jahren. Wie konnte das passieren? Das Grundproblem ist ein milit&auml;risches System, das Zielauswahl, Vorbereitung und Angriff stark beschleunigt. Das Bombardement der Grundschule in Minab steht damit f&uuml;r ein Problem, das tiefer reicht als die &uuml;bliche Debatte &uuml;ber KI.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/iran-krieg-ki-palantir-maven\/\">Kontrast.at<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Riesige Datenmengen, t&ouml;dliche Folgen<\/strong><br>\nKI-gest&uuml;tzte Waffensysteme kommen weltweit zum Einsatz. Dabei geht es weniger um selbstfliegende Kampfjets und Kampfroboter als um milit&auml;rische Entscheidungen.<br>\nWie Kriegsf&uuml;hrung mit K&uuml;nstlicher Intelligenz aussehen k&ouml;nnte, zeigte neulich Cameron Stanley aus dem US-Verteidigungsministerium auf einer Konferenz von Palantir. In wenigen Minuten erkl&auml;rte er die Software &bdquo;Maven&ldquo;: Markierte Ziele landen mit nur drei Mausklicks in einer Art Projektmanager. &bdquo;Linksklick, Rechtsklick, Linksklick&ldquo;. Hier wandern sie entlang der &bdquo;kill chain&ldquo;, also dem Prozess von der Identifizierung des Ziels bis zum Angriff: Zuordnung ausstehend, zugeordnet, in Ausf&uuml;hrung, abgeschlossen. Am Ende explodiert auf dem Bildschirm ein Geb&auml;ude.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Kuenstliche-Intelligenz-im-Krieg\/!6165983\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der Kampf um Ungarn: Mit welchen Tricks die EU versucht, Orbans Wiederwahl zu verhindern<\/strong><br>\nDass die Wahlen in Ungarn am 12. April nicht nur f&uuml;r Ungarn, sondern f&uuml;r die ganze EU schicksalhaft werden, habe ich mehrmals thematisiert. Hier zeige ich, mit welchen Tricks die EU sich in den Wahlkampf einmischt, um Orbans Wahlsieg zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/anti-spiegel.ru\/2026\/mit-welchen-tricks-die-eu-versucht-orbans-wiederwahl-zu-verhindern\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p>dazu: <strong>Im Interesse der EU oder des Landes?<\/strong><br>\nAm 12. April wird in Ungarn ein neues Parlament gew&auml;hlt. Mit der Wahl entscheidet sich auch, wer k&uuml;nftig als Ministerpr&auml;sident das Land f&uuml;hren wird. Die vergangenen 16 Jahre hie&szlig; der Amtsinhaber Viktor Orb&aacute;n. Glaubt man der Berichterstattung der gro&szlig;en deutschen Medien, wird sich das nun &auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/im-interesse-der-eu-oder-des-landes-4813438\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Inflation, Teil II: Der Fehler, den Europa zu wiederholen droht &ndash; Wie ein Energieschock falsch diagnostiziert, falsch behandelt und dann den &uuml;blichen Verd&auml;chtigen angelastet wurde<\/strong><br>\nDa die &Ouml;lpreise im Zuge des Iran-Krieges erneut steigen, droht Europa einen schweren Fehler zu wiederholen. Die vertraute Panik ist bereits zur&uuml;ck. Die Energiekosten steigen, die Inflations&auml;ngste kehren zur&uuml;ck, und Zentralbanker deuten wieder an, dass die Zinsen hoch bleiben oder sogar weiter steigen m&uuml;ssten. Das sollte die Europ&auml;er beunruhigen. Denn als Europa das letzte Mal mit einem gro&szlig;en Energieschock konfrontiert war, erlitt es diesen nicht nur. Es reagierte darauf auch noch mit der falschen makro&ouml;konomischen Medizin und half so mit, den Kontinent in unn&ouml;tige wirtschaftliche Schw&auml;che zu treiben.<br>\nUnd diese Gefahr trifft auf ein Europa, das schon wieder von den altbekannten Strukturgeschichten umstellt ist. In Zeitungen und politischen Debatten h&ouml;rt man sie erneut &uuml;berall: Europa falle zur&uuml;ck, es gebe zu wenig Innovation, zu viel B&uuml;rokratie, zu starre Arbeitsm&auml;rkte, zu gro&szlig;z&uuml;gige Wohlfahrtsstaaten und zu selbstzufriedene Unternehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/04\/08\/inflation-teil-ii-der-fehler-den-europa-zu-wiederholen-droht-wie-ein-energieschock-falsch-diagnostiziert-falsch-behandelt-und-dann-den-ueblichen-verdaechtigen-angelastet-wurde1\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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