{"id":149807,"date":"2026-04-30T08:52:43","date_gmt":"2026-04-30T06:52:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149807"},"modified":"2026-04-30T08:52:43","modified_gmt":"2026-04-30T06:52:43","slug":"hinweise-des-tages-5087","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149807","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149807#h01\">Ein Jahr Merz als Kanzler: Der versp&auml;tete Merkelist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149807#h02\">Ein Vertrag zu Lasten Dritter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149807#h03\">Rum&auml;nien, neue Krise, alte Erkenntnis: Osteuropa steckt in der Aufwertungsfalle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149807#h04\">Eurogruppe warnt vor gr&ouml;&szlig;ter Energiekrise aller Zeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149807#h05\">Bundesregierung plant Sozialkahlschlag f&uuml;r Kriegsvorbereitung: Mutmacher gesucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149807#h06\">Der Versuch der Koalition, die Bev&ouml;lkerung f&uuml;r dumm zu verkaufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149807#h07\">Rentenreform: Banken und Versicherer rechnen mit Milliardenzufl&uuml;ssen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149807#h08\">Unternehmen planen laut Ifo-Institut gr&ouml;&szlig;ten Jobabbau seit Corona-Pandemie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149807#h09\">FCAS gerettet? Ein Superkampfjet und der Machtkampf zwischen Frankreich und der BRD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149807#h10\">Das Gewissen der Welt segelt wieder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149807#h11\">Israel treibt Annexion des Westjordanlandes weiter voran: Wahlen unter Besatzung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149807#h12\">Entscheidung von Verwaltungsgericht: J&uuml;dische Stimme ist nicht mehr extremistisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149807#h13\">Ukraine: Citi sieht gro&szlig;es Interesse privater Investoren am Wiederaufbau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149807#h14\">Schweden setzt auf profitorientierte Schulen, Finnland auf Gemeinwohl und liegt damit im Bildungsvergleich vorn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149807#h15\">Stress bei Grundsch&uuml;lern: Schon die j&uuml;ngsten sind am Limit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149807#h16\">Deutsches Walspektakel erstaunt andere L&auml;nder<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ein Jahr Merz als Kanzler: Der versp&auml;tete Merkelist<\/strong><br>\nNach knapp einem Jahr entpuppt sich der angek&uuml;ndigte Hardliner als Merkel-Imitator. Doch ihr Politikmodell funktioniert inzwischen nicht mehr.<br>\nAuf der diesj&auml;hrigen Hannover Messe gab es eine kuriose Situation: Der CEO eines Automationsunternehmens begr&uuml;&szlig;te den Bundeskanzler mit einem kleinen Versprecher: &bdquo;Herr Merkel!&ldquo; Beim Kanzler kam das nicht gut an, der CEO korrigierte sich schnell, doch ganz falsch lag der Unternehmer nicht. Denn versucht man, ein Jahr nach Amtsantritt eine erste Bilanz der Regierung Friedrich Merz zu ziehen, sind &Auml;hnlichkeiten zur Kanzlerschaft von Angela Merkel nur schwer zu &uuml;bersehen.<br>\nDabei war Merz im Wahlkampf noch mit markigen Spr&uuml;chen aufgetreten. Eine &bdquo;echte Wirtschaftswende&ldquo; hatte er versprochen, eine grundlegende Umkehr in der Migrationspolitik. Die Gr&uuml;nen, so die oft wiederholte Diagnose aus der CDU, stellten die schlechtesten Minister in der Geschichte der Bundesrepublik und ohne die miserable Ampelpolitik w&auml;re die AfD l&auml;ngst am Boden.<br>\nDass Merz dann kurz vor der Bundestagswahl die Stimmen der AfD in Kauf nahm, um einen migrationspolitischen Entschlie&szlig;ungsantrag durch den Bundestag zu bringen, schreckte viele auf. In linksliberalen Kreisen festigte sich damit das Bild eines Hardcore-Konservativen, der die Republik nach rechts rei&szlig;en w&uuml;rde. Im konservativen Lager wuchs umgekehrt die Hoffnung auf einen radikalen Reformer, der das Merkel-Erbe endlich entsorgt. Nach einem Jahr muss man sagen: Beide Lager haben sich verkalkuliert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ueberrechts.de\/p\/ein-jahr-merz-als-kanzler\">&Uuml;ber Rechts<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ein Vertrag zu Lasten Dritter<\/strong><br>\nOhne die vom EU-Parlament geforderte juristische Pr&uuml;fung durch den Europ&auml;ischen Gerichtshof setzt die EU-Kommission den Freihandelsvertrag mit dem Mercosur zum morgigen 1. Mai provisorisch in Kraft. W&auml;hrend der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron dies als &bdquo;schlechte Vorgehensweise&ldquo; kritisiert, sieht Bundeskanzler Friedrich Merz das Abkommen schon auf Dauer gestellt: &bdquo;Vorl&auml;ufig, meine Damen und Herren, hei&szlig;t endg&uuml;ltig&ldquo;, erkl&auml;rte er auf der Hannover Messe. Die in dem Handelsabkommen vorgesehenen Zollstreichungen versprechen vor allem den deutschen Autoherstellern, Maschinenbauern, Chemiekonzernen und Pharmafirmen bessere Gesch&auml;fte. Auf der anderen Seite des Atlantiks profitieren vor allem Gro&szlig;agrarier von der &Ouml;ffnung des EU-Markts, w&auml;hrend der Industriesektor der vier Mercosur-Staaten st&auml;rker unter Druck ger&auml;t. Kritiker aus Brasilien warnen vor den Folgen der F&ouml;rderung des agroindustriellen Modells f&uuml;r indigene Gemeinschaften, den Regenwald sowie Wasser, Boden und Luft. In den durch die Vereinbarung zementierten Handelsungleichgewichten, die Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay weitgehend auf die Rolle von Rohstofflieferanten reduzieren, sehen sie neokoloniale Muster fortwirken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10387\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Rum&auml;nien, neue Krise, alte Erkenntnis: Osteuropa steckt in der Aufwertungsfalle<\/strong><br>\nWenn es eine Konstante in Osteuropa gibt, dann ist es der Mangel an Konstanz. Nirgendwo sonst gibt es so h&auml;ufige Regierungswechsel oder verzweifelte Versuche, durch eine Neuwahl nach der anderen zu einer handlungsf&auml;higen Regierung zu kommen. Eine eklatante Neuwahlserie hatte etwa Bulgarien hingelegt, bevor nach den Wahlen vor zwei Wochen wenigstens Hoffnung auf die Bildung einer handlungsf&auml;higen Regierung besteht. J&uuml;ngster Fall ist Rum&auml;nien, wo eine erste im letzten Sommer gebildete Regierung zu Anfang dieses Jahres schon wieder auseinandergefallen ist und der Premierminister gest&uuml;rzt werden soll.<br>\nMeist stehen beim Scheitern der Regierungen wirtschaftliche Probleme im Vordergrund. In Rum&auml;nien konnte man sich zuletzt nicht darauf einigen, wo im Staatssektor gespart werden solle. Auch in Ungarn, ich habe k&uuml;rzlich darauf hingewiesen, stand die Regierung Orban vor nahezu unl&ouml;sbaren wirtschaftlichen Problemen, bevor sie abgew&auml;hlt wurde. Dass die neue Regierung hier eine L&ouml;sung findet, ist sehr unwahrscheinlich. Selbst Polen, wo die Wachstumszahlen eigentlich eine befriedigende wirtschaftliche Entwicklung anzeigen, ist Teil dieses nicht leicht zu verstehenden Komplexes.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/04\/30\/rumaenien-neue-krise-alte-erkenntnis-osteuropa-steckt-in-der-aufwertungsfalle\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/152026\/rumanien-neue-krise-alte-erkenntnis-osteuropa-steckt-in-der-aufwertungsfalle\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eurogruppe warnt vor gr&ouml;&szlig;ter Energiekrise aller Zeiten<\/strong><br>\nEs gibt weiterhin kein Abkommen zwischen den USA und dem Iran zur Beendigung des Krieges. Nach einer &Ouml;ffnung der Stra&szlig;e von Hormus sieht es nicht aus. Die EU warnt vor nie da gewesenen Ausf&auml;llen bei &Ouml;l und Gas.<br>\nWegen der Lage im Nahen Osten droht der Welt nach Ansicht des Pr&auml;sidenten der Eurogruppe, Kyriakos Pierrakakis, eine historische Notlage. &ldquo;Wenn die Stra&szlig;e von Hormus nicht rasch wieder vollst&auml;ndig ge&ouml;ffnet wird, hat diese Krise das Potenzial, die gr&ouml;&szlig;te Energiekrise &uuml;berhaupt zu werden&rdquo;, sagte Pierrakakis in Athen. Die Ausf&auml;lle bei &Ouml;l und Gas k&ouml;nnten gr&ouml;&szlig;er sein als in fr&uuml;heren Krisen, etwa in den 1970er Jahren oder nach Beginn des Ukraine-Kriegs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Eurogruppe-warnt-vor-groesster-Energiekrise-aller-Zeiten-id30762548.html\">n-tv<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Viel Pathos, wenig Entlastung, keine Strategie<\/strong><br>\nKleine Rabatte hier und da sind keine Antwort auf dauerhaft hohe Energiepreise. Es braucht jetzt ernsthafte Entlastungen bei den Verbrauchsteuern, ein konsequentes Absch&ouml;pfen von Krisengewinnen und eine klare Friedenspolitik.<br>\nMit gro&szlig;em Trara hat die Bundesregierung vergangene Woche ihr Entlastungspaket vorgestellt. &raquo;Wir lassen die Menschen in dieser Krise nicht allein&laquo;, erkl&auml;rte Lars Klingbeil. Man habe &raquo;hart gerungen&laquo; und &raquo;wichtige Schritte&laquo; beschlossen, so B&auml;rbel Bas, die laut Markus S&ouml;der &raquo;direkt, wuchtig und unb&uuml;rokratisch&laquo; wirken und, wie Friedrich Merz sagte, &raquo;sehr schnell die Lage f&uuml;r die Autofahrer und f&uuml;r die Betriebe im Land verbessern&laquo; sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/entlastungspaket-bundesregierung-tankrabatt-energiesteuer-uebergewinne\">Jacobin<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Wenigstens 5 Minuten<\/strong><br>\nAlle verkrampft-optimistischen Wirtschaftsprognosen des letzten Winters sind inzwischen in der Stra&szlig;e von Hormus versunken. Zum Wochenende unkte der Chefvolkswirt der zum Sparkassenlager geh&ouml;renden Dekabank: &bdquo;Der Irankrieg macht die deutsche Konjunktur langsam, aber sicher kaputt.&ldquo; Die sich jetzt abzeichnenden Daten deuten darauf hin, dass schon im April die Wirtschaftsleistung bestenfalls stagniert hat oder gar geschrumpft ist. Klaus Wohlrabe vom M&uuml;nchener Wirtschaftsinstitut Ifo konstatierte: &bdquo;Die Unsicherheit frisst sich durch die Wirtschaft.&ldquo;<br>\nSie frisst sich inzwischen auch in der Bundesregierung fest, wie der zunehmend gereizte Tonfall nicht nur zwischen Finanz- und Wirtschaftsministerium zeigt. Diese Regierung &ndash; allen voran ihr Kanzler und ihr Vizekanzler &ndash; pr&auml;sentiert der Welt und dem eigenen Volk ein Gesicht des hilflosen Niedergang eines Landes, das noch bis vor Kurzem der Welt meinte sagen zu k&ouml;nnen, wo es langgeht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/wenigstens-5-minuten-4813997\/\">unsere zeit<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.W.:<\/strong> Die Frage stellt sich wirklich, wollen wir normal arbeitenden auf alles verzichten, um die neuen Kriegstr&auml;ume der Herrschenden zu erf&uuml;llen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bundesregierung plant Sozialkahlschlag f&uuml;r Kriegsvorbereitung: Mutmacher gesucht<\/strong><br>\n&bdquo;Er hat das so nicht sagen wollen.&ldquo; Ende April nahm die SPD-Vorsitzende B&auml;rbel Bas den Bundeskanzler in Schutz. Wenig vorher hatte Friedrich Merz (CDU) erkl&auml;rt, die gesetzliche Rente werde in Zukunft nur eine &bdquo;Basisabsicherung&ldquo; sein. Der angebliche Lapsus des Kanzlers reiht sich ein in die Diskussion eines Kahlschlagprogramms, von dem auch die Rente nicht verschont bleiben wird. Jeden Tag gibt es neue Vorschl&auml;ge f&uuml;r &bdquo;mutige Strukturreformen&ldquo;, wie das die Unionsfraktionen auf ihrer Klausur genannt haben. Gemeint ist der Griff in die Taschen der Menschen in diesem Land. Daf&uuml;r setzt die Regierung aus CDU und SPD viel Kreativit&auml;t und im Hintergrund vermutlich zahlreiche und teure Beraterfirmen ein. 20 Milliarden Euro etwa sollen bei der Gesundheit der Bev&ouml;lkerung gespart werden &ndash; in einem Jahr. Das hei&szlig;t: h&ouml;here Beitr&auml;ge f&uuml;r alle Lohnabh&auml;ngigen bei sinkenden Leistungen und noch mehr Druck auf die Besch&auml;ftigten im Gesundheitssystem.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/mutmacher-gesucht-4814064\/\">unsere zeit<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wer f&uuml;r die soziale Daseinsvorsorge streitet, muss gegen Aufr&uuml;stung k&auml;mpfen: Zwei S&auml;ulen als Ausweg<\/strong><br>\nAm letzten Samstag im April fand in Berlin die von der Berliner Mietergemeinschaft e. V. (BMG) ausgerichtete stadtpolitische Konferenz unter dem Motto &bdquo;Wohnungskrise und kein Ende?&ldquo; statt. Der gro&szlig;e Saal im IG-Metall-Haus in Kreuzberg war gut gef&uuml;llt. Pr&auml;sent waren auch einige mietenpolitische Initiativen aus dem Berliner Raum, die ihre Arbeit vorstellten und ihre Sicht der politischen Lage, der aktuellen Kampfbedingungen und auf m&ouml;gliche Perspektiven lieferten. Die Konferenz war in drei gr&ouml;&szlig;ere Bl&ouml;cke unterteilt.<br>\nZun&auml;chst wurden die aktuellen politischen Rahmenbedingungen und die wohnungspolitischen Verh&auml;ltnisse im Bund und insbesondere in Berlin benannt &ndash; letztere sind im Prinzip identisch mit der Lage in allen Metropolen der BRD. Der Bestand an &ouml;ffentlichem Wohnraum ist hier in den letzten Jahrzehnten massiv zur&uuml;ckgegangen &ndash; und damit vor allem der Bestand an Wohnungen, die nicht den Marktgesetzen unterworfen sind. Das liegt daran, dass gro&szlig;e Teile privatisiert und an b&ouml;rsennotierte Wohnungskonzerne &uuml;berschrieben wurden. Ein Neubau von Wohnungen in &ouml;ffentlicher Hand findet seitdem nur marginal statt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/zwei-saeulen-als-ausweg-4814053\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Versuch der Koalition, die Bev&ouml;lkerung f&uuml;r dumm zu verkaufen<\/strong><br>\nDie Emp&ouml;rungswelle rollt &ndash; und das zu Recht. Von einem Schildb&uuml;rgerstreich ist die Rede, von Dreistigkeit und Verlogenheit, von einem teuren Taschenspielertrick zulasten der gesetzlich Versicherten und der Unternehmen. Was Union und SPD kurz vor dem Kabinettsbeschluss in die Haushaltsplanung f&uuml;r die kommenden Jahre und das Gesundheits-Sparpaket aufgenommen haben, ist in der Tat absurd.<br>\nUm &ouml;ffentlich behaupten zu k&ouml;nnen, man gehe die inzwischen breit diskutierte Unwucht bei der Finanzierung der Krankenkassenbeitr&auml;ge f&uuml;r B&uuml;rgergeldempf&auml;nger an, will Klingbeil hier 250 Millionen Euro drauflegen. Das ist allerdings nicht einmal ein Tropfen auf den hei&szlig;en Stein, schlie&szlig;lich &uuml;berweist der Bund j&auml;hrlich 12 Milliarden Euro zu wenig. (&hellip;)<br>\nAber damit nicht genug. Denn gleichzeitig will die Koalition den allgemeinen Steuerzuschuss an die Krankenversicherung um zwei Milliarden Euro k&uuml;rzen, womit die Krankenversicherung am Ende weniger Geld aus dem Bundeshaushalt bekommt als bisher. Mit anderen Worten: Die Beitragszahler sanieren unter anderem mit h&ouml;heren Zuzahlungen f&uuml;r Medikamente den Bundeshaushalt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/sparplan-der-koalition-ein-versuch-die-bevoelkerung-fuer-dumm-zu-verkaufen-EAA4LPSEK5HRBFNTDUGHC3ORAM.html\">RND<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Na sowas, pl&ouml;tzlich entdecken einige Journalisten aus dem Mainstream ihre regierungskritische Ader. Aber warum lediglich bei diesem Thema? Wenn Steuergeld der deutschen oder US-amerikanischen R&uuml;stungsindustrie zugute kommt bzw. insbesondere in der Ukraine verpulvert wird, waren und sind sie meist immer noch stumm.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Reform der gesetzlichen Krankenversicherung: Opposition und Krankenkassen kritisieren Gesundheitsreform<\/strong><br>\nLange hat Schwarz-Rot gerungen, nun ist die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung auf dem Weg. Doch die Kritik an dem Gesetzentwurf rei&szlig;t nicht ab.<br>\nKrankenkassen und Fachverb&auml;nde haben die vom Bundeskabinett beschlossene Reform der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) teils deutlich kritisiert. Der urspr&uuml;nglich gute Ansatz sei &raquo;in eine ernsthafte Schieflage geraten&laquo;, sagte der Vorstandschef des GKV-Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenkassen, Oliver Blatt. Versicherte und Arbeitgeber w&uuml;rden zus&auml;tzlich belastet, die Pharmaindustrie mit dem nun beschlossenen Gesetzentwurf hingegen weniger gefordert &ndash; &raquo;und der Bund spart auf Kosten der GKV-Beitragszahlenden&laquo;.<br>\nIm kommenden Jahr m&uuml;ssten die Beitragszahler rund 1,8 Milliarden Euro zus&auml;tzlich aufbringen, &raquo;um den Bundeshaushalt zu unterst&uuml;tzen&laquo;, sagte Blatt. Dabei bezog er sich auf die geplante K&uuml;rzung des Bundeszuschusses f&uuml;r die gesetzlichen Kassen um zwei Milliarden Euro pro Jahr. Zugleich will der Bund im kommenden Jahr seine Zuzahlung f&uuml;r die Gesundheitskosten von Menschen, die Grundsicherung beziehen, um lediglich 250 Millionen Euro erh&ouml;hen. Blatt forderte &raquo;notwendige Korrekturen&laquo;.<br>\nDie Vorsitzende des AOK-Bundesverbands, Carola Reimann, bezeichnete die Reform von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) als ein &raquo;Haushaltssanierungsgesetz&laquo;. &raquo;Das ist keine konsistente Politik, sondern ein Taschenspielertrick auf Kosten der Beitragszahlenden&laquo;, sagte Reimann mit Blick auf die K&uuml;rzung des Bundeszuschusses f&uuml;r die Kassen sowie die 250 Millionen Euro f&uuml;r Grundsicherungsbezieher. Im parlamentarischen Verfahren m&uuml;ssten &raquo;die immer noch bestehende Schieflage und die neu entstandenen Unwuchten beseitigt werden&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-04\/gesundheitsreform-gesetz-kabinett-beschluss-reaktionen\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Gesundheitsreform beschlossen: Merz spricht von &bdquo;historischen&ldquo; Warken-Pl&auml;nen &ndash; Krankenkassen protestieren<\/strong><br>\nDie Gesetzespl&auml;ne von Gesundheitsministerin Warken sollen Beitragserh&ouml;hungen verhindern. Sie haben Auswirkungen f&uuml;r Versicherte, Arbeitgeber und Gesundheitsbranche.<br>\nDas Bundeskabinett hat am Mittwoch den Gesetzentwurf zu einer Reform der gesetzlichen Krankenkassen beschlossen. Mit dem Gesetz soll das drohende Defizit in der GKV von rund 15 Milliarden Euro im kommenden Jahr geschlossen werden.<br>\nBundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will dies mit einer Reihe von Ma&szlig;nahmen erreichen, die alle Sektoren des Gesundheitssystems betreffen. Dies reicht von Einschnitten f&uuml;r die Pharma-Industrie, &Auml;rzte und Krankenkassen bis zu neuen Belastungen f&uuml;r Versicherte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/gesundheitsreform-beschlossen-merz-spricht-von-historischen-warken-planen--krankenkassen-protestieren-15536944.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Familienversicherung: Aus f&uuml;r kostenlose Mitversicherung beschlossen &ndash; &bdquo;Leidtragende sind vor allem Frauen&ldquo;<\/strong><br>\nDas Bundeskabinett hat am Mittwoch die Gesundheitsreform verabschiedet. Eine der sp&uuml;rbarsten &Auml;nderungen f&uuml;r Millionen von Versicherten: Die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartner:innen in der gesetzlichen Krankenversicherung wird eingeschr&auml;nkt. Was jahrzehntelang als selbstverst&auml;ndlich galt, hat k&uuml;nftig seinen Preis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/verbraucher\/familienversicherung-aus-fuer-kostenlose-mitversicherung-beschlossen-leidtragende-sind-vor-allem-frauen-94285108.html\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Rentenreform: Banken und Versicherer rechnen mit Milliardenzufl&uuml;ssen<\/strong><br>\nDie Reform der privaten Altersvorsorge in Deutschland k&ouml;nnte pro Jahr zus&auml;tzliche Anlagegelder in deutlich zweistelliger Milliarden-Euro-H&ouml;he mobilisieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von S&amp;P Global Ratings aus dieser Woche. Profiteure d&uuml;rften demnach unter anderem Banken mit Asset-Management und Investment-Angeboten sein.<br>\n&bdquo;Wir glauben, dass die Reform zus&auml;tzliche j&auml;hrliche Nettozufl&uuml;sse im Bereich der privaten Altersvorsorge in Deutschland in H&ouml;he von 26 bis 56 Milliarden Euro nach einer Einf&uuml;hrungsphase von 12 bis 24 Monaten freisetzen k&ouml;nnte&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Papier. Die Umw&auml;lzungen &bdquo;k&ouml;nnten dem Finanzdienstleistungsmarkt des Landes neuen Schwung verleihen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/ratgeber\/geldanlage-und-sparen\/rentenreform-banken-und-versicherer-rechnen-mit-milliardenzufluessen\/100220547.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das ist wenig &uuml;berraschend, vor allem nach dem jahrelangen Lobbying der Finanzbranche und bei einem ehemaligen BlackRock-Angestellten als Bundeskanzler, und war von Anfang an das Ziel der weiteren Rentenprivatisierung. Banken und Versicherungen wird &ldquo;neuer Schwung verliehen&rdquo;, die B&uuml;rger\/Arbeitnehmer werden wieder einmal draufzahlen.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Reform soll Rentenh&ouml;he von B&ouml;rsenkursen abh&auml;ngig machen: Lohn oder Rente?<\/strong><br>\nBei den gro&szlig;en Versicherungskonzernen herrscht Goldgr&auml;berstimmung. Beim Jahresempfang des Bundesverbands deutscher Banken in Berlin hatte Bundeskanzler Friedrich Merz angek&uuml;ndigt, dass die gesetzliche Rentenversicherung k&uuml;nftig nur noch die Basisabsicherung f&uuml;r das Alter sein wird. &bdquo;Sie wird nicht mehr ausreichen, um den Lebensstandard zu sichern.&ldquo; Es m&uuml;ssten kapitalgedeckte Elemente einer betrieblichen und privaten Altersversorgung hinzutreten. &bdquo;Und zwar in weit gr&ouml;&szlig;erem Umfang, als wir sie gegenw&auml;rtig weitgehend auf der Basis von Freiwilligkeit haben&ldquo;, so der ehemalige Black Rock-Manager in der vergangenen Woche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/lohn-oder-rente-4814056\/\">unsere zeit<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.W.:<\/strong> Warum kein Rentensystem wie in der Schweiz oder &Ouml;sterreich? Wahrscheinlich, weil es sich bekannterma&szlig;en um kommunistische Staaten handelt. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Unternehmen planen laut Ifo-Institut gr&ouml;&szlig;ten Jobabbau seit Corona-Pandemie<\/strong><br>\nNeues Alarmsignal vom Arbeitsmarkt: Nach Berechnungen des Ifo-Instituts planen Unternehmen so viele Stellenstreichungen wie seit 2020 nicht mehr. Krieg und Unsicherheit dr&uuml;cken die Stimmung.<br>\nDie Unternehmen in Deutschland planen einen so gro&szlig;en Stellenabbau wie seit den Anf&auml;ngen der Corona-Pandemie vor sechs Jahren nicht mehr. Das Besch&auml;ftigungsbarometer sank im April auf 91,3 Punkte, von 93,4 Punkten im M&auml;rz, wie das M&uuml;nchner Ifo-Institut am Mittwoch zu seiner aktuellen Umfrage mitteilte. Dies sei der niedrigste Wert seit Mai 2020. &bdquo;Die geopolitische Unsicherheit greift auf die Personalplanungen der Unternehmen &uuml;ber&ldquo;, sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. &bdquo;Es werden mehr Arbeitspl&auml;tze ab- als aufgebaut.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article69f1b95a052adba8a89e3bc3\/stellenbarometer-unternehmen-planen-laut-ifo-institut-groessten-jobabbau-seit-corona-pandemie.html\">Welt Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>VW in Emden stoppt f&uuml;r zwei Tage die Produktion<\/strong><br>\nDas Volkswagen-Werk in Emden unterbricht f&uuml;r zwei Tage die Produktion. F&uuml;r den 30. April sowie den 4. Mai sind Schlie&szlig;tage geplant, wie der Konzern dem NDR Niedersachsen best&auml;tigte. Darauf h&auml;tten sich Unternehmen und Betriebsrat verst&auml;ndigt. Der Grund daf&uuml;r sei, dass die Produktion effektiv bleiben solle, so ein Sprecher des Unternehmens. Anstatt die Produktion unter der Woche zu drosseln, wolle der Konzern laut dem Sprecher deshalb f&uuml;r zwei Tage rund um die Feiertage schlie&szlig;en. Zuerst berichtete die &ldquo;Ostfriesen-Zeitung&rdquo;. Schon kurz vor Ostern h&auml;tten die B&auml;nder zwei Tage still gestanden. Mehr Schlie&szlig;tage sind vor den Sommerferien den Angaben nach erstmal nicht in Sicht. Vor dem Hintergrund des geplanten Stellenabbaus bei VW hatte Ministerpr&auml;sident Olaf Lies (SPD) in der vergangenen Woche eine &ldquo;Standortgarantie&rdquo; f&uuml;r das Emder Werk abgegeben. Das Land Niedersachsen ist mit 20 Prozent am VW-Konzern beteiligt. Bei VW in Emden arbeiten rund 7.700 Besch&auml;ftigte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/oldenburg_ostfriesland\/vw-in-emden-stoppt-offenbar-zwei-tage-die-produktion,aktuelloldenburg-2910.html\">NDR<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Gleich zwei Autozulieferer an einem Tag insolvent<\/strong><br>\nBittere Nachrichten aus Harzgerode und Wernigerode: Hauptauftraggeber ziehen sich zur&uuml;ck, Rettungsversuche scheitern &ndash; jetzt droht bei Bohai und der Schlote-Gruppe das endg&uuml;ltige Aus.<br>\nDie Automobilzulieferindustrie im Harz erlebt an einem einzigen Tag einen doppelten Schlag: Sowohl beim insolventen Gie&szlig;ereispezialisten Bohai als auch bei der ebenfalls insolventen Schlote-Gruppe zeichnet sich nach Angaben der Insolvenzverwalter das Ende des laufenden Betriebs ab. Insgesamt seien damit &uuml;ber 1.000 direkte Arbeitspl&auml;tze unter anderem an den Standorten in Harzgerode und Wernigerode gef&auml;hrdet. Hinzu k&ouml;nnten weitere mehrere Hundert Stellen kommen, die indirekt mit den Unternehmen verbunden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/aktuelles\/wirtschaft\/id_101230834\/insolvenz-schlote-und-bohai-autozulieferer-aus-dem-harz-insolvent.html\">t-online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>FCAS gerettet? Ein Superkampfjet und der Machtkampf zwischen Frankreich und der BRD<\/strong><br>\nMilliardenprojekt, Machtkampf, geostrategischer Richtungsstreit: Das europ&auml;ische Kampfflugzeug FCAS droht an den Interessen von Paris und Berlin zu zerbrechen &ndash; trotz politischer Rettungsversuche auf h&ouml;chster Ebene. Hinter technischen Differenzen und Industrieinteressen verbirgt sich ein tiefer Konflikt &uuml;ber milit&auml;rische Souver&auml;nit&auml;t, nukleare Abschreckung und die k&uuml;nftige Rolle Europas im Schatten der USA. Daniel Frede und Jakob Reimann analysieren, warum der Streit um FCAS weit mehr ist als ein R&uuml;stungsprojekt &ndash; und was er &uuml;ber die Machtverschiebungen in Europa verr&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/fcas-gerettet-ein-superkampfjet-und-der-machtkampf-zwischen-frankreich-und-der-brd\/\">etos.media<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das Gewissen der Welt segelt wieder<\/strong><br>\nSeit dem Abzug der israelischen Armee und der Schlie&szlig;ung der israelischen Siedlungen vor fast 19 Jahren steht Gaza unter einer umfassenden Land-, Luft- und Seeblockade durch Israel. Dadurch sind zwei Millionen Menschen in ihrer Bewegungsfreiheit, im Handel und im Zugang zu Ressourcen massiv eingeschr&auml;nkt. Seit 2008 segeln deswegen immer wieder humanit&auml;re Flotillen Richtung Gaza. Was 2008 mit wenigen kleinen Booten begann, ist ein Katalysator f&uuml;r die Mobilisierung pal&auml;stinensischer Bewegungen weltweit geworden. Jetzt startet ein weiterer Versuch, die Blockade zu brechen &ndash; als gr&ouml;&szlig;te Mission bisher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/das-gewissen-der-welt-segelt-wieder\/\">etos.media<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Israel treibt Annexion des Westjordanlandes weiter voran: Wahlen unter Besatzung<\/strong><br>\nEs gibt viele Fronten in diesem Krieg, in dem der israelische Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu sich der Vision eines &bdquo;Gro&szlig;-Israel&ldquo; verbunden sieht. Neben dem gro&szlig;en Krieg gegen den Iran k&auml;mpft die israelische Armee aktuell auch in Gaza, in Syrien, im Libanon und im Westjordanland.<br>\nIm Gazastreifen fallen trotz Waffenstillstand immer wieder israelische Bomben, was das Grauen f&uuml;r die dort lebenden Menschen verst&auml;rkt. Immer mehr Kinder verlieren durch physische Verletzungen oder traumatische Ereignisse buchst&auml;blich die Sprache.<br>\nIm Libanon lie&szlig; US-Pr&auml;sident Trump einen Waffenstillstand zwischen der Regierung und Israel schlie&szlig;en &ndash; doch der gilt nicht f&uuml;r den S&uuml;den des Landes. Israelische Angriffe und die Antwort der Hisbollah sind dort an der Tagesordnung.<br>\nIm Westjordanland herrscht weder ein erkl&auml;rter Krieg noch ein Waffenstillstand; nach wie vor herrscht der bekannte Schrecken der Besatzungspolitik. Vor mehr als einem Jahr vertrieb das israelische Milit&auml;r die Einwohner des Fl&uuml;chtlingslagers Dschenin; sie konnten bis heute nicht zur&uuml;ckkehren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/wahlen-unter-besatzung-4814021\/\">unsere zeit<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ein aktueller Bericht aus dem Libanon &ndash; Israel bombt noch immer &hellip;<\/strong><br>\nKarin Leukefeld ist trotz aller dortigen Gefahren wieder nach Beirut gereist und beobachtet jetzt dort mit eigenen Augen und im direkten Gespr&auml;ch mit Einheimischen und Gefl&uuml;chteten, was da vor sich geht. Was klar ist: Israel versucht nicht zum ersten Mal, Teile des Libanon f&uuml;r die Einheimischen unbewohnbar zu machen und sich diese Regionen f&uuml;r immer anzueignen. Dutzende von Hilfsorganisationen sind im Einsatz, aber eine friedliche L&ouml;sung ist nicht in Sicht. Und die Welt schaut zu und l&auml;sst Israel seine grandiosen Expansionspl&auml;ne mit Waffengewalt weiterf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/ein-aktueller-bericht-aus-dem-libanon-israel-bombt-noch-immer\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Entscheidung von Verwaltungsgericht: J&uuml;dische Stimme ist nicht mehr extremistisch<\/strong><br>\nDer Verein &bdquo;J&uuml;dische Stimme&ldquo; stellt das Existenzrecht Israels relativ offen in Frage. Extremistisch ist er damit dennoch nicht, urteilte nun ein Gericht. [&hellip;]<br>\nIm Verfassungsschutzbericht 2024 tauchte die J&uuml;dische Stimme erstmals auf und wurde direkt als &bdquo;gesichert extremistisch&ldquo; eingestuft. In der Folge wurden Vertreter:innen des Vereins von Veranstaltungen ausgeladen, und das Finanzamt pr&uuml;ft die Aberkennung der Gemeinn&uuml;tzigkeit.<br>\nAuf Eilantrag der J&uuml;dischen Stimme stoppte nun das VG Berlin die Einstufung der Gruppe als &bdquo;extremistisch&ldquo;. Der Verfassungsschutz muss bis zur Entscheidung in der Hauptsache zumindest die Online-Version des Verfassungsschutzberichts von 2024 korrigieren. Die Aktivit&auml;ten des Vereins seien weder eindeutig gegen die V&ouml;lkerverst&auml;ndigung gerichtet, noch gef&auml;hrdeten sie ausw&auml;rtige Belange Deutschlands durch Anwendung von Gewalt oder entsprechende Vorbereitungshandlungen.<br>\nWolfgang Roth, der Anwalt des Bundesinnenministeriums, hatte argumentiert, schon der Aufruf zum Hass gegen Israel sei eine &bdquo;Gewaltvorbereitung&ldquo;, weil potenzielle T&auml;ter emotionalisiert und gewaltgeneigte Organisationen best&auml;rkt werden. Das ging den Richterinnen aber zu weit. &bdquo;Eine Vorbereitungshandlung muss deutlich mehr sein als eine blo&szlig;e Meinungs&auml;u&szlig;erung&ldquo;, sagte der Vorsitzende Richter Jens Tegtmeier.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Entscheidung-von-Verwaltungsgericht\/!6174366\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ukraine: Citi sieht gro&szlig;es Interesse privater Investoren am Wiederaufbau<\/strong><br>\n588 Milliarden Dollar kostet der Aufbau der Ukraine in den n&auml;chsten zehn Jahren. &Ouml;ffentliche Gelder reichen nicht aus. Ein Bericht zeigt, wie sich private Investoren in Stellung bringen.<br>\nSeit &uuml;ber vier Jahren w&uuml;tet der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine. Der Wiederaufbau im Land wird in den kommenden zehn Jahren rund 588 Milliarden Dollar kosten &ndash; fast das Dreifache des Bruttoinlandsprodukts von 2025. Zu dem Ergebnis kommt ein neuer Report der US-Gro&szlig;bank Citi.<br>\n&bdquo;&Ouml;ffentliche Mittel allein werden f&uuml;r den Wiederaufbau der Ukraine nicht ausreichen&ldquo;, sagt Alexander McWhorter, der bei Citi den Standort in der Ukraine leitet. &bdquo;Der Bedarf ist enorm und geht weit &uuml;ber die Beseitigung von Kriegssch&auml;den hinaus.&ldquo; Angesichts der Gr&ouml;&szlig;enordnung sei &bdquo;privates Kapital unvermeidlich&ldquo;, erkl&auml;rt er im Gespr&auml;ch mit dem Handelsblatt.<br>\nDiese Einsch&auml;tzung teilt unter anderem die Kreditanstalt f&uuml;r Wiederaufbau (KfW).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/banken-versicherungen\/ukraine-citi-sieht-grosses-interesse-privater-investoren-am-wiederaufbau\/100218702.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Schweden setzt auf profitorientierte Schulen, Finnland auf Gemeinwohl und liegt damit im Bildungsvergleich vorn<\/strong><br>\nSchweden galt einst als Vorzeigeland im Bildungsbereich. Dann &ouml;ffnete das Land in den 1990er Jahren seine Schulen f&uuml;r private Konzerne die seither &ouml;ffentliches Geld kassieren und Gewinne aussch&uuml;tten d&uuml;rfen. Drei Jahrzehnte sp&auml;ter ist Schweden von der Spitze abgerutscht und liegt bei den Erwachsenenkompetenzen im OECD-Vergleich inzwischen hinter dem Nachbarland Finnland das sein &ouml;ffentliches Schulsystem beibehalten hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/schweden-finnland-schulsystem\/\">Kontrast.at <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Stress bei Grundsch&uuml;lern: Schon die j&uuml;ngsten sind am Limit<\/strong><br>\nLaut einer aktuellen Studie erleben viele Eltern ihre Kinder als psychisch stark belastet. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind vielseitig.<br>\nImmer mehr Grundschulkinder stehen nach Einsch&auml;tzung ihrer Eltern unter erheblichem psychischen Druck. Einer repr&auml;sentativen Umfrage im Auftrag der Kaufm&auml;nnischen Krankenkasse (KKH) zufolge f&uuml;hlte sich etwa jedes vierte Kind (24 Prozent) zwischen sechs und zehn Jahren zuletzt h&auml;ufig gestresst. Zudem berichten 42 Prozent der befragten Eltern, die Belastung ihrer Kinder habe in den vergangenen ein bis zwei Jahren zugenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Stress-bei-Grundschuelern\/!6174428\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Deutsches Walspektakel erstaunt andere L&auml;nder<\/strong><br>\nMit Erstaunen schaut das Ausland auf die r&uuml;hrselige Art, wie in Deutschland der kranke Buckelwal in der Ostsee begleitet wird. In Spanien, Portugal, D&auml;nemark oder Japan kommt es viel h&auml;ufiger vor, dass Tiere stranden. Rettungsaktionen gibt es dort kaum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Deutsches-Walspektakel-erstaunt-andere-Laender-id30754377.html\">n-tv<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Willkommen im Timmy-Land, dem Land der Verr&uuml;ckten und Heuchler!<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149501\">NachDenkSeiten<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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