{"id":149511,"date":"2026-04-23T13:10:52","date_gmt":"2026-04-23T11:10:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149511"},"modified":"2026-04-23T14:38:24","modified_gmt":"2026-04-23T12:38:24","slug":"medienversagen-bei-neuer-deutscher-militaerstrategie-zum-glueck-muss-niemand-befuerchten-dass-deutschland-einen-angriffskrieg-plant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149511","title":{"rendered":"Medienversagen bei neuer deutscher Milit\u00e4rstrategie: \u201eZum Gl\u00fcck muss niemand bef\u00fcrchten, dass Deutschland einen Angriffskrieg plant\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die Regierung hat jetzt erstmals eine Milit&auml;rstrategie f&uuml;r die Bundeswehr vorgelegt, unter anderem mit dem Ziel, die gr&ouml;&szlig;te Armee Europas aufzubauen. Der eigentliche Inhalt bleibt geheim, aber der &Ouml;ffentlichkeit wurden die &uuml;blichen Phrasen pr&auml;sentiert. Viele Medien monieren anhand dieser Phrasen jetzt nicht etwa den neuen und zerst&ouml;rerischen Militarismus, sondern dass er nicht hart genug umgesetzt wird. Das nennen sie dann (wie bei Corona) &bdquo;kritischen Journalismus&ldquo;. Die offizielle &bdquo;Bedrohungsl&uuml;ge&ldquo; wird gar nicht mehr hinterfragt. Ein mediales Armutszeugnis. Ein Kommentar von <strong>Tobias Riegel.<\/strong><br>\n<!--more--><br>\nDie Reaktionen auf die Vorstellung der <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/militaerstrategie-bundeswehr-102.html\">ersten Milit&auml;rstrategie der Bundeswehr<\/a> in der Geschichte der Bundesrepublik am Mittwoch ist ein aktuelles Beispiel f&uuml;r ein verbreitetes Medien-Ph&auml;nomen &ndash; n&auml;mlich die Praxis, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131428\">die &bdquo;Bedrohungsl&uuml;ge&rdquo;<\/a> bez&uuml;glich Russland unkritisch als Fakt und als seri&ouml;se Begr&uuml;ndung f&uuml;r den neuen Militarismus einfach zu akzeptieren. Aus dieser Akzeptanz folgt dann oft, dass nur noch Details kritisiert werden, bei denen diese falsch begr&uuml;ndete Zeitenwende angeblich nicht hart genug umgesetzt wird. Das nennen manche Journalisten dann &bdquo;kritischen Journalismus&ldquo;. Konkrete Medien-Beispiele daf&uuml;r folgen weiter unten.<\/p><p><strong>&bdquo;Bedrohungsl&uuml;ge&ldquo; und militaristischer Automatismus<\/strong><\/p><p>Dabei w&auml;re es die momentan wichtigste Aufgabe von kritischen Journalisten, diesem Automatismus den Boden zu entziehen, indem die reale milit&auml;rische Bedrohung f&uuml;r Deutschland vonseiten Russlands analysiert wird. Auf Basis einer seri&ouml;sen Analyse m&uuml;ssten sie eigentlich zu dem Ergebnis kommen, dass die ganze Zeitenwende auf einer Mischung aus einer gezielt angeheizten Hysterie vonseiten vieler Journalisten und Politiker einerseits und handfesten Interessen des milit&auml;risch-industriellen Komplexes andererseits beruht. Festzustellen w&auml;re dann auch eine Unterwerfung unter US-Interessen zulasten der hiesigen B&uuml;rger. <\/p><p>Eine reale milit&auml;rische Bedrohung Deutschlands durch Russland wurde von den tonangebenden deutschen Militaristen bisher an keiner Stelle nachvollziehbar belegt &ndash; diese Aussage gilt aber langfristig nat&uuml;rlich nur f&uuml;r den Fall, dass die westlichen Eskalationen endlich wieder zur&uuml;ckgefahren werden. Bei weiterer Anheizung der Spannungen gegen&uuml;ber Russland k&ouml;nnen &Uuml;berreaktionen von dieser Seite nicht ausgeschlossen werden &ndash; ein Grund mehr, endlich wieder die Diplomatie zu entdecken. <\/p><p>Dass es nun doch <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/regional\/hessen\/hr-russland-nennt-hanau-moegliches-angriffsziel-stadt-schaltet-verfassungsschutz-ein-100.html\">reale Drohungen von russischer Seite gegen die Produktionsst&auml;tten von Drohnen auch in Deutschland gibt<\/a>, ist ein Fall von selbsterf&uuml;llender Prophezeiung: Es h&auml;tte zahlreiche Gelegenheiten gegeben, die Eskalation gar nicht erst zu diesem Punkt kommen zu lassen. Die feindlichen russischen Reaktionen auf die westlichen Eskalationen nun als Begr&uuml;ndung f&uuml;r weitere Eskalation gegen Russland zu nutzen, dieser Teufelskreis der Militaristen beider Seiten muss durch Diplomatie und Kompromisse durchbrochen werden. Doch viele deutsche Journalisten fordern das Gegenteil.<\/p><p>Dadurch, dass die &bdquo;Bedrohungsl&uuml;ge&ldquo; als falsche Grundlage der &bdquo;Zeitenwende&ldquo; einfach so akzeptiert wird, sind nat&uuml;rlich auch die darauf aufgebauten &bdquo;Analysen&ldquo; der meisten Mainstream-Journalisten beim Thema Russland im besten Fall naiv, in den meisten F&auml;llen sogar mutma&szlig;lich bewusst irref&uuml;hrend. Dieses Ph&auml;nomen durchzieht die ganze Debatte zu &bdquo;Verteidigung&ldquo; und Aufr&uuml;stung mit ihren zahlreichen zerst&ouml;rerischen Folgen, unter vielem anderem durch indirekt dadurch ausgel&ouml;ste soziale K&uuml;rzungen.<\/p><p><strong>Die Milit&auml;rstrategie selbst wird als Verschlusssache eingestuft<\/strong><\/p><p>Einige Informationen zum Inhalt der neuen Milit&auml;rstrategie finden sich etwa <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/wie-die-militaerstrategie-der-bundeswehr-aussieht-200758012.html\">in diesem Artikel der <em>FAZ<\/em><\/a>. Demnach hat man sich im Ministerium &bdquo;Gedanken &uuml;ber die Bedrohungslage gemacht&ldquo;, auch dar&uuml;ber, wie ein &bdquo;Kriegsbild&ldquo; aussehen k&ouml;nnte, auf das man bei einem Angriff auf das NATO-Gebiet reagieren m&uuml;sste. Aus der am Mittwoch vorgestellten Milit&auml;rstrategie w&uuml;rden sich zahlreiche weitere Schritte ableiten, etwa zu den Reservisten, so die <em>FAZ<\/em>. In dem Artikel wird aber auch darauf hingewiesen, dass die Strategie selber geheim bleiben wird: <\/p><blockquote><p>\n<em>&bdquo;Die Milit&auml;rstrategie selbst wird nicht ver&ouml;ffentlicht &ndash; sondern als Verschlusssache eingestuft. &sbquo;Sonst k&ouml;nnten wir Wladimir Putin auch in unseren E-Mail-Verteiler aufnehmen&lsquo;, sagt Pistorius. Vor der Pressekonferenz hat der Minister seine Pl&auml;ne im Verteidigungsausschuss des Bundestags vorgetragen, die Milit&auml;rstrategie erhalten aber auch die Abgeordneten nicht. Eine &ouml;ffentliche Brosch&uuml;re gibt es immerhin dazu, 40 Seiten lang. Darin hei&szlig;t es, dass die Milit&auml;rstrategie nicht nur die Landes- und B&uuml;ndnisverteidigung als Kernauftrag beschreibe<\/em>.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Diese Geheimniskr&auml;merei ist aus Sicht der Milit&auml;rs nachvollziehbar, es gibt wohl keine Armee der Welt, die so etwas im Detail ver&ouml;ffentlichen w&uuml;rde. Aber: Dann kann man auch nicht dar&uuml;ber schreiben, als h&auml;tte man das geheime Milit&auml;r-Dokument gelesen und als k&ouml;nne man die dort im Geheimen erdachten mutma&szlig;lichen Ungeheuerlichkeiten erfassen und ihre Folgen f&uuml;r die B&uuml;rger beurteilen. Die &bdquo;Analysen&ldquo; der Milit&auml;rstrategie durch die Mainstream-Medien beruhen n&auml;mlich nur auf <a href=\"https:\/\/www.bmvg.de\/resource\/blob\/6093766\/01b1718498c25db9010ea13724d7a37a\/dl-gesamtkonzeption-der-militaerischen-download-deu-data.pdf\">der PR-Brosch&uuml;re des Verteidigungsministeriums<\/a> und nicht auf dem Inhalt selbst. In der Brosch&uuml;re des Verteidigungsministeriums werden die Leser mit solchen Textbausteinen abgefertigt: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Die Bundeswehr muss alle Auftr&auml;ge mit dem Single Set of Forces erf&uuml;llen, dabei in verschiedenen geostrategischen R&auml;umen denken und handeln und die geostrategischen R&auml;ume und Dimensionen &uuml;bergreifend verbinden und strategische Effekte generieren. Diese ganzheitliche globale Betrachtung ist der One-Theatre-Approach; er liegt der Gesamtkonzeption der milit&auml;rischen Verteidigung zugrunde<\/em>.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>In der Brosch&uuml;re wird Russland auch erwartungsgem&auml;&szlig; mit den &uuml;blichen Phrasen sowohl gesamtstaatlich als auch milit&auml;rstrategisch als eine umfassende Bedrohung beschrieben: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Gesamtstaatlich, weil Russland bereits heute unterhalb der Schwelle des Krieges vorgeht und alle Elemente des Staates gefordert sind. Milit&auml;rstrategisch, weil Russland Konflikte an seiner Peripherie nutzt und zudem mit weitreichenden Wirkmitteln Europa aus allen Richtungen bedroht<\/em>.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Zu solchen Floskeln ist Folgendes zu sagen: Sie sind einerseits aussagelos, was konkrete Schritte der Milit&auml;rs angeht, aber dadurch, dass sie nun in vielen Medien trotzdem (einmal mehr) unhinterfragt nachgebetet werden, erhalten sie den Anschein von seri&ouml;ser Informationspolitik der Milit&auml;rs. Andererseits dienen die Floskeln als gnadenlos wiederholte Signals&auml;tze, mit denen die nirgends nachvollziehbar belegte &bdquo;Bedrohungsl&uuml;ge&ldquo; weiter gefestigt werden soll. <\/p><p><strong>Hurra: Deutschland bekommt wieder die gr&ouml;&szlig;te Armee<\/strong><\/p><p>An dieser Wiederholung beteiligen sich nun auch einmal mehr zahlreiche deutsche Journalisten. Und mit dieser Wiederholung sowie mit der Praxis, nur Details eines ansonsten angeblich grunds&auml;tzlich akzeptierten Vorgehens zu hinterfragen, wird die (falsche) Behauptung gest&uuml;tzt, dass die Frage, ob es &uuml;berhaupt diese beschriebene &bdquo;Bedrohung&ldquo; gibt, l&auml;ngst beantwortet sei.<\/p><p>Unter vielem anderen wird nun von deutschen Milit&auml;rs und Politikern die Forderung formuliert, dass Deutschland die gr&ouml;&szlig;te konventionelle Armee Europas aufbauen solle, laut Tagesschau sollen sich &bdquo;mindestens 460.000 Soldaten gemeinsam mit Verb&uuml;ndeten einer Aggression Russlands entgegenstellen k&ouml;nnen&ldquo;. Gab es das in der deutschen Vergangenheit nicht schon einmal? Von seri&ouml;sen Journalisten m&uuml;ssten solche Pl&auml;ne eigentlich als bedrohliche Perspektive dargestellt werden, gerade wenn man die &bdquo;Lehren aus der deutschen Geschichte&ldquo; ernst nehmen w&uuml;rde. Denn welche Macht erh&auml;lt momentan der deutsche milit&auml;risch-industrielle Komplex und wo f&uuml;hrt uns das hin, allen Lehren dieser Vergangenheit zum Trotz?<\/p><p>Und neben der Historie m&uuml;sste von kritischen Journalisten gefragt werden: Was l&ouml;st eine solche Ank&uuml;ndigung aktuell bei potenziellen geopolitischen Kontrahenten aus? Und was bedeutet es f&uuml;r unser Sozialsystem, wenn Unsummen f&uuml;r dieses gr&ouml;&szlig;enwahnsinnige milit&auml;rische Ziel verbrannt werden? Und (noch einmal, weil es so zentral ist): Gibt es die dauernd beschworene aktuelle und akute milit&auml;rische Bedrohung &uuml;berhaupt? Doch diese Fragen werden gar nicht mehr gestellt.<\/p><p><strong>Medien: Der Militarismus als &bdquo;Versprechen&ldquo;<\/strong><\/p><p>In der Folge werden hier einige Medien aus der &bdquo;zweiten Reihe&ldquo; betrachtet. So wischen die <a href=\"https:\/\/www.nn.de\/politik\/lange-hat-s-gedauert-deutschlands-militarstrategie-fur-eine-welt-ausser-rand-und-band-1.15087317\"><em>N&uuml;rnberger Nachrichten<\/em><\/a> in mutma&szlig;lich gespielter Naivit&auml;t die auf der deutschen Geschichte beruhenden Sorgen vor deutschem Militarismus folgenderma&szlig;en vom Tisch:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Zum Gl&uuml;ck muss niemand bef&uuml;rchten, dass Deutschland einen Angriffskrieg oder &Uuml;berfall &ndash; auf wen auch immer &ndash; plant. Mit unseren europ&auml;ischen Nachbarn, ob Frankreich, Polen oder anderen, verstehen wir uns so gut wie nie zuvor in der Geschichte. Deswegen kann man sich, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu m&uuml;ssen, unmissverst&auml;ndlich f&uuml;r einen effektiven und der Lage angemessenen Ausbau der Bundeswehr aussprechen. Wir wollen nur so wehrhaft sein, dass wir selbst nicht zum Opfer eines Aggressors werden. Wer k&ouml;nnte dagegen ernsthaft etwas einzuwenden haben?<\/em>&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Die <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/politik\/artikel\/deutsche-militaerstrategie-worauf-die-bundeswehr-vorbereitet-wird-50547026\"><em>Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/em><\/a> verkauft die mit milit&auml;risch gro&szlig;en Gefahren und indirekt mit Sozialk&uuml;rzungen verkn&uuml;pfte &bdquo;Zeitenwende&ldquo; gar als ein endlich einzul&ouml;sendes &bdquo;Versprechen&ldquo;. Das erinnert an die Corona-Politik: Auch in jener Zeit hatten sich viele Medien durch &bdquo;Kritik&ldquo; hervorgetan &ndash; allerdings nicht an den unangemessenen Ma&szlig;nahmen, sondern im Gegenteil daran, dass die Politik nicht hart genug vorgeht. Das wiederholt sich nun beim Militarismus: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Die neue Milit&auml;rstrategie hat das Potenzial f&uuml;r einen Wendepunkt. Entscheiden wird dar&uuml;ber die Bereitschaft der Bundesregierung, den Worten Taten mit all ihren politischen und tats&auml;chlichen Kosten folgen zu lassen. Andernfalls bleibt die bereits von der Vorg&auml;ngerregierung eingeleitete Zeitenwende ein Versprechen, das an der Realit&auml;t zerschellt<\/em>.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Auch die <a href=\"https:\/\/www.freiepresse.de\/nachrichten\/deutschland\/pistorius-legt-erste-militaerstrategie-vor-mehr-bundeswehr-artikel14221695\"><em>Freie Presse<\/em> aus Chemnitz<\/a> will das gef&auml;hrliche und gr&ouml;&szlig;enwahnsinnige Vorhaben, die deutsche Armee zur gr&ouml;&szlig;ten in Europa aufzublasen, als positiven &bdquo;Kraftakt&ldquo; verkaufen &ndash; Kritik erklingt (wie oben beschrieben) nur an der z&ouml;gerlichen Umsetzung, das Vorhaben selbst steht gar nicht mehr zur Debatte: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Das Ziel, die st&auml;rkste konventionelle Armee in Europa aufzubauen, ist ein echter Kraftakt. Aber seit der &sbquo;Zeitenwende&lsquo; sind immerhin schon vier Jahre vergangen. Man kann durchaus fragen, warum bestimmte Dinge erst jetzt angesto&szlig;en werden. Indem die Pl&auml;ne geschrieben sind, sind diese ja l&auml;ngst nicht umgesetzt<\/em>.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>&bdquo;<strong>Der Unwille der jungen Generation &hellip;&ldquo;<\/strong><\/p><p>Die <a href=\"https:\/\/www.volksstimme.de\/deutschland-und-welt\/deutschland\/pistorius-legt-erste-militarstrategie-vor-mehr-bundeswehr-4237292\"><em>Volksstimme<\/em> aus Magdeburg<\/a> agiert &auml;hnlich, indem nicht der Militarismus selber kritisiert wird, sondern seine angeblich zu z&ouml;gerliche Umsetzung. Die Zeitung verbindet das dann auch noch mit einem Seitenhieb auf die Jugend:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Alles, was der russische &Uuml;berfall auf die Ukraine hierzulande milit&auml;risch in Gang gesetzt hat, war bislang St&uuml;ckwerk. Offenbart wurden die eklatanten Schw&auml;chen der Bundeswehr, gepaart mit einem verbreiteten Unwillen der jungen Generation, sich f&uuml;r den Wehrdienst bereitzufinden.<\/em>&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Man kann dieser Tage leider nicht umhin, als immer wieder ein Versagen vieler etablierter Medien bei den entscheidenden Themen festzustellen. <\/p><p><small>Titelbild: penofoto \/ Shutterstock<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/6c1fc539047d4467aa8f95f4ee0398e8\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Regierung hat jetzt erstmals eine Milit&auml;rstrategie f&uuml;r die Bundeswehr vorgelegt, unter anderem mit dem Ziel, die gr&ouml;&szlig;te Armee Europas aufzubauen. Der eigentliche Inhalt bleibt geheim, aber der &Ouml;ffentlichkeit wurden die &uuml;blichen Phrasen pr&auml;sentiert. Viele Medien monieren anhand dieser Phrasen jetzt nicht etwa den neuen und zerst&ouml;rerischen Militarismus, sondern dass er nicht hart genug umgesetzt<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149511\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":131915,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,172,123,183],"tags":[3293,358,2129,2301,893,259,3321],"class_list":["post-149511","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-aufruestung","category-kampagnentarnworteneusprech","category-medienkritik","tag-bellizismus","tag-bundeswehr","tag-geheimhaltung","tag-konfrontationspolitik","tag-militarisierung","tag-russland","tag-zeitenwende"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/shutterstock_2410944481.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/149511","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=149511"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/149511\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":149516,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/149511\/revisions\/149516"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/131915"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=149511"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=149511"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=149511"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}