{"id":149123,"date":"2026-04-15T13:56:28","date_gmt":"2026-04-15T11:56:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149123"},"modified":"2026-04-15T16:41:34","modified_gmt":"2026-04-15T14:41:34","slug":"ulrikes-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149123","title":{"rendered":"Ulrikes Welt"},"content":{"rendered":"<p>Lang, lang ist es her. Wir schreiben die fr&uuml;hen 2010er-Jahre und die taz-Journalistin Ulrike Herrmann schrieb noch kluge Artikel und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19182\">interessante B&uuml;cher<\/a>. Schreiben kann sie ja und sie schaffte es damals tats&auml;chlich, komplexe volkswirtschaftliche Themen gut zu erkl&auml;ren und die richtigen, kritischen Fragen zu stellen. Doch diese Ulrike Herrmann gibt es leider nicht mehr. Ihr aktuelles Buch <a href=\"https:\/\/www.kiwi-verlag.de\/buch\/ulrike-herrmann-geld-als-waffe-9783462009613\">&bdquo;Geld als Waffe&ldquo;<\/a> ist das schlechteste Buch, dass ich je zu lesen versucht habe, und es zeigt unfreiwillig den Verfall eines ehemals &bdquo;linken&ldquo; Journalismus, der heute seinen Frieden mit der Macht gemacht hat und nun besonders laut mit den W&ouml;lfen heult. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_1469\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-149123-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260415_Ulrikes_Welt_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260415_Ulrikes_Welt_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260415_Ulrikes_Welt_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260415_Ulrikes_Welt_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=149123-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/260415_Ulrikes_Welt_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"260415_Ulrikes_Welt_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Ja, zu meinem Job geh&ouml;rt auch ein nicht immer gesunder Masochismus. Schlie&szlig;lich sollte man die oft f&uuml;rchterlichen Artikel und B&uuml;cher, &uuml;ber die man hier kritisch schreibt, ja zumindest selbst gelesen haben. Ich gestehe &ndash; bei diesem Buch bin ich an mir selbst gescheitert und musste irgendwann die intellektuelle Notbremse ziehen. <\/p><p>Ganz ehrlich: Ich habe in meinem Leben viel Unsinn gelesen, aber Herrmanns neues Buch toppt alles. Es ist von vorn bis hinten voller Widerspr&uuml;che und wiederholt gr&ouml;&szlig;tenteils nur das, was wir von den Majormasalaneitzelm&uuml;nklern tagein, tagaus ohnehin h&ouml;ren: Russland ist doof, China ist b&ouml;se, Deutschland muss wieder kriegst&uuml;chtig werden, dann kann die Welt auch endlich wieder am deutschen Wesen genesen. Das ist schlimm. <\/p><p>Schlimmer ist &ndash; zumindest f&uuml;r mich &ndash; jedoch, dass die im Kern ja nicht dumme Wirtschaftsjournalistin Herrmann nun versucht, den wiedergeborenen Militarismus auf eine skurrile Art und Weise auch &ouml;konomisch zu unterf&uuml;ttern.<\/p><p>Und das geht so: Russland und China seien &ndash; so Herrmann &ndash; quasi zum Kriegsf&uuml;hren gezwungen. Und das aus &ouml;konomischen Gr&uuml;nden. Bei Russland seien es die unter dem Strich zu geringen, bei China die zu hohen Investitionen. Das klingt widerspr&uuml;chlich? Ist es auch. Aber der Reihe nach.<\/p><p>Im Russland-Kapitel zeichnet Herrmann eine historische Linie von der Mongolenherrschaft &uuml;ber Zarismus und Sowjetunion bis zu Putin: autokratisch, industriell unterentwickelt, imperial. &Ouml;konomisch habe Russland sich sp&auml;testens durch den Ukrainekrieg dann auch noch in eine Sackgasse man&ouml;vriert. Das Land habe nun voll auf Kriegswirtschaft geschaltet, was den zivilen Sektoren Investitionen und Arbeitskr&auml;fte entziehe. Dies sei dann auch &ndash; so liest man zwischen den Zeilen &ndash; der wahre Grund, warum Russland kein Interesse an einem Frieden haben kann und gezwungen ist, so lange Krieg zu f&uuml;hren, wie es sich diese Kriege leisten kann. Denn ohne Krieg und Kriegswirtschaft sei die Volkswirtschaft dem Untergang geweiht und eine gro&szlig;e Wirtschaftskrise unausweichlich. Warum? Weil der milit&auml;risch-industrielle Sektor nicht so einfach auf eine zivile Produktion umstellen k&ouml;nnte.<\/p><p>Als historische Anleihe bedient Herrmann sich hier beim Gro&szlig;britannien der Nachkriegszeit. Selbst der gro&szlig;e Kriegsgewinner Churchill sei bekannterma&szlig;en abgew&auml;hlt worden, weil nach dem gewonnenen Krieg die Transformation von Kriegs- auf Friedenswirtschaft nicht gelang. Mei o mei. Kein Wort davon, dass Gro&szlig;britannien &ouml;konomisch auch und vor allem unter der massiven Auslandsverschuldung, dem Verlust des Empires und den horrenden Kriegssch&auml;den litt. Kein Wort davon, dass bei einer anderen Siegermacht, den USA, die Transformation ungemein erfolgreich vonstatten ging. Warum Russland durch seinen gro&szlig;en milit&auml;rischen Wirtschaftssektor zum ewigen Krieg gezwungen sein sollte, leuchtet nicht ein und Herrmann liefert auch kein Argument, diese k&uuml;hne These zu untermauern.<\/p><p>Zurzeit werde Russland von China ausgepl&uuml;ndert. So k&auml;men beispielsweise heute fast alle Autos, die in Russland verkauft werden, aus China. Ei der Daus! Vorher kamen sie aus Europa. Hat Europa dann Russland etwa auch ausgepl&uuml;ndert? Die Wirtschaft Russlands habe laut Herrmann auch &bdquo;keinen Markt&ldquo;, nur &bdquo;China und ein paar zentralasiatische L&auml;nder dazwischen&ldquo;. Von BRICS hat sie offenbar noch nie etwas geh&ouml;rt und dass alleine der asiatische Markt mit kaufkraftbereinigten 50 Prozent des weltweiten BIPs und 60 Prozent des gesamten Weltwirtschaftswachstums um ein Vielfaches gr&ouml;&szlig;er als der im Vergleich dazu &bdquo;popelige&ldquo; deutsche Markt ist, scheint auch an ihr vorbeigegangen zu sein.<\/p><p>Aber zur&uuml;ck zu Russland. Neben dem Krieg sei die russische Volkswirtschaft vor allem auf den Konsum fixiert. Der breche jedoch immer weiter weg, da die Reall&ouml;hne s&auml;nken. Klar, wenig Investitionen, zu viel Konsum &hellip; da bleibt nichts &uuml;brig, au&szlig;er die NATO zu &uuml;berfallen. Warum? Ganz ehrlich, ich wei&szlig; es auch nicht. Das macht alles keinen Sinn.<\/p><p>Haben Sie bitte Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, dass ich nicht jeden dieser unsinnigen S&auml;tze nun einzeln kommentiere. Nur so viel: Die Reall&ouml;hne in Russland sinken nat&uuml;rlich nicht, <a href=\"https:\/\/tradingeconomics.com\/russia\/wage-growth\">sondern sie steigen<\/a>, und so lange das Land durch Rohstoffexporte hohe Einnahmen hat, ist es sicher auch nicht von Nachteil, viele G&uuml;ter zu importieren. Dass dies selbstverst&auml;ndlich auch Probleme f&uuml;r die Konkurrenzf&auml;higkeit der eigenen Wirtschaft mit sich bringt, ist unstrittig und auch in Russland durchaus bekannt. Interessanterweise hat Russlands Wirtschaft ja durch die Sanktionen des Westens hier sogar unfreiwillige Entwicklungshilfe bekommen, mussten doch zahlreiche ehemalige Importe durch eigene Produkte substituiert werden. Aber darum soll es hier ja gar nicht gehen und darum geht es Ulrike Herrmann ja auch nicht. Ihr geht es darum, einen Kriegszwang aus volkswirtschaftlichen Motiven zu konstruieren, und das ist und bleibt ziemlicher Unsinn.<\/p><p>Es ist zwar nicht leicht, aber im China-Kapitel &uuml;bertrifft sich die Autorin in Sachen Unsinn sogar noch selbst. Hier geht das Herrmann&rsquo;sche Schema folgenderma&szlig;en: Produktivit&auml;tsr&uuml;ckgang, Immobilienkrise, Jugendarbeitslosigkeit, Xi in der &bdquo;Sackgasse&ldquo;. Der letzte Ausweg: Ein Angriff auf Taiwan zur Ablenkung von inneren Widerspr&uuml;chen. Was f&uuml;r ein gigantischer Unfug.<\/p><p>Es ist noch gar nicht so lange her, da verdingte Ulrike Herrmann sich vor allem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55332\">als Wachstumskritikerin<\/a> &ndash; dass auch das Wirtschaftswachstum sich naturgem&auml;&szlig; mit steigendem Entwicklungsstand einer Volkswirtschaft abschw&auml;cht, sollte ihr also bekannt sein. Und nat&uuml;rlich hat China dabei einen Weg eingeschlagen, der Risiken birgt. Ob nun jede staatliche Investition wirklich sinnvoll war, darf selbstverst&auml;ndlich bezweifelt werden. Herrmann tut aber gerade so, als habe China in den letzten Jahrzehnten das ganze sch&ouml;ne Geld einfach aus dem Fenster geschmissen und eine Investitionsblase gef&uuml;ttert, die nun platzen wird.<\/p><p>Russland habe zu wenig, China zu viel investiert. Die Krise kommt und was tut ein &bdquo;Diktator&ldquo; &ndash; so beschreibt sie allen Ernstes Xi Jinping &ndash; wenn die Wirtschaft schw&auml;chelt? Na klar, er &uuml;berf&auml;llt seinen Nachbarn. Was auch sonst? Um das Volk abzulenken, denn seit den Protesten auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Jahre 1989 sei es nur das Wachstumsversprechen, das die chinesische Gesellschaft zusammenhalte.<\/p><p>Man kann Frau Herrmann nur dringend empfehlen, sich einmal n&auml;her mit China zu besch&auml;ftigten und &ndash; sollten es die reichlich flie&szlig;enden Vortragshonorare hergeben &ndash; sich das Land auch einmal anzuschauen. Mir scheint, als habe sie ihr China-Bild nur aus der <em>taz<\/em> und das ist nat&uuml;rlich problematisch.<\/p><p>Selbstverst&auml;ndlich hat auch China strukturelle Probleme. Auch das ist unstrittig. Ja, der Binnenkonsum ist zu niedrig &ndash; das ist kein Wunder, befindet sich das Land ja immer noch in der Transformation von der auf Export ausgerichteten Fabrik der Welt mit eher niedrigen L&ouml;hnen zu einer modernen Volkswirtschaft mit starker Binnennachfrage. Ja, der Bausektor ist &uuml;berhitzt, es gibt demographische Probleme, der Arbeitsmarkt ist schwach, die Sparquote viel zu hoch. All das ist auch der chinesischen Politik bekannt, die von der chinesischen Volkswirtschaft endlos mehr versteht als Ulrike Herrmann. Sicher ist der chinesischen Politik, anders als Ulrike Herrmann, aber auch bekannt, dass ein Krieg gegen Taiwan kein einziges dieser strukturellen Probleme l&ouml;sen k&ouml;nnte. Und der Leser bleibt &ndash; wenn er es &uuml;berhaupt bis dahin durchgehalten hat &ndash; vollkommen ratlos zur&uuml;ck.<\/p><p>Im dritten und letzten Kapitel geht es dann endlich um uns. Und dreimal d&uuml;rfen Sie raten, welche Handlungsempfehlungen Ulrike Herrmann Deutschland aufgrund der beiden ihrer Meinung nach zum Krieg gezwungenen M&auml;chte Russland und China gibt: Aufr&uuml;sten! 3,5 Prozent des BIPs sollten es schon sein. Anders als in Russland scheint der deutsche R&uuml;stungssektor ja offenbar produktiv zu sein und anders als in Russland scheint es hierzulande ja auch nicht n&ouml;tig zu sein, die zivile Volkswirtschaft zu st&auml;rken. <\/p><p>Anstatt die eigentlich naheliegende Schlussfolgerung zu ziehen &ndash; dass eine Spirale der Militarisierung Ressourcen bindet, die f&uuml;r Herrmanns fr&uuml;here Lieblingsthemen Klimaschutz, Soziales und echte wirtschaftliche Resilienz fehlen &ndash;, dreht sie einfach den Spie&szlig; um und aus der Kriegsgefahr wird die &bdquo;Rettung&ldquo; der EU: Gemeinsame &bdquo;Defense Bonds&ldquo; in H&ouml;he von 150 Milliarden Euro, gemeinsame Beschaffung, ein &bdquo;echter europ&auml;ischer Staat&ldquo; durch R&uuml;stung. Fr&uuml;her wollte sie Europa &uuml;brigens noch durch den &bdquo;Green New Deal&ldquo; zusammenschwei&szlig;en, heute ist es der olivgr&uuml;ne Deal. Die Kriegswirtschaft als Integrationsmotor! Das ist nicht nur &ouml;konomisch dumm, das ist zynisch. Herrmann, die in ihrem letzten Buch noch vor den Grenzen des Wachstums warnte, feiert nun Milliardenausgaben f&uuml;r zerst&ouml;rerische G&uuml;ter als Fortschritt. Es ist wahrlich zum Haare Raufen!<\/p><p>Statt die multipolare Realit&auml;t anzuerkennen &ndash; Russland und China als Gegengewichte zu einer unipolaren US-Ordnung, die selbst imperial agiert &ndash;, reproduziert sie die atlantische Erz&auml;hlung. NATO-Osterweiterung? Minsker Abkommen? Nord-Stream-Sabotage? Energiepreisexplosion durch eigene Sanktionspolitik? Fehlanzeige. Stattdessen Russland-Bashing und China-Bashing im &Uuml;berfluss. Das ist kein Fortschritt gegen&uuml;ber den &uuml;blichen Springer- oder FAZ-Kommentaren, das ist deren &bdquo;linksliberale&ldquo; Verpackung.<\/p><p>Nun wird sich der eine oder andere Leser fragen, was in Ulrike Herrmann gefahren ist. Glaubt sie wirklich, was sie da schreibt? Unwahrscheinlich. Gegenfrage: Erh&auml;lt man heute Einladungen in Talkshows oder f&uuml;r Podiumsdiskussionen, wenn man progressive Sachen sagt und f&uuml;r den Frieden eintritt? Kriegt man einen Buchvertrag bei Kiepenheuer &amp; Witsch und landet in der Bestsellerliste, wenn man sich kritisch und ernsthaft mit der neuen Kriegsgeilheit unserer Gesellschaft auseinandersetzt? So gesehen hat Ulrike Herrmann alles richtig gemacht.<\/p><p><small>Titelbild: Screenshot YouTube Missverstehen Sie mich richtig<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/8da23dfe27284a7a9e70ba9f9a66203e\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lang, lang ist es her. Wir schreiben die fr&uuml;hen 2010er-Jahre und die taz-Journalistin Ulrike Herrmann schrieb noch kluge Artikel und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19182\">interessante B&uuml;cher<\/a>. Schreiben kann sie ja und sie schaffte es damals tats&auml;chlich, komplexe volkswirtschaftliche Themen gut zu erkl&auml;ren und die richtigen, kritischen Fragen zu stellen. Doch diese Ulrike Herrmann gibt es leider nicht mehr.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149123\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":149124,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,107,13,208,30],"tags":[3293,290,379,853,2052,319,1367,259,402],"class_list":["post-149123","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-audio-podcast","category-denkfehler-wirtschaftsdebatte","category-rezensionen","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-bellizismus","tag-binnennachfrage","tag-china","tag-herrmann-ulrike","tag-investitionen","tag-lohnentwicklung","tag-ruestungsausgaben","tag-russland","tag-wachstum"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/260415_Ulrikes-Welt.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/149123","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=149123"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/149123\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":149131,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/149123\/revisions\/149131"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/149124"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=149123"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=149123"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=149123"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}