{"id":150181,"date":"2026-05-10T09:00:07","date_gmt":"2026-05-10T07:00:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150181"},"modified":"2026-05-08T14:12:37","modified_gmt":"2026-05-08T12:12:37","slug":"hinweise-der-woche-458","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150181","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150181#h01\">Ukraine-Krieg: Warum Egon Bahr das Gespr&auml;ch mit Wladimir Putin gesucht h&auml;tte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150181#h02\">Europas Mittelstreckenwaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150181#h03\">Geschenk f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150181#h04\">Fragebogenpflicht zum neuen Wehrdienst: 28 Prozent der jungen M&auml;nner verweigern Antwort<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150181#h05\">Ex-Mossad-Chef: Israelische Gewalt gegen Pal&auml;stinenser erinnert an Holocaust<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150181#h06\">S&uuml;ddeutsche Zeitung: Nur die richtige Erz&auml;hlung z&auml;hlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150181#h07\">H&ouml;heres Rentenalter: Deutsche arbeiten schon heute l&auml;nger und sterben fr&uuml;her<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150181#h08\">Eine Milliarde weniger Wohngeld, irgendwie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150181#h09\">&raquo;Kein W&auml;hler vor ihm hat so etwas ertragen m&uuml;ssen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150181#h10\">Verwaltungsgericht Koblenz: Die Grenzkontrollen in Europa sind rechtswidrig<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg: Warum Egon Bahr das Gespr&auml;ch mit Wladimir Putin gesucht h&auml;tte<\/strong><br>\nDer Ukraine-Krieg ist kein pl&ouml;tzlicher Bruch, sondern das Resultat politischer Fehlentscheidungen. Egon Bahrs Friedenskonzept zeigt, was heute fehlt. Ein Gastbeitrag.<br>\nKriege fallen nicht vom Himmel. Sie entstehen aus politischen Entscheidungen, unterlassenen Entscheidungen, aus Fehlwahrnehmungen, verletzten Interessen und dem schrittweisen Abbau von Vertrauen. Wer diese Vorgeschichte ausblendet, reduziert Politik auf Moralurteile und beraubt sich selbst der F&auml;higkeit zur aktiven Friedensgestaltung.<br>\nGenau diese Gefahr pr&auml;gt derzeit das Verh&auml;ltnis zwischen dem Westen und Russland. Die gegenw&auml;rtige Eskalation ist nicht das Ergebnis eines pl&ouml;tzlichen Zivilisationsbruchs, sondern Ausdruck eines langfristigen Scheiterns politischer Friedensf&auml;higkeit. Um dieses Scheitern zu verstehen &ndash; und um k&uuml;nftige Eskalationen zu verhindern &ndash; ist der R&uuml;ckgriff auf das politisch-pragmatische Friedenskonzept von Egon Bahr sinnvoller denn je.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/ukraine-krieg-egon-bahr-gespraech-putin-gesucht-haette-10028371\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Europas Strategiel&uuml;cke<\/strong><br>\nBesonders wenn Trump und Putin im Hintergrund &uuml;ber die Stabilit&auml;t ihrer strategischen Atomwaffenarsenale und Gro&szlig;m&auml;chtebeziehungen verhandeln, darf Europa nicht au&szlig;en vor bleiben. Die Atomwaffen in Europa betreffen unmittelbar unsere Sicherheit, und deshalb d&uuml;rfen und m&uuml;ssen wir uns um diese Fragen k&uuml;mmern. Die Verengung der Debatte in Deutschland und in Europa allein auf Aufr&uuml;stung schr&auml;nkt zunehmend unseren strategischen Handlungsspielraum ein &ndash; sowohl bei der Frage der R&uuml;stungskontrolle als auch bei den Verhandlungen &uuml;ber ein Ende des Krieges in der Ukraine. Das Ergebnis dieser Politik zeigte sich bildlich im August vergangenen Jahres, als die europ&auml;ischen Staats- und Regierungschefs im Oval Office aufgereiht wie Schuljungen vor dem Schreibtisch des US-Pr&auml;sidenten sa&szlig;en.<br>\nEuropa sollte sich nicht in eine Rolle dr&auml;ngen lassen, in der es auf sicherheitspolitische Herausforderungen nur noch reagiert. Wir k&ouml;nnen uns nicht darauf verlassen, dass die USA europ&auml;ische Sicherheitsinteressen mitdenken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/aussen-und-sicherheitspolitik\/artikel\/europas-strategieluecke-9040\/\">Rolf M&uuml;tzenich im IPG Journal<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Europas Mittelstreckenwaffen<\/strong><br>\nNach der Ank&uuml;ndigung von US-Pr&auml;sident Donald Trump, keine Mittelstreckenwaffen in Deutschland zu stationieren, werden in Berlin Forderungen nach einer beschleunigten Entwicklung eigener Flugk&ouml;rper mit einer Reichweite bis nach Moskau laut. Trump hatte Ende vergangener Woche erkl&auml;rt, er werde 5.000 US-Soldaten aus Europa abziehen und von der lange geplanten Entsendung etwa von Tomahawk-Marschflugk&ouml;rpern absehen. Der Schritt wird weithin als Strafma&szlig;nahme gegen kritische &Auml;u&szlig;erungen von Bundeskanzler Friedrich Merz zum US-Krieg gegen Iran interpretiert. &Uuml;ber das Ausbleiben der Mittelstreckenwaffen hei&szlig;t es in Berlin, sie verhindere im Kriegsfalle das Ausschalten russischer Kommandozentralen und rei&szlig;e so eine schmerzliche L&uuml;cke in die Kriegsplanungen der Bundesrepublik und der anderen Staaten Europas. Daher m&uuml;sse jetzt die Entwicklung eigener Mittelstreckenwaffen mit einer Reichweite von &uuml;ber 2.000 Kilometern schneller als geplant vorangetrieben werden. Kritik an Trumps Ma&szlig;nahme wird aber auch unter US-Milit&auml;rs laut. Sie weisen darauf hin, dass der Schritt die Infrastruktur der US-Streitkr&auml;fte f&uuml;r ihre globalen Kriege, etwa die Milit&auml;rbasis Ramstein, schw&auml;cht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10390\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der deutsche Militarismus jubelt!<\/strong><br>\nEr nutzt die Absage, US-Mittelstreckenraketen in Deutschland zu stationieren, dazu, die Hochr&uuml;stung und Anschaffung von Angriffswaffen f&uuml;r die Bundeswehr und die Militarisierung der Gesellschaft zu forcieren<br>\nDie Initiative &bdquo;Nie wieder Krieg &ndash; die Waffen nieder&ldquo; begr&uuml;&szlig;t es sehr, dass die US-Regierung auf die Stationierung weitreichender Mittelstreckenwaffen in Deutschland verzichten will. Als Initiatorinnen und Initiatoren des &bdquo;Berliner Appell&ldquo;, der genau dies fordert und unter den bundesweit seit seiner Pr&auml;sentation am 3.10.2024 ca. 100.000 Unterschriften gesammelt wurden, sind wir dar&uuml;ber erleichtert. Denn durch die Bekanntgabe der Entscheidung der US-Regierung, Waffen in Deutschland nicht aufzustellen, mit denen sie das russische Hinterland mit pr&auml;zisen Erstschlagwaffen treffen und die Hyperschallwaffe Dark Eagle als Enthauptungsschlagwaffe einsetzen k&ouml;nnen, wird die Spannung gegen&uuml;ber Russland nicht noch weiter erh&ouml;ht. Damit reduziert sich auch die Gefahr von russischen Pr&auml;ventiv- oder Gegenschl&auml;gen auf Deutschland gewaltig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/nie-wieder-krieg.org\/2026\/05\/04\/der-deutsche-militarismus-jubelt\/\">Nie wieder Krieg<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Stellungnahme zum US-Nein zur Stationierung neuer Mittelstreckenwaffen<\/strong><br>\n03. Mai 2026<br>\nUS-Nein zur Stationierung neuer Mittelstreckenwaffen &ndash; das Konzept der Multi Domain Task Forces ist nicht vom Tisch<br>\nZu den emotionalen Ank&uuml;ndigungen von US-Pr&auml;sident Donald Trump, die Truppenst&auml;rke der US-Army in Deutschland zu reduzieren und die geplante Stationierung von Mittelstreckenraketen in Grafenw&ouml;hr zur&uuml;ckzunehmen, erkl&auml;ren die Mitinitiatoren des Berliner Appells &bdquo;Wir sagen Nein zur Aufstellung neuer Mittelstreckenraketen in Deutschland!&ldquo; Reiner Braun, Vorstand des Internationalen Friedensb&uuml;ros, und Michael M&uuml;ller, Bundesvorsitzender der Naturfreunde Deutschlands und Willi van Ooyen, Friedens- und Zukunftswerkstatt:<br>\nWir begr&uuml;&szlig;en, dass die Stationierung der SM 6-Raketen, Tomahawk-Marschflugk&ouml;per und der Hyperschallraketen Dark Eagle gestoppt wird. Es ist auch ein Erfolg der vielf&auml;ltigen Protestaktionen besonders der &uuml;ber 90.000 Unterschriften unter den Berliner Appell.<br>\nDamit ist die Militarisierung und Hochr&uuml;stung der internationalen Politik nicht beendet. Angetrieben von Trump, ist die Welt im R&uuml;stungsrausch. Heute zeigt sich, wie kurzsichtig es ist, dass die Bundesregierung &ndash; anders als die spanische Regierung &ndash; keinen Widerstand gegen die NATO-Beschl&uuml;sse geleistet hat. Europa braucht eine gesamteurop&auml;ische Sicherheitspolitik und keinen neuen Kalten Krieg. Das ist die Alternative, die unsere Zeit braucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/friedenschaffen.net\/2026\/05\/stationierung-mittelstreckenwaffen\/\">Frieden schaffen!<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>M&uuml;tzenich schl&auml;gt nach US-Truppenabzug Abr&uuml;stungsgespr&auml;che mit Russland vor<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here SPD-Fraktionschef Rolf M&uuml;tzenich r&auml;t angesichts der geplanten Reduzierung der US-Milit&auml;rpr&auml;senz in Europa zu Abr&uuml;stungsgespr&auml;chen mit Russland. Man m&uuml;sse jetzt darauf dringen, &bdquo;dass die russischen, atomar bewaffneten Mittelstreckenraketen aus Belarus und Kaliningrad abgezogen werden&ldquo;, sagte M&uuml;tzenich der &bdquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&ldquo;. Weitere Schritte k&ouml;nnten dann &bdquo;in einen r&uuml;stungskontrollpolitischen Gesamtprozess eingebettet&ldquo; werden.  M&uuml;tzenich verwies vor allem auf das Abr&uuml;cken der USA von der Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland. Durch die von ihm bef&uuml;rwortete Abr&uuml;stungsinitiative k&ouml;nne Europa nun &bdquo;eine Rolle zur&uuml;ckgewinnen, die in der Vergangenheit aus Abschreckung und kluger Diplomatie bestand&ldquo;, sagte der SPD-Politiker.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69f766e6805e0a5551a787ae\/sicherheit-in-europa-muetzenich-schlaegt-nach-us-truppenabzug-abruestungsgespraeche-mit-russland-vor.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Geschenk f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie<\/strong><br>\nEin tolles Pr&auml;sent hatte Regierung am 29. April kurz vor dem Tag der Arbeit parat. Damit die Menschen auch wissen, f&uuml;r was sie schuften, beschloss das Kabinett den &bdquo;Finanzplan des Bundes 2026 bis 2030&ldquo;, den Bundesfinanzminister Lars Klingbeil mit folgenden Worten pr&auml;sentierte: &bdquo;Wir setzen auf Investitionen und Reformen, um Deutschland st&auml;rker und krisenfester zu machen.&ldquo; So ziemlich genau das Gegenteil ist aber der Fall, denn das einzige, was wirklich weiter steigt, sind die Milit&auml;rausgaben.<br>\nF&uuml;r 2026 sind Milit&auml;rausgaben (v.a. Verteidigungshaushalt, aber auch weitere milit&auml;rrelevante Posten nach NATO-Kriterien) von 100,1 Mrd. Euro plus 25,5 Mrd. aus dem Sonderverm&ouml;gen der Bundeswehr vorgesehen (2021 beliefen sich die Ausgaben nach NATO-Kriterien noch auf 52,4 Mrd. Euro). Mit den nun beschlossenen Eckwerten wird f&uuml;r 2027 mit Milit&auml;rausgaben von 125 Mrd. Euro gerechnet und aus dem Sonderverm&ouml;gen, das danach aufgebraucht sein wird, sollen 27,5 Mrd. Euro hinzukommen. Damit liegen die neuen 2027er-Zahlen noch einmal um satte 16,9 Mrd. Euro &uuml;ber dem bisher g&uuml;ltigen &bdquo;Finanzplan des Bundes 2025 bis 2029&ldquo; vom September 2025.<br>\nUnd so soll es auch die folgenden Jahre weitergehen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2026\/04\/30\/geschenk-fuer-die-ruestungsindustrie\/\">IMI<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Bundesregierung in Erkl&auml;rungsnot: Wo sind all die R&uuml;stungs-Milliarden geblieben?<\/strong><br>\nIn der Regierungspressekonferenz vom 27. April 2026 wollte die OAZ von der Sprecherin des Verteidigungsministeriums, Natalie Jenning, wissen, wie viele der seit 2022 beschafften R&uuml;stungsg&uuml;ter zum Stichtag 1. April 2026 funktionsf&auml;hig in den Dienst der Bundeswehr gestellt worden seien. Die Antwort fiel ern&uuml;chternd aus: Eine entsprechende Liste k&ouml;nne sie nicht pr&auml;sentieren, das Ministerium kommuniziere aber, wenn Beschaffungen ank&auml;men, und verweise auf seine Internetseiten.<br>\nBemerkenswert ist dabei: Eine inhaltlich vergleichbare Antwort hatte das Ministerium bereits wenige Tage zuvor der Linksfraktion auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Dietmar Bartsch erteilt. Dort hie&szlig; es zur Begr&uuml;ndung, eine &bdquo;automatisierte, zentrale Auswertung aller Beschaffungsprojekte im Sinne der Fragestellung&ldquo; sei nicht m&ouml;glich. Mehrere Tausend Seiten m&uuml;ssten h&auml;ndisch ausgewertet werden, der Personalaufwand sei &bdquo;nicht absehbar&ldquo; und k&ouml;nnte &bdquo;zu Verz&ouml;gerungen bei verteidigungsrelevanten Projekten f&uuml;hren&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ostdeutscheallgemeine.com\/article\/bundesregierung-in-erklaerungsnot-wo-sind-all-die-milliarden-euro-fuer-aufruestung-geblieben-10033538\">Florian Warweg in Ostdeutsche Allgemeine<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Fragebogenpflicht zum neuen Wehrdienst: 28 Prozent der jungen M&auml;nner verweigern Antwort<\/strong><br>\n72 Prozent der bislang von der Bundeswehr angeschriebenen 18-j&auml;hrigen M&auml;nner haben den Fragebogen zum neuen Wehrdienst beantwortet, 28 Prozent hingegen nicht &ndash; obwohl sie dazu verpflichtet sind. (&hellip;)<br>\nAus dem Verteidigungsministerium verlautet, man wolle nicht akzeptieren, dass M&auml;nner ihrer Antwortpflicht nicht nachkommen. Hartn&auml;ckigen Verweigerern droht ein Bu&szlig;geld. Die Angeschriebenen haben f&uuml;r die Antwort einen Monat Zeit. Das Verteidigungsministerium teilte k&uuml;rzlich mit, seit Anfang des Jahres bis zum 24. April h&auml;tten rund 194.000 M&auml;nner und Frauen das Anschreiben mit den Zugangsdaten zum Fragebogen erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/neuer-wehrdienst-28-prozent-der-maenner-geben-keine-antwort-NLLEFHXYANCQFD3HWRKVQMRMJM.html\">RND<\/a>\n<p>dazu: <strong>Aufr&uuml;stung in Deutschland: Schrittweise Wiedereinf&uuml;hrung der Wehrpflicht und Widerstand durch Schulstreik<\/strong><br>\nBundeskanzler Merz, ehemaliges Mitglied des Blackrock-Deutschland-Aufsichtsrates und laut Umfragen so unbeliebt, wie es lange kein Kanzler mehr war, greift immer aggressiver die Rechte und Errungenschaften der arbeitenden Bev&ouml;lkerung an.<br>\nDie Rente soll nur noch zur &bdquo;Grundsicherung&ldquo; werden, das Gesundheits- und Bildungssystem ist hoffnungslos &uuml;berlastet, die Arbeitslosenzahlen steigen, w&auml;hrend gleichzeitig ein immer gr&ouml;&szlig;erer Fachkr&auml;ftemangel herrscht. Zudem spitzen sich die internationalen Beziehungen durch immer mehr imperialistische Kriege, wie in der Ukraine, in Venezuela und im Nahen Osten, zu.<br>\nUnter diesen erdr&uuml;ckenden Zukunftsperspektiven, besonders f&uuml;r junge Menschen, fordern die prokapitalistischen Parteien nun im Gegenzug f&uuml;r die vielen Probleme, die sie den Arbeiter*innen in Deutschland servieren, auch noch, wieder Wehrdienst f&uuml;r das Vaterland zu leisten.<br>\nDieser Entschluss traf, wie nicht anders zu erwarten, bei Sch&uuml;ler*innen auf Ablehnung und organisierten Widerstand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/aufruestung-in-deutschland-schrittweise-wiedereinfuehrung-der-wehrpflicht-und-widerstand-durch-schulstreik\/\">etos.media<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Schulstreik gegen Wehrpflicht &ndash; am Gedenktag zum Ende des 2. Weltkriegs -Gewerkschafter:innen sollten sie unterst&uuml;tzen!<\/strong><br>\nAm 8. Mai wird an das Ende des Zweiten Weltkrieges und die Befreiung vom Nationalsozialismus vor 81 Jahren erinnert.<br>\nDie politisch Verantwortlichen wollen Deutschland wieder kriegst&uuml;chtig machen und f&uuml;r die Jugend die Wehrpflicht einf&uuml;hren. Am 8. Mai wird es deshalb in ganz Deutschland durch die Stra&szlig;en schallen: die Reichen wollen Krieg, die Jugend eine Zukunft!<br>\nBerliner Streik und Demo haben das Motto: &bdquo;Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg! Nie wieder Wehrpflicht!&ldquo;<br>\nSei dabei um 12 Uhr am Brandenburger Tor, Zubringer Demo startet 10:30 Uhr Hallesches Tor<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/05\/schulstreik-gegen-wehrpflicht-am-gedenktag-zum-ende-des-2-weltkriegs-gewerkschafterinnen-sollten-sie-unterstuetzen\/\">pressenza<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Verteidigungsministerium droht mit Bu&szlig;geld, weil jeder vierte 18-J&auml;hrige Wehrfragebogen ignoriert &ndash; Was kommt als N&auml;chstes?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150138\">NachDenkSeiten <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ex-Mossad-Chef: Israelische Gewalt gegen Pal&auml;stinenser erinnert an Holocaust<\/strong><br>\nDie Gewalt j&uuml;discher Siedler gegen Pal&auml;stinenser im Westjordanland erinnert an Angriffe auf Juden w&auml;hrend des Holocaust und stellt eine &ldquo;existenzielle Bedrohung&rdquo; Israels dar, sagte der ehemalige Chef des Mossad, Tamir Pardo.<br>\nIsraelische Siedler leben in Gemeinschaften, die im Westjordanland errichtet wurden, einem Gebiet, das Israel seit dem Sechstagekrieg 1967 besetzt h&auml;lt und das die Pal&auml;stinenser als Teil eines zuk&uuml;nftigen Staates sehen. Aufeinanderfolgende israelische Regierungen haben die Siedlungen toleriert oder unterst&uuml;tzt, aus politischen und religi&ouml;sen Gr&uuml;nden oder solchen der Sicherheit.<br>\nPardo sprach am Montag auf einer Fahrt durch pal&auml;stinensische D&ouml;rfer, die in den vergangenen Monaten von Siedlern angegriffen wurden, mit lokalen Medien.<br>\n&ldquo;Meine Mutter war eine Holocaust-&Uuml;berlebende, und was ich sah, erinnert mich an die Ereignisse, die im vergangenen Jahrhundert gegen Juden geschahen&rdquo;, sagte er. &ldquo;Was ich heute sah, macht, dass ich mich sch&auml;me, j&uuml;disch zu sein.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/der-nahe-osten\/278520-ex-mossad-chef-israelische-gewalt\/\">RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Israel zerm&uuml;rbt auch die Pal&auml;stinenser, die nach 1948 geblieben sind<\/strong><br>\nWer nach 1948 in seiner Heimat blieb, gilt in der arabischen Welt heute oft als Verr&auml;ter &ndash; und ist in Israel B&uuml;rger zweiter Klasse. Eine Reise zu Pal&auml;stinensern, die zwischen Repression, Ohnmacht und kleinen Akten des Widerstands leben.<br>\nZurecht schauen wir vor allem nach Gaza, wenn wir uns mit pal&auml;stinensischem Leid auseinandersetzen. Sp&auml;testens seit dem Oscar-pr&auml;mierten Dokumentarfilm No Other Land wird auch wieder mehr &uuml;ber das Leben der Pal&auml;stinenserinnen und Pal&auml;stinenser in der Westbank gesprochen. Ost-Jerusalem fehlt in den meisten Diskursen. Und noch weniger denken wir bei pal&auml;stinensischem Leid an diejenigen, die es geschafft haben, 1948 in ihrer Heimat zu bleiben: Pal&auml;stinenser, die im heutigen Israel leben. Ihnen wird ein besseres Leben nachgesagt. Doch auch auf dieser Seite der Mauer, der &raquo;separation wall&laquo;, ist das pal&auml;stinensische Dasein von &Auml;ngsten, Repressalien und Ohnmacht gepr&auml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/israel-palaestina-westbank-1948-haifa\">Jacobin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>S&uuml;ddeutsche Zeitung: Nur die richtige Erz&auml;hlung z&auml;hlt<\/strong><br>\nWas hat man eigentlich zu Beginn der 2000er Jahren den Franzosen und Italienern f&uuml;r eine Geschichte erz&auml;hlt? Hat man ihnen erz&auml;hlt, jetzt werde der Deutsche f&uuml;r 20 Jahre wieder die Macht in Europa &uuml;bernehmen? Hat man ihnen gesagt, Deutschland werde ihnen aufzwingen, &uuml;ber ihren Verh&auml;ltnissen zu leben, damit der deutsche Mensch unter seinen Verh&auml;ltnissen leben und f&uuml;r sich selbst Arbeitspl&auml;tze, Wettbewerbsf&auml;higkeit, Wohlstand und ein besseres Morgen gewinnen kann. Hat man ihnen erz&auml;hlt, dass sie f&uuml;r mindestens 20 Jahre verzichten m&uuml;ssen auf Arbeitspl&auml;tze, Wettbewerbsf&auml;higkeit, Wohlstand und ein besseres Morgen, weil sie mit den Deutschen eine W&auml;hrungsunion eingegangen sind, von der man ihnen kurz vorher noch erz&auml;hlt hat, sie w&uuml;rde die Macht der Deutschen endlich einschr&auml;nken und f&uuml;r alle ein Wirtschaftswunder vollbringen?<br>\nSollte man den anderen Europ&auml;ern jetzt nicht schnell erz&auml;hlen, dass die Deutschen mit Hilfe ihrer grandiosen Journalisten gerade dabei sind, erneut eine Schr&ouml;dersche Erz&auml;hlung in die Welt zu setzen, mit der man den anderen Europ&auml;ern das wirtschaftliche &Uuml;berleben vollends unm&ouml;glich machen will. Vielleicht sollte man die &uuml;beraus klugen deutschen Journalisten bitten, eine Erz&auml;hlung f&uuml;r die anderen zu finden, die den einsichtigen Menschen in Paris und Rom zeigt, dass es einfach nicht anders geht?<br>\nAber selbst die Erz&auml;hlung vom Erfolg der Agenda f&uuml;r die Deutschen ist falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/05\/03\/sueddeutsche-zeitung-nur-die-richtige-erzaehlung-zaehlt\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>H&ouml;heres Rentenalter: Deutsche arbeiten schon heute l&auml;nger und sterben fr&uuml;her<\/strong><br>\nNeue Daten: Im Vergleich mit Nachbarn leben die Deutschen nach Renteneintritt nicht mehr lange. Die Linke schlussfolgert: Blo&szlig; nicht noch mehr ackern.<br>\nBis Ende Juni soll eine Sachverst&auml;ndigenkommission im Auftrag der Regierung Vorschl&auml;ge f&uuml;r eine Rentenreform machen. Laut Einsetzungsbeschluss soll sie unter anderem &uuml;ber &bdquo;eine Verl&auml;ngerung von Lebensarbeitszeit&ldquo; nachdenken &ndash; also auch &uuml;ber eine Rente erst ab 68 Jahren oder noch sp&auml;ter. Weil die Deutschen immer l&auml;nger leben, m&uuml;ssen sie auch l&auml;nger arbeiten: In der Politik ist diese Forderung schon jetzt verbreitet.<br>\nDie Linksfraktion im Bundestag stellt sie nun mit neuen Daten infrage: Demzufolge bleibt den Deutschen im internationalen Vergleich ohnehin schon weniger Zeit, um Rente zu kassieren.<br>\nIn Westeuropa hat Deutschland das dritth&ouml;chste Renteneintrittsalter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Hoeheres-Rentenalter\/!6175381\/\">taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&Uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit fordert Ende der Renten-Sonderregel f&uuml;r Beamte und Politiker<\/strong><br>\nF&uuml;r Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist es selbstverst&auml;ndlich: Monat f&uuml;r Monat flie&szlig;en 18,6 Prozent des Bruttogehalts in die gesetzliche Rentenversicherung. Beamte, Beamtinnen, viele Selbstst&auml;ndige sowie Politikerinnen und Politiker bleiben davon verschont. Genau das st&ouml;&szlig;t bei der Bev&ouml;lkerung auf breite Ablehnung.<br>\nEine repr&auml;sentative Umfrage des Instituts Infratest dimap im Auftrag des WDR liefert eindeutige Zahlen: 86 Prozent der Deutschen bef&uuml;rworten, Beamtinnen und Beamte, Selbstst&auml;ndige sowie Politikerinnen und Politiker k&uuml;nftig in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen, hei&szlig;t es in der Pressemitteilung. Lediglich jede zehnte befragte Person lehnt das ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/verbraucher\/politiker-zur-kasse-bitten-rente-86-prozent-der-deutschen-wollen-beamte-zr-94280528.html\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Eine Milliarde weniger Wohngeld, irgendwie<\/strong><br>\nDie SPD will ausgerechnet das Wohngeld radikal k&uuml;rzen, wei&szlig; aber noch nicht wie. Die Folgen: mehr Armut, weniger Glaubw&uuml;rdigkeit<br>\nFriedrich Merz beklagt, die Union komme in der Koalition zu wenig vor und die SPD m&uuml;sse mehr Kompromisse eingehen. Man fragt sich unweigerlich: Wie viel mehr eigentlich noch? Die Union hat zahlreiche Themen durchgesetzt &ndash; von rechtswidriger Asylwende bis zur gr&ouml;&szlig;ten Unternehmenssteuersenkung der letzten zwei Jahrzehnte &ndash;, die SPD dagegen lediglich die Verl&auml;ngerung der Mietpreisbremse und das Tariftreuegesetz. Keine 15 Euro Mindestlohn, keinen Inflationsausgleich beim Elterngeld, keine Reform der Schuldenbremse &ndash; die Liste ist lang.<br>\nTats&auml;chlich hat die SPD mit der Union sogar Reformen kassiert, die sie selbst unter der Ampel als &bdquo;Meilenstein&ldquo; errungen hat. Und nach dem B&uuml;rgergeld und der Krankenhausreform steht nun offenbar das Wohngeld auf der Abschussliste. Ausgerechnet jene Leistung also, die Millionen Menschen vor &Uuml;berforderung durch explodierende Mieten sch&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.geldfuerdiewelt.de\/p\/eine-milliarde-weniger-wohngeld-irgendwie-spd-hubertz-klingbeil\">Geld f&uuml;r die Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Mieterbund warnt vor geplanten Einschnitten beim Wohngeld<\/strong><br>\nDas Bauministerium muss eine Milliarde Euro einsparen, daf&uuml;r soll mitunter das Wohngeld umgebaut werden. Gr&uuml;ne und Linke warnen vor K&uuml;rzungen bei Geringverdienern.<br>\nDer Mieterbund hat vor drohenden K&uuml;rzungen beim Wohngeld gewarnt. Einschnitte d&uuml;rften &raquo;nicht dazu f&uuml;hren, dass Leistungen sinken oder Anspruchsberechtigte schlechter gestellt werden&laquo;, sagte Verbandspr&auml;sidentin Melanie Weber-Moritz dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Entscheidend sei, dass das Wohngeld als eigenst&auml;ndiger Zuschuss erhalten bleibe und sich an den tats&auml;chlichen Wohnkosten orientiere.<br>\nHintergrund sind Haushaltsl&ouml;cher des Bundes, die das Bauministerium zu Einsparungen von einer Milliarde Euro zwingen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-05\/wohngeld-kuerzungen-verena-hubertz-mieterbund-kritik\">Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&raquo;Kein W&auml;hler vor ihm hat so etwas ertragen m&uuml;ssen&laquo;<\/strong><br>\nEin Jahr Regierung Merz. Zumutungen f&uuml;r Lohnabh&auml;ngige, Entt&auml;uschung auf der Kapitalseite. Baldiges Scheitern wahrscheinlich<br>\nVom Start weg vermasselt, vermurkst, vermerzt. Nach nur einem Jahr Amtszeit wettet kaum mehr einer auf die volle Laufzeit der Regierung. Schon die Kanzlerwahl im Bundestag am 6. Mai 2025 geriet beinahe zur Kanzlerd&auml;mmerung, noch bevor das neue Kabinett auch nur zu einer Sitzung h&auml;tte zusammenkommen k&ouml;nnen. Friedrich Merz verfehlte im ersten Wahlgang die notwendige Mehrheit um sechs Stimmen; mindestens 18 Abgeordnete aus den Reihen der beiden Koalitionsfraktionen von CDU\/CSU und SPD m&uuml;ssen dem CDU-Vorsitzenden die Zustimmung verweigert haben. Ein bisher einmaliger Vorgang in der Geschichte der Bundesrepublik.<br>\nVon diesem Tiefpunkt an verlief die Kurve stetig nach unten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/522090.bundesregierung-kein-w%C3%A4hler-vor-ihm-hat-so-etwas-ertragen-m%C3%BCssen.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wimmern im Kanzleramt<\/strong><br>\nKein Bundeskanzler vor ihm hatte es so schwer wie Friedrich Merz. Lange arbeitete er auf dieses Amt hin &mdash; aber so eklatant ist wahrlich noch kein Bundeskanzler gescheitert.<br>\nDer Politikbetrieb, so hei&szlig;t es, h&auml;rte die daran Beteiligten ab. Man m&uuml;sse zum coolen Machtmenschen werden oder man gehe unter. F&uuml;r weichere Seelenregungen wie Mitgef&uuml;hl sei da kaum Platz. Anders bei Friedrich Merz. Der ist sogar in hohem Ma&szlig; zum Mitleid f&auml;hig. Allerdings nur mit sich selbst. &bdquo;Kein Bundeskanzler vor mir hat so etwas ertragen m&uuml;ssen&ldquo;, vertraute er dem Spiegel an. Ja, Friedrich Merz bl&auml;st nach nur einem Jahr seiner Kanzlerschaft ein eisiger Wind ins Gesicht. Warum sich die Beliebtheit des immerhin k&ouml;rperlich ziemlich gro&szlig;en Friedrich nicht auf dem Niveau von Konrad Adenauer, Willy Brandt und Helmut Kohl zu ihren Glanzzeiten bewegt &mdash; ja, das ist eine Denksportaufgabe, die wir l&ouml;sen m&uuml;ssen. Vielleicht waren Volk und Medien zu ihnen deshalb gn&auml;diger, weil sie keine Kanzler des Niedergangs und der Wortbr&uuml;che waren. Friedrich Merz hat sich mit Beharrlichkeit zum CDU-Vorsitz und zur Kanzlerschaft gedr&auml;ngt. Die meisten haben von ihm ohnehin nicht viel erwartet, und selbst diese nicht vorhandenen Hoffnungen wurden noch entt&auml;uscht. Dass so ein Mann ins Kanzleramt gelangen und sich f&uuml;r bisher ein Jahr dort halten k&ouml;nnte, ist der schlagende Beweis f&uuml;r das Versagen unseres Politik- und Mediensystems.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/wimmern-im-kanzleramt\">Roberto J. De Lapuente auf Manova<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Verwaltungsgericht Koblenz: Die Grenzkontrollen in Europa sind rechtswidrig<\/strong><br>\nEine zweite Klatsche vor Gericht, aber keine Konsequenzen. Die Politik ignoriert die Rechtsprechung. Nach dem Verwaltungsgericht Berlin, das in einem Grundsatzurteil festgestellt hatte, dass die Zur&uuml;ckweisung von Asylbewerbern ohne Ansehen der Person rechtswidrig ist, hat nun das Verwaltungsgericht Koblenz ebenso grunds&auml;tzlich festgestellt, dass die Kontrollen innerhalb des Schengenraumes prinzipiell rechtswidrig sind, weil die Bundesregierung den von ihr behaupteten Notfall (in Sachen Zustrom von Migranten und Aufnahmekapazit&auml;t) nicht nachweisen kann. Hier ist das Urteil zu finden.<br>\nIch habe in der Vergangenheit mehrfach darauf hingewiesen (hier zuletzt), wie absurd und europafeindlich die von Deutschland systematisch durchgef&uuml;hrten Grenzkontrollen sind. Ohne nachweisen zu k&ouml;nnen, dass die Ma&szlig;nahme merkliche Auswirkungen auf die Zuwanderung hat, verst&ouml;&szlig;t Deutschland legal und moralisch gegen europ&auml;ische Vereinbarungen und schafft so &ndash; zus&auml;tzlich zu all den anderen Provokationen der europ&auml;ischen Partner &ndash; ohne jeden Sinn neue Feindschaft.<br>\nAuch die Art und Weise, wie die Bundesregierung mit der Justiz umgeht, ist skandal&ouml;s.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/05\/05\/verwaltungsgericht-koblenz-die-grenzkontrollen-in-europa-sind-rechtswidrig\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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