{"id":150444,"date":"2026-05-15T08:37:11","date_gmt":"2026-05-15T06:37:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150444"},"modified":"2026-05-15T08:37:11","modified_gmt":"2026-05-15T06:37:11","slug":"hinweise-des-tages-5096","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150444","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150444#h01\">Sie fragen, wie oft die Europ&auml;er sich von ihren Big Barbaric US-Brothers wohl noch verschaukeln lassen werden? Die Antwort ist: So oft sie nur k&ouml;nnen!!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150444#h02\">Bundespressekonferenz: EU-Sanktionen gegen Journalist Dogru: Ausw&auml;rtiges Amt verstrickt sich in Widerspr&uuml;che<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150444#h03\">Was ist ein internationales Ungleichgewicht? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150444#h04\">DGB-Rede von Merz: Der neue Roman Herzog?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150444#h05\">Die Revolte der Verlassenen &ndash; &bdquo;Reform UK&ldquo; ist mehr als Protest &ndash; und &bdquo;Labour&ldquo; hat seine historische Aufgabe verloren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150444#h06\">&bdquo;Die Perspektive des Friedens&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150444#h07\">Ermittlungen in der Ukraine: &ldquo;Diese Aff&auml;re ist eine Zeitbombe f&uuml;r Selenskyj&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150444#h08\">Nord Stream, die tauchende G&ouml;ttin der Liebe und ein nach Russland geleakter Geheimbericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150444#h09\">Pressesprecherin des Au&szlig;enministeriums Russlands Maria Sacharowa zur ersten in der j&uuml;ngsten Geschichte Deutschlands Gesamtkonzeption der milit&auml;rischen Verteidigung  <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150444#h10\">Gastbeitrag von Kiesewetter und Worschech: Europa muss auf die Kapitulation Russlands hinarbeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150444#h11\">Geheimdienste widersprechen Trump: Iran soll noch 70 Prozent seiner Raketen besitzen &ndash; und damit l&auml;ngst nicht geschlagen sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150444#h12\">Normenkontrollrat zerpfl&uuml;ckt schwarz-rotes Heizungsgesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150444#h13\">Atomkraft? Mehr denn je: Nein danke!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150444#h14\">Glaubens-Event auf Staatskosten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150444#h15\">Gesetzliche Rente: Kein Auslaufmodell <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150444#h16\">Ein AfD-Verteidigungsminister? &bdquo;Dann k&ouml;nnen sie immer noch desertieren&ldquo;, sagt Banaszak<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sie fragen, wie oft die Europ&auml;er sich von ihren Big Barbaric US-Brothers wohl noch verschaukeln lassen werden? Die Antwort ist: So oft sie nur k&ouml;nnen!!<\/strong><br>\n&Uuml;ber Jahre hatte der allm&auml;hlich nicht nur in realem Machtabstieg, sondern l&auml;ngst auch offensichtlicher L&auml;cherlichkeit versinkende Imperialtanker U.S.A. all seinen Satellitenbooten eingeredet und befohlen &ndash; im Fall der EU, wie wir wissen, erfolgreich -, dass man China meiden m&uuml;sse: Decouple! Derisk! Dazu: Sanktionen &amp; Z&ouml;lle!<br>\nIn gewohnt devotem Gehorsam &uuml;bernahmen die bekloppten Transatlantiker in vonderLeyens Hinterzimmer Vokabular &amp; Perspektive ihrer bekloppten MAGA-Kumpels und ersetzten das strategische Eigeninteresse der EU komplett durch das Macht-, Dominanz- &amp; Gewinnextrahierungsinteresse der USA.<br>\nSeither tut die Kommission alles nur irgend Denkbare, um etablierte Handelsfl&uuml;sse von und nach Asien zu st&ouml;ren, den Chinesen geh&ouml;rig auf den (Gl&uuml;cks-)Keks zu gehen und &ndash; ohne Not &ndash; einen selbstsch&auml;digenden Handelskrieg mit China anzuzetteln, dessen Sinn au&szlig;erhalb der ideologischen Echokammern sog. EU-Granden kein vern&uuml;nftiger Europ&auml;er verstehen kann. Decouple! Derisk! Dazu: Sanktionen und Z&ouml;lle!<br>\nUnd w&auml;hrend man sich im bis zur Selbstaufgabe transatlantischen K&auml;mmerlein vonderLeyens f&uuml;r die &Uuml;bersollerf&uuml;llung in der angeblichen &bdquo;Isolierung&ldquo; Russlands &amp; Chinas befeiert, deren Ziel ja nie mehr als die erfolgreiche Selbstisolierung Europas war (LOL!), raffen die USA ein gutes Dutzend ihrer Milliard&auml;rshonks, Oligopolisten\/Monopolisten &amp; Weltgauner &ndash; 1 Billion Dollar Privatverm&ouml;gen! &ndash; zusammen, um die Kommunistische Partei um gute Deals zu bitten &ndash; und selbst umgehend Gro&szlig;gesch&auml;fte mit dem &bdquo;Verbotenen Staat&ldquo; anzuleiern, von dem alle anderen &amp; die EU sich noch immer artig entkoppeln.<br>\nBrillant, vonderLeyen, Kallas, Metsola!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/MartinSonneborn\/status\/2054922495120027844\">Martin Sonneborn via Twitter\/X<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Treffen von Trump und Xi Kooperation statt Konfrontation?<\/strong><br>\nIn Peking geht das Treffen von Chinas Staatschef Xi und US-Pr&auml;sident Trump weiter. Viele Fragen und Streitpunkte sind noch offen. Bisher wurde vor allem daran gearbeitet, das Binnenklima zu verbessern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/china-treffen-trump-xi-100.html\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Chaos und Konstanz<\/strong><br>\nDonald Trumps Au&szlig;enpolitik ist in der Regel schon charakterbedingt chaotisch und beschleunigt scheinbar den relativen Niedergang der US-Hegemonie. Gegen&uuml;ber China und Russland jedoch ist sie bei allem Zickzack verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig best&auml;ndig und setzt insgesamt auf Berechenbarkeit und sogar Stabilit&auml;t. Ein Indiz daf&uuml;r ist, dass der Waffenstillstand im Zollkrieg mit der Volksrepublik, den er und Xi Jinping im Herbst 2025 in S&uuml;dkorea vereinbart hatten, bis zu seinem Besuch in Beijing gehalten hat. Zuvor wollte Trump China mit bis zu 145 Prozent Zusatzzoll bestrafen. Was bei anderen, etwa der EU, bis heute f&uuml;r Schock und Entsetzen sorgt, beeindruckte Xi nicht besonders. Er erteilte eine Lektion, die offenbar gewirkt hat. Nach Beijing kam Trump mit einer Kompanie &raquo;Broligarchen&laquo; &ndash; seinen &raquo;Br&uuml;dern&laquo; vom IT-Monopolkapital, die ihn zur politischen Figur gemacht haben. Sie wollen vermutlich keine f&uuml;rs Gesch&auml;ft sch&auml;dlichen Dummheiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/522564.chaos-und-konstanz.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bundespressekonferenz: EU-Sanktionen gegen Journalist Dogru: Ausw&auml;rtiges Amt verstrickt sich in Widerspr&uuml;che<\/strong><br>\nDarf ein deutscher Journalist, EU-sanktioniert, ins EU-Parlament reisen? Die Bundesregierung nennt das Problem &bdquo;Quatsch&ldquo; und redet sich dann um Kopf und Kragen. [&hellip;]<br>\nDer diplomatische Reflex, eine konkrete Frage durch ihre Aufl&ouml;sung in Allgemeinpl&auml;tze zu entsch&auml;rfen, hat in der Regierungspressekonferenz Tradition. Im vorliegenden Fall jedoch ber&uuml;hrt er einen Kernbereich rechtsstaatlicher Verl&auml;sslichkeit. Denn die Sanktion gegen Do&#287;ru wirkt unmittelbar &ndash; Konten eingefroren, Berufsaus&uuml;bung blockiert, zeitweise sogar die Konten seiner nicht sanktionierten Ehefrau gesperrt. Die Verantwortung jedoch zerflie&szlig;t. Beschlossen wird in Br&uuml;ssel, exekutiert wird automatisch, und sobald eine Klarstellung im Einzelfall n&ouml;tig w&auml;re, verdampft der Staat, wie es der Verlauf der Br&uuml;sseler Anh&ouml;rung zeigte, im Zust&auml;ndigkeitsnebel.<br>\nDie Sitzungsleitung der BPK, Angela Wefers von der B&ouml;rsen-Zeitung, die bereits mehrfach mit fragw&uuml;rdigen Interventionen auf sich aufmerksam machte, mischte sich mit dem Hinweis ein, Br&uuml;ssel geh&ouml;re ja zur EU. Ein Einwand, der freilich am Kern der Problematik komplett vorbeiging und aufzeigt, dass sie mit der Thematik &uuml;berhaupt nicht vertraut ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ostdeutscheallgemeine.com\/article\/eu-sanktionen-gegen-journalist-doru-auswaertiges-amt-verstrickt-sich-in-widersprueche-10036031\">Florian Warweg auf Ostdeutsche Allgemeine<\/a>\n<p>dazu: <strong>Eingesperrt ohne Urteil: Keine &ldquo;Ausreisegenehmigung&rdquo; f&uuml;r sanktionierten Journalisten<\/strong><br>\nDer sanktionierte Journalist H&uuml;seyin Do&#287;ru sollte im EU-Parlament &uuml;ber seinen Fall berichten. Doch deutsche Beh&ouml;rden f&uuml;hlten sich nicht zust&auml;ndig, ihm die Reise nach Br&uuml;ssel zu genehmigen. Die Bundesregierung stellte sich dumm &ndash; und praktizierte selbst, was sie ihm vorwirft: Desinformieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/279995-eingesperrt-ohne-urteil-keine-ausreisegenehmigung\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wenn Dissens zur Sicherheitsbedrohung wird &ndash; H&uuml;seyin Do&#287;rus Rede im EU-Parlament<\/strong><br>\nEU-Sanktionen ohne Anklage, eingefrorene Konten, Berufsverbot und der Vorwurf, kritischer Journalismus werde zunehmend als &bdquo;hybride Bedrohung&ldquo; behandelt: In seiner Rede vor dem Europ&auml;ischen Parlament schildert der mit EU-Sanktionen belegte Journalist H&uuml;seyin Do&#287;ru seinen eigenen Fall und ordnet ihn in die Militarisierung europ&auml;ischer Politik und &Ouml;ffentlichkeit ein. Dabei warnt er vor einer Entwicklung, in der Dissens zur Sicherheitsfrage und Pressefreiheit zur Verhandlungssache wird. Im Folgenden dokumentieren wir Do&#287;rus Rede, die er online zugeschaltet auf Englisch hielt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/wenn-dissens-zur-sicherheitsbedrohung-wird-hueseyin-dogrus-rede-im-eu-parlament\/\">etos.media<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>EU-Sanktionen gegen Journalisten: Erschreckendes Schweigen und aktives Wegsehen der Zivilgesellschaft<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150304\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Was ist ein internationales Ungleichgewicht? <\/strong><br>\nIn der Financial Times hat vor einigen Tagen Martin Wolf festgestellt, Ungleichgewichte im internationalen Handel seien zur&uuml;ck auf der politischen Agenda. Obwohl Wolf zu absolut vern&uuml;nftigen Schlussfolgerungen in Sachen Merkantilismus kommt, stellt er dennoch fest, es sei Unsinn zu behaupten, man k&ouml;nne die Handelsdefizite der USA allein durch Handels- oder Wechselkurspolitik beseitigen. Er glaubt, dazu seien &bdquo;auch makro&ouml;konomische Anpassungen erforderlich, insbesondere eine Senkung des &ouml;ffentlichen Haushaltsdefizits der USA, das der IWF f&uuml;r 2026 auf 7,5 Prozent des BIP prognostiziert&ldquo;.<br>\nKonsequenterweise lobt Wolf ein Papier von &bdquo;G 7 economists&ldquo; &uuml;berschw&auml;nglich, das zeigen soll, was globale Ungleichgewichte sind und wie man sie bek&auml;mpft. Doch das Papier (unter anderen sind die ehemalige Chef-Volkswirtin des IWF, Gita Gopinath, und der ehemalige Bundesbankpr&auml;sident Axel Weber Teil des Autorenteams) f&uuml;hrt vollkommen in die Irre. Wieder wird der alte Fehler gemacht (wie hier gezeigt), dass man den Leistungsbilanzsaldo eines Landes auf der Basis einer Identit&auml;t (einer ex post Feststellung) als eigenst&auml;ndiges Ph&auml;nomen betrachtet. Das ist traurig. Die Volkswirtschaftslehre hat immer noch nicht begriffen, was ihre eigentliche Aufgabe ist.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2026\/05\/13\/was-ist-ein-internationales-ungleichgewicht\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/172026\/was-ist-ein-internationales-ungleichgewicht\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>DGB-Rede von Merz: Der neue Roman Herzog?<\/strong><br>\nFriedrich Merz j&uuml;ngste Rede vor dem DGB-Bundeskongress erinnert an die Ruck-Rede des Ex-Bundespr&auml;sidenten. Pr&auml;sentiert der Bundeskanzler zeitlose Wahrheiten der Angebots&ouml;konomik?<br>\nEs kommt nicht von ungef&auml;hr, dass Bundeskanzler Friedrich Merz von manchen in &ldquo;Auftreten und Habitus&rdquo; als Mann der 90er-Jahre wahrgenommen wird, wie es etwa der Politologe Stefan Marschall herausstellt. Begriffe wie &ldquo;Leitkultur&rdquo; finden sich seit der &Auml;gide Merz im CDU-Grundsatzprogramm wieder, die Gr&uuml;nen erkl&auml;rt er zum &ldquo;Hauptgegner&rdquo; der Union. &ldquo;Work-Life-Balance&rdquo; und &ldquo;Vier-Tage-Woche&rdquo; seien nicht geeignet, um den &ldquo;Wohlstand dieses Landes&rdquo; zu erhalten. Seine kulturalistischen Warnungen vor &ldquo;kleinen Paschas&rdquo; und &ldquo;Sozialtourismus&rdquo; erinnern an die politische Kommunikation von vor 30 Jahren &ndash; eine Zeit, in der Politiker st&auml;rker mit provokanten Schlagworten arbeiteten, statt sprachlich kontrolliert zu wirken.<br>\nFlashbacks an die sp&auml;ten 90er-Jahre sollten dem ein oder anderen auch Merz j&uuml;ngste Rede vorm DGB-Bundeskongress gegeben haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/172026\/dgb-rede-von-merz-der-neue-roman-herzog\/\">Makroskop<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Alleinstehend in Sozialpartnerschaft<\/strong><br>\nDas &bdquo;Parlament der Arbeit&ldquo; &ndash; auch DGB-Bundeskongress genannt &ndash; sei ein &bdquo;Ausdruck von sozialem Dialog&ldquo; sagte die alte und neue Vorsitzende Yasmin Fahimi. Sie versuchte damit am Dienstagmorgen, den Gastredner Friedrich Merz zu beschw&ouml;ren. Was sich die 400 Kolleginnen und Kollegen, die als Delegierte der acht Mitgliedsgewerkschaften vom 10. bis 13. Mai in Berlin tagten, anschlie&szlig;end vom Bundeskanzler anh&ouml;ren mussten, klang jedoch eher nach einer von einem Scheidungsanwalt ausformulierten Abschiedserkl&auml;rung denn nach dem immer wieder gepredigten &bdquo;Miteinander&ldquo;, das man brauche, um &bdquo;gemeinsam nach L&ouml;sungen zu suchen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/alleinstehend-in-sozialpartnerschaft-4814427\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Revolte der Verlassenen &ndash; &bdquo;Reform UK&ldquo; ist mehr als Protest &ndash; und &bdquo;Labour&ldquo; hat seine historische Aufgabe verloren<\/strong><br>\nDer britische Wahlschock ist kein Betriebsunfall, keine &uuml;bliche Zwischenwahlstrafe und keine blo&szlig;e Laune eines missmutigen Elektorats. In England, Wales und Schottland zeigt sich der Zerfall einer alten politischen Ordnung. Labour verliert jene Milieus, f&uuml;r die die Partei einst gegr&uuml;ndet wurde. Die Konservativen zahlen f&uuml;r Jahre der Anpassung und verwalteter Prinzipienlosigkeit. Die Gr&uuml;nen inszenieren Revolte, bleiben aber vielfach Partei urbaner Milieus. Die Gruppierung &bdquo;Reform UK&ldquo; wird zum Gef&auml;&szlig; eines Zorns, der l&auml;ngst nicht mehr nur gegen einzelne Politiker gerichtet ist. Es geht um eine Klasse von B&uuml;rgern, die arbeitet, zahlt, schweigt, sich belehren l&auml;sst &ndash; und nun politisch k&uuml;ndigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-revolte-der-verlassenen-reform-uk-ist-mehr-als-protest-und-labour-hat-seine-historische-aufgabe-verloren\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Sturm gegen Starmer<\/strong><br>\nDer Aufstand gegen Premierminister Keir Starmer in den eigenen Reihen, in der Labour-Partei und sogar in der Labour-Parlamentsfraktion schwoll im Laufe des Montags dieser Woche immer mehr an. Bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe von UZ am Dienstag verweigerte Starmer aber seinen R&uuml;cktritt. Labour hatte am Donnerstag zuvor bei Wahlen eine drastische, vielleicht wirklich historische Niederlage hinnehmen m&uuml;ssen. Bei den Kommunalwahlen etwa, die in Teilen Englands durchgef&uuml;hrt worden waren, hatte die Partei fast 1.500 Mandate verloren und nur etwas mehr als 1.000 behalten k&ouml;nnen; schon das war ein schwerer Schock. Fast noch schwerer wog aber, dass gleichzeitig die ultrarechte Partei &bdquo;Reform UK&ldquo; von Nigel Farage knapp 1.500 Mandate hatte erringen k&ouml;nnen; sie ist jetzt mit Abstand st&auml;rkste Kraft. Hohe Zugewinne haben zudem die Gr&uuml;nen erzielt, w&auml;hrend die Konservativen massiv verloren hatten, wenn auch mit 40 Prozent nicht ganz so krass wie Labour.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/sturm-gegen-starmer-4814401\/\">unsere zeit<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Die Lehre aus London. Gastbeitrag von Axel Fersen<\/strong><br>\nWarum Sozialdemokraten am Krieg zerbrechen, nicht am Markt &mdash; und wie Labour zwischen Aufr&uuml;stung, Trump-Z&ouml;llen und Sozialk&uuml;rzungen zerrieben wird, w&auml;hrend das ganze Modell europ&auml;ischer Sozialdemokratie auf dem Pr&uuml;fstand steht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/die-lehre-aus-london-gastbeitrag-von-axel-fersen\/\">Blog der Republik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Die Perspektive des Friedens&ldquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber den st&auml;rker werdenden Kampf der Gewerkschaften gegen Militarisierung und Kriegsgefahr sprach german-foreign-policy.com mit Ulrike Eifler. Eifler ist Gewerkschaftssekret&auml;rin in W&uuml;rzburg und setzt sich bereits seit Jahren f&uuml;r eine entschiedene Friedenspolitik der Gewerkschaften ein. Das sei unumg&auml;nglich &ndash; denn &bdquo;wenn eine Gesellschaft militarisiert wird&ldquo;, dann werde immer &bdquo;auch die Arbeitswelt militarisiert&ldquo;. Das erlebe man &bdquo;ganz aktuell&ldquo; als Konsequenz aus der &bdquo;Jahrhundertaufr&uuml;stung&ldquo;, die die Bundesregierung zur Zeit vorantreibt. So m&uuml;ssten etwa Krankenschwestern lernen, Kriegswunden zu versorgen, w&auml;hrend Sachbearbeiterinnen in der Agentur f&uuml;r Arbeit darin geschult w&uuml;rden, Arbeitslose an die Bundeswehr zu vermitteln. Die Gewerkschaften m&uuml;ssten sich der Thematik noch st&auml;rker annehmen; auch, weil alles, wof&uuml;r sie einst&uuml;nden &ndash; von Lohnerh&ouml;hungen bis zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf &ndash;, &bdquo;nur im Frieden&ldquo; m&ouml;glich sei: &bdquo;Im Krieg funktioniert das nicht&ldquo;, h&auml;lt Eifler fest. Sie weist auf die vierte Gewerkschaftskonferenz f&uuml;r den Frieden am 24.\/25. Juli in W&uuml;rzburg und auf eine aus der Arbeiterbewegung heraus organisierte internationale Anti-Kriegs-Konferenz am 20. Juni in London hin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10403\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ermittlungen in der Ukraine: &ldquo;Diese Aff&auml;re ist eine Zeitbombe f&uuml;r Selenskyj&rdquo;<\/strong><br>\nDie Vorw&uuml;rfe gegen Selenskyjs Umfeld kommen zu einer sensiblen Zeit. Die Ukraine ist im Krieg gegen Russland dringend auf westliche Finanzhilfen angewiesen, die teilweise an Fortschritte bei der Korruptionsbek&auml;mpfung gekn&uuml;pft sind. Einige Abgeordnete, darunter Mitglieder von Selenskyjs Regierungspartei, sehen in dem Vorgehen gegen Jermak jedoch ein ermutigendes Zeichen. Es zeige den Partnern, dass die Ukraine &uuml;ber ein unabh&auml;ngiges und funktionierendes Anti-Korruptionssystem verf&uuml;ge.<br>\nIn der Bev&ouml;lkerung ist die Sorge &uuml;ber Bestechlichkeit derweil gro&szlig;. Einer Umfrage des Kiewer Internationalen Instituts f&uuml;r Soziologie von Anfang Mai zufolge halten 54 Prozent der Ukrainer Korruption f&uuml;r eine gr&ouml;&szlig;ere Bedrohung f&uuml;r die Entwicklung des Landes als den russischen Angriffskrieg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/dgb-klingbeil-bittet-gewerkschafter-um-verstaendnis-fuer-reformen\/100224021.html\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;54 Prozent der Ukrainer [halten] Korruption f&uuml;r eine gr&ouml;&szlig;ere Bedrohung f&uuml;r die Entwicklung des Landes als den russischen Angriffskrieg.&rdquo; &ndash; das sagen die korruptionsgeplagten Ukrainer selber, w&auml;hrend es die EU-Politiker genau umgekehrt sehen und weniger Probleme mit Korruption haben, sodass die Milliarden weiter ungehindert in die Ukraine flie&szlig;en k&ouml;nnen. So gesehen, passt das Land wirklich vorz&uuml;glich in die EU.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nord Stream, die tauchende G&ouml;ttin der Liebe und ein nach Russland geleakter Geheimbericht<\/strong><br>\nDie einzige Frau, die am Nord-Stream-Anschlag beteiligt gewesen sein soll, entz&uuml;ndet die Fantasie m&auml;nnlicher Investigativjournalisten. Was aber hat sie mit einem ukrainischen Geheimbericht zu tun, der nach Russland und Deutschland gelangte?<br>\nDie Zeit nennt sie &bdquo;Valeria T.&ldquo;, der Reporter Bojan Pancevski gibt ihr den stolzen Namen &bdquo;Freya&ldquo; (&bdquo;die Herrin&ldquo;) und bei Andrij Derkach hei&szlig;t sie mal &bdquo;Marisha&ldquo;, mal &bdquo;Marina&ldquo;.<br>\nDie Person mit den vier verschiedenen Namen ist die einzige Frau, die an der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines beteiligt gewesen sein soll, und ihre mysteri&ouml;se Identit&auml;t ist so geheimnisumwittert, dass sie die Fantasie der m&auml;nnlichen Investigativ-Journalisten entz&uuml;ndet. In der Zeit hei&szlig;t es, sie sei eine &bdquo;au&szlig;ergew&ouml;hnliche&ldquo; Erscheinung. &bdquo;Mit fliegenden roten Haaren und Tauchanzug&ldquo; wirke sie &bdquo;wie eine Superheldin aus einem Blockbuster-Actionfilm&ldquo;. Mit 104 Metern halte sie den ukrainischen Frauenrekord im Tieftauchen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/nord-stream-die-goettin-der-liebe-und-ein-nach-russland-geleakter-sbu-bericht\/03188fad-49c7-452f-a141-b7275afbfa34\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Pressesprecherin des Au&szlig;enministeriums Russlands Maria Sacharowa zur ersten in der j&uuml;ngsten Geschichte Deutschlands Gesamtkonzeption der milit&auml;rischen Verteidigung  <\/strong><br>\nVor kurzem wurde erstmals in der j&uuml;ngsten Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eine &bdquo;Gesamtkonzeption der milit&auml;rischen Verteidigung&ldquo; des Landes vorgestellt.<br>\nWir haben uns mit den Informationen vertraut gemacht, die &ouml;ffentlich zug&auml;nglich waren. Im Mittelpunkt steht das Ziel, die Bundeswehr zur st&auml;rksten Armee Europas auszubauen. Insgesamt wird geplant, die Zahl der Milit&auml;rangeh&ouml;rigen auf 460 Tausend Menschen zu erh&ouml;hen. Ein gro&szlig; angelegtes Programm der Umr&uuml;stung wurde eingeleitet. Die R&uuml;stungsindustrie wird mit Geld vollgepumpt. Leider scheint man in Berlin in den vergangenen 300 Jahren nichts dazugelernt zu haben. Die F&uuml;hrung in Berlin wechselt zwar, doch Russland bleibt weiterhin die zentrale und offenbar einzige Bedrohung. Zum Hauptziel wird erkl&auml;rt, unserem Land eine strategische Niederlage zuzuf&uuml;gen. Auch die Argumentationsmuster sind altbekannt: Russland bedrohe Europa und werde es angeblich in naher Zukunft unbedingt angreifen. &Uuml;ber 30 Jahre hinweg haben wir sie dazu aufgerufen, gemeinsam ein einheitliches Sicherheitssystem vom Atlantik bis zum Ural oder beispielsweise von Lissabon bis Wladiwostok aufzubauen. Wir haben uns f&uuml;r einen gemeinsamen wirtschaftlichen, humanit&auml;ren und kulturellen Raum eingesetzt. Unsere Aufrufe blieben jedoch ohne Antwort. Viel einfacher war es stattdessen, Russland zu beschuldigen und bedrohen sowie L&uuml;genm&auml;rchen zu verbreiten. All dies liegt daran, dass unser Land eine souver&auml;ne Innen- und Au&szlig;enpolitik verfolgt, die historische Erinnerung pflegt und den Wunsch hat, freundschaftliche Beziehungen zu pflegen, ohne dabei schwierige Kapitel der Geschichte zu vergessen. Ziel ist es nicht, die Vergangenheit die Zukunft bestimmen zu lassen, sondern gemeinsam daf&uuml;r zu sorgen, dass sich die Fehler, die uns allen so teuer zu stehen gekommen sind, nicht wiederholen.  In Berlin scheint man offenbar vergessen zu haben, wohin die Anstachelung von Hass gegen Russen und Russland unter dem Vorwand einer angeblich von unserem Land ausgehenden Bedrohung bereits einmal gef&uuml;hrt hat. Uns hingegen sind die Lehren der Geschichte wohl bewusst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/RusBotschaft\/status\/2054503897490763964\">Twitter\/X<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marcus Kl&ouml;ckner:<\/strong> Interessant, diese Stellungnahme.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Russischer Zerst&ouml;rer vor deutscher Ostseek&uuml;ste<\/strong><br>\nEin russischer Zerst&ouml;rer hat vor der deutschen Ostseek&uuml;ste Position bezogen. Es ist nicht das erste Mal, dass die russische Marine hier Flagge zeigt. Die deutsche Marine, die Bundespolizei und die NATO beobachten die Aktivit&auml;ten aufmerksam. Wie gro&szlig; ist die Eskalationsgefahr?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/russland-zerstoerer-ostseekueste-100.html\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.F.:<\/strong> Ich finde es unglaublich, dass so etwas von meinen (Zwangs-)Geb&uuml;hren geschaffen wird.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Deutscher Kriegspakt mit der Ukraine gegen Russland<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150367\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gastbeitrag von Kiesewetter und Worschech: Europa muss auf die Kapitulation Russlands hinarbeiten<\/strong><br>\nEs lohnt sich, &uuml;ber Kapitulation im Ukraine-Krieg nachzudenken: Europa muss auf die &bdquo;Stunde Null&rdquo; Russlands hinarbeiten, argumentieren der CDU-Abgeordnete Roderich Kiesewetter und die Wissenschaftlerin Susann Worschech.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/europa-muss-auf-die-kapitulation-russlands-hinarbeiten_86fec2de-a6b7-4a62-9464-9143100fa63b.html\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.H.:<\/strong> Sie hatten zwar gerade einen Beitrag mit dem Titel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150271\">&bdquo;Hetze gegen Russland &ndash; am laufenden Band&ldquo;<\/a> ver&ouml;ffentlicht, aber das, was da von Kiesewetter im Focus verbreitet wird, stellt einen erneuten Tiefpunkt dar, der das von Ihnen erw&auml;hnte ZDF-Heute-Journal in den Schatten stellt. Es ist eine demagogische Aufforderung zur Kriegsf&uuml;hrung gegen Russland, die auch noch in perfider Weise die Befreiung Deutschlands vom Faschismus zum Vorbild nimmt.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Auf Stunde Null hinarbeiten&rdquo; &#8210; Kiesewetter strebt bedingungslose Kapitulation Russlands an <\/strong><br>\nDer CDU-Au&szlig;enpolitiker Roderich Kiesewetter will Europa retten. Daf&uuml;r m&uuml;sse aber Russland sterben &ndash; als Staat, den er am Ende seines Beitrags beim Online-Magazin Focus als zivilisationsverachtend, imperialistisch, kolonialistisch und kriegsl&uuml;stern bezeichnet. Auch f&uuml;r die Russen selbst w&auml;re das laut Kiesewetter ein gro&szlig;er Gewinn, der ihnen die R&uuml;ckkehr in &ldquo;zivilisierte, friedliche und freie Gesellschaften&rdquo; erm&ouml;gliche. Seinem Gastbeitrag, den der Politiker gemeinsam mit der Sozialwissenschaftlerin Susann Worschech verfasst hat, gab er den Titel: &ldquo;Europa muss auf die Kapitulation Russlands hinarbeiten&rdquo;. (&hellip;)<br>\nNun zeichnet er das Bild eines Russlands in desolatem Zustand. Dieses sei ein Terrorstaat, der selbst bei wirtschaftlicher Schw&auml;che nicht von seinem imperialen Vernichtungswillen ablasse. Russland sei totalit&auml;r und nicht zu einem Frieden bereit. Ihm zufolge sei alles, was mit diesem Staat zu tun habe, terroristisch &ndash; selbst die Kultur.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/inland\/279972-auf-stunde-null-hinarbeiten-kiesewetter-strebt-bedingungslose-kapitulation-russlands-an\/%20\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wahnsinn! Herr Kiesewetter ist kein Dummkopf, sondern hat eine <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/abgeordnete\/biografien\/K\/kiesewetter_roderich-1048784\">Generalstabsausbildung durch die F&uuml;hrungsakademie der Bundeswehr<\/a> erhalten. Er m&uuml;sste also wissen, wovon er redet. Vermutlich hat Hallervorden recht, wenn er fordert: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134555\">Kiesewetter geh&ouml;rt hinter Gitter<\/a> &ndash; jedoch nicht lediglich wegen Nahost und Gaza.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Der deutsche Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion und die neue Russophobie: eine geplante Rede zum 8. Mai, die nicht gehalten wurde<\/strong><br>\nDie Globalbridge.ch-Leserinnen und -Leser kennen ihn, Klaus-Dieter Kolenda, der schon mehrmals hier zu lesen war. Sein hier folgender Bericht h&auml;tte eigentlich schon am 8. Mai erscheinen sollen, es waren Probleme auf Seite der Redaktion, die zur Versp&auml;tung f&uuml;hrte. Das soll niemanden hindern, ihn jetzt zu lesen, denn was Klaus-Dieter Kolenda hier schreibt, ist nicht an den Tag gebunden. Das Thema ist hochaktuell! (cm)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-deutsche-vernichtungskrieg-gegen-die-sowjetunion-und-die-neue-russophobie-eine-geplante-rede-zum-8-mai-die-nicht-gehalten-wurde\/\">Globalbridge<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Russenhass und Wunderwaffen<\/strong><br>\nDen H&ouml;hepunkt der Emp&ouml;rung l&ouml;ste Wladimir Putin dann auf der Pressekonferenz nach der Parade zum Tag des Sieges &uuml;ber den deutschen Faschismus aus: &bdquo;Von allen europ&auml;ischen Politikern w&uuml;rde ich Gespr&auml;che mit Schr&ouml;der bevorzugen.&ldquo; In Politik und Medien sch&auml;umte es. Der Russenfreund Schr&ouml;der geht ja gar nicht. Alles nur ein Man&ouml;ver, um Europa zu spalten. Putin wolle gar nicht verhandeln. Er sei schlie&szlig;lich der Aggressor und k&ouml;nnte jederzeit den R&uuml;ckzug befehlen. Und nat&uuml;rlich m&uuml;sse ein Vermittler von beiden Seiten akzeptiert sein. Deshalb schlug der estnische Au&szlig;enminister die EU-Kompetenzen Kaja Kallas und Ursula von der Leyen vor. Damit die T&uuml;r bei Friedensverhandlungen f&uuml;r Europa auf jeden Fall verschlossen bleibt.<br>\nDie &bdquo;strategische Partnerschaft&ldquo; zwischen Kiew und Berlin tr&auml;gt so rasant Fr&uuml;chte: Die Hoffnung, den Krieg gegen Russland jahrelang weiterf&uuml;hren zu k&ouml;nnen, w&auml;chst. Und damit auch die Hoffnung der Enkel und Urenkel der deutschen Faschisten und ihrer Hilfstruppen, die Schmach vom Mai 1945 wettmachen zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/russenhass-und-wunderwaffen-4814369\/%20\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Geheimdienste widersprechen Trump: Iran soll noch 70 Prozent seiner Raketen besitzen &ndash; und damit l&auml;ngst nicht geschlagen sein<\/strong><br>\nDer US-Pr&auml;sident betont immer wieder, dass das Regime in Teheran milit&auml;risch weitgehend besiegt sei. Geheimdienste geben US-Medien zufolge eine ganz andere Einsch&auml;tzung. Der Republikaner tobt. [&hellip;]<br>\nUS-Medienberichten zufolge verf&uuml;gen die Mullahs noch immer &uuml;ber den Gro&szlig;teil ihrer Best&auml;nde an mobilen Abschussrampen und Raketen. Die &bdquo;New York Times&ldquo; berichtet &uuml;ber Erkenntnisse von US-Geheimdiensten, wonach das Regime im Iran noch etwa 70 Prozent seiner mobilen Abschussrampen sowie rund 70 Prozent des Raketenarsenals habe, das es vor dem Krieg hatte.<br>\nDieser Bestand umfasse sowohl ballistische Raketen, die andere Staaten in der Region ins Visier nehmen k&ouml;nnen, als auch einen kleineren Vorrat an Marschflugk&ouml;rpern, die gegen Ziele mit k&uuml;rzerer Reichweite an Land oder auf See eingesetzt werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/geheimdienste-widersprechen-trump-iran-soll-noch-70-prozent-seiner-raketen-besitzen--und-damit-langst-nicht-geschlagen-sein-15590719.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Normenkontrollrat zerpfl&uuml;ckt schwarz-rotes Heizungsgesetz<\/strong><br>\n&raquo;In weiten Teilen kaum verst&auml;ndlich&laquo;: Der Normenkontrollrat reagiert mit heftiger Kritik auf den Gesetzentwurf zum Einbau von Heizungen. Er sei &raquo;schwach und praxisfern&laquo; und f&uuml;r Wohnungseigent&uuml;mer kaum umsetzbar. [&hellip;]<br>\nDer Text sei &raquo;in weiten Teilen kaum verst&auml;ndlich&laquo; und f&uuml;r Betroffene h&auml;ufig nicht nachvollziehbar. Selbst Heizungs-Fachverb&auml;nde w&uuml;rden Probleme bei der Umsetzung des Gesetzes kritisieren sowie dessen mangelnde Praxistauglichkeit, sagte Goebel. &raquo;Genau solche Gesetze tragen zur Frustration vieler B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger gegen&uuml;ber Staat und Politik bei.&laquo;<br>\nDer Normenkontrollrat  ist ein unabh&auml;ngiges, ehrenamtliches Beratergremium. Seine zehn Mitglieder haben die Aufgabe, sich f&uuml;r weniger B&uuml;rokratie, bessere Gesetze und eine digitale Verwaltung einzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/heizungsgesetz-normenkontrollrat-nennt-kabinettsbeschluss-schwach-und-praxisfern-a-bd105ed5-235a-4af2-b1a5-c05cd71f0de0\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Atomkraft? Mehr denn je: Nein danke!<\/strong><br>\nWarum die Forderungen nach einer R&uuml;ckkehr zur Atomenergie die Realit&auml;ten der Gegenwart ausblenden. Eine Analyse als Warnung. [&hellip;]<br>\nEnde 2025 waren weltweit 406 Atomreaktoren in Betrieb, rund 30 weniger als Anfang 2002, als die Atomindustrie ihren H&ouml;hepunkt erreichte. Es wurden Ende 2025 weltweit zwar 65 neue Reaktoren gebaut, mit 34 allerdings mehr als die H&auml;lfte in China. Und von den 31 Staaten, die Atomkraft nutzen, bauten nur acht neue Atomkraftwerke, drei Viertel hatten keine Reaktorneubauprogramme.<br>\nInzwischen hat Atomstrom noch einen Anteil von neun Prozent an der weltweiten Stromproduktion. 2002 hatte die Atomwirtschaft &ndash; mit 438 Reaktoren in Betrieb &ndash; den historischen H&ouml;chststand von 17,5 Prozent erreicht. Seither sank ihr Beitrag kontinuierlich. Ber&uuml;cksichtigt man Mobilit&auml;t und W&auml;rmebedarf, trugen Atomkraftwerke 2024 weltweit sogar nur vier Prozent zur Deckung des Prim&auml;renergiebedarfs bei.<br>\nEntsprechend dieser Entwicklung sinkt die Bedeutung von Atomkraft kontinuierlich, w&auml;hrend die von Sonne, Wind und Wasser unaufh&ouml;rlich w&auml;chst:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/atomkraft-mehr-denn-je-nein-danke-10035071\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Glaubens-Event auf Staatskosten<\/strong><br>\nReligi&ouml;se Gro&szlig;-Events wie &raquo;Kirchentage&laquo; werden aus Steuergeldern mit Millionen gro&szlig;z&uuml;gig subventioniert &ndash; auch der anstehende Katholikentag in W&uuml;rzburg. Warum eigentlich? Gibt es nicht das Verfassungsgebot der Trennung von Staat und Kirche? [&hellip;]<br>\nSeit Jahren reist David Farago, im Zivilberuf Schreinermeister, als Leiter des Aktionsteams &raquo;11. Gebot&laquo; zu jedem Kirchentag. Nicht als Gl&auml;ubiger, sondern als Verfassungsh&uuml;ter. Er und seine Mitstreiter wollen auch in W&uuml;rzburg mit dem Hinweis an das elfte Gebot erinnern: &bdquo;Du sollst Deinen Kirchentag selbst bezahlen!&ldquo;. Dort wird das Glaubens-Spektakel diesmal mit mindestens 4,44 Millionen Euro von der &ouml;ffentlichen Hand gef&ouml;rdert. Das Land Bayern gibt drei Millionen Euro, der Bund anstatt wie traditionell 500.000 Euro erstmals 940.000 Euro und die mit &uuml;ber 815 Millionen Euro hoch verschuldete Stadt W&uuml;rzburg steuert 500.000 Euro inklusive Sachleistungen bei. &bdquo;Welches Interesse sollten W&uuml;rzburger B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger an einer katholischen Missionierung auf Staatskosten haben,&rdquo; fragt Farago.<br>\nTatsache ist: Die Zahl der Mitglieder ist weiterhin r&uuml;ckl&auml;ufig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2026\/05\/glaubens-event-auf-staatskosten\/\">pressenza<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gesetzliche Rente: Kein Auslaufmodell<\/strong><br>\nDie Rente scheint ein Problem zu kriegen: Immer weniger Junge m&uuml;ssen immer mehr Alte versorgen. Um die Jungen nicht zu &uuml;berfordern, soll die gesetzliche Rente gek&uuml;rzt werden. Klingt einleuchtend. Was dabei ausgeblendet wird und wie es anders ginge, erkl&auml;rt eine Publikation des Wirtschaftsmagazins &bdquo;Makroskop&ldquo;.<br>\nAls ein Hauptproblem sehen die Autoren, dass die Produktivit&auml;tssteigerungen unbeachtet bleiben bzw. dass diese nicht zu entsprechenden Einkommenssteigerungen f&uuml;hren. &bdquo;Steigt die Wertsch&ouml;pfung pro Arbeitsstunde schneller als der Rentneranteil, sind keine Abstriche bei der Rente notwendig und die Nettol&ouml;hne k&ouml;nnen steigen&ldquo;, ist auf Seite 4 zu lesen. &bdquo;Seit den 1980er-Jahren hinken die L&ouml;hne dem Produktivit&auml;tsfortschritt hinterher. Wir m&uuml;ssen wieder dahin zur&uuml;ck, dass Arbeitnehmer und Unternehmen gleicherma&szlig;en vom Produktivit&auml;tsfortschritt profitieren.&ldquo;<br>\nIm Weiteren wird untersucht, welche M&ouml;glichkeiten der Staat h&auml;tte, die Produktivit&auml;t zu steigern, f&uuml;r mehr Verteilungsgerechtigkeit zu sorgen und das Niveau der gesetzlichen Rentenversicherung stabil auf 64-%-Niveau zu halten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.oekologiepolitik.de\/2026\/05\/13\/gesetzliche-rente-kein-auslaufmodell\/\">&Ouml;kologiepolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ein AfD-Verteidigungsminister? &bdquo;Dann k&ouml;nnen sie immer noch desertieren&ldquo;, sagt Banaszak<\/strong><br>\n&bdquo;Was sollen die machen, wenn es einen AfD-Verteidigungsminister gibt?&ldquo;  Nach einer langen Pause antwortete Banaszak: &bdquo;Dann k&ouml;nnen sie immer noch desertieren.&ldquo; Auf Nachfrage Jungs, der die Antwort offenbar sicherheitshalber noch einmal h&ouml;ren wollte, sagte Banaszak, er halte das Szenario eines AfD-Verteidigungsministers f&uuml;r nicht realistisch. Aber: &bdquo;Wenn es so w&auml;re, dann w&uuml;rde ich sagen, ist es besser, diesem nicht zu dienen.&ldquo; (&hellip;)<br>\nBanaszak war die Fallh&ouml;he seiner Antwort offenbar bewusst, sodass er versuchte, sie anschlie&szlig;end einzuordnen. &bdquo;Ich gebe offen zu, dass ich diese Frage noch nie gestellt bekommen habe und deswegen jetzt eine sehr spontane Antwort gebe. Aber ich w&uuml;rde einem AfD-Verteidigungsminister und einer AfD-Regierung sicherlich nicht in der gleichen Loyalit&auml;t gegen&uuml;bertreten wie der demokratischen Regierung, die wir gerade haben.&ldquo; Grunds&auml;tzlich gelte aber, dass sein &bdquo;ganzes politisches Handeln darauf ausgerichtet&ldquo; sei, &bdquo;dass es keinen AfD-Verteidigungsminister gibt&ldquo;. Und weiter: &bdquo;Ein Angriff Russlands auf die Nato und damit indirekt auch auf Deutschland ist gerade wahrscheinlicher als die &Uuml;bernahme des Verteidigungsministeriums oder eines anderen Regierungspostens durch die AfD.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6a05ac7ed1570d73067a0053\/ein-afd-verteidigungsminister-dann-koennen-sie-immer-noch-desertieren-sagt-gruenen-chef-banaszak.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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