{"id":150403,"date":"2026-05-14T09:00:06","date_gmt":"2026-05-14T07:00:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150403"},"modified":"2026-05-13T20:05:18","modified_gmt":"2026-05-13T18:05:18","slug":"leserbeitraege-erinnerungen-gegen-den-krieg-aufruf-zum-8-mai-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150403","title":{"rendered":"Leserbeitr\u00e4ge \u201eErinnerungen gegen den Krieg\u201c &#8211; Aufruf zum 8. Mai (1)"},"content":{"rendered":"<p>Anl&auml;sslich des Gedenktages am 8. Mai hatten wir <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150104\">hier<\/a> unsere Leserinnen und Leser dazu aufgerufen, kurze Schlaglichter und Eindr&uuml;cke ihrer eigenen Erinnerungen (oder der ihrer Eltern) an die Schrecken des Krieges und der unmittelbaren Nachkriegszeit aufzuschreiben und uns einzusenden. Wir haben dazu zahlreiche, sehr ber&uuml;hrende und interessante Beitr&auml;ge erhalten. Von uns allen einen herzlichen Dank f&uuml;r Ihr Vertrauen in die NachDenkSeiten und daf&uuml;r, dass Sie diese oft schmerzlichen und pers&ouml;nlichen Geschichten mit uns und der Leserschaft teilen. Die <strong>Redaktion<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nWir werden eine Auswahl der vielen Beitr&auml;ge in einer neuen Reihe ver&ouml;ffentlichen. K&uuml;rzere Beitr&auml;ge erscheinen in einer Sammlung wie hier. Einige der l&auml;ngeren Beitr&auml;ge werden wir als Einzelst&uuml;cke ver&ouml;ffentlichen. Dies ist der erste Teil.<\/p><p><strong>Sie k&ouml;nnen uns gerne weiterhin &ndash; bis zum 22. Mai 2026 &ndash; Ihre Erinnerungen an <a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe@nachdenkseiten.de<\/a> mit dem Betreff &bdquo;Aufruf zum 8. Mai&ldquo; schicken.<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Keiner kann sich das heute vorstellen<\/strong><\/p><p>Als Nachkriegskind &ndash; Jahrgang 1952 &ndash; habe ich den Krieg zwar nicht mehr selbst erlebt, aber einige seiner Folgen. Bis heute habe ich die Kriegsversehrten nicht vergessen &ndash; M&auml;nner, denen ein Arm oder ein Bein fehlte, die entstellt waren oder nicht mehr sehen konnten. Am schlimmsten fand ich die, denen beide Beine fehlten und die sich deshalb auf Brettern mit Rollen darunter oder kleinen Wagen vorw&auml;rts bewegten. Wer das gesehen hat, vergisst es nicht. Als Kind habe ich davon viel zu viele sehen m&uuml;ssen.<\/p><p>Ruinen gab es, an vielen H&auml;usern waren Einsch&uuml;sse zu sehen. Bilder von meiner zerst&ouml;rten Heimatstadt waren f&uuml;r mich sehr ersch&uuml;tternd &ndash; ich konnte mir vorstellen, wie es ausgesehen hatte dort, wo ich lebte &ndash; auch wenn vieles schon wieder ger&auml;umt und aufgebaut war, die Spuren des Krieges waren un&uuml;bersehbar.<\/p><p>An einigem mangelte es, als ich Kind war, manches wurde rationiert oder gab es auf Marken. Meine Oma war Schneiderin und konnte so auch mal aus einem Vorhangstoff, oder was es auch immer gab, einen tragbaren Rock oder ein Kleid machen.<\/p><p>Vom Krieg selbst haben meine Eltern nicht viel erz&auml;hlt, auch sp&auml;ter nicht, als ich gefragt habe. Mein Vater hatte einen j&uuml;ngeren Bruder, den ich nie kennengelernt habe &hellip;<\/p><p>Meine Mutter war bei Kriegsende eine junge Frau Anfang 20 &ndash; keiner kann sich heute vorstellen, wie das in dem Alter sein mag, wenn f&uuml;r die Gr&uuml;ndung einer Familie kaum M&auml;nner da sind &ndash; gefallen, gefangen, verst&uuml;mmelt, traumatisiert &hellip;<br>\nFalls sie im Krieg jemanden verloren hat, hat sie nie dar&uuml;ber gesprochen.<\/p><p>80 Jahre nach Kriegsende gibt es die meisten Zeitzeugen nicht mehr, und f&uuml;r jemanden, der nicht wenigstens einige Kriegsfolgen erlebt hat, scheint das ganze Ausma&szlig; des Grauens von Krieg und Zerst&ouml;rung unvorstellbar zu sein. Die Bilder, die uns von anderen Kriegen, die relativ weit weg sind, gezeigt werden, scheinen viele nicht als brutale Realit&auml;t und vor allem nicht als Gefahr f&uuml;r sich selbst und die eigenen Nachkommen zu begreifen.<\/p><p>Nur so kann ich mir erkl&auml;ren, dass kein allgemeiner Aufschrei kommt, wenn Deutschland nach zwei Weltkriegen wieder in den Krieg ziehen will.<\/p><p>Das sind meine Gedanken zum Thema, das so wichtig ist. Niemals h&auml;tte ich geglaubt, dass Krieg wieder real werden k&ouml;nnte. Ist die Menschheit &uuml;berhaupt lernf&auml;hig?<\/p><p>Gru&szlig;, Beate R&uuml;ger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Unsere einzige Speise nach dem Krieg bestand aus Salzgem&uuml;se<\/strong><\/p><p>Liebes Team der Nachdenkseiten,<\/p><p>ich bin Eurem Aufruf gefolgt und habe die Erinnerungen meiner 95-j&auml;hrigen Mutter aufgeschrieben.<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r Eure Arbeit!<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<\/p><p>Erinnerungen von Beate Schramm, geboren 1931 in Leipzig<\/p><p>Ich war vielleicht 6 oder 7 Jahre alt, als der Blockwart mit einem Fragebogen zu uns kam. Ich kann mich gut erinnern, dass mein Vater angab, dass er in der SPD ist. Der Blockwart meinte, das brauchen wir ja nicht aufzuschreiben. Hinterher machte meine Mutter meinem Vater gro&szlig;e Vorw&uuml;rfe &ndash; sie hatte Angst.<\/p><p>Meine Oma arbeitete als Aufwartefrau in einer j&uuml;dischen Familie; das sollte ich niemandem erz&auml;hlen. Sie hatten den Familiennamen &bdquo;Gew&uuml;rz&ldquo; annehmen m&uuml;ssen. Ich habe mit bei ihnen am Tisch gesessen &ndash; es schmeckte sehr gut. Eines Tages sagte meine Oma: &ldquo;Jetzt haben sie die auch noch abgeholt.&ldquo;<\/p><p>Mein Vater wurde 1939 eingezogen; ich erinnere mich an einen Besuch in der Kaserne in Borna. Er musste die ganze Zeit im Galoppschritt neben uns herlaufen.<\/p><p>Ich besuchte die Volksschule und erinnere mich noch gut daran, dass an allen W&auml;nden des Klassenzimmers Plakate hingen, auf denen &bdquo;Die bolschewistischen Untermenschen&ldquo; dargestellt waren. Ein Feindbild hatte ich nicht; ich sagte zu meiner Freundin: &bdquo;Warum sollen das unsere Feinde sein? Das sind genau solche Menschen wie wir.&ldquo;<\/p><p>Wir wurden h&auml;ufig aus der Schule nach einem Voralarm nach Hause geschickt. Da ich einen weiten Weg hatte, habe ich es nicht immer geschafft. Sobald ich die Tiefflieger sah, bin ich in den n&auml;chstgelegenen Luftschutzraum gerannt.<\/p><p>Ungef&auml;hr zwei Jahre lang gab es ununterbrochen, Tag und Nacht, Fliegeralarm, so dass wir viel Zeit bei Kerzenlicht im Keller verbrachten. Nur Weihnachten, am 24.12., waren keine Bombardements.<\/p><p>1943 fiel eine Bombe ca. 2 m neben unser Haus; dort war ein riesiger Trichter. Die Au&szlig;enw&auml;nde des Hauses waren abger&uuml;ckt, die Innenw&auml;nde teilweise zerst&ouml;rt. Einiges konnten wir retten, was ich mit dem Handwagen durch die ganze Stadt transportierte. Wir kamen erst bei meiner Oma unter; sp&auml;ter wurden wir in die gro&szlig;e Wohnung eines Junggesellen eingewiesen. Dieser erh&auml;ngte sich, als er den Einberufungsbefehl bekam.<\/p><p>Vorwitzig lugte ich eines Tages aus dem Keller und sah einen amerikanischen Panzer &ndash; der Krieg war f&uuml;r uns vorbei, und wir h&auml;ngten eine wei&szlig;e Fahne aus dem Fenster.<\/p><p>Unsere einzige Speise nach dem Krieg bestand aus Salzgem&uuml;se (gesalzene R&uuml;benbl&auml;tter).<\/p><p>Sp&auml;ter, als wir sowjetische Besatzungszone wurden, gab es Lebensmittelmarken. Die Schlangen nach Lebensmitteln waren sehr lang und die Leute standen in Dreierreihen an. Einmal wurde ich ohnm&auml;chtig.<\/p><p>&Uuml;bergriffe von sowjetischen Soldaten habe ich nie erlebt. Die Sowjets brachten das Leben wieder in Gang; private L&auml;den wurden wieder er&ouml;ffnet, ebenso die B&uuml;cherei. Enteignungen gab es nicht. 1947 ging ich in die Tanzschule einer Frau Marga von Pelcherzin, wo uns neben Tanzen gutes Benehmen beigebracht wurde.<\/p><p>In der Schule hatten wir komplett neue, junge Lehrer, die sogenannten Junglehrer; alle alten waren entlassen worden.<\/p><p>Sonja Puppe<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Und wenn Vater jetzt doch noch wiederkommt &hellip;<\/strong><\/p><p>1945 hatte Deutschland den Krieg verloren. Wir lebten damals in Slowenien, Jugoslawien, von Deutschen besetzt. Muttle und wir 4 Geschwistern wurden als Fl&uuml;chtlinge nach &Ouml;sterreich evakuiert. Alle 43 deutschen Volkssturmm&auml;nner, auch mein Vater, gerieten aber durch Verrat in die Gefangenschaft der Tito-Armee Jugoslawiens. Vielleicht ist es eine Gnade, dass wir nicht erfahren haben, auf welche Art sie alle liquidiert wurden. Trotzdem hat meine Mutter die Hoffnung nicht aufgegeben, auch wenn sie Vater f&uuml;r tot erkl&auml;ren lassen musste, um eine Hinterbliebenenrente zu bekommen.<\/p><p>Ich war bei Kriegsende 11 Jahre alt, meine Mutter 32. In hohem Alter &ndash; sie ist 92 geworden &ndash; hat sie sich noch mit einem verwitweten Freund meines Vaters angefreundet. Diesen Satz von ihr werde ich nicht vergessen: &ldquo;Und wenn Vater jetzt doch noch wiederkommt, und ich bin ihm nicht treu geblieben!&rdquo;<\/p><p>Das ist mein kleiner Beitrag, warum es &ndash; nicht nur in Deutschland &ndash; nie wieder Krieg geben darf. Mein Sohn hat 1988 Ersatzdienst geleistet, 15 Monate Jugendherberge.<\/p><p>Ruth Gisela Evers<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>In der Suppe konnte man die Fettaugen z&auml;hlen<\/strong><\/p><p>Erinnerungen aus dem 2. Weltkrieg, die ich von meinem Vater (93), von meiner Mutter (vor 2 Jahren mit 89 verstorben) und meiner Oma (Jahrgang 1901) geschildert bekommen habe:<\/p><p>Vater: Er sah als Junge zusammen mit seiner Oma ein abgeschossenes Flugzeug in der Nei&szlig;e schwimmen, das man damals zusammen mit dem toten Piloten bergen wollte. Diese Szene hat er bis heute nicht vergessen. Und er wiederholt es immer mal wieder: Gott sei Dank war ich noch zu jung, um in die Hitlerjugend rekrutiert zu werden. Nur ein Jahr sp&auml;ter und ich h&auml;tte in diesen Wahnsinn gemusst.<\/p><p>Mutter: Sie musste viele Monate zusammen mit ihrer Mama und ihrem Bruder in einer kleinen Waschk&uuml;che wohnen, da das Haus durch Bomben zerst&ouml;rt war. Kleine, von der Ernte &uuml;brig gebliebene Kartoffeln &bdquo;erntete&ldquo; sie zusammen mit ihrer Mutter immer beim sogenannten Stoppeln auf den Feldern. Die F&uuml;&szlig;e taten oft weh, weil sie barfu&szlig; gehen musste. Sie mussten oft hungern und in der Suppe konnte man die Fettaugen z&auml;hlen.<\/p><p>Oma: Sie war mit ihren Eltern und einem Handwagen, in dem sie ihre Habseligkeiten hatten, auf der Flucht. An den Stra&szlig;enr&auml;ndern sah sie als junge Frau viele Menschen liegen, die entweder zu schwach, zu krank oder bereits tot waren. Alle schwiegen und keiner beachtete sie. Als die Russen kamen, hatte sie anfangs Angst, weil man sich so viel grauenvolle Sachen von ihnen erz&auml;hlte. Aber ihre Angst war dann doch unbegr&uuml;ndet.<\/p><p>Alle drei haben mir immer wieder versichert, wie froh sie waren, als die russischen Soldaten kamen, die sie von diesem Wahnsinn befreiten.<\/p><p>Jede Woche telefoniere ich mit meinem Vater, der 500 km entfernt von mir wohnt, und er ist regelrecht am Verzweifeln angesichts der Kriegspropaganda und der Russophobie in diesem Land. Es tut mir so leid, dass er das in seinem Alter und nach seinen traumatisierenden Erfahrungen, die er in den Kriegsjahren machen musste, noch erleben muss.<\/p><p>Meine Eltern und Verwandten haben mir nicht wirklich viel erz&auml;hlt. Aber das wenige, was sie mir dann doch geschildert haben, ist schon bedr&uuml;ckend genug.<\/p><blockquote><p>&bdquo;Jede Kanone, die gebaut wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel gelassen wird, jede abgefeuerte Rakete bedeutet letztlich einen Diebstahl an denen, die hungern und nichts zu essen bekommen, denen, die frieren und keine Kleidung haben. Eine Welt unter Waffen verpulvert nicht nur Geld allein. Sie verpulvert auch den Schwei&szlig; ihrer Arbeiter, den Geist ihrer Wissenschaftler und die Hoffnung ihrer Kinder.&ldquo;<\/p>\n<p>Dwight D. Eisenhower<\/p><\/blockquote><p>Gr&uuml;&szlig;e<\/p><p>Martina R.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Alleine durch ein mehr oder weniger zerbombtes S&uuml;ddeutschland<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<\/p><p>meine Erinnerungen an die Erz&auml;hlungen an das Ende des 2. Weltkrieges meines Vaters, Jahrgang 1933 sind inzwischen nicht mehr taufrisch, aber ich denke, es ist erz&auml;hlenswert.<\/p><p>Ich wei&szlig; nicht mehr, ob es Mai oder schon Juni war, mein Vater, damals gerade 12 Jahre alt, war mit Kindern aus der Region Augsburg und Umgebung in Sonthofen im Allg&auml;u auf der Sonnalp in Verschickung. Den Kindern ging es gut, aber der Kontakt zur Familie war unterbrochen. Als der beste Freund meines Vaters durch seine Mutter abgeholt wurde, entschied sich mein Vater kurz entschlossen, beide bis nach Kaufbeuren, dem Heimatort des Freundes, zu begleiten. Oder besser gesagt, er war bis dorthin in Begleitung. Von dort war es ein &uuml;ber 60 km langer Fu&szlig;marsch, alleine durch ein mehr oder weniger zerbombtes S&uuml;ddeutschland, bis zum Heimatort Augsburg. Insgesamt eine Strecke von &uuml;ber 120 km. Ganz ehrlich, ich kann mir das f&uuml;r dieses Alter in der heutigen Zeit nur schwer vorstellen.<\/p><p>Ich vermute, mein Vater wurde nach dem Gro&szlig;angriff auf Augsburg im Feb. 1944 zur Kinderlandverschickung eingeteilt, damals noch 10 Jahre alt. Die elterliche Wohnung im Georgsviertel komplett ausgebrannt.<\/p><p>Sie fanden sich wieder, der Briefverkehr war nur sehr sporadisch, aber mein Vater wusste, dass Eltern und &auml;lterer Bruder bei Freunden der Mutter untergekommen waren. Er hat es geschafft.<\/p><p>Mit herzlichen Gr&uuml;&szlig;en f&uuml;r Ihr tolles Team<\/p><p>Doris Hahn, Mutter von 3 S&ouml;hnen<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/image0.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/image0.jpeg\" alt=\"\" width=\"1321\" height=\"1761\" class=\"alignleft size-full wp-image-150404\" srcset=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/image0.jpeg 1321w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/image0-225x300.jpeg 225w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/image0-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/image0-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/image0-488x650.jpeg 488w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/image0-368x490.jpeg 368w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/image0-184x245.jpeg 184w\" sizes=\"auto, (max-width: 1321px) 100vw, 1321px\" \/><\/a><br>\n<small>Bildunterschrift: Anbei ein Foto meines 10-j&auml;hrigen Vaters rechts auf dem Bild und seines 3 Jahre &auml;lteren Bruders.<\/small><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Die Ernte des Todes<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Nachdenkseiten-Redaktion!<\/p><p>Anbei aus meinen Erinnerungen!<\/p><p>Ein Handwagen. Auf dem Handwagen zwei Eimer und ein kleiner Junge &ndash; ich. Am Handgriff der Deichsel zwei Frauen &ndash; meine Mutter und meine Tante Elli. Ich schaue &uuml;ber die Deichsel hinweg, zwischen den zwei Frauen hindurch auf die gro&szlig;e Durchgangsstra&szlig;e. Auf der breiten Stra&szlig;e, die aus der Stadt f&uuml;hrt, rollen Fuhrwerke, Wagen, wie sie die Bauern zum Einbringen der Ernte benutzen, davor zwei Pferde. Sie haben etwas geladen. Es ist kein Heu und kein Stroh. Es sieht schw&auml;rzlich aus. Eine nicht aufh&ouml;ren wollende Reihe bewegt sich da stadtausw&auml;rts. Au&szlig;er dem Ger&auml;usch der eisenbereiften R&auml;der und der Pferdehufe ist nichts zu h&ouml;ren. Kurz bevor eine kleine Seitenstra&szlig;e einm&uuml;ndet, bleiben die Frauen stehen. Ein Geruch, den ich nie zuvor gerochen habe und den ich nie vergessen werde, dringt zu uns. Und dann erkenne ich, was da gefahren wird: Tote &ndash; bekleidet und nackt auf die Wagen geworfen. Wie viele? Nicht zu z&auml;hlen. Waren es zwanzig auf einer Fuhre? Waren es mehr? Die zwei Frauen kehren um. Die rollenden R&auml;der sind noch lange zu h&ouml;ren.<\/p><p>Anmerkung: Wo sind die Toten geblieben? Es gibt keine Gr&auml;ber. Es gibt keinen Grabstein. Es gibt keine Zahlen.<\/p><p>Dietrich Selle<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Erwin war Opas kleiner Bruder gewesen.<\/strong><\/p><p>Diesen Leserbrief hatte ich im August 2024 an unsere Lokalzeitungen geschickt.<\/p><p>Gerne k&ouml;nnen Sie ihn, auch auszugsweise, f&uuml;r Ihre Aktion anl&auml;sslich des 8. Mai verwenden,<\/p><p>freundliche Gr&uuml;&szlig;e,<\/p><p>Neben dem Bett meines Opas hing immer ein Schwarzwei&szlig;foto eines ganz jungen Soldaten. Das sei Erwin, hie&szlig; es. Er sei &bdquo;im Krieg gefallen&ldquo;. Als Kind war das f&uuml;r mich ohne Bedeutung. &ldquo;Krieg&ldquo; gab es keinen in meiner beh&uuml;teten Welt, &bdquo;gefallen&ldquo; war ein komisches Wort, und den jungen Mann in der altmodischen Uniform kannte ich nicht. Erst mit den Jahren sickerte das Grauen nach und nach in mich ein. Erwin war Opas kleiner Bruder gewesen.<\/p><p>Meines Vaters geliebte Oma Karoline wurde in den letzten Kriegstagen von Tieffliegern auf ihrem Acker niedergem&auml;ht. Er hat sie als Elfj&auml;hriger nach dem Angriff dort gefunden.<\/p><p>Das hei&szlig;ersehnte Schwesterchen meiner Mutter, Gudrun, konnte nach Tagen und N&auml;chten im Luftschutzkeller nur noch tot geboren werden.<\/p><p>So ziehen sich Dramen und Traumen durch fast alle Familien, und doch werden mit jedem Tag, an dem wir uns und insbesondere die Machthabenden sich nicht mit aller Kraft f&uuml;r die Beendigung von Kriegen einsetzen, egal wer sie wo, wann und warum angefangen haben mag, weltweit t&auml;glich tausende weiterer Erwins, Karolines und Gudruns umgebracht.<\/p><p>Und jetzt wollen wir, will unsere Regierung, in NATO-Nibelungentreue tats&auml;chlich wieder Mittelstreckenwaffen in Deutschland stationieren? Echt jetzt? Kann man eigentlich noch lauter &bdquo;Hier sind wir, bitte bombardiert uns!&ldquo; schreien? Oder sollte man nicht vielleicht doch endlich aus der Geschichte lernen?<\/p><p>Andrea Scheib<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Jetzt geht die Schei&szlig;e wieder los<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten-Redaktion,<\/p><p>ich bin Jahrgang 1957. Habe daher den 2. Weltkrieg und die direkte Nachkriegszeit nicht mitbekommen. Aber ein Ereignis hat mein Leben und meine Einstellung zu Gewalt in jeder Form gepr&auml;gt.<\/p><p>Mein Vater war im Krieg und auch danach noch lange Zeit in amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Am 5. Juni 1967 (ich war 9 Jahre alt), der offene Beginn der Feinseligkeiten im Nahen Osten, sa&szlig; mein Vater heulend am K&uuml;chentisch und wiederholte st&auml;ndig einen Satz: &ldquo;Jetzt geht die Schei&szlig;e wieder los.&rdquo;<\/p><p>Ich glaube, mit dem jetzigen &lsquo;F&uuml;hrungspersonal&rsquo; in sehr vielen L&auml;ndern k&ouml;nnte die Schei&hellip; bald wirklich wieder losgehen.<\/p><p>Eure Arbeit ist daher wichtiger als je zuvor!!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<\/p><p>Wolfgang Werner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Einmal im Leben einen ganzen Laib Brot auf einmal alleine essen d&uuml;rfen<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>hier mein Leserbrief zum Gedenktag 8. Mai:<\/p><p>Meine Eltern waren lebenslang stark vom Zweiten Weltkrieg gezeichnet. Mein Vater sollte 17-j&auml;hrig als &ldquo;letztes Aufgebot&rdquo; bei Kriegsende noch gegen die Sowjets in Tschechien k&auml;mpfen. Er &uuml;berlebte. Im Alter kamen ihm h&auml;ufig Tr&auml;nen, weil er beinahe &ldquo;verheizt&rdquo; worden war. Meine Mutter (*1932) war zwei Jahre in einem KLV-Lager und dort massiv einer Erziehung nach NS-Ideologie unterworfen. Bei der R&uuml;ckkehr meiner Eltern war ihre Heimatstadt M&uuml;nchen stark zerst&ouml;rt. Die Welt, die sie kannten, existierte nicht mehr.<\/p><p>Bis zur W&auml;hrungsreform 1948 folgten Jahre des absoluten Mangels. Der gr&ouml;&szlig;te Wunsch meiner Mutter war, einmal im Leben einen ganzen Laib Brot auf einmal alleine essen zu d&uuml;rfen. Debatten &uuml;ber die Vorbereitung zur &ldquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&rdquo; von Kindern und Jugendlichen empfand sie als schrecklich. Meine beiden Eltern w&uuml;nschten sich nur eines: einen dauerhaften Frieden f&uuml;r k&uuml;nftige Generationen. Krieg war ihrer Meinung nach stets der falsche Weg. Es gibt nur Verlierer.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<\/p><p>Doris Fuchsberger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Blitzschnell warfen wir die Stahlhelme in einen Vorgarten<\/strong><\/p><p>Hallo NDS,<\/p><p>ich bin Jahrgang 1936 und in Schwabm&uuml;nchen s&uuml;dlich von Augsburg aufgewachsen. Ich habe die ersten Kriegsjahre nicht als solche empfunden, h&ouml;chstens, da&szlig; der Vater nicht anwesend, weil er Soldat war. Somit hatte die Mutter alles zu regeln, auch, da&szlig; wir, es mu&szlig; 1941 gewesen sein, das erstemal mit der Bahn zu Vaters Mutter, also zur Gro&szlig;mutter nach Oettingen ins Ries fuhren. Da&szlig; die deutsche Wehrmacht nach Ru&szlig;land eingefallen war, war f&uuml;r mich kein Thema. Aber die Gro&szlig;mutter machte uns mit Dingen bekannt, von denen wir keine Ahnung hatten, etwa, als sie sagte, hier sei die Synagoge gewesen. Synagoge war mir kein Begriff, und ich kann mich nicht erinnern, danach gefragt zu haben. Da wir beide, meine Schwester und ich, noch nicht schulpflichtig waren, blieben wir bis weit in den Herbst hinein in Oettingen, und eines Tages sah ich in der Nachbarschaft zwei &auml;ltere Frauen mit so gelben Flecken an der Kleidung vor einem Haus stehen. Ich dachte mir nichts dabei, aber als wir im n&auml;chsten Jahr in den Ferien wiederkamen, bewohnten dieses Haus eine junge Frau mit Kindern. Das fiel mir auf &ndash; die Hintergr&uuml;nde erfuhr ich erst nach Kriegs- und NS-Ende.<\/p><p>Ich wollte nun liebend gern in das Jungvolk der Hitler-Jugend, war aber viel zu jung. Aber wenn wir Buben etwas angestellt hatten, konnten wir h&ouml;ren, ihr kommt in den Katzenstadel, was uns kein Begriff war. Erst weit nach Kriegsende erfuhr ich, da&szlig; der Augsburger Katzenstadel, eine alte Kanonenfabrik, nach 1933 ein wildes SA-KZ war. Wir bekamen auch mit, da&szlig; der Friseur M. einen Witz erz&auml;hlt habe und nach Dachau gekommen sei. Darauf konnten wir uns &uuml;berhaupt keinen Reim machen, aber das war kein Witz, sondern Tatsache, wobei dahingestellt sei, ob tats&auml;chlich Dachau oder &ldquo;nur&rdquo; kurze Zeit Gef&auml;ngnis gemeint war.<\/p><p>1943 dann, wieder in Oettingen, begann sich der Krieg bemerkbar zu machen: In Oettingen wurden Evakuierte aus Essen erwartet, f&uuml;r die Wohnungen hergerichtet wurden. Aber auch in Schwabm&uuml;nchen waren Vorbereitungen f&uuml;r den Bombenkrieg getroffen worden. U. a. hing in jedem Hausflur ein gro&szlig;es Plakat mit Verhaltensregeln im Luftkrieg, unterzeichnet von &ldquo;Milch&rdquo;, was mich belustigte. Wann genau es mit den Fliegeralarmen begann und wir in den Keller gingen, obwohl der Alarm dem Fliegerhorst Lechfeld galt, der mehrfach bombardiert wurde, wei&szlig; ich nicht mehr. Dort wurden die D&uuml;senmaschinen Me 262 eingeflogen, die in Teilen auch in Schwabm&uuml;nchen gefertigt wurden. H&ouml;rten wir Buben ihr eigenartiges Pfeifen, riefen wir &ldquo;Turbinenj&auml;ger, Turbinenj&auml;ger!&rdquo; Woher wir das wu&szlig;ten?<\/p><p>Am 4. M&auml;rz 1945 wurde auch Schwabm&uuml;nchen mit dem Messerschmitt-Teilwerk von der US-Luftwaffe angegriffen. Da das Werk im Osten des Ortes lag, wir jedoch im Westen wohnten, blieben wir von Bombensch&auml;den verschont. Es gab jedoch zahlreiche Tote und Verletzte. Da Schulh&auml;user getroffen worden waren, hatten wir zu unserer Freude lange keinen Schulunterricht.<\/p><p>Aber die Erwachsenen beredeten nun das Kriegsende und die Frage, ob wir von den Amis oder den Russen besetzt werden w&uuml;rden. So nach und nach stellte sich heraus, es w&uuml;rden wohl die Amis sein. Aber noch war der Krieg nicht zu Ende, und wir hatten weiterhin Angst vor Bombenangriffen, denen unsere Keller genauso wenig gewachsen sein w&uuml;rden wie die am 4. M&auml;rz. Seit einiger Zeit hatten wir vom Krieg manches mitbekommen, ich h&ouml;rte von der Invasion in der Normandie, das erstemal diesen Begriff. Auch, da&szlig; ein gewisser Roosevelt ein schlimmer Bursche sein mu&szlig;te, doch verstarb dieser, wie uns mitgeteilt wurde, und ich hoffte nun, da&szlig; dessen Tod die Wende des Krieges zu unseren Gunsten bringen m&ouml;chte.<\/p><p>Unser Vater, der als &auml;lterer Jahrgang als Besatzer in Rum&auml;nien eingesetzt war, geriet 1944 in sowjetische Kriegsgefangenschaft, d. h., wir hatten zun&auml;chst keinerlei Nachricht von ihm. Hinzu kam, da&szlig; die Heereszahlstelle Oppeln, wie ich mitbekam, mit der sowjetischen Einnahme die Zahlungen einstellte, so da&szlig; die Mutter nun auch noch Geldsorgen zu den anderen Sorgen, um das t&auml;gliche Brot, Heizmaterial usw., am Hals hatte.<\/p><p>Doch im April kam die US Army mit zahlreichen Panzern und anderen Fahrzeugen von Westen her nach Schwabm&uuml;nchen, und ich mit einem Freund mittendrin: Am vorigen Tag war n&auml;mlich n&ouml;rdlich des Ortes ein Wehrmacht-Versorgungszug steckengeblieben, und halb Schwabm&uuml;nchen machte sich auf, um diesen zu pl&uuml;ndern. Ein Freund und ich am n&auml;chsten Morgen auch, als das Wertvollere schon abtransportiert war. So konnten wir nur je einen Beutel Mehl &ldquo;organisieren&rdquo; und je einen Stahlhelm. Als wir nun unserer Wohnstra&szlig;e zustrebten, sahen wir nun von Weitem die Ami-Soldaten links und rechts an den Stra&szlig;enr&auml;ndern entlang heranpirschen, die Gewehre im Anschlag &hellip; Blitzschnell warfen wir die Stahlhelme in einen Vorgarten und harrten der Dinge, die da kommen konnten. Doch die GIs beachteten uns Buben &uuml;berhaupt nicht &ndash; der Krieg war f&uuml;r uns zu Ende.<\/p><p>Ich hatte den Krieg also nur am Rande miterlebt, aber gegen Ende war der Schrecken doch auch f&uuml;r uns Kinder bedeutend &ndash; allen heutigen Kriegstreibern w&auml;re zu w&uuml;nschen, wenigstens diesen Schrecken im v&ouml;llig unzureichenden Keller ausgesetzt zu sein.<\/p><p>Fritz Schmidt<\/p><p><small>Titelbild: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:%D0%9D%D0%B5%D0%BC%D0%B5%D1%86%D0%BA%D0%B8%D0%B9_%D0%BC%D0%B0%D0%BB%D1%8C%D1%87%D0%B8%D0%BA_%D0%BD%D0%B0_%D1%80%D0%B0%D0%B7%D0%B2%D0%B0%D0%BB%D0%B8%D0%BD%D0%B0%D1%85_%D0%B2_%D0%B3.%D0%91%D0%B5%D1%80%D0%BB%D0%B8%D0%BD%D0%B5.jpg\">wikicommons<\/a><\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anl&auml;sslich des Gedenktages am 8. Mai hatten wir <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150104\">hier<\/a> unsere Leserinnen und Leser dazu aufgerufen, kurze Schlaglichter und Eindr&uuml;cke ihrer eigenen Erinnerungen (oder der ihrer Eltern) an die Schrecken des Krieges und der unmittelbaren Nachkriegszeit aufzuschreiben und uns einzusenden. Wir haben dazu zahlreiche, sehr ber&uuml;hrende und interessante Beitr&auml;ge erhalten. Von uns allen einen herzlichen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150403\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":150105,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[171],"tags":[3293,3260,1055,2104,2394,893,2250,966],"class_list":["post-150403","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-militaereinsaetzekriege","tag-bellizismus","tag-feindbild","tag-fluechtlinge","tag-kriegsopfer","tag-kriegstrauma","tag-militarisierung","tag-nachkriegszeit","tag-weltkrieg"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/junge-berlin.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/150403","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=150403"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/150403\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":150430,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/150403\/revisions\/150430"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/150105"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=150403"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=150403"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=150403"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}