{"id":150461,"date":"2026-05-17T09:00:43","date_gmt":"2026-05-17T07:00:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150461"},"modified":"2026-05-15T11:07:10","modified_gmt":"2026-05-15T09:07:10","slug":"hinweise-der-woche-459","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150461","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150461#h01\">Bundespressekonferenz: EU-Sanktionen gegen Journalist Dogru: Ausw&auml;rtiges Amt verstrickt sich in Widerspr&uuml;che<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150461#h02\">Bundeswehr veranstaltet immer mehr Feriencamps f&uuml;r Minderj&auml;hrige<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150461#h03\">Sie fragen, wie oft die Europ&auml;er sich von ihren Big Barbaric US-Brothers wohl noch verschaukeln lassen werden? Die Antwort ist: So oft sie nur k&ouml;nnen!!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150461#h04\">Bundesrepublik Sparta<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150461#h05\">T&ouml;dliches Gesch&auml;ft: Ukraine als Testgel&auml;nde f&uuml;r Silicon Valleys milit&auml;rische KI<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150461#h06\">Kiews Kanzler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150461#h07\">Trump schie&szlig;t Milliarden-Arsenal im Iran-Krieg leer: 50 Prozent verbraucht &ndash; mit fatalen Folgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150461#h08\">&bdquo;Wer internationale Gerichte zitiert, gilt als Israel-Feind&ldquo; &ndash; im Gespr&auml;ch mit Kristin Helberg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150461#h09\">Die Revolte der Verlassenen &ndash; &bdquo;Reform UK&ldquo; ist mehr als Protest &ndash; und &bdquo;Labour&ldquo; hat seine historische Aufgabe verloren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150461#h10\">DGB-Rede von Merz: Der neue Roman Herzog?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bundespressekonferenz: EU-Sanktionen gegen Journalist Dogru: Ausw&auml;rtiges Amt verstrickt sich in Widerspr&uuml;che<\/strong><br>\nDarf ein deutscher Journalist, EU-sanktioniert, ins EU-Parlament reisen? Die Bundesregierung nennt das Problem &bdquo;Quatsch&ldquo; und redet sich dann um Kopf und Kragen. [&hellip;]<br>\nDer diplomatische Reflex, eine konkrete Frage durch ihre Aufl&ouml;sung in Allgemeinpl&auml;tze zu entsch&auml;rfen, hat in der Regierungspressekonferenz Tradition. Im vorliegenden Fall jedoch ber&uuml;hrt er einen Kernbereich rechtsstaatlicher Verl&auml;sslichkeit. Denn die Sanktion gegen Do&#287;ru wirkt unmittelbar &ndash; Konten eingefroren, Berufsaus&uuml;bung blockiert, zeitweise sogar die Konten seiner nicht sanktionierten Ehefrau gesperrt. Die Verantwortung jedoch zerflie&szlig;t. Beschlossen wird in Br&uuml;ssel, exekutiert wird automatisch, und sobald eine Klarstellung im Einzelfall n&ouml;tig w&auml;re, verdampft der Staat, wie es der Verlauf der Br&uuml;sseler Anh&ouml;rung zeigte, im Zust&auml;ndigkeitsnebel.<br>\nDie Sitzungsleitung der BPK, Angela Wefers von der B&ouml;rsen-Zeitung, die bereits mehrfach mit fragw&uuml;rdigen Interventionen auf sich aufmerksam machte, mischte sich mit dem Hinweis ein, Br&uuml;ssel geh&ouml;re ja zur EU. Ein Einwand, der freilich am Kern der Problematik komplett vorbeiging und aufzeigt, dass sie mit der Thematik &uuml;berhaupt nicht vertraut ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ostdeutscheallgemeine.com\/article\/eu-sanktionen-gegen-journalist-doru-auswaertiges-amt-verstrickt-sich-in-widersprueche-10036031\">Florian Warweg auf Ostdeutsche Allgemeine<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wenn Dissens zur Sicherheitsbedrohung wird &ndash; H&uuml;seyin Do&#287;rus Rede im EU-Parlament<\/strong><br>\nEU-Sanktionen ohne Anklage, eingefrorene Konten, Berufsverbot und der Vorwurf, kritischer Journalismus werde zunehmend als &bdquo;hybride Bedrohung&ldquo; behandelt: In seiner Rede vor dem Europ&auml;ischen Parlament schildert der mit EU-Sanktionen belegte Journalist H&uuml;seyin Do&#287;ru seinen eigenen Fall und ordnet ihn in die Militarisierung europ&auml;ischer Politik und &Ouml;ffentlichkeit ein. Dabei warnt er vor einer Entwicklung, in der Dissens zur Sicherheitsfrage und Pressefreiheit zur Verhandlungssache wird. Im Folgenden dokumentieren wir Do&#287;rus Rede, die er online zugeschaltet auf Englisch hielt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/wenn-dissens-zur-sicherheitsbedrohung-wird-hueseyin-dogrus-rede-im-eu-parlament\/\">etos.media<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Sanktionen gegen Journalisten in der EU: Experten sehen Grund in Kriegsvorbereitung<\/strong><br>\nRechtswissenschaftler, Politiker und Publizisten sehen Kriegsvorbereitungen als Grund f&uuml;r die zunehmende Sanktionierung von regierungskritischem Journalismus in der Europ&auml;ischen Union (EU). Bei einer Podiumsdiskussion im EU-Parlament in Br&uuml;ssel am 7. Mai beleuchteten der zugeschaltete, sanktionierte Journalist H&uuml;seyin Dogru, der Anwalt Juan Branco sowie die Rechtswissenschaftlerin Alexandra Hofer den rechtlichen und politischen Kontext der j&uuml;ngsten EU-Sanktionen gegen Einzelpersonen. Branco erl&auml;uterte, dass die Sanktionspraxis eine &bdquo;Form der hybriden Kriegsf&uuml;hrung&ldquo; sei. Bei der aktuellen Sanktionierung von Journalisten handele sich um eine gezielte Kriegsvorbereitung gegen Russland. Dazu geh&ouml;re der Eingriff in die &ouml;ffentliche Debatte. Rechtsstaatlichkeit (&bdquo;rule of law&ldquo;) werde ersetzt durch Kriegsrecht (&bdquo;rule of war&ldquo;), sagte Branco, der auch im Anwaltsteam von Julian Assange wirkte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0416\">Multipolar<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>EU-Sanktionen gegen Journalisten: Erschreckendes Schweigen und aktives Wegsehen der Zivilgesellschaft<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150304\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bundeswehr veranstaltet immer mehr Feriencamps f&uuml;r Minderj&auml;hrige<\/strong><br>\nSie hei&szlig;en &raquo;Heli Guardians&laquo; oder &raquo;Edelwei&szlig;camp&laquo;: Mit Ferienlagern will die Bundeswehr Jugendliche fr&uuml;h f&uuml;r die Truppe begeistern. Nach SPIEGEL-Informationen ist die Zahl der Angebote zuletzt deutlich gestiegen.<br>\nSie hei&szlig;en &raquo;Boots on the Ground&laquo;, &raquo;Heli Guardians&laquo; oder &raquo;CyberCamp III&laquo;: Seit Jahren l&auml;dt die Bundeswehr an verschiedenen Standorten zu Feriencamps und Jugendfreizeiten, in der Regel f&uuml;r Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab 17 Jahren. Aber auch Angebote f&uuml;r J&uuml;ngere existieren. Die Events sollen interessierten Jugendlichen den Dienst bei der Truppe n&auml;herbringen, Friedensaktivisten hingegen warnen vor einer &raquo;Fr&uuml;hmilitarisierung&laquo; von Minderj&auml;hrigen.<br>\nIn den vergangenen drei Jahren hat die Bundeswehr ihr Angebot an Feriencamps und Jugendfreizeiten deutlich verst&auml;rkt. Gab es 2023 noch 55 Camps und Freizeitangebote, waren es 2024 schon 75 Veranstaltungen, im vergangenen Jahr gar 86. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die dem SPIEGEL vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundeswehr-veranstaltet-immer-mehr-feriencamps-fuer-minderjaehrige-a-7960f4e6-1f9b-486f-b574-5111a2395a39?giftToken=b61aca76-95a2-4fda-9d2d-7e2f0458aa77\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p>dazu: <strong>Hunderte demonstrieren am 8. Mai in Dortmund: &bdquo;Nie wieder Krieg, nie wieder Wehrpflicht&ldquo;<\/strong><br>\nUnter dem Motto &bdquo;Heraus zum 8. Mai: Nie wieder Krieg, nie wieder Wehrpflicht!&ldquo; haben am heutigen 8. Mai 2026 mehrere hundert Sch&uuml;ler:innen von mindestens zehn verschiedenen Schulen in Dortmund gegen die m&ouml;gliche Wiedereinf&uuml;hrung der Wehrpflicht demonstriert. Es war bereits der dritte bundesweite Schulstreik dieser Art. Nach Angaben des Veranstalters beteiligten sich rund 400 Menschen an der Demonstration, angemeldet waren etwa 500. (&hellip;)<br>\nBesondere Aufmerksamkeit erhielt die Rede des 1941 geborenen Uli Sander. Er sprach im Namen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes\/ Bund der Antifaschisten. Der Zeitzeuge erinnerte an die Bombardierung Hamburgs 1944 und an seine Erlebnisse im Fl&uuml;chtlingslager zum Kriegsende.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordstadtblogger.de\/hunderte-demonstrieren-am-8-mai-in-dortmund-nie-wieder-krieg-nie-wieder-wehrpflicht\/%20\">Nordstadtblogger<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Hessens Sch&uuml;ler streiken gegen Wehrpflicht<\/strong><br>\nIn einigen hessischen St&auml;dten haben am Freitag Demonstrationen stattgefunden. Sch&uuml;ler gingen auf die Stra&szlig;e, weil sie eine R&uuml;ckkehr der Wehrpflicht bef&uuml;rchten. Die Teilnehmerzahlen variierten stark.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/gesellschaft\/frankfurt-kassel-fulda-und-co-wo-fuenf-schueler-zum-streik-gegen-die-wehrpflicht-kamen-v1,schulstreiks-wehrpflicht-102.html%20\">hessenschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu u.a. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=148194\">Wie sagt man &bdquo;NEIN&ldquo; zum Kriegsdienst?<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149743\">Besuche von Bundeswehroffizieren an Schulen stark gestiegen &ndash; Schulen unterst&uuml;tzen den Griff nach der Jugend<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=143278#h04\">Wehrpflicht in Deutschland, dazu: Tausende junger Menschen demonstrieren gegen Wehrpflicht und dazu auch: Wir verweigern, weil Frieden Mut braucht<\/a> mit Anmerkungen.<\/em><\/p>\n<p>und: Sch&uuml;lerstreiks im Visier der Medien: &bdquo;weltfremde Verweigerungshaltung&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150317\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Sie fragen, wie oft die Europ&auml;er sich von ihren Big Barbaric US-Brothers wohl noch verschaukeln lassen werden? Die Antwort ist: So oft sie nur k&ouml;nnen!!<\/strong><br>\n&Uuml;ber Jahre hatte der allm&auml;hlich nicht nur in realem Machtabstieg, sondern l&auml;ngst auch offensichtlicher L&auml;cherlichkeit versinkende Imperialtanker U.S.A. all seinen Satellitenbooten eingeredet und befohlen &ndash; im Fall der EU, wie wir wissen, erfolgreich -, dass man China meiden m&uuml;sse: Decouple! Derisk! Dazu: Sanktionen &amp; Z&ouml;lle!<br>\nIn gewohnt devotem Gehorsam &uuml;bernahmen die bekloppten Transatlantiker in vonderLeyens Hinterzimmer Vokabular &amp; Perspektive ihrer bekloppten MAGA-Kumpels und ersetzten das strategische Eigeninteresse der EU komplett durch das Macht-, Dominanz- &amp; Gewinnextrahierungsinteresse der USA.<br>\nSeither tut die Kommission alles nur irgend Denkbare, um etablierte Handelsfl&uuml;sse von und nach Asien zu st&ouml;ren, den Chinesen geh&ouml;rig auf den (Gl&uuml;cks-)Keks zu gehen und &ndash; ohne Not &ndash; einen selbstsch&auml;digenden Handelskrieg mit China anzuzetteln, dessen Sinn au&szlig;erhalb der ideologischen Echokammern sog. EU-Granden kein vern&uuml;nftiger Europ&auml;er verstehen kann. Decouple! Derisk! Dazu: Sanktionen und Z&ouml;lle!<br>\nUnd w&auml;hrend man sich im bis zur Selbstaufgabe transatlantischen K&auml;mmerlein vonderLeyens f&uuml;r die &Uuml;bersollerf&uuml;llung in der angeblichen &bdquo;Isolierung&ldquo; Russlands &amp; Chinas befeiert, deren Ziel ja nie mehr als die erfolgreiche Selbstisolierung Europas war (LOL!), raffen die USA ein gutes Dutzend ihrer Milliard&auml;rshonks, Oligopolisten\/Monopolisten &amp; Weltgauner &ndash; 1 Billion Dollar Privatverm&ouml;gen! &ndash; zusammen, um die Kommunistische Partei um gute Deals zu bitten &ndash; und selbst umgehend Gro&szlig;gesch&auml;fte mit dem &bdquo;Verbotenen Staat&ldquo; anzuleiern, von dem alle anderen &amp; die EU sich noch immer artig entkoppeln.<br>\nBrillant, vonderLeyen, Kallas, Metsola!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/MartinSonneborn\/status\/2054922495120027844\">Martin Sonneborn via Twitter\/X<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Treffen von Trump und Xi Kooperation statt Konfrontation?<\/strong><br>\nIn Peking geht das Treffen von Chinas Staatschef Xi und US-Pr&auml;sident Trump weiter. Viele Fragen und Streitpunkte sind noch offen. Bisher wurde vor allem daran gearbeitet, das Binnenklima zu verbessern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/china-treffen-trump-xi-100.html\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Chaos und Konstanz<\/strong><br>\nDonald Trumps Au&szlig;enpolitik ist in der Regel schon charakterbedingt chaotisch und beschleunigt scheinbar den relativen Niedergang der US-Hegemonie. Gegen&uuml;ber China und Russland jedoch ist sie bei allem Zickzack verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig best&auml;ndig und setzt insgesamt auf Berechenbarkeit und sogar Stabilit&auml;t. Ein Indiz daf&uuml;r ist, dass der Waffenstillstand im Zollkrieg mit der Volksrepublik, den er und Xi Jinping im Herbst 2025 in S&uuml;dkorea vereinbart hatten, bis zu seinem Besuch in Beijing gehalten hat. Zuvor wollte Trump China mit bis zu 145 Prozent Zusatzzoll bestrafen. Was bei anderen, etwa der EU, bis heute f&uuml;r Schock und Entsetzen sorgt, beeindruckte Xi nicht besonders. Er erteilte eine Lektion, die offenbar gewirkt hat. Nach Beijing kam Trump mit einer Kompanie &raquo;Broligarchen&laquo; &ndash; seinen &raquo;Br&uuml;dern&laquo; vom IT-Monopolkapital, die ihn zur politischen Figur gemacht haben. Sie wollen vermutlich keine f&uuml;rs Gesch&auml;ft sch&auml;dlichen Dummheiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/522564.chaos-und-konstanz.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bundesrepublik Sparta<\/strong><br>\nDeutsche R&uuml;stungsstrategen legen unter dem Titel &bdquo;Sparta 2.0&ldquo; ein Konzeptpapier f&uuml;r eine von den USA unabh&auml;ngige Aufr&uuml;stung Deutschlands und Europas vor. Wie die Autoren des Papiers konstatieren, ist aktuell &bdquo;kein europ&auml;ischer Kampfeinsatz&ldquo; ohne &bdquo;Software oder Systeme&ldquo; aus den Vereinigten Staaten sowie die entsprechende Freigabe durch Washington denkbar. Aus der Abh&auml;ngigkeit k&ouml;nnten die europ&auml;ischen Staaten aber in wenigen Jahren entkommen, hei&szlig;t es in dem Papier; erforderlich seien neben dem politischen Willen Mittel im Wert von 500 Milliarden Euro im ersten Jahrzehnt. Das sei finanzierbar, urteilen die Autoren. Sie identifizieren insbesondere zehn &bdquo;F&auml;higkeitsl&uuml;cken&ldquo;, darunter einige wie etwa die Massenproduktion von Drohnen und der Aufbau von Satellitenkonstellationen, an denen deutsche Unternehmen bereits arbeiten. Der Weg zur &bdquo;Verteidigungsautonomie&ldquo; Europas gehe &uuml;ber &bdquo;den Einsatz der finanziellen und industriellen Ressourcen Deutschlands&ldquo;, stellen die Autoren fest. Sie verk&ouml;rpern die immer engere Verflechtung der deutschen Politik sowie ihrer Denkfabriken mit R&uuml;stungsunternehmen. Besonders intensive Verquickungen bestehen zur boomenden Drohnenindustrie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10399\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Diplomatie statt Aufr&uuml;stung: Was Deutschland falsch macht<\/strong><br>\nPolitikwissenschaftler Johannes Varwick im Interview &uuml;ber Sicherheitsinteressen, Alarmismus, Aufr&uuml;stungslogik und den Verlust diplomatischer Graut&ouml;ne im Westen.<br>\nWie hat sich der sicherheitspolitische Diskurs in Deutschland seit 2022 ver&auml;ndert? Der Politikwissenschaftler Johannes Varwick sprach mit Telepolis &uuml;ber Ausgrenzung im &ouml;ffentlichen Streit, die Logik der Aufr&uuml;stung und die Frage, warum Diplomatie inzwischen fast als Verdachtsmoment gilt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Diplomatie-statt-Aufruestung-Was-Deutschland-falsch-macht-11292670.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Papst stellt sich gegen Krieg: &raquo;Man darf Aufr&uuml;stung nicht &rsaquo;Verteidigung&lsaquo; nennen&laquo;<\/strong><br>\nVor Studierenden hat Papst Leo XIV. eine &raquo;Vergiftung der Zukunft&laquo; durch Kriege angeprangert. Dadurch k&ouml;nnte auch sein Streit mit US-Pr&auml;sident Trump erneut eskalieren.<br>\nPapst Leo XIV. hat den weltweiten Anstieg der Milit&auml;rausgaben verurteilt. &raquo;Man darf eine Aufr&uuml;stung, die Spannungen und Unsicherheit vergr&ouml;&szlig;ert, Investitionen in Bildung und Gesundheit schm&auml;lert, das Vertrauen in die Diplomatie widerlegt und Eliten bereichert, denen das Gemeinwohl gleichg&uuml;ltig ist, nicht &rsaquo;Verteidigung&lsaquo; nennen&laquo;, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche bei einem Besuch in der Sapienza-Universit&auml;t in Rom.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/man-darf-aufruestung-nicht-verteidigung-nennen-a-b4fc5fda-8485-4a05-b14e-dd5f46ed5bbd\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Pressesprecherin des Au&szlig;enministeriums Russlands Maria Sacharowa zur ersten in der j&uuml;ngsten Geschichte Deutschlands Gesamtkonzeption der milit&auml;rischen Verteidigung<\/strong><br>\nVor kurzem wurde erstmals in der j&uuml;ngsten Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eine &bdquo;Gesamtkonzeption der milit&auml;rischen Verteidigung&ldquo; des Landes vorgestellt.<br>\nWir haben uns mit den Informationen vertraut gemacht, die &ouml;ffentlich zug&auml;nglich waren. Im Mittelpunkt steht das Ziel, die Bundeswehr zur st&auml;rksten Armee Europas auszubauen. Insgesamt wird geplant, die Zahl der Milit&auml;rangeh&ouml;rigen auf 460 Tausend Menschen zu erh&ouml;hen. Ein gro&szlig; angelegtes Programm der Umr&uuml;stung wurde eingeleitet. Die R&uuml;stungsindustrie wird mit Geld vollgepumpt. Leider scheint man in Berlin in den vergangenen 300 Jahren nichts dazugelernt zu haben. Die F&uuml;hrung in Berlin wechselt zwar, doch Russland bleibt weiterhin die zentrale und offenbar einzige Bedrohung. Zum Hauptziel wird erkl&auml;rt, unserem Land eine strategische Niederlage zuzuf&uuml;gen. Auch die Argumentationsmuster sind altbekannt: Russland bedrohe Europa und werde es angeblich in naher Zukunft unbedingt angreifen. &Uuml;ber 30 Jahre hinweg haben wir sie dazu aufgerufen, gemeinsam ein einheitliches Sicherheitssystem vom Atlantik bis zum Ural oder beispielsweise von Lissabon bis Wladiwostok aufzubauen. Wir haben uns f&uuml;r einen gemeinsamen wirtschaftlichen, humanit&auml;ren und kulturellen Raum eingesetzt. Unsere Aufrufe blieben jedoch ohne Antwort. Viel einfacher war es stattdessen, Russland zu beschuldigen und bedrohen sowie L&uuml;genm&auml;rchen zu verbreiten. All dies liegt daran, dass unser Land eine souver&auml;ne Innen- und Au&szlig;enpolitik verfolgt, die historische Erinnerung pflegt und den Wunsch hat, freundschaftliche Beziehungen zu pflegen, ohne dabei schwierige Kapitel der Geschichte zu vergessen. Ziel ist es nicht, die Vergangenheit die Zukunft bestimmen zu lassen, sondern gemeinsam daf&uuml;r zu sorgen, dass sich die Fehler, die uns allen so teuer zu stehen gekommen sind, nicht wiederholen.  In Berlin scheint man offenbar vergessen zu haben, wohin die Anstachelung von Hass gegen Russen und Russland unter dem Vorwand einer angeblich von unserem Land ausgehenden Bedrohung bereits einmal gef&uuml;hrt hat. Uns hingegen sind die Lehren der Geschichte wohl bewusst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/RusBotschaft\/status\/2054503897490763964\">Twitter\/X<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marcus Kl&ouml;ckner:<\/strong> Interessant, diese Stellungnahme.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>T&ouml;dliches Gesch&auml;ft: Ukraine als Testgel&auml;nde f&uuml;r Silicon Valleys milit&auml;rische KI<\/strong><br>\nAls der ukrainische Pr&auml;sident Wladimir Selenskij sein Land als Testgel&auml;nde f&uuml;r westliche Waffen anbot, sprach er nicht nur mit Boeing und Lockheed Martin: Er &uuml;bergab die Souver&auml;nit&auml;t der Ukraine praktisch dem Silicon Valley.<br>\nKurz nach Beginn des Konflikts mit Russland im Jahr 2022 wandten sich Selenskij und seine engsten Mitarbeiter mit einer Bitte um Waffenlieferungen und einem &uuml;berzeugenden Angebot an den Westen: Sollten westliche Politiker und Geldgeber z&ouml;gern, ihre zerst&ouml;rerischsten Waffen abzugeben, so k&ouml;nnten sie vielleicht durch die M&ouml;glichkeit, diese Waffen auf einem realen Schlachtfeld zu testen, umgestimmt werden. (&hellip;)<br>\nPalantir-CEO Alex Karp hatte die Chance zur Zusammenarbeit bereits ergriffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/europa\/279143-toedliches-geschaeft-ukraine-als-testgelaende\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kiews Kanzler<\/strong><br>\nFriedrich Merz ist der beste Bundeskanzler, den es je gab &mdash; aus der Sicht ukrainischer Interessen.<br>\nDas Amt des Bundeskanzlers ist sicherlich kein stressfreies und auch keines, in dem man ausschlie&szlig;lich Lob und Best&auml;tigung erf&auml;hrt. Friedrich Merz jedoch scheint mit den B&uuml;rden, die seine Funktion mit sich bringt, &uuml;berdurchschnittlich gro&szlig;e Schwierigkeiten zu haben. Denn er werde, so empfindet er es selbst, auch &uuml;berdurchschnittlich viel angefeindet. Ob das stimmt, sei einmal dahingestellt und sollte nicht den Fokus zugunsten von Merz verschieben. Schlie&szlig;lich ist er derjenige, der Entscheidungen trifft, mit denen die Bev&ouml;lkerung leben, die sie im Zweifelsfall auch ertragen muss. Und hier f&auml;llt die Bilanz von Merz eher schwach aus. Es sei denn nat&uuml;rlich, man urteilt aus der Perspektive der ukrainischen Regierung. Dann h&auml;lt man ihn wahrscheinlich f&uuml;r den besten Kanzler aller Zeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/kiews-kanzler\">Manova<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wo sind die Beseelten, die dem Frieden der Welt dienen? Gastbeitrag von Klaus Kenke<\/strong><br>\nBoris Pistorius will uns Deutsche darauf vorbereiten, wieder einen Krieg f&uuml;hren zu k&ouml;nnen. Er folgt den Zurufen des selbsternannten Heilandes aus dem Oval Office, der erst 2% und nun 5% des BIP j&auml;hrlich fordert f&uuml;r Panzer und Bomben. Um diese unvorstellbar hohe Summe des Volksverm&ouml;gens in totes Kapital zu stecken, sollen die Deutschen l&auml;nger arbeiten und das soziale Netz wird immer l&ouml;chriger, durch die immer mehr durchfallen.<br>\nUnsere Pr&auml;ambel des Grundgesetzes spricht von &bdquo;beseelten&ldquo; Menschen, die dem Frieden der Welt dienen sollen. Wo sind sie geblieben?<br>\nMit gro&szlig;er H&auml;me berichten unsere sogenannten &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; &uuml;ber das Gedenken Russlands an den Sieg &uuml;ber das dunkle Deutschland am 9. Mai in Moskau. Der 8. Mai hingegen erscheint in den Medien nur als eine Randnotiz. Auch die Evangelische Kirche in Deutschland findet dazu kein Wort der Erinnerung. Sie scheint vergessen zu haben, mit welchem Eifer und religi&ouml;sem Wahn sie den Vernichtungsfeldzug gegen Russland begleitet hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/wo-sind-die-beseelten-die-dem-frieden-der-welt-dienen-gastbeitrag-von-klaus-kenke\/\">Blog der Republik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Trump schie&szlig;t Milliarden-Arsenal im Iran-Krieg leer: 50 Prozent verbraucht &ndash; mit fatalen Folgen<\/strong><br>\nBesonders alarmierend ist der Verbrauch der Defensivsysteme. Die Vereinigten Staaten haben grob 50 Prozent ihres Bestands an Patriot-PAC-3-Abfangraketen eingesetzt &ndash; gesch&auml;tzt 1.060&ndash;1.430 Raketen aus den Vorkriegsbest&auml;nden. Diese Systeme sind hochleistungsf&auml;hig, k&ouml;nnen ballistische und sogar hypersonische Waffen abschie&szlig;en, kosten aber rund 4,2 Millionen US-Dollar pro Schuss. THAAD-Abfangraketen mit 12,7 Millionen US-Dollar pro St&uuml;ck wurden noch st&auml;rker dezimiert: Zwischen 53 und 80 Prozent der verf&uuml;gbaren Best&auml;nde, also grob 190&ndash;290 Raketen, wurden verschossen. (&hellip;)<br>\nNoch schwindelerregendere Kosten entstanden durch strategische Plattformen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/die-usa-haben-einen-grossteil-ihrer-modernen-waffen-gegen-den-iran-eingesetzt-das-laesst-sich-nicht-wiederholen-zr-94298187.html%20\">Merkur.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das liest sich so, als sei ein milit&auml;rischer Konflikt\/Krieg zwischen China und USA bereits beschlossene Sache. Oder weshalb sollen z.B. in Peking &bdquo;Glocken l&auml;uten&ldquo;, wenn eine teure Defensivwaffe abgefeuert wird? Der enorme Verbrauch im Krieg gegen den Iran k&ouml;nnte auch der Grund sein, weshalb keine Raketen nach Deutschland geliefert werden &ndash; sie sind kaum noch vorhanden oder\/und werden woanders gebraucht.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Geheimdienste widersprechen Trump: Iran soll noch 70 Prozent seiner Raketen besitzen &ndash; und damit l&auml;ngst nicht geschlagen sein<\/strong><br>\nDer US-Pr&auml;sident betont immer wieder, dass das Regime in Teheran milit&auml;risch weitgehend besiegt sei. Geheimdienste geben US-Medien zufolge eine ganz andere Einsch&auml;tzung. Der Republikaner tobt. [&hellip;]<br>\nUS-Medienberichten zufolge verf&uuml;gen die Mullahs noch immer &uuml;ber den Gro&szlig;teil ihrer Best&auml;nde an mobilen Abschussrampen und Raketen. Die &bdquo;New York Times&ldquo; berichtet &uuml;ber Erkenntnisse von US-Geheimdiensten, wonach das Regime im Iran noch etwa 70 Prozent seiner mobilen Abschussrampen sowie rund 70 Prozent des Raketenarsenals habe, das es vor dem Krieg hatte.<br>\nDieser Bestand umfasse sowohl ballistische Raketen, die andere Staaten in der Region ins Visier nehmen k&ouml;nnen, als auch einen kleineren Vorrat an Marschflugk&ouml;rpern, die gegen Ziele mit k&uuml;rzerer Reichweite an Land oder auf See eingesetzt werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/geheimdienste-widersprechen-trump-iran-soll-noch-70-prozent-seiner-raketen-besitzen--und-damit-langst-nicht-geschlagen-sein-15590719.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Wer internationale Gerichte zitiert, gilt als Israel-Feind&ldquo; &ndash; im Gespr&auml;ch mit Kristin Helberg<\/strong><br>\nDer Diskurs zu Israel-Pal&auml;stina sei in Deutschland so verrutscht, dass Analysten als &bdquo;Hamas-Versteher&ldquo; diskreditiert w&uuml;rden, erkl&auml;rt Kristin Helberg. Die Journalistin und Westasien-Expertin sieht sich aktuell erneut medialen Angriffen ausgesetzt. Im Gespr&auml;ch mit etos.media-Redakteur Jakob Reimann spricht sie &uuml;ber die von ihr mitgegr&uuml;ndete Initiative Zeit zu reden, verengte Debattenr&auml;ume, die Rolle der deutschen Staatsr&auml;son und die Strategien hinter der Diffamierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/wer-internationale-gerichte-zitiert-gilt-als-israel-feind-im-gespraech-mit-kristin-helberg\/\">etos.media<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Meinungsfreiheit in Deutschland: Ein gef&auml;hrlicher Gesetzentwurf<\/strong><br>\nHessen will es strafbar machen, das Existenzrecht Israels zu leugnen. Dabei ist schon die Behauptung, Staaten h&auml;tten ein Existenzrecht, sehr fragw&uuml;rdig.<br>\nDie Sicherheit Israels zur deutschen Staatsr&auml;son zu erkl&auml;ren, wie es Angela Merkel als Bundeskanzlerin getan hat, ist das eine: Das ist ein politisches Postulat, das man auf unterschiedliche Weise auslegen kann. Es ist etwas v&ouml;llig anderes, Israels &bdquo;Existenzrecht&ldquo; au&szlig;erhalb jeder Debatte stellen und jeden bestrafen zu wollen, der dazu eine andere Meinung hat. Genau das aber will die hessische Landesregierung mit einem Gesetzentwurf, f&uuml;r den sie im Bundesrat jetzt eine Mehrheit sucht.<br>\nHatte die Sowjetunion ein Existenzrecht? Oder die DDR? Nein, denn im V&ouml;lkerrecht gibt es kein &bdquo;Existenzrecht&ldquo;, das Staaten eine Bestandsgarantie einr&auml;umt. Grenzen k&ouml;nnen sich &auml;ndern, Staaten verschwinden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Meinungsfreiheit-in-Deutschland\/!6177518\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Revolte der Verlassenen &ndash; &bdquo;Reform UK&ldquo; ist mehr als Protest &ndash; und &bdquo;Labour&ldquo; hat seine historische Aufgabe verloren<\/strong><br>\nDer britische Wahlschock ist kein Betriebsunfall, keine &uuml;bliche Zwischenwahlstrafe und keine blo&szlig;e Laune eines missmutigen Elektorats. In England, Wales und Schottland zeigt sich der Zerfall einer alten politischen Ordnung. Labour verliert jene Milieus, f&uuml;r die die Partei einst gegr&uuml;ndet wurde. Die Konservativen zahlen f&uuml;r Jahre der Anpassung und verwalteter Prinzipienlosigkeit. Die Gr&uuml;nen inszenieren Revolte, bleiben aber vielfach Partei urbaner Milieus. Die Gruppierung &bdquo;Reform UK&ldquo; wird zum Gef&auml;&szlig; eines Zorns, der l&auml;ngst nicht mehr nur gegen einzelne Politiker gerichtet ist. Es geht um eine Klasse von B&uuml;rgern, die arbeitet, zahlt, schweigt, sich belehren l&auml;sst &ndash; und nun politisch k&uuml;ndigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-revolte-der-verlassenen-reform-uk-ist-mehr-als-protest-und-labour-hat-seine-historische-aufgabe-verloren\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Sturm gegen Starmer<\/strong><br>\nDer Aufstand gegen Premierminister Keir Starmer in den eigenen Reihen, in der Labour-Partei und sogar in der Labour-Parlamentsfraktion schwoll im Laufe des Montags dieser Woche immer mehr an. Bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe von UZ am Dienstag verweigerte Starmer aber seinen R&uuml;cktritt. Labour hatte am Donnerstag zuvor bei Wahlen eine drastische, vielleicht wirklich historische Niederlage hinnehmen m&uuml;ssen. Bei den Kommunalwahlen etwa, die in Teilen Englands durchgef&uuml;hrt worden waren, hatte die Partei fast 1.500 Mandate verloren und nur etwas mehr als 1.000 behalten k&ouml;nnen; schon das war ein schwerer Schock. Fast noch schwerer wog aber, dass gleichzeitig die ultrarechte Partei &bdquo;Reform UK&ldquo; von Nigel Farage knapp 1.500 Mandate hatte erringen k&ouml;nnen; sie ist jetzt mit Abstand st&auml;rkste Kraft. Hohe Zugewinne haben zudem die Gr&uuml;nen erzielt, w&auml;hrend die Konservativen massiv verloren hatten, wenn auch mit 40 Prozent nicht ganz so krass wie Labour.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/sturm-gegen-starmer-4814401\/\">unsere zeit<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Die Lehre aus London. Gastbeitrag von Axel Fersen<\/strong><br>\nWarum Sozialdemokraten am Krieg zerbrechen, nicht am Markt &mdash; und wie Labour zwischen Aufr&uuml;stung, Trump-Z&ouml;llen und Sozialk&uuml;rzungen zerrieben wird, w&auml;hrend das ganze Modell europ&auml;ischer Sozialdemokratie auf dem Pr&uuml;fstand steht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/die-lehre-aus-london-gastbeitrag-von-axel-fersen\/\">Blog der Republik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>DGB-Rede von Merz: Der neue Roman Herzog?<\/strong><br>\nFriedrich Merz j&uuml;ngste Rede vor dem DGB-Bundeskongress erinnert an die Ruck-Rede des Ex-Bundespr&auml;sidenten. Pr&auml;sentiert der Bundeskanzler zeitlose Wahrheiten der Angebots&ouml;konomik?<br>\nEs kommt nicht von ungef&auml;hr, dass Bundeskanzler Friedrich Merz von manchen in &ldquo;Auftreten und Habitus&rdquo; als Mann der 90er-Jahre wahrgenommen wird, wie es etwa der Politologe Stefan Marschall herausstellt. Begriffe wie &ldquo;Leitkultur&rdquo; finden sich seit der &Auml;gide Merz im CDU-Grundsatzprogramm wieder, die Gr&uuml;nen erkl&auml;rt er zum &ldquo;Hauptgegner&rdquo; der Union. &ldquo;Work-Life-Balance&rdquo; und &ldquo;Vier-Tage-Woche&rdquo; seien nicht geeignet, um den &ldquo;Wohlstand dieses Landes&rdquo; zu erhalten. Seine kulturalistischen Warnungen vor &ldquo;kleinen Paschas&rdquo; und &ldquo;Sozialtourismus&rdquo; erinnern an die politische Kommunikation von vor 30 Jahren &ndash; eine Zeit, in der Politiker st&auml;rker mit provokanten Schlagworten arbeiteten, statt sprachlich kontrolliert zu wirken.<br>\nFlashbacks an die sp&auml;ten 90er-Jahre sollten dem ein oder anderen auch Merz j&uuml;ngste Rede vorm DGB-Bundeskongress gegeben haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/172026\/dgb-rede-von-merz-der-neue-roman-herzog\/\">Makroskop<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Merz beim DGB: Beide ganz woanders<\/strong><br>\nAlso, da ist ein Land, in dem gerade alles f&uuml;r Panzer und Granaten geopfert wird und dessen Politik bei jedem zweiten Satz mitten im Krieg zu stehen scheint, w&auml;hrend US-Abenteuer gerade eine Wirtschaftskatastrophe anr&uuml;hren. Kanzler und DGB tun beide so, als w&auml;re nichts. (&hellip;)<br>\nBei der Kritik an der Aufr&uuml;stung bleibt der DGB sehr vorsichtig und r&uuml;gt nur. W&auml;hrend Infrastruktur und Klimaneutralit&auml;t (!) zu kurz k&auml;men, &ldquo;steht f&uuml;r Verteidigungsausgaben oberhalb von einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts ein potenziell unbegrenzter Verschuldungsspielraum zur Verf&uuml;gung. [&hellip;] Ausgaben f&uuml;r Verteidigung d&uuml;rfen die notwendigen Ausgaben f&uuml;r die sozial- und klimagerechte Modernisierung und die soziale Sicherung nicht verdr&auml;ngen&rdquo;.<br>\nWas Merz dann gewisserma&szlig;en mit der Weltlage kontert: &ldquo;Wir sehen geo&ouml;konomische Umw&auml;lzungen, die auf aufgestaute strukturelle Probleme sto&szlig;en. Zusammen ergibt das einen Handlungsdruck, der wohl seit Jahrzehnten f&uuml;r Politik, Gesellschaft und Unternehmen nicht mehr so gro&szlig; war wie gegenw&auml;rtig.&rdquo;<br>\nJa &hellip; das kommt einem ein wenig vor wie Gerhard Schr&ouml;ders Predigten vor der Einf&uuml;hrung der Agenda 2010, damals vor &uuml;ber zwanzig Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/279917-merz-beim-dgb-beide-ganz\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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