{"id":149747,"date":"2026-04-29T08:45:28","date_gmt":"2026-04-29T06:45:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149747"},"modified":"2026-04-29T08:45:28","modified_gmt":"2026-04-29T06:45:28","slug":"hinweise-des-tages-5086","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149747","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149747#h01\">Politikberater fordert Wahlbeeinflussung in Deutschlands Nachbarstaaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149747#h02\">Bulgarien: Wahlsieger Radew fordert &bdquo;neue Sicherheitsarchitektur&ldquo; f&uuml;r Europa <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149747#h03\">Warum Russland den deutschen Botschafter einbestellt hat <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149747#h04\">&bdquo;Die Zeche f&uuml;r beides zahlen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149747#h05\">Hormus-Blockade treibt LNG-Preise in Europa und Asien nach oben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149747#h06\">Wenn der Krieg an die Zapfs&auml;ule kommt: Wie der Iran-Konflikt Trump und Merz zerreibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149747#h07\">PCK Schwedt droht Lieferstopp: Sondersitzung l&ouml;st Debatte um Brandmauer zur AfD aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149747#h08\">EU-Abgeordnete machen von der Leyen einen Strich durch die Rechnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149747#h09\">Teures Repressionssystem gegen Arbeitslose: Viel Peitsche, kaum Angebote f&uuml;r Jobs und Ausbildung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149747#h10\">Sachsen legt Regeln f&uuml;r Beamte fest &ndash; Entlassungen bei AfD-Mitgliedschaft m&ouml;glich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149747#h11\">EU wirbt mit Plakatkampagne f&uuml;r Verteidigung der Meinungsfreiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149747#h12\">Russische Parlamentswahl 2026: Was sagen die Zahlen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149747#h13\">Pekings n&uuml;tzliche Gehilfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149747#h14\">Mehrheit h&auml;lt Wohlstand f&uuml;r ungerecht verteilt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149747#h15\">Tesla Gr&uuml;nheide streicht kranken Mitarbeitern die Lohnfortzahlung: Krankenstand deutlich gesunken<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Politikberater fordert Wahlbeeinflussung in Deutschlands Nachbarstaaten<\/strong><br>\nDer Politologe Timo Lochocki pl&auml;diert f&uuml;r eine deutsche Einflusszone in Europa nach dem Vorbild der US-amerikanischen Monroe-Doktrin. Die BRD-Einflussnahme soll dabei der St&auml;rkung der liberalen Demokratien innerhalb Europas dienen.<br>\nDie Bek&auml;mpfung rechtspopulistischer Parteien ist gewisserma&szlig;en Timo Lochockis Spezialthema seit seiner Promotion. Lochocki arbeitete f&uuml;r zahlreiche Stiftungen und Denkfabriken, die in der BRD Rang und Namen haben, oder ist dort zumindest Mitglied: beim German Marshall Fund of the United States, der Stiftung Mercator, der Atlantik-Br&uuml;cke, der Open Society Foundations sowie dem European Council of Foreign Relations.<br>\nAngesichts dieser ausgezeichneten Vernetzung ist es kein Wunder, dass der junge Akademiker Karriere machte. Der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) holte ihn 2019 in die Leitungsabteilung seines Ministeriums, obwohl Lochocki in Fragen der Gesundheitsversorgung als unerfahren galt. Er sollte dort das Vertrauen der B&uuml;rger in geplante langfristige Sozialreformen gewinnen helfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/europa\/278270-politikberater-fordert-wahlbeeinflussung-in-deutschen-nachbarstaaten\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Diese Forderung ist offensichtlich eine Folge der Vernetzung. Interessant w&auml;re zu erfahren, welche Beratungen seine Firma f&uuml;r die Bundesregierung t&auml;tigt und wieviel Steuergeld daf&uuml;r gezahlt wird. Fast lustig ist, dass Mario Voigt, der Ministerpr&auml;sident des Freistaates Th&uuml;ringen, <a href=\"https:\/\/www.quadriga-hochschule.com\/ueber-die-hochschule\/professorium\/\">zu den &ldquo;Professor:innen&rdquo; der privaten Fachhochschule<\/a> z&auml;hlt, an der auch Herr Lochocki t&auml;tig ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bulgarien: Wahlsieger Radew fordert &bdquo;neue Sicherheitsarchitektur&ldquo; f&uuml;r Europa<\/strong><br>\nInternationale Medien und Beobachter sind sich uneinig, wohin der Sieger der bulgarischen Parlamentswahlen Rumen Radew das EU- und Nato-Land steuern wird. Der designierte Regierungschef hatte noch am Wahlabend (19. April) erkl&auml;rt, Europa m&uuml;sse eine &bdquo;neue Sicherheitsarchitektur&ldquo; aufbauen. Zudem m&uuml;sse der Kontinent &bdquo;seine industrielle St&auml;rke und Wettbewerbsf&auml;higkeit&ldquo; wiedererlangen. Dazu seien &bdquo;kritisches Denken&ldquo; und &bdquo;pragmatisches Handeln&ldquo; notwendig, sagte Radew. Er kritisierte, Europa sei &bdquo;seinem eigenen Ehrgeiz zum Opfer gefallen, in einer Welt ohne Regeln eine moralische F&uuml;hrungsrolle einzunehmen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0406\">Multipolar<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Warum Russland den deutschen Botschafter einbestellt hat<\/strong><br>\nSchon am Donnerstag berichteten russische Medien &uuml;ber die Forderung eines Duma-Fachausschusses, den deutschen Botschafter wegen eines Treffens des CDU-Politikers Roderich Kiesewetter in Kiew einzubestellen. Kiesewetter hatte am 14. April w&auml;hrend seines Besuchs in Kiew eine Gruppe von Terroristen getroffen und dabei deren Forderung, Russland in viele kleine Staaten zu zerteilen, gelobt und unterst&uuml;tzt.<br>\nDer Vorsitzende des Duma-Ausschusses erkl&auml;rte, der deutsche Botschafter sollte sich zu den Aufrufen des Bundestagsabgeordneten &uuml;ber die Verletzung der territorialen Integrit&auml;t Russlands erkl&auml;ren und wies auf ein Video des Treffens des deutschen Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter von der regierenden CDU mit dem international gesuchten Anf&uuml;hrer der in Russland verbotenen Terrororganisation &bdquo;Tschetschenische Republik Itschkeria&ldquo; hin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/anti-spiegel.ru\/2026\/warum-russland-den-deutschen-botschafter-einbestellt-hat\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Lesenswerter Artikel. Thomas R&ouml;per schreibt einige Informationen zu der &bdquo;Exil-Regierung&ldquo; Tschetschenische Republik Itschkeria. Ich wei&szlig; nicht, wie schwer das Wort Kiesewetters in der Regierung wiegt, aber ich halte seine Aussagen f&uuml;r brandgef&auml;hrlich. Es scheint so, als w&auml;re er so tief in seinem eigenen Russland- und Russenhass gefangen, dass er nicht mehr f&auml;hig ist klar zu denken. Bei jeder Gelegenheit besteht er auf Taurus-Lieferungen. Er benimmt sich und &auml;u&szlig;ert sich so, als w&auml;re sein einziges Ziel im Leben und f&uuml;r unser Land Russland zu zerst&ouml;ren. Wenn sich selbst die Duma mit ihm derma&szlig;en besch&auml;ftigt, darf sein Handeln nicht auf die leichte Schulter genommen werden.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>&raquo;Russland muss aufh&ouml;ren zu existieren&laquo; <\/strong><br>\nDer Besuch des CDU-Au&szlig;enpolitikers Roderich Kiesewetter in der Vertretung der &raquo;Tschetschenischen Republik Itschkerien&laquo; in Kiew am 14. April wurde inszeniert wie ein Staatsempfang. Der Sitzungsraum war geschm&uuml;ckt mit Fahnen der EU, Ukraine und &raquo;Itschkeriens&laquo;. Der &raquo;regierungsnahe&laquo; Sender I News unterlegte seine Videobilder mit Mozarts Sinfonie Nr. 38 in D-Dur und zeigte an der Wand aufgereihte Fotos von Helden der Tschetschenien&shy;-Kriege wie Supjan &shy;Abdullajew, ehemaliger &raquo;Vizepr&auml;sident&laquo; von &raquo;Itschkerien&laquo; und Feldkommandeur des dschihadistischen Kaukasusemirats. Repr&auml;sentiert wurde das international &ndash; au&szlig;er von der Ukraine &ndash; nicht anerkannte &raquo;Itschkerien&laquo; von &raquo;Regierungschef&laquo; Achmed Sakajew.<br>\n&raquo;Ich habe viel &uuml;ber Sie gelesen, &uuml;ber Ihre Vergangenheit und &uuml;ber die Entstehung Ihres m&auml;chtigen Widerstands. Ich glaube, dass wir Partner brauchen, die nicht an eine koloniale und imperiale Zukunft der Russischen F&ouml;deration glauben&laquo;, zitiert I News Kiesewetter im Gespr&auml;ch mit Sakajew (der O-Ton der Aufzeichnung wird von der &Uuml;bersetzung &uuml;berblendet). &raquo;Wir sind absolut &uuml;berzeugt, dass die Tschetschenische Republik Itschkeria in naher Zukunft ihre staatliche Unabh&auml;ngigkeit zur&uuml;ckerlangen wird&laquo; &ndash; ob Kiesewetter mit &raquo;wir&laquo; seine Partei oder gar die Bundesregierung meinte, verriet er nicht.<br>\nF&uuml;r Moskau ist das ein diplomatischer Affront:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/521754.konflikt-in-osteuropa-russland-muss-aufh%C3%B6ren-zu-existieren.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Unfassbar!!! So m&ouml;chte ein Mitglied des Deutschen Bundestages <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110943\">&bdquo;Den Krieg nach Russland tragen&ldquo;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Die Zeche f&uuml;r beides zahlen&ldquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber die seit mehr als einem Jahr andauernde Protestwelle in Belgien gegen den Abbau von Arbeiterrechten und Sozialstandards sprach german-foreign-policy.com mit Peter Mertens. Mertens ist Buchautor und Generalsekret&auml;r der Partei der Arbeit Belgiens (PVDA-PTB), die sich an den von den Gewerkschaften gef&uuml;hrten Demonstrationen und Streiks von Anfang an beteiligt hat und aktuell in Wahlumfragen in der Hauptstadtregion Br&uuml;ssel mit gut einem Viertel der Stimmen st&auml;rkste Partei ist. Mertens urteilt, der Zusammenhang zwischen den Sozialprotesten und dem Kampf gegen die Militarisierung liege auf der Hand: &bdquo;Es sind dieselben Menschen, die die Zeche f&uuml;r beides zahlen&ldquo;; das lasse sich &bdquo;kaum noch ignorieren&ldquo;. Bei den Protesten gehe es nicht zuletzt darum, &bdquo;das Vertrauen der Menschen in ihre kollektive St&auml;rke&ldquo; wiederherzustellen. Mertens erinnert daran, dass 1945 selbst im Westen die Macht riesiger Konzerne als eine der Hauptursachen f&uuml;r die Militarisierung und den Krieg galt. In K&uuml;rze wird sein Buch &bdquo;De laatste dagen van het oude normaal&ldquo; (&bdquo;Die letzten Tage der alten Normalit&auml;t&ldquo;) erscheinen. Zuletzt ver&ouml;ffentlichte er sein Werk &bdquo;Mutiny&ldquo; (&bdquo;Meuterei&ldquo;).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10383\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Hormus-Blockade treibt LNG-Preise in Europa und Asien nach oben<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Referenzpreise f&uuml;r Fl&uuml;ssiggas in Europa und Asien binnen Wochen um mehr als ein Drittel gestiegen sind, ist der ma&szlig;gebliche Gaspreis in den USA gefallen.<br>\nDie Preise f&uuml;r verfl&uuml;ssigtes Erdgas (LNG) sind in Europa und Asien stark gestiegen. Wie die US-Energiebeh&ouml;rde EIA am heutigen Dienstag mitteilte, stiegen die Preise der Terminkontrakte f&uuml;r die europ&auml;ische Referenzmarke TTF &ndash; also Vertr&auml;ge f&uuml;r sp&auml;tere Gaslieferungen &ndash; in der Woche bis zum 24. April um 35 Prozent. Der Preis des Terminkontrakts f&uuml;r Fl&uuml;ssiggaslieferungen nach Asien im n&auml;chsten Liefermonat stieg laut EIA um 51 Prozent. Der ma&szlig;gebliche Gaspreis in den USA sank dagegen um neun Prozent.<br>\nIn den USA sank der Gaspreis laut EIA gegen den internationalen Trend, weil die USA kurzfristig nur begrenzt zus&auml;tzliches Fl&uuml;ssiggas exportieren konnten. Die US-Speicher waren gut gef&uuml;llt, die Exportterminals liefen im M&auml;rz bereits zu 94 Prozent ihrer genehmigten Kapazit&auml;t. Dadurch blieb mehr US-Gas im Inland, w&auml;hrend Europa und Asien um knappere LNG-Ladungen konkurrierten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/hormus-blockade-treibt-lng-preise-in-europa-und-asien-nach-oben-10033383\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wenn der Krieg an die Zapfs&auml;ule kommt: Wie der Iran-Konflikt Trump und Merz zerreibt<\/strong><br>\nTrump und Merz k&auml;mpfen gegen sinkende Umfragewerte. Ein langer Iran-Krieg bedroht Spritpreise und spaltet W&auml;hler. Die Folgen sind sp&uuml;rbar.<br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump stand gestern auf dem S&uuml;drasen des Wei&szlig;en Hauses und empfing mit gro&szlig;em Pomp Gro&szlig;britanniens K&ouml;nig Charles III. Und w&auml;hrend die Salutsch&uuml;sse verhallten, f&auml;llt seine Zustimmungsrate auf den niedrigsten Wert seiner zweiten Amtszeit. 34 Prozent. Beim Thema Lebenshaltungskosten sind es sogar nur noch 22 Prozent. Eine Gallone Benzin kostet in den USA 4,18 Dollar &ndash; fast so viel wie nach Russlands Einmarsch in der Ukraine. Diesel ist um 45 Prozent teurer als vor Kriegsbeginn. Und in Deutschland vermelden Umfrageinstitute unter Kanzler Friedrich Merz &uuml;bereinstimmend historische Tiefstwerte f&uuml;r den CDU-Regierungschef.<br>\nZwei M&auml;nner, zwei Kontinente, ein gemeinsamer Schatten: der Krieg gegen den Iran, den die USA und Israel am 28. Februar 2026 mit einem &Uuml;berraschungsschlag und Missachtung geltenden V&ouml;lkerrechts begonnen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/wenn-der-krieg-an-die-zapfsaeule-kommt-wie-der-iran-konflikt-trump-und-merz-zerreibt-10033395\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Krisengewinner: &Ouml;l-Konzerne verdienen 30 Millionen Dollar pro Stunde am Iran-Krieg<\/strong><br>\nEine Analyse von Global Witness und dem Energieinformationsdienst Rystad beziffert die Zusatzgewinne der 100 gr&ouml;&szlig;ten &Ouml;l- und Gaskonzerne im ersten Kriegsmonat auf 23 Milliarden Dollar. Bis Jahresende k&ouml;nnten es 234 Milliarden werden. F&uuml;nf EU-Finanzminister fordern eine &Uuml;bergewinnsteuer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/oelkonzerne-iran-krieg-gewinn\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>PCK Schwedt droht Lieferstopp: Sondersitzung l&ouml;st Debatte um Brandmauer zur AfD aus<\/strong><br>\nIm Brandenburger Landtag tagt am Donnerstag der Wirtschaftsausschuss zur Lage der PCK Schwedt. Weil das BSW Stimmen der AfD nutzte, flammt der Streit um die Brandmauer neu auf.<br>\nDer drohende Stopp kasachischer &Ouml;llieferungen an die PCK-Raffinerie in Schwedt hat im Brandenburger Landtag eine Auseinandersetzung &uuml;ber die sogenannte Brandmauer zur AfD ausgel&ouml;st. Der Ausschuss f&uuml;r Wirtschaft, Energie und Klimaschutz kommt am Donnerstag zu einer Sondersitzung zusammen, in der das Wirtschaftsministerium zu den Folgen Stellung nehmen soll.<br>\nAnlass ist die Ank&uuml;ndigung des russischen Staatskonzerns Rosneft, die Durchleitung kasachischen Roh&ouml;ls &uuml;ber die Druschba-Pipeline zur PCK zum 1. Mai 2026 einzustellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/pck-schwedt-droht-lieferstopp-debatte-um-brandmauer-zur-afd-in-brandenburg-10033397\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Nach Druschba-Stopp f&uuml;r Deutschland: Kasachstan nennt erstmals neue &Ouml;lrouten<\/strong><br>\nNach dem Druschba-Stopp ordnet Kasachstans Energieministerium die Exportwege neu. Die bislang f&uuml;r Deutschland bestimmten Mengen werden umgeleitet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/nach-druschba-stopp-fuer-deutschland-kasachstan-nennt-erstmals-neue-oelrouten-10033182\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>EU-Abgeordnete machen von der Leyen einen Strich durch die Rechnung<\/strong><br>\nIm n&auml;chsten EU-Haushalt m&uuml;ssen Priorit&auml;ten gesetzt werden. Nur welche? Dar&uuml;ber streiten sich die EU-Kommission und das Europ&auml;ische Parlament. Jetzt verabschieden die Abgeordneten einen Entwurf, der viele Reformvorhaben von der Leyens abschmettert.<br>\nWof&uuml;r steht die Europ&auml;ische Union? Die Frage wird am besten mit einem Blick auf ihren Haushalt beantwortet. Ursula von der Leyen hat bereits eine genaue Vorstellung davon, wo die Priorit&auml;ten in den kommenden Jahren liegen sollen. Die EU-Kommissionspr&auml;sidentin will mehr Geld f&uuml;r Verteidigung und Wettbewerbsf&auml;higkeit ausgeben. Allerdings bestimmt sie nicht allein &uuml;ber die siebenj&auml;hrige Budgetperiode ab 2027, in Br&uuml;ssel Mehrj&auml;hriger Finanzrahmen (MFF) genannt. Neben der Kommission haben sowohl die Mitgliedstaaten im Rat als auch das EU-Parlament ein Mitspracherecht, wie der n&auml;chste MFF aussehen soll. Und die EU-Abgeordneten machen von der Leyens Budgetpl&auml;nen einen Strich durch die Rechnung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/EU-Abgeordnete-machen-von-der-Leyen-einen-Strich-durch-die-Rechnung-id30764863.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Teures Repressionssystem gegen Arbeitslose: Viel Peitsche, kaum Angebote f&uuml;r Jobs und Ausbildung <\/strong><br>\nEin System, das Reiche immer reicher macht, muss die wachsende Armut auf der anderen Seite erkl&auml;ren. Seine Verwalter nutzen daf&uuml;r einen alten Propagandatrick: Wer arbeitslos und arm ist, sei einfach nur zu faul und selber schuld, hei&szlig;t es. Bei jeder Wirtschaftskrise laufen Hetzkampagnen gegen Arme auf Hochtouren, um Repressionen durchzusetzen und Arbeitsrechte abzuschaffen. Die im Juli in Kraft tretende Reform vom &ldquo;B&uuml;rgergeld&rdquo; zur &ldquo;Neuen Grundsicherung&rdquo; ist ein Beispiel der besonders harten Art: Der Faulheitsvorwurf trifft auch Arbeiter, die vermeintlich zu wenig schuften und darum mitverantwortlich f&uuml;r diese Krise seien.<br>\nEine Zielgruppe der Hetzer sind Minijobber, die mit B&uuml;rgergeld aufstocken. Die h&auml;tten sich angeblich darin eingerichtet und keine Lust, sich einen Achtstundenjob zu suchen, so lautet ein Vorwurf, an dem sich unzufriedene Vollzeitbesch&auml;ftigte abarbeiten konnten. Die passenden Vollzeitstellen k&ouml;nnen Jobcenter aber offenkundig gar nicht anbieten. Deren Vermittlungszahlen haben sich laut Bundesregierung seit 2017 fast halbiert: Von fast einer Million Aufstockern vermittelten sie von Januar bis September 2025 knapp 51.000 Minijobber in sozialversicherungspflichtige Arbeit &ndash; davon nur etwa 16.000 in Vollzeitstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/278340-teures-repressionssystem-gegen-arbeitslose-viel\/\">Alexandra Nollok auf RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Politischer Anspruch und die Realit&auml;ten des Arbeitsmarktes und des Sozialsystems klaffen immer weiter auseinander. Im Deutschen Bundestag fehlen die Stimmen aus Fraktionen, die den Missstand klar und &ouml;ffentlichkeitswirksam benennen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sachsen legt Regeln f&uuml;r Beamte fest &ndash; Entlassungen bei AfD-Mitgliedschaft m&ouml;glich<\/strong><br>\nS&auml;chsischen Beamten und Beh&ouml;rdenmitarbeitern mit einer AfD-Mitgliedschaft k&ouml;nnen dienstrechtliche Folgen drohen. Ein Handlungsleitfaden gibt einheitliche Regelungen vor, wenn es einen Verdacht auf Verletzung der Pflicht zur Verfassungstreue gibt, wie ein Sprecher des Innenministeriums best&auml;tigte. (&hellip;)<br>\nDie blo&szlig;e Parteimitgliedschaft gilt laut Leitfaden nicht als Versto&szlig; gegen die Verpflichtung zur Verfassungstreue. Vielmehr muss dem Beamten in einem Disziplinarverfahren &bdquo;planm&auml;&szlig;iges werbendes Agieren oder gar Agitieren&ldquo; nachgewiesen werden. Anlasspunkte f&uuml;r einen Verdacht k&ouml;nnen unter anderem eine Wahlkandidatur oder &ouml;ffentliche Unterst&uuml;tzung der Partei beispielsweise in sozialen Medien sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article69f0d4af622ae392e46e1e15\/verfassungstreue-sachsen-legt-regeln-fuer-beamte-fest-entlassungen-bei-afd-mitgliedschaft-moeglich.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>EU wirbt mit Plakatkampagne f&uuml;r Verteidigung der Meinungsfreiheit<\/strong><br>\nGanz so als g&auml;be es keinen Digital Services Act, der befiehlt, &bdquo;sch&auml;dliche&ldquo; Inhalte zu unterdr&uuml;cken, keine Faktenchecker, die bestimmen d&uuml;rfen, was wahr ist, keine Meldestellen und Hinweisgeber, keine Hausdurchsuchungen und mittelalterliche Sanktionen f&uuml;r missliebige Publizisten, inszeniert sich die EU mit einer Plakatkampagne als Verteidigerin der Meinungsfreiheit.<br>\nWenn es nach der Definition von Meinungsfreiheit geht, die von Seiten der UN, der EU und der Bundesregierung genutzt wird, dann ergibt das Sinn. Dann bedeutet Schutz der Meinungsfreiheit n&auml;mlich Bek&auml;mpfung jeglicher Desinformation, damit sich die Menschen, die ihre Meinung bilden wollen, auf alle Informationen verlassen k&ouml;nnen, die sie finden. Das dabei unterschlagene Problem: wer legt fest, was die Wahrheit ist, und was Desinformation?<br>\nDie knappe Mehrheit der Deutschen jedenfalls, die urteilen, dass man seine Meinung nicht mehr frei &auml;u&szlig;ern kann, sagen das nicht, weil zu wenig gegen &bdquo;Desinformation&ldquo; getan wird. Sie sagen es, weil Kritiker von EU und Regierungen als Verbreiter von Desinformation bek&auml;mpft werden, von einem Wahrheitskomplex, den die EU aufgebaut hat, finanziert und steuert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/eu-meinungsfreiheit\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offensichtlich haben etliche politische Entscheidungstr&auml;ger &ldquo;1984&rdquo; gelesen und setzen &ndash; bewusst oder unbewusst &ndash; den Inhalt um. Etwas zynisch k&ouml;nnte darauf hingewiesen werden, dass &ldquo;unsere Demokratie&rdquo; eingeschr&auml;nkt werden muss, damit sie gerettet werden kann.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Russische Parlamentswahl 2026: Was sagen die Zahlen?<\/strong><br>\nF&uuml;nf Monate vor der Parlamentswahl best&auml;tigen Umfragen, was Experten seit langem prognostizieren: Die bislang dominante Partei Einiges Russland erh&auml;lt voraussichtlich wieder die absolute Mehrheit. Auch die russische Opposition im Exil wird zur Wahl aktiv &ndash; aber aus einem anderen Grund als gedacht.<br>\nDie belastbaren Zahlen sind klar: Eine Meinungsumfrage des Instituts FOM aus M&auml;rz 2026 sieht Einiges Russland bei 56,5%. Im Kontext sind diese Zahlen aber weniger beeindruckend, denn Einiges Russland lebt davon, dass diese Partei mit dem russischen Pr&auml;sidenten assoziiert wird und profitiert entsprechend von seiner Beliebtheit. Die Zustimmungswerte von Wladimir Putin sind, trotz einiger Schwankungen, hingegen best&auml;ndig und deutlich h&ouml;her. Eine Untersuchung des Lewada-Zentrums aus Dezember 2025 ergab einen Wert von 85%.<br>\nZum Vergleich: aktuelle Zustimmungswerte, man m&uuml;sste eigentlich sagen Ablehnungswerte, des deutschen Bundeskanzlers liegen nach Forsa bei 78% Unzufriedenheit und nur 20% der Befragten waren mit seiner Arbeit zufrieden. Bei einer Untersuchung des US-Instituts Morning Consult in 24 L&auml;ndern, belegte Friedrich Merz, mit einem &auml;hnlichen Resultat von 76%, sogar Platz 1 der Unbeliebtheit. Euronews titelte dazu am 13. April: &bdquo;Schockierende Zahlen: Kanzler Merz sogar unbeliebter als Trump und Erdo&#287;an&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/russische-parlamentswahl-2026-was-sagen-die-zahlen\/\">Overton Magazin<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Merz muss weg!<\/strong><br>\nDie deutsche Politik unter Bundeskanzler Friedrich Merz ist meilenweit von den Bed&uuml;rfnissen und der Lebenswirklichkeit der Menschen entfernt. Merz hat sich abgekoppelt von einer Politik, die den Wohlstand der B&uuml;rger mehrt, und Schaden vom Volk abwendet.<br>\nDass sich diese Wahrnehmung nicht nur in der Kritik, sondern auch in harten Zahlen widerspiegelt, &uuml;berrascht kaum. In internationalen Umfragen rangiert Merz inzwischen auf dem letzten Platz unter f&uuml;hrenden Staats- und Regierungschefs. Laut einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Morning Consult &auml;u&szlig;erten sich rund 76 Prozent der Befragten unzufrieden mit seiner Amtsf&uuml;hrung, w&auml;hrend nur etwa 19 Prozent sie positiv bewerten. Damit gilt er aktuell als der unbeliebteste Regierungschef unter den untersuchten Demokratien.<br>\nDiese Werte sind kein Zufall. Sie sind Ausdruck einer Politik, die von immer mehr Menschen als realit&auml;tsfern, belastend und nicht mehr im Interesse Deutschlands wahrgenommen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/merz-muss-weg\/\">Overton Magazin<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Nicht nur seine Beliebtheit st&uuml;rzt in den Umfragen ab, auch die CDU ist tendenziell am Niedergang. Nach Umfragen vom 28.4.26 steht die CDU bei 22% (Forsa). Zieht man hier noch die etwa 6% der CSU ab, dann siehts schon ziemlich d&uuml;ster aus. Ich bezweifle, dass diese Koalition mit ihm als Kanzler noch 3 Jahre durchh&auml;lt. Wobei dann aber die Frage im Raum steht, wer aus der Politikerkaste k&ouml;nnte seinen Job &uuml;bernehmen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Pekings n&uuml;tzliche Gehilfen<\/strong><br>\nFr&ouml;hliche Menschen, Berge und Fl&uuml;sse, h&uuml;bsche Moscheen &ndash; so stellen Influencer:innen China im Sinne des Regimes dar. Doch die Realit&auml;t sieht anders aus. (&hellip;)<br>\nAuf dem Platz vor dem gro&szlig;en Basar in &Uuml;r&uuml;mqi, in der westchinesischen Provinz Xinjiang, herrscht reges Treiben: Wie jeden Tag f&uuml;hren Uiguren in traditionellen Kleidern einen Tanz auf. Touristen z&uuml;cken ihre Handys. Auch die australische Travel-Influencerin Dana Wang ist vor Ort. Auf ihren Social-Media-Kan&auml;len hat sie &uuml;ber 800.000 Follower.<br>\nW&auml;hrend einer Taxifahrt spricht Wang ihren uigurischen Fahrer auf die &bdquo;seltsamen Annahmen&ldquo; an, die das Ausland &uuml;ber die Uiguren habe: Sie seien nicht gl&uuml;cklich, nicht frei. Der Fahrer lacht verlegen. In Xinjiang sei alles toll, nat&uuml;rlich sei er gl&uuml;cklich. Er k&ouml;nne sich nicht erkl&auml;ren, warum Ausl&auml;nder so etwas behaupten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Froehliche-Menschen-huebsche-Moscheen-So-verdrehen-chinesische-Influencer-die-Realitaet\/!6174298\/\">Vivien Chang in der taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wer den Artikel liest, kann den Eindruck bekommen, hier sei eine &ldquo;n&uuml;tzliche Gehilfin&rdquo; Berlins oder Washingtons t&auml;tig gewesen. In Sachen China-Bashing und Russophobie steht die &ldquo;taz&rdquo; mit den Gr&uuml;nen eng zusammen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Mehrheit h&auml;lt Wohlstand f&uuml;r ungerecht verteilt<\/strong><br>\nVier von f&uuml;nf Deutschen finden es ungerecht, wie der Wohlstand im Land verteilt ist. Das zeigt eine aktuelle ARD-Umfrage. Viele bef&uuml;rworten eine Verm&ouml;gen- und h&ouml;here Erbschaftsteuer.<br>\nAm 5. Mai 2025 setzten die Spitzen von CDU, CSU und SPD ihre Unterschriften unter einen gemeinsamen Koalitionsvertrag. &ldquo;Deutschland steht vor historischen Herausforderungen&rdquo;, hei&szlig;t es darin gleich zu Beginn. Die Politik der kommenden Jahre werde &ldquo;dar&uuml;ber entscheiden, ob wir auch in Zukunft in einem freien, sicheren, gerechten und wohlhabenden Deutschland leben&rdquo;.<br>\nEin Jahr sp&auml;ter sehen die Menschen im Land bei diesem Vorhaben noch einigen Handlungsbedarf. 81 Prozent, also vier von f&uuml;nf B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern, sind der Meinung, der wirtschaftliche Wohlstand im Land sei ungerecht verteilt. Nur 15 Prozent halten den Status quo f&uuml;r gerecht. Das ist das Ergebnis einer repr&auml;sentativen Umfrage von infratest dimap f&uuml;r die ARD-Aktion &ldquo;Deine Meinung z&auml;hlt!&rdquo;, bei der im April bundesweit 2.084 Menschen aus der deutschsprachigen Bev&ouml;lkerung ab 16 Jahren befragt wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deine-meinung-zaehlt-wohlstand-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>Umfrage zu Sozialstaat und Steuerpolitik: Endlich auf die grosse Mehrheit h&ouml;ren<\/strong><br>\nDie Ergebnisse der Umfrage, die vom 7. bis 14. April 2026 stattgefunden hat, machen deutlich: Die ganz grosse Mehrheit der Menschen in Deutschland will nicht die Politik angeblicher &bdquo;Reformen&ldquo;, &uuml;ber die seit Monaten in Berlin geredet, verhandelt und gestritten wird.<br>\nDie Vorschl&auml;ge, Forderungen und Gesetzentw&uuml;rfe aus der Berliner Blase sind zu gr&ouml;ssten Teilen das genaue Gegenteil von dem, was die ganz grosse Mehrheit will und f&uuml;r richtig h&auml;lt. Die Menschen in Deutschland sind bemerkenswert widerst&auml;ndig gegen&uuml;ber Interessen-geleiteten Gutachten, marktradikalen Professoren und Organisationen der Finanzwirtschaft, die ihre Interessen mit dem Allgemeinwohl gleichsetzen.<br>\nJahrzehnte massiver Propaganda, medialen Trommelfeuers und die Berufung auf  angebliche Sachzw&auml;nge verfangen nur bei einer Minderheit. Die grosse Mehrheit erlaubt sich eine eigene Meinung, die sich an den eigenen Interessen orientiert und an den eigenen Vorstellungen von einem gerechten Zusammenleben in der Gesellschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/umfrage-zu-sozialstaat-und-steuerpolitik-endlich-auf-die-grosse-mehrheit-hoeren\/\">Blog der Republik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Tesla Gr&uuml;nheide streicht kranken Mitarbeitern die Lohnfortzahlung: Krankenstand deutlich gesunken<\/strong><br>\nIm Werk im brandenburgischen Gr&uuml;nheide liegt der Krankenstand bei weniger als f&uuml;nf Prozent. Arbeitsrechtler sehen dies jedoch kritisch.<br>\nDer Krankenstand in Teslas Werk im brandenburgischen Gr&uuml;nheide ist nach Angaben von Werksleiter Andr&eacute; Thierig auf weniger als f&uuml;nf Prozent gesunken. Das verk&uuml;ndete Thierig auf der Hannover Messe in einem Gespr&auml;ch, &uuml;ber das das Handelsblatt berichtet. Im August 2024 hatte der Wert noch bei 17 Prozent gelegen. &bdquo;Ich glaube, da w&uuml;rden viele Unternehmen neidisch drauf schauen, h&auml;tten sie das geschafft&ldquo;, sagte Thierig.<br>\nDen R&uuml;ckgang f&uuml;hrt der Werksleiter unter anderem auf neue Angebote f&uuml;r die Belegschaft zur&uuml;ck. Tesla habe ein Mitarbeiter-Aktienprogramm aufgelegt, ein Fitnessstudio sowie einen Barbershop er&ouml;ffnet. Besch&auml;ftigte k&ouml;nnten zudem f&uuml;r 25 Euro pro Tag einen Tesla mieten. [&hellip;]<br>\nParallel zum R&uuml;ckgang des Krankenstands hat Tesla nach Informationen des Handelsblatts erneut Schreiben an l&auml;nger erkrankte Besch&auml;ftigte verschickt, in denen die Entgeltfortzahlung gestoppt wird. &bdquo;Keine weitere Entgeltfortzahlung wegen m&ouml;glicher Fortsetzungserkrankung&ldquo;, lautet die &Uuml;berschrift eines Briefes, der der Zeitung vorliegt. Mehrere Betriebsr&auml;te best&auml;tigten den Vorgang. Tesla bezweifelt darin, dass eine neue Erkrankung vorliegt, und fordert die Besch&auml;ftigten auf, ihre &Auml;rzte von der Schweigepflicht zu entbinden und die Krankengeschichte detailliert offenzulegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/tesla-gruenheide-streicht-kranken-mitarbeitern-die-lohnfortzahlung-krankenstand-gesunken-10032793\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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