{"id":149435,"date":"2026-04-22T10:37:48","date_gmt":"2026-04-22T08:37:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149435"},"modified":"2026-04-22T11:33:29","modified_gmt":"2026-04-22T09:33:29","slug":"kerosinmangel-bitte-gehen-sie-weiter-hier-gibt-es-nichts-zu-sehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149435","title":{"rendered":"Kerosinmangel \u2013 Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen"},"content":{"rendered":"<p>Die SPD warnt, das Bundeswirtschaftsministerium beruft einen Kerosin-Gipfel ein, gibt sich ansonsten aber betont entspannt. Vor ein paar Wochen hatte die internationale Energiebeh&ouml;rde IEA gewarnt, dass in Europa bereits im Mai das Kerosin ausgehen k&ouml;nnte. Das ist ein Politikum, geht es hier doch nicht &bdquo;nur&ldquo; um die Wirtschaft, sondern auch um den bald anstehenden Sommerurlaub von Millionen B&uuml;rgern. Um den steht es nach Lage der Dinge schlecht. Der Irankrieg hat die Lieferketten durcheinandergebracht, doch die grundlegenden Probleme waren bereits vor dem Krieg bekannt. Dass die deutsche Politik nun Gelassenheit demonstriert, ist jedoch irgendwie sogar verst&auml;ndlich, liegt die L&ouml;sung dieser Probleme zu gro&szlig;en Teilen gar nicht in ihrer Handlungsmacht. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDer Fr&uuml;hling l&auml;sst sein blaues Band und wer jetzt nicht in den Urlaub fliegt, fliegt wom&ouml;glich lange nicht mehr. Verzeihen Sie mir die Verhackst&uuml;ckung zweier Rilke-Gedichte. Aber die Lage ist in der Tat ernster, als es vielen Beobachtern scheint. Dazu ein paar Zahlen. Deutschland und ganz Europa waren schon immer vom Kerosinimport abh&auml;ngig. Von den rund neun Millionen Tonnen Kerosin, die in Deutschland pro Jahr ben&ouml;tigt werden, wird nur rund die H&auml;lfte im Inland produziert. Bei der H&auml;lfte des Treibstoffs, die importiert wird, kommen wiederum drei Viertel aus Raffinerien, die in der Golfregion beheimatet sind &ndash; zum gr&ouml;&szlig;ten Teil aus Kuwait und den Emiraten. Der letzte Tanker, der die Stra&szlig;e von Hormus passiert hat, ist bereits letzte Woche in Rotterdam angekommen. Nun kommt nichts mehr und selbst wenn die Seewege sich wie durch ein Wunder heute wieder &ouml;ffnen w&uuml;rden, wird es noch sehr lange dauern, bis wieder Kerosin nach Europa verschifft werden kann &ndash; mehr als 80 Raffinerien in der Region <a href=\"https:\/\/www.bluewin.ch\/en\/news\/german-association-warns-of-kerosene-shortage-in-summer-3193971.html\">sind Angaben von Branchenexperten<\/a> durch die Kriegshandlungen teils schwer besch&auml;digt worden und fallen ohnehin auf unabsehbare Zeit aus. Zwar ist auch der Markt f&uuml;r Kerosin global, aber m&ouml;gliche Ersatzlieferungen aus den USA und Nigeria k&ouml;nnen die wegfallenden Kapazit&auml;ten aus der Golfregion nur zum Teil decken. Der Mangel kommt &ndash; so oder so. Die Kerosinversorgung war wohl der Kanarienvogel in der Kohlenmine der Lieferketten, die durch den Irankrieg zerst&ouml;rt wurden.<\/p><p>Betrachtet man die europ&auml;ische Kerosinversorgung isoliert, kam der Irankrieg zudem zu einem sehr ung&uuml;nstigen Zeitpunkt. Unabh&auml;ngig von Kriegen und Sanktionen gibt es n&auml;mlich Entwicklungen, die die Versorgung ohnehin bereits strapaziert haben. Zum einen sind dies die Raffineriekapazit&auml;ten in Europa. Hier sind &uuml;ber die letzten Jahrzehnte aufgrund der Oligopolstruktur zahlreiche kleinere Anbieter vom Markt verschwunden, ohne dass die wegfallenden Kapazit&auml;ten im Inland ausgeglichen wurden. So konnten die Gro&szlig;raffinerien der Multis ihre Profite maximieren und was auf dem Markt fehlte, wurde halt aus dem Persischen Golf per Tanker importiert. F&uuml;r die gr&ouml;&szlig;ten kontinentaleurop&auml;ischen Drehkreuze des Flugverkehrs war dies interessanterweise indirekt nur durch die NATO m&ouml;glich. Flugh&auml;fen wie Amsterdam, Frankfurt, K&ouml;ln-Bonn, Br&uuml;ssel, M&uuml;nchen oder Z&uuml;rich werden &uuml;ber das CEPS-Pipelinesystem der NATO mit Kerosin versorgt, das gr&ouml;&szlig;tenteils &uuml;ber die Raffinerien und H&auml;fen der Energiehubs Rotterdam und Antwerpen gespeist wird.<\/p><p>W&auml;hrend andere Raffinerieprodukte wie Benzin oder Diesel mit sinkenden Absatzmengen konfrontiert sind, steigt der Bedarf an Kerosin von Jahr zu Jahr. Es wird mehr geflogen, die Luftfracht spielt eine immer gr&ouml;&szlig;ere Rolle und durch eine Klimaschutzrichtlinie wurde das bis 2025 &uuml;bliche &bdquo;Tankering&ldquo;, bei dem die Airlines ihre Jets kosten- und steueroptimiert nicht in der EU, sondern am Zielflughafen volltankten, <a href=\"https:\/\/www.aerotelegraph.com\/airlines\/airlines-duerfen-vor-dem-hinflug-nicht-mehr-fuer-den-rueckflug-tanken\/84wbm5d\">von der EU verboten<\/a>. Die Folge der ge&auml;nderten Rahmenbedingungen: Die Importabh&auml;ngigkeit stieg von Jahr zu Jahr.<\/p><p>Dann kam der Ukrainekrieg. Durch die Russlandsanktionen fiel ein &bdquo;niedriger zweistelliger Anteil&ldquo; &ndash; wie es in Branchenkreisen hei&szlig;t &ndash; der Kerosinimporte direkt weg. Ebenso problematisch war es jedoch, dass die durch die Sanktionen wegfallenden Roh&ouml;limporte aus Russland auch auf Seite deutscher Raffinerien dazu f&uuml;hrten, dass weniger Kerosin produziert werden konnte. Gegengesteuert wurde nicht. Diese Entwicklung f&uuml;hrte dazu, dass der Dachverband der Fluggesellschaften IATA bereits im Herbst letzten Jahres &ndash; also lange vor dem Irankrieg &ndash; <a href=\"https:\/\/www.iata.org\/globalassets\/iata\/publications\/sustainability\/brief-europe-jet-supply-outlook.pdf\">eine Warnung aussprach<\/a>, in der es hei&szlig;t, die Kerosinversorgung in Europa laufe durch die Folgen der Russlandsanktionen auf einen Notstand zu. Ohne strukturelle Reformen bei der Kerosinversorgung drohen demn&auml;chst den Flugh&auml;fen, die nicht an eines der gro&szlig;en, zentralen Versorgungsnetze wie der CEPS angeschlossen sind, schon bald physische Engp&auml;sse. Wie gesagt &ndash; diese Warnung wurde bereits vor dem Irankrieg ausgesprochen.<\/p><p>Der Wegfall der Importe aus dem Persischen Golf traf also ein System, das ohnehin &uuml;ber keine nennenswerte Resilienz und keine gr&ouml;&szlig;eren Puffer verf&uuml;gte. Was folgte, war ein globaler Verteilungskampf um Tankerlieferungen mit Kerosin. Mit Kuwait und den Emiraten sind zwei der weltgr&ouml;&szlig;ten Kerosin-Exporteure ausgefallen. China z&auml;hlt ebenfalls zu den gr&ouml;&szlig;ten Exporteuren, hat jedoch bereits in den ersten Kriegstagen <a href=\"https:\/\/www.spglobal.com\/energy\/en\/news-research\/latest-news\/shipping\/030526-china-slashes-oil-product-exports-to-ensure-domestic-supply-sources\">einen Exportstopp verk&uuml;ndet<\/a>. Was bleibt, sind die USA, die jedoch den gr&ouml;&szlig;ten Teil des im Lande produzierten Kerosins selbst ben&ouml;tigen, und Nigeria, das seine Kapazit&auml;ten in den letzten Jahren <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/business\/energy\/europe-sees-record-jet-inflows-us-april-2026-04-15\/\">massiv erh&ouml;ht hat<\/a>. All dies f&uuml;hrte dazu, dass sich der sogenannte &bdquo;Crack Spread&ldquo;, also der Aufpreis f&uuml;r raffiniertes Kerosin, mittlerweile <a href=\"https:\/\/economymiddleeast.com\/news\/airfares-rise-5-10-percent-jet-fuel-prices-rapidly-double-strait-of-hormuz-closure\/\">auf &uuml;ber 80 US-Dollar pro Barrel erh&ouml;ht hat<\/a>, womit sich der Endkundenpreis binnen weniger Tage mehr als verdoppelte. Gro&szlig;e Airlines, wie die Lufthansa, k&ouml;nnen das noch wegstecken, da sie den Gro&szlig;teil der Eink&auml;ufe &uuml;ber Warentermingesch&auml;fte (Hedging) gegen Preisschwankungen abgesichert haben. Aber die Preise f&uuml;rs Hedging steigen nat&uuml;rlich mit dem Kerosinpreis und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Kerosinpreissteigerung sich auch massiv auf die Ticketpreise &uuml;bertr&auml;gt &ndash; die Kerosinkosten betragen in normalen Zeiten rund ein Viertel der operativen Kosten von Fluglinien.<\/p><p>Wenn die Politik nun Handlungsspielr&auml;ume simuliert, so ist dies kaum mehr als eine Scharade. Nichts ist so international verzahnt wie der Luftverkehr. Die Lufthansa kann beispielsweise nicht Tokyo anfliegen, wenn der Langstreckenjet in Tokyo nicht wieder f&uuml;r den R&uuml;ckflug auftanken kann. Umgekehrt k&ouml;nnen ausl&auml;ndische Airlines keine deutschen Flugh&auml;fen anfliegen, wenn hierzulande das Kerosin ausgegangen ist. Die entscheidende Frage ist vielmehr, ob und wann das Kerosin auch an europ&auml;ischen Flugh&auml;fen physisch knapp wird. Und hier gibt es zwei Arten von &bdquo;Knappheit&ldquo;.<\/p><p>Wenn wir von den gro&szlig;en bereits genannten Flugh&auml;fen im Westen und S&uuml;den des Landes sprechen, so ist es wohl am wahrscheinlichsten, dass hier eine physische Knappheit &uuml;ber den Preis und &uuml;ber Regulierungen verhindert werden kann. Wenn die Ticketpreise ins Uferlose gehen und nicht mehr nachgefragt werden, werden die entsprechenden Verbindungen halt eingestellt. Es ist auch nicht gerade unwahrscheinlich, dass vor allem im Frachtbereich durch die Preissteigerungen mittel- bis langfristig Fl&uuml;ge ganz einfach wegfallen. Sch&auml;tzungsweise landen und starten pro Tag rund 80 Langstreckenjets voll mit &bdquo;Billig-Krempel&ldquo; von Aliexpress und Temu in der EU, die pro Jahr rund 4,6 Milliarden Kleinsendungen an europ&auml;ische Haushalte transportieren. Mit steigenden Kerosinpreisen d&uuml;rfte dieses Gesch&auml;ftsmodell auch &ouml;konomisch nicht mehr nachhaltig sein. Und ob sich viele B&uuml;rger angesichts ohnehin steigender Energie- und Lebensmittelpreise auch noch die bald deutlich teureren Flugreisen &uuml;berhaupt noch leisten k&ouml;nnen, ist ebenfalls offen. Hier gilt: Bevor das Kerosin physisch knapp wird und die Flugzeuge nicht mehr starten k&ouml;nnen, werden die Fl&uuml;ge zuvor ohnehin vom Flugplan gestrichen, weil sie aufgrund der Preise nicht mehr nachgefragt werden.<\/p><p>Beim Kerosingipfel im Wirtschaftsministerium d&uuml;rfte es vor allem um die ebenfalls reale Gefahr gegangen sein, dass das Kerosin zumindest an einigen Flugh&auml;fen tats&auml;chlich physisch knapp wird. Und auch das ist durchaus m&ouml;glich. Der IATA-Bericht nennt beispielsweise den Flughafen Mailand, der aufgrund seiner eingeschr&auml;nkten Bezugsquellen f&uuml;r Kerosin offenbar besonders vulnerabel ist. In Deutschland wird dies vor allem f&uuml;r die ostdeutschen Flugh&auml;fen Berlin-Brandenburg und Leipzig-Halle auch gelten, die nicht an das NATO-Pipelinesystem CEPS angeschlossen sind, sondern ihr Kerosin &uuml;ber die ostdeutschen Raffinerien PCK Schwedt und Leuna beziehen, die ihrerseits von den Russlandsanktionen ohnehin bereits schwer getroffen sind. Da kommt die aktuelle Meldung, dass der russische Konzern Rosneft die Durchleitung kasachischen &Ouml;ls &uuml;ber die Druschba-Pipeline wom&ouml;glich bereits im Mai <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/wirtschaft\/beitrag\/2026\/04\/pck-schwedt-oel-drohender-lieferstopp-kasachstan-rosneft-russland.html\">unterbrechen will<\/a>, nat&uuml;rlich zum denkbar ungelegensten Zeitpunkt. Honi soit qui mal y pense. Ohne russisches &Ouml;l kein Kerosin aus Schwedt. Ohne Kerosin aus Schwedt k&ouml;nnten am BER schon bald die Lichter ausgehen.<\/p><p>Im Wirtschaftsministerium wiegelt man derzeit jedoch noch ab. Man habe schlie&szlig;lich noch eine strategische Reserve in H&ouml;he von rund einer Million Tonnen Kerosin, was &bdquo;rechnerisch&ldquo; reichen w&uuml;rden, eine Knappheit f&uuml;nf Monate lang zu &uuml;berbr&uuml;cken. Das stimmt. Die Frage ist jedoch, ob f&uuml;nf Monate ausreichen, zumal eine Wiederaufnahme der Lieferungen aus Kuwait und den Emiraten ja nicht nur eine politische Frage ist, sondern auch vom Zustand der dortigen Raffinerien abh&auml;ngt. Es ist auch vollkommen unklar, ob es &uuml;berhaupt physisch m&ouml;glich ist, die an die CEPS angeschlossene strategische Reserve &bdquo;just in time&ldquo; an die besonders exponierten Flugh&auml;fen zu liefern, die &ndash; wie bereits erw&auml;hnt &ndash; ja gerade eben nicht an dieses Pipeline-Netz angeschlossen sind.<\/p><p>Die Politik tut so, als habe sie Optionen. Die hat sie aber nicht. Nicht mehr. Nun r&auml;chen sich die Fehler der Vergangenheit. Die verschwundenen Raffineriekapazit&auml;ten lassen sich nicht mittelfristig ausgleichen. Und dass die Folgen der Russlandsanktionen das Land wirtschaftlich hoch vulnerabel gemacht haben, ist ja bekannt. Dazu nur eine kleine &Uuml;berschlagsrechnung. Wenn der &bdquo;niedrige zweistellige Anteil&ldquo; der Kerosin-Importe aus Russland vor 2022 korrekt ist, ist dies genau die Summe, die heute fehlt. Deutschland importiert rund 45 Prozent des Kerosins. Davon fallen nun rund zwei Drittel wegen des Irankriegs aus &ndash; macht 30 Prozent Fehlmenge. Wenn davon &ndash; wie es in Branchenkreisen hei&szlig;t &ndash; die H&auml;lfte durch Importe aus Nigeria und den USA, wenn auch zu hohen Preisen, kompensiert werden kann, bleiben 15 Prozent als Fehlmenge &ndash; also ein niedriger zweistelliger Anteil. Aber ein Ende der Russlandsanktionen ist ja f&uuml;r die deutsche Politik kein Thema und es ist ohnehin fraglich, ob Russland die Lieferungen wieder aufnehmen w&uuml;rde. Da haben wir den Schlamassel.<\/p><p>Ja, wer jetzt nicht in den Urlaub fliegt, fliegt wom&ouml;glich lange nicht mehr; nicht nur weil sein Ferienflieger wom&ouml;glich mangels Treibstoffs am Boden bleiben muss, sondern weil er selbst sich den Flug schlichtweg nicht mehr leisten kann oder der Flug gestrichen wurde, weil viele andere Mitb&uuml;rger ihn sich nicht mehr leisten k&ouml;nnen. Willkommen in der neuen Normalit&auml;t.<\/p><p><small>Titelbild: Me dia\/shutterstock.com<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/9219c71cca7e443db7098550c42df140\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die SPD warnt, das Bundeswirtschaftsministerium beruft einen Kerosin-Gipfel ein, gibt sich ansonsten aber betont entspannt. Vor ein paar Wochen hatte die internationale Energiebeh&ouml;rde IEA gewarnt, dass in Europa bereits im Mai das Kerosin ausgehen k&ouml;nnte. Das ist ein Politikum, geht es hier doch nicht &bdquo;nur&ldquo; um die Wirtschaft, sondern auch um den bald anstehenden Sommerurlaub<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149435\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":149436,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[178],"tags":[2446,3641,1019],"class_list":["post-149435","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ressourcen","tag-flugverkehr","tag-kerosin","tag-wirtschaftssanktionen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/shutterstock_2647976947.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/149435","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=149435"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/149435\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":149450,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/149435\/revisions\/149450"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/149436"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=149435"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=149435"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=149435"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}