{"id":149952,"date":"2026-05-05T09:21:01","date_gmt":"2026-05-05T07:21:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149952"},"modified":"2026-05-05T09:29:06","modified_gmt":"2026-05-05T07:29:06","slug":"die-weltkonjunktur-tanzt-im-takt-der-grossen-ruestungsindustrie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149952","title":{"rendered":"Die Weltkonjunktur tanzt im Takt der gro\u00dfen R\u00fcstungsindustrie"},"content":{"rendered":"<p>Im Zeitraum 2021 bis 2025 stieg der weltweite Waffenfluss im Vergleich zum vorangegangenen F&uuml;nfjahreszeitraum um fast zehn Prozent. Dies ist im Wesentlichen auf die verst&auml;rkten Lieferungen nach Europa, insbesondere in die Ukraine, zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Die Alte Welt konsolidiert sich als Paradies f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie, indem sie ihre Importe verdreifacht. Der neue SIPRI-Bericht dokumentiert das. Von <strong>Sergio Ferrari<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDie Regeln des internationalen Zusammenlebens beugen sich heute der Macht der R&uuml;stungsunternehmen, die zum Vorteil der kriegerischsten Staaten weiter w&auml;chst.<\/p><p>Von Pal&auml;stina bis zum Iran und vielen anderen Regionen: Die Kriegsindustrie erzwingt eine Welt voller Kriege. Sie legt ihre eigenen Gesetze fest, setzt ihre Verk&auml;ufe durch und kooptiert die Au&szlig;enpolitik vieler Staaten.<\/p><p>Auf der Welt finden derzeit etwa 60 kriegerische Konflikte statt. Mehr als ein Dutzend davon sind besonders explosiv und w&uuml;rden andererseits gar nicht existieren, wenn nicht die multinationalen Konzerne dahinter st&uuml;nden, die Ausr&uuml;stung, Waffen, Munition und Spezialtechnologie produzieren und vertreiben. Vom Iran &uuml;ber den Libanon bis hin zum Sudan, zur Ukraine oder zur afghanisch-pakistanischen Grenze &hellip;<\/p><p><strong>Jeden Tag mehr Waffen<\/strong><\/p><p>Im Zeitraum 2021 bis 2025 stieg der weltweite Waffenfluss im Vergleich zum vorangegangenen F&uuml;nfjahreszeitraum um fast zehn Prozent. Es ist ein Anstieg, der im Wesentlichen auf die verst&auml;rkten Lieferungen nach Europa, insbesondere in die Ukraine, zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist.<\/p><p>In diesem Szenario konsolidiert sich die Alte Welt als Paradies f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie, indem sie ihre Importe verdreifacht. Diese steigende Tendenz l&auml;sst sich laut Analysten durch die Sichtweise erkl&auml;ren, es gebe eine gr&ouml;&szlig;ere russische Bedrohung. Sie wird durch eine zunehmende Unsicherheit hinsichtlich des Engagements der USA f&uuml;r die Verteidigung ihrer europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten, der Mitglieder der NATO, noch verst&auml;rkt.<\/p><p>Im selben F&uuml;nfjahreszeitraum stiegen die Gesamtexporte der USA, die nach wie vor der weltweit gr&ouml;&szlig;te Lieferant von Waffen sind, weltweit um 27 Prozent und um 217 Prozent zur Aufstockung des europ&auml;ischen Arsenals, wie das Stockholmer Internationale Friedensforschungsinstitut (SIPRI) im M&auml;rz <a href=\"https:\/\/www.sipri.org\/sites\/default\/files\/AT%20Press%20Release%202026%20ESP.pdf\">dokumentierte<\/a>.<\/p><p>Das SIPRI ist seit 1950 die wichtigste Informationsquelle &uuml;ber das Volumen (nicht unbedingt den finanziellen Wert) internationaler Waffenlieferungen (einschlie&szlig;lich Verk&auml;ufe, &bdquo;Spenden&ldquo; und Lizenzproduktion) zwischen Staaten, internationalen Organisationen und nichtstaatlichen Gruppen.<\/p><p>Da dieses Volumen von Jahr zu Jahr erheblich schwanken kann, ver&ouml;ffentlicht das SIPRI Zahlen im F&uuml;nfjahresrhythmus und gew&auml;hrleistet so ein stabileres Ma&szlig; f&uuml;r die aktuellen Trends.<\/p><p>Zwischen 2021 und 2025 gingen 42 Prozent der internationalen Waffenlieferungen auf die USA zur&uuml;ck (im Zeitraum 2016 bis 2020 waren es 36 Prozent). Sie exportierten Kriegsmaterial in 99 Staaten: 35 in Europa, 18 in Lateinamerika und der Karibik, 17 in Afrika, 17 in Asien und Ozeanien sowie zw&ouml;lf im Nahen Osten. Und zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten ging der gr&ouml;&szlig;te Teil der US-Exporte nach Europa (38 Prozent) und nicht in den Nahen Osten (33 Prozent). Der Hauptabnehmer war Saudi-Arabien mit zw&ouml;lf Prozent.<\/p><p>Laut SIPRI haben die USA ihre Vormachtstellung als Waffenlieferant in einer zunehmend multipolaren Welt weiter gefestigt. Seine Ende 2025 aktualisierte Studie besagt, dass die Importeure von US-Waffen diese aufgrund ihrer fortschrittlichen technologischen Leistungsf&auml;higkeit bevorzugen und zudem, weil sie wirtschaftlich dazu beitragen, gute Beziehungen zu diesem Land zu pflegen.<\/p><p>Wie SIPRI hervorhebt, stellt der Waffenexport f&uuml;r die USA &bdquo;ein Instrument der Au&szlig;enpolitik und ein Mittel zur St&auml;rkung ihrer R&uuml;stungsindustrie dar, wie die neue &sbquo;America First&lsquo;-Strategie f&uuml;r Waffenlieferungen der Trump-Regierung erneut deutlich macht&ldquo;.<\/p><p>Dies ist der wichtigste Schl&uuml;ssel zum Verst&auml;ndnis des Drucks, den Donald Trump seit seinem ersten Tag als Pr&auml;sident auf seine NATO-Verb&uuml;ndeten ausge&uuml;bt hat, damit sie ihre eigenen Verteidigungshaushalte deutlich aufstocken.<\/p><p>Nach diesem Kr&auml;ftemessen zeichnen sich bereits neue und lukrative Gesch&auml;fte f&uuml;r die US-amerikanischen multinationalen R&uuml;stungskonzerne ab. Derzeit sind 39 der Top-100-multinationalen Konzerne US-amerikanisch.<\/p><p><strong>Die anderen R&uuml;stungsm&auml;chte<\/strong><\/p><p>SIPRI stuft Frankreich als zweitgr&ouml;&szlig;ten Waffenlieferanten ein, mit einem Anteil von 9,8 Prozent an den weltweiten Exporten, was einem Anstieg von 21 Prozent in den letzten f&uuml;nf Jahren entspricht. Frankreich exportierte Waffen in 63 Staaten, seine gr&ouml;&szlig;ten M&auml;rkte waren Indien (24 Prozent), &Auml;gypten (elf Prozent) und Griechenland (zehn Prozent). Zudem haben sich die Lieferungen in europ&auml;ische L&auml;nder mehr als verf&uuml;nffacht.<\/p><p>Deutschland &uuml;berholte China und wurde zum viertgr&ouml;&szlig;ten Waffenexporteur: 5,7 Prozent des weltweiten Gesamtvolumens. Fast ein Viertel davon ging in die Ukraine.<\/p><p>Italien steigerte seine Waffenexporte um 157 Prozent und kletterte vom zehnten auf den sechsten Platz. Mehr als die H&auml;lfte seiner Verk&auml;ufe ging in den Nahen Osten, 16 Prozent nach Asien und 13 Prozent nach Ozeanien.<\/p><p>Israel, der siebtgr&ouml;&szlig;te Waffenlieferant, steigerte seine Exporte von 3,1 Prozent im Zeitraum 2016 bis 2020 auf 4,4 Prozent im letzten F&uuml;nfjahreszeitraum und &uuml;berholte damit erstmals das Vereinigte K&ouml;nigreich (3,4 Prozent). Dieser Anstieg erfolgte parallel zu seinem Krieg gegen Gaza und seinen Angriffen auf den Iran, den Libanon, Katar, Syrien und den Jemen.<\/p><p>Die israelische R&uuml;stungsindustrie f&uuml;r den Export konzentriert sich haupts&auml;chlich auf Luftabwehrsysteme, die weltweit stark nachgefragt werden, w&auml;hrend die israelische Armee weiterhin gro&szlig;e Mengen an Ausr&uuml;stung und Material erwirbt.<\/p><p>Russland, das auf Platz drei liegt, ist der einzige Exporteur unter den Top 10, dessen Umsatz gegen&uuml;ber den Vorjahren zur&uuml;ckgegangen ist (-64 Prozent). Seine Hauptabnehmer sind Indien (48 Prozent), China (13 Prozent) und Wei&szlig;russland (13 Prozent).<\/p><p><strong>Kosten des neuen Krieges<\/strong><\/p><p>Ein k&uuml;rzlich in der spanischen Tageszeitung <em>El Pa&iacute;s<\/em> erschienener Artikel sch&auml;tzt auf der Grundlage von Quellen aus dem Pentagon, dass sich die Kosten der ersten sechs Tage des Krieges gegen den Iran auf 11,3 Milliarden Dollar beliefen &ndash; und merkt an, dass die USA, das Land mit dem weltweit h&ouml;chsten Milit&auml;rbudget (901 Milliarden Dollar im Jahr 2026), bereits zu Beginn dieses Krieges ein Defizit bei den Mitteln f&uuml;r den Munitionskauf hatten.<\/p><p>Die <em>Deutsche Welle<\/em> best&auml;tigt diese Zahl, die sie aus der <em>New York Times<\/em> zitiert, und stellt klar, dass sie &bdquo;noch nicht vollst&auml;ndig ist und voraussichtlich noch h&ouml;her ausfallen wird&ldquo;.<\/p><p>Auch die britische Tageszeitung <em>The Guardian<\/em> stimmt mit diesem Betrag &uuml;berein, h&auml;lt ihn jedoch f&uuml;r zu niedrig angesetzt, da er weder die Kosten f&uuml;r den Einsatz noch f&uuml;r den Ersatz besch&auml;digter oder zerst&ouml;rter milit&auml;rischer Ausr&uuml;stung beinhaltet.<\/p><p>Das Center for Strategic and International Studies (CSIS), eine unabh&auml;ngige Organisation mit Sitz in Washington, <a href=\"https:\/\/www.csis.org\/analysis\/iran-war-cost-estimate-update-113-billion-day-6-165-billion-day-12\">ver&ouml;ffentlichte<\/a> im M&auml;rz eine Analyse auf der Grundlage der oben genannten finanziellen Sch&auml;tzungen mit ebenso hohen wie alarmierenden Zahlen: In den ersten 100 Stunden seines Krieges gegen den Iran, also in nur vier Tagen, gaben die USA mindestens 3,7 Milliarden Dollar aus.<\/p><p>Die Sch&auml;tzung des US-Kriegsministeriums deutet jedoch auf ein weitaus h&ouml;heres Ausgabenniveau hin: fast 1,9 Milliarden Dollar pro Tag w&auml;hrend der ersten sechs Tage des Konflikts.<\/p><p>Andere Quellen, die k&uuml;rzlich von der <em>New York Times<\/em> und der <em>Washington Post<\/em> zitiert wurden, gehen davon aus, dass allein in den ersten beiden Kriegstagen, eingeschlossen die Angriffe auf die iranische F&uuml;hrungsspitze, 5,6 Milliarden Dollar f&uuml;r Milit&auml;rausgaben aufgewendet wurden.<\/p><p>Unterdessen k&uuml;ndigte das Wei&szlig;e Haus am 19. M&auml;rz an, dass es weitere 200 Milliarden Dollar zur Finanzierung des Krieges gegen den Iran beantragen werde. Begr&uuml;ndet wird dies damit, dass Munition und andere Vorr&auml;te, die durch fr&uuml;here Hilfslieferungen an andere L&auml;nder aufgebraucht wurden, wieder aufgef&uuml;llt werden m&uuml;ssten.<\/p><p>An diesem Tag erkl&auml;rte Donald Trump, dass &bdquo;dies eine sehr unbest&auml;ndige Welt ist&ldquo; und dass man gro&szlig;e Mengen an Munition haben wolle, da die Vorr&auml;te geschrumpft seien, weil man &bdquo;der Ukraine so viel gegeben habe&ldquo;.<\/p><p>Laut dem britischen Sender <em>BBC<\/em> best&auml;tigte Verteidigungsminister Pete Hegseth die Zahl nicht direkt, erkl&auml;rte aber [in Bezug auf den Iran]: &bdquo;Man braucht Geld, um die B&ouml;sen zu t&ouml;ten.&ldquo;<\/p><p>Auch f&uuml;r Israel bedeutet der Krieg erhebliche Kosten inmitten eines hochintensiven Konflikts mit dem Iran, w&auml;hrend es gleichzeitig maximalen milit&auml;rischen Druck auf die Hisbollah im Libanon aus&uuml;bt.<\/p><p>Laut dem CSIS k&ouml;nnten die Operationen gegen den Iran Israel t&auml;glich zwischen 200 und 700 Millionen Dollar kosten. F&uuml;r die Schweizer Agentur <em>Heidi.News<\/em> entf&auml;llt ein Gro&szlig;teil dieser Kosten auf den massiven Einsatz von Pr&auml;zisionsmunition bei Luftoperationen mit F-35-, F-15- oder F-16-Flugzeugen, vor allem aber auf das Raketenabwehrsystem.<\/p><p>Israel verf&uuml;gt &uuml;ber ein ebenso hoch entwickeltes wie kostspieliges mehrschichtiges Verteidigungssystem (Iron Dome, David&rsquo;s Sling und Arrow), das speziell f&uuml;r die Abwehr von Raketen, ballistischen Raketen und Drohnen konzipiert wurde. Eine Abfangrakete kann mehrere Hunderttausend Dollar kosten, bei ballistischen Raketen sogar noch mehr.<\/p><p>Jedes Mal, wenn der Iran eine Salve von Drohnen und Raketen abfeuert, k&ouml;nnen allein die Kosten f&uuml;r die Luftabwehr Israels schnell auf mehrere zehn Millionen Dollar pro Tag steigen.<\/p><p><strong>Waffen und Armut<\/strong><\/p><p>Laut SIPRI stiegen die Einnahmen aus dem Verkauf von Waffen und milit&auml;rischen Dienstleistungen der 100 gr&ouml;&szlig;ten R&uuml;stungsunternehmen im Jahr 2024 um 5,9 Prozent und erreichten den Rekordwert von 679 Milliarden Dollar. Angetrieben wurden diese Transaktionen vor allem durch die Kriege in der Ukraine und in Gaza, die globalen und regionalen geopolitischen Spannungen sowie die stetig steigenden weltweiten Milit&auml;rausgaben.<\/p><p>Die meisten US-amerikanischen Unternehmen auf dieser Liste <a href=\"https:\/\/www.sipri.org\/visualizations\/2025\/sipri-top-100-arms-producing-and-military-services-companies-world-2024\">verzeichneten<\/a> ihrerseits einen Gewinnanstieg von 3,8 Prozent auf rund 334 Milliarden Dollar. F&uuml;nf der sechs weltweit gr&ouml;&szlig;ten Unternehmen sind US-amerikanisch: Lockheed Martin, RTX, Northrop Grumman, General Dynamics und Boeing. (Den vierten Platz in dieser Gruppe belegt das britische Unternehmen BAE Systems.)<\/p><p>Ein Bericht der Vereinten Nationen vom September 2025 weist darauf hin, dass die weltweiten Milit&auml;rausgaben im Jahr 2024 im Vergleich zu 2023 um fast zehn Prozent gestiegen sind und die Rekordsumme von 2,7 Billionen Dollar <a href=\"https:\/\/news.un.org\/es\/story\/2025\/09\/1540413\">erreichten<\/a>, was 334 Dollar pro Kopf der mehr als acht Milliarden Einwohner der Erde entspricht. Falls sich dieser Trend fortsetzt, wird dieser Betrag im Jahr 2035 6,6 Billionen Dollar erreichen.<\/p><p>Laut diesem Bericht k&ouml;nnte mit 93 Milliarden Dollar, also weniger als vier Prozent der 2,7 Billionen Dollar, die f&uuml;r Milit&auml;rausgaben vorgesehen sind, der Hunger bis 2030 beseitigt werden. Mit etwas mehr als zehn Prozent dieses Betrags k&ouml;nnten alle Jungen und M&auml;dchen weltweit geimpft werden, und mit f&uuml;nf Milliarden Dollar k&ouml;nnten zw&ouml;lf Jahre hochwertige Bildung f&uuml;r Kinder in L&auml;ndern mit niedrigem und mittlerem Einkommen finanziert werden.<\/p><p>Die andere Seite der Medaille dieser gigantischen Gewinne der multinationalen R&uuml;stungskonzerne ist die immer deutlicher werdende weltweite Marginalisierung. Eine Realit&auml;t, die den Widersinn der heutigen menschlichen Zivilisation offenbart, mit einer R&uuml;stungsindustrie, die zum Hauptnutznie&szlig;er der Zunahme von Kriegen und der Ausweitung von Konflikten auf der ganzen Welt wird.<\/p><p>Die Waffenarsenale wachsen parallel zu den Z&uuml;ndschn&uuml;ren auf einem Weg, auf dem die Selbstzerst&ouml;rung der Menschheit als Folge eines allgemeinen dritten Weltkriegs kein Szenario aus der Science-Fiction mehr ist, sondern zu einer erschreckend nahen M&ouml;glichkeit wird.<\/p><p><em>Der Beitrag erschien im Original bei <a href=\"https:\/\/firmas.prensa-latina.cu\/2026\/05\/01\/de-palestina-a-iran-y-tantas-otras-regiones\/\">Firmas Selectas de Prensa Latina<\/a>. &Uuml;bersetzt aus dem Spanischen von Marta Andujo.<\/em><\/p><p><em>&Uuml;ber den Autor: <strong>Sergio Ferrari<\/strong> ist ein argentinischer Journalist, der in der Schweiz lebt und dort regelm&auml;&szlig;ig f&uuml;r Schweizer, europ&auml;ische und lateinamerikanische Medien schreibt.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Sipri \/ Shutterstock<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/3bd04d2e5f354a47856d07d3d5b2cc94\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Zeitraum 2021 bis 2025 stieg der weltweite Waffenfluss im Vergleich zum vorangegangenen F&uuml;nfjahreszeitraum um fast zehn Prozent. Dies ist im Wesentlichen auf die verst&auml;rkten Lieferungen nach Europa, insbesondere in die Ukraine, zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Die Alte Welt konsolidiert sich als Paradies f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie, indem sie ihre Importe verdreifacht. Der neue SIPRI-Bericht dokumentiert das. 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