{"id":149479,"date":"2026-04-23T08:47:53","date_gmt":"2026-04-23T06:47:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149479"},"modified":"2026-04-23T08:47:53","modified_gmt":"2026-04-23T06:47:53","slug":"hinweise-des-tages-5082","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149479","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149479#h01\">Kriege entstehen nicht aus Lust und Laune &ndash; Immer geht es um Interessen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149479#h02\">Trump verl&auml;ngert Waffenruhe einseitig: Geopolitisches Patt mit Folgen f&uuml;r Weltwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149479#h03\">Die &bdquo;europ&auml;ische F&uuml;hrungsrolle&ldquo; der Bundeswehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149479#h04\">Zur &Ouml;konomie des Drohnenkrieges: Startups, Tod und Palantir<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149479#h05\">Verbl&ouml;dungsmaschine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149479#h06\">Haltungsjournalismus nutzt der AfD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149479#h07\">Keine gr&uuml;ne Modernisierung? Dann wenigstens eine autorit&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149479#h08\">EU stellt App zur Alterskontrolle vor. Um &bdquo;Jugendschutz&ldquo; geht es dabei nicht: Nackte L&uuml;gner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149479#h09\">&Ouml;ffentliche Investitionen: Weiterhin breite Mehrheit der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r massive Erh&ouml;hung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149479#h10\">Mehr Morde, mehr Vergewaltigungen, 80 Messerattacken am Tag: Die Wahrheit hinter Dobrindts Kriminalstatistik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149479#h11\">Anthropics KI-Modell Mythos: Das Ende des Internets, wie wir es kennen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149479#h12\">Er war alles, was man nicht wollte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149479#h13\">Kaufhauskette zahlt keine Miete: Galeria wird zur Mietnomadin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149479#h14\">Todesverdachtsf&auml;lle nach Corona-Impfung: Paul-Ehrlich-Institut erkennt kein Risikosignal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149479#h15\">Bewerbung f&uuml;r Olympische Spiele: Gegenargumente unterschlagen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kriege entstehen nicht aus Lust und Laune &ndash; Immer geht es um Interessen<\/strong><br>\nDie Aussagen des US-Pr&auml;sidenten nur als Blasphemie zu begreifen, w&auml;re zur kurz gegriffen. Sie beinhalteten all das, wovor der Papst w&auml;hrend der diesj&auml;hrigen Osterfeierlichkeiten warnte: Vor einer sich ausbreitenden Gleichg&uuml;ltigkeit, einem Verlust von Mitmenschlichkeit, dem Willen zur Dominanz und zum Krieg, statt auf Frieden durch Dialog und Ausgleich zu setzen.<br>\nEs gelte immer das, was der US-Pr&auml;sident zuletzt sage, lautete eine Kommentierung einer sp&auml;teren verbalen Drohgeb&auml;rde Trumps, bei der es um die Ausl&ouml;schung des Iran als Zivilisation ging. Schlie&szlig;lich habe er danach Emiss&auml;re nach Pakistan geschickt.<br>\nSo wird die Verfallszeit politischer Erkl&auml;rungen extrem beschleunigt. Man k&ouml;nnte das auch, um einen Gedanken &bdquo;der Kuttner&ldquo; (auf Facebook ver&ouml;ffentlicht) zu klauen, ganz anders bezeichnen: Auskotzen ohne nachzudenken.<br>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/reel\/1078978828357324\">facebook.com\/reel\/1078978828357324<\/a><br>\nWer sich auf eine derartige Achterbahn einl&auml;sst, hat zwei Optionen: Entweder das gedankenlose Auskotzen zu allem wird zum eigenen Programm oder man versteht bald gar nichts mehr und vermutet, im Irrenhaus gelandet zu sein, wom&ouml;glich in Shutter Island, wo nichts so ist, wie es scheint.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/kriege-entstehen-nicht-aus-lust-und\">Petra Erler<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die Nation ohne R&uuml;cksicht<\/strong><br>\nEin &bdquo;Worst-of&ldquo; der historischen Fehlleistungen der USA zeigt, warum wir dem Land auch unter Donald Trump nicht trauen k&ouml;nnen.<br>\nDie illegalen Kriege der USA nach 1945 sind vielen Menschen mittlerweile ein Begriff. Hierzu hat besonders der Historiker Daniele Ganser mit seinem gleichnamigen Buch einiges beigetragen. Doch nicht erst, seit die Vereinigten Staaten sich im 20. Jahrhundert zum Imperium gemausert haben, findet sich die Spur der R&uuml;cksichtslosigkeit in ihrer Geschichte. Im Grunde ist die Tendenz zur milit&auml;rischen Auseinandersetzung bereits seit ihrer Entstehung zu beobachten. Schon die Besiedelung des nordamerikanischen Kontinents tr&auml;gt diese Handschrift, die sich bis in die Gegenwart zieht und aktuell im Iran zu beobachten ist. Uwe Froschauer wendet sich in diesem Artikel direkt an Donald Trump und prangert dessen offensichtliche Bereitschaft zur Eskalation an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-nation-ohne-rucksicht\">Manova<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Trump verl&auml;ngert Waffenruhe einseitig: Geopolitisches Patt mit Folgen f&uuml;r Weltwirtschaft<\/strong><br>\nIn letzter Minute hatte US-Pr&auml;sident Donald Trump die Waffenruhe am Dienstagabend verl&auml;ngert &ndash; allerdings nur einseitig. Teheran hat keine Verl&auml;ngerung der Waffenruhe erbeten und bereits zuvor die Teilnahme an der zweiten Runde der Verhandlungen in Pakistan wegen der US-Seeblockade abgelehnt.<br>\nMohammad Bagher Ghalibaf, Berater des Parlamentspr&auml;sidenten und Verhandlungsf&uuml;hrer mit den US-Amerikanern, erkl&auml;rte als erste Reaktion, dass Trumps Verl&auml;ngerung der Waffenruhe eine List sei, um &ldquo;Zeit f&uuml;r einen &Uuml;berraschungsangriff zu gewinnen&rdquo;. Es bleibt von daher auch unklar, ob sich Iran an die von Trump verl&auml;ngerte Waffenruhe gebunden f&uuml;hlt. Iran werde die f&uuml;r den globalen &Ouml;lmarkt wichtige Stra&szlig;e von Hormus nicht freigeben, solange die US-Blockade andauere, meldete die Tasnim News Agency. Notfalls werde sie mit Gewalt durchbrochen, schrieb das Medium der iranischen Revolutionsgarde. Damit reagierte die IRGC auf Trumps Statement, dass die Seeblockade Irans weiterhin bestehen bleibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/der-nahe-osten\/277868-trump-verlaengert-waffenruhe-einseitig-geopolitisches\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Hauptverlierer dieser Entwicklung k&ouml;nnten insbesondere Deutschland und die EU sein. Die Bundesregierung sollte endlich den Weg der Diplomatie mit Russland gehen und f&uuml;r g&uuml;nstige Energietr&auml;ger sorgen.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Trumps &bdquo;Grand Bargain&ldquo;: ein Deal ohne Gegenseitigkeit<\/strong><br>\nWashington verlangt von Teheran Verzicht, Gefolgschaft und strategische Selbstentkernung &ndash; und nennt es Verhandlung. Der eigentliche iranische &bdquo;Grand Bargain&ldquo; sah seit Jahren etwas anderes vor: Gegenseitige Zugest&auml;ndnisse statt einseitiger Unterwerfung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/trumps-grand-bargain-ein-deal-ohne-gegenseitigkeit\/\">Globalbridge<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Kriegsziel verfehlt<\/strong><br>\nVon Anfang an ging es im Krieg gegen Iran auch um China &ndash; nicht f&uuml;r Israel, aber f&uuml;r die USA. Der insbesondere zu Beginn verfolgte Plan der Trump-Regierung, in Teheran ein prowestliches Regime zu installieren &ndash; entweder per Regierungssturz oder auch mit einer &bdquo;venezolanischen L&ouml;sung&ldquo;, also per au&szlig;enpolitischer Umpolung mit Hilfe einer Person aus den Reihen des alten Regimes &ndash;, zielte ganz offen darauf, der Volksrepublik nach Venezuela einen zweiten bedeutenden Kooperationspartner abspenstig zu machen. W&auml;re das gelungen, dann h&auml;tte Peking nicht nur Einfluss am Persischen Golf verloren, sondern auch &Ouml;l. Zuletzt hatte China rund 12 Prozent seines &Ouml;limports aus dem Iran bezogen, 4 Prozent aus Venezuela; es ging also insgesamt um 16 Prozent der gesamten chinesischen Einfuhr. Noch deutlicher wurden die Dinge, wenn man einen Blick auf die Vorr&auml;te warf. &bdquo;Venezuela und Iran besitzen 31 Prozent der &Ouml;lreserven weltweit&ldquo;, erkl&auml;rte der ultrarechte US-Senator Lindsey Graham im M&auml;rz auf &bdquo;Fox News&ldquo;: Dass Washington all dies unter seine Kontrolle bringen k&ouml;nne, sei &bdquo;Chinas Albtraum&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/kriegsziel-verfehlt-4813825\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die &bdquo;europ&auml;ische F&uuml;hrungsrolle&ldquo; der Bundeswehr<\/strong><br>\nDas Bundesverteidigungsministerium legt erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik eine ausformulierte Milit&auml;rstrategie f&uuml;r die Bundeswehr vor. Das Papier, dessen Hauptelemente Verteidigungsminister Boris Pistorius am Mittwoch &ouml;ffentlich vorstellte, bekr&auml;ftigt das Vorhaben, die Bundeswehr solle bis 2035 zur &bdquo;st&auml;rksten konventionellen Armee in Europa&ldquo; werden. Auch m&uuml;sse sie &bdquo;ihre europ&auml;ische F&uuml;hrungsrolle festigen&ldquo;. Von einer nicht blo&szlig; &bdquo;innovativen&ldquo;, sondern k&uuml;nftig &bdquo;technologisch &uuml;berlegenen&ldquo; Streitmacht ist die Rede. Entsprechend sieht ein neues F&auml;higkeitsprofil f&uuml;r die Bundeswehr nicht blo&szlig; eine massive Aufr&uuml;stung mit weitreichenden Waffen, sondern auch eine &bdquo;Nutzung von Automatisierung und autonomen F&auml;higkeiten&ldquo; in der k&uuml;nftigen Kriegf&uuml;hrung vor. Damit ist unter anderem ein breiter Einsatz von KI durch die Truppe gemeint. Sp&auml;testens im Jahr 2035 soll die Bundeswehr gemeinsam mit der Reserve eine St&auml;rke von gut 460.000 Soldaten erreichen. Die Reserve ist dabei auch als &bdquo;Br&uuml;cke&ldquo; in die Zivilgesellschaft zugunsten einer sozialen Militarisierung konzipiert. Mit den Ma&szlig;nahmen will die Bundesrepublik auch milit&auml;risch zur Zentralmacht Europas werden. Dies festigt ihre Dominanz &uuml;ber den Kontinent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10376\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Den Feind markieren<\/strong><br>\nVerteidigungsminister Pistorius stellt &raquo;erste Milit&auml;rstrategie&laquo; der Bundeswehr vor. Sie richtet sich vor allem gegen Russland [&hellip;]<br>\nDie sogenannte internationale Rechtsordnung sei so sehr in Frage gestellt wie &raquo;wahrscheinlich seit dem Zweiten Weltkrieg noch nie&laquo;, behauptete Pistorius. &raquo;Die Welt ist unberechenbarer geworden und &zwnj;ja, man muss auch sagen, gef&auml;hrlicher&laquo;, sagte der Minister weiter, meinte damit aber offenbar nicht die &raquo;Partner&laquo; USA und Israel, die mit ihren Kriegen Westasien endg&uuml;ltig ins Chaos st&uuml;rzen wollen. Nein, die angeblich &raquo;erste deutsche Milit&auml;rstrategie&laquo; (so nachzulesen auf der Website des Ministeriums) richtet sich wie alle anderen Strategien des deutschen Imperialismus der vergangenen 130 Jahre in der Hauptsache gen Osten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/521384.milit%C3%A4rstrategie-der-bundeswehr-den-feind-markieren.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zur &Ouml;konomie des Drohnenkrieges: Startups, Tod und Palantir<\/strong><br>\nDer Krieg in der Ukraine entfaltete sich schnell als Abnutzungskrieg, in dem monate- und jahrelang mit enormem Materialaufwand um wenige Kilometer gek&auml;mpft wird &ndash; bei zugleich massenhafter Verst&uuml;mmelung und Vernichtung von Menschenleben. Nach unterschiedlichen Sch&auml;tzungen gehen mittlerweile 70 bis 90 Prozent der T&ouml;tungen und Verwundungen auf den Einsatz unbemannter Systeme zur&uuml;ck. W&auml;hrend nach dem ersten Jahr des Krieges davon ausgegangen wurde, dass beide Konfliktparteien je etwa 10.000 Drohnen pro Monat verbraucht h&auml;tten, gehen die Sch&auml;tzungen f&uuml;r die ukrainische Seite mittlerweile von etwa 5.000 bis 9.000 St&uuml;ck pro Tag aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/startups-tod-und-palantir-4813809\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Verbl&ouml;dungsmaschine<\/strong><br>\nDie Debatte &uuml;ber &ouml;konomische Fragen bewegt sich in Deutschland zwischen kindlicher Naivit&auml;t und esoterischem Wunderglauben. So sind sich Journalisten, Politiker und Experten einig, dass &bdquo;Reformen&ldquo; am besten &bdquo;schmerzhaft&ldquo; sein m&uuml;ssen, um zu wirken. Warum es immer die Durchschnittsverdiener und Armen sind, an deren Schmerzen das Land genesen soll, bleibt ein Geheimnis.<br>\nNun, da 108 &bdquo;interne&ldquo; Konzeptseiten mit Kahlschlagspl&auml;nen f&uuml;r Alleinerziehende, Familien, Kinder, Jugendliche, Pflegebed&uuml;rftige, Rentner und Menschen mit Behinderung &ouml;ffentlich geworden sind, springt der Rechtfertigungsapparat erneut an. Um noch einen draufzusetzen erkl&auml;rt Kanzler Merz, dass die gesetzliche Rente nur eine &bdquo;Basisabsicherung&ldquo; sei, die nicht zum Leben reichen muss. Die Medienwelt zitiert ihn brav. Da dr&auml;ngen sich Fragen auf: Ist die ganze Maschinerie verbl&ouml;det? Oder ist es eine Verbl&ouml;dungsmaschinerie?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/verbloedungsmaschine-4813803\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Haltungsjournalismus nutzt der AfD<\/strong><br>\nDer vielleicht gr&ouml;&szlig;te Schaden des Falls CORRECTIV liegt nicht einmal in der juristischen Niederlage selbst. Er liegt darin, dass wieder einmal genau jener Verdacht best&auml;tigt wird, der den Journalismus seit Jahren zersetzt. Der Verdacht n&auml;mlich, dass zu viele Redaktionen nicht mehr zuerst wissen wollen, was ist, sondern vor allem zeigen m&ouml;chten, auf welcher Seite sie stehen.<br>\nDas Landgericht Berlin II hat CORRECTIV im M&auml;rz 2026 mehrere zentrale Aussagen zum Potsdamer Treffen untersagt. Im Kern ging es um die Behauptung, dort sei ein &bdquo;Masterplan&ldquo; zur Ausweisung deutscher Staatsb&uuml;rger besprochen worden. Nach Darstellung des Gerichts war diese Einordnung rechtswidrig. In der inzwischen bekannt gewordenen Begr&uuml;ndung ist von &bdquo;im Wesentlichen unwahr&ldquo; sowie von &bdquo;unklar, ungenau und unvollst&auml;ndig&ldquo; die Rede. CORRECTIV ist in Berufung gegangen. Rechtskr&auml;ftig ist das alles also noch nicht. Aber publizistisch ist der Schaden l&auml;ngst eingetreten.<br>\nDenn das Problem ist gr&ouml;&szlig;er als ein misslungener Text. Es geht um ein journalistisches Klima, in dem die Wirkung oft wichtiger geworden ist als die saubere Beweisf&uuml;hrung. Die Recherche sollte offenkundig keinen Sachverhalt aufdecken. Sie sollte ein politisches Signal ausl&ouml;sen. Genau das tat sie auch. Das Land demonstrierte, Theater inszenierten den Stoff, die moralische Wucht war enorm. Nur stand diese Wucht am Ende auf einem Fundament, das erkennbar br&uuml;chiger war als die &ouml;ffentliche Aufladung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ruhrbarone.de\/haltungsjournalismus-nutzt-der-afd\/257833\/\">Ruhrbarone<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Keine gr&uuml;ne Modernisierung? Dann wenigstens eine autorit&auml;re<\/strong><br>\nJoe Kaeser galt jahrelang als Gesicht des gr&uuml;nen, inklusiven Kapitalismus. Jetzt fordert der ehemalige Siemens-Chef eine Minderheitsregierung der Union und nimmt eine Kooperation mit der AfD in Kauf. [&hellip;]<br>\nAm Montag dann ver&ouml;ffentlichte The Pioneer ein bemerkenswertes Interview, das Gabor Steingart mit dem Manager gef&uuml;hrt hat. Jetzt klingt es, als spreche dort ein v&ouml;llig anderer Mann.<br>\nDie Union, so Kaeser, stecke in einer taktischen Sackgasse. Sie k&ouml;nne derzeit nur mit der SPD koalieren und brauche den Mut, sich von diesem Koalitionszwang zu befreien. Es werde sich zeigen, ob sie bereit sei, &bdquo;mit einer Minderheitsregierung das Land durchzusch&uuml;tteln&ldquo;. Dann endlich gebe es einen Riesenaufruhr. Die Brandmauer, antwortet er auf Nachfrage, werde &bdquo;in Flammen aufgehen oder auch nicht&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ueberrechts.de\/p\/joe-kaeser-cdu-minderheitsregierung-afd\">&Uuml;ber Rechts<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>EU stellt App zur Alterskontrolle vor. Um &bdquo;Jugendschutz&ldquo; geht es dabei nicht: Nackte L&uuml;gner<\/strong><br>\nNur wenige Stunden haben Fachjournalisten und Sicherheitsexperten gebraucht, um EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen (CDU) nackt dastehen zu lassen. Am Mittwoch vergangener Woche stellte sie zusammen mit EU-Digitalkommissarin Henna Virkunnen die Alterskontroll-App der EU vor. Die sei &bdquo;technisch fertig&ldquo;, behauptete von der Leyen bei der Gelegenheit, und funktioniere auf &bdquo;jedem&ldquo; Ger&auml;t. Das Online-Magazin &bdquo;netzpolitik.org&ldquo; kam kurz darauf zu einem abweichenden Schluss: &bdquo;Die App ist noch nicht fertig und l&auml;uft nicht auf jedem Ger&auml;t.&ldquo; Zwei Tage darauf meldete &bdquo;Heise&ldquo;, Hacker h&auml;tten keine zwei Minuten gebraucht, um den &bdquo;Goldstandard&ldquo; zu knacken &ndash; so hatte ein EU-Beamter die App in einem Presse-Briefing bezeichnet.<br>\nWorum geht es &ndash; und woher die Eile der EU?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/nackte-luegner-4813845\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&Ouml;ffentliche Investitionen: Weiterhin breite Mehrheit der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r massive Erh&ouml;hung<\/strong><br>\nDie Bev&ouml;lkerung ist sich weitgehend einig darin, dass der Staat mehr Geld in die Infrastruktur stecken muss &ndash; auch wenn daf&uuml;r neue Kredite n&ouml;tig sind. Das ergibt eine neue Studie des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung auf Basis repr&auml;sentativer Umfragedaten.<br>\nDer Investitionsstau in Deutschland ist un&uuml;bersehbar: Z&uuml;ge fallen regelm&auml;&szlig;ig aus, Schulunterricht auch, Krankenh&auml;user und Br&uuml;cken sind marode, die gesetzlichen Klimaziele wurden zuletzt nur knapp erreicht. Um gegenzusteuern, hat die Bundesregierung im vergangenen Jahr das &bdquo;Sonderverm&ouml;gen f&uuml;r Infrastruktur und Klimaneutralit&auml;t&ldquo; in H&ouml;he von 500 Milliarden Euro auf den Weg gebracht. Damit hat sie einem weit verbreiteten Bed&uuml;rfnis Rechnung getragen: Schon 2021 sprach sich eine deutliche Mehrheit der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r zus&auml;tzliche &ouml;ffentliche Investitionen aus. Laut der neuen Untersuchung des IMK hat diese Zustimmung nicht nachgelassen &ndash; im Gegenteil: Trotz des Sonderverm&ouml;gens hat der Anteil derjenigen, die noch mehr staatliche Ausgaben bef&uuml;rworten, mit Blick auf die meisten Bereiche der &ouml;ffentlichen Infrastruktur und unabh&auml;ngig von der Parteipr&auml;ferenz zugenommen. Kredite zur Finanzierung dieser Ausgaben bef&uuml;rworten 59 Prozent, weitere 20 Prozent sind in dieser Frage unentschieden. Bevorzugt werden allerdings Umschichtungen in staatlichen Haushalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-oeffentliche-investitionen-mehrheit-der-bevoelkerung-fur-massive-erhoehung-76178.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mehr Morde, mehr Vergewaltigungen, 80 Messerattacken am Tag: Die Wahrheit hinter Dobrindts Kriminalstatistik<\/strong><br>\nWeniger Straftaten, mehr Morde &ndash; Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) pr&auml;sentierte heute bei der Vorstellung der Kriminalstatistik 2025 neue Zahlen zur Kriminalit&auml;t in Deutschland. Sie zeigen: Hinter der scheinbaren Erfolgsmeldung stecken auch bittere Wahrheiten. W&auml;hrend die Gesamtzahlen laut Statistik sinken, w&auml;chst die Sorge vor schwerer Gewalt, Messerattacken und einem hohen Anteil von Migranten unter den Tatverd&auml;chtigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/vergewaltigungen-dobrindt-stellt-kriminalstatistik-vor-mehr-morde-mehr-zr-94269570.html\">Merkur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Anthropics KI-Modell Mythos: Das Ende des Internets, wie wir es kennen?<\/strong><br>\nDas KI-Unternehmen Anthropic h&auml;lt sein neues Modell Mythos unter Verschluss &ndash; es kann Sicherheitsl&uuml;cken in kritischer Software autonom aufsp&uuml;ren und ausnutzen.<br>\nDas US-amerikanische KI-Unternehmen Anthropic hat sein j&uuml;ngstes Sprachmodell mit dem Namen &ldquo;Mythos&rdquo; nicht &ouml;ffentlich freigegeben. Der Grund: Interne Tests ergaben, dass das Modell in der Lage ist, eigenst&auml;ndig Schwachstellen in weit verbreiteter Software zu finden und auszunutzen &ndash; darunter das quelloffene Betriebssystem Linux, auf dem ein Gro&szlig;teil der modernen IT-Infrastruktur basiert.<br>\nStatt einer breiten Ver&ouml;ffentlichung erhielten im Rahmen des Programms &ldquo;Project Glasswing&rdquo; bislang nur ausgew&auml;hlte Unternehmen wie Amazon, Apple, JPMorgan Chase und rund 50 weitere Organisationen Zugang, um Mythos zur Absicherung ihrer eigenen Systeme einzusetzen, wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Was bedeutet das f&uuml;r die digitale Zukunft?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Anthropics-KI-Modell-Mythos-Das-Ende-des-Internets-wie-wir-es-kennen-11260770.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Er war alles, was man nicht wollte<\/strong><br>\nDie &shy;Filmschaffenden &shy;Stina Werenfels und &shy;Samir w&uuml;rdigen mit &laquo;Hirschfeld &ndash; unbekannter &shy;Bekannter&raquo; einen Mann, der in der Schweiz vergessen ging, auch weil man ihn &shy;vergessen wollte.<br>\n&laquo;Hochw&uuml;rden haben gesagt, man muss das annehmen. Und ich habe es angenommen. Jetzt ist es an Euch, Hochw&uuml;rden, Euren Jud anzunehmen.&raquo; Der neue Film von Stina Werenfels und Samir beginnt mit &laquo;Andorra&raquo; von Max Frisch. 1961 im Z&uuml;rcher Schauspielhaus aufgef&uuml;hrt. &laquo;Hirschfeld &ndash; Der unbekannte Bekannte&raquo; erz&auml;hlt die Geschichte von Kurt Hirschfeld, Jude, Kommunist, Immigrant. Und als Intendant der Mann, dem das Z&uuml;rcher Schauspielhaus seinen Ruf als Zentrum des kulturellen Widerstands gegen den Faschismus verdankt. Und der in Vergessenheit geriet, wohl auch, weil man ihn vergessen wollte. Seine Tochter Ruth Hirschfeld fasst das Verh&auml;ltnis Z&uuml;richs und der Schweiz zu ihrem Vater so zusammen: &laquo;Man wollte ja eigentlich nicht einen Juden und einen Deutschen und schon gar keinen Kommunisten in der Schweiz.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.workzeitung.ch\/2026\/04\/er-war-alles-was-man-nicht-wollte\/\">work<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kaufhauskette zahlt keine Miete: Galeria wird zur Mietnomadin<\/strong><br>\nMehrere Vermieter beklagen, im April keine Mietzahlungen von der Kaufhauskette Galeria erhalten zu haben. In mehreren Orten drohen Filialschlie&szlig;ungen.<br>\nDie Warenhauskette Galeria hat offenbar Probleme, ihre Mieten zu zahlen. Laut einem Bericht der Immobilien Zeitung beklagen mehrere Vermieter, dass Mietzahlungen f&uuml;r April nicht eingegangen sind. In einigen F&auml;llen soll Galeria zudem um eine Stundung gebeten haben.<br>\nBetroffen ist unter anderem die Filiale am Berliner Alexanderplatz, deren Immobilie der Commerz Real geh&ouml;rt. Die April-Miete sei bislang nicht gezahlt worden, sagte ein Unternehmenssprecher. &bdquo;Wir beobachten das mit Sorge. Bisherige Kontaktversuche sind ins Leere gelaufen. Es ist niemand erreichbar, so dass wir uns fragen, wie es jetzt weitergeht&ldquo;, sagte er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Kaufhauskette-zahlt-keine-Miete\/!6172406\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Todesverdachtsf&auml;lle nach Corona-Impfung: Paul-Ehrlich-Institut erkennt kein Risikosignal<\/strong><br>\nDas Paul-Ehrlich-Institut (PEI) erkennt in den 1223 Todesverdachtsfallmeldungen in einem Postmarketing-Bericht des Pharmakonzerns Pfizer kein Risikosignal. Der Bericht umfasst die ersten drei Monate nach der bedingten Zulassung des Impfstoffes Comirnaty von BioNTech\/Pfizer (1. Dezember 2020 bis 28. Februar 2021). Helmut Sterz, ehemaliger Cheftoxikologe von Pfizer, sagte bei seiner Anh&ouml;rung vor der Corona-Enquete-Kommission im M&auml;rz bezugnehmend auf diesen Bericht: &bdquo;Sp&auml;testens da h&auml;tte man Comirnaty wieder vom Markt nehmen m&uuml;ssen&ldquo;. Das PEI ist die in Deutschland zust&auml;ndige Bundesbeh&ouml;rde f&uuml;r die Zulassung und die &Uuml;berwachung der Sicherheit von Impfstoffen. Das Institut teilt Multipolar auf Anfrage mit: &bdquo;H&auml;tte es ein Risikosignal gegeben &ndash; wie sp&auml;ter beispielsweise ein Signal von Myokarditis, w&auml;re dem nachgegangen und dar&uuml;ber transparent berichtet worden.&ldquo;<br>\nDas PEI hebt gegen&uuml;ber Multipolar den Zeitraum hervor, auf den sich der Bericht bezieht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0401\">Multipolar<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Bewerbung f&uuml;r Olympische Spiele: Gegenargumente unterschlagen<\/strong><br>\nIn Kiel sowie an Rhein und Ruhr wird f&uuml;r eine Olympiabewerbung gestimmt. Doch die Wahlbeteiligung ist sehr niedrig<br>\nMit zum Teil deutlichen Mehrheiten haben die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler in der Region K&ouml;ln\/Rhein-Ruhr f&uuml;r eine Bewerbung zur Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 gestimmt. &raquo;Was f&uuml;r eine Klarheit, was f&uuml;r ein breites B&uuml;rgervotum der Menschen f&uuml;r Olympia hier bei uns in Nordrhein-Westfalen&laquo;, zeigte sich der nordrhein-westf&auml;lische Ministerpr&auml;sident Hendrik W&uuml;st (CDU) am Sonntag abend in K&ouml;ln geradezu berauscht.<br>\nF&uuml;r Details wie jenes, dass lediglich 1,4 von vier Millionen Stimmberechtigten &ndash; also gerade mal ein Drittel &ndash; an den Abstimmungen teilgenommen hatten, war im W&uuml;stschen Siegesrausch aber kein Raum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/521271.bewerbung-f%C3%BCr-olympische-spiele-gegenargumente-unterschlagen.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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