{"id":149276,"date":"2026-04-17T16:45:52","date_gmt":"2026-04-17T14:45:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149276"},"modified":"2026-04-17T15:05:07","modified_gmt":"2026-04-17T13:05:07","slug":"hinweise-des-tages-ii-721","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149276","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149276#h01\">Preisschock beim &Ouml;l treibt vor allem die Inflationsraten von Familien hoch &ndash; um bis zu 1,2 Prozentpunkte im M&auml;rz <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149276#h02\">Soziale Leistungen: &bdquo;Ausgaben fast vervierfacht&ldquo; &ndash; Bund und L&auml;nder planen radikale Einschnitte bei Leistungen f&uuml;r Kinder <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149276#h03\">&bdquo;40 Milliarden Euro j&auml;hrlich&ldquo;: Experte fordert dauerhafte Steuer auf &Uuml;bergewinne trotz Widerstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149276#h04\">Der reale &Ouml;lpreis ist nicht besonders hoch &ndash; rechnet man richtig, ist er noch niedriger <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149276#h05\">&bdquo;Seer&auml;uberei und Umweltrisiko durch das Bundesfinanzministerium&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149276#h06\">Ukraine-Krieg: Drohnen machen jede Bewegung an der Front zur Gefahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149276#h07\">Auf die Barrikaden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149276#h08\">Europa wappnet sich f&uuml;r den Ernstfall: 10 L&auml;nder planen die Evakuierung von Millionen Menschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149276#h09\">Krieg im Nahen Osten: Deutschland genehmigte auch im Irankrieg R&uuml;stungslieferungen an Israel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149276#h10\">Die unappetitliche Schlacht um Ungarn &ndash; gef&uuml;hrt von der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149276#h11\">Letzte Ausfahrt: Neutralit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149276#h12\">Die gro&szlig;e Entbehrungsoper<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149276#h13\">AFRICOM in Libyen &ndash; Affront und Dem&uuml;tigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149276#h14\">Warum die Schule heute manipulierbarer macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149276#h15\">Fahren ohne Fahrschein: Bundestag lehnt Entkriminalisierung des Fahrens ohne Fahrschein ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149276#h16\">Pendlerfalle: Zu teuer zum Wohnen, zu teuer zum Fahren: Berlins Pendler-Kollaps<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Preisschock beim &Ouml;l treibt vor allem die Inflationsraten von Familien hoch &ndash; um bis zu 1,2 Prozentpunkte im M&auml;rz<\/strong><br>\nDer Iran-Krieg hat die Inflationsrate in Deutschland im M&auml;rz auf 2,7 Prozent hochgetrieben &ndash; 0,8 Prozentpunkte mehr als im Februar. Der gesamte Anstieg ist dabei noch auf den Preisschock bei Kraftstoffen und Heiz&ouml;l zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Das gilt gr&ouml;&szlig;tenteils auch f&uuml;r die haushaltsspezifischen Inflationsraten: Familien mit niedrigen und mittleren Einkommen sind derzeit von der neuen Teuerungswelle besonders stark getroffen, weil in ihren Warenk&ouml;rben Ausgaben f&uuml;r Auto-Kraftstoffe ein relativ hohes Gewicht haben. So stieg die haushaltsspezifische Inflationsrate von Paarfamilien mit geringen Einkommen und von Alleinerziehenden mit mittleren Einkommen um je 1,2 Prozentpunkte, bei Paarfamilien mit mittleren Einkommen um 1,1 Prozentpunkte. Am niedrigsten fiel der Anstieg im M&auml;rz bei Alleinlebenden mit niedrigen Einkommen (+0,6 Prozentpunkte) und bei Alleinlebenden mit sehr hohen Einkommen (+0,8 Prozentpunkte) aus. Das hat unterschiedliche Gr&uuml;nde: W&auml;hrend einkommensstarke Singles viele verschiedene G&uuml;ter und Dienstleistungen konsumieren, deren Preise aktuell weniger stark angezogen haben, besitzen &auml;rmere Alleinlebende oft kein Auto.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-preisschock-beim-oel-treibt-die-inflationsraten-im-maerz-hoch-76078.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Soziale Leistungen: &bdquo;Ausgaben fast vervierfacht&ldquo; &ndash; Bund und L&auml;nder planen radikale Einschnitte bei Leistungen f&uuml;r Kinder<\/strong><br>\nEine Arbeitsgruppe von Bund, L&auml;ndern und Gemeinden hat eine m&ouml;gliche Streichliste f&uuml;r die Kinder- und Jugendhilfe erstellt. 8,6 Milliarden Euro sollen damit gespart werden. Vor allem beim Thema Unterhalt stehen demnach drastische K&uuml;rzungen an.<br>\nDer Parit&auml;tische Gesamtverband bef&uuml;rchtet K&uuml;rzungen bei den Leistungen f&uuml;r Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen. Das gehe aus einem internen Arbeitspapier hervor, das dem Verband vorliege, teilte dieser am Donnerstag in Berlin mit. Demnach diskutiert eine Arbeitsgruppe aus Bund, L&auml;ndern und kommunalen Spitzenverb&auml;nden derzeit &uuml;ber Einschnitte.<br>\nDie Vorschl&auml;ge zielen laut Verband auf radikale Einschnitte bei sozialen Unterst&uuml;tzungsleistungen. Individuelle Rechtsanspr&uuml;che auf Schulbegleitung sollen gestrichen, das Wunsch- und Wahlrecht von Menschen mit Behinderungen eingeschr&auml;nkt, die Nachbetreuung junger Erwachsener aus der Jugendhilfe abgeschafft, der Unterhaltsvorschuss f&uuml;r Alleinerziehende zusammengestrichen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article69e1045c93130bd3499d4128\/soziale-leistungen-ausgaben-fast-vervierfacht-bund-und-laender-planen-radikale-einschnitte-bei-leistungen-fuer-kinder.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;40 Milliarden Euro j&auml;hrlich&ldquo;: Experte fordert dauerhafte Steuer auf &Uuml;bergewinne trotz Widerstand<\/strong><br>\nInfolge des Irankriegs steigen die Spritpreise deutlich st&auml;rker als die zugrunde liegenden Roh&ouml;lpreise. Christoph Trautvetter sieht in der &Uuml;bergewinnsteuer ein geeignetes Instrument, um politisch darauf zu reagieren. [&hellip;]<br>\nIn einer Studie f&uuml;r die Rosa-Luxemburg-Stiftung sprechen Sie sich f&uuml;r eine dauerhafte und branchen&uuml;bergreifende &Uuml;bergewinnsteuer aus. Warum?<br>\nWir haben ein generelles Problem mit &Uuml;bergewinnen. Das entsteht dadurch, dass Marktkonzentrationen, Monopole und andere Dysfunktionen im Markt dazu f&uuml;hren, dass immer wieder solche &Uuml;bergewinne entstehen. Mit einer allgemeinen &Uuml;bergewinnsteuer k&ouml;nnen wir daf&uuml;r sorgen, dass dort, wo der Markt nicht funktioniert, &Uuml;bergewinne abgesch&ouml;pft werden und dadurch ein fairerer Wettbewerb m&ouml;glich wird. Laut unseren Berechnungen k&ouml;nnte Deutschland so bis zu 40 Milliarden Euro Steuern j&auml;hrlich einnehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/experte-fordert-dauerhafte-steuer-auf-uebergewinne-trotz-widerstand-94265263.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der reale &Ouml;lpreis ist nicht besonders hoch &ndash; rechnet man richtig, ist er noch niedriger<\/strong><br>\nDie Aufregung um die &Ouml;lpreise ist wieder einmal enorm. Wenn man sich erdreistet, f&uuml;r Gelassenheit zu pl&auml;dieren (was ich getan habe), ist ein shitstorm unausweichlich. In einer Welt, von der immer noch viele behaupten, sie bewege sich rasch auf eine Transformation zu, die zum vollst&auml;ndigen Verzicht von fossilen Energietr&auml;gern f&uuml;hren wird, sind die Leute (bzw. diejenigen, die behaupten, sie seien das Sprachrohr der &bdquo;Leute&ldquo;) durch kaum etwas mehr auf der Palme zu bringen als von hohen Spritpreisen.<br>\nWenn man gar sagt, der reale &Ouml;lpreis sei nicht h&ouml;her als vor einigen Jahrzehnten, sind viele vollkommen au&szlig;er sich und geben sofort ihren Verstand an der Garderobe ab. Dabei ist es offensichtlich: Wenn ich wissen will, wie hoch die Belastung durch steigende Benzin- und Dieselpreise ist, muss ich den Preis f&uuml;r Kraftstoffe in Beziehung setzen zu dem, was ich gerade verdiene. Darauf folgt, dass man mindestens auf einen sogenannten realen Preis schauen muss, um die Belastung von heute im Vergleich zur Vergangenheit einzusch&auml;tzen (beim realen Preis wird in jedem Jahr vom laufenden &Ouml;lpreis die Inflationsrate abgezogen). Im folgenden Bild ist das von der amerikanischen Administration gemacht worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/04\/17\/der-reale-oelpreis-ist-nicht-besonders-hoch-rechnet-man-richtig-ist-er-noch-niedriger\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Seer&auml;uberei und Umweltrisiko durch das Bundesfinanzministerium&ldquo;<\/strong><br>\nSchwere Vorw&uuml;rfe &ndash; bis hin zur staatlichen Piraterie &ndash; erhebt der bekannte Bremer Sozialdemokrat Manfred Flu&szlig; (82) gegen den amtierenden sozialdemokratischen Bundesfinanzminister Lars Klingbeil. Flu&szlig; geh&ouml;rte der Bremischen B&uuml;rgerschaft f&uuml;r die SPD von 1971 bis 1999 an. Mit einer Unterbrechung: Von Juni 1994 bis Juli 1995 diente er dem Bundesland als Finanzsenator. Seit nunmehr &uuml;ber 30 Jahren ist der Sozialdemokrat als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der NTH Schifffahrt GmbH + Co KG t&auml;tig. In dieser Eigenschaft ist er mit Themen der Weltschifffahrt sehr vertraut. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend Finnland, Estland, Schweden, D&auml;nemark und Frankreich die von Ihnen aufgebrachten Schiffe meist nach kurzer Zeit und Untersuchung von angeblichen konkreten strafrechtlichen Gr&uuml;nden wie Kabel-Sabotage, fehlende oder gef&auml;lschte Flagge oder unzureichende Versicherung wieder freigelassen hatten, da sie sich des Rechtsbruchs offensichtlich bewusst waren, bildet Deutschland eine unr&uuml;hmliche Ausnahme.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/bremensogesehen.com\/20260411-gastkommentar-fluss-klingbeil-eventin-oeltanker\/\">Axel Schuller<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg: Drohnen machen jede Bewegung an der Front zur Gefahr<\/strong><br>\nIn einer postapokalyptischen Landschaft aus &uuml;berwucherter Vegetation und verfallenen Geb&auml;uden werden wir von Drohnen gejagt. Sie kreisen &uuml;ber unseren K&ouml;pfen, verfolgen unsere Bewegungen und sind bereit, im selben Moment herabzust&uuml;rzen, in dem wir uns nach drau&szlig;en wagen. Sie schleichen durch Geb&auml;ude und jagen uns von Zimmer zu Zimmer. Sie lauern im hohen Gras, verborgen vor Blicken, ihre unerm&uuml;dlichen Augen auf Eing&auml;nge und Fenster gerichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/ukraine-krieg-drohnen-machen-jede-bewegung-an-der-front-zur-gefahr-zr-94264017.html\">Merkur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Auf die Barrikaden<\/strong><br>\nBei &bdquo;N-TV&ldquo; kommt man ins Nachdenken: Es &bdquo;sei nicht ausgeschlossen, dass es irgendwann &sbquo;auf die Barrikaden&lsquo; gehe&ldquo;, so zitiert das konservative Nachrichtenhaus Simon Schnetzer, der die neueste Auflage der &bdquo;Shell-Jugendstudie&ldquo; zu verantworten hat. Wo er recht hat: Es g&auml;be genug Gr&uuml;nde, auf die Barrikaden zu gehen. 29 Prozent der Befragten geben an, psychologische Unterst&uuml;tzung zu ben&ouml;tigen, 23 Prozent sind verschuldet, 21 Prozent planen auszuwandern. Warum das alles so ist, dar&uuml;ber &auml;u&szlig;ert man sich zur&uuml;ckhaltend. Mal wird auf einen &bdquo;Generationenkonflikt&ldquo; verwiesen, mal versucht man, die Einsamkeit der Jugend aus ihrem Social-Media-Konsum zu erkl&auml;ren (selbstverst&auml;ndlich verbunden mit der Forderung nach einer Altersgrenze f&uuml;r die Nutzung von sozialen Netzwerken), mal schiebt man die Perspektivlosigkeit der Jugend dem Einsatz von KI im Arbeitsleben zu. Nur bei einem ist man sich sicher: &bdquo;Der Protest der Jugend ist nicht laut, aber unter der Oberfl&auml;che braut sich etwas zusammen, was langfristig Wirtschaft, Regionen und soziale Sicherungssysteme gef&auml;hrden kann&ldquo;, so die ebenfalls mitwirkende Politikwissenschaftlerin Nina Kolleck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/auf-die-barrikaden-4813660\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Europa wappnet sich f&uuml;r den Ernstfall: 10 L&auml;nder planen die Evakuierung von Millionen Menschen<\/strong><br>\nNord- und Ostsee-Staaten bereiten sich auf den Ernstfall vor. Ein neues Abkommen soll Millionen Menschen &uuml;ber Grenzen hinweg in Sicherheit bringen.<br>\nMehrere Staaten im Ostseeraum und in Nordeuropa haben sich auf eine engere Zusammenarbeit vorbereitet, falls es zu einer schweren Krise oder sogar zu Krieg kommt. In einer Mitteilung der schwedischen Regierung ist von einem gemeinsamen Memorandum die Rede, das die &bdquo;Bewegung von Menschen &uuml;ber Grenzen hinweg im Krisenfall&ldquo; regeln soll.<br>\nBeteiligt sind Schweden, D&auml;nemark, Estland, Finnland, Deutschland, Island, Lettland, Litauen, Norwegen und Polen. Hintergrund sind Erfahrungen aus dem russischen Angriff auf die Ukraine, bei dem Millionen Menschen zeitweise in andere Regionen oder L&auml;nder gebracht wurden.<br>\nBei einem digitalen Treffen im Februar unterschrieben die beteiligten Staaten ein entsprechendes Papier. Darin geht es laut der Mitteilung darum, fr&uuml;hzeitig zu planen, wie im Ernstfall Transporte organisiert, Grenzkontrollen abgewickelt und Aufnahmestrukturen aufgebaut werden. Geplant sind auch spezielle Korridore f&uuml;r Evakuierungen und Verfahren zur Registrierung der Menschen nach ihrer Ankunft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/europa-wappnet-sich-fuer-den-ernstfall-10-laender-planen-die-evakuierung-von-millionen-menschen_edc19cc7-85e5-4d97-818e-f6d6537dc35b.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Krieg im Nahen Osten: Deutschland genehmigte auch im Irankrieg R&uuml;stungslieferungen an Israel<\/strong><br>\nIn den ersten vier Wochen des Irankriegs hat die Bundesregierung Waffenexporte f&uuml;r Israel genehmigt. Es ging um Lieferungen im Wert von 6,6 Millionen Euro.<br>\nDeutschland hat auch im ersten Monat nach Beginn des Irankriegs R&uuml;stungsexporte nach Israel genehmigt &ndash; allerdings in vergleichsweise kleiner Gr&ouml;&szlig;enordnung. Wie aus Antworten des Bundeswirtschaftsministeriums auf mehrere Anfragen des Linken-Abgeordneten Ulrich Thoden hervorgeht, erteilte die Bundesregierung zwischen dem 28. Februar und dem 27. M&auml;rz Genehmigungen f&uuml;r Ausfuhren im Wert von 6,6 Millionen Euro.<br>\nZum Vergleich: In den ersten etwas mehr als vier Monaten nach Aufhebung der zeitweiligen Exportbeschr&auml;nkungen durch die Bundesregierung am 24. November 2025 wurden R&uuml;stungslieferungen im Gesamtwert von 166,95 Millionen Euro genehmigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-04\/waffenexport-israel-deutschland-bundesregierung-gazakrieg-gxe\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die unappetitliche Schlacht um Ungarn &ndash; gef&uuml;hrt von der EU<\/strong><br>\nK&uuml;rzlich, am 12. April 2026, fanden in Ungarn Parlamentswahlen statt. Es war schon seit l&auml;ngerem f&uuml;r jeden Beobachter ohne Schwierigkeiten erkennbar, dass diese Wahl in die Geschichte nicht nur Ungarns, sondern auch Europas eingehen wird. &ndash; Eine unappetitliche Angelegenheit. [&hellip;]<br>\nUngarn ist von Gr&ouml;&szlig;e und Wirtschaftskraft nicht in die Kategorie der Staaten einzuordnen, die den Lauf der Dinge Europas auf Grund dieser Kennziffern ma&szlig;geblich zu beeinflussen verm&ouml;gen. Das gilt f&uuml;r Staaten wie Deutschland, Frankreich oder   &ndash; wenn auch mit Abstrichen &ndash; f&uuml;r Polen. Und dennoch, die Parlamentswahlen des kleinen Ungarn brachten im Vorfeld praktisch ganz Europa in Wallung. Die Nachrichten der letzten Tage und Wochen zeigten, dass die Regierungen von mindestens vier Staaten in Alarmstimmung waren. Dabei handelt es sich um Ungarn, Serbien, die Slowakei und die Ukraine. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind h&ouml;chst verschieden.<br>\nDoch damit nicht genug.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/politik\/die-unappetitliche-schlacht-um-ungarn-gefuehrt-von-der-eu\">Seniora.org<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Magyar will &Ouml;ffentlich-Rechtlichen umbauen<\/strong><br>\nAm Mittwoch war der k&uuml;nftige ungarische Premier Peter Magyar erstmals zu Gast im &ouml;ffentlichen-rechtlichen Rundfunk. Dort wiederholte er seine Ank&uuml;ndigung, die Nachrichtensendungen &bdquo;auszusetzen&ldquo;, bis &bdquo;eine unabh&auml;ngige Berichterstattung gew&auml;hrleistet&ldquo; sei. Bei einem Termin beim Staatspr&auml;sidenten Tamas Sulyok wurde Magyar anschlie&szlig;end mit der Regierungsbildung beauftragt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3426953\/\">ORF<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Letzte Ausfahrt: Neutralit&auml;t<\/strong><br>\nIn dem Sammelband &bdquo;Deutschland neutral!&ldquo; zeigen 34 Autoren, wie sich das Land aus der Falle befreien k&ouml;nnte, in die es durch die Mitgliedschaft im destruktiven Milit&auml;rb&uuml;ndnis NATO geraten ist.<br>\n&bdquo;Der Warschauer Pakt wurde offiziell am 31. M&auml;rz 1991 in Prag aufgel&ouml;st. Sp&auml;testens seit diesem Tag war der milit&auml;rische Antagonismus &uuml;berfl&uuml;ssig. Und doch hat sich Deutschland &uuml;ber seine B&uuml;ndnis-Strukturen in Kriege verwickeln lassen. (&hellip;) Keiner dieser Krieg diente der Verteidigung Deutschlands.&ldquo; Mit diesen einleitenden S&auml;tzen stellen die Herausgeber des Buchs &bdquo;Deutschland neutral! Mit Sicherheit f&uuml;r den Frieden&ldquo;, das vor Kurzem im Westend-Verlag erschienen ist, zwei einander erg&auml;nzende Fragen. Die erste lautet: Wof&uuml;r ist die NATO eigentlich n&uuml;tze? Die zweite: Schadet sie nicht eher?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/letzte-ausfahrt-neutralitat\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die gro&szlig;e Entbehrungsoper<\/strong><br>\nAls der Westen noch Kriege f&uuml;hrte, versprach er seinen B&uuml;rgern Ordnung, Sicherheit und moralische &Uuml;berlegenheit. Heute verlangt er Verzicht, h&ouml;here Spritkosten und neue Opfer &ndash; und bringt nicht einmal mehr den Mut auf, die Urheber der Eskalation beim Namen zu nennen. Keir Starmer und Anthony Albanese sprechen wie M&auml;nner, die einen Brand beklagen, an dessen Legung sie selbst politisch mitgewirkt haben. Sie bitten ihre Bev&ouml;lkerungen um Disziplin, w&auml;hrend sie zugleich an der gro&szlig;en Irref&uuml;hrung festhalten &ndash; so zu tun, als sei diese Krise &uuml;ber ihre L&auml;nder gekommen, nicht aber aus ihrer eigenen politischen Komplizenschaft erwachsen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-grosse-entbehrungsoper\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>AFRICOM in Libyen &ndash; Affront und Dem&uuml;tigung<\/strong><br>\nIn Sirte findet ab Mitte April die zweiw&ouml;chige Milit&auml;r&uuml;bung Flintlock 2026 statt, angef&uuml;hrt vom US-Kommando AFRICOM, unter Beteiligung des italienischen Sondereinsatzkommandos und libyscher Spezialkr&auml;fte aus Ost und West. Nicht nur das Hissen der US- und anderer Kolonialherrenflaggen auf libyschem Staatsgebiet, sondern auch die Aufgabe der Souver&auml;nit&auml;t und die &Uuml;berlassung milit&auml;rischer Entscheidungen an ausl&auml;ndische M&auml;chte &ndash; insbesondere an diesem Ort und an diesen Tagen &ndash; werden von der libyschen Bev&ouml;lkerung als Dem&uuml;tigung empfunden. Bernard-Henri L&eacute;vy riss im Katastrophenjahr 2011 pers&ouml;nlich die gr&uuml;ne Dschamahiriya-Flagge herunter und befestigte stattdessen die Flagge der NATO-Kreuzritter. Im Jahr 2026 wehen die Fahnen des Kolonialismus in Sirte, dem Geburtsort von Oberst Muammar Gaddafi. Dazu eine Stellungnahme von Moussa Ibrahim und ein Hinweis auf die im Januar 2026 von Saif al-Islam Gaddafi kurz vor seiner Ermordung ver&ouml;ffentliche Schrift zur libyschen Souver&auml;nit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/africom-in-libyen-affront-und-demuetigung\">Gela-News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Warum die Schule heute manipulierbarer macht<\/strong><br>\nIrgendwie sollte man erwarten, dass eine Gesellschaft, in der die H&auml;lfte der J&uuml;ngeren Abitur hat, kritikf&auml;higer ist und sich kein X vor ein U machen l&auml;sst. Die Wirklichkeit sieht aber ganz und gar nicht danach aus. Im Gegenteil, zu viele sind darauf dressiert, alles zu glauben. (&hellip;)<br>\nDie Antwort auf dieses R&auml;tsel findet sich wom&ouml;glich in &Auml;nderungen im Bildungssystem; das nat&uuml;rlich vor der Herausforderung steht, stetig neue Entwicklungen und Erkenntnisse zu integrieren; das darauf aber in Deutschland auf eine sehr spezifische Weise reagiert hat, die all diese Ph&auml;nomene ausl&ouml;sen k&ouml;nnte. Das einfache Stichwort dazu lautet &ldquo;Bulimie-Lernen&rdquo;.<br>\nDen Begriff kennt vermutlich jeder. Es bezeichnet eine Art der Wissensvermittlung, in der in jeweils voneinander getrennten Abschnitten bestimmte Dinge gelernt werden, die dann, nachdem sie gepr&uuml;ft wurden, auch wieder vergessen werden k&ouml;nnen, und vergessen werden. Das Vergessenwerden hat dabei eine einfache Grundlage: das v&ouml;llige Fehlen von Kontext. Der fiel n&auml;mlich dem zus&auml;tzlichen Volumen zum Opfer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/277045-warum-schule-heute-manipulierbarer-macht\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wenn im &bdquo;Land der Dichter und Denker&ldquo; das &bdquo;Bulimielernen&ldquo; immer weiter um sich greift, k&ouml;nnte das den sogenannten Eliten in Medien, Politik und Wirtschaft recht sein. Insbesondere hinterfragende junge B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger k&ouml;nnten als problematisch betrachtet werden. Es k&ouml;nnten z.B. Fragen oder sogar Zweifel aufkommen, wenn die selben Akteure einerseits den globalen Klimawandel und CO2 bek&auml;mpfen wollen, andererseits sich jedoch f&uuml;r die nationale Hochr&uuml;stung und den milit&auml;rischen Kampf gegen Russland einsetzen (Milit&auml;r als CO2-Verbraucher).<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Fahren ohne Fahrschein: Bundestag lehnt Entkriminalisierung des Fahrens ohne Fahrschein ab<\/strong><br>\nNach einer tagelangen Debatte &uuml;ber das Fahren ohne g&uuml;ltigen Fahrschein hat der Bundestag jetzt entschieden: Wer ohne Ticket f&auml;hrt, begeht weiter eine Straftat.<br>\nDie Gr&uuml;nen und die Linkspartei sind im Bundestag mit dem Vorsto&szlig; gescheitert, das Fahren in &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln ohne g&uuml;ltigen Fahrschein zu entkriminalisieren. Union, SPD und die AfD lehnten zwei entsprechende Gesetzesentw&uuml;rfe in zweiter Lesung ab.<br>\nDie Union stellte sich in der Bundestagsdebatte gegen eine Entkriminalisierung. &raquo;Dann werden sich alle, die sich rechtstreu verhalten und das Geld f&uuml;r einen Fahrschein ausgeben, als die Dummen f&uuml;hlen&laquo;, sagte der CDU-Abgeordnete Alex M&uuml;ller. &Auml;hnlich argumentierte die AfD. Ihr Abgeordneter Tobias Peterka bef&uuml;rchtete weitere Entkriminalisierungen als Folge: &raquo;Ich sehe hier schon den Ladendiebstahl wackeln.&laquo; Die SPD wiederum betonte in der Debatte erneut ihre grunds&auml;tzliche Unterst&uuml;tzung f&uuml;r eine Entkriminalisierung und stimmte offenbar aus Koalitionsdisziplin gegen das Vorhaben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-04\/bundestag-schwarzfahren-straftat-debatte-entkriminalisierung\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Pendlerfalle: Zu teuer zum Wohnen, zu teuer zum Fahren: Berlins Pendler-Kollaps<\/strong><br>\nRekordmieten in der Hauptstadt treiben Tausende nach Brandenburg. Doch bei historischen Spritpreisen und vollen Bahnen wird der Arbeitsweg zur Belastungsprobe. [&hellip;]<br>\nBerlin ist eine Einpendelstadt. 477.448 Menschen pendeln t&auml;glich in die Hauptstadt ein &ndash; mehr als nach Frankfurt am Main oder Hamburg, weniger nur als nach M&uuml;nchen. Den gr&ouml;&szlig;ten Anteil daran tr&auml;gt das direkte Nachbarland: 290.435 Menschen pendeln aus Brandenburg nach Berlin zur Arbeit. Sie kommen aus Oranienburg und Bernau, aus K&ouml;nigs Wusterhausen und Strausberg, aus Cottbus und Frankfurt an der Oder. Was sie eint: Sie gestalten Berlin, aber in der gegenw&auml;rtigen Infrastrukturkrise zahlen sie den h&ouml;chsten Preis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/zu-teuer-zum-wohnen-zu-teuer-zum-fahren-berlins-pendler-kollaps-li.10030552\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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