{"id":149236,"date":"2026-04-19T09:00:03","date_gmt":"2026-04-19T07:00:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149236"},"modified":"2026-04-17T13:38:27","modified_gmt":"2026-04-17T11:38:27","slug":"hinweise-der-woche-455","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149236","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149236#h01\">Die Zivilisationsvernichter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149236#h02\">&bdquo;Dieser Krieg ist das Ergebnis eines Staatsstreichs.&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149236#h03\">Israel, Apartheid und die Todesstrafe: Wenn das Gesetz zum Werkzeug ethnischer S&auml;uberung wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149236#h04\">Nato-Land plant &Uuml;bergang zum Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149236#h05\">Die Welt in Flammen &ndash; Wenn die Ordnungsm&auml;chte versagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149236#h06\">Kiew: Angeh&ouml;rige Vermisster fordern Waffenstillstand und Aufkl&auml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149236#h07\">Ungarn: EU vs MAGA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149236#h08\">Alter, das Ende der Demokratie!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149236#h09\">Entlastungspaket der Koalition schont die Reichen und bittet den Rest zur Kasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149236#h10\">&raquo;Desinformation sind die Wahrheiten der falschen Leute&laquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Zivilisationsvernichter<\/strong><br>\nDie von US-Pr&auml;sident Donald Trump angek&uuml;ndigte Blockade der Stra&szlig;e von Hormuz l&ouml;st in Berlin beif&auml;llige Zustimmung aus. Es sei &bdquo;&uuml;berf&auml;llig&ldquo;, dass die USA Iran jede &bdquo;Nutzung&ldquo; der Meerenge und die Einnahmen entz&ouml;gen, die Teheran zuletzt dank seiner Kontrolle &uuml;ber sie erzielt habe, &auml;u&szlig;erte der CDU-Au&szlig;enpolitiker Norbert R&ouml;ttgen am gestrigen Sonntag. Zuvor hatte Trump erkl&auml;rt, die US-Marine werde s&auml;mtliche Schiffe an der Durchquerung der Stra&szlig;e von Hormuz hindern. Dies sei die Konsequenz aus dem Scheitern der Verhandlungen &uuml;ber eine Beilegung des Konflikts zwischen Washington und Teheran. Die Verhandlungen waren am Wochenende von den Vereinigten Staaten abgebrochen worden, weil Iran nicht bereit war, den US-Forderungen in vollem Umfang nachzukommen. &Uuml;berschattet wurde das Treffen von Trumps Drohung, Irans zivile Infrastruktur g&auml;nzlich zu vernichten, das Land &bdquo;in die Steinzeit&ldquo; zur&uuml;ckzubomben oder sogar seine &bdquo;Zivilisation&ldquo; auszul&ouml;schen. Letzteres hatte weltweit Entsetzen ausgel&ouml;st, war aber in der Bundesregierung auf Verst&auml;ndnis gesto&szlig;en. Trump hat seine Drohung am Sonntag wiederholt, &bdquo;das Wenige, das von Iran noch &uuml;brig ist, endg&uuml;ltig zu vernichten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10361\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Mit der Sperrung der Stra&szlig;e von Hormus eskaliert Trump gegen&uuml;ber China<\/strong><br>\nDass die US-Gegenblockade vielleicht nur eine Drohkulisse ist, daf&uuml;r gibt es Anzeichen. Zumindest ein chinesischer Tanker hat nach Angaben der auf Schifffahrt spezialisierte Website Lloyd&rsquo;s List die Meerenge nach Inkrafttreten der US-Blockade durchquert.. Ob der Tanker iranisches &Ouml;l geladen hat, war allerdings unklar. Dass der &bdquo;Rich Starry&ldquo; die Stra&szlig;e von Hormus durchqueren konnte, ist vor allem deshalb von gro&szlig;er Bedeutung, da sowohl das Schiff als auch dessen Eignergesellschaft Shanghai Xuanrun Shipping von den USA wegen Iran-Gesch&auml;ften auf die die Sanktionsliste gesetzt wurden. Das Schiff sei zuvor als &bdquo;Full Star&ldquo; bekannt gewesen und fahre unter der falschen Flagge Malawis, wird berichtet.<br>\nDas k&ouml;nnte bedeuten, dass die USA eine Eskalation mit China scheuen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/mit-der-sperrung-der-strasse-von-hormus-eskaliert-trump-gegenueber-china\/\">Overton Magazin<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Marinepl&auml;ne f&uuml;r Mittelost<\/strong><br>\nDie Bundesregierung bereitet eine Teilnahme der Bundeswehr an dem von Frankreich geplanten Marineeinsatz zur Sicherung der Stra&szlig;e von Hormuz vor. Bundeskanzler Friedrich Merz will dies, wie am Donnerstag berichtet wurde, am heutigen Freitag in Paris offiziell mitteilen. Dort findet ein Treffen zur Vorbereitung des Einsatzes statt. Dieser soll allerdings erst nach dem Ende des Irankriegs beginnen und strikt defensiv sein. Frankreich positioniert sich mit ihm als m&ouml;gliche erg&auml;nzende oder alternative Schutzmacht f&uuml;r die arabischen Golfstaaten. Bei diesen nimmt gegenw&auml;rtig der Unmut &uuml;ber die Vereinigten Staaten zu, die schon seit Jahrzehnten als ihre Schutzmacht auftreten, heute aber keinen wirksamen Schutz mehr leisten und zudem die Region in den Irankrieg gest&uuml;rzt haben. US-Experten weisen darauf hin, dass die Sch&auml;den, die Iran den US-St&uuml;tzpunkten in Mittelost zugef&uuml;gt hat, so schwer sind, dass ihre weitere Nutzung f&uuml;r Washington nicht mehr unumstritten ist. W&auml;hrend Paris den Marineeinsatz zur Sicherung der Stra&szlig;e von Hormuz ohne die USA durchf&uuml;hren will, pl&auml;diert Berlin f&uuml;r die Einbindung der US-Streitkr&auml;fte &ndash; allerdings wom&ouml;glich nicht in Kommandofunktion.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10367\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Dieser Krieg ist das Ergebnis eines Staatsstreichs.&ldquo;<\/strong><br>\nAchtung: Wer sich f&uuml;rchtet, der Kritik an Israel wegen des Antisemitismus&lsquo; bezichtigt zu werden, sollte den hier folgenden Bericht unseres US-amerikanischen Kolumnisten Patrick Lawrence vielleicht nicht lesen. Patrick Lawrence zeigt auf, wie US-Pr&auml;sident Donald Trump immer mehr abh&auml;ngig von Israels Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu ist und nicht tut, was gut w&auml;re f&uuml;r die USA, sondern was nur gut ist f&uuml;r Israel. So verkommt seine Politik recht eigentlich zu einem Staatsstreich.<br>\nDie tiefgreifende Durchdringung der US-Regierung durch das israelische Regime ist nichts Neues, um das Offensichtliche einmal zu sagen. &Uuml;ber die zionistischen Lobbys in Washington hat Israel mehr oder weniger beide Kammern des Kongresses in der Hand. Das Gleiche gilt ganz besonders f&uuml;r die Trump-Regierung selbst: Israel und seine zionistischen Unterst&uuml;tzer in den USA haben Trump seit seinem Aufstieg in der nationalen Politik vor elf Jahren aufgebaut. Wohlhabende amerikanische Juden, die im Namen Israels handelten, spendeten 2016 90 Millionen Dollar f&uuml;r Donald Trumps ersten Pr&auml;sidentschaftswahlkampf und mindestens 100 Millionen Dollar f&uuml;r seinen zweiten. Israel besitzt Donald Trump.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/dieser-krieg-ist-das-ergebnis-eines-staatsstreichs\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Israel, Apartheid und die Todesstrafe: Wenn das Gesetz zum Werkzeug ethnischer S&auml;uberung wird<\/strong><br>\nEin neues Gesetz in Israel soll bei bestimmten Straftaten die Todesstrafe f&uuml;r Pal&auml;stinenser zur Regel machen &ndash; und legt damit nicht nur eine einzelne Strafma&szlig;nahme fest, sondern verankert eine gesamte Logik von Herrschaft, Ungleichheit und Entwertung menschlichen Lebens im Rechtssystem. Rezgar Akrawi ordnet diese Entwicklung historisch, politisch und v&ouml;lkerrechtlich ein und zeigt, warum es hier nicht um Sicherheit, sondern um die Eskalation eines bestehenden Gewaltsystems geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/israel-apartheid-und-die-todesstrafe-wenn-das-gesetz-zum-werkzeug-ethnischer-saeuberung-wird\/\">etos.media<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Europ&auml;ische B&uuml;rgerinitiative f&uuml;r die Aussetzung des EU-Israel-Assoziierungsabkommens erreicht eine Million Unterschriften<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149052\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nato-Land plant &Uuml;bergang zum Krieg<\/strong><br>\nDer britische Luftwaffengeneral und Generalstabschef Richard Knighton hat angek&uuml;ndigt, dass sich Gro&szlig;britannien auf einen Kriegsfall vorbereitet. Die gesamte Bev&ouml;lkerung, von der Armee &uuml;ber Krankenh&auml;user bis zu Unternehmen, muss sich auf einen &Uuml;bergang zu einem Kriegsfall einstellen, sagte er dem Sender Sky News.<br>\nDas sogenannte &ldquo;Kriegsbuch der Regierung&rdquo; sei aktualisiert worden, so der General. Das urspr&uuml;nglich im Ersten Weltkrieg entwickelte Handbuch enthielt detaillierte Pl&auml;ne zur Schulschlie&szlig;ung, Krankenhausr&auml;umung, Lebensmittelrationierung und sogar zur Sicherung nationaler Kulturg&uuml;ter.<br>\nKnighton betonte, dass Kriegsvorbereitung heute auch eine zivile Komponente umfasse. Kritische Infrastrukturen wie Kraftwerke, Wasserversorgung und Verkehrssysteme m&uuml;ssten nicht nur gegen Naturkatastrophen, sondern auch gegen feindliche Angriffe gesichert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/internationale-politik\/id_101207766\/grossbritannien-ruestet-auf-nato-land-bereitet-bevoelkerung-auf-den-krieg-vor.html\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Soso, der britische Generalstabschef f&uuml;rchtet also die russischen Schiffe, die sich britischen Gew&auml;ssern n&auml;hern. Nicht erw&auml;hnt wird &ndash; und das ist typisch f&uuml;r zahlreiche &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; in Deutschland (L&uuml;ckenpresse) &ndash; die zuvor stattgefundene Hinderung russischer &Ouml;l-Tanker an der Weiterfahrt in internationalen Gew&auml;ssern durch Gro&szlig;britannien. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=146387\">Appell von Milit&auml;rs an jeden B&uuml;rger, sich auf &bdquo;Verteidigung&ldquo; vorzubereiten &ndash; milit&auml;risch-politischer Verlautbarungsjournalismus vom Spiegel<\/a>. <\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Nato-Land r&uuml;stet massiv auf<\/strong><br>\nAngesichts einer versch&auml;rften Sicherheitslage in Europa richtet Estland seine Verteidigungsstrategie neu aus. Kern des aktualisierten Plans ist ein Szenario, das lange Zeit als Extremfall galt: eine vollst&auml;ndige milit&auml;rische Blockade des Landes. F&uuml;r diesen Fall soll der baltische Nato-Staat k&uuml;nftig mindestens 30 Tage ohne externe Hilfe &uuml;berstehen k&ouml;nnen &ndash; milit&auml;risch, wirtschaftlich und gesellschaftlich.<br>\nDas neue Strategiepapier beschreibt einen Krisenfall, in dem Estland gleichzeitig von Luft-, See- und Landwegen abgeschnitten ist. In einem solchen Szenario m&uuml;sse der Staat &ldquo;autonom funktionieren&rdquo; und die Versorgung der Bev&ouml;lkerung sicherstellen, bis Verbindungen zu Verb&uuml;ndeten &ndash; etwa der Nato &ndash; wiederhergestellt seien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/internationale-politik\/id_101208200\/bedrohung-durch-russland-estland-ruestet-auf-und-will-30-tage-durchhalten.html%20\">t-online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wie in einer Echokammer oder im Rausch steigern politische Entscheidungstr&auml;ger und Medien die Konfrontation gegen Russland und schreiben dann von einer &bdquo;versch&auml;rften Sicherheitslage in Europa&ldquo;. Belege f&uuml;r Bedrohungen aus Russland werden nicht geliefert.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Russland warnt: Europ&auml;ische Hersteller von weitreichenden Drohnen sind potenzielle Ziele<\/strong><br>\nDie Bundesregierung treibt die R&uuml;stungskooperation deutscher Unternehmen mit ukrainischen voran. Das machen auch andere EU-Staaten. Man will damit aus der Kriegserfahrung der ukrainischen Waffenhersteller lernen und die Kampff&auml;higkeiten der Ukraine gegen Russland st&auml;rken. Die Kooperationen dienen auch dem Zweck, dass Beschr&auml;nkungen fallen k&ouml;nnen, die bei Lieferung etwa von weitreichenden Waffen wie Taurus bestanden haben, aber sie ziehen auch die EU-Staaten direkt in den Krieg hinein, die gemeinsam mit der Ukraine den Krieg gegen Russland f&uuml;hren. Die EU-Staaten wollen die USA, die unter Trump sich aus dem Ukraine-Krieg verabschiedet haben und sich aus der Nato zur&uuml;ckziehen, ersetzen, aber sie werden nun auch m&ouml;gliche Ziele russischer Angriffe, weil die USA wahrscheinlich nicht mehr zur Hilfe kommen werden und der Beistandspakt nicht mehr gilt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/russland-warnt-europaeische-hersteller-von-weitreichenden-drohnen-sind-potenzielle-ziele\/\">Florian R&ouml;tzer auf Overton Magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Welt in Flammen &ndash; Wenn die Ordnungsm&auml;chte versagen<\/strong><br>\nWas geschieht, wenn alle Superm&auml;chte gleichzeitig besch&auml;ftigt sind? Hier die neunte und letzte Ausgabe der neunteiligen Serie zum Weltgeschehen von Michael Hollister. Niemand hofft, dass es so kommt, aber wer ist bereit, es zu verhindern? Und wie kann man es verhindern? An zu vielen Orten wird gegenw&auml;rtig Krieg gef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-welt-in-flammen-wenn-die-ordnungsmaechte-versagen\/\">Michael Hollister auf Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kiew: Angeh&ouml;rige Vermisster fordern Waffenstillstand und Aufkl&auml;rung<\/strong><br>\nIn Kiew haben sich am Montag die Angeh&ouml;rigen (Ehefrauen, Kinder, Br&uuml;der und Schwestern, Gro&szlig;m&uuml;tter und Gro&szlig;v&auml;ter) der vermissten Soldaten versammelt, von denen es seit Monaten keine Nachrichten mehr gibt.<br>\nDie Regierung hat vom Parlament ein Gesetz verabschieden lassen, das sie als tot erkl&auml;rt, und damit einen Schlussstrich gezogen, sodass sie faktisch in Vergessenheit geraten oder vielmehr auf privaten Kummer und private Erinnerung reduziert werden.<br>\nTausende Angeh&ouml;rige, die aus allen Teilen der Ukraine angereist sind, fordern, dass das Gesetz zur&uuml;ckgezogen wird. Sie wollen die Wahrheit wissen: Entweder die Leichen, damit sie ihnen ein Begr&auml;bnis und eine w&uuml;rdige Bestattung bereiten k&ouml;nnen, oder die Freilassung und die R&uuml;ckkehr nach Hause, falls sie in russischer Gefangenschaft sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/04\/kiew-angehoerige-vermisster-fordern-waffenstillstand-und-aufklaerung\/\">pressenza<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&laquo;Die EU ergriff keine lnitiative, den Ukraine-Krieg zu beenden&raquo;<\/strong><br>\n&laquo;Ungarn trat nicht der EU bei, um Kriege anderer L&auml;nder zu finanzieren&raquo;<br>\nViktor Orb&aacute;n hatte w&auml;hrend der ungarischen EU-Pr&auml;sidentschaft eine Initiative gestartet, um zu einer diplomatischen L&ouml;sung des Konflikts zu kommen. Was hatte das f&uuml;r einen Einfluss auf die Beziehung Ungarns zur EU?<br>\nDas war im Juli 2024. F&uuml;r die zweite H&auml;lfte des Jahres 2024 hatte Ungarn den Vorsitz in der EU. Viktor Orb&aacute;n hatte damals Kiew, Moskau, Peking, Washington und Florida besucht. Warum Florida? Trump war ein Kandidat f&uuml;r die Pr&auml;sidentschaft, und Viktor Orb&aacute;n hat das so eingesch&auml;tzt, dass es sich lohnt, auch mit dem Pr&auml;sidentschaftskandidaten zu sprechen. Das waren alles sehr wichtige und gewichtige Verhandlungspartner, aber Viktor Orb&aacute;n bekam keine Unterst&uuml;tzung von der EU.<br>\nEr hat darauf reagiert und erkl&auml;rt, er sei heute Pr&auml;sident der EU, aber er mache das als ungarische Initiative und nicht im Namen der EU. Das EU-Parlament hat am 17.&thinsp;Juli 2024 eine Erkl&auml;rung verabschiedet und darin Viktor Orb&aacute;n rhetorisch verurteilt. Man sp&uuml;rte, dass die EU kein Interesse hatte, diesen Krieg zu beenden, und heute sogar gegen die Absicht der USA. Man muss nicht mit allem einverstanden sein, was der US-amerikanische Pr&auml;sident beabsichtigt zu tun. Es ist nicht immer eindeutig, was er sagt und tut, auch gibt es Schritte, die man kritisieren kann, aber den Krieg in der Ukraine betreffend, konnte man optimistisch sein.<br>\nDie EU w&auml;hlte in Opposition zur US-Friedenspolitik einen anderen Weg und etablierte die Koalition der Willigen mit Grossbritannien, einem Land ausserhalb der EU. Das ist zus&auml;tzlich ein grosser Fehler. Die EU &uuml;bergab die F&uuml;hrung einem Staat, der die EU verlassen hatte.  Die Aussenpolitik der EU wird von aussen geleitet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zgif.ch\/2026\/04\/06\/die-eu-ergriff-keine-lnitiative-den-ukraine-krieg-zu-beenden\/\">Zeitgeschehen im Fokus<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ungarn: EU vs MAGA<\/strong><br>\nDeutschland und die EU haben sich im Machtkampf um Ungarn gegen die Trump-Administration durchgesetzt. Nach Jahren heftiger politischer Konflikte mit Berlin und Br&uuml;ssel unter der Regierung von Viktor Orb&aacute;n, die eng mit der Trump-Administration kooperierte, wendet sich Budapest mit dem Wahlsieg von P&eacute;ter Magyar nun demonstrativ wieder der Europ&auml;ischen Union zu &ndash; ein strategischer Erfolg f&uuml;r Letztere, zugleich eine empfindliche Niederlage f&uuml;r die USA. Magyars Wahlsieg markiert demnach nicht nur einen innenpolitischen Umbruch, sondern ist zugleich Ausdruck einer offenen geopolitischen Auseinandersetzung. Entsprechend hatten sowohl die EU als auch die USA im Vorfeld massiv auf den Ausgang der Wahl einzuwirken versucht. W&auml;hrend Br&uuml;ssel mit der Freigabe milliardenschwerer F&ouml;rdermittel lockte, unterst&uuml;tzte die US-Regierung offen Orb&aacute;n und sein Umfeld &ndash; bis hin zu Wahlkampfauftritten und wirtschaftlichen Versprechungen. Ungarn ist damit zum Schauplatz eines transatlantischen Ringens geworden, in dem es um weit mehr geht als um einen Regierungswechsel: Es geht um Einfluss, um die Ausrichtung und die k&uuml;nftige Rolle eines Schl&uuml;sselstaats in Osteuropa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10363\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ungarn nach Orb&aacute;n: Aufbruch oder Illusion?<\/strong><br>\nOrb&aacute;ns Abgang k&ouml;nnte die EU aus ihrer Ukraine-L&auml;hmung befreien, ein Kurswechsel k&ouml;nnte die Nato-Ostflanke stabilisieren &mdash; wenn der Neue liefert.<br>\nPost-Orb&aacute;n-Zeitenwende: Die 16-j&auml;hrige Herrschaft Viktor Orb&aacute;ns ist vorerst Geschichte. Herausforderer P&eacute;ter Magyar f&uuml;hrte die oppositionelle Tisza-Partei zu einem &uuml;berraschend klaren Sieg: Nach Ausz&auml;hlung von 85 Prozent der Stimmen zeichnet sich eine systemtransformierende Zweidrittelmehrheit ab &ndash; rund 138 von 199 Parlamentssitzen f&uuml;r Tisza, lediglich 54 f&uuml;r Fidesz. F&uuml;r eine Zwei-Drittel-Mehrheit, die weitreichende Verfassungs&auml;nderungen erm&ouml;glicht, sind 133 Sitze notwendig.<br>\nMagyar, ehemaliger Fidesz-Parteig&auml;nger und pr&auml;ferierter Kandidat weiter Teile der europ&auml;ischen Staatengemeinschaft, erkl&auml;rte, im Duktus eines Widerstandsk&auml;mpfers, man habe &ldquo;Ungarn befreit&rdquo;. Orb&aacute;n r&auml;umte noch am Wahlabend die Niederlage ein und k&uuml;ndigte an, k&uuml;nftig aus der Opposition heraus zu arbeiten &ndash; von seinem pers&ouml;nlichen, politischen Ende war dennoch wenig zu sp&uuml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Ungarn-nach-Orban-Aufbruch-oder-Illusion-11254758.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Ungarn nach 16 Jahren Orban: Wieder kein Entkommen aus der Aufwertungsfalle?<\/strong><br>\nEs ist schon erstaunlich: Victor Orbans gro&szlig;e Zeit in Ungarn begann, als nach dem Ende gewaltiger W&auml;hrungsspekulationen (carry trades), die den ungarischen Forint massiv &uuml;berbewertet hatten, der Forint wie ein Stein fiel und viele Hausbesitzer, die sich wegen niedriger Zinsen in Fremdw&auml;hrung (Schweizer Franken oder japanischen Yen) verschuldet hatten, in enorme Schwierigkeiten brachte. Orban versprach, dass der Staat die Spekulationsverluste zu einem erheblichen Teil auffangen w&uuml;rde &ndash; und gewann.<br>\nJetzt, 16 Jahre sp&auml;ter und nach der gestrigen dramatischen Niederlage f&uuml;r Orban, sehen sich seine Nachfolger einer ganz &auml;hnlichen Konstellation gegen&uuml;ber. Orban hat das Land in eine Lage gesteuert, von der vor allem er h&auml;tte wissen m&uuml;ssen, wie gef&auml;hrlich sie ist.<br>\nSchon seit einigen Jahren steigen die L&ouml;hne in Ungarn weit st&auml;rker als es die heimische Wirtschaft verkraften kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/04\/13\/ungarn-nach-16-jahren-orban-wieder-kein-entkommen-aus-der-aufwertungsfalle\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Ungarn nach Viktor Orb&aacute;n: Nationale Wiedervereinigung und politische Abr&auml;umung durch P&eacute;ter Magyar<\/strong><br>\nDer Machtwechsel in Budapest ist deutlicher ausgefallen, als selbst viele Gegner Viktor Orb&aacute;ns erwartet hatten und viele Bef&uuml;rworter nicht f&uuml;r m&ouml;glich hielten. Doch der Wahlabend erz&auml;hlt nicht nur von einer historischen Niederlage des Fidesz-Systems. Er erz&auml;hlt ebenso von einem Wahlsieger, der zugleich Vers&ouml;hnung und Abrechnung verspricht, von einem Europa, das schneller jubelt als es Ungarn versteht, und von einem Land, dessen W&auml;hlerschaft weit komplizierter denkt, als es der erste Chor der Gratulanten wahrhaben will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/ungarn-nach-viktor-orban-nationale-wiedervereinigung-und-politische-abraeumung-durch-peter-magyar\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Alter, das Ende der Demokratie!<\/strong><br>\nDieselben, die standardm&auml;&szlig;ig die verschrobene Fr&uuml;hsexualisierung von Kindern verordnen. Dieselben, die die Bek&auml;mpfung mutma&szlig;lich bandenbetriebener P&auml;dophilie f&uuml;r so bedeutend halten, dass sie &ndash; etwa im franz&ouml;sischen Epstein-Sumpf um Ariane de Rothschild &amp; Jack Lang &ndash; eher &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorie&ldquo; als nach dem Staatsanwalt rufen. Dieselben, die uns wieder und wieder mit der Chatkontrolle begl&uuml;cken wollen. Denselben soll man es nun ernsthaft abkaufen, dass sie ein ehrliches Interesse am Kinderschutz h&auml;tten?<br>\nWollte irgendjemand in der EU die Kinder wirklich sch&uuml;tzen, dann w&uuml;rde er daf&uuml;r sorgen, dass sie eine brauchbare Bildung erhalten statt Waffen. Er w&uuml;rde daf&uuml;r sorgen, dass sie Zugang zu unabh&auml;ngiger Information und kritischen Perspektiven erhalten und bef&auml;higt werden zur Herstellung interpretativer Versuchsanordnungen und eigenst&auml;ndigem Denken &ndash; statt auf Manipulation &amp; Indoktrination bis hin zur Gehirnw&auml;sche zu setzen.<br>\nEr w&uuml;rde daf&uuml;r sorgen, dass die seit Jahrzehnten gleichbleibend hohe Kinderarmut (25%) endlich verschwindet: 20 Millionen Kinder sind in der EU von Armut bedroht. Und er w&uuml;rde daf&uuml;r sorgen, dass endlich (wieder) das Fundament f&uuml;r eine halbwegs intakte Gesellschaft entsteht, die Kindern die Ausbildung einer optimistischeren Perspektive erm&ouml;glicht als die, aus einem Zustand ethischer und kultureller Unterern&auml;hrung sowie blanker utopischer Not die lethargische Hoffnungslosigkeit ihrer Erwachsenen zu reproduzieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/MartinSonneborn\/status\/2044419501924528148\">Martin Sonneborn via Twitter\/X<\/a>\n<p>dazu: <strong>Pressefreiheit in Gefahr<\/strong><br>\nEU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen bereitet einem Europa der Zensur den Weg. Ihr R&uuml;cktritt ist &uuml;berf&auml;llig.<br>\nAuf der M&uuml;nchener Sicherheitskonferenz im Februar 2025 hatte JD Vance der EU die Leviten gelesen. &bdquo;Die Redefreiheit ist in Europa auf dem R&uuml;ckzug&ldquo;, so der Befund des US-Vizepr&auml;sidenten. Die Emp&ouml;rung in der EU war gro&szlig;, pr&auml;sentiert man sich doch gerne als Bollwerk der Freiheitsrechte. Aber auch wenn der rechtskonservative Vance im Glashaus sitzt, was die Lage der Meinungsfreiheit in den USA angeht, ist seine Diagnose doch zutreffend. Gerade EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen hat in j&uuml;ngster Zeit alles daf&uuml;r getan, dass die Zensur auch in Europa auf dem Vormarsch ist.<br>\nDie Europ&auml;ische Union war einst angetreten, einen Raum der &bdquo;Freiheit, der Sicherheit und des Rechts&ldquo; zu schaffen. Dieser Traum verwandelt sich jedoch immer mehr in einen Alptraum. Statt Grund- und Freiheitsrechte zu sch&uuml;tzen, attackiert die EU-Kommission die Meinungsfreiheit der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger. Ein Beispiel ist die geplante Verordnung zur Chatkontrolle, mit der der private Austausch &uuml;ber Online-Plattformen &uuml;berwacht werden soll. Begr&uuml;ndet wird dies mit der Bek&auml;mpfung von Straftaten wie Kinderpornographie.<br>\nDoch w&auml;hrend der reale Nutzen bei der Kriminalit&auml;tsbek&auml;mpfung in Frage steht, stellen die erweiterten Kontrollbefugnisse eine erhebliche Gefahr f&uuml;r das Recht auf Meinungsfreiheit dar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/digital.bsw-vg.de\/klare-linie-1\/bsw-in-europa\">BSW<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Entlastungspaket der Koalition schont die Reichen und bittet den Rest zur Kasse<\/strong><br>\n&bdquo;CDU-Dokument mit SPD-Unterschrift&ldquo;: SPD-Politiker Orkan &Ouml;zdemir liest das Protokoll des Koalitionsausschusses als Linie, nicht als Zufall. Ein Gastbeitrag.<br>\nWenn man politische Beschl&uuml;sse auf ihren Kern reduzieren will, hilft eine einfache Methode: Man fragt nicht, was gesagt wird, sondern wer zahlt und wer nicht zahlt. Das Protokoll des Koalitionsausschusses vom 12. April 2026 l&auml;sst sich so in einem Satz zusammenfassen. [&hellip;]<br>\nAlle vier Themenbl&ouml;cke zusammengehalten zeigen eine Logik, die &uuml;ber Zufall hinausgeht. Der Tankrabatt greift nicht in die Margenstruktur der Energiekonzerne ein, sondern hofft auf deren Kooperation. Die Pr&auml;mie verpflichtet die Arbeitgeber zu nichts, entlastet aber den Staat auf Kosten der Tabaksteuerzahler. Die GKV-Reform spart bei den Ausgaben, nicht bei den Einnahmen. Das Automobilkapitel st&auml;rkt die Technologieoffenheit der Branche ohne eine Zeile zur Transformation der Besch&auml;ftigten.<br>\nWas das ergibt: eine Entlastungspolitik, die Kapitalinteressen strukturell schont und Lohnabh&auml;ngige sowie Sozialversicherte mit den Kosten bel&auml;sst. Das ist keine scharfe Beschreibung von au&szlig;en, sondern die Schlussfolgerung aus dem Text.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/meinung\/gastbeitraege\/orkan-oezdemir-entlastungspaket-der-koalition-schont-die-reichen-94262167.html\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.J.:<\/strong> Es gibt wohl doch noch den einen oder anderen Sozialdemokraten, der wei&szlig;, wof&uuml;r die SPD mal gestanden hat und der wei&szlig;, wie das Protokoll des Koalitionsausschusses einzusch&auml;tzen ist. N&auml;mlich als Papier, das die Reichen und &Uuml;berreichen schont, und die Lasten mal wieder, oder schlechter, wie meistens, auf die unteren Einkommensschichten abw&auml;lzt. Trotz dieser ehrenwerten Einzelk&auml;mpfer, wof&uuml;r brauchen wir f&uuml;r eine solche Politik noch eine SPD?<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>1.000-Euro-Entlastungspr&auml;mie: &ldquo;Unversch&auml;mtheit, was die Bundesregierung auf den Weg gebracht hat&rdquo;<\/strong><br>\nEr soll Besch&auml;ftigte in Zeiten steigender Energie- und Spritpreise finanziell entlasten &ndash; der Krisenbonus. 1.000 Euro sollen die Besch&auml;ftigten steuer- und abgabenfrei bekommen k&ouml;nnen. Nicht aber vom Staat, sondern von den Unternehmen. Nicht verpflichtend, sondern freiwillig. Aus der mitteldeutschen Wirtschaft hagelt es Kritik. Auch auf Gewerkschaftsseite h&auml;lt sich die Begeisterung in Grenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/wirtschaft\/entlastung-praemie-krisenbonus-regierung-kritik-ostdeutschland-100.html\">mdr<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Reallohnsenkungspr&auml;mie 2.0<\/strong><br>\nDie Regierungskoalition hat eine &bdquo;Entlastungspr&auml;mie&ldquo; von bis zu 1.000 Euro angek&uuml;ndigt, die Unternehmen steuer- und abgabenfrei an ihre Besch&auml;ftigten zahlen k&ouml;nnen. Die Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD hatten sich am vergangenen Wochenende im Koalitionsausschuss getroffen, um Ma&szlig;nahmen zu beraten, die die Auswirkungen der hohen Energiekosten abfedern sollen. Bundeskanzler Friedrich Merz sagte im Anschluss auf der Pressekonferenz: &bdquo;Wir haben uns darauf verst&auml;ndigt, dass wir den Arbeitgebern erm&ouml;glichen wollen, steuerfrei und sozialversicherungsfrei eine Entlastungspr&auml;mie in H&ouml;he von 1.000 Euro an die Besch&auml;ftigten auszuzahlen. Eine solche Pr&auml;mie wird steuerlich und sozialversicherungsrechtlich privilegiert.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/reallohnsenkungspraemie-2-0-4813672\/%20\">unsere zeit<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Danke f&uuml;r nichts<\/strong><br>\nNach endlosen Debatten &uuml;ber &Uuml;bergewinnabsch&ouml;pfung, Absenken der Mehrwertsteuer auf alle Grundnahrungsmittel und das Ausweiten der Pendlerpauschale hat nun der Berg gekrei&szlig;t und herausgekrochen sind zwei M&auml;use: Der Steuersatz auf Benzin und Diesel soll f&uuml;r zwei Monate um 17 Cent gesenkt werden. Die Bundesregierung &bdquo;erwarte&ldquo;, so der Kanzler am Montag auf der Bundespressekonferenz, dass die Energiekonzerne diese Entlastung &bdquo;direkt&ldquo; weitergeben. Er k&uuml;ndigte gleichzeitig einen Preissprung in zwei Monaten an, denn dann gelte &bdquo;automatisch wieder der alte Steuersatz&ldquo;. Die Ma&szlig;nahme wird vermutlich auch den Verkauf von Benzinkanistern f&ouml;rdern. Die zweite Entlastung lehnt sich an die fr&uuml;here &bdquo;Inflationsausgleichspr&auml;mie&ldquo; an. Zwischen Oktober 2022 und Dezember 2024 konnten die Unternehmen ihren Lohnabh&auml;ngigen damals einmalig bis zu 3.000 Euro auszahlen, auf die weder Lohnsteuer noch Sozialabgaben zu entrichten waren. Diesmal geht es um 1.000 Euro nach demselben Modell.<br>\nWir wissen inzwischen, wie das enden wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/danke-fuer-nichts-2-4813609\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&raquo;Desinformation sind die Wahrheiten der falschen Leute&laquo;<\/strong><br>\nWer bestimmt eigentlich, was wahr ist? Norbert H&auml;ring behauptet: Ein ganzes System aus Institutionen und &raquo;Faktencheckern&laquo; steuert den Diskurs. Und er belegt es, in seinem neuen Buch.<br>\nDe Lapuente: Herr H&auml;ring, Sie beschreiben einen &raquo;Wahrheitskomplex&laquo;, der Meinungen steuert &ndash; so lautet folglich auch der Titel Ihres neuen Buches. Woran erkennen Sie, dass wir es hier mit einem koordinierten System zu tun haben und nicht mit vielen unabh&auml;ngigen Akteuren und deren Interessen?<br>\nH&auml;ring: Daf&uuml;r gibt reichlich Nachweise. Einflussreiche Organisationen wie der Atlantic Council haben Handlungsanleitungen f&uuml;r den Aufbau dieses Komplexes ver&ouml;ffentlicht. Die EU ist diesen Empfehlungen gefolgt. Sie hat ausdr&uuml;cklich erkl&auml;rt, dass sie diesen NGO-Komplex aufbauen und f&ouml;rdern will, zum Beispiel ein Netzwerk von Faktencheckern. Und genau so hat sie es auch gemacht. Und dann gibt es da noch ein Rahmenwerk zur Klassifizierung von Desinformationsoperationen und Gegenma&szlig;nahmen mit dem sch&ouml;nen Namen DISARM. Das wurde im Auftrag des US-Milit&auml;rs entwickelt. Laut einer Vereinbarung der EU mit der US-Regierung ist es das offizielle Instrument, mit dem der Informationsaustausch der Beh&ouml;rden und der NGOs des Wahrheitskomplexes untereinander und miteinander koordiniert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/dialog\/desinformation-sind-die-wahrheiten-der-falschen-leute\/\">Overton Magazin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149236\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-149236","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/149236","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=149236"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/149236\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":149239,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/149236\/revisions\/149239"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=149236"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=149236"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=149236"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}