{"id":150067,"date":"2026-05-07T10:00:03","date_gmt":"2026-05-07T08:00:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150067"},"modified":"2026-05-07T10:46:34","modified_gmt":"2026-05-07T08:46:34","slug":"gruss-von-orban-gegen-die-afd-helfen-nur-noch-ungarische-verhaeltnisse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150067","title":{"rendered":"Gru\u00df von Orb\u00e1n &#8211; Gegen die AfD helfen nur noch ungarische Verh\u00e4ltnisse"},"content":{"rendered":"<p>Sachsen-Anhalt hat seine Verfassung mit einem F&uuml;nf-Parteien-Pakt geschliffen, damit die AfD nach ihrem absehbaren Wahlsieg im September keine Richterwahlen blockieren kann. In Mecklenburg-Vorpommern wollen SPD, Linkspartei und Gr&uuml;ne das auch, aber die CDU zieht nicht mit. In Rheinland-Pfalz wird die Rechte <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/regional\/rheinlandpfalz\/swr-neue-spielregeln-fuer-u-ausschuesse-warum-der-landtag-die-verfassung-aendern-will-100.html\">um ihr Recht auf Einsetzung von Untersuchungsaussch&uuml;ssen gebracht<\/a>. Wie stark wollen die etablierten Parteien die Weidel-Chrupalla-H&ouml;cke-Truppe noch machen? Und sagen sie eines Tages einfach die Wahl ab? Fragt sich <strong>Ralf Wurzbacher<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nOb wohl Viktor Orb&aacute;n mitbekommt, was gerade in Deutschland los ist? Und wenn ja, mit welchen Empfindungen? Mit Genugtuung vielleicht oder Schadenfreude? Was haben doch hiesige Politiker und Journalisten viele, viele Jahre lang &uuml;ber die rabiaten Methoden des gerade abgew&auml;hlten ungarischen Regierungschefs geschimpft. &Uuml;ber Attacken auf die Verfassung, aufs Wahlsystem, gegen die Gewaltenteilung, speziell seine Eingriffe in die Justiz, die Art, wie er h&ouml;chste Richter ab- und durch Getreue ersetzen lie&szlig;. Orb&aacute;ns Gegner bei uns und im gro&szlig;en Rest Europas hatten ohne Frage recht mit ihren Vorhaltungen. Dass hier einer dem Autoritarismus fr&ouml;nt, die Demokratie mit F&uuml;&szlig;en tritt und sich den Staat so hinbiegt, wie es ihm zur Aus&uuml;bung und zum Erhalt der Macht am besten passt.<\/p><p>Schlimm war das alles, zweifellos, und nat&uuml;rlich: in Deutschland undenkbar! Tats&auml;chlich? In Mecklenburg-Vorpommern (MV) wird im September ein neuer Landtag gew&auml;hlt, zwei Wochen davor auch in Sachsen-Anhalt. In beiden L&auml;ndern steuert die AfD auf einen klaren Wahlsieg in der Gr&ouml;&szlig;enordnung von bis zu 40 Prozent der Stimmen, mithin sogar mehr, zu. Das sind d&uuml;stere Aussichten. Bei den etablierten Parteien herrscht gr&ouml;&szlig;te Sorge dar&uuml;ber, was die Rechtspopulisten in Zukunft mit ihrer Macht anstellen k&ouml;nnten. Klar, eine AfD-Regierung will man unbedingt verhindern, koalieren will keiner mit der Partei, und alle hoffen, dass es zu einer Alleinherrschaft nicht reicht. Aber selbst mit einer Fraktionsst&auml;rke von mindestens einem Drittel der Sitze h&auml;tte die AfD allerhand Gewicht, um den Regierungs- und Parlamentsbetrieb aufzumischen.<\/p><p><strong>&bdquo;Gezielte Sabotage&ldquo;<\/strong><\/p><p>Und hier kommt wieder Orb&aacute;n ins Spiel. In Schwerin haben sich SPD, die Linke und die Gr&uuml;nen zusammengetan, um die Landesverfassung zu &auml;ndern. Ihr Ziel ist es, die Wahl der Richter am Landesverfassungsgericht gegen m&ouml;gliche Interventionen der AfD abzusichern. Gegen &bdquo;gezielte Sabotagen&ldquo;, wie es SPD-Fraktionschef Julian Barlen gegen&uuml;ber der <em>Ostsee-Zeitung <\/em>(hinter Bezahlschranke) ausdr&uuml;ckte. Nach geltender Regelung werden die obersten Richter im Landtag von einem Ausschuss vorgeschlagen und anschlie&szlig;end von mindestens zwei Dritteln des Parlaments ins Amt gew&auml;hlt. H&auml;tte allerdings die AfD die Sperrminorit&auml;t von einem Drittel und mehr Sitzen inne, k&ouml;nnte sie die Bestellung von ihr nicht genehmen Kandidaten verhindern.<\/p><p>Der im April eingebrachte Gesetzentwurf sieht deshalb ein abgewandeltes Prozedere vor: Kann sich das Parlament nicht binnen sechs Monaten auf eine Personalie einigen, soll das Gericht selbst geeignete Bewerber nominieren d&uuml;rfen. Die w&auml;ren jedoch blo&szlig; noch mit absoluter Parlamentsmehrheit, also mit mehr 50 Prozent der Abgeordneten auf ihren Posten zu bef&ouml;rdern. Immerhin daf&uuml;r, so das Kalk&uuml;l der Antragsteller, m&uuml;sste es beim kommenden Urnengang f&uuml;r sie noch reichen. Ob das mal hinhaut?<\/p><p><strong>CDU-Doppelstrategie<\/strong><\/p><p>Aber es gibt noch eine andere Unw&auml;gbarkeit. F&uuml;r die Verfassungs&auml;nderung bedarf es ebenfalls einer Zweidrittelmehrheit, aber die CDU will sich nicht daf&uuml;r hergeben. <a href=\"https:\/\/taz.de\/Landtagswahl-in-Mecklenburg-Vorpommern\/!6174768\/\">&bdquo;Die Nervosit&auml;t des Augenblicks ist kein Ma&szlig;stab f&uuml;r die Ewigkeit&ldquo;<\/a>, sagte CDU-Landes- und Fraktionschef Daniel Peters Ende April der <em>Tageszeitung (taz)<\/em>. Demokratie-Resilienz entstehe nicht &bdquo;durch immer h&ouml;here Schutzw&auml;lle, sondern durch das Vertrauen der B&uuml;rger&ldquo; und weiter: &bdquo;Wir m&uuml;ssen unseren Institutionen zutrauen, auch schwierige Phasen in ihrer jetzigen Form zu &uuml;berstehen.&ldquo;<\/p><p>Dass sind starke Worte, die aber kein Ma&szlig;stab f&uuml;r die Parteikollegen in Sachsen-Anhalt sind. Dort n&auml;mlich haben die eingesessenen Parteien, darunter neben SPD, FDP, der Linken, den Gr&uuml;nen auch die CDU, schon vor zwei Wochen eine <a href=\"https:\/\/www.das-parlament.de\/inland\/bundeslaender\/landtag-beschliesst-neue-schutzmechanismen\">Parlamentsreform mit noch gr&ouml;&szlig;erer Tragweite<\/a> verabschiedet. Kern des Pakets ist exakt dieselbe Neuregelung bei Verfassungsrichterwahlen, wie sie in MV absehbar scheitern wird. Weitere Punkte betreffen die Bestellung des Landtagspr&auml;sidenten, Vorkehrungen gegen Steuermittelmissbrauch in Wahlkreisb&uuml;ros in Reaktion auf die &bdquo;Vetternwirtschaft-Aff&auml;re&ldquo; der AfD sowie Modalit&auml;ten beim Umgang mit Staatsvertr&auml;gen. Die k&ouml;nnen nun nicht mehr allein durch den Ministerpr&auml;sidenten gek&uuml;ndigt werden, n&ouml;tig ist daneben die Zustimmung des Landtags. Das zielt auf Bestrebungen der AfD, die Rundfunkstaatsvertr&auml;ge zu annullieren. Ferner erh&auml;lt die Landeszentrale f&uuml;r politische Bildung eine gesetzlich zugesicherte &bdquo;Bestandsgarantie&ldquo;. Die AfD lieb&auml;ugelt mit der Abschaffung der Beh&ouml;rde.<\/p><p><strong>Stumpfes Schwert<\/strong><\/p><p>Mit Blick auf Mecklenburg-Vorpommern titelte die <em>Ostsee-Zeitung<\/em>: &bdquo;Demokratie sch&uuml;tzen, indem man sie einschr&auml;nkt?&ldquo; Das ist augenscheinlich die neue Marschrichtung. Oder anders: Das Politestablishment macht pr&auml;ventiv kaputt, was die AfD sp&auml;ter kaputt machen k&ouml;nnte, und verkauft das Ganze als &bdquo;Rettung der Demokratie&ldquo;. So wie dies aktuell in Rheinland-Pfalz passiert. Dort votierte am Mittwoch der alte Landtag f&uuml;r eine Verfassungs&auml;nderung, die der AfD im kommenden und frisch gew&auml;hlten Landtag die Einsetzung von Untersuchungsaussch&uuml;ssen unm&ouml;glich macht. Die Kehrseite: Das &bdquo;sch&auml;rfste Schwert des Parlaments zur Kontrolle der Regierung&ldquo; bleibt in der anstehenden Legislaturperiode in der Scheide. Und freilich schw&auml;cht die konzertierte Aktion der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149483\">&bdquo;waschechten Demokraten&ldquo;<\/a> alle k&uuml;nftigen Oppositionsparteien und nicht nur die AfD.<\/p><p>Besagter Landeschef der CDU in MV, Peters, hat dies in einem Gastbeitrag f&uuml;r den <a href=\"https:\/\/www.nordkurier.de\/regional\/mecklenburg-vorpommern\/warum-wir-die-verfassung-nicht-gegen-den-waehler-abdichten-sollten-4464405\"><em>Nordkurier<\/em><\/a> treffend formuliert:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Eine Verfassung gewinnt ihre Autorit&auml;t aus ihrer Zeitlosigkeit, nicht aus ihrer Anpassungsf&auml;higkeit an die Sonntagsfrage. (&hellip;) Wer Rechte beschneidet, um Teile des politischen Randes zu treffen, beschneidet sie f&uuml;r alle Zeiten und f&uuml;r jeden, der k&uuml;nftig in der Opposition sitzt. (&hellip;) Ein Richter, der mit einfacher Mehrheit gew&auml;hlt wurde, ist im Sturm der &ouml;ffentlichen Meinung weniger gesch&uuml;tzt als einer, der den breiten Konsens des Parlaments hinter sich wei&szlig;. (&hellip;) Wir d&uuml;rfen nicht den Eindruck erwecken, als hielten wir das Volk f&uuml;r einen Patienten, der vor sich selbst gesch&uuml;tzt werden muss.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Doppelter Boden<\/strong><\/p><p>Aber warum handelt seine Partei diesen Bekenntnissen andernorts zuwider? Und betreibt damit exakt die Orb&aacute;nisierung des politischen Systems, die man mit Blick auf andere Staaten Europas so wortreich verteufelt. Olaf Meister von der Gr&uuml;nen-Fraktion im Magdeburger Landtag bleibt diese Doppelb&ouml;digkeit selbstredend verborgen, wenn er exakt diese Feindbilder bem&uuml;ht. Dass die AfD das Landesverfassungsgericht &bdquo;handlungsunf&auml;hig&ldquo; mache, sei eine &bdquo;reale Gefahr&ldquo;, meint er, denn &bdquo;wir haben es in Polen gesehen, wir haben es in Ungarn gesehen, wir haben auch die Situation in Th&uuml;ringen gesehen&ldquo;. Soll hei&szlig;en: Von Ungarn und Polen l&auml;sst sich Deutschland nichts vormachen.<\/p><p>Ach was? In Erfurt blockiert die AfD tats&auml;chlich seit Wochen die <a href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/video\/heute-nachrichten\/thueringen-afd-blockiert-richterwahl-video-100.html\">Neubesetzung des Richterwahlausschusses<\/a>. Weshalb sie das tut, spielt keine Rolle, nur, dass sie sich das leistet, aus niederen Beweggr&uuml;nden, versteht sich. So einfach ist das nicht: Ohne die AfD h&auml;tte sich kein einziges Parlament in Deutschland der Aufarbeitung der Corona-Krise gewidmet, etwas, das sich sehr viele B&uuml;rger w&uuml;nschen. Die &bdquo;Lex AfD&ldquo; in Rheinland-Pfalz wird ausdr&uuml;cklich mit deren Absicht begr&uuml;ndet, einen Untersuchungsausschuss zum damaligen staatlichen Notfallmanagement anzusto&szlig;en. Das aber wollen die etablierten Parteien nicht, weil die Narrative, &bdquo;Deutschland ist gut durch die Pandemie gekommen&ldquo; und die &bdquo;Impfung war ein Segen&ldquo;, keinen Schaden nehmen sollen. Auch die Rolle der Justiz als willf&auml;hriger Abnicker s&auml;mtlicher Grundrechts- und Menschenrechtsverst&ouml;&szlig;e soll die &Ouml;ffentlichkeit besser nicht interessieren.<\/p><p><strong>Politisierung, Instrumentalisierung<\/strong><\/p><p>Waren das nicht irgendwie auch ungarische Verh&auml;ltnisse? Orb&aacute;n hat die Gerichte mit linientreuen Leuten besetzt. Bei uns verhindern linientreue Parteien, dass die AfD ihr genehme Kandidaten auf Posten hievt, die gef&auml;lligst weiterhin von linientreuen Richtern besetzt bleiben sollen. Wo ist der Unterschied? Und wo die Unabh&auml;ngigkeit? Dabei geht es nicht nur um Richter, die gr&uuml;nes Licht f&uuml;r jede noch so restriktive Corona-Ma&szlig;nahme gegeben haben. Sie st&auml;rken auch zu fast jeder Gelegenheit Sozialstaatsk&uuml;rzern, ob schwarz, rot, gr&uuml;n oder gelb, den R&uuml;cken und lassen sich, wie im Fall der Bundesverfassungsrichter, gewohnheitsm&auml;&szlig;ig zum Abendessen ins Bundeskanzleramt einladen.<\/p><p>Und erinnert sich noch wer an die gescheiterte Kandidatur von Frauke Brosius-Gersdorf um einen Richterstuhl in Karlsruhe? Sie hat ein Buch dar&uuml;ber geschrieben, Titel: &bdquo;Wahl und Wahrheit.&ldquo; Der Presse sagte sie dazu zu Wochenanfang: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/frauke-brosius-gersdorf-schreibt-buch-ueber-gescheiterte-wahl-zur-verfassungsrichterin-a-bab89422-2084-4b1f-94fb-04f5905a15c8\">&bdquo;Eine solche Politisierung und Instrumentalisierung der Wahl von Richtern f&uuml;r das Bundesverfassungsgericht hat es vorher nicht gegeben.&ldquo;<\/a> Daf&uuml;r brauchte es nicht einmal die AfD.<\/p><p><strong>Kreuz mit Abstrichen<\/strong><\/p><p>Die selbsternannten Gralsh&uuml;ter der Demokratie bei Union, SPD, Gr&uuml;nen und Co. wollen auch nicht, dass <em>ARD<\/em> und <em>ZDF<\/em> abgeschafft werden, obwohl signifikante Teile der Bev&ouml;lkerung das bef&uuml;rworten, weil sie sich manipuliert f&uuml;hlen, oder dass das Mantra von &bdquo;Kriegsert&uuml;chtigung&ldquo;, endloser Ukraine-Aufr&uuml;stung, NATO-Anbindung oder &ndash; letztlich &ndash; eines &bdquo;an sich guten Kapitalismus&ldquo; infrage gestellt wird, obwohl der in Wahrheit den Planeten ruiniert. Deshalb gibt es keine Untersuchungsaussch&uuml;sse und auch keine Richter, die sich an solchen Dingen abarbeiten.<\/p><p>Aber alle arbeiten sich an der AfD ab und wundern sich, dass sie immer st&auml;rker wird und wom&ouml;glich schon bald einen Ministerpr&auml;sidenten stellt. Dabei wissen die Wenigsten ihrer W&auml;hler, wie zutiefst reaktion&auml;r, neoliberal, asozial und unsolidarisch die Partei programmatisch aufgestellt ist. Vielleicht sollte man sie auf Landesebene einfach mal machen lassen. Auf dass sich die AfD zur Kenntlichkeit regiert, und die anderen Parteien die Demokratie nicht l&auml;nger zur Unkenntlichkeit verbiegen. Oder man treibt es weiter wie bisher und schr&auml;nkt demn&auml;chst das allgemeine Wahlrecht ein. Kreuzchen gelten dann nur noch bei &bdquo;demokratischen&ldquo; Parteien. Orb&aacute;n h&auml;tte bestimmt gut lachen.<\/p><p><small>Titelbild: lev radin\/shutterstock.com<\/small><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/35cfdebfa6bf4f80bf792880ff82e7fa\" alt=\"\" title=\"\" height=\"1\" widht=\"1\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sachsen-Anhalt hat seine Verfassung mit einem F&uuml;nf-Parteien-Pakt geschliffen, damit die AfD nach ihrem absehbaren Wahlsieg im September keine Richterwahlen blockieren kann. In Mecklenburg-Vorpommern wollen SPD, Linkspartei und Gr&uuml;ne das auch, aber die CDU zieht nicht mit. In Rheinland-Pfalz wird die Rechte <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/regional\/rheinlandpfalz\/swr-neue-spielregeln-fuer-u-ausschuesse-warum-der-landtag-die-verfassung-aendern-will-100.html\">um ihr Recht auf Einsetzung von Untersuchungsaussch&uuml;ssen gebracht<\/a>. 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