{"id":149100,"date":"2026-04-15T10:00:05","date_gmt":"2026-04-15T08:00:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149100"},"modified":"2026-04-15T13:33:20","modified_gmt":"2026-04-15T11:33:20","slug":"leidgenossen-langes-arbeiten-ist-kaese-in-der-schweiz-wie-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149100","title":{"rendered":"Leidgenossen. Langes Arbeiten ist K\u00e4se \u2013 in der Schweiz wie in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p>Die Deutschen sollen st&auml;rker ranklotzen, so wie unsere Nachbarn aus den Alpen, die sind schlie&szlig;lich reicher als wir. Von wegen: L&auml;nger Dienst zu schieben, bringt den Eidgenossen nur Nachteile, also Stress, Krankheit, fr&uuml;he Berufsunf&auml;higkeit, h&ouml;heren Lohndruck. Und das mit der Vereinbarkeit von Job und Familie bleibt, wie bei uns, vor allem an den Frauen h&auml;ngen, nur noch mal mehr. Steht so alles in einer neuen Studie, die medial aber komplett untergegangen ist. Von <strong>Ralf Wurzbacher<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDie Deutschen m&uuml;ssen endlich wieder <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/merz-kritisiert-vier-tage-woche-und-work-life-balance-wir-mussen-in-diesem-land-wieder-mehr-arbeiten-13687588.html\">&bdquo;mehr und vor allem effizienter arbeiten&ldquo;<\/a>, meint der Bundeskanzler. &bdquo;Mit Viertagewoche und Work-Life-Balance werden wir den Wohlstand dieses Landes nicht erhalten k&ouml;nnen.&ldquo; Verstanden? Mehr Maloche, mehr Leistung, mehr Gl&uuml;ck. &Uuml;bers Wochenende hatten die Koalition&auml;re von Union und SPD viele Stunden und bis in die Nacht hinein &bdquo;geackert&ldquo;. Herausgekommen sind: ein <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/koalition-entlastungen-100.html\">Zweimonatstankrabatt von 17 Cent pro Liter<\/a> &ndash; sofern die &Ouml;lmultis mitspielen &ndash;, ein abgabenfreier &bdquo;Krisenbonus&ldquo; von bis zu 1.000 Euro f&uuml;r Besch&auml;ftigte &ndash; sofern der Arbeitgeber mitspielt &ndash; und ein Nachschlag bei der Tabaksteuer &ndash; ein Raucherbein mehr f&uuml;r den Fiskus.<\/p><p>Nichts wurde es dagegen mit Tempolimit, Hilfen f&uuml;r sozial Bed&uuml;rftige und &Uuml;bergewinnsteuer f&uuml;r Abzockerkonzerne. Sieht so also der Mehrertrag bei Mehrarbeit aus? Oder doch eher das St&uuml;ckwerk von Faulenzern, Arbeits- und Leistungsverweigern, die auf hochbezahlten Sesselfurzerstellen ihre Amtszeit auf Kosten der Menschen im Land absitzen. Im Klartext: Friedrich Merz und Katherina Reiche (beide CDU), Lars Klingbeil und B&auml;rbel Bas (beide SPD) sind seit bald einem Jahr damit &bdquo;besch&auml;ftigt&ldquo;, leistungslose Extraprofite f&uuml;r Monopolkapitalisten, Finanzindustrielle und Wohlhabende zu sichern, aber stellen sich hin und verlangen vom einfachen B&uuml;rger: Du musst mehr ranklotzen! Unter normalen Umst&auml;nden schreit so etwas nach Totalsanktion.<\/p><p><strong>Wahnsinn und Widersinn<\/strong><\/p><p>Aber normal war einmal. Heute hat der Wahnsinn Methode und der Widersinn Hochkonjunktur. Laut Koalitionsvertrag setzt die Bundesregierung auf steuerfreie &Uuml;berstundenzuschl&auml;ge, Anreize, um Teilzeitbesch&auml;ftigung zu &uuml;berwinden, eine Aktivrente f&uuml;r die, die &uuml;ber die gesetzliche Regelaltersgrenze hinaus weiterarbeiten, und nat&uuml;rlich die Abl&ouml;sung des Achtstundentages durch Einf&uuml;hrung einer <a href=\"https:\/\/www.koalitionsvertrag2025.de\/sites\/www.koalitionsvertrag2025.de\/files\/koav_2025.pdf\">&bdquo;w&ouml;chentlichen anstatt einer t&auml;glichen H&ouml;chstarbeitszeit&ldquo;<\/a>. Dabei spricht gegen das Narrativ vom &bdquo;arbeitsm&uuml;den&ldquo; Deutschen so ziemlich alles, wie die NachDenkSeiten zuletzt <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133790\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134098\">hier<\/a> thematisiert hatten.<\/p><p>In K&uuml;rze: Hierzulande wird mehr gearbeitet denn je. Es gab nie mehr Erwerbspersonen. J&auml;hrlich werden in Massen &Uuml;berstunden geleistet, davon mehr als die H&auml;lfte unbezahlt. Die Wirtschaftskraft bemisst sich an der Produktivit&auml;t, den Lohnst&uuml;ckkosten, nicht an Arbeitszeiten. Studien belegen eine Kausalit&auml;t zwischen Arbeitszeitverk&uuml;rzung und h&ouml;herer Produktivit&auml;t bei mehr Wohlbefinden und besserer Gesundheit der Mitarbeiter. Die fortschreitende Rationalisierung (Digitalisierung, K&uuml;nstliche Intelligenz) ersetzt sukzessive die menschliche Arbeitskraft, zumal die offiziellen Arbeitslosenzahlen schon heute bei &uuml;ber drei Millionen liegen. Im Schatten der Statistik stehen sogar deutlich mehr Menschen ohne Job da.<\/p><p><strong>&bdquo;Sozialvertr&auml;gliches Fr&uuml;hableben&ldquo;<\/strong><\/p><p>Von all dem liest man in den Leitmedien wenig bis gar nichts. Stattdessen beten sie die alte Leier von den &bdquo;ausufernden Sozialabgaben&ldquo; und der &bdquo;demographischen Katastrophe&ldquo; nach, weshalb etwa die gesetzliche Rente nur zu retten w&auml;re, wenn die Menschen bis ins hohe Alter berufst&auml;tig blieben. Die individuellen und gesellschaftlichen Folgekosten werden in der Regel ausgeblendet, etwa die, dass ein langes Arbeitsleben h&auml;ufig zu Krankheiten und Gebrechen f&uuml;hrt und &bdquo;sozialvertr&auml;gliches Fr&uuml;hableben&ldquo; im Speziellen die &auml;rmeren Schichten trifft. Und nat&uuml;rlich bleibt das Naheliegende unausgesprochen: Bei einer sp&auml;teren Renteneintrittsgrenze verlieren diejenigen, die es nicht bis zum Tag X schaffen, noch mehr ihrer Anwartschaften, was ihren Lebensabend noch karger macht. Das ist der zentrale Antrieb hinter der kommenden &bdquo;gro&szlig;en Rentenreform&ldquo;. Schwarz-Rot will vordergr&uuml;ndig die Ausgaben dr&uuml;cken, allen voran die Lohnnebenkosten. Was sie damit langfristig anrichten, steht auf einem anderen Blatt und hat nicht zu interessieren.<\/p><p>Widerspruch gibt es kaum noch und wenn doch, dringt er nicht durch. Am Montag meldete sich das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung zu Wort und blieb wie so oft unerh&ouml;rt. Die pr&auml;sentierte Analyse, <a href=\"https:\/\/www.wsi.de\/fpdf\/HBS-009370\/p_wsi_kommentar_8_2026.pdf\">&bdquo;Arbeitszeitflexibilisierung und lange Erwerbsarbeitszeiten: Warum die Schweiz kein Vorbild ist&ldquo;<\/a>, fand im deutschen Bl&auml;tterwald kein Echo. Eine Recherche bei Google-News ergab null Treffer.<\/p><p>Tats&auml;chlich gelten die Eidgenossen als &bdquo;Vorreiter&ldquo;, was ihren Arbeitseinsatz angeht. Die durchschnittliche vertragliche Arbeitszeit bei einer Vollzeitstelle liegt laut Statistik bei 41,7&#8239;Stunden w&ouml;chentlich und damit h&ouml;her als in Deutschland oder anderen EU-Staaten. Aber ist das deshalb ein Segen f&uuml;r Land und Leute oder zumindest f&uuml;r die Wirtschaft? Bettina Kohlrausch, wissenschaftliche WSI-Direktorin, sagt nein. Vielmehr sei der &bdquo;gesellschaftliche Preis&ldquo; der langen Arbeitszeiten &bdquo;sehr hoch, denn sie wirken sich negativ auf die Gesundheit der Arbeitnehmenden und auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie aus&ldquo;.<\/p><p><strong>Vollzeit provoziert Teilzeit<\/strong><\/p><p>Aus deutscher Sicht bemerkenswert ist vor allem die extrem hohe Teilzeitquote im Nachbarland. Sie betrug 2024 bei M&auml;nnern rund 21 Prozent, bei Frauen &uuml;ber 58 Prozent. In der BRD waren es zw&ouml;lf beziehungsweise 49 Prozent, womit man im EU-Vergleich ebenfalls in der Spitzengruppe rangiert. Hierzulande erachtet die Politik Teilzeit als gro&szlig;es &Uuml;bel und macht die banale Rechnung auf: Mehr Vollzeitjobs, weniger Teilzeitjobs. Der Blick in die Alpenrepublik belegt das exakte Gegenteil. &bdquo;Eine hohe Vollzeitnorm f&uuml;hrt zu einem hohen Anteil von Teilzeitbesch&auml;ftigten&ldquo;, konstatieren Kohlrausch und Co-Autorin No&eacute;mie Zurlinden von der Schweizer Gewerkschaft Unia.<\/p><p>Hauptursache ist die famili&auml;re Arbeitsteilung, wodurch insbesondere und weiterhin Frauen &uuml;berm&auml;&szlig;ig benachteiligt werden. Vereinfacht gesagt: Je l&auml;nger der Mann aus dem Haus ist, um Geld zu verdienen, desto mehr unbezahlte Haus-, Kinderbetreuungs- oder Pflegearbeit zugunsten von Angeh&ouml;rigen f&auml;llt f&uuml;r die Partnerin an. F&uuml;r Erwerbsarbeit bleibt deshalb weniger Spielraum. Durch die langen Vollzeitarbeitszeiten sei &bdquo;dieser Druck in der Schweiz besonders gro&szlig;&ldquo;, hei&szlig;t es in der Studie. Tats&auml;chlich leisten Frauen im Nachbarland w&ouml;chentlich 57,2&#8239;Stunden bezahlte und unbezahlte Arbeit (in Deutschland 54 Stunden), zumal auch ihr Teilzeitanteil mit zirka 31 Stunden h&ouml;her ist als bei uns mit etwa 27 bis 28 Stunden.<\/p><p><strong>Exzessive Umverteilung<\/strong><\/p><p>Daneben deuten die Zahlen darauf hin, dass die Schweizer mit vergleichsweise gr&ouml;&szlig;erem Aufwand f&uuml;r ihr Auskommen sorgen m&uuml;ssen. So reich, wie alle glauben, sind die Eidgenossen offenbar gar nicht. Das mag f&uuml;r neoliberale Ideologen erstrebenswert und auch f&uuml;r Deutschland &bdquo;vorbildlich&ldquo; sein, weil Mehrarbeit ziemlich sicher nicht zu mehr Ertrag f&uuml;hren wird, sondern zu Reallohnverlusten. Es geht darum, Menschen praktisch allzeit und nahezu unbegrenzt f&uuml;r die Wirtschaft disponibel zu machen, und dies zum auf kurze Sicht geringsten Preis. Vor gar nicht so langer Zeit war es &uuml;blich, dass ein Alleinverdiener locker eine Familie durchbrachte. Heute schaffen das Mami und Papi oft nicht einmal mehr mit zwei oder mehr Jobs. Das ist das Resultat exzessiver Umverteilung von unten nach oben, die speziell mit dem Arbeitsentwertungsprogramm namens &bdquo;Agenda 2010&ldquo; durch Gerhard Schr&ouml;der (SPD) forciert wurde.<\/p><p>Wie das WSI mit Verweis auf die Europ&auml;ische Erhebung &uuml;ber die Arbeitsbedingungen (EWCTS) belegt, taugt die Schweiz in noch anderer Hinsicht nicht zur Nachahmung. H&auml;ufig gehen lange Arbeitszeiten mit einer Entgrenzung und Fragmentierung von Arbeit, sprich &Uuml;berlagerung von Berufs- und Privatleben einher. W&auml;hrend hierzulande 19&#8239;Prozent der Besch&auml;ftigten mehrere Male pro Monat in der Freizeit arbeiten, um die an sie gestellten Anforderungen zu erf&uuml;llen, sind es bei unseren Nachbarn 29&#8239;Prozent. Der Anteil derer, die pro Monat mindestens einmal weniger als elf Stunden Ruhezeit zwischen dem Ende eines und dem Beginn des n&auml;chsten Arbeitstages hatten, liegt dort mit 25&#8239;Prozent acht Punkte &uuml;ber dem deutschen Wert. Zudem arbeiten bei den Eidgenossen 15 Prozent 48 oder mehr Stunden pro Woche, bei uns lediglich sieben Prozent.<\/p><p><strong>Produktivit&auml;tseinbu&szlig;en<\/strong><\/p><p>Dabei nehmen gesundheitliche Beschwerden, Burnoutsymptome, Stresserleben und das Unfallrisiko ab einer Arbeitszeit von mehr als zehn Stunden t&auml;glich und 48 Stunden w&ouml;chentlich signifikant zu. So steigt etwa das Verletzungsrisiko nach der neunten Arbeitsstunde exponentiell an. Auch &bdquo;fragmentierte&ldquo; Arbeitszeiten bedeuten mehr Zeit-, Leistungs- und Leidensdruck bis hin zu gesundheitlichen Sch&auml;den. Studien aus der Schweiz fundieren entsprechende Zusammenh&auml;nge mit Daten. Im Jahr 2014 gab es noch rund 25 Prozent gestresste Besch&auml;ftigte, 2022 waren es &uuml;ber 28 Prozent. Der Anteil der Erwerbst&auml;tigen mit emotionaler Ersch&ouml;pfung legte im selben Zeitraum von 24&#8239;Prozent auf &uuml;ber 30&#8239;Prozent zu.<\/p><p>Und dann ist da noch die &ouml;konomische Gesamtbilanz. F&auml;lle von Langzeitarbeitsunf&auml;higkeit kommen den Staat und die Steuerzahler teuer zu stehen. Allein die Auswirkungen arbeitsbezogenen Stresses kosteten die Schweizer Wirtschaft im Jahr 2022 rund 6,5 Milliarden Franken, bei nur einem Achtel der Erwerbst&auml;tigen in Deutschland. Weitere Untersuchungen gelangten zu dem Ergebnis, dass die Produktivit&auml;t mit l&auml;ngerem Arbeiten abnimmt. Es w&uuml;rden mehr Fehler gemacht, es brauche mehr Zeit, T&auml;tigkeiten zu erledigen. Das gelte nicht nur bei &uuml;berwiegend k&ouml;rperlicher Arbeit, sondern &bdquo;auch f&uuml;r wissensnahe T&auml;tigkeiten und B&uuml;roarbeit&ldquo;.<\/p><p><strong>Wir wissen von nix!<\/strong><\/p><p>Der Ansatz, die Arbeitszeiten auszudehnen, gehe &bdquo;in die falsche Richtung&ldquo;, folgern Kohlrausch und Zurlinden. Um vorhandene Erwerbspotenziale auszusch&ouml;pfen, bed&uuml;rfe es insbesondere einer Neuverteilung der Sorgearbeit zwischen M&auml;nnern und Frauen, eines Ausbaus institutioneller Kinderbetreuung und Pflege sowie einer &bdquo;Reduktion von arbeitsverursachtem Stress&ldquo;. Ihr Fazit: &bdquo;Die langen Arbeitszeiten in der Schweiz haben deutliche Negativeffekte und sind in der Eidgenossenschaft keineswegs unumstritten.&ldquo;<\/p><p>Und was macht die Koalition? In ihrer <a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/21\/049\/2104925.pdf\">Replik auf eine Kleine Anfrage<\/a> der Bundestagsfraktion Die Linke vor drei Wochen wird das Vorhaben, den Achtstundentag zu kippen, bekr&auml;ftigt. Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse und empirischen Daten im Hinblick auf die &bdquo;Auswirkungen von langen oder &uuml;berlangen Arbeitszeiten&ldquo; auf die &bdquo;Vereinbarkeit von Sorgearbeit und Beruf&ldquo;, die &bdquo;Verteilung der Sorge- und Erwerbsarbeit&ldquo;, die &bdquo;Gleichstellung der Geschlechter&ldquo; und die &bdquo;Erwerbsf&auml;higkeit von schwerbehinderten Personen&ldquo; vorl&auml;gen, wollte die Linksfraktion wissen. Antwort: &bdquo;Wissenschaftliche Erkenntnisse und empirische Daten im Sinne der Fragestellung liegen der Bundesregierung nicht vor.&ldquo;<\/p><p>&bdquo;Ja, ja, ja, jetzt wird wieder in die H&auml;nde gespuckt, wir steigern das Bruttosozialprodukt&ldquo;, sang 1982 die Band Geier Sturzflug. Mehr als 40 Jahre sp&auml;ter schickt Schwarz-Rot den Bundesadler auf Blindflug und der Kanzler darf sich bald eine <a href=\"https:\/\/x.com\/Techaktien1\/status\/1893963800337883380\">Rolex<\/a> mehr zulegen, wegen &bdquo;guter F&uuml;hrung&ldquo;. Alles wie gewohnt. Alles K&auml;se!<\/p><p><small>Titelbild: TaniaKitura \/ Shutterstock<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/8046c5c853624d9ab17895988bb4c070\" alt=\"\" title=\"\" height=\"1\" width=\"1\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Deutschen sollen st&auml;rker ranklotzen, so wie unsere Nachbarn aus den Alpen, die sind schlie&szlig;lich reicher als wir. Von wegen: L&auml;nger Dienst zu schieben, bringt den Eidgenossen nur Nachteile, also Stress, Krankheit, fr&uuml;he Berufsunf&auml;higkeit, h&ouml;heren Lohndruck. 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