{"id":150561,"date":"2026-05-18T08:19:25","date_gmt":"2026-05-18T06:19:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150561"},"modified":"2026-05-18T08:19:25","modified_gmt":"2026-05-18T06:19:25","slug":"hinweise-des-tages-5097","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150561","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150561#h01\">General Breuer und der Krieg gegen Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150561#h02\">Die &Ouml;ffnung der Stra&szlig;e von Hormuz (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150561#h03\">R&uuml;stung: Schuldenfalle oder Chance f&uuml;r die Wirtschaft?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150561#h04\">Entkernen, Umfunktionieren und (feindlich) &Uuml;bernehmen &ndash; Warum die heutige Bundesrepublik Deutschland (so gut wie) nichts mehr mit der &sbquo;Bonner Republik&lsquo; zu tun hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150561#h05\">Resilienz der Demokratie: Warum der Kanzler einen v&ouml;llig anderen Umgang mit dem Bundesrat braucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150561#h06\">Ausweitung des Achtstundentages: Der SPD ist nicht mehr zu helfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150561#h07\">Buhrufe und Pfiffe bei Friedrich Merz&rsquo; Auftritt auf dem Katholikentag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150561#h08\">Hohe Armut, schlechte Bildung: Kindeswohl in Deutschland nur mangelhaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150561#h09\">Wir sind alle Do&#287;ru!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150561#h10\">Das Gerede &uuml;ber eine europ&auml;ische Atomstreitkraft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150561#h11\">US-Milit&auml;rpr&auml;senz: Ein regionaler Wirtschaftsfaktor?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150561#h12\">Ein Land steht stramm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150561#h13\">Umlage kostet Milliarden: Kabinett bringt Bau neuer Gaskraftwerke auf den Weg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150561#h14\">Wegen hoher Energiepreise: Chemie-, Papier- und Metallindustrie fahren Produktion zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150561#h15\">Pflegende und &Auml;rzte aus dem Ausland: Nur auf Kosten der Armen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150561#h16\">Palantir stirbt langsam<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150561#h17\">Von der Leyen kommt eigenen Fachleuten zuvor und will Social-Media-Verbot<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>General Breuer und der Krieg gegen Russland<\/strong><br>\n2029 m&uuml;sse man &ldquo;fertig&rdquo; sein, das meinte auch Carsten Breuer, Generalinspekteur der Bundeswehr, auf dem Katholikentag in W&uuml;rzburg.<br>\n&ldquo;2029, das hei&szlig;t nicht f&uuml;r mich, dass dort ein Angriff stattfinden wird, aber wir k&ouml;nnen sehr klar durch unsere Analysten, sowohl national als auch international, k&ouml;nnen wir ablesen, dass Russland sich darauf vorbereitet, einen gro&szlig; angelegten, einen gro&szlig;ma&szlig;st&auml;blichen Krieg gegen den Westen f&uuml;hren zu k&ouml;nnen. Ich sage nicht, dass sie es tun werden, aber sie k&ouml;nnen es.&rdquo; (&hellip;)<br>\nUn&uuml;bersehbar gibt es aber keinerlei Diplomatie mehr, nicht innerhalb der EU. Die m&uuml;sste ohnehin, nach einer Reihe grober Betrugsman&ouml;ver (Steinmeier in Kiew 2014, Merkel und Hollande mit den Minsker Vereinbarungen und zu guter Letzt die Sabotage der Verhandlungen in Istanbul im April 2022), ganz von unten anfangen, um wieder Vertrauen zu schaffen.<br>\nDas in Russland aus gutem Grund eben nicht mehr gegeben ist. Stattdessen wird ein Wahn kultiviert, der nach innen so zerst&ouml;rerisch ist wie nach au&szlig;en &ndash; denn was will Breuer da eigentlich verteidigen, wenn von Jahr zu Jahr das Land weiter ruiniert wird, auch, um die R&uuml;stungskonzerne zu m&auml;sten?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/280265-general-breuer-und-krieg-gegen\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Russischer Angriff 2029 &ndash; oder fr&uuml;her<\/strong><br>\nDer Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, rechnet damit, dass Russland sp&auml;testens 2029 die Nato milit&auml;risch testen k&ouml;nnte. &ldquo;Die verschiedenen Indikatoren &ndash; Aufr&uuml;stung, Personalaufbau, wirtschaftliche und politische Entwicklungen &ndash; laufen auf einen Punkt zu: 2029. K&ouml;nnte es fr&uuml;her passieren? Ja&rdquo;, sagte Breuer in einem gemeinsamen Interview mit seinem britischen Amtskollegen Air Chief Marshal Sir Richard Knighton der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo;.<br>\nAngesichts von Truppenabz&uuml;gen und widerspr&uuml;chlichen Signalen aus Washington betonten beide Milit&auml;rs den Zusammenhalt der Nato. &ldquo;Unser Problem ist in Moskau und nirgendwo anders&rdquo;, sagte Breuer. Deutschland brauche deshalb bereits heute eine sogenannte &ldquo;Fight-Tonight-F&auml;higkeit&rdquo; &ndash; also Streitkr&auml;fte, die sofort einsatzbereit seien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/militaer-verteidigung\/id_101255206\/russland-generalinspekteur-warnt-vor-putins-angriff-ab-2029-oder-frueher.html\">t-online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bis auf den Umgang mit europ&auml;ischen Atomwaffen klingt das nicht gerade vern&uuml;nftig, sondern angepasst an das politische Streben nach Kriegst&uuml;chtigkeit. So sollen &Auml;ngste vor den Russen gesch&uuml;rt werden.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Sie kommen &mdash; wieder einmal<\/strong><br>\nAm 9. Mai 2026 feierte man in Russland den Sieg der Roten Armee &uuml;ber den Faschismus &mdash; deutsche Offizielle blieben der Feier fern, sie r&uuml;sten das Land f&uuml;r die Revanche auf.<br>\nWenn die Russen etwas beherrschen &mdash; au&szlig;er Bortschtsch-Suppe kochen und Matrjoschka-P&uuml;ppchen ineinander schachteln &mdash;, dann ist es dies: Russen kommen. Immer wieder haben sie das in der Geschichte unter Beweis gestellt, etwa bei ihren Angriffen auf Frankreich 1812 oder auf Nazideutschland 1941. Wen w&uuml;rde es insofern wundern, wenn sie diesen beiden aggressiven Akten bald einen dritten folgen lassen w&uuml;rden: gegen das Deutschland des kriegst&uuml;chtigen Kanzlers Friedrich Merz. Nur unverbesserliche Russlandversteher erheben Einw&auml;nde gegen dieses Geschichtsbild.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/sie-kommen-wieder-einmal\">Wolf Wetzel auf Manova<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Wie gro&szlig; ist die Gefahr f&uuml;r die NATO? Experte h&auml;lt Russland-Angriff f&uuml;r unwahrscheinlich<\/strong><br>\nDas deutsche Bild beruhe nicht selten auf Fehlwahrnehmungen oder Mythen, so Uhl. &bdquo;Dies f&uuml;hrt zu einer &Uuml;bersch&auml;tzung der russischen F&auml;higkeiten und birgt die Gefahr, in eine fatale R&uuml;stungsspirale zu geraten, die der NATO keine Vorteile in der Auseinandersetzung mit Russland bringt.&ldquo; Kremlchef Wladimir Putin versuche zwar, mit Waffenschauen und Raketentests, den Eindruck einer vermeintlichen St&auml;rke russischer R&uuml;stungsindustrie zu erzeugen. &bdquo;Doch nichts ist weiter von der Realit&auml;t entfernt&ldquo;, betont Uhl in seinem Buch. (&hellip;)<br>\nAussagen von Sicherheitsexperten, dass Russland schon 2029 oder sogar 2028 ein NATO-Land &uuml;berfallen k&ouml;nne, h&auml;lt Uhl daher f&uuml;r nicht realistisch. Zur Abschreckung Russlands empfiehlt er etwa weitreichende Pr&auml;zisionswaffen wie Raketen und Weiterentwicklungen des Taurus-Marschflugk&ouml;rpers. Sie k&ouml;nnten dann im Fall der F&auml;lle &bdquo;zielgenau russische Milit&auml;rbasen, Flugpl&auml;tze, Depots und Kommandobunker vernichten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/russland-experte-erwartet-keinen-raschen-angriff-gegen-nato-zr-94310228.html\">Merkur<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.S.:<\/strong> Der Experte h&auml;lt zwar einen Angriff Russlands f&uuml;r unwahrscheinlich, aber trotzdem empfiehlt er auf Abschreckung zu setzen. Die Aufr&uuml;stung wird wohl als alternativlos angesehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die &Ouml;ffnung der Stra&szlig;e von Hormuz (II)<\/strong><br>\nDie Bundesregierung stellt &uuml;ber die zwei bereits zugesagten Kriegsschiffe hinaus weitere R&uuml;stungsg&uuml;ter und Spezialtrupps f&uuml;r den geplanten europ&auml;ischen Milit&auml;reinsatz in der Stra&szlig;e von Hormuz bereit. Wie Verteidigungsminister Boris Pistorius Ende vergangener Woche mitteilte, sollen unter anderem Spezialkr&auml;fte des Seebataillons in die Meerenge vor der iranischen K&uuml;ste entsandt werden. Sie sollen helfen, zivile Schiffe gegen etwaige iranische Angriffe zu sch&uuml;tzen. Zudem will Berlin eine gr&ouml;&szlig;ere Zahl von Offizieren in die Leitungsst&auml;be des bislang von Gro&szlig;britannien und Frankreich gef&uuml;hrten Einsatzes entsenden; dies erh&ouml;ht den deutschen Einfluss auf die Operation. Diese steht dem Plan Teherans diametral entgegen, sich die Kontrolle &uuml;ber die Stra&szlig;e von Hormuz zu sichern. Dazu hat die iranische Regierung vor knapp zwei Wochen eine neue Beh&ouml;rde gegr&uuml;ndet, die Persian Gulf Strait Authority (PGSA). Berichten zufolge konnten inzwischen eine Reihe von Handelsschiffen aus neutralen oder Iran nahestehenden L&auml;ndern die Stra&szlig;e von Hormuz durchfahren. Allerdings werden gegen das iranische Vorgehen international Proteste laut &ndash; nicht zuletzt in Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10405\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>R&uuml;stung: Schuldenfalle oder Chance f&uuml;r die Wirtschaft?<\/strong><br>\nGeopolitische Krisen, Nato-Ziele: Deutschland muss mehr Geld f&uuml;r Verteidigung ausgeben. Wie stark die deutsche Wirtschaft und R&uuml;stungsindustrie davon profitieren.<br>\nDie geopolitische Lage zwingt auch Deutschland, mehr Geld f&uuml;r Verteidigung auszugeben. Als Nato-Partner ist Deutschland au&szlig;erdem verpflichtet, bis 2035 insgesamt f&uuml;nf Prozent des Bruttoinlandsprodukts f&uuml;r Verteidigung auszugeben: 3,5 Prozent f&uuml;r Kernverteidigung und 1,5 Prozent f&uuml;r Infrastruktur und Sicherheit. (&hellip;)<br>\n2026 sieht der Bundeshaushalt bereits 108,2 Milliarden Euro f&uuml;r R&uuml;stungsausgaben vor. Bis 2029 soll diese Summe auf rund 152 Milliarden Euro ansteigen. Das Geld wird durch Steuern, aber auch durch neue Schulden finanziert. Die Schuldenbremse ist f&uuml;r Verteidigungsausgaben ausgesetzt. &Ouml;konomen warnen deswegen vor einer wachsenden Staatsverschuldung. (&hellip;)<br>\nDie Hans-B&ouml;ckler-Stiftung hat versucht, bis ins Jahr 2050 zu simulieren, wie nachhaltig R&uuml;stungsausgaben sind. Dabei kommt die Studie zu dem Schluss, dass Investitionen in die Verteidigung das langfristige Wirtschaftswachstum &ldquo;nur wenig&rdquo; verst&auml;rkten.<br>\nEine Studie der Universit&auml;t Mannheim zeigt ebenfalls, dass die geplante Erh&ouml;hung der deutschen Milit&auml;rausgaben deutlich weniger zur wirtschaftlichen Entwicklung beitragen k&ouml;nne als vielfach behauptet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/wirtschaft\/militaer-verteidigungsausgaben-deutschland-schulden-100.html\">ZDF heute<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Allein, dass versucht wird, neben der angeblichen Bedrohung durch Putin\/Russland als zweite Begr&uuml;ndung f&uuml;r die massive Aufr&uuml;stung das Wirtschaftswachstum heranzuziehen, zeigt, auf welch wackeligen Beinen *beide* Begr&uuml;ndungen stehen. Denn wenn es wirklich verteidigungspolitisch notwendig w&auml;re aufzur&uuml;sten, dann w&auml;ren die eventuellen negativen wirtschaftlichen Folgen zwar bedauerlich, aber unumg&auml;nglich; und wenn Aufr&uuml;stung wirklich so toll f&uuml;r das Wirtschaftswachstum w&auml;re, dann br&auml;uchte man keine &auml;u&szlig;ere Bedrohung als Begr&uuml;ndung. So sollen zwei wackelige Behauptungen, die beide falsch sind, sich gegenseitig st&uuml;tzen und vor dem Umfallen bewahren &ndash; und beide Behauptungen (&ldquo;notwendig&rdquo; und &ldquo;Wirtschaftswachstum&rdquo;) sind falsch. So ist es eine Mixtur aus Propaganda einer Bedrohungslage, um zunehmend autorit&auml;r durchregieren zu k&ouml;nnen, Lobby-Politik zugunsten des Milit&auml;risch-Industriellen Komplexes und dem verzweifelten Versuch, angesichts der eigenen wirtschaftspolitischen Inkompetenz irgendwie mit viel zu hohem Aufwand wenigstens ein bisschen Wirtschaftswachstum f&uuml;r das Publikum (das Wahlvolk) zu erzeugen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Entkernen, Umfunktionieren und (feindlich) &Uuml;bernehmen &ndash; Warum die heutige Bundesrepublik Deutschland (so gut wie) nichts mehr mit der &sbquo;Bonner Republik&lsquo; zu tun hat<\/strong><br>\nDie wiedervereinte Bundesrepublik Deutschland hat mit dem Land gleichen Namens, das zwischen 1949 und 1990 existierte, nur noch den Namen gemeinsam. Auf den ersten Blick f&auml;llt das allerdings nicht auf. Weil die Fassaden noch stehen. Die heutige Bundesrepublik ist nichts Anderes als ein komplett entkernter Altbau.<br>\nIch habe lange gebraucht, bis es mir langsam d&auml;mmerte. Und auch jetzt tue ich mich immer noch schwer, mental und &ndash; vor allem! &ndash; gef&uuml;hlsm&auml;&szlig;ig in der neuen Realit&auml;t, in der ich mich eher tastend voranbewege, anzukommen. Aber im Millimetertempo wird mir immer deutlicher, dass dieses Land, das sich nach wie vor &bdquo;Bundesrepublik Deutschland&ldquo; nennt, mit dem Land gleichen Namens, in dem ich die H&auml;lfte meines Lebens &ndash; von 1954 bis 1990 &ndash; verbracht habe, kaum noch identisch ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/entkernen-umfunktionieren-und-feindlich-uebernehmen-warum-die-heutige-bundesrepublik-deutschland-so-gut-wie-nichts-mehr-mit-der-bonner-republik-zu-tun-hat\/\">Leo Ensel auf Globalbridge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.H.:<\/strong> Ich bin Jahrgang 1970, aber ich teile die Schlussfolgerung von Herrn Leo Ensel &ndash; die heutige BRD ist ein v&ouml;llig anderes Land als das alte Land BRD, die Bonner Republik, in der ich, wie Herr Ensel, vor der Wiedervereinigung mit der DDR, lebte. &Uuml;brigens die st&auml;ndige Rumreiterei auf der Geschichte der untergegangenen DDR, w&auml;hrend die parallele Geschichtsepoche der alten l&auml;ngst vergessenen Bonner Republik vergessen gemacht wird, erkl&auml;rt sich mir, nach dem aufschlussreichen Text von Herrn Ensel, ganz von selbst. Wie schon gesagt, ich bin eine etwas j&uuml;ngere Generation als Herr Ensel, aber auch ich denke, dass die alte Bonner Republik so gar nicht identisch mit dem ist, was man folgerichtig heutzutage &ldquo;Berliner Republik&rdquo; nennen k&ouml;nnte &ndash; samt R&uuml;ckkehr des alten, l&auml;ngst vergessenen, ehemals rein preu&szlig;ischen, Militarismus.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Resilienz der Demokratie: Warum der Kanzler einen v&ouml;llig anderen Umgang mit dem Bundesrat braucht<\/strong><br>\nFriedrich Merz st&ouml;&szlig;t mit seinem Kurs im Bundesrat auf Widerstand. L&auml;nder kritisieren mangelnde Einbindung und warnen vor strukturellen Problemen im F&ouml;deralismus. Zugleich gewinnt der Bundesrat f&uuml;r die Stabilit&auml;t der Demokratie stetig an Bedeutung. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r den Ex-MP ist eine dramatische Schieflage entstanden. Und die wird verst&auml;rkt durch die in Berlin befeuerte Behauptung, die L&auml;nder seien vor allem anstrengend und egoistisch. Der Chef einer gr&ouml;&szlig;eren Staatskanzlei h&auml;lt dem entgegen, gerade Merz und seiner Koalition w&uuml;rde es helfen, wenn nach Entscheidungen der Regierung aus den Landeshauptst&auml;dten breite Unterst&uuml;tzung signalisiert w&uuml;rde. &bdquo;Ich kann nicht verstehen, warum der Kanzler das nicht als zwingende Voraussetzung f&uuml;r eine bessere Stimmung im Land erkennt&ldquo;, sagte er Table.Briefings. Voraussetzung daf&uuml;r sei, dass Merz die L&auml;nder in die Entscheidungen einbinde, statt sie vor vollendete Tatsachen zu stellen. Das sei aufwendig und anstrengend. Aber wenn man danach an einem Strang ziehe, schaffe man ein ungleich gr&ouml;&szlig;eres Vertrauen in die Beschl&uuml;sse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/table.media\/berlin\/talk-of-the-town\/resilienz-der-demokratie-warum-der-kanzler-einen-voellig-anderen-umgang-mit-dem-bundesrat-braucht\">Berlin.Table<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ausweitung des Achtstundentages: Der SPD ist nicht mehr zu helfen<\/strong><br>\nDie Sozialdemokraten sind bereit, die gr&ouml;&szlig;te Errungenschaft der Arbeiterbewegung aufzugeben: den Achtstundentag. Koalitionszw&auml;nge? Unglaubw&uuml;rdig. [&hellip;]<br>\nDer Auftritt von B&auml;rbel Bas auf dem DGB-Kongress in der zur&uuml;ckliegenden Woche zeigte wieder eindr&uuml;cklich das Talent der SPD, sich selbst zu zerlegen. Die Arbeitsministerin sagte: &bdquo;Wenn es nach der SPD und auch mir pers&ouml;nlich geht, w&uuml;rden wir das Thema Arbeitszeit gar nicht erst anfassen.&ldquo; Und dann: &bdquo;Aber es steht im Koalitionsvertrag.&ldquo;<br>\nDie SPD-Vorsitzende als beflissene Staatsnotarin, die kleinlich dar&uuml;ber wacht, dass die Punkte des Koalitionsvertrags auch ordentlich abgearbeitet werden. Ein Koalitionsvertrag ist &uuml;brigens rechtlich gesehen kein verbindlicher Vertrag, sondern eine politische Absichtserkl&auml;rung, die nat&uuml;rlich im Laufe einer Legislaturperiode ge&auml;ndert werden kann.<br>\nSPD untersch&auml;tzt die Brisanz dieser Entscheidung<br>\nDa ist sie wieder, die SPD, die ja eigentlich f&uuml;r die &ndash; wie es bei ihr immer hei&szlig;t &ndash; hart arbeitenden Menschen da sein will, aber leider, leider wegen der vermeintlichen Sachzw&auml;nge einer Koalition das Gegenteil machen muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Ausweitung-des-Achtstundentages\/!6175552\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Buhrufe und Pfiffe bei Friedrich Merz&rsquo; Auftritt auf dem Katholikentag<\/strong><br>\nDer CDU-Politiker r&auml;umte dabei auch fehlende Fortschritte bei der L&ouml;sung politischer Probleme ein. Zur Demokratie geh&ouml;re zwar Streit, sagte der Bundeskanzler. Der Streit m&uuml;sse aber zu Ergebnissen f&uuml;hren. &raquo;Und vielleicht streiten wir im Augenblick zu viel und bringen zu wenig Ergebnisse&laquo;, sagte Merz mit Blick auf die schwarz-rote Koalition.<br>\nAuch in Bezug auf seinen pers&ouml;nlichen kommunikativen Stil zeigte Merz sich selbstkritisch. Der CDU-Chef sagte, er besch&auml;ftige sich mit immer gr&ouml;&szlig;erer Intensit&auml;t mit der Frage, woran es liege, dass es ihm offensichtlich nicht gelinge, die Menschen im Land hinreichend zu erreichen und zu &uuml;berzeugen.<br>\n&raquo;Ich wei&szlig;, dass ich in meiner Kommunikation etwas verbessern muss, damit diese Botschaft besser verstanden wird&laquo;, sagte Merz. Er versuche, den Menschen Zukunfts&auml;ngste zu nehmen, die weitverbreitet seien. Zudem wolle er versuchen, dem Land und der Bev&ouml;lkerung trotz gro&szlig;er Herausforderungen Optimismus zu geben, dass man es hinbekommen k&ouml;nne. Er m&uuml;sse aber noch mehr erkl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-05\/katholikentag-wuerzburg-friedrich-merz-klimaaktivisten-protest\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> BlackRock-Kanzler Merz kann oder will es nicht verstehen. Als seien sein Problem lediglich ein Kommunikationsproblem und seine Botschaft nicht verstanden worden. Das Problem: Der Inhalt seiner Botschaften richtet sich gegen gro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerung. Was soll am breiten Sozialabbau schwer verst&auml;ndlich sein? Dementsprechend sind die aktuellen Umfragewerte.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Politische Kernschmelze? 84 Prozent der Deutschen unzufrieden mit GroKo<\/strong><br>\nEin Jahr nach dem Amtsantritt der schwarz-roten Bundesregierung w&auml;chst bei einem Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung laut einer aktuellen Umfrage Sorge und Unzufriedenheit &uuml;ber deren Politik. In der vom Meinungsforschungsinstitut INSA w&ouml;chentlich f&uuml;r die Bild am Sonntag durchgef&uuml;hrte repr&auml;sentative Umfrage &auml;u&szlig;erten 84 Prozent der Befragten gro&szlig;e oder sehr gro&szlig;e Sorge um Deutschland aufgrund der Politik in Berlin. 64 Prozent der Befragten waren weiterhin der Ansicht, dass keine denkbare Koalition in der Lage ist, die Probleme im Land zu l&ouml;sen. Nur 11 Prozent machten sich demnach geringe Sorgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/inland\/280379-politische-kernschmelze-laut-umfrage-84\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hohe Armut, schlechte Bildung: Kindeswohl in Deutschland nur mangelhaft<\/strong><br>\nDeutschland belegt in einer internationalen Vergleichsstudie zum Wohlbefinden von Kindern nur Platz 25 von insgesamt 37 bewerteten L&auml;ndern. Damit liege Deutschland wie schon im vergangenen Jahr im unteren Mittelfeld und bleibe weit hinter seinen M&ouml;glichkeiten zur&uuml;ck, teilte das UN-Kinderhilfswerk in K&ouml;ln mit. (&hellip;)<br>\nIn diesem Jahr belegen die Niederlande, D&auml;nemark und Frankreich die ersten drei Pl&auml;tze. Aber auch in einigen L&auml;ndern mit deutlich geringerer Wirtschaftskraft wachsen Kinder demnach insgesamt unter besseren Bedingungen auf, so in Rum&auml;nien (Platz 9), Ungarn (Platz 10) und der Slowakei (Platz 19). Im Durchschnitt der untersuchten L&auml;nder lebt demnach fast jedes f&uuml;nfte Kind in Einkommensarmut. In Deutschland stagniere die Kinderarmutsquote seit Jahren bei hohen 15 Prozent, so Unicef. &bdquo;Alarmierend&ldquo; sei Deutschlands Abschneiden im Bereich Bildung: Nur 60 Prozent der 15-J&auml;hrigen erreichen demnach die Mindestkompetenz in Lesen und Mathematik. Damit liege Deutschland auf Platz 34 von 41 L&auml;ndern mit vergleichbaren Bildungsdaten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/deutschland-unterdurchschnittlich-bei-kinderwohl-das-sagt-eine-neue-studie-RUGIRU3MURFCPPJF6VGMTFUVXM.html\">RND<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wir sind alle Do&#287;ru!<\/strong><br>\nVom Schicksal einiger von der EU &bdquo;sanktionierter&ldquo; Journalisten sind alle bedroht, die es sich nicht verbieten lassen wollen, gedanklich gegen den Strom zu schwimmen.<br>\nWen das Establishment hasst, dem wird ein unfairer Prozess gemacht. Wen es sehr hasst &mdash; zum Beispiel weil er zur Verst&auml;ndigung mit Russen oder Pal&auml;stinensern aufruft &mdash;, der bekommt nicht einmal mehr das. Ohne Gerichtsverhandlung wird er unter dem Stichwort &bdquo;Sanktionen&ldquo; quasi im eigenen Land ausgeb&uuml;rgert. Autor Jens Fischer Rodrian hatte gehofft, dass er sich nach der Freilassung von Julian Assange k&uuml;nstlerisch nicht mehr mit derart bedr&uuml;ckenden Themen besch&auml;ftigen muss. Aber diese Hoffnung trog. Die faschistoide Neigung EU-Europas bleibt ein fruchtbarer Scho&szlig;. Die Journalisten H&uuml;seyin Do&#287;ru, Jaques Baud, Thomas R&ouml;per und Alina Lipp haben das zu sp&uuml;ren bekommen und wurden seitens f&uuml;hrender Instanzen der &bdquo;freien Welt&ldquo; existenzvernichtenden Schikanen ausgesetzt. Wenn sich der politische Horizont drastisch verd&uuml;stert, fliehen viele ins Privatleben oder verfallen in L&auml;hmung. Anders bei Jens Fischer Rodrian. Er schreibt in solchen F&auml;llen ein Lied und organisiert einen Musiksampler. Hier stellt er sein neues Werk &bdquo;Bist du Do&#287;ru?&ldquo; vor. Darin sing er: &bdquo;Sie sperren Menschen aus &mdash; Sie sperren Menschen ein. F&auml;ngt schon wieder an &mdash; Wer wird der n&auml;chste sein?&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/wir-sind-alle-dogru\">Jens Fischer Rodrian<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der Wind dreht: Selbst die taz verurteilt nun das EU-Sanktionsregime<\/strong><br>\nDie bevorzugt von Anh&auml;ngern der Gr&uuml;nen gelesene Tageszeitung taz war bisher eine stramme Verteidigerin der mittelalterlich anmutenden EU-Sanktionen gegen Publizisten wie H&uuml;seyin Dogru und Jacques Baud. Jetzt ist dort ein sehr kritischer Gastkommentar des Politikwissenschaftlers Ulrich Bausch erschienen. (&hellip;)<br>\nJetzt also, wenige Tage bevor sich der S&uuml;ndenfall der EU j&auml;hrt, bringt die taz einen kritischen Gastkommentar mit dem Titel: &bdquo;Skandal&ouml;se EU-Sanktionen f&uuml;r Journalisten&ldquo; und einer treffend-kritischen Charakterisierung im ersten Absatz:<br>\n&bdquo;Das Sanktionsregime der Europ&auml;ischen Union wurde als au&szlig;enpolitisches Instrument gegen feindliche Staaten geschaffen. Inzwischen richtet es sich auch gegen Einzelpersonen: gegen Autoren und Journalistinnen, die Israel kritisieren oder die westliche Ukrainepolitik infrage stellen. Die Eingriffe erfolgen ohne Anklage, ohne Anh&ouml;rung, ohne gerichtliches Verfahren. In einem Rechtsstaat ist das ein Skandal. Denn das Fundament eines Rechtsstaates ist die Gewaltenteilung und Rechtsprechung durch unabh&auml;ngige Gerichte.&ldquo;<br>\nWas ist da passiert in der Chefredaktion der taz? Haben die Chefredakteurinnen, die unter anderem vom Regierungssender Deutschlandfunk und vom besonders NATO-affinen Tagesspiegel kamen, einen sp&auml;ten Sinneswandel erlebt? Oder wissen Sie fr&uuml;her als andere, dass es mit dem Sanktionsregime f&uuml;r inl&auml;ndische Publizisten, das dem Ruf der EU und der ohnehin extrem unbeliebten Bundesregierung schadet, bald zu Ende geht? Wollen sie sich noch schnell auf die richtige Seite der Geschichte retten? Das w&auml;re sch&ouml;n.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/taz-baud-dogru\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das Gerede &uuml;ber eine europ&auml;ische Atomstreitkraft<\/strong><br>\nEs werden Legenden und Illusionen verbreitet. Man &uuml;bt sich in Selbstbetrug. Das gilt sowohl f&uuml;r atomare Massenvernichtungswaffen als auch f&uuml;r die sogenannte zivile Nutzung der nuklearen Technologie.<br>\nUnd es gilt weitgehend auch f&uuml;r die aufkommende Debatte dar&uuml;ber, ob Europa eine eigenst&auml;ndige, von den USA m&ouml;glichst unabh&auml;ngige Atomwaffenkapazit&auml;t aufbauen soll. Mit &laquo;Europa&raquo; sind die Mitglieder der EU und die europ&auml;ischen Nato-Mitglieder gemeint, die mit wenigen Ausnahmen identisch sind.<br>\nErhellend ist ein kurzer &Uuml;berblick &uuml;ber die Geschichte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/das-gerede-ueber-eine-europaeische-atomstreitkraft\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>US-Milit&auml;rpr&auml;senz: Ein regionaler Wirtschaftsfaktor?<\/strong><br>\nAngesichts des geplanten Abzugs von 5.000 US-Milit&auml;rs aus Deutschland wird von der Politik auch deren angeblich wichtige Rolle f&uuml;r die regionale Wirtschaft behauptet. Propaganda und Realit&auml;t klaffen hier jedoch weit auseinander.<br>\nWenngleich der angek&uuml;ndigte US-Truppenabzug vor allem den Stationierungsort Vilseck in der Oberpfalz treffen wird, hat dieses auch f&uuml;r den Gro&szlig;raum Kaiserslautern und den Standort Wiesbaden einige Unruhe in der Landes- und teilweise auch Kommunalpolitik ausgel&ouml;st.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/us-militaerpraesenz-ein-regionaler-wirtschaftsfaktor\/\">Karl-Heinz Peil im Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ein Land steht stramm<\/strong><br>\nIsrael ist in hohem Ma&szlig;e militarisiert &mdash; die Regierung versteht es geschickt, dies in In- und Ausland als alternativlos zu verkaufen. Interview mit Sahar Vardi.<br>\nDeutschland unter Kaiser Wilhelm zur Zeit des Hauptmanns von K&ouml;penick war noch harmlos dagegen: Wer ein wirklich militarisiertes Land kennenlernen will, der fahre nach Israel. An jeder Ecke stehen dort schwer bewaffnete Soldaten, die den Eindruck erwecken, dass die Bewachten stets in h&ouml;chster Gefahr schweben. Sie erzeugen damit selbst eine diffuse Angst, welche sie durch ihre aufdringliche Pr&auml;senz zu lindern vorgeben. Sirenen und Bombenalarm geh&ouml;ren sp&auml;testens seit Beginn des Iran-Kriegs zu israelischen Alltag. Der milit&auml;rische Zwangsdienst geh&ouml;rt zur Biografie von fast jedem jungen Mann und fast jeder junger Frau. In Schule, Universit&auml;t, Medien und in fast jedem Lebensbereich beherrscht die Sicherheits- und Gewaltlogik die Diskurse. Die B&uuml;rger sp&uuml;ren die Dominanz des Milit&auml;rischen vor allem auch im eigenen Geldbeutel, weil der Aufr&uuml;stungswahn den &ouml;ffentlichen und privaten Wohlstand zunehmend auffrisst. Zugleich ist israelisches Milit&auml;r- und Repressions-Know-how zu einem globalen Exportschlager geworden. Kaum ein Land hat so viel &bdquo;&Uuml;bung&ldquo; sowohl in Kriegsf&uuml;hrung als auch im gewaltsamen Niederhalten eigener Bev&ouml;lkerungsanteile. Jennifer Cutler sprach zu diesen Themen mit Sahar Vardi, einer israelischen Forscherin und antimilitaristischen Aktivistin sowie Mitbegr&uuml;nderin von DIMSE &mdash; der Datenbank f&uuml;r israelische Milit&auml;r- und Sicherheitsexporte. Ihre Schlussfolgerung aus dem desastr&ouml;sen Zustand ihres Landes wirkt k&uuml;hn und mag manchem naiv vorkommen. Sie ist jedoch bei genauerer &Uuml;berlegung unabweisbar: Entmilitarisiert Israel!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/ein-land-steht-stramm\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Umlage kostet Milliarden: Kabinett bringt Bau neuer Gaskraftwerke auf den Weg<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat sich auf den Bau neuer Gaskraftwerke geeinigt. Sie sollen im Falle von &bdquo;Dunkelflauten&ldquo; einspringen. Auf Stromkunden kommt eine neue Umlage zu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/klima-nachhaltigkeit\/kabinett-bringt-neue-gaskraftwerke-auf-den-weg-umlage-fuer-stromkunden-accg-200829481.html\">FAZ<\/a>\n<p>dazu: <strong>Bau neuer Gaskraftwerke beschlossen &ndash; h&ouml;here Strompreise erwartet<\/strong><br>\nEs handelt sich um moderne Gaskraftwerke, die auch mit Wasserstoff betrieben werden k&ouml;nnen (&ldquo;H2-ready&rdquo;) und ab 2045 vollkommen treibhausgasneutral laufen sollen. Entsprechende Ausschreibungen sind sukzessive &uuml;ber mehrere Jahre geplant. Sie sollen schon im Sommer 2026 beginnen, wenn das Gesetz den Bundestag durchlaufen hat. Insgesamt ist von einer Leistung der Kraftwerke von zw&ouml;lf Gigawatt die Rede.<br>\nBedingung des Vergabeverfahrens ist, dass ein Gro&szlig;teil der Anlagen mindestens zehn Stunden ununterbrochen Strom liefern kann, um L&uuml;cken in der Stromversorgung zu vermeiden. Die Anbieter sollen im Rahmen eines &ldquo;Kapazit&auml;tsmarktes&rdquo; eine Verg&uuml;tung daf&uuml;r erhalten, dass sie die entsprechenden Kapazit&auml;ten bereithalten, auch wenn ihr Strom gerade nicht ben&ouml;tigt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/inland\/280317-bundesregierung-beschliesst-bau-neuer-gaskraftwerke\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Soso, noch in diesem Jahr sollen Ausschreibungen stattfinden. Fragt sich blo&szlig;, wer in Gaskraftwerke investieren wird, wenn sie auch mit Wasserstoff betrieben werden sollen. Die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sollen also auch dann bezahlen, obwohl der Strom nicht ben&ouml;tigt wird. Eine weitere finanzielle Umverteilung zugunsten von Unternehmen soll stattfinden.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Kartellamt zerlegt Reiches Kraftwerksgesetz<\/strong><br>\nDas Kartellamt sieht Batteriespeicher faktisch ausgesperrt &ndash; und warnt vor einem Gesetz, das etablierte Anbieter bevorzugt. Der Entwurf des nun &ldquo;Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazit&auml;tengesetz&rdquo; (StromVKG) genannte Regelwerks von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche l&ouml;st scharfe Kritik beim Bundeskartellamt aus. In seiner vergangene Woche ver&ouml;ffentlichten Stellungnahme kritisierte es, dass etablierte Anbieter bevorzugt werden und Batterieprojekte faktisch von der F&ouml;rderung ausgeschlossen w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Kartellamt-zerlegt-Reiches-Kraftwerksgesetz-11290659.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wegen hoher Energiepreise: Chemie-, Papier- und Metallindustrie fahren Produktion zur&uuml;ck<\/strong><br>\nHohe Energiepreise haben in Deutschland zu einer geringeren Produktion und Jobverlusten in besonders energieintensiven Industriebereichen gef&uuml;hrt. Der Produktionsr&uuml;ckgang in ausgew&auml;hlten Branchen wie Chemie, Papier, Glas oder Metallerzeugung fiel mit 15,2 Prozent seit Februar 2022 deutlich gr&ouml;&szlig;er aus als in der gesamten Industrie mit 9,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Werte schlie&szlig;en den M&auml;rz dieses Jahres mit ein.<br>\nMit dem Produktionsr&uuml;ckgang gingen etliche Arbeitspl&auml;tze verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/wegen-hoher-energiepreise-chemie-papier-und-metallindustrie-fahren-produktion-zuruck-15599786.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es wird leider nicht gefragt, weshalb in Deutschland die Energiepreise so hoch sind. Das Problem ist hausgemacht. Um weiteren Schaden abzuwenden, sollte die schwarz-rote Bundesregierung endlich mit Russland sprechen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Pflegende und &Auml;rzte aus dem Ausland: Nur auf Kosten der Armen<\/strong><br>\nOhne Zuwanderung k&auml;me es &laquo;zum Chaos im Gesundheitswesen&raquo;, lautet ein Abstimmungs-Tenor. Kein Wort zum Notstand in anderen L&auml;ndern.<br>\nUnabh&auml;ngig von der 10-Millionen-Initiative ist das Anlocken ausl&auml;ndischer &Auml;rztinnen, &Auml;rzte und von Pflegekr&auml;ften &auml;usserst fragw&uuml;rdig. Denn sie fehlen in den Herkunftsl&auml;ndern und verursachen dort eine Unterversorgung mit Krankheits- und Todesfolgen. Dar&uuml;ber schweigen Politiker. Grosse Medien berichten kaum dar&uuml;ber.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/public-health\/pflegende-und-aerzte-aus-dem-ausland-nur-auf-kosten-der-armen\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Palantir stirbt langsam<\/strong><br>\nDer Geheimdienst setzt zur Terrorabwehr auf eine europ&auml;ische Alternative zur Palantir-Software. Doch der rechtliche Rahmen bleibt fragw&uuml;rdig. (&hellip;)<br>\nDie Nachrichtendienste sollen angesichts der geopolitischen Gro&szlig;lage souver&auml;ner werden, neue &Uuml;berwachungsm&ouml;glichkeiten inklusive. Bisher warnen dabei zwar vor allem ausl&auml;ndische Dienste auch vor inl&auml;ndischem Terror. Klar ist aber, dass auf mittlere Sicht auch der deutsche Verfassungsschutz zus&auml;tzliche Befugnisse bekommen k&ouml;nnte &ndash; darunter die Nutzung von Gesichtserkennungssoftware und KI. (&hellip;)<br>\n&Auml;hnliches soll das franz&ouml;sische Programm leisten k&ouml;nnen: ChapsVision bietet eine entsprechende Datenanalyseplattform namens ArgonOS an, mit der &auml;hnlich wie mit Palantir gro&szlig;e Datenmengen schneller durchsucht werden k&ouml;nnen. Ebenfalls soll damit die Recherche in frei zug&auml;nglichen Internetquellen m&ouml;glich sein (Osint).<br>\nDie Software geh&ouml;rt dem franz&ouml;sischen Techunternehmer Olivier Dellenbach. In Frankreich ist sie schon in mehreren Beh&ouml;rden im Einsatz, darunter auch im Inlandsgeheimdienst. Laut dem Bericht von WDR, NDR und SZ arbeitet Dellenbachs Unternehmen in Deutschland mit der Firma rola Security Solutions zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Deutscher-Geheimdienst-setzt-zur-Terrorabwehr-auf-eine-Palantir-Alternative-aus-Frankreich\/!6178800\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Von der Leyen kommt eigenen Fachleuten zuvor und will Social-Media-Verbot<\/strong><br>\nBevor sich ihre Jugendschutz-Expert*innen dazu &auml;u&szlig;ern k&ouml;nnen, fordert Ursula von der Leyen ein Social-Media-Verbot f&uuml;r Minderj&auml;hrige plus Alterskontrollen. Unsere Analyse zeigt: Die Kommissionspr&auml;sidentin folgt dem Playbook der australischen Regierung.<br>\nIn der seit Monaten laufenden Debatte um ein Social-Media-Verbot f&uuml;r Minderj&auml;hrige hat Ursula von der Leyen (CDU) den Druck auf das von ihr einberufene Expert*innen-Gremium erh&ouml;ht. In ihrer Rede auf dem Europ&auml;ischen Gipfel zu k&uuml;nstlicher Intelligenz und Kindern in Kopenhagen sprach sie sich einmal mehr f&uuml;r ein solches Verbot aus. Zum Einsatz kommen soll daf&uuml;r die geplante Alterskontroll-App der EU.<br>\nIm Vorfeld hatten mehrere EU-Staats- und Regierungschef*innen der Kommissionspr&auml;sidentin Druck gemacht, allen voran der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2026\/es-ist-meine-ueberzeugung-von-der-leyen-kommt-eigenen-fachleuten-zuvor-und-will-social-media-verbot\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> In der verlinkten Rede ist auch ein Satz zu lesen, der jedoch nicht hinterfragt worden ist: &bdquo;Bereits jetzt haben die Eltern eine enorme Verantwortung zu tragen, nehmen wir ihnen also diese zus&auml;tzliche Last ab.&ldquo; Das erinnert an die Aussage von Olaf Scholz von der <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print-wams\/article122357\/Lufthoheit-ueber-Kinderbetten.html\">&bdquo;Lufthoheit &uuml;ber den Kinderbetten&ldquo;<\/a> aus dem Jahr 2002. Insbesondere die EU-Kommission wird immer &uuml;bergriffiger.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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