{"id":149902,"date":"2026-05-04T08:52:13","date_gmt":"2026-05-04T06:52:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149902"},"modified":"2026-05-04T08:52:13","modified_gmt":"2026-05-04T06:52:13","slug":"hinweise-des-tages-5088","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149902","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149902#h01\">Ukraine-Krieg: Warum Egon Bahr das Gespr&auml;ch mit Wladimir Putin gesucht h&auml;tte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149902#h02\">Europas Mittelstreckenwaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149902#h03\">USA: Gef&auml;hrlicher Abstieg &ndash; die Gegenbewegung hat begonnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149902#h04\">Ex-Mossad-Chef: Israelische Gewalt gegen Pal&auml;stinenser erinnert an Holocaust<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149902#h05\">Der Schlag blieb aus &ndash; Die deutsche Verstrickung nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149902#h06\">Geschenk f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149902#h07\">Libyen: Gegen Massad Boulos&lsquo; Plan f&uuml;r Libyen formiert sich massiver Widerstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149902#h08\">Balkanstaaten vereinbaren US-Energievertr&auml;ge und US-Pipelineprojekt in Milliardenh&ouml;he<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149902#h09\">S&uuml;ddeutsche Zeitung: Nur die richtige Erz&auml;hlung z&auml;hlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149902#h10\">H&ouml;heres Rentenalter: Deutsche arbeiten schon heute l&auml;nger und sterben fr&uuml;her<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149902#h11\">Roland Koch, die starken Schultern und die gro&szlig;e Volksverdummung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149902#h12\">Tag der Arbeit 2026: Erst unsere Jobs, dann eure Profite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149902#h13\">McKinsey-Studie zum Arbeitsmarkt: &bdquo;Man kann sich auch totsparen&ldquo; &ndash; Besch&auml;ftigte bekommen zu wenig Weiterbildung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149902#h14\">Bund verweigert Kosten&uuml;bernahme f&uuml;r B&uuml;rgergeld-Empf&auml;nger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149902#h15\">Nicht mehr sagen, was ist &ndash; alles wegen euch, ihr Systemfeinde!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149902#h16\">Die gekaufte Linke &ndash; wie eine Bewegung lernte, ungef&auml;hrlich zu sein<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg: Warum Egon Bahr das Gespr&auml;ch mit Wladimir Putin gesucht h&auml;tte<\/strong><br>\nDer Ukraine-Krieg ist kein pl&ouml;tzlicher Bruch, sondern das Resultat politischer Fehlentscheidungen. Egon Bahrs Friedenskonzept zeigt, was heute fehlt. Ein Gastbeitrag.<br>\nKriege fallen nicht vom Himmel. Sie entstehen aus politischen Entscheidungen, unterlassenen Entscheidungen, aus Fehlwahrnehmungen, verletzten Interessen und dem schrittweisen Abbau von Vertrauen. Wer diese Vorgeschichte ausblendet, reduziert Politik auf Moralurteile und beraubt sich selbst der F&auml;higkeit zur aktiven Friedensgestaltung.<br>\nGenau diese Gefahr pr&auml;gt derzeit das Verh&auml;ltnis zwischen dem Westen und Russland. Die gegenw&auml;rtige Eskalation ist nicht das Ergebnis eines pl&ouml;tzlichen Zivilisationsbruchs, sondern Ausdruck eines langfristigen Scheiterns politischer Friedensf&auml;higkeit. Um dieses Scheitern zu verstehen &ndash; und um k&uuml;nftige Eskalationen zu verhindern &ndash; ist der R&uuml;ckgriff auf das politisch-pragmatische Friedenskonzept von Egon Bahr sinnvoller denn je.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/ukraine-krieg-egon-bahr-gespraech-putin-gesucht-haette-10028371\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Europas Mittelstreckenwaffen<\/strong><br>\nNach der Ank&uuml;ndigung von US-Pr&auml;sident Donald Trump, keine Mittelstreckenwaffen in Deutschland zu stationieren, werden in Berlin Forderungen nach einer beschleunigten Entwicklung eigener Flugk&ouml;rper mit einer Reichweite bis nach Moskau laut. Trump hatte Ende vergangener Woche erkl&auml;rt, er werde 5.000 US-Soldaten aus Europa abziehen und von der lange geplanten Entsendung etwa von Tomahawk-Marschflugk&ouml;rpern absehen. Der Schritt wird weithin als Strafma&szlig;nahme gegen kritische &Auml;u&szlig;erungen von Bundeskanzler Friedrich Merz zum US-Krieg gegen Iran interpretiert. &Uuml;ber das Ausbleiben der Mittelstreckenwaffen hei&szlig;t es in Berlin, sie verhindere im Kriegsfalle das Ausschalten russischer Kommandozentralen und rei&szlig;e so eine schmerzliche L&uuml;cke in die Kriegsplanungen der Bundesrepublik und der anderen Staaten Europas. Daher m&uuml;sse jetzt die Entwicklung eigener Mittelstreckenwaffen mit einer Reichweite von &uuml;ber 2.000 Kilometern schneller als geplant vorangetrieben werden. Kritik an Trumps Ma&szlig;nahme wird aber auch unter US-Milit&auml;rs laut. Sie weisen darauf hin, dass der Schritt die Infrastruktur der US-Streitkr&auml;fte f&uuml;r ihre globalen Kriege, etwa die Milit&auml;rbasis Ramstein, schw&auml;cht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10390\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Boris Pistorius stuft US-Truppenabzug als &raquo;absehbar&laquo; ein<\/strong><br>\nVerteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat trotz des angek&uuml;ndigten Abzuges von 5.000 US-Soldaten aus Deutschland das beidseitige Interesse an einer Truppenstationierung in Deutschland betont. &raquo;Die USA b&uuml;ndeln hier auch andere milit&auml;rische Funktionen, etwa f&uuml;r ihre sicherheitspolitischen Interessen in Afrika und im Mittleren Osten&laquo;, sagte Pistorius.<br>\nAn den deutschen Standorten der US-Armee werde &raquo;f&uuml;r Frieden und Sicherheit in Europa, f&uuml;r die Ukraine und zur gemeinsamen Abschreckung&laquo; eng zusammengearbeitet. Die nun verk&uuml;ndete Entscheidung nannte der SPD-Politiker &raquo;absehbar&laquo;.<br>\nDas gemeinsame Milit&auml;rb&uuml;ndnis Nato muss laut Pistorius nun europ&auml;ischer werden. &raquo;Wir Europ&auml;er m&uuml;ssen mehr Verantwortung f&uuml;r unsere Sicherheit &uuml;bernehmen&laquo;, sagte Pistorius. Die Bundeswehr sei daf&uuml;r auf einem guten Weg. Er k&uuml;ndigte eine engere Zusammenarbeit mit der sogenannten Group of Five an. In dieser F&uuml;nfergruppe befinden sich neben Deutschland auch Gro&szlig;britannien, Frankreich, Polen und Italien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-05\/truppenabzug-pistorius-zusammenarbeit-usa-trump-gxe\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Lediglich 5000 US-Soldaten sollen aus Deutschland abgezogen werden. Warum nicht endlich alle? Wie seinerzeit Bundeskanzler Scholz auf der ber&uuml;hmten Pressekonferenz mit US-Pr&auml;sident Biden spricht &bdquo;Kriegst&uuml;chtigkeits&ldquo;-Minister Pistorius von einer engen Zusammenarbeit mit den USA. Der ehemalige Oberb&uuml;rgermeister der historischen Friedensstadt Osnabr&uuml;ck setzt die deutschen Interessen mit denen der USA gleich, was &bdquo;die Pr&auml;senz amerikanischer Soldaten in Europa und besonders in Deutschland&ldquo; betrifft. Ohne US-Pr&auml;senz in Deutschland w&auml;ren und sind zahlreiche US-Kriege nicht oder schwerer m&ouml;glich. Erinnert sei u.a. an diese Beitr&auml;ge:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57308\">Ami go home!<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96937\">Ami go home. Wir sorgen selbst f&uuml;r unsere Sicherheit durch Europas milit&auml;rische St&auml;rke<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>dazu auch: <strong>M&uuml;tzenich schl&auml;gt nach US-Truppenabzug Abr&uuml;stungsgespr&auml;che mit Russland vor<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here SPD-Fraktionschef Rolf M&uuml;tzenich r&auml;t angesichts der geplanten Reduzierung der US-Milit&auml;rpr&auml;senz in Europa zu Abr&uuml;stungsgespr&auml;chen mit Russland. Man m&uuml;sse jetzt darauf dringen, &bdquo;dass die russischen, atomar bewaffneten Mittelstreckenraketen aus Belarus und Kaliningrad abgezogen werden&ldquo;, sagte M&uuml;tzenich der &bdquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&ldquo;. Weitere Schritte k&ouml;nnten dann &bdquo;in einen r&uuml;stungskontrollpolitischen Gesamtprozess eingebettet&ldquo; werden.  M&uuml;tzenich verwies vor allem auf das Abr&uuml;cken der USA von der Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland. Durch die von ihm bef&uuml;rwortete Abr&uuml;stungsinitiative k&ouml;nne Europa nun &bdquo;eine Rolle zur&uuml;ckgewinnen, die in der Vergangenheit aus Abschreckung und kluger Diplomatie bestand&ldquo;, sagte der SPD-Politiker.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69f766e6805e0a5551a787ae\/sicherheit-in-europa-muetzenich-schlaegt-nach-us-truppenabzug-abruestungsgespraeche-mit-russland-vor.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>USA: Gef&auml;hrlicher Abstieg &ndash; die Gegenbewegung hat begonnen<\/strong><br>\nInterview mit dem K&ouml;lner Publizisten Werner R&uuml;gemer &uuml;ber die Nationale Sicherheitsstrategie der USA und ihre Umsetzung in Europa, im Nahen Osten, im Fernen Osten und im Ukraine-Krieg. Weiterhin wollen die USA auf jedes Land der Welt, auf jede Organisation und jede Person zugreifen k&ouml;nnen, aber ihre Macht wackelt.<br>\nDie Trump-Regierung hat im Dezember 2025 die Nationale Sicherheits-Strategie der USA ver&ouml;ffentlicht: Was besagt sie und was folgt bisher daraus?<br>\nIn der nationalen Sicherheitsstrategie unter Trump hei&szlig;t es wortw&ouml;rtlich: &ldquo;Amerika bleibt, mit seinen gottgegebenen nat&uuml;rlichen Rechten die gr&ouml;&szlig;te und erfolgreichste Nation der Menschheitsgeschichte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/278680-usa-gefaehrlicher-abstieg-gegenbewegung-hat\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ex-Mossad-Chef: Israelische Gewalt gegen Pal&auml;stinenser erinnert an Holocaust<\/strong><br>\nDie Gewalt j&uuml;discher Siedler gegen Pal&auml;stinenser im Westjordanland erinnert an Angriffe auf Juden w&auml;hrend des Holocaust und stellt eine &ldquo;existenzielle Bedrohung&rdquo; Israels dar, sagte der ehemalige Chef des Mossad, Tamir Pardo.<br>\nIsraelische Siedler leben in Gemeinschaften, die im Westjordanland errichtet wurden, einem Gebiet, das Israel seit dem Sechstagekrieg 1967 besetzt h&auml;lt und das die Pal&auml;stinenser als Teil eines zuk&uuml;nftigen Staates sehen. Aufeinanderfolgende israelische Regierungen haben die Siedlungen toleriert oder unterst&uuml;tzt, aus politischen und religi&ouml;sen Gr&uuml;nden oder solchen der Sicherheit.<br>\nPardo sprach am Montag auf einer Fahrt durch pal&auml;stinensische D&ouml;rfer, die in den vergangenen Monaten von Siedlern angegriffen wurden, mit lokalen Medien.<br>\n&ldquo;Meine Mutter war eine Holocaust-&Uuml;berlebende, und was ich sah, erinnert mich an die Ereignisse, die im vergangenen Jahrhundert gegen Juden geschahen&rdquo;, sagte er. &ldquo;Was ich heute sah, macht, dass ich mich sch&auml;me, j&uuml;disch zu sein.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/der-nahe-osten\/278520-ex-mossad-chef-israelische-gewalt\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der Schlag blieb aus &ndash; Die deutsche Verstrickung nicht<\/strong><br>\nDeutschland erscheint von au&szlig;en immer weniger als zur&uuml;ckhaltender europ&auml;ischer Staat und immer mehr als milit&auml;rischer Taktgeber. Wenn es heute als milit&auml;rische F&uuml;hrungsmacht Europas gelesen wird, dann hat das Gr&uuml;nde. Sie liegen nicht nur in Berlin, Kiew oder Ramstein. Sie finden sich in Exportakten, in Raketenabwehrdeals und in einer Sonderbeziehung zu Israel, die &auml;lter ist, als die Bundesrepublik in ihrer heutigen Selbsterz&auml;hlung wahrhaben will. (&hellip;)<br>\nMan muss die Wortwahl des US-Analysten Gilbert Doctorows nicht &uuml;bernehmen, um den Alarmton dahinter ernst zu nehmen. Seine Diagnose ist grob, aber sie verweist auf einen Widerspruch, der sich nicht mehr wegreden l&auml;sst. Deutschland tritt in der Ukraine offen als milit&auml;rischer Dauerpartner auf und behauptet im Kriegskomplex Israel&ndash;USA&ndash;Iran zugleich, es halte sich heraus. Diese Doppelrolle macht jedoch die deutsche Frage dieses Krieges aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-schlag-blieb-aus-die-deutsche-verstrickung-nicht\/\">Sabiene Jahn auf Globalbridge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.J.:<\/strong> Da unten ist zu lesen, dass wir Deutsche ein hohes Ma&szlig; an Verantwortung f&uuml;r die Bewaffnung des zionistischen Staates Israel haben. Seit ungef&auml;hr den 1960er Jahren hat Israel sehr viel &ldquo;Entwicklungshilfe&rdquo; und Unterst&uuml;tzung zum Aufbau ihres Milit&auml;rs von Deutschland, USA und Anderen erhalten. Wir haben also mit dazu beigetragen, dass dieses Land im Besitz von Atomwaffen ist und seine Nachbarn st&auml;ndig mit Krieg und Vernichtung bedrohen k&ouml;nnen, siehe Pal&auml;stina, Libanon, Syrien und Iran. Die deutsche Bev&ouml;lkerung wurde meistens get&auml;uscht, nicht wahrheitsgem&auml;&szlig; informiert und stets &bdquo;an der Nase herumgef&uuml;hrt&rdquo;, bis auf den heutigen Tag. Das sollten alle wissen, nicht nur in Deutschland.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Geschenk f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie<\/strong><br>\nEin tolles Pr&auml;sent hatte Regierung am 29. April kurz vor dem Tag der Arbeit parat. Damit die Menschen auch wissen, f&uuml;r was sie schuften, beschloss das Kabinett den &bdquo;Finanzplan des Bundes 2026 bis 2030&ldquo;, den Bundesfinanzminister Lars Klingbeil mit folgenden Worten pr&auml;sentierte: &bdquo;Wir setzen auf Investitionen und Reformen, um Deutschland st&auml;rker und krisenfester zu machen.&ldquo; So ziemlich genau das Gegenteil ist aber der Fall, denn das einzige, was wirklich weiter steigt, sind die Milit&auml;rausgaben.<br>\nF&uuml;r 2026 sind Milit&auml;rausgaben (v.a. Verteidigungshaushalt, aber auch weitere milit&auml;rrelevante Posten nach NATO-Kriterien) von 100,1 Mrd. Euro plus 25,5 Mrd. aus dem Sonderverm&ouml;gen der Bundeswehr vorgesehen (2021 beliefen sich die Ausgaben nach NATO-Kriterien noch auf 52,4 Mrd. Euro). Mit den nun beschlossenen Eckwerten wird f&uuml;r 2027 mit Milit&auml;rausgaben von 125 Mrd. Euro gerechnet und aus dem Sonderverm&ouml;gen, das danach aufgebraucht sein wird, sollen 27,5 Mrd. Euro hinzukommen. Damit liegen die neuen 2027er-Zahlen noch einmal um satte 16,9 Mrd. Euro &uuml;ber dem bisher g&uuml;ltigen &bdquo;Finanzplan des Bundes 2025 bis 2029&ldquo; vom September 2025.<br>\nUnd so soll es auch die folgenden Jahre weitergehen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2026\/04\/30\/geschenk-fuer-die-ruestungsindustrie\/\">IMI<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Bundesregierung in Erkl&auml;rungsnot: Wo sind all die R&uuml;stungs-Milliarden geblieben?<\/strong><br>\nIn der Regierungspressekonferenz vom 27. April 2026 wollte die OAZ von der Sprecherin des Verteidigungsministeriums, Natalie Jenning, wissen, wie viele der seit 2022 beschafften R&uuml;stungsg&uuml;ter zum Stichtag 1. April 2026 funktionsf&auml;hig in den Dienst der Bundeswehr gestellt worden seien. Die Antwort fiel ern&uuml;chternd aus: Eine entsprechende Liste k&ouml;nne sie nicht pr&auml;sentieren, das Ministerium kommuniziere aber, wenn Beschaffungen ank&auml;men, und verweise auf seine Internetseiten.<br>\nBemerkenswert ist dabei: Eine inhaltlich vergleichbare Antwort hatte das Ministerium bereits wenige Tage zuvor der Linksfraktion auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Dietmar Bartsch erteilt. Dort hie&szlig; es zur Begr&uuml;ndung, eine &bdquo;automatisierte, zentrale Auswertung aller Beschaffungsprojekte im Sinne der Fragestellung&ldquo; sei nicht m&ouml;glich. Mehrere Tausend Seiten m&uuml;ssten h&auml;ndisch ausgewertet werden, der Personalaufwand sei &bdquo;nicht absehbar&ldquo; und k&ouml;nnte &bdquo;zu Verz&ouml;gerungen bei verteidigungsrelevanten Projekten f&uuml;hren&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ostdeutscheallgemeine.com\/article\/bundesregierung-in-erklaerungsnot-wo-sind-all-die-milliarden-euro-fuer-aufruestung-geblieben-10033538\">Florian Warweg in Ostdeutsche Allgemeine<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Israelischer R&uuml;stungskonzern will VW-Werk &uuml;bernehmen<\/strong><br>\nIm kommenden Jahr endet wohl die Fahrzeugproduktion im Osnabr&uuml;cker VW-Werk &ndash; und dann? Rheinmetall hatte Interesse gezeigt, dann aber abgewunken. Nun k&ouml;nnte eine andere R&uuml;stungsfirma zugreifen.<br>\nDer israelische R&uuml;stungskonzern Rafael m&ouml;chte das Osnabr&uuml;cker Volkswagen-Werk &uuml;bernehmen. &ldquo;Es gibt Gespr&auml;che zwischen Rafael und Volkswagen&rdquo;, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Bastian Ernst der Deutschen Presse-Agentur. Ernst war bis 2025 in f&uuml;hrender Funktion f&uuml;r den Panzerfausthersteller Dynamit Nobel Defence (DND) t&auml;tig, dann wechselte er in den Bundestag. DND ist die Deutschlandtochter des Rafael-Konzerns. Sie w&uuml;rde nach aktuellem Stand auch den Volkswagen-Standort &uuml;bernehmen. Informierte Kreise best&auml;tigten die Nachricht, &uuml;ber die auch die &ldquo;Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung&rdquo; berichtet hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/aktuelles\/wirtschaft\/id_101235808\/iron-dome-hersteller-israelischer-ruestungskonzern-will-vw-werk-osnabrueck.html\">t-online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ob nun Rheinmetall oder Rafael &ndash; im milit&auml;rischen Konfliktfall k&ouml;nnte Osnabr&uuml;ck zur Zielscheibe werden. Und das <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102333\">Image als Friedenstadt<\/a> w&auml;re mit einer R&uuml;stungsfirma komplett ruiniert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Libyen: Gegen Massad Boulos&lsquo; Plan f&uuml;r Libyen formiert sich massiver Widerstand<\/strong><br>\nErkl&auml;rungen und Protestkundgebungen gegen den Plan des Trump-Vertrauten Massad Boulos und den in Rom von der UN-Mission organsierten, niedlich benannten, aber umso gef&auml;hrlicheren Mini-Dialog fanden vor der UN-Mission in Dschanzur, in Misrata und anderen westlibyschen St&auml;dten und Gemeinden statt. Demonstriert wird gegen den Ausverkauf Libyens und die beiden machthabenden, zutiefst korrupten Haftar- und Dabaiba-Clans. Es erfolgten Aufrufe, auch mit Waffengewalt gegen den Boulos-Plan vorzugehen.<br>\nLibyen im Fadenkreuz ausl&auml;ndischer M&auml;chte. Es geht um Geopolitik, die Kontrolle von Bodensch&auml;tzen und deren Handelswege.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/libyen-gegen-massad-boulos-plan-fuer-libyen-formiert-sich-massiver-widerstand\">Gela-News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Balkanstaaten vereinbaren US-Energievertr&auml;ge und US-Pipelineprojekt in Milliardenh&ouml;he<\/strong><br>\nAm Dienstag vereinbarten Kroatien, Bosnien und Albanien mit den USA Energievertr&auml;ge im Wert von mehreren Milliarden. Ein Vertrag &uuml;ber eine Gaspipeline zwischen Kroatien und Bosnien soll Bosnien von russischen Lieferungen unabh&auml;ngig zu machen, berichtete Hurriyetdailynews am Mittwoch. Das Pipeline-Projekt im Wert von 1,3 Milliarden Euro werde Bosnien an das europ&auml;ische Gasnetz anschlie&szlig;en &ndash; an ein Fl&uuml;ssiggas-Terminal in Kroatien, das erhebliche Mengen an US-Gas empf&auml;ngt.<br>\nDie Nachrichtenagentur HINA zitierte dazu Aussagen des US-amerikanischen Energieministers Chris Wright. Laut seiner Bewertung h&auml;tten allein schon die US-Vertr&auml;ge mit Zagreb, einen &ldquo;Wert von mehreren Milliarden&rdquo;. Der US-Minister erkl&auml;rte anl&auml;sslich der US-Energievertr&auml;ge mit dem Balkan in Dubrovnik, dass der Balkan damit den Weg zum Wohlstand beschreite. Wright verk&uuml;ndete:<br>\n&ldquo;Dieser Teil Europas kehrt zur Vernunft zur&uuml;ck; der Weg zum Wohlstand f&uuml;hrt &uuml;ber mehr, nicht weniger Energie.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/europa\/278657-balkanstaaten-vereinbaren-us-energievertraege-und\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der US-amerikanische Energieminister d&uuml;rfte sich vor allem &uuml;ber die Einnahmen durch die europ&auml;ischen Staaten freuen. Die Energie-Abh&auml;ngigkeit der EU -und ihrer Beitrittskandidaten &ndash; von den USA steigt damit.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>S&uuml;ddeutsche Zeitung: Nur die richtige Erz&auml;hlung z&auml;hlt<\/strong><br>\nWas hat man eigentlich zu Beginn der 2000er Jahren den Franzosen und Italienern f&uuml;r eine Geschichte erz&auml;hlt? Hat man ihnen erz&auml;hlt, jetzt werde der Deutsche f&uuml;r 20 Jahre wieder die Macht in Europa &uuml;bernehmen? Hat man ihnen gesagt, Deutschland werde ihnen aufzwingen, &uuml;ber ihren Verh&auml;ltnissen zu leben, damit der deutsche Mensch unter seinen Verh&auml;ltnissen leben und f&uuml;r sich selbst Arbeitspl&auml;tze, Wettbewerbsf&auml;higkeit, Wohlstand und ein besseres Morgen gewinnen kann. Hat man ihnen erz&auml;hlt, dass sie f&uuml;r mindestens 20 Jahre verzichten m&uuml;ssen auf Arbeitspl&auml;tze, Wettbewerbsf&auml;higkeit, Wohlstand und ein besseres Morgen, weil sie mit den Deutschen eine W&auml;hrungsunion eingegangen sind, von der man ihnen kurz vorher noch erz&auml;hlt hat, sie w&uuml;rde die Macht der Deutschen endlich einschr&auml;nken und f&uuml;r alle ein Wirtschaftswunder vollbringen?<br>\nSollte man den anderen Europ&auml;ern jetzt nicht schnell erz&auml;hlen, dass die Deutschen mit Hilfe ihrer grandiosen Journalisten gerade dabei sind, erneut eine Schr&ouml;dersche Erz&auml;hlung in die Welt zu setzen, mit der man den anderen Europ&auml;ern das wirtschaftliche &Uuml;berleben vollends unm&ouml;glich machen will. Vielleicht sollte man die &uuml;beraus klugen deutschen Journalisten bitten, eine Erz&auml;hlung f&uuml;r die anderen zu finden, die den einsichtigen Menschen in Paris und Rom zeigt, dass es einfach nicht anders geht?<br>\nAber selbst die Erz&auml;hlung vom Erfolg der Agenda f&uuml;r die Deutschen ist falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/05\/03\/sueddeutsche-zeitung-nur-die-richtige-erzaehlung-zaehlt\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>H&ouml;heres Rentenalter: Deutsche arbeiten schon heute l&auml;nger und sterben fr&uuml;her<\/strong><br>\nNeue Daten: Im Vergleich mit Nachbarn leben die Deutschen nach Renteneintritt nicht mehr lange. Die Linke schlussfolgert: Blo&szlig; nicht noch mehr ackern.<br>\nBis Ende Juni soll eine Sachverst&auml;ndigenkommission im Auftrag der Regierung Vorschl&auml;ge f&uuml;r eine Rentenreform machen. Laut Einsetzungsbeschluss soll sie unter anderem &uuml;ber &bdquo;eine Verl&auml;ngerung von Lebensarbeitszeit&ldquo; nachdenken &ndash; also auch &uuml;ber eine Rente erst ab 68 Jahren oder noch sp&auml;ter. Weil die Deutschen immer l&auml;nger leben, m&uuml;ssen sie auch l&auml;nger arbeiten: In der Politik ist diese Forderung schon jetzt verbreitet.<br>\nDie Linksfraktion im Bundestag stellt sie nun mit neuen Daten infrage: Demzufolge bleibt den Deutschen im internationalen Vergleich ohnehin schon weniger Zeit, um Rente zu kassieren.<br>\nIn Westeuropa hat Deutschland das dritth&ouml;chste Renteneintrittsalter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Hoeheres-Rentenalter\/!6175381\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Roland Koch, die starken Schultern und die gro&szlig;e Volksverdummung<\/strong><br>\nUnter der &Uuml;berschrift &bdquo;H&ouml;here Spitzensteuern sind der falsche Weg&ldquo; tischen uns heute &ndash; ausgerechnet zum Tag der Arbeit &ndash; Roland Koch und seine Ludwig-Erhard-Stiftung wieder einmal eine unverdauliche Suppe auf, die aber sehr sch&ouml;n zeigt, wie arm an Geist die Meinungsf&uuml;hrer der reichen Menschen doch sind.<br>\nRoland Koch glaubt, die Leistungstr&auml;ger tr&uuml;gen die Hauptlast &ouml;ffentlicher Finanzen, weil schon &bdquo;Ein Blick in die offiziellen Steuerstatistiken zeigt, wie stark das Einkommensteuersystem bereits auf Umverteilung setzt: Die obersten zehn Prozent tragen rund die H&auml;lfte des Einkommensteueraufkommens, das reichste ein Prozent gut ein F&uuml;nftel. Umgekehrt entf&auml;llt auf die untere H&auml;lfte der Steuerpflichtigen zusammen kaum ein Zehntel. Das ist das Resultat eines steil progressiven Tarifs nach dem Leistungsf&auml;higkeitsprinzip &ndash; &bdquo;starke Schultern&ldquo; tragen also l&auml;ngst mehr.&ldquo;<br>\nDas ist Volksverdummung aus der alleruntersten Schublade.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/05\/01\/roland-koch-die-starken-schultern-und-die-grosse-volksverdummung\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Tag der Arbeit 2026: Erst unsere Jobs, dann eure Profite<\/strong><br>\nGl&uuml;ckwunsch an die Bundes-CDU und die Unternehmerverb&auml;nde Niedersachsen! Ihr habt euch bereits den Titel f&uuml;r den absurdesten Vorschlag des Jahres gesichert. Alle Achtung. Vertreter*innen beider Organisationen haben j&uuml;ngst die Abschaffung des 1. Mai als Feiertag gefordert. Wie damit bestehenden Herausforderungen begegnet werden soll? Nebul&ouml;s. Es geht auch nicht darum, dass dieses Vorhaben wenig realistisch ist, weil gesetzliche Feiertage fast ausschlie&szlig;lich L&auml;ndersache sind. Vielmehr verbl&uuml;fft die schiere Respektlosigkeit gegen&uuml;ber den Besch&auml;ftigten und ihrem Tag. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r sich allein steht Vorschlag jedoch nicht, er ist kein Zufall. Ob nun bei der Rente, im Gesundheitssystem oder bei der Arbeitszeit &ndash; &uuml;berall werden zurzeit von Wirtschaftslobby und konservativen Kr&auml;ften mit neoliberalem Zungenschlag hart erk&auml;mpfte Errungenschaften angegriffen. Unterdessen geraten Arbeitspl&auml;tze stark unter Druck, es kommt zu Standortverlagerungen. Die Besch&auml;ftigten und soziale Standards sollen offenbar f&uuml;r die Krise herhalten, obwohl sie diese nicht verursacht haben. Dagegen gilt es sich zu wehren. Vor allem am bevorstehenden Tag der Arbeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen-bremen-sachsenanhalt.dgb.de\/aktuelles\/news\/tag-der-arbeit-2026-erst-unsere-jobs-dann-eure-profite\/\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>McKinsey-Studie zum Arbeitsmarkt: &bdquo;Man kann sich auch totsparen&ldquo; &ndash; Besch&auml;ftigte bekommen zu wenig Weiterbildung<\/strong><br>\nDie aktuelle Schw&auml;che der deutschen Wirtschaft belastet die Zukunft. &bdquo;Man kann sich auch totsparen&ldquo;, warnte Patrick Guggenberger von der Unternehmensberatung McKinsey am Mittwoch bei der Vorstellung einer aktuellen Studie. Viele Unternehmen konzentrierten sich in der Krise auf die Reduzierung der Kosten und vermieden Investitionen und Innovationen.<br>\nJe l&auml;nger die Rezession anh&auml;lt, desto st&auml;rker sinken die Weiterbildungsbudgets. Ein Drittel der Besch&auml;ftigten habe im vergangenen Jahr keine einzige Stunde in Weiterbildung investiert. &bdquo;Mittel- und langfristig ist das nicht clever&ldquo;, meinte McKinsey-Partner Julian Kirchherr, der gemeinsam mit Guggenberger den &bdquo;HR Monitor 2026&ldquo; vorstellte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/mckinsey-studie-zum-arbeitsmarkt-beschaftigte-bekommen-zu-wenig-weiterbildung-15537105.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bund verweigert Kosten&uuml;bernahme f&uuml;r B&uuml;rgergeld-Empf&auml;nger<\/strong><br>\nDas Bundeskabinett hat eine geplante vollst&auml;ndige &Uuml;bernahme der Gesundheitskosten f&uuml;r B&uuml;rgergeld-Empf&auml;nger durch den Bund aufgegeben. Stattdessen sollen die gesetzlichen Krankenkassen auch k&uuml;nftig einen erheblichen Teil der Kosten tragen.<br>\nDas geht aus einem Gesetzentwurf hervor, den die Regierung am Mittwoch beschlossen hat. Demnach will der Bund seine Zahlungen f&uuml;r Menschen in der Grundsicherung bis 2031 schrittweise erh&ouml;hen &ndash; um jeweils zwei Milliarden Euro pro Jahr. Danach sollen die Beitr&auml;ge auf diesem Niveau eingefroren werden. Parallel dazu plant der Bund, seinen allgemeinen Zuschuss an die gesetzlichen Krankenkassen bereits ab dem kommenden Jahr um zwei Milliarden Euro zu senken.<br>\nNach aktuellen Sch&auml;tzungen liegen die tats&auml;chlichen Gesundheitskosten f&uuml;r Beziehende von Grundsicherung deutlich &uuml;ber den Beitr&auml;gen des Bundes. Die Differenz betr&auml;gt demnach rund zw&ouml;lf Milliarden Euro j&auml;hrlich. Der Bund zahlt derzeit etwa 144 Euro pro Monat und Person an die Krankenkassen, w&auml;hrend f&uuml;r eine kostendeckende Versorgung mehr als 400 Euro erforderlich w&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_101236186\/krankenversicherung-fuer-buergergeldempfaenger-regierung-einigt-sich.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Nicht mehr sagen, was ist &ndash; alles wegen euch, ihr Systemfeinde!<\/strong><br>\nNun also legt Christoph Hickmann, Leiter des Spiegel-Hauptstadtb&uuml;ros, ein Bekenntnis ab. Vollmundig titelt er: &raquo;Nach 20 Jahren als Journalist frage ich mich: K&ouml;nnen wir so weitermachen?&laquo; Fast m&ouml;chte man vor Verz&uuml;ckung gratulieren &ndash; endlich nimmt sich einer der Misere an! Aber weit gefehlt. Hickmann moniert lediglich, dass seine Zunft gerne &raquo;negativ &uuml;ber Politik und Politiker&laquo; berichte. Man &raquo;kritisiere, meckere, prangere an&laquo;. Und was das bedeutet, scheint ihm klar zu sein: &raquo;Man k&ouml;nnte meinen, damit spielten wir den Systemfeinden in die H&auml;nde. Vielleicht sollten wir etwas &auml;ndern.&laquo; (&hellip;)<br>\nVon was spricht dieser Mann? Seit Jahr und Tag ist der Spiegel nun als Magazin bekannt, das den M&auml;chtigen in Berlin zur Seite springt, wann immer es notwendig ist &ndash; Augsteins Druckerzeugnis formierte sich &uuml;ber viele Jahre als Stimme gegen all jene, die der Bundesregierung Schritt f&uuml;r Schritt weniger &uuml;ber den Weg trauten. Den Kurs der offiziellen Politik zu kritisieren: F&uuml;r das Magazin war das stets ein Grund, nach der gro&szlig;en Verschw&ouml;rung zu forschen, die ein &ndash; f&uuml;r den Spiegel &ndash; so abwegiges Verhalten wie Regierungskritik erkl&auml;rbar machen sollte. Und nun kommt ausgerechnet ein solches Bekenntnis des Leiters des Spiegel-Hauptstadtb&uuml;ros, in dem man sich regelrecht daf&uuml;r entschuldigt, zu hart mit Politik und Politikern umgegangen zu sein! Schlimmer noch: Zu dieser Erkenntnis kommt man lediglich, weil man sich davor zu f&uuml;rchten scheint, &raquo;Systemfeinden in die H&auml;nde&laquo; zu spielen. Schon diese Wortwahl: Systemfeinde! Das ist vermutlich die hausinterne neue Bezeichnung f&uuml;r &raquo;Querdenker&laquo; und &raquo;Rechte&laquo; &ndash; nun erkl&auml;rt man jeden kritischen Menschen, vom Pazifisten bis zum ostdeutschen AfD-W&auml;hler, zum Feind des Systems und damit zum Gef&auml;hrder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/gesellschaft-kommentar\/nicht-mehr-sagen-was-ist-wegen-euch-ihr-systemfeinde\/\">Roberto De Lapuente im Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die gekaufte Linke &ndash; wie eine Bewegung lernte, ungef&auml;hrlich zu sein<\/strong><br>\nSie nennt es Fortschritt &ndash; doch es war und ist Kapitulation. W&auml;hrend die Linke Identit&auml;t und Sprache priorisierte, verschwand die Frage nach Besitz, L&ouml;hnen und Macht.<br>\nEs gibt eine Geschichte, die die westliche Linke &uuml;ber sich selbst erz&auml;hlt. Sie lautet: Wir haben uns weiterentwickelt. Wir haben verstanden, dass Unterdr&uuml;ckung viele Gesichter hat &ndash; nicht nur Klasse, sondern Geschlecht, Hautfarbe, sexuelle Identit&auml;t. Wir sind komplexer geworden, sensibler, gerechter. Das ist Fortschritt.<br>\nDiese Geschichte des angeblichen Fortschritts ist leider falsch. Nicht in jedem Detail, aber in ihrer Grundstruktur. Was als moderne Erweiterung erz&auml;hlt wird, war in Wirklichkeit ein fataler Tausch: Die Linke hat die einzige Frage aufgegeben, die &bdquo;Macht&ldquo; etwas kosten k&ouml;nnte &ndash; wem geh&ouml;rt was, und warum &ndash; und sich auf Fragen konzentriert, die &bdquo;Macht&ldquo; nichts kosten. Das war kein Versehen. Es war ein Systemergebnis, das niemand planen musste, weil die Anreize es von selbst produzierten<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/die-gekaufte-linke-wie-eine-bewegung-lernte-ungefaehrlich-zu-sein\/\">Julian Kairos im Overton Magazin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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