{"id":14982,"date":"2012-11-07T13:57:16","date_gmt":"2012-11-07T12:57:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14982"},"modified":"2015-05-05T10:51:22","modified_gmt":"2015-05-05T08:51:22","slug":"griechenland-wenn-marktkonfomer-zynismus-ein-land-vor-die-hunde-gehen-lasst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14982","title":{"rendered":"Griechenland \u2013 Wenn marktkonformer Zynismus ein Land vor die Hunde gehen l\u00e4sst"},"content":{"rendered":"<p>Die griechische Finanztrag&ouml;die geht in die n&auml;chste Runde. Wieder einmal verlangt die Troika eine h&auml;rtere Austerit&auml;tspolitik als Vorleistung f&uuml;r neue Kredite, wieder einmal muss die griechische Regierung neue Schreckenszahlen vermelden und wieder einmal ersticken Angela Merkel und Wolfgang Sch&auml;uble durch ihre Blockadehaltung jeden noch so kleinen Hoffnungsfunken im Keim. Europa l&auml;sst Griechenland am ausgestreckten Arm verhungern und eine Wende zum Besseren ist weit und breit nicht in Sicht. Statt &ouml;konomischer Vernunft bestimmt blanker Zynismus die Debatte. Von <strong>Jens Berger<\/strong><br>\n<!--more--><br>\nDie griechische &Ouml;konomie befindet sich im freien Fall. Fast alle volkswirtschaftlichen Indikatoren gehen Jahr f&uuml;r Jahr im zweistelligen Prozentbereich zur&uuml;ck. Einzig und allein der Export zeigt sich &uuml;berraschenderweise stabil. Dies hat jedoch nichts mit den &bdquo;Reformen&ldquo; zu tun, da der &bdquo;Exportboom&ldquo; sich vor allem auf die Sektoren <a href=\"http:\/\/www.social-europe.eu\/2012\/10\/european-wage-austerians-are-getting-desperate-what-really-happened-with-greek-exports\/\">Mineral&ouml;l<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.indexmundi.com\/trade\/exports\/?country=gr&amp;section=15\">Schwerindustrie<\/a> konzentriert &ndash; Sektoren, in denen der Lohnkostenanteil niedrig ist, die aber sehr kapitalintensiv sind. Vor allem bei dem wichtigsten Indikator, der Arbeitslosenquote, sieht es in Griechenland rabenschwarz aus. Jeder vierte Grieche im arbeitsf&auml;higen Alter ist erwerbslos, eine Trendwende ist nicht in Sicht und bereits im n&auml;chsten Quartal wird Griechenland aller Voraussicht nach sogar Spanien als europ&auml;isches Schlusslicht in der Arbeitslosenstatistik abgel&ouml;st haben. <\/p><p><strong>Nicht die Schulden, die Austerit&auml;tspolitik ist das Problem<\/strong><\/p><p>Diese Entwicklung ist wohlgemerkt keine direkte Folge des finanzpolitischen Schlendrians, sondern eine Konsequenz der Austerit&auml;tspolitik, die Griechenland von der Troika aufgezwungen wird. Die volkswirtschaftlichen Folgen der Austerit&auml;tspolitik konterkarieren daher auch jegliche Hoffnung, dass Griechenland aus eigener Kraft seine Staatsverschuldung herunterfahren kann. Trotz des ersten Schuldenschnitts, der nur den privaten Sektor betraf, steigt die Staatschuldenquote unaufh&ouml;rlich. In diesem Jahr wird sie 169,5% betragen, 2013 sogar auf 179,3% steigen. Von der angepeilten Zielmarke von 120%, die nach Vorstellungen des IWF bis 2020 erreicht werden soll, ist Griechenland meilenweit entfernt und die Entfernung nimmt mit jeder weiteren K&uuml;rzung der Staatsausgaben nicht ab, sondern zu. <\/p><p>Dabei wei&szlig; zumindest der IWF-Chef&ouml;konom Olivier Blanchard ganz genau, warum Ausgabenk&uuml;rzungen in einer Rezessionsphase <a href=\"http:\/\/blog.tagesanzeiger.ch\/nevermindthemarkets\/index.php\/10424\/eine-iwf-box-sorgt-fur-aufregung\/\">zu einer Steigerung des Haushaltsdefizits f&uuml;hren<\/a>. Es ist erstaunlich, dass der IWF offenbar die korrekte Analyse anstellt, bei der praktischen Umsetzung jedoch das genaue Gegenteil propagiert. Der IWF gleicht hierbei einem Arzt, der vollkommen korrekt Hypotonie (niedriger Blutdruck) diagnostiziert und dem Patienten dennoch Antihypertonika (Blutdrucksenker) verschreibt. <\/p><p>Ohne eine Stabilisierung der griechischen Konjunktur sind s&auml;mtliche Gedanken zur Frage, ob und wie Griechenland seine Schulden zur&uuml;ckzahlen kann, Schwimm&uuml;bungen auf dem Trockenen &ndash; Gedankenspiele ohne Bezug zur Realit&auml;t. Doch selbst wenn sich bei der Troika die Einsicht durchsetzen sollte, dass die verordnete Austerit&auml;tspolitik jegliche Hoffnung auf eine Konsolidierung der Staatsfinanzen ad absurdum f&uuml;hrt, ist es keineswegs klar, dass Griechenland seinen Staatshaushalt stabilisieren und seine Schuldenquote senken kann. Momentan gehen (je nach Art der Berechnung) zwischen 10% und 25% der Steuereinnahmen direkt in die Bedienung der Zinsen f&uuml;r die bestehenden Altschulden. F&uuml;r die Gl&auml;ubiger, also vor allem die Troika selbst, ist dies eine reine Umbuchung von der rechte in die linke Tasche. Neue Kredite werden zur Verf&uuml;gung gestellt um alte Kredite zu bedienen. Beim griechischen Volk bleibt von den Milliarden Euro an &bdquo;Hilfsgeldern&ldquo; kein Cent h&auml;ngen. Im Gegenteil &ndash; durch den Zinsdienst wird stetig das Geld aus der griechischen Volkswirtschaft herausgezogen, das eigentlich dringend notwendig w&auml;re, um die Konjunktur und damit auch die Steuereinnahmen zu stabilisieren.<\/p><p><strong>Die Debatte &uuml;ber einen zweiten Schuldenschnitt ist nicht zielf&uuml;hrend<\/strong><\/p><p>Um zumindest die Belastung durch die regelm&auml;&szlig;ig anfallenden Zinsen zu mindern, wird momentan auf europ&auml;ischer Ebene &uuml;ber einen zweiten Schuldenschnitt diskutiert. Will man bei dieser Debatte mitreden k&ouml;nnen, sollte man zun&auml;chst einen Blick auf die Gl&auml;ubigerstruktur werfen und die Frage stellen, welche Folgen ein Schuldenschnitt f&uuml;r die jeweiligen Gl&auml;ubiger h&auml;tte. Seit dem ersten Schuldenschnitt, bei dem ein gro&szlig;er Teil der privaten Forderungen vom &ouml;ffentlichen Sektor (hier konkret der EFSF) &uuml;bernommen wurde, wird nur noch rund ein Drittel der ausstehenden Staatsschulden vom Privatsektor gehalten. Neben Hedge-Fonds, die darauf wetten, dass der &ouml;ffentliche Sektor auch noch den Rest der ausstehenden Schulden in voller H&ouml;he &uuml;bernimmt, geh&ouml;ren hier vor allem griechische Banken und Pensionsfonds zu den Gl&auml;ubigern. Ein Schuldenschnitt w&auml;re hier nicht sinnvoll, da niemand ein Interesse daran haben kann, das griechische Bankensystem vollends kollabieren zu lassen. Um dies zu verhindern, m&uuml;ssten die griechischen Banken dann vom ESM &bdquo;gerettet&ldquo; werden &ndash; linke Tasche, rechte Tasche.<\/p><p>Zwei Drittel der Gesamtforderungen (194 von 303 Milliarden Euro) an den griechischen Staat werden vom &ouml;ffentlichen Sektor gehalten &ndash; 53 Milliarden durch bilaterale Kredite der Eurozonenmitglieder, 22 Milliarden durch den IWF, 74 Milliarden durch die EFSF und rund 45 Milliarden durch die EZB. Paradoxerweise sind die Anleihen, die von der EZB gehalten werden, einerseits die einzigen Anleihen, die ohne Kosten f&uuml;r den Steuerzahler <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14817\">abgeschrieben werden k&ouml;nnten<\/a> und andererseits auch die einzigen Anleihen, die auf keinen Fall Bestandteil eines m&ouml;glichen zweiten Schuldenschnitts sein k&ouml;nnen. Dies w&auml;re &ndash; egal wie man es dreht oder wendet &ndash; eine Finanzierung des Staatssektors durch die EZB und daher laut EZB-Statut verboten. Daher sollte auch die h&ouml;chste Priorit&auml;t sein, das EZB-Statut zu &auml;ndern. Dieses EZB-Statut ist nicht in Stein gemei&szlig;elt und wurde den Bundesbankern nicht von Gott auf dem Berge Sinai &uuml;berreicht. Wie jeder andere v&ouml;lkerrechtliche Vertrag ist auch das EZB-Statut verhandelbar. Dies wird jedoch in Deutschland als absolutes Tabu angesehen und ist daher auch, aus realistischer Perspektive, (noch) sehr unwahrscheinlich. <\/p><p>&Auml;hnlich verh&auml;lt es sich mit den IWF-Krediten. Diese sind nach alter V&auml;ter Sitte stets bevorzugt zu behandeln und waren noch nie Bestandteil eines Schuldenschnitts. Ohne eine 180&deg;-Wende des IWF, die ebenfalls auszuschlie&szlig;en ist, werden diese Kredite daher auch nicht Gegenstand eines zweiten Schuldenschnitts sein. Blieben die bilateralen Kredite und die EFSF-Kredite. Diese Forderungen w&auml;ren &ndash; die Zustimmung der Gl&auml;ubiger vorausgesetzt &ndash; verhandelbar, allerdings w&auml;re selbst ein harter Schuldenschnitt von 50% hierbei auch nur Wasser auf einen hei&szlig;en Stein, w&uuml;rde dies doch nur einem Schuldenerlass von rund 15% der gesamten griechischen Staatsschulden entsprechen. Damit w&auml;re Griechenland im n&auml;chsten Jahr nicht mit 179,3%, sondern nur noch mit 152,4% seines BIP verschuldet und bliebe so immer noch weit &uuml;ber der Zielmarke von 120% und meilenweit &uuml;ber der Maastricht-Marke von 60%, die allgemein als nachhaltig angesehen wird. <\/p><p>Bei all dem sollte man auch nicht vergessen, dass ein zweiter Schuldenschnitt auch signifikante Nebenwirkungen auf andere Eurostaaten haben kann, wie die Forscher des IMK in ihrem Report <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_75_2012.pdf\">&bdquo;Quo vadis Krise?&ldquo; [PDF &ndash; 1.6 MB]<\/a> eindr&uuml;cklich belegen. Wenn die Politik es nicht schafft, Brandmauern zu ziehen, die diese Nebenwirkungen zumindest minimieren, ist jegliche Diskussion &uuml;ber einen zweiten Schuldenschnitt, zumal dann, wenn es nur um 15% der Schulden geht, kontraproduktiv. Da die Politik jedoch ohne eine &Auml;nderung des EZB-Statuts keine Brandmauern ziehen kann, sollte man diese Diskussion ohnehin ad acta legen, zumal sich auch Angela Merkel und Wolfgang Sch&auml;uble beharrlich weigern, auch nur diesem &bdquo;Mini-Schuldenschnitt&ldquo; zuzustimmen. Deutschland, so hei&szlig;t es, k&ouml;nne an Griechenland nach einem Schuldenschnitt keine neuen Kredite mehr vergeben oder garantieren, da diese Kredite dann &bdquo;unsicher&ldquo; seien. Dies ist eine eigent&uuml;mliche, ja einf&auml;ltige Argumentation, da Griechenland ja bereits einen Schuldenschnitt vorgenommen hat. W&uuml;rde man Merkel und Sch&auml;uble beim Wort nehmen, dann haben sie selbst im letzten Jahr bereits mehrfach gegen die Regel versto&szlig;en, die sie nun als Ausrede ins Feld f&uuml;hren. <\/p><p><strong>Es g&auml;be Alternativen, wenn man es denn nur wollte<\/strong><\/p><p>Ist Griechenland denn &uuml;berhaupt noch zu helfen? Theoretisch ja, praktisch nein. G&auml;be es den politischen Willen, k&ouml;nnte man die griechische Trag&ouml;die bereits morgen stoppen, ohne die europ&auml;ischen Steuerzahler &uuml;ber Geb&uuml;hr zu belasten. Daf&uuml;r m&uuml;sste man &bdquo;lediglich&ldquo; die ausstehenden Schulden umstrukturieren &ndash; z.B. in <a href=\"http:\/\/klauskastner.blogspot.de\/2012\/07\/why-not-evergreen-bonds.html\">&bdquo;Evergreen-Bonds&ldquo;<\/a>, die ausschlie&szlig;lich von der EZB gehalten werden, eine variable Verzinsung und eine sehr lange Laufzeit haben. Ein solcher Bond k&ouml;nnte beispielsweise &uuml;ber 99 Jahre laufen und die ersten zehn Jahre zinsfrei sein. Er k&ouml;nnte aber auch in Form einer <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nullkuponanleihe\">Nullkuponanleihe<\/a> aufgelegt werden, sodass Griechenland &uuml;ber lange Zeit keine laufenden Zinsen f&uuml;r seine Altschulden zahlen m&uuml;sste. Dann &ndash; und nur dann &ndash; h&auml;tte Griechenland &uuml;berhaupt erst den Spielraum, wieder eine aktive Konjunkturpolitik zu betreiben und neue Anleihen am Markt aufnehmen zu k&ouml;nnen. Laut den &ndash; nicht verl&auml;sslichen &ndash; Budgetprognosen des griechischen Finanzministeriums wird Griechenland im n&auml;chsten Jahr einen kleinen prim&auml;ren Haushalts&uuml;berschuss (die Staatsausgaben unterschreiten die Steuereinnahmen vor Zinszahlungen) erzielen k&ouml;nnen. Ohne den Zinsdienst w&auml;re Griechenland also wieder handlungsf&auml;hig. <\/p><p>Doch das wollen die Entscheider der Troika offenbar gar nicht. Es gibt daher leider auch nicht den politischen Willen, die Krise zu beenden. Fragt sich nur, wie lange die Griechen dieses zynische und &uuml;beraus makabre Spiel noch mitmachen. Wann ist Schluss? Bei 30% Arbeitslosigkeit? Bei 50% Arbeitslosigkeit? Das beste Argument f&uuml;r die Griechen, im Euro zu bleiben, war stets, dass ein Euro-Ausstieg mit besonderen H&auml;rten verbunden w&auml;re. Ab einem gewissen Zeitpunkt &uuml;bersteigen die H&auml;rten der Troika-Vorgaben jedoch sogar die H&auml;rten eines Euro-Ausstiegs. Man kann den Griechen nur w&uuml;nschen, dass Europas &bdquo;politische Eliten&ldquo; bald aufwachen und sich auf eine konstruktiven Beendigung der Eurokrise besinnen. Wahrscheinlich ist das alles aber nicht.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/21dab0598d414e2eb66f69d23e954a39\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die griechische Finanztrag&ouml;die geht in die n&auml;chste Runde. Wieder einmal verlangt die Troika eine h&auml;rtere Austerit&auml;tspolitik als Vorleistung f&uuml;r neue Kredite, wieder einmal muss die griechische Regierung neue Schreckenszahlen vermelden und wieder einmal ersticken Angela Merkel und Wolfgang Sch&auml;uble durch ihre Blockadehaltung jeden noch so kleinen Hoffnungsfunken im Keim. Europa l&auml;sst Griechenland am ausgestreckten Arm<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14982\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[139,22,173,156],"tags":[423,589,851],"class_list":["post-14982","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-euro-und-eurokrise","category-europaische-union","category-griechenland","category-schulden-sparen","tag-austeritaetspolitik","tag-iwf","tag-schuldenschnitt"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14982","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14982"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14982\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25948,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14982\/revisions\/25948"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14982"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14982"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14982"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}