{"id":150023,"date":"2026-05-09T15:00:16","date_gmt":"2026-05-09T13:00:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150023"},"modified":"2026-05-08T15:16:56","modified_gmt":"2026-05-08T13:16:56","slug":"leserbriefe-zum-coronaverfahren-von-julia-neigel-interview-teil-1-und-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150023","title":{"rendered":"Leserbriefe zum Coronaverfahren von Julia Neigel (Interview Teil 1 und 2)"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><br>\nIn einem zweiteiligen Gespr&auml;ch mit <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong> nehmen Julia Neigel und einer ihrer Prozessvertreter, der Juraprofessor Martin Schwab, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149802\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149804\">hier<\/a> Stellung zum Verfahren der S&auml;ngerin. Der juristische Klageweg habe 2021 begonnen. Die K&uuml;nstlerin habe nun Strafanzeige gegen insgesamt zw&ouml;lf Personen erstattet. Unter anderem gehe es um Rechtsbeugung und Strafvereitlung im Amt, es gehe um ein Urteil, das bereits im Ergebnis in weiten Teilen drei Jahre vor Prozessende ausgearbeitet gewesen sein soll. Au&szlig;erdem sei da noch eine Corona-Verordnung mit weitreichenden Auswirkungen auf die B&uuml;rger des Freistaats, die aber laut Neigel rechtlich noch gar nicht in Kraft war, Stichwort: Haftungsanspr&uuml;che. Im zweiten Teil bekr&auml;ftigen Schwab und die K&uuml;nstlerin Neigel ihre Kritik an der s&auml;chsischen Justiz. Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. K&uuml;rzungen aus redaktionellen Gr&uuml;nden bleiben vorbehalten. Wir danken f&uuml;r die zahlreichen und interessanten E-Mails, die wir hierzu erhalten haben. Die nun folgende Leserbrief-Auswahl hat <strong>Christian Reimann<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r das interessante Interview mit Julia Neigel (mit gro&szlig;em Respekt an diese Dame, dass sie sich auf diese m&uuml;hsame Sache mit der &ldquo;Deutschen Justiz&rdquo; einl&auml;sst.)<\/p><p>Ich fasse mich kurz und erinnere (gerne) an die Worte des Ex-Richter Frank Fahsel (er war mal Richter am Landgericht Stuttgart) &ndash; die er in einem Leserbrief an die S&uuml;ddeutsche Zeitung vom 9. April 2008 schrieb:<\/p><p>&rdquo;Ich habe unz&auml;hlige Richterinnen und Richter, Staatsanw&auml;ltinnen und Staatsanw&auml;lte erleben m&uuml;ssen, die man schlicht &ldquo;kriminell&rdquo; nennen kann&rdquo;.,,<\/p><p>Er schreibt weiter: ,,Ich &hellip; habe &hellip; ebenso unglaubliche wie unz&auml;hlige, vom System organisierte Rechtsbr&uuml;che und Rechtsbeugungen erlebt, gegen die nicht anzukommen war\/ist, weil sie systemkonform sind.&rdquo;<\/p><p>Er schreibt weiter: &ldquo;Wenn ich an meinen Beruf zur&uuml;ckdenke (ich bin im Ruhestand), dann &uuml;berkommt mich ein tiefer Ekel vor &lsquo;meinesgleichen&rsquo;&rdquo;<\/p><p>Wenn man sich dazu diverse publikumsbekannte Gerichtsverfahren, Urteile etc. ansieht, die eine teils himmelschreiende Ungerechtigkeit wiedergeben, dann wundert man sich nicht mehr, &uuml;ber unseren &ldquo;Rechtsstaat&rdquo;.<\/p><p>Der absolute Kn&uuml;ller waren schlussendlich die teils uns&auml;glichen sowie peinlichen Geschachere um die hohen P&ouml;stchen am Bundesverfassungsgericht &ndash; die schlussendlich dann in der Ernennung des strammen CDU-Mannes Stephan Harbarth als Pr&auml;sidenten m&uuml;ndeten &ndash; passenderweise kurz vor der Coronazeit. Logisch, dass das Bundesverfassungsgericht dann auch der absolute Totalausfall in Sachen Gerechtigkeit bzgl. den &ndash; gr&ouml;&szlig;tenteils absolut diktatorischen &ndash; Coronama&szlig;nahmen war, wie sie eine Frau Julia Neigel ebenso miterlebte und im Interview auch kritisiert.<\/p><p>Pers&ouml;nlich kenne ich eine Vielzahl an Volljuristen (die Richter und Staatsanw&auml;lte waren bzw. noch sind), von denen ich (abends bei einem Glas Bier) auch den einen oder anderen Spruch h&ouml;rte, wo es einem dann glatt die Sprache verschl&auml;gt.<\/p><p>Daher sorry, mir muss keiner erz&auml;hlen, wir leben in Deutschland in einem Rechtsstaat und wir h&auml;tten Gewaltenteilung &ndash; dar&uuml;ber w&uuml;rde ich heute nur noch lauthals lachen. Der fehlende Deutsche Rechtsstaat in Kombination mit einer Politik der (eher) lupenreinen (Parteien-) Diktatur, ergibt dann selbstverst&auml;ndlich eine tolle Kombination. Wir hier in Deutschland sind von einer Demokratie und einem Rechtsstaat so weit entfernt, wie unser Sonnensystem vom Andromeda-Nebel.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nRobert Ruthenberg<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Moin,<\/p><p>danke, Frau Neigel, f&uuml;r Ihr Engagement!<\/p><p>Danke, Prof. Dr. Martin Schwab, ebenfalls f&uuml;r Ihr Engagement! Ich kenne Sie bereits aus etlichen Sitzungen der &ldquo;Stiftung Corona-Ausschu&szlig;&rdquo;, in welchen Sie stets kompetent und mit einer professionellen Sachlichkeit die Rechtslage beleuchteten. Allein: w&uuml;rde es doch nur die Richter interessieren!<\/p><p>Es ist faszinierend und verst&ouml;rend zugleich, ja sogar geradezu traumatisierend, mit welcher Leichtfertigkeit, Selbstverst&auml;ndlichkeit und schwindelerregender Arroganz die Bed&uuml;rfnisse anderer Menschen juristisch einfach plattgewalzt werden. Ja, auch das weckt Erinnerungen an politisch konforme Richter wie in der Zeit des deutschen Nationalsozialismus, der freilich auch nicht sagte: &ldquo;Ich bin der Faschismus!&rdquo; Politische Vorgaben werden sprichw&ouml;rtlich blind befolgt und die Balken der Wahrheit so weit verbogen, bis sie bersten. Opportunit&auml;t wird belohnt, Abweichler bestraft.<\/p><p>Die Personalunion von Legislative, Judikative und Exekutive ist markantes Merkmal faschistischer Strukturen. Genau solche Strukturen wurden im Interview nachgezeichnet. Merken diese Richter, Pressesprecher und Verordnungs-Ausarbeiter denn nicht, wie sie damit die Demokratie zerst&ouml;ren? Oder wollen sie es nicht merken? Ist ihre Gier nach Geld und\/oder Macht so gro&szlig;, da&szlig; sie ihren Verstand beeinflu&szlig;t? In diesem Fall w&auml;re die Couch eines Psychotherapeuten wahrscheinlich angemessener als die Bekleidung eines politischen Amtes mit Einflu&szlig;m&ouml;glichkeiten, denn wenn es ein sicheres Merkmal f&uuml;r die Anwesenheit von Krankheit gibt: sobald man damit anderen Menschen bewu&szlig;t Schaden zuf&uuml;gt, sollte man sich behandeln lassen.<\/p><p>Lautet nicht &ldquo;lawfare&rdquo; der Begriff daf&uuml;r, Ungerechtigkeiten so lange am Leben zu erhalten, bis die M&uuml;hlen der Justiz sie langsam zermalmen, wenn &uuml;berhaupt, Stichpunkt: Verj&auml;hrung? Doch Mord durch die modRNS-Spritzen verj&auml;hrt nicht, und alle Ma&szlig;nahmen, von G-Regeln bis hin zu irgendwelchen Verordnungen, waren Werkzeuge dazu. Nicht umsonst wurde von staatlichen Stellen wie PEI und RKI &ldquo;empfohlen&rdquo;, &ldquo;Corona-Tote&rdquo; unverz&uuml;glich zu verbrennen: damit eine Obduktion verunm&ouml;glicht wird. Pathologen hatten n&auml;mlich, entgegen dieser &ldquo;Empfehlung&rdquo;, &ldquo;Corona-Tote&rdquo; obduziert und festgestellt: Hoppla, diese Spritzen richten ja m&auml;chtigen Schaden im K&ouml;rper an! Kein Wunder, da&szlig; der Mensch hops gegangen ist!<\/p><p>Ich frage mich allerdings auch, warum der sogenannte Verordnungsweg nicht generell in Zweifel gezogen wurde. Ich bin zwar weder Jurist noch Rechtswissenschaftler, aber mein laienhaftes Verst&auml;ndnis der Rechtskonstruktion sagt mir: Verordnungen k&ouml;nnen keine Gesetze aushebeln, schon gar keine Grundrechte. Und da Maskenzwang, &ldquo;Lockdown&rdquo; (ein Begriff aus der Gef&auml;ngnissprache), &ldquo;Impf&rdquo;-Pflicht, Abstands- und &ldquo;G&rdquo;-Regeln allesamt gegen mindestens ein Grundrecht versto&szlig;en, hatten sie alle, ich betone: ALLE, alle aus allen Bundesl&auml;ndern, nie &amp; nimmer irgend eine Form der Rechtskr&auml;ftigkeit, sprich: sie waren alle illegal. Ganz gleich, ob Berlin, Bayern, Hessen, Sachen oder Rheinland-Pfalz: alle F&uuml;rsten in ihrer Form als Ministerpr&auml;sidenten haben sich der Rechtsbeugung strafbar gemacht. Selbst die Berufung auf ein ge&auml;ndertes IfSG verf&auml;ngt nicht, denn bewu&szlig;t unklar gehaltene Gesetze erf&uuml;llen nicht die Voraussetzung der Bestimmtheit, wodurch politischer Willk&uuml;r T&uuml;r &amp; Tor ge&ouml;ffnet ist, soda&szlig; auch diese Gesetze ung&uuml;ltig sind. Genau jene Willk&uuml;r ergossen sich zuhauf in Landesverordnungen. Und die Strafen daf&uuml;r waren so enorm, da&szlig; es sich bereits um staatliche schwere N&ouml;tigung handeln mu&szlig;te.<\/p><p>Diese &ldquo;Verordnungen&rdquo; sind nichts weiter als ein Herrschaftsinstrument, die totalit&auml;ren Strukturen dahinter zu kaschieren, und, wie man nun an dem Beispiel des OVG sieht, scheinbar mit Erfolg. Genau so wurde &uuml;brigens auch Richter Christian Dettmar erniedrigt, gedem&uuml;tigt, seiner W&uuml;rde und vor allem seiner wohlverdienten Pension beraubt, und das zu einem Zeitpunkt, als er unmittelbar davor stand. Ein Mensch, der andere Menschen vor staatlicher Folter bewahren wollte, wurde nun selbst Opfer staatlicher Folter. Das ist einfach nur noch krank; diese Menschen, die das vollziehen, sind f&uuml;r mich krank. Bestimmt haben sie bereits s&auml;mtliche Spiegel zu Hause abgeh&auml;ngt.<\/p><p>Ich w&uuml;nsche Julia Neigel und ihrem Team beste Erfolgsaussichten. Allein: bei dem kranken Filz, den man schon lange nicht mehr k&auml;mmen, sondern nur noch wegschneiden kann, fehlt mir der Glaube dazu. Allein schon Richter Dettmar mit dem Vorwurf der Rechtsbeugung die Pension zu entziehen, hat s&auml;mtlichen F&auml;ssern den Boden rausgehauen. Hoffen wir, da&szlig; es nicht auch in diesem Verfahren dazu kommen wird. Dazu ist ein hoher Bekanntheitsgrad in der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung wichtig, denn je mehr Menschen &uuml;ber die illegalen Machenschaften wissen, desto schwieriger wird es, sie durchzuf&uuml;hren.<\/p><p>Sie d&uuml;rfen diese eMail auch sehr gerne an Julia Neigel und\/oder Martin Schwab weiterleiten.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nMichael Schauberger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>ich stand 2022 vor Gericht, weil ich der Schule meiner Kinder Maskenbefreiungsatteste &uuml;bergeben hatte und sie damit vor dem inzwischen erkannten, grassierenden Schwachsinn der so genannten &ldquo;Ma&szlig;nahmen&rdquo; erfolgreich bewahrte. Die Atteste wurden, obwohl sie von einem approbierten Arzt ausgestellt waren, als falsche medizinische Zeugnisse aufgefasst, wof&uuml;r ich einen Strafbefehl &uuml;ber 400 Euro bekam.<\/p><p>Widersprechend wollte ich ein Gerichtsverfahren. Der Richter lie&szlig; mir die Wahl: Einstellung des Verfahrens gegen Auflage (800 Euro Spende an ein Kinderheim) oder ein Urteil in erster Instanz (1600 Euro Vorstrafe im Sinne Dokumentenf&auml;lschung), wogegen ich mich dann in zweiter Instanz mit Anwaltspflicht zur Wehr setzen k&ouml;nne, was sicher mehr als 3200 Euro kosten w&uuml;rde &ndash; man bemerke die Verdoppelung der Kosten auf jeder Stufe.<\/p><p>Ich entschied mich f&uuml;r die Einstellung des Verfahrens und die Spende, fragte, wieso das Verfahren nicht kostenlos eingestellt werden k&ouml;nne. Der blutjunge Staatsanwalt meinte zu mir: &ldquo;ein bisschen Schuld sind sie ja&rdquo;. Der vorsitzende Richter war vorher CSU Stadtrat in einem pechschwarzen Landkreis in S&uuml;dbayern und wurde, vermutlich wegen Linientreue, sp&auml;ter an ein Obergericht weiter bef&ouml;rdert.<\/p><p>Der Ausgang meines Verfahrens war offensichtlich vorab geplant, alle Vernehmungen in der Verhandlung ein Witz, die Disziplinierung des murrenden Publikums erinnerte in Tonfall und Lautst&auml;rke an (&hellip;) und die Wirkung war: Andere haben ihre Strafbefehle bezahlt und die hoch korrupte deutsche Gesinnungsjustiz damit von der Aufgabe entlastet, im Sinne eines Rechtsstaats zu verfahren.<\/p><p>Diese Anekdote nur zur Kenntnis an die wunderbare Redaktion der NachDenkSeiten<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAndreas Schell<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Marcus Kl&ouml;ckner, Martin Schwab, Julia Neigel,<\/p><p>ein Buchtipp.<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Ich halte das nicht nur f&uuml;r verfassungswidrig, sondern auch f&uuml;r grobes Unrecht, eine bedenkliche Rechtsauffassung von Richtern und ein sehr fragw&uuml;rdiges feudales, ja, totalit&auml;res Weltbild: Die Idee eines h&ouml;rigen und untert&auml;nigen B&uuml;rgers und Befehlsempf&auml;ngers, der in seinem Klagerecht durch einen juristischen Taschenspielertrick ausgebremst wird.&rdquo; (aus Teil 1 des Interviews)\n<\/p><\/blockquote><p>Genau: der B&uuml;rger als Untertan. Nach einem verbreiteten Irrglauben ist Deutschland ein Rechtsstaat. Das war praktisch nie der Fall. Bismarck hat 1871 das Deutsche Reich als &ldquo;Machtstaat&rdquo; (Bernt Engelmann) konzipiert und als ersten Akt die neu geschaffenen Staatsanwaltschaften &ndash; eigentlich eine Forderung des liberalen B&uuml;rgertums &ndash; zu Ausf&uuml;hrungsorganen des Staates gemacht. Seither ging es auf diesem Weg immer weiter bergab bis zum Tiefpunkt der Nazijustiz. Auch nach 1945 &ndash; in Westdeutschland gab es eine regelrechte Renazifizierung der Justiz &ndash; ist die deutsche Justiz wesentlich den Machtinteressen des Staates zu Diensten gewesen, Recht und Gesetz werden willk&uuml;rlich in diesem Sinne verdreht.<\/p><p>Nachlesen kann man das in den beiden hervorragend geschriebenen Werken zum Thema von Bernt Engelmann:<\/p><ol>\n<li>&ldquo;Richter zwischen Recht und Macht: ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Strafjustiz von 1779 bis 1918&rdquo; (Pahl-Rugenstein, K&ouml;ln 1989; Neuaufl. Steidl, G&ouml;ttingen 1995)<\/li>\n<li>&ldquo;Rechtsverfall, Justizterror und das schwere Erbe: zur Geschichte der deutschen Strafjustiz 1919 bis heute&rdquo; (Pahl-Rugenstein, K&ouml;ln 1989)<\/li>\n<\/ol><p>Engelmann hatte in den 1980ern die Hoffnung, aus Deutschland k&ouml;nne mit der Liberalisierung nach 1968 doch noch ein Rechtsstaat werden. Seit 2020 ist klar, dass daraus nichts geworden ist.<\/p><p>Bernt Engelmann (1921&ndash;1994) war mit &uuml;ber 50 Mio. verkauften B&uuml;chern ein &uuml;beraus erfolgreicher Journalist, der sich mit Themen besch&auml;ftigt hat, wie den Neureichen nach dem Krieg (&ldquo;Meine Freunde, die Million&auml;re&rdquo;), den Kontinuit&auml;ten der Geldmacht nach dem Krieg (&ldquo;Das Reich ging, die Reichen blieben&rdquo;), oder dem &ldquo;Hotel Bilderberg&rdquo;. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass vor allem die &auml;ltere Leserschaft der Nachdenkseiten B&uuml;cher von Engelmann im Regal stehen hat. Ansonsten sind sie g&uuml;nstig antiquarisch zu haben. Lohnen tun sie sich, da sie ausserdem unterhaltsam geschrieben sind.<\/p><p>Im &Uuml;brigen stinkt der Fisch vom Kopf her, wie man in der Rechtfertigungsschrift &ldquo;Rote Linien&rdquo; (Herder, Freiburg i. Br. 2025) von Susanne Baer, Verfassungsrichterin 2011 bis 2023, nachlesen kann. Ihre Notizen zu Corona kommen ohne Protokolle, Thesenpapiere, den Journalismus der NachDenkSeiten u.v.a.m. aus.<\/p><p>Das Verfassungsgericht hat Zeit seines Bestehens &uuml;brigens nie die Bismarck&rsquo;schen Staatsanwaltschaften beanstandet. Auch nicht, nachdem das der EuGH 2019 getan hat (&ldquo;Deut&shy;sche Staats&shy;an&shy;walt&shy;schaf&shy;ten d&uuml;r&shy;fen keinen EU-Haft&shy;be&shy;fehl aus&shy;stel&shy;len&rdquo;, Beck aktuell, 27.05.2019).<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.beck-aktuell.de\/heute-im-recht\/rechtsprechung\/eugh-deutsche-staatsanwaltschaften-duerfen-keinen-eu-haftbefehl-ausstellen-2019-05-27\" target=\"_top\">beck-aktuell.de\/heute-im-recht\/rechtsprechung\/eugh-deutsche-staatsanwaltschaften-duerfen-keinen-eu-haftbefehl-ausstellen-2019-05-27<\/a><\/p><p>Ahoy!<\/p><p>Ulf Martin<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-150023","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/150023","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=150023"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/150023\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":150213,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/150023\/revisions\/150213"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=150023"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=150023"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=150023"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}