{"id":149774,"date":"2026-05-01T12:00:30","date_gmt":"2026-05-01T10:00:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149774"},"modified":"2026-04-29T14:07:21","modified_gmt":"2026-04-29T12:07:21","slug":"friedensfrech-und-worteputzend-zum-woerterbuch-der-kriegstuechtigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149774","title":{"rendered":"Friedensfrech und worteputzend \u2013 Zum \u201eW\u00f6rterbuch der Kriegst\u00fcchtigkeit\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Unser Gastautor Leo Ensel hat ein <a href=\"https:\/\/mediashop.at\/buecher\/woerterbuch-der-kriegstuechtigkeit\/\">Buch<\/a> ver&ouml;ffentlicht, in dem er den uns aktuell aus allen Ecken und Enden entgegenwabernden &sbquo;Jargon der Kriegsert&uuml;chtigung&lsquo; kritisch unter die Lupe nimmt und friedensfrech entlarvt. Im vorliegenden Text beschreibt er, was ihn dazu motiviert hat und zu welchen Resultaten er gekommen ist. Von <strong>Leo Ensel<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><blockquote><p>\n<em>&bdquo;Worte zu putzen, das &uuml;berlasse ich dir&ldquo;, meinte der Halbphilosoph. &bdquo;Mir liegt allein an der Wahrheit.&ldquo;<\/em><br>\n<em>&bdquo;&Auml;rmster!&ldquo; rief der Philosoph.<\/em><br>\n<em>&bdquo;Warum &Auml;rmster?&ldquo;<\/em><br>\n<em>&bdquo;Weil du nun auf beides verzichten musst.&ldquo;<\/em><br>\n<em>&bdquo;Auf beides?&ldquo;<\/em><br>\n<em>&bdquo;Jawohl. Auch auf die Wahrheit.&ldquo;<\/em><br>\n<em>&bdquo;Auf welche?&ldquo;<\/em><br>\n<em>&bdquo;Auf die Wahrheit &uuml;ber die Wahrheit.&ldquo;<\/em><br>\n<em>&bdquo;Und die lautet?&ldquo;<\/em><br>\n<em>&bdquo;Dass sie nur durch geputzte Fenster hindurch scheint.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em>(G&uuml;nther Anders)<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>&sbquo;Worte putzen&lsquo; &ndash; niemals ist das wichtiger als zu Kriegs- und Vorkriegszeiten! Mittlerweile ist es &uuml;berf&auml;llig. Schon aus hygienischen Gr&uuml;nden. Die Formulierungen radikalisieren sich in atemberaubendem Tempo, der Ton wird tagt&auml;glich schriller. Waren wir gestern noch laut Boris Pistorius &bdquo;nicht mehr im kompletten Frieden&ldquo;, so kam Kanzler Merz bereits f&uuml;nf Tage sp&auml;ter schon ohne das beschwichtigende W&ouml;rtchen &bdquo;komplett&ldquo; aus. Ursula von der Leyen spricht noch, f&uuml;r ihre Verh&auml;ltnisse moderat, von einem &bdquo;Kampf&ldquo; (&bdquo;fight&ldquo;), w&auml;hrend in den Talkshows &ndash; &bdquo;F&uuml;nf St&uuml;hle, eine Meinung&ldquo; &ndash; pausenlos vom &bdquo;grauen&ldquo; oder &bdquo;hybriden&ldquo; Krieg gefaselt wird, den Russland (pardon: Putin!) angeblich gegen uns f&uuml;hrt. Dabei hecheln sie alle nur der Avantgardistin mit dem Klassensprecherinnen-Habitus hinterher: Annalena Baerbock, die bereits am 24. Januar 2023 in klarem Deutsch verk&uuml;ndete: &bdquo;We are fighting a war against Russia!&ldquo; Das finale Ziel jeglicher Propaganda, die Ent-Menschlichung des Gegners &ndash; ein Blick auf die Attribute, mit denen zum Beispiel der russische Pr&auml;sident von unseren Leitmedien seit Jahren belegt wird, gen&uuml;gt &ndash;, ist jedenfalls l&auml;ngst erreicht.<\/p><p>F&uuml;r das Umkrempeln unserer gesamten Gesellschaft in Richtung &bdquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo; ist die &ndash; aktuell sich noch geheim im Hintergrund vollziehende &ndash; zivil-milit&auml;rische Verzahnung nach dem &bdquo;Operationsplan Deutschland&ldquo; eben nur die halbe Miete. Parallel dazu wird offen und ungeniert ein &bdquo;Mentalit&auml;tswechsel&ldquo; oder &bdquo;neuer Mindset&ldquo;, eine &bdquo;Gedankenwende&ldquo; bzw. &bdquo;kulturelle Umprogrammierung&ldquo; eingefordert. Ein Mittel, dies m&ouml;glichst elegant durchzusetzen, ist die <em>Sprache<\/em>. Dass Sprache das Bewusstsein und damit indirekt auch unser Handeln pr&auml;gt, ist eine Binse. <em>Wie<\/em> dies geschieht, wie wir alle &ndash; jeden Tag mehr &ndash; an das Undenkbare gew&ouml;hnt und m&ouml;glichst ger&auml;uschlos umprogrammiert werden sollen, das zeigt &ndash; &bdquo;worteputzend&ldquo; &ndash; mein &bdquo;W&ouml;rterbuch der Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo;.<\/p><p><strong>Woker Militarismus<\/strong><\/p><p>Und dies ist bitter-n&ouml;tig. Denn der neue Militarismus kommt nicht zuletzt smart, gendergerecht und TikTok-kompatibel daher. Pickelhaube und schnarrender preu&szlig;ischer Befehlston sind out. &bdquo;Woke &amp; wehrhaft&ldquo; hat die postmoderne Truppe zu sein &ndash; s&auml;mtliche Minderheiten der bunt-diversen Gesellschaft all inclusive. Der Weg in den (m&ouml;glicherweise finalen) Krieg vollzieht sich nicht via Knobelbecherknallen, sondern als &bdquo;Latschen in Sneakers&ldquo; &ndash; am Ende wom&ouml;glich gar nicht mehr der Deutschland-, sondern der Regenbogenflagge hinterher.<\/p><p>Und das hat Auswirkungen auf die Sprache. Sind der Hardcore-Sound (&bdquo;Wille zum Kampf&ldquo;, &bdquo;immer ein Feind&ldquo;, &bdquo;zweiter Hitler&ldquo; etc.) oder das Verwaltungsdeutsch im Tarnfleck (&bdquo;Aufwuchsf&auml;higkeit&ldquo;, &bdquo;Grundbeorderung&ldquo;, &bdquo;Nachsteuerungsbedarf&ldquo; oder &bdquo;personelle Tiefe&ldquo;) noch ohne Weiteres durchschaubar, so ist das bei der sanften Begleit- und Hintergrundmusik deutlich vertrackter. Wer denkt schon bei W&ouml;rtern und Formulierungen wie &bdquo;absolut mega!&ldquo;, &bdquo;Baby&ldquo;, &bdquo;coolste Ausschnitte&ldquo;, &bdquo;D&uuml;nger&ldquo;, &bdquo;echt&ldquo;, &bdquo;erlebbar&ldquo;, &bdquo;ganzheitlich&ldquo;, &bdquo;geil&ldquo;, &bdquo;Gl&uuml;ck&ldquo;, &bdquo;lodernder Glutkern&ldquo;, &bdquo;meinem Herzen folgen&ldquo;, &bdquo;my favorite toy&ldquo;, &bdquo;neues Gef&uuml;hl&ldquo; oder &bdquo;Sinnsuche&ldquo;, ja beim puren &bdquo;Wir&ldquo; als Erstes an &bdquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo;?<\/p><p>Hat sich das Ohr dagegen erst einmal gesch&auml;rft, so wabert es einem aus allen Ecken und Enden entgegen. Die aktuelle Verwahrlosung unserer Sprache vollzieht sich nicht zuletzt auf die gem&uuml;tliche, um nicht zu sagen: <em>kokette<\/em> Tour! Schon bei der groben Durchsicht f&auml;llt auf, dass unter den Stichworten auff&auml;llig viele dominieren, die Assoziationen an &ouml;kologisches, gar &sbquo;wokes&lsquo; Gedankengut wecken. Entsprechend ist nun von &bdquo;nachhaltiger Wehrhaftigkeit&ldquo;, &bdquo;Greening the armies&ldquo;, &bdquo;technologischen &Ouml;kosystemen&ldquo; oder &bdquo;mehr Sichtbarkeit&ldquo;, &bdquo;in der Gesellschaft ankommen&ldquo;, &bdquo;queerfeldein marschieren&ldquo; und &bdquo;Resilienz&ldquo; die Rede. Selbst der Habermas&lsquo;sche Jargon hat in Gestalt einer geforderten &bdquo;Diskurst&uuml;chtigkeit&ldquo; mittlerweile Eingang ins aktuelle Verdummungsdeutsch gefunden!<\/p><p><strong>Zur Genese<\/strong><\/p><p>Am Anfang meines &bdquo;W&ouml;rterbuchs&ldquo; stand kein Masterplan. Es hat sich mit der Zeit &ndash; je mehr sich das Ohr sch&auml;rfte, desto rasanter &ndash; einfach zusammengel&auml;ppert.<\/p><p>Vor vielen Jahren hatte ich ab und zu in G&uuml;nther Anders&lsquo; <a href=\"https:\/\/www.guenther-anders-gesellschaft.org\/aktuelles\/neuausgabe-von-visit-beautiful-vietnam\">&bdquo;Visit beautiful Vietnam &ndash; ABC der Aggressionen&ldquo;<\/a> herumgebl&auml;ttert &ndash; einem Band, der Ende der Sechzigerjahre das Idiom der westlichen Berichterstattung &uuml;ber den Vietnamkrieg scharfsinnig sezierte. Irgendwann im Fr&uuml;hjahr 2025 kam mir der Gedanke, den uns aktuell aus allen Ecken entgegenwabernden &bdquo;Jargon der Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo; auch mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Als ich Ende Mai die <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/das-woerterbuch-der-kriegstuechtigkeit-i\/\">erste Folge<\/a> meines &bdquo;W&ouml;rterbuchs&ldquo; auf der Schweizer Plattform <em>Globalbridge<\/em> ver&ouml;ffentlichte, da ahnte ich allerdings nicht im Entferntesten, dass sich diese erste spontane, unsystematische Sammlung bereits ein halbes Jahr sp&auml;ter zu einem Gro&szlig;projekt ausgewachsen h&auml;tte, das zum Redaktionsschluss zwischen zwei Buchdeckeln um die 450 Stichworte versammelte. (Mittlerweile sind es schon wieder &ndash; wie die laufende Serie bei den <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?tag=woerterbuch-der-kriegstuechtigkeit\"><em>NachDenkSeiten<\/em><\/a> und <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/author\/leo-ensel\/\"><em>Globalbridge<\/em><\/a> zeigt &ndash; 300 mehr.)<\/p><p>Nat&uuml;rlich ist der exponentielle Anwuchs &ndash; &bdquo;Aufwuchs&ldquo;? &ndash; des &sbquo;Materials&lsquo; nur zum Teil meinem nunmehr gesch&auml;rfteren Ohr geschuldet. Je mehr sich die Lage zuspitzt, je st&auml;rker diese Gesellschaft sich militarisiert, desto intensiver wird auch die Sprache in Anspruch genommen, sprich: offen brutal oder &ndash; viel effektiver! &ndash; <em>sanft<\/em> vergewaltigt. Ich musste (und muss) also nur mein Segel hissen oder mein Netz auswerfen &ndash; Wind und Fische kommen von ganz alleine.<\/p><p><strong>Ein &sbquo;psycholinguistisches Aufkl&auml;rungsbuch&lsquo;<\/strong><\/p><p>Den nun vorliegenden kleinen Band sehe ich nicht zuletzt als ein <em>als W&ouml;rterbuch getarntes psycholinguistisches Aufkl&auml;rungsbuch<\/em> an: &uuml;ber die sublimen verbalen Techniken der &ndash; sich heute vornehm &bdquo;strategische Kommunikation&ldquo; nennenden &ndash; zeitgem&auml;&szlig;en Kriegspropaganda. Dass ich weder Linguist noch Psychologe bin, st&ouml;rt mich dabei nicht im Geringsten. Mein Ziel war es ja nicht, die jeweiligen Stichworte bis in die &bdquo;subsemiotische Teilchenebene&ldquo; hinein ideologiekritisch zu zerlegen, wie es Dolf Sternberger, Gerhard Storz und W.E. S&uuml;skind unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg in ihrem un&uuml;bertroffenen <a href=\"https:\/\/de-academic.com\/dic.nsf\/dewiki\/1530802\">&bdquo;W&ouml;rterbuch des Unmenschen&ldquo;<\/a> unternommen haben. Es reicht v&ouml;llig, die Worte beim Wort zu nehmen und ihnen respektlos auf den Zahn zu f&uuml;hlen! Oder, um mich frech bei einem Klassiker zu bedienen: Ich bringe die versteinerten &ndash; verbalen &ndash; Verh&auml;ltnisse zum Tanzen, indem ich ihnen ihre eigene Melodie vorspiele &hellip;<\/p><p>Entscheidend war mir, dass das Buch &ndash; das ja, da die Kriegsgefahr uns alle betrifft, m&ouml;glichst unterschiedliche Menschen aller Generationen und sozialen Milieus ansprechen will &ndash; leicht zug&auml;nglich und angenehm zu lesen ist. Ja, es soll, trotz &ndash; genauer: <em>wegen<\/em> &ndash; des schrecklichen Themas, auch noch <em>Spa&szlig;<\/em> machen, immer wieder in ihm herumzust&ouml;bern! Entsprechend habe ich mich weder an Sternbergers luzidem &bdquo;W&ouml;rterbuch des Unmenschen&ldquo; noch an Victor Klemperers eher episch gehaltener <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/LTI_%E2%80%93_Notizbuch_eines_Philologen\">&bdquo;LTI&ldquo;<\/a> orientiert, sondern, fr&ouml;hliche Wissenschaft betreibend, in Wort und Stil an einem kanonischen Werk der Sprachsatire: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dummdeutsch\">&bdquo;Dummdeutsch&ldquo;<\/a> von Eckhard Henscheid. Mehr noch: Ich betrachte meinen kleinen Band als dessen antimilitaristisches Gegenst&uuml;ck &ndash; als gnadenlos friedensfreches Vorf&uuml;hren des aktuellen kriegstreiberischen &bdquo;Verdummungsdeutschs&ldquo;!<\/p><p><strong>Die jungen Menschen<\/strong><\/p><p>Gewidmet ist mein B&uuml;chlein den ganz jungen Menschen: den Teenagern beiderlei Geschlechts, die 2008 und sp&auml;ter geboren sind &ndash; und die alles Recht der Welt haben, ihr Leben, ihre Jugend (soweit das unter den aktuellen Bedingungen &uuml;berhaupt m&ouml;glich ist) zu genie&szlig;en. Den (eh schon Corona-gebeutelten) Jungen, denen wir &Auml;lteren nicht nur ein Land im taumelnden Niedergang, sondern auch einen billionenschweren Schuldenberg und einen Planeten im Kipp-Prozess hinterlassen. Den jungen Menschen, die sich zudem &ndash; zumindest, was die M&auml;nner betrifft &ndash; ab Mitte 2027 alle mustern lassen m&uuml;ssen. Und die im &bdquo;Anwendungs-&ldquo; oder &bdquo;B&uuml;ndnisfall&ldquo; gar ihre Knochen &ndash; nat&uuml;rlich nicht mehr f&uuml;rs &bdquo;Vaterland&ldquo;, sondern diesmal &ndash; f&uuml;r das <em>Gemeinwesen<\/em> hinhalten m&uuml;ssten, sprich: die, wie jetzt die (oft gar nicht mehr so jungen) ukrainischen und russischen Soldaten, <em>verheizt <\/em>w&uuml;rden<em>.<\/em> H&ouml;here Milit&auml;rs sprechen bereits ungeniert von Tausenden &bdquo;Verlusten&ldquo; &ndash; gemeint sind Tote und Schwerstverletzte &ndash; pro Tag. Und ein Althistoriker hat die Chuzpe, Eltern in aller ARD-&Ouml;ffentlichkeit aufzufordern, ihre Kinder zu <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134070\">&bdquo;opfern&ldquo;<\/a>.<\/p><p>Ich w&uuml;nsche mir sehr, dass diese jungen Menschen, die an Leib und Seele (noch) Unversehrten, es sich in allem gebotenen Ernst klarmachen: <em>Sie sind es, die es als Erste treffen wird<\/em>!<\/p><p><strong>&bdquo;NEIN!&ldquo; und knirschender Sand<\/strong><\/p><p>Zu alledem gibt es nur eine Alternative: Angesichts der irrwitzigen Kriegsgefahr, der an Wahnsinn grenzenden Aufr&uuml;stung und einer v&ouml;llig enthemmten Riege von Politikern und Journalisten, die uns alle, jeden Tag rasanter, fr&ouml;hlich in Richtung Abgrund treiben, <em>m&uuml;ssen<\/em> wir es &ndash; gegen jede Wahrscheinlichkeit &ndash; doch noch schaffen, dass Alte <em>und <\/em>Junge, Friedensbewegte <em>und<\/em> Klimasch&uuml;tzer, Menschen aller Religionen zusammen mit Agnostikern und Atheisten, mit &Auml;rzten, Juristen, aufs&auml;ssigen Milit&auml;rs, Lehrern, Gewerkschaftern, (Fach)-Arbeitern und K&uuml;nstlern, die &sbquo;woke Szene&lsquo; nicht zu vergessen, das Friedensgebot des Grundgesetzes endlich beim Wort nehmen und nicht nur mit Wolfgang Borchert &bdquo;NEIN!&ldquo; sagen, sondern &ndash; alle an ihrem Platz &ndash; den zivilen Ungehorsam wagen und knirschender Sand im Getriebe der Kriegsvorbereitung werden. Wir haben nur diese eine Zukunftsoption!<\/p><p>Nehmen wir uns daf&uuml;r das heraus, was auch den &sbquo;Sound&lsquo; meines B&uuml;chleins bestimmt:<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127678\"><em>Friedensfrechheit<\/em><\/a>!<\/p><p><em>Leo Ensel: <a href=\"https:\/\/mediashop.at\/buecher\/woerterbuch-der-kriegstuechtigkeit\/\">&bdquo;W&ouml;rterbuch der Kriegst&uuml;chtigkeit &ndash; Krieg hei&szlig;t T&ouml;ten&ldquo;<\/a>, Wien 2026, Promedia Verlag, Taschenbuch, 168 Seiten, ISBN 978-3-85371-563-5, 20 Euro.<\/em><\/p><p><em>Alle bisher erschienenen Folgen der Serie &bdquo;W&ouml;rterbuch der Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo; von Leo Ensel k&ouml;nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?tag=woerterbuch-der-kriegstuechtigkeit\">in dieser &Uuml;bersicht finden<\/a> und diese auch einzeln dar&uuml;ber aufrufen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Gastautor Leo Ensel hat ein <a href=\"https:\/\/mediashop.at\/buecher\/woerterbuch-der-kriegstuechtigkeit\/\">Buch<\/a> ver&ouml;ffentlicht, in dem er den uns aktuell aus allen Ecken und Enden entgegenwabernden &sbquo;Jargon der Kriegsert&uuml;chtigung&lsquo; kritisch unter die Lupe nimmt und friedensfrech entlarvt. 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Von <strong>Leo Ensel<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":149777,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,123],"tags":[3293,3494,3260,1120,418,2301,2299,3579],"class_list":["post-149774","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-kampagnentarnworteneusprech","tag-bellizismus","tag-ensel-leo","tag-feindbild","tag-friedensbewegung","tag-grundgesetz","tag-konfrontationspolitik","tag-sprachkritik","tag-woerterbuch-der-kriegstuechtigkeit"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/260501_Friedensfrech.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/149774","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=149774"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/149774\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":149791,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/149774\/revisions\/149791"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/149777"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=149774"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=149774"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=149774"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}