{"id":149692,"date":"2026-04-28T08:40:09","date_gmt":"2026-04-28T06:40:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149692"},"modified":"2026-04-28T08:40:09","modified_gmt":"2026-04-28T06:40:09","slug":"hinweise-des-tages-5085","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149692","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149692#h01\">Merz sagt, er will die Renten nicht k&uuml;rzen, doch das hei&szlig;t, er will sie k&uuml;rzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149692#h02\">Warum der Euroraum keinen Weg aus der Stagnation findet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149692#h03\">Die Militarisierung der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149692#h04\">Ukraine-Krieg eskaliert finanziell: EU pumpt Milliarden &ndash; doch sie reichen schon jetzt nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149692#h05\">US-Milit&auml;rberater attestieren Putin ein defensives Verhalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149692#h06\">Oberst: &ldquo;800.000 Streitkr&auml;fte w&uuml;rden durch Deutschland verlegt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149692#h07\">Wehrdienst-Debatte: Zahl der Kriegsdienstverweigerer deutlich gestiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149692#h08\">Jugend k&auml;mpft f&uuml;r &bdquo;Friedensverfassung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149692#h09\">Der Krieg, der die Bombe rechtfertigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149692#h10\">Juristen bewerten deutsche Produktion von Drohnen f&uuml;r die Ukraine als v&ouml;lkerrechtskonform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149692#h11\">Terroranschlag auf Nord-Stream-Pipelines: Es war die Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149692#h12\">EU-Abgeordnete beraten geheim &uuml;ber h&ouml;here Spesen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149692#h13\">Signal-Attacke auf Politiker: &ldquo;Weckruf f&uuml;r alle Sicherheitsbereiche&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149692#h14\">Tag der Arbeit am 1. Mai 2026: Jobs sichern &ndash; Sozialstaat verteidigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149692#h15\">Inflation, Teil III: Das Problem mit der Nullinflation<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Merz sagt, er will die Renten nicht k&uuml;rzen, doch das hei&szlig;t, er will sie k&uuml;rzen<\/strong><br>\nEs ist mehr als befremdlich, dass der deutsche Regierungschef Statements abgibt, die in der Sache hochproblematisch sind, die aber von den sogenannten Journalisten in den sogenannten Qualit&auml;tsmedien niemals hinterfragt werden. Sind wir kollektiv verr&uuml;ckt geworden?<br>\nFriedrich Merz hat vor den CDU-Arbeitnehmern (die gibt es wirklich) gesagt, er wolle die Renten nicht k&uuml;rzen (wie hier etwa zitiert). Sofort waren alle beruhigt und haben gesagt, so ein schlechter Mensch, wie wir nach seiner ersten Renten&auml;u&szlig;erung dachten, ist er doch nicht. Die CDU-Arbeitnehmer sind nicht in Scharen aus der Partei ausgetreten, sondern haben sich sofort wieder beruhigt.<br>\nIch habe daraufhin, so gut ich es konnte, alle Medien, derer ich habhaft werden konnte, durchgesehen, um herauszufinden, ob es irgendwo eine kritische &Auml;u&szlig;erung zum Merz-Statement gibt: Fehlanzeige. Da f&auml;llt mir die Kinnlade herunter. Dieses Land ist nicht in der Lage, irgendeine Frage halbwegs zu diskutieren, geschweige denn zu entscheiden, weil wir offenbar kollektiv verbl&ouml;det sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/04\/27\/merz-sagt-er-will-die-renten-nicht-kuerzen-doch-das-heisst-er-will-sie-kuerzen\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Union verlangt Sparvorschl&auml;ge von Klingbeil<\/strong><br>\nDie Koalition steht vor entscheidenden Tagen. Am Mittwoch will das Kabinett die Gesundheitsreform und die Eckpunkte f&uuml;r den Haushalt beschlie&szlig;en. Jetzt sorgt ein Vorsto&szlig; aus der SPD f&uuml;r neuen Streit.<br>\nF&uuml;hrende Politiker der CDU lehnen den SPD-Vorsto&szlig; zur Aussetzung der Schuldenbremse ab und fordern im Gegenzug ein Sparpaket von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD). &bdquo;Wer heute leichtfertig neue Schulden macht, treibt die Inflation und belastet die kommenden Generationen&ldquo;, sagte Unions-Fraktionsvize Sepp M&uuml;ller der &bdquo;Bild&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/koalition-union-verlangt-sparvorschlaege-von-klingbeil-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-260426-930-996850\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers F.K.:<\/strong> W&auml;hrend einer Rezession zu sparen und nicht finanziell gegenzusteuern, das ist so ziemlich das D&uuml;mmste, was der Staat tun kann.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Warum der Euroraum keinen Weg aus der Stagnation findet<\/strong><br>\nIn Europa w&auml;chst die Sorge vor den &ouml;konomischen Folgen des von den USA und Israel begonnenen Krieges gegen den Iran. Besonders beunruhigend ist, dass der durch diesen milit&auml;rischen Konflikt ausgel&ouml;ste Energieschock auf einen Euroraum trifft, der sich ohnehin in einer anhaltend schwachen wirtschaftlichen Verfassung befindet: Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts f&auml;llt seit Jahren gering aus &ndash; und setzt damit eine Entwicklung fort, die bereits deutlich fr&uuml;her eingesetzt hat. [&hellip;]<br>\nDarauf weist auch der Wiener &Ouml;konom Leon Podkaminer (2022) hin: Das Produktionswachstum in den heutigen Kernl&auml;ndern der Eurozone verlangsamt sich bereits seit Jahrzehnten. Podkaminer spricht von einer &bdquo;s&auml;kularen Stagnation&ldquo;, die mit der Tendenz zur Schw&auml;chung der Lohnentwicklung korreliere, welche nach der endg&uuml;ltigen Aufgabe des Bretton-Woods-Systems fester Wechselkurse im Jahr 1973 eingesetzt habe. Diese Entwicklung geht mit einer anhaltend sinkenden Wachstumsrate der Arbeitsproduktivit&auml;t einher.<br>\nDer von Podkaminer beschriebene Abw&auml;rtstrend hat sich seit der Einf&uuml;hrung des Euro nicht etwa abgeschw&auml;cht oder gar umgekehrt, sondern sogar versch&auml;rft. [&hellip;]<br>\nWas folgt daraus f&uuml;r den Euroraum? Die Daten deuten darauf hin, dass die Eurozone noch weit von Vollbesch&auml;ftigung entfernt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/142026\/warum-der-euroraum-keinen-weg-aus-der-stagnation-findet\/\">G&uuml;nther Grunert auf Makroskop<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.P.:<\/strong> Eine sehr lesenswerte Analyse mit Tiefgang!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Militarisierung der Welt<\/strong><br>\nDeutschland treibt mit einer zweistelligen Steigerung seines Milit&auml;rhaushalts die Hochr&uuml;stung Europas an, Europa forciert mit einer gleichfalls zweistelligen Aufstockung seiner Streitkr&auml;fteetats die Hochr&uuml;stung der Welt: Das ist eines der Resultate der j&uuml;ngsten Analyse des Forschungsinstituts SIPRI zur Entwicklung der globalen R&uuml;stungsausgaben. SIPRI zufolge stiegen die Ausgaben f&uuml;r die Bundeswehr 2025 um 24 Prozent auf 114 Milliarden US-Dollar, w&auml;hrend Europas Aufwendungen f&uuml;r die Armeen des Kontinents um 14 Prozent wuchsen. Damit stehen Deutschland und die europ&auml;ischen Staaten an der Spitze des R&uuml;stungsbooms weltweit, der die globalen Ausgaben f&uuml;r das Milit&auml;r im vergangenen Jahr um 2,9 Prozent auf 2,887 Billionen US-Dollar in die H&ouml;he getrieben hat. Damit wurden erstmals 2,5 Prozent der Wirtschaftsleistung aller Staaten zusammengenommen f&uuml;r Waffen verschwendet, w&auml;hrend weiterhin nahezu ein Zehntel der Weltbev&ouml;lkerung in extremer Armut lebt und die Kriege, zu denen die Hochr&uuml;stung f&uuml;hrt, Hunger und Elend weiter forcieren. Auch in Deutschland und der EU ist rund ein F&uuml;nftel der Bev&ouml;lkerung von Armut bedroht. Sozialk&uuml;rzungen zugunsten der Hochr&uuml;stung stehen bevor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10381\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Billionen f&uuml;r ein Zur&uuml;ck zum Kalten Krieg<\/strong><br>\nDie Welt r&uuml;stet auf und steckt mehr als 2,8 Billionen US-Dollar in Milit&auml;r. Ganz vorne dabei: USA, China und Russland. Und dann kommt Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Neuer-Bericht-der-Sipri-Friedensforscher\/!6174193\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Bund schloss seit 2022 R&uuml;stungsvertr&auml;ge f&uuml;r 111 Milliarden Euro ab<\/strong><br>\nDeutschland hat seit Beginn des Ukrainekriegs 47.000 Vertr&auml;ge f&uuml;r R&uuml;stungsg&uuml;ter abgeschlossen. Unklar ist, wie viele davon in den Dienst der Bundeswehr gestellt wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2026-04\/ruestungsvertraeg-bundeswehr-verteidigungsministerium-deutschland-111-milliarden-euro-gxe\">Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg eskaliert finanziell: EU pumpt Milliarden &ndash; doch sie reichen schon jetzt nicht<\/strong><br>\nDie EU stellt Milliarden f&uuml;r die Ukraine bereit, doch die L&uuml;cke w&auml;chst. Europa springt ein, die USA ziehen sich zur&uuml;ck &ndash; bald droht die n&auml;chste Krise.<br>\n&bdquo;Der Kampf gegen Russland in der Ukraine ist inzwischen eindeutig zu einem europ&auml;ischen Krieg geworden&ldquo;, schreibt das Wall Street Journal (WSJ). Hintergrund sind Kredite in H&ouml;he von 90 Milliarden Euro, die die Europ&auml;ische Union (EU) vergangene Woche f&uuml;r die Ukraine freigegeben hat.<br>\nNach monatelanger Blockade durch Ungarns Ministerpr&auml;sident Viktor Orb&aacute;n &ndash; nach einer historischen Wahlniederlage &ndash; schlie&szlig;lich gr&uuml;nes Licht. W&auml;hrend die USA ihre Unterst&uuml;tzung zur&uuml;ckfahren und den milit&auml;rischen Fokus st&auml;rker auf den Iran verlagern, w&auml;chst damit die finanzielle Verantwortung Europas.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/ukraine-krieg-eskaliert-finanziell-eu-pumpt-milliarden-doch-sie-reichen-schon-jetzt-nicht-10032862\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Krieg ist teuer, ruin&ouml;s teuer. Und bei den vielen Milliarden sind f&uuml;r unser Land noch nicht die Sekund&auml;r- und Terti&auml;rkosten einberechnet. Also Unterst&uuml;tzungen f&uuml;r Firmen, hohe Energiepreise, Firmenabwanderungen, Armut steigt auch wegen wachsender Arbeitslosigkeit usw. Die EU-Staaten selbst sind ja auch hochverschuldet, die Wirtschaft bewegt sich abw&auml;rts. Dank Iran-Krieg droht eine Energiekrise. Also woher soll denn das ben&ouml;tigte Geld noch kommen? Wann ist der Punkt erreicht, an dem die EU-B&uuml;rger das nicht mehr mitmachen? Frieden muss her, vor allem f&uuml;r die Menschen dort und auch f&uuml;r uns. Nicht zu vergessen ist auch, dass die EU, von der Leyen, f&uuml;r den Aufbau nach dem Krieg bereits mit mind. 800 Mrd. Aufbauhilfe rechnet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>US-Milit&auml;rberater attestieren Putin ein defensives Verhalten<\/strong><br>\nDas wichtigste Beratungsunternehmen des US-Milit&auml;rs, die RAND Corporation, hat das russische Milit&auml;r unter die Lupe genommen. Achtung: Christian M&uuml;ller, der heutige alleinverantwortliche Herausgeber der Online-Plattform Globalbridge.ch, hat diesen Artikel schon im Herbst 2021 geschrieben. Er wurde am 6.10.2021 auf Infosperber ver&ouml;ffentlicht. Heute, wo in den westlichen Medien fast alle Schuld an Kriegen auf dieser Welt den Russen und oft sogar ganz pers&ouml;nlich Wladimir Putin zugeschoben wird, ist dieser Beitrag aktueller denn je!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/us-militaerberater-attestieren-putin-ein-defensives-verhalten\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Oberst: &ldquo;800.000 Streitkr&auml;fte w&uuml;rden durch Deutschland verlegt&rdquo;<\/strong><br>\nWenn die Nachrichtendienste Indikatoren finden, die einen russischen Angriff auf einen oder mehrere Nato-Staaten sehr wahrscheinlich erscheinen lassen, dann wird ein Mechanismus in Gang gesetzt: Dann werden Truppenteile der Nato an die Ostflanke verlegt. Zu diesem Zeitpunkt muss noch kein milit&auml;rischer Angriff dort erfolgt sein. Aber allein zur Abschreckung w&uuml;rden bis zu 800.000 Streitkr&auml;fte der Nato-Staaten samt Ger&auml;t durch Deutschland hindurch an die Ostflanke verlegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Oberst-800-000-Streitkraefte-wuerden-durch-Deutschland-verlegt-id30755504.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wehrdienst-Debatte: Zahl der Kriegsdienstverweigerer deutlich gestiegen<\/strong><br>\nObwohl die Wehrpflicht weiterhin ausgesetzt ist, verweigern immer mehr M&auml;nner den Kriegsdienst. Zuletzt gab es einen starken Anstieg. Ein Grund d&uuml;rften die neuen Wehrdienst-Regeln sein.<br>\nDie Zahl der Antr&auml;ge auf Kriegsdienstverweigerung in Deutschland ist einem Bericht zufolge weiter angestiegen. Im ersten Quartal dieses Jahres h&auml;tten bereits 2.656 Menschen einen entsprechenden Antrag gestellt, berichtet die Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung unter Berufung auf Angaben des Bundesamtes f&uuml;r Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/kriegsdienstverweigerer-zahl-steigt-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Jugend k&auml;mpft f&uuml;r &bdquo;Friedensverfassung&ldquo;<\/strong><br>\nJapan l&ouml;st sich zunehmend von seinen pazifistischen Bestrebungen der Nachkriegszeit. Die Regierung in Tokio k&uuml;ndigte in der vergangenen Woche die Lockerung seiner Regeln f&uuml;r R&uuml;stungsexporte an. Damit soll der Verkauf t&ouml;dlicher Waffen ins Ausland erm&ouml;glicht werden &ndash; auch vor dem Hintergrund des Iran-Krieges. Gegenwind kommt von einer j&uuml;ngeren Bewegung, die den Schutz der japanischen &bdquo;Friedensverfassung&ldquo; zum Hauptziel hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3427593\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der Krieg, der die Bombe rechtfertigt<\/strong><br>\nWeit davon entfernt, die Ausbreitung von Atomwaffen einzud&auml;mmen, untermauern der Angriff gegen den Iran und die strategische Straffreiheit bewaffneter M&auml;chte f&uuml;r den Rest der Welt einen grausamen R&uuml;ckschluss: diejenigen, die nicht &uuml;ber extreme Abschreckungskraft verf&uuml;gen, sind Zwang, Bestrafung und Verw&uuml;stung ausgesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/04\/der-krieg-der-die-bombe-rechtfertigt\/\">pressenza<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Juristen bewerten deutsche Produktion von Drohnen f&uuml;r die Ukraine als v&ouml;lkerrechtskonform<\/strong><br>\nRechtswissenschaftler ordnen einen m&ouml;glichen und von russischer Seite angedrohten Angriff auf Produktionsst&auml;tten von Drohnen in Deutschland als v&ouml;lkerrechtswidrig ein. Dies gelte selbst, wenn die in Deutschland produzierten Drohnen von der Ukraine f&uuml;r Angriffe auf russisches Territorium eingesetzt werden. Laut russischem Verteidigungsministerium sei die Herstellung solcher Waffensysteme in EU-L&auml;ndern in Zusammenarbeit mit der Ukraine ein Schritt zu einer &bdquo;scharfen Eskalation&ldquo; in Europa und zu einer &bdquo;schleichenden Umwandlung&ldquo; europ&auml;ischer L&auml;nder in einen &bdquo;strategischen R&uuml;ckzugsraum f&uuml;r die Ukraine&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0405\">Multipolar<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Ich bin kein Experte im V&ouml;lkerrecht. Nur, wenn ich mir die Kriege in der Welt anschaue, wer fragt denn da noch nach V&ouml;lkerrecht? Werden V&ouml;lkerrechtler vor einem Krieg gefragt, ob dieser v&ouml;lkerrechtswidrig ist oder nicht? Ich halte es auch f&uuml;r eine schleichende Umwandlung in einen R&uuml;ckzugsraum f&uuml;r die Ukraine. Ein Trick in meinen Augen. Ob wir jetzt Kriegspartei sind oder nicht, das werden die Russen von ihrer Sichtweise aus beurteilen, die werden uns nicht fragen. Was aber auf jeden Fall f&uuml;r uns zum Sicherheitsrisiko wird, ist die Tatsache, dass wir durch solche ukrainischen R&uuml;stungsunternehmen in unserem Land einen m&ouml;glichen Anschlag oder R&uuml;ckschlag provozieren. Die Gefahr f&uuml;r uns w&auml;chst stetig, mit jeder Entscheidung pro Ukraine. Mit jeder Entscheidung pro Krieg gegen Diplomatie und Frieden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Terroranschlag auf Nord-Stream-Pipelines: Es war die Ukraine<\/strong><br>\nJetzt steht es fest. Und &uuml;ber die geplante Sabotage der 20-Milliarden-Dollar-Pipelines waren Selensky und die USA wohl informiert.<br>\n&laquo;Die Zerst&ouml;rung der Nord-Stream-Pipelines ist der gr&ouml;sste Sabotageakt der modernen Geschichte&raquo;, erkl&auml;rt &laquo;Wall-Street-Journal&raquo;-Journalist Bojan Pancevski in seinem Buch &laquo;Die Nord-Stream-Sprengung &ndash; die wahre Geschichte, die Europa ersch&uuml;tterte&raquo;. Der Anschlag auf drei der vier Leitungen der Pipelines Nord-Stream-1 und Nord-Stream-2 erfolgte am 26. September 2022.<br>\n&Uuml;ber die Enth&uuml;llungen Pancevskis haben bisher in der Schweiz nur die &laquo;Weltwoche&raquo;, &laquo;nau.ch&raquo; und &ndash; ausf&uuml;hrlich mit einem Pancevski-Interview &ndash; die &laquo;NZZ&raquo; berichtet. Es besteht kein Zweifel mehr, dass eine ukrainische Spezialeinheit die Segeljacht Andromeda f&uuml;r den Anschlag gemietet hatte. Zivile Taucher brachten den Sprengstoff in 80 Metern Tiefe an den Leitungen an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/terroranschlag-auf-nord-stream-pipelines-es-war-die-ukraine\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>EU-Abgeordnete beraten geheim &uuml;ber h&ouml;here Spesen<\/strong><br>\nAbgeordnete im EU-Parlament verdienen Tausende Euro. Hochrangige Mitglieder sind damit offenbar nicht zufrieden: Sie haben geheim &uuml;ber h&ouml;here Zulagen beraten. Sie wollen sich die Reisekosten und die Sitzungspauschale erh&ouml;hen. Inoffiziell ist es aber ohnehin schon leicht, das Parlament &uuml;bers Ohr zu hauen &ndash; trotz der sch&auml;rferen Regeln wegen der Korruptionsaff&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/EU-Abgeordnete-beraten-geheim-ueber-hoehere-Spesen-id30736461.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Signal-Attacke auf Politiker: &ldquo;Weckruf f&uuml;r alle Sicherheitsbereiche&rdquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber den Messengerdienst Signal haben Angreifer Zugriff auf die Kommunikation hochrangiger Politiker bekommen. Die Bundesregierung vermutet Russland dahinter. Parlamentarier sind alarmiert und fordern Gegenma&szlig;nahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/signal-diskussion-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers W.K.:<\/strong> Damit war ja zu rechnen: operative Hektik soll mal wieder geistige Windstille verdecken. Menschen, die sich berufen f&uuml;hlen, uns B&uuml;rgern den &ldquo;richtigen&rdquo; Umgang mit IT und Internet vorzuschreiben, aber selber nicht mehr davon verstehen als den Knopf zum Einschalten, schreien laut &ldquo;Wolf!!&rdquo;, wenn sie von kl&uuml;geren Menschen als die selbst betrogen wurden, und schieben die Schuld f&uuml;r die eigene Unf&auml;higkeit ihrem auserkorenen Lieblingsfeind in die Schuhe. Denn wie allgemein bekannt, machen Politiker ja niemals Fehler! Dazu kommt ja auch, dass diese Politiker uns vorschreiben wollen, wem wir im Netz vertrauen sollen, wem wir Glauben schenken sollen. Bravo! Ganz gro&szlig;es Kino!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Tag der Arbeit am 1. Mai 2026: Jobs sichern &ndash; Sozialstaat verteidigen<\/strong><br>\nDer 1. Mai 2026 steht alle Jahre wieder nicht nur im Zeichen von Jobsicherheit, sondern auch im Zeichen wachsender Angriffe auf den Sozialstaat. Seit Monaten wird er als zu teuer, zu gro&szlig; oder nicht mehr finanzierbar dargestellt. Rechte wie Lohnfortzahlung, Arbeitszeitbegrenzung oder soziale Absicherung stehen erneut zur Disposition.<br>\nDas Motto &bdquo;Erst unsere Jobs, dann eure Profite&ldquo; bringt die Priorit&auml;ten auf den Punkt: Besch&auml;ftigte sollen nicht l&auml;nger die Folgen von Krisen und Rendite-Interessen tragen. Bevor Gewinne gesichert werden, m&uuml;ssen Arbeitspl&auml;tze, gute Arbeitsbedingungen und soziale Sicherheit im Mittelpunkt stehen. Genau daf&uuml;r steht der Sozialstaat.<br>\nDoch genau er wird zunehmend infrage gestellt. W&auml;hrend Unternehmen weiter Profite erwirtschaften, werden Einschnitte bei sozialen Leistungen und Rechten diskutiert &ndash; oft unter dem Vorwand von &bdquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&ldquo;. Diese Erz&auml;hlung lenkt ab: Nicht der Sozialstaat ist das Problem, sondern eine wachsende Ungleichverteilung von Verm&ouml;gen und eine Politik, die soziale Sicherheit zur Verhandlungsmasse macht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.verdi.de\/politik-gesellschaft\/tag-arbeit-am-1-mai-2026-jobs-sichern-sozialstaat-verteidigen\">ver.di<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Inflation, Teil III: Das Problem mit der Nullinflation<\/strong><br>\nWenn Inflation schlecht ist, dann klingt Nullinflation nach dem offensichtlichen Ideal.<br>\nDie Schwierigkeit beginnt erst, wenn man eine sehr einfache Frage stellt: Woher w&uuml;ssten wir eigentlich, dass die Inflation wirklich null ist?<br>\nNehmen wir ein einfaches Beispiel. Stellen Sie sich vor, das iPhone 16 kostet 1.000 Dollar und das iPhone 17 kostet 1.200. Das sieht aus wie eine Preiserh&ouml;hung von 20 Prozent.<br>\nDoch welcher Anteil dieses Anstiegs ist tats&auml;chlich Inflation, und welcher schlicht bessere Qualit&auml;t? Das neue Ger&auml;t hat vielleicht eine bessere Kamera, einen schnelleren Chip, einen st&auml;rkeren Akku, ein besseres Display, mehr Speicher. Mit anderen Worten: Zahlen Sie mehr f&uuml;r dasselbe Telefon, oder mehr f&uuml;r ein besseres?<br>\nStellen Sie sich nun vor, das Statistikamt m&uuml;sse entscheiden, wie viel von diesen zus&auml;tzlichen 200 Dollar als &bdquo;reine Inflation&ldquo; z&auml;hlt und wie viel als Qualit&auml;tsverbesserung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/04\/27\/inflation-teil-iii-das-problem-mit-der-nullinflation\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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