{"id":150166,"date":"2026-05-10T15:00:02","date_gmt":"2026-05-10T13:00:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150166"},"modified":"2026-05-08T14:57:01","modified_gmt":"2026-05-08T12:57:01","slug":"leserbriefe-zu-darf-man-mit-hoecke-sprechen-man-darf-nicht-nur-man-muss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150166","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eDarf man mit H\u00f6cke sprechen? Man darf nicht nur, man muss!\u201c"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><br>\n<strong>Jens Berger<\/strong> berichtet <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149958\">hier<\/a> &uuml;ber ein viereinhalbst&uuml;ndiges Gespr&auml;ch zwischen dem Podcaster Benjamin Berndt und dem AfD-Politiker Bj&ouml;rn H&ouml;cke vor laufender Kamera. Es sei nicht wirklich um politische Inhalte und konkrete Forderungen H&ouml;ckes oder der AfD gegangen. Man m&uuml;sse H&ouml;cke und noch viel mehr seine Forderungen nicht m&ouml;gen. Aber man sollte dem Mann doch zumindest zuh&ouml;ren und versuchen, zu verstehen, was ihn antreibe. Im &bdquo;zeitgen&ouml;ssischen Haltungsjournalismus&ldquo; sei diese Sichtweise jedoch offenbar verp&ouml;nt. Abschlie&szlig;end wird gefordert: &bdquo;Ja, wir m&uuml;ssen nicht nur lernen, zuzuh&ouml;ren, sondern auch wieder miteinander zu sprechen &ndash; auf Augenh&ouml;he und ohne Schaum vorm Mund.&ldquo; Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. K&uuml;rzungen aus redaktionellen Gr&uuml;nden bleiben vorbehalten. Wir danken f&uuml;r die interessanten Leserbriefe, die wir dazu von unseren Lesern bekommen haben. Die nun folgende Auswahl hat <strong>Christian Reimann<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Nachdenkseiten, lieber Herr Berger,<\/p><p>ausgezeichneter Artikel! Es ist exakt diese Herangehensweise, die in einer echten Demokratie gelebt werden sollte.<\/p><p>Im Detail ist mir aber aufgefallen, dass &bdquo;wir&ldquo; Andersdenkende von unserer Position &uuml;berzeugen wollen (Schlu&szlig;satz im ersten und vorletzten Absatz). Warum eigentlich? Woher wissen wir, dass &bdquo;unser&ldquo; Standpunkt der Richtige ist? Sollten solche Diskurse nicht auch die M&ouml;glichkeit beinhalten, dass &bdquo;wir&ldquo; von einer uns momentan abstrus erscheinenden Weltsicht &uuml;berzeugt werden? W&uuml;rde das nicht echte Demokratie ausmachen?<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e, und weiter so, Wolfgang Blendinger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo,<\/p><p>Benjamin Berndt &ouml;ffnet in seinem Podcast einen wichtigen Raum, der dem Zuh&ouml;rer erm&ouml;glicht, sich tats&auml;chlich zu informieren und sich daraufhin ein eigenes Bild zu machen.<\/p><p>Genau das ist den Mainstream-Medien v&ouml;llig abhanden gekommen, schlimmer noch : Der Mainstream propagiert, das Ignoranz eine Tugend ist.<\/p><p>Gru&szlig;<br>\nT. Rath<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS, Jens Berger<\/p><p>Aber sicher. Ich kann Ihnen nur beipflichten in vielen Punkten. Wir m&uuml;ssen wieder lernen, einfach nur zuzuh&ouml;ren und versuchen, einander besser zu verstehen, anstatt zu verurteilen. Das Verhalten vieler Menschen diesbez&uuml;glich, besonders so mancher Jugendlicher und den Medien ist dagegen schon infantil zu nennen. Ich habe das Interview mit H&ouml;cke nur in wenigen kurzen Ausschnitten gesehen und kenne auch Ausz&uuml;ge von Herrn H&ouml;cke aus fr&uuml;heren Interviews. Ich muss sagen: In vielen Punkten hat H&ouml;cke schlicht recht &ndash; auch wenn mich das jetzt vielleicht bei vielen Lesern Punkte kostet. Ist mir sch-egal!<\/p><p>Ob nun Bj&ouml;rn H&ouml;cke &ldquo;deutsch-t&uuml;melnd&rdquo; oder national anklingt? Was ist denn mit unserem Highland-Bundeskanzler aus dem Siegerland-Gebirge und seiner nationalistischen, schon fast faschistischen Russophobie und seinem &ldquo;diesmal machen wir&rsquo;s richtig mit Russland&rdquo; oder seiner &ldquo;Aufr&uuml;stung der Bundeswehr zur st&auml;rksten Armee der EU&rdquo; oder seinem Traum, EU-F&uuml;hrer zu werden? Ich habe mit Bj&ouml;rn H&ouml;cke kein Problem, aber ich habe ein Problem mit dieser devoten Bundesregierung und dem &ldquo;Polit-Schmalz&rdquo;, den die dauernd vom Zaun brechen.<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e<br>\nvon unserem Leser R.O.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger!<\/p><p>Sie bringen da einen sehr wichtigen Beitrag. Ich sehe das so wie Sie. H&ouml;cke ist f&uuml;r mich kein Nazi, sondern einer, der sich im wesentlichen auf das Nationale besinnt. W&auml;hrend z.B. Thilo Sarrazin das Deutsche und Germanische &uuml;berh&ouml;ht und andere herabw&uuml;rdigt, habe ich solche Aussagen bei Bj&ouml;rn H&ouml;cke noch nicht gefunden. Leute aus der AfD wie Andre Poggenburg oder Alice Weidel haben sich da schon deutlich aggressiver gegen&uuml;ber Fremden ge&auml;u&szlig;ert. Fremdenhass ist auch genug in der CDU und CSU vorhanden und selbst in meinem pers&ouml;nlichen Umfeld kenne ich Parteimitglieder der Gr&uuml;nen, die fremdenfeindlich sind und sich sogar f&uuml;r die Wiedereinf&uuml;hrung der Todesstrafe aussprechen. Vielleicht sind solche Gedanken eher bei anderen als bei Herrn H&ouml;cke vorhanden. Wenn man nur auf die eigene Nation stolz ist, das ist ja auch bei jedem Gewinn eines Fu&szlig;ballspieles der Fall, ist man noch lange kein Faschist. &Uuml;brigens kann ich Fr&uuml;hlingsgedichte der Romantik wie z.B. von Eduard M&ouml;rike oder Ludwig Uhland durchaus aufsagen, aber gleichzeitig hasse ich solche Aussagen wie &ldquo;Hart wie Kruppstahl&rdquo;, &ldquo;Z&auml;h wie Leder&rdquo; oder &ldquo;Flink wie ein Wiesel&rdquo;. Warum viele vom Mainstream in die radikale rechte Ecke gestellt werden, h&auml;ngt auch mit deren au&szlig;enpolitischer Einstellung zusammen. Menschen und Parteien, die anderen Nationen nichts vorschreiben wollen, sind nicht rechts. Das sind eher die westlichen Regierungen, die andere gef&uuml;gig machen wollen. Es ist f&uuml;r mich nicht nachvollziehbar, dass der Iran keine Atomwaffen haben darf. Die Briten und die Franzosen haben sie und die Amerikaner haben 1945 im Falle Japan bewiesen, dass sie nicht damit umgehen k&ouml;nnen. Der Imperialismus fing in der Neuzeit an (wenn man die Kreuzz&uuml;ge hinzunimmt schon fr&uuml;her) und wird heute immer noch fortgesetzt mit der milit&auml;rischen Einmischung des Westens &uuml;berall auf der Welt. Der Westen will den anderen alles vorschreiben und droht milit&auml;risch. Das ist f&uuml;r mich eine Erh&ouml;hung des Eigenen und Herabw&uuml;rdigung oder sogar Geringsch&auml;tzung anderer. Vielleicht hat so etwas eher mit Faschismus zu tun.<\/p><p>Mlt freundlichem Gru&szlig;<br>\nHarald Pfleger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>ihr Pl&auml;doyer, einander zuzuh&ouml;ren, halte ich f&uuml;r sehr &uuml;berzeugend. Da bin ich auf Ihrer Seite.<\/p><p>Ausserdem ist da noch eine Komponente, wenn man sich auf diesen Weg begibt, n&auml;mlich sich &uuml;ber anderer Leute &Uuml;berzeugungen oder Ansichten am&uuml;sieren zu k&ouml;nnen. Gemeint ist die am&uuml;sante Vorstellung, als Deutscher ein deutsches Gedicht zu k&ouml;nnen. Herr H&ouml;cke, so als Lehrer, f&auml;nde das gut. Familie Berger kann es nicht und findet derartiges Verm&ouml;gen albern.<\/p><p>Herr Berger findet auch den deutschen Wald und das Wandern einen Fetisch. Ein Drittel Deutschlands besteht aus Wald, konstant seit WKII, Tendenz zunehmend. Es ist das waldreichste Land Mitteleuropas. Aber nicht nur das, die deutsche Mythologie und M&auml;rchen sind voll von Geschichten des Waldes. Der Wald heute, da man ihn &bdquo;beherrscht&ldquo;, ist Wirtschaftsraum, Erholungsraum, Abenteuer, Klimaverbesserer. Aber Fetisch? Kann man den Wald nicht lieben, ohne Fetischist zu sein?<\/p><p>Ich liebe am Wald seinen Duft, die Waldesk&uuml;hle, den federnden Boden, das Rauschen der Kronen usw. Bin ich deswegen verkopft und von vorgestern? Ich finde im Gegenteil. Verkopft ist doch eher der, der sich nicht vom Laptop oder Handy losreissen kann und die Gelegenheit nutzt, sich selbst durch das Erlebnis in der Natur wieder zu regenerieren.<\/p><p>Auch kann ich mir nicht vorstellen, wie jemand verkopft sein soll, der deutscher Romantik zuneigt.<\/p><p>Es zeugt doch eher f&uuml;r ein empf&auml;ngliches Gem&uuml;t, und das wird ja gew&ouml;hnlich nicht im Kopf sondern eine Etage tiefer verortet, also mehr in der Gegend des Herzens.<\/p><p>Deutsche Romantik und deutscher Idealismus sind tief verwoben mit deutscher Identit&auml;t, ob man will oder nicht. Was an G&ouml;the, Schiller, Lessing und Novalis reaktion&auml;r sein soll, wissen die G&ouml;tter.<\/p><p>Die Angelsachsen haben Shakespear, Charles Dickens und Mark Twain, die Russen Dostojevski, Tolstoi und Turgenjew, China bereichert die Welt mit Konfuzius, Menzius und Dao.<\/p><p>Ich finde, der R&uuml;ckgriff auf eigene Wurzeln ist legitim, f&ouml;rdert das &bdquo;erkenne Dich selbst&ldquo; und erm&ouml;glicht erst ein gedeihliches Zusammenleben der Kulturen und V&ouml;lker der Welt. Wenn ich H&ouml;cke richtig verstehe, ist er nicht f&uuml;r &uuml;bersteigerten Nationalismus, der in der Tat excludieren w&uuml;rde, sondern eher f&uuml;r Nationalismus auf Augenh&ouml;he in dem Sinn der Bergpredigt, sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen.<\/p><p>Es gibt einen gewissen Prozentsatz von Mitb&uuml;rgern, die finden das eine gute Idee. Andere wiederum k&ouml;nnen dem nationalen Selbstbewusstsein nichts abgewinnen und w&uuml;nschten sich eher, frei von nationaler Identit&auml;t zu sein. Auch verst&auml;ndlich nach den Katastrophen des 20. Jahrhunderts, insbesondere eben f&uuml;r Deutsche, deren toxischer Nationalismus verheerende Folgen hatte.<\/p><p>Mal sehen, wie es weitergeht, bin gespannt,<br>\nmit besten Gr&uuml;&szlig;en<\/p><p>R. Rei&szlig;<\/p><p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Lieber Herr Rei&szlig;,<\/em><\/p><p><em>sch&ouml;nen Dank f&uuml;r die Zuschrift. Nur zur Info: Ich wohne direkt am Waldrand und bin t&auml;glich mehrfach mit meinem Hund im Wald; ferner wandere ich auch mal gerne und fahre regelm&auml;&szlig;ig Mountainbike. Ich mag den Wald. Was ich aber &bdquo;schrullig&ldquo; finde, ist die Mystifizierung des &bdquo;deutschen Waldes&ldquo;, die ja vor allem in der Romantik ein gro&szlig;es Thema war, aber auch von den Nazis ritualisiert wurde. Nicht falsch verstehen &ndash; da kann der Wald nat&uuml;rlich nichts daf&uuml;r. Wenn ein Politiker aber diesen Mythos aktiv kommuniziert, sagt das zumindest etwas &uuml;ber sein Weltbild aus, und das meine ich v&ouml;llig wertneutral als reine Beobachtung.<\/em><\/p><p><em>Beste Gr&uuml;&szlig;e<\/em><br>\n<em>Jens Berger<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>ich stimme Ihnen in weiten Teilen zu. Allein es fehlt mir ein deutlicher Ausblick, weshalb die AfD und H&ouml;cke u. a. m. wohl ausgegrenzt werden von der &sbquo;Gemeinschaft der Guten&lsquo;, welche f&uuml;r sich beansprucht, ultimativ zu wissen, was denn &bdquo;unsere Demokratie&ldquo; sei. Und damit bin ich beim Thema &bdquo;Brandmauer&ldquo;. Ich nenne sie Idiotie-Brandmauer. Diese weist m. E. u. a. drei Zielrichtungen auf:<\/p><ol>\n<li>Ablenken von Fehlern \/ Schieflagen \/ Missbr&auml;uchen \/ Vetternwirtschaft &hellip; des Establishments, jener Parteien also, welche Deutschland seit Dezennien regieren, pl&uuml;ndern, Deutschland also an jenen Abgrund man&ouml;vriert haben, an welchem es heute steht.<\/li>\n<li>Unterdr&uuml;ckung von Ergebnis offenen Diskursen ( Cancel Culture \/ Gesinnungsterror ), welche aber wesentliche Konstituenten einer funktionierenden Demokratie sind. Dies geht einher mit Aussagen wie &bdquo;Diese oder jene Diskussion sollten wir nicht f&uuml;hren, weil sie den Falschen in die H&auml;nde spielt&ldquo; u. &auml;. m. Solche K.O.-Aussagen kennt man bekanntlich aus Diktaturen. Sie verfolgen ausschlie&szlig;lich ein Ziel: anders Denkende zu diffamieren und sozial auszugrenzen. NGOs und &bdquo;Emp&ouml;rungsmanagement&ldquo;, verbunden mit medialen Hinrichtungen, sind an der Tagesordnung. Dies geht einher mit der st&auml;ndigen Verharmlosung des Nationalsozialismus ( siehe u. a. Correctiv, &bdquo;Geheimplan-Recherche&ldquo; &ndash; <a href=\"https:\/\/correctiv.org\/themen\/geheimplan-recherche\/\" target=\"_top\">correctiv.org\/themen\/geheimplan-recherche\/<\/a> &mdash; <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/hintergruende\/h\/so-begruendet-das-lg-berlin-ii-die-correctiv-niederlage\" target=\"_top\">lto.de\/recht\/hintergruende\/h\/so-begruendet-das-lg-berlin-ii-die-correctiv-niederlage<\/a>)\n<p>Literaturhinweise<br>\nKarl Dietrich Bracher: Die Aufl&ouml;sung der Weimarer Republik.<br>\nDers.: Die deutsche Diktatur.<br>\nDers.: Zeit der Ideologien.<\/p><\/li>\n<li> Beabsichtigte Selbstparalyse der politisch-staatlichen Akteure zum Zwecke der eigenen Machtzementierung. Es geht mitnichten um Demokratie. Der Fuchs will den H&uuml;hnerstall, die Pfr&uuml;nde bewachen.<\/li>\n<\/ol><p>Wenn ich auf diesem Hintergrund das Agieren der gegenw&auml;rtigen Bundesregierung betrachte, sehe ich Schwarz.<\/p><p>Im gegenw&auml;rtigen Politiktheater fehlen Menschen der Zeitgeschichte wie der Vision&auml;r W. Brandt oder gebildete Analytiker wie H. Schmidt: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=3eR5dlKcKqY\">&bdquo;Berliner Lektionen&ldquo;, Willy Brandt, 1988<\/a> \/ <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=SdT-5S_gVZo\">&bdquo;Berliner Lektionen&ldquo;, Helmut Schmidt, 1991.<\/a><\/p><p>Es fehlen im &ouml;ffentlichen Diskurs dar&uuml;ber hinaus &sbquo;Weltwohldenker&lsquo; und &sbquo;Weltwohlpraktiker&lsquo;. Aber das ist ein anderes Thema.<\/p><p>&bdquo;Die schnellstm&ouml;gliche Herbeif&uuml;hrung eines gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen Allgemein- \/ Weltwohles muss das oberste Ziel allen Denkens und Handelns in ziviler B&uuml;rgergesellschaft, Politik, Staat, Wirtschaft und Wissenschaft sein.&ldquo; ( RW ) &ndash; Davon sind wir jedoch sehr weit entfernt! Auch daran wirkte und wirkt Politik nachhaltig mit.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e sendet Roland Weinert.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>ja, man darf nicht nur, man sollte mit Herrn H&ouml;cke sprechen. Das allerdings fair auf Augenh&ouml;he und nicht in einem Tribunal auf &Ouml;RR-Niveau. Danke f&uuml;r den Artikel und den Link.<\/p><p>Ich habe mir das komplette Interview (gesplittet auf 2 Tage) angesehen und kann es nur jedem empfehlen. Dass Herr H&ouml;cke kein Nazi ist, sollte jedem nach diesem skandal&ouml;sen Urteil von Halle klar sein. Wenn die schon solch harmlosen Satz (der zudem in den 20er-Jahren ein Leitthema des SPD-Rotfrontk&auml;mpferbundes war) nutzen m&uuml;ssen, um ihm Verbreitung von nationalsozialistischem Gedankengut vorzuwerfen, dann haben die nichts.<\/p><p>Ihre Einsch&auml;tzung, er sei ein verkopfter reaktion&auml;rer Deutschnationaler, teile ich, allerdings ohne die Attribute &bdquo;verkopft und reaktion&auml;r&ldquo;. Ich kenne auch kein deutsches Fr&uuml;hlingsgedicht. Mir f&auml;llt da nur ein Satz aus Heinrich Heines &bdquo;Deutschland. Ein Winterm&auml;rchen&ldquo; ein, der leider aktueller denn je ist. Mich pers&ouml;nlich st&ouml;rt auch seine &bdquo;Deutscht&uuml;melei&ldquo;. Das ist aber nicht entscheidend. Viele von ihm in diesem Interview gemachten Aussagen, besonders zur gegenw&auml;rtigen Politik, kann ich voll unterschreiben.<\/p><p>Das mediale Echo, dass dieses Interview hervorgerufen hat, ist f&uuml;r den erb&auml;rmlich Zustand des Mainstream &bdquo;Journalismus&ldquo; in Deutschland bezeichnend. Sehenswert finde ich dazu <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=w3Ck6A46JSY\">das Gespr&auml;ch, das Simo mit Peter Hahne f&uuml;hrte<\/a>.<\/p><p>Warum der &Ouml;RR und die Mainstream Medien nicht mit Herrn H&ouml;cke reden oder warum sie generell versuchen, Andersdenkende (wie z.B. auch Frau Wagenknecht) in Talkshows am Nasenring durch die Manege zu ziehen, ist ganz einfach. Sie haben nur Ideologie aber keine Argumente. Sie sind ihnen nicht gewachsen. Das kann man auch an den vollmundigen Ank&uuml;ndigungen vieler Politiker des Brandmauerkartells festmachen. Sie wollten die AfD immer &bdquo;inhaltlich&ldquo; stellen. Das ist ihnen nie gelungen, darum versuchen sie es seit Jahren nur mit Taschenspielertricks (r&uuml;ckg&auml;ngig machen von Wahlen, AfD Kandidaten nicht zur Wahl zulassen, auf Grund des Wahlergebnisses zustehende Posten nicht geben sondern lieber schnell die Gesetze &auml;ndern). Ob sich das der Souver&auml;n auf die Dauer von denen bieten l&auml;sst, bezweifele ich.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nR. Binde<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team,<\/p><p>toller Artikel vom Chefredakteur!<\/p><p>Ziemlich neutral gehalten mit dem Schwerpunkt auf Offenheit und Zuh&ouml;ren. Das spricht sehr f&uuml;r Euch! So muss Demokratie sein. Danke und weiter so! :)<\/p><p>Ps: Gern mehr Oskar L. Beitr&auml;ge!<\/p><p>Vielleicht auch mal seine Frau?!<\/p><p>Liebe Gr&uuml;sse<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-150166","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/150166","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=150166"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/150166\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":150201,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/150166\/revisions\/150201"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=150166"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=150166"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=150166"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}