{"id":15075,"date":"2012-11-13T09:16:46","date_gmt":"2012-11-13T08:16:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15075"},"modified":"2012-11-13T09:16:46","modified_gmt":"2012-11-13T08:16:46","slug":"hinweise-des-tages-1759","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15075","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15075#h01\">Bundesregierung: Anteil der Langzeitarbeitslosen steigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15075#h02\">Die Mitte im Umbruch. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2012<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15075#h03\">Merkel in Portugal &ndash; &bdquo;Sie hat hier nicht das Sagen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15075#h04\">Peer Steinbr&uuml;ck und die Initiative Finanzstandort Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15075#h05\">Gustav Horn &ndash; Der Tag, an dem Deutschland den Euro verl&auml;sst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15075#h06\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15075#h07\">Die &ldquo;US-Fiskalklippe&rdquo; in den deutschen Medien: Austerit&auml;t diesseits und jenseits des Atlantiks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15075#h08\">Wohlstand f&uuml;r alle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15075#h09\">Ursula von der Leyen und der Anstieg der Hartz IV-Sanktionen: Erstmals mehr als eine Million<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15075#h10\">Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr und Friedensgebot des Grundgesetzes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15075#h11\">Auszeichnung f&uuml;r Volksmusik &ndash; CSU-nahe Stiftung finanziert Preis aus Nazi-Verm&ouml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15075#h12\">Abschreckend sozial<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15075#h13\">25 Jahre Erasmus: Eine Erfolgsstory?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15075#h14\">Fleischer, bleib bei deinen Schweinen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15075#h15\">50 Jahre Club Voltaire &ndash; Gute Aussichten?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15075#h16\">zu guter Letzt: Wilfried Schmickler &ldquo;Dat is doch normaal&rdquo; &ndash; Auftritt bei &ldquo;Arsch Huh&rdquo; am 9.11.12 in K&ouml;ln<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15075&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bundesregierung: Anteil der Langzeitarbeitslosen steigt<\/strong><br>\nVom Aufschwung am Arbeitsmarkt in den vergangenen drei Jahren haben die Langzeitarbeitslosen in Deutschland nicht profitiert. Ihre Zahl sank nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums zwischen 2009 und 2011 im Jahresdurchschnitt lediglich um ein Prozent auf 1,15 Millionen. Insgesamt sank die Arbeitslosenzahl hingegen um 13 Prozent. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen an allen registrierten Arbeitslosen erh&ouml;hte sich damit in den letzten drei Jahren sogar noch von 33,8 auf 37,5 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/welt_kompakt\/print_wirtschaft\/article110616013\/Kein-Aufschwung-fuer-alle.html\">Die Welt<\/a>\n<p><strong>Siehe dazu auch: Langzeitarbeitslose: Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage der Gr&uuml;nen und Auswertung von Brigitte Pothmer (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) &ndash; Rot-gr&uuml;ne Arbeitsmarktreformen ausgeklammert<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/?p=6508\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Mitte im Umbruch. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2012<\/strong><br>\nSeit Jahren weist die Friedrich-Ebert-Stiftung anhand eindeutiger empirischer Befunde darauf hin, dass rechtsextremes Denken in Deutschland kein &bdquo;Randproblem&ldquo;, sondern eines der Mitte der Gesellschaft ist.<br>\nRechtsextreme Einstellungen in Deutschland verharren auf einem hohen Niveau. W&auml;hrend die Bef&uuml;rwortung einer rechtsautorit&auml;ren Diktatur abnimmt, ist Chauvinismus bundesweit bei knapp 20 % der Bev&ouml;lkerung anzutreffen. Die Ausl&auml;nderfeindlichkeit ist mit 25,1 % bezogen auf ganz Deutschland die am weitesten verbreitete rechtsextreme Einstellungsdimension. Der Antisemitismus ist bei rund jedem elften Deutschen manifest und findet sich zum ersten Mal bei Ostdeutschen h&auml;ufiger als bei Westdeutschen. Schien die Verharmlosung des Nationalsozialismus bisher vor allem ein Problem in Westdeutschland, ist sie nun ebenfalls im Osten deutlicher ausgepr&auml;gt.<br>\nDabei finden sich zwischen den Bev&ouml;lkerungsgruppen differenziert nach Merkmalen wie Alter, Bildungsgrad oder Migrationshintergrund deutliche Unterschiede.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fes-gegen-rechtsextremismus.de\/pdf_12\/ergebnisse_mitte_studie_2012.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung [PDF &ndash; 128 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.fes-gegen-rechtsextremismus.de\/pdf_12\/mitte-im-umbruch_www.pdf\">Langfassung der Studie [PDF &ndash; 839 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Von der &bdquo;Konstanzer Methode der Dilemma-Diskussion&ldquo; an der Uni Konstanz wird Kritik an der Studie vorgebracht. U.a.: Die Autoren schreiben: &ldquo;Proband\/innen  im Ruhestand stechen vor allem beim  Antisemitismus negativ hervor, zudem weisen sie generell hohe Zustimmungswerte auf. Dies k&ouml;nnte aber auf das h&ouml;here Alter zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sein&hellip;&rdquo; (S. 83) Nicht &ldquo;k&ouml;nnte&rdquo;, sondern m&uuml;sste eher darauf  zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden! Jedenfalls ist keine  Theorie bekannt, die den Ruhestand kausal mit  Rechtsradikalismus verbindet. Ruhest&auml;ndler  brauchen keine Angst um einen Arbeitsplatz zu  haben. Aber auch das &ldquo;Alter&rdquo; kann kaum  Rechtsradikalismus erkl&auml;ren, sonst h&auml;tten die  Autoren bei ihrer Literaturstudie daf&uuml;r Theorien  finden m&uuml;ssen. Die naheliegende Erkl&auml;rung, dass  es sich hier um einen Generations- und  Bildungseffekt handeln muss, wird von den Autoren  nicht gesehen, obwohl ihre eigenen Befunde  deutliche Hinweise f&uuml;r einen Bildungseffekt  erbracht haben. Bildung, so die Autoren, ist das  beste Gegenmittel gegen Rechtsextremismus.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wenn diese Erkl&auml;rung stimmt, wirken  die Befunde der Autoren weniger alarmierend als  sie in der Presse ankommen. Wenn der  Rechtsextremismus eher unter der &auml;lteren  Generation zu finden ist als bei den jungen,  scheint er eher abzunehmen als zuzunehmen.<\/em> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das &ldquo;<a href=\"http:\/\/heutejournalplus.zdf.de\/\">heutejournal<\/a>&rdquo; von gestern Abend konnte sich nicht entbl&ouml;den, explizit darauf hinzuweisen, dass die FES SPD-nah sei und wohl auch die Forderung der SPD nach einem NPD-Verbot untermauern solle. Auch musste der Begriff extremistisch zun&auml;chst einmal relativiert werden, bevor es zu den &ldquo;erschreckenden&rdquo; Zahlen ging. Es ist mehr als erschreckend, wenn ein &ouml;ffentlich-rechtlicher Sender in dieser Weise Ausl&auml;nderfeindlichkeit bagatellisiert: &ldquo;Nicht jeder der ausl&auml;nderfeindliche Spr&uuml;che klopft, m&ouml;chte die Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland abschaffen.&rdquo; Das ZDF tr&auml;gt damit selbst dazu bei, dass sich rechtsextremes Gedankengut so locker verbreitet. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Merkel in Portugal &ndash; &bdquo;Sie hat hier nicht das Sagen&ldquo;<\/strong><br>\nKanzlerin Merkel will den Sparkurs der portugiesischen Regierung unterst&uuml;tzen. B&uuml;rgerinitiativen beklagen die totale Zerst&ouml;rung des Sozialstaats. [&hellip;]<br>\nB&uuml;rgerinitiativen und die st&auml;rkste Gewerkschaft CGTP hatten unter dem Motto &bdquo;Die Merkel hat hier nicht das Sagen&ldquo; zu Demonstrationen aufgerufen. Sie machen die Kanzlerin f&uuml;r den harten Sparkurs in Portugal mitverantwortlich. Auch unweit von Lissabon &ndash; vor der alten Festung S&atilde;o Juli&atilde;o da Barra &ndash;, wo Portugals Premier Pedro Passos die Bundeskanzlerin aus Sicherheitsgr&uuml;nde empfangen hat, hatten sich ein paar Demonstranten versammelt.<br>\nViele riefen Parolen wie &bdquo;Die Menschen, vereint, werden niemals besiegt werden&ldquo; &ndash; &bdquo;Diebe, Diebe&ldquo; oder &bdquo;EU und IWF raus&ldquo;.<br>\nDie Facebook-B&uuml;rgerinitiative &bdquo;Zum Teufel mit der Troika&ldquo; hatte die Portugiesen aufgerufen, schwarzen Stoff &uuml;ber Monumente, Balkone und an H&auml;userfassaden zu h&auml;ngen.<br>\nAm heutigen Tag sollen die Menschen in B&uuml;ros, Schulen und Fabriken au&szlig;erdem schwarze Kleidung tragen. In einer Mitteilung der B&uuml;rgerinitiative wird Frau Merkel als &bdquo;eine der Galionsfiguren jener Ideologie, die uns Armut, Arbeitslosigkeit, Unsicherheit und die totale Zerst&ouml;rung des Sozialstaats aufb&uuml;rdet&ldquo;, kritisiert. Bereits am Mittwoch hatten &uuml;ber 100 Intellektuelle und K&uuml;nstler in Portugal Merkel zur &bdquo;unerw&uuml;nschten Person&ldquo; erkl&auml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Merkel-in-Portugal\/!105405\/\">taz<\/a>\n<p><strong>dazu auch: &bdquo;Ich bin ein Berliner&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=_gwvHs0cg0I\">&bdquo;Ich bin ein Berliner&ldquo; via YouTube<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Der FIlm ist wirklich gut gemacht und kommt sympathisch r&uuml;ber. Leider ist den Machern jedoch ein kleiner Fehler unterlaufen &ndash; in Deutschland werden Spitzenkommen keineswegs mit mehr als 50% versteuert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Peer Steinbr&uuml;ck und die Initiative Finanzstandort Deutschland<\/strong><br>\nNeben Banken wie Lehman Brothers und derDeutschen Bank waren auch das Finanzministerium und die Deutsche Bundesbank Mitglied der Initiative, die nach Steinbr&uuml;ck 2008 die &ldquo;Regulierungen im Finanzsektor&rdquo; begleiten sollte und sich dann pl&ouml;tzlich in Luft aufl&ouml;ste [&hellip;]<br>\nWie das hier erstmals ver&ouml;ffentliche Foto von dem Initiatorentreffen 2008 zeigt, versammelte sich in der IFD ohne jede &ouml;ffentliche oder private Kontrolle &ndash; die IFD besa&szlig; auch keinen Aufsichtsrat &ndash; fast die gesamte deutsche Finanzelite.<br>\nIn der Liste der Vortragskunden von Peer Steinbr&uuml;ck tauchen u.a. die IFD-Mitglieder JP Morgan (zweimal), Deutsche Bank (dreimal), Sparkassen (f&uuml;nfmal), Volks- und Raiffeisenbanken (f&uuml;nfmal) und Citigroup (einmal) auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/37\/37981\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Der falsche Kandidat<\/strong><br>\nEs gibt nur ein Thema, mit dem die SPD die Wahlen 2013 gewinnen k&ouml;nnte: soziale Gerechtigkeit. Leider hat die Partei daf&uuml;r den falschen Kandidaten, Peer Steinbr&uuml;ck ist nach Ansicht unseres Kolumnisten Jakob Augstein nicht glaubw&uuml;rdig. Noch k&ouml;nne sich die Partei einen anderen suchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/augstein-warum-steinbrueck-der-falsche-kanzlerkandidat-ist-a-866612.html\">Spiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Sicher sind nicht alle Kommentare Augsteins eine Erleuchtung, aber hier muss man ihm leider zustimmen. Steinbr&uuml;ck ist ein Medienpopanz, den sich die SPD von den Mainstreampresse hat aufschw&auml;tzen lassen, und hat damit nun einen Kanzlerkandidaten von dem eines ziemlich sicher ist, dass die SPD die Wahl mit ihm verliert. Also 1:0 f&uuml;r Merkel, ihre Freundschaft mit Friede Springer und Liz Mohn hat sich wieder einmal ausgezahlt. Nat&uuml;rlich sind die Abegordneten der FDP und CDU keine deut besser, eher schlimmer, wenn es darum geht sich schamlos zu bereichern. Aber auch hier hat Augstein recht, dies &uuml;berrascht das Publikum nicht wirklich, von der SPD erwartet man in dieser Hinsicht aber immer noch etwas anderes. Man kann sich nur &uuml;ber fortgesetzte D&auml;mlichkeit der SPD wundern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gustav Horn &ndash; Der Tag, an dem Deutschland den Euro verl&auml;sst<\/strong><br>\nWas geschieht, wenn Deutschland den Euro aufgibt? Der &Ouml;konom Gustav Horn beschreibt die Tage nach dem Austritt &ndash; und Thilo Sarrazin tritt auch auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2012-11\/deutschland-euro-austritt\/komplettansicht?print=true\">Zeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Polizeigewalt gegen Europas Demonstranten: Was sagt das &uuml;ber die EU-Politik?<\/strong><br>\nIn Griechenland ber&auml;t das Parlament zur Stunde das Sparprogramm der Regierung, das eine Pleite des Euro-Landes verhindern soll. Vor dem Parlamentgeb&auml;ude &auml;u&szlig;ern Zehntausende Griechen lautstark ihren Protest. So, wie in vielen anderen EU-L&auml;ndern, die von der K&uuml;rzungspolitik der EU betroffen sind, bereits geschehen. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und Attac beobachten jedoch, das sich bei den Protesten ein neues Ph&auml;nomen breit macht: Polizeigewalt. Gewalt gegen friedliche Demonstranten? Warum das Anlass zu gro&szlig;er Sorge geben sollte, erkl&auml;rt Albrecht Kieser.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/politikum\/s\/d\/07.11.2012-19.05\/b\/polizeigewalt-gegen-europas-demonstranten.html\">WDR5 &ndash; Politikum<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/fileadmin\/user_upload\/Sendungen\/Politikum\/2012\/11\/Audios\/0711_Kieser_Polizeigewalt.mp3\">WDR5 &ndash; Politikum (Podcast) <\/a><\/li>\n<li><strong>Arzt: In Griechenland fehlt es an Grundversorgung<\/strong><br>\nNikitas Kanakis  (45) ist Pr&auml;sident des Netzwerks &bdquo;&Auml;rzte der Welt&ldquo;.  Der Grieche arbeitet als Zahnarzt. Das Gespr&auml;ch mit ihm f&uuml;hrte Katrin Schulze:<br>\n&ldquo;Mehr und mehr Menschen bekommen nicht einmal die medizinische Grundversorgung. Mittlerweile sind wir nicht nur mit einer wirtschaftlichen Krise konfrontiert, sondern auch mit einer humanit&auml;ren. So etwas kennen wir eigentlich nur von Bildern aus Afrika. Aber doch nicht in Griechenland, mitten in Europa. &hellip; Wir haben Kinder, die hungern m&uuml;ssen, dehydrierte S&auml;uglinge. Manchmal werden Kinder ohne Impfungen und Gesundheitsheft aus den Geburtskliniken entlassen. Einige Frauen k&ouml;nnen sich ja nicht einmal mehr die Geburt leisten. &hellip; Eine Frau, die keine soziale Absicherung hat, muss f&uuml;r die Geburt ihres Babys 700 bis 1500 Euro bezahlen, dazu kommen Impfungen und manchmal noch weitere Medikamente. Die Kinder trifft es am schlimmsten. Aber es gibt auch &Auml;ltere, die chronisch krank sind und sich keine Medikamente leisten k&ouml;nnen. &hellip; Fr&uuml;her kamen vor allem Immigranten in unsere Hilfszentren, um sich kostenlos behandeln zu lassen. Heute sind es beinahe zur H&auml;lfte Griechen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Menschen, die sich vor einem Jahr nicht einmal eingestanden, ein Problem zu haben. Zu der Schicht, die vorher schon Problemen hatte, sind Menschen hinzugekommen, die jetzt keine Arbeitslosenhilfe mehr erhalten, Menschen, die ihre Arbeit verloren oder die alle Ersparnisse aufgebraucht haben. Teilweise auch solche, die fr&uuml;her einmal reich waren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/frauen-koennen-geburt-nicht-mehr-bezahlen-arzt-in-griechenland-fehlt-es-an-grundversorgung\/7375358.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Hochschulen in Griechenland &ndash; Die Besten wandern ab<\/strong><br>\n&ldquo;Das Schlimmste&rdquo;, sagt Giannis Caloghirou, &ldquo;ist der Braindrain.&rdquo; Der Verlust an Talenten, die Abwanderung der Besten. Nicht nur der Studenten, auch der Professoren. &ldquo;In den 90er Jahren kamen viele Griechen aus Amerika zur&uuml;ck, gut ausgebildete Leute, Spezialisten, die man &uuml;berall auf der Welt sucht.&rdquo; Nun gehen sie wieder weg, verlassen das Land in Richtung USA, Saudi-Arabien, Katar. Der 60-J&auml;hrige engagiert sich in der &ldquo;Griechischen Vereinigung der Hochschullehrer&rdquo; und lehrt am Polytechnio, der Technischen Hochschule in Athen. Triantafyllos Albanis, Rektor der Universit&auml;t von Ioannina in Nordgriechenland, staunte nicht schlecht, als er Besuch aus Tirana bekam. Die Delegation vertrat gleich sieben private Universit&auml;ten mit Sitz in der Hauptstadt Albaniens. Diese waren auf der Suche nach griechischen Professoren. &ldquo;Sie boten nicht nur ein gutes Gehalt, sondern auch Spesen f&uuml;r Reisen, Abholung mit dem Auto an der griechisch-albanischen Grenze, sowie Kost und Logis&rdquo;, erz&auml;hlte Albanis der griechischen Zeitung Kathimerini. Der Rektor meinte, wenn die Griechen das Angebot aus Albanien ann&auml;hmen, k&ouml;nnten sie schlecht weiter in Ioannina unterrichten. Die Werber aus Tirana aber hatten sich schlau gemacht. Griechische Professoren m&uuml;ssten doch nur sechs bis 14 Stunden pro Woche unterrichten, da k&ouml;nnten sie leicht drei Tage im Nachbarland zubringen. Kathimerini berichtete auch, zahlreiche Professoren griechischer Universit&auml;ten lie&szlig;en sich f&uuml;r mehrere Jahre freistellen, um an Universit&auml;ten im Nahen Osten zu unterrichten. Viele t&auml;ten dies wohl kaum ohne die Krise in Griechenland, meint Caloghirou. Diese Krise hat die Geh&auml;lter des Lehrpersonals empfindlich getroffen. Professoren erz&auml;hlen, sie h&auml;tten in den vergangenen zwei Jahren bereits 40 Prozent ihres Nettolohns eingeb&uuml;&szlig;t, und weitere K&uuml;rzungen sollten folgen. &ldquo;Unsere Geh&auml;lter waren nie besonders hoch&rdquo;, sagt Caloghirou. Nun l&auml;gen sie klar unter dem Niveau der meisten europ&auml;ischen Kollegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bildung\/hochschulen-in-griechenland-die-besten-wandern-ab-1.1520504\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Heiner Flassbeck &ndash; &laquo;Die politischen Sch&auml;den in Europa sind gewaltig&raquo;<\/strong><br>\nProf. Heiner Flassbeck ist einer der streitbarsten &Ouml;konomen Deutschlands. Im ersten Teil des cash-Interviews sagt der Unctad-Chef&ouml;konom und Euro-Anh&auml;nger, weshalb er mittlerweile f&uuml;r eine Teilung des Euroraumes pl&auml;diert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cash.ch\/news\/alle\/die_politischen_schaeden_in_europa_sind_gewaltig-1236904-448\">Cash<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die &ldquo;US-Fiskalklippe&rdquo; in den deutschen Medien: Austerit&auml;t diesseits und jenseits des Atlantiks<\/strong><br>\nWenn deutsche Zeitungen derzeit &uuml;ber die so genannte &ldquo;Fiskalklippe&rdquo; in den USA schreiben, kann man sich nur verwundert die Augen reiben. Eigentlich m&uuml;sste diese &ldquo;Klippe&rdquo; von all jenen begr&uuml;&szlig;t werden, die an den Erfolg staatlicher K&uuml;rzungs- und Austerit&auml;tspolitik glauben. Schlie&szlig;lich beinhaltet sie genau jene Rezeptur, die sie derzeit auch den s&uuml;deurop&auml;ischen Krisenl&auml;ndern als Heilsweg empfehlen: K&uuml;rzungen und Austerit&auml;t. Doch weit gefehlt: Sogar die liberale und konservative Journalistenschaft beschreibt die &ldquo;Fiskalklippe&rdquo; als eine der derzeit gr&ouml;&szlig;ten Gefahren f&uuml;r die Weltwirtschaft. Hier lohnt ein genauerer Blick in diese Medien sowie auf Zahlen und Fakten &ndash; besonders am 13. November, dem Tag vor dem morgigen Europ&auml;ischen Aktionstag f&uuml;r Arbeit und Solidarit&auml;t.<br>\nGemeint ist mit dem Begriff &ldquo;Fiskalklippe&rdquo; oder &ldquo;Fiscal cliff&rdquo; der Umstand, dass aufgrund bestehender bzw. auslaufender Gesetze in den USA zum Jahreswechsel 2012\/2013 Steuern massiv erh&ouml;ht und Staatsausgaben (nicht ganz so massiv) gek&uuml;rzt werden m&uuml;ssen. Insgesamt belaufen sich diese Steuererh&ouml;hungen und Minderausgaben auf 607 Mrd. US-Dollar, was etwa 3,91 Prozent des Bruttoinlandsprodukts des Jahres 2012 entspricht. Aufgrund ihres enormen Umfangs drohen diese Ma&szlig;nahmen, die USA in eine tiefe Rezession zu st&uuml;rzen. Genau dies ist der Grund, weshalb sich die Presse in den USA wie auch in Europa weitgehend einig ist: Obama, seine Demokraten und die Republikaner, so wird gehofft und erwartet, m&uuml;ssen diese drastische rezessive Wirkung abmildern. Eine Forderung, die zwar inhaltlich richtig, aber f&uuml;r die meisten Schreiberlinge alles andere als widerspruchsfrei ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1069\">annotazioni<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Erg&auml;nzend dazu &ndash; Bill Black erkl&auml;rt, warum eine Vermeidung der Fiskalklippe noch sch&auml;dlicher sein k&ouml;nnte, als die Fiskalklippe selbst: <a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.com\/william-k-black\/will-msnbc-continue-to-sh_b_2116419.html\">Will MSNBC Continue to Shill for the Great Betrayal<\/a>?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wohlstand f&uuml;r alle<\/strong><br>\nDer US-Wahlkampf hob die wirtschaftspolitischen Differenzen zwischen Barack Obama und Mitt Romney deutlich hervor. Der Widerstreit ist repr&auml;sentativ f&uuml;r eine westliche Wirtschaftsgeschichte, die der &Ouml;konom Johannes M&uuml;ller skizziert, und dabei die neoklassische Lehre, f&uuml;r die auch die der gescheiterte republikanische Pr&auml;sidentschaftskanditat stand, scharf kritisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/le-bohemien.net\/2012\/11\/09\/wohlstand-fur-alle\/\">le Boh&eacute;mien<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ursula von der Leyen und der Anstieg der Hartz IV-Sanktionen: Erstmals mehr als eine Million<\/strong><br>\nErstmals wurden von den Jobcentern innerhalb von 12 Monaten mehr als eine Million Sanktionen verh&auml;ngt und statistisch erfasst. Nach den heute ver&ouml;ffentlichten Daten der Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit wurden in den 12 Monaten von August 2011 bis Juli 2012 insgesamt 1,017 Millionen Sanktionen &bdquo;neu festgestellt&ldquo; &ndash; 38,4 Prozent (282.145) mehr als im Jahr 2009.<br>\nDer scheinbar unaufhaltsame Anstieg von K&uuml;rzungen des &bdquo;menschenw&uuml;rdigen Existenzminimums&ldquo; (Bundesverfassungsgericht) begann mit dem Amtsantritt von Ursula von der Leyen (CDU) als Bundesministerin f&uuml;r Arbeit und Soziales (30. November 2009), angek&uuml;ndigt in einem Interview mit der BILD am 10. Januar 2010. (BILD: &ldquo;Faule Arbeitslose h&auml;rter anpacken!&rdquo;)<br>\nIn diesem BILD-Interview wurde Bundesministerin Ursula von der Leyen u.a. gefragt: &bdquo;Muss es h&auml;rtere Sanktionen f&uuml;r Hartz IV-Empf&auml;nger geben?&ldquo; Die Antwort der f&uuml;r die Umsetzung des SGB II (Hartz IV) zust&auml;ndigen Bundesministerin: &bdquo;Es gibt schon gen&uuml;gend Sanktionsm&ouml;glichkeiten. Das Problem ist eher, dass diese unterschiedlich konsequent angewendet werden. In einigen Kommunen funktioniert das gut, in anderen nicht. Hier werden wir bei der Reform der Jobcenter darauf hinwirken, dass die Sanktionen, die wir haben, auch &uuml;berall genutzt werden.&ldquo;<br>\nIn den Jahren vor ihrem Amtsantritt als Bundesministerin f&uuml;r Arbeit und Soziales war die Zahl der statistisch erfassten &bdquo;neu festgestellten Sanktionen&ldquo; von 777.479 im Jahr 2007 auf 735.342 im Jahr 2009 gesunken. Seitdem stieg die Zahl der statistisch erfassten &bdquo;neu festgestellten Sanktionen&ldquo; scheinbar unaufhaltsam: auf 829.375 im Jahr 2010, auf 912.185 im Jahr 2011 und auf 1.017.487 in den 12 Monaten von August 2011 bis Juli 2012.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/images\/stories\/2012-11-12_eine-million-sanktionen-hartz-iv-bmas-von-der-leyen.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) [PDF &ndash; 155 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nach k&uuml;rzlichen Berechnungen des BIJA deutete die unterschiedliche Konzentration der Sanktionsquoten auf Kreisebene auf ein hohes Ma&szlig; an Beliebigkeit oder Willk&uuml;r beim Einsatz von Sanktionen an. (Siehe unter obigem Link.)<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr und Friedensgebot des Grundgesetzes<\/strong><br>\nLaut Sabine Jaberg, Dozentin f&uuml;r Politologie an der F&uuml;hrungsakademie der Bundeswehr, verst&ouml;&szlig;t der aktuelle &ldquo;Dauereinsatz&rdquo; der Bundeswehr gegen das Friedensgebot der deutschen Verfassung. Das &ldquo;Tabu, Streitkr&auml;fte als Instrument blanker Interessenpolitik einzusetzen&rdquo;, sei &ldquo;l&auml;ngst gebrochen&rdquo;; damit sei &ldquo;genau das eingetreten, was die V&auml;ter und M&uuml;tter des Grundgesetzes hatten verhindern wollen&rdquo;, erkl&auml;rt die Wissenschaftlerin. Ihre aus dieser Feststellung gezogene Schlussfolgerung konstatiert die Suspendierung konstitutiver Elemente der Verfassung: &ldquo;Wenn unter dem Schirm der grundgesetzlichen Friedensnorm aber nahezu alles erlaubt und kaum etwas verboten scheint, dann hat sie ihre Funktion als Richtschnur f&uuml;r politisches Handeln weitgehend eingeb&uuml;&szlig;t.&rdquo;<br>\nFreibrief zum Kriegf&uuml;hren<br>\nScharfe Kritik &uuml;bt Jaberg nicht zuletzt an den sogenannten Out-of-Area-Urteilen des Bundesverfassungsgerichts. Wer wie das h&ouml;chste deutsche Justizorgan der politisch-milit&auml;rischen F&uuml;hrung gestatte, &ldquo;Krisenreaktionseins&auml;tze&rdquo; auch &ldquo;unabh&auml;ngig von einem &auml;u&szlig;eren Angriff&rdquo; zu befehlen, stelle dieser einen &ldquo;Freibrief&rdquo; aus, moniert die Wissenschaftlerin. Scharf wendet sie sich au&szlig;erdem gegen die von wechselnden Bundesregierungen verabschiedeten milit&auml;rpolitischen Grunds&auml;tze. Mit der unter anderem in den &ldquo;Verteidigungspolitischen Richtlinien&rdquo; enthaltenen Formulierung, mit Hilfe von Streitkr&auml;ften &ldquo;nationale Interessen&rdquo; und &ldquo;internationalen Einfluss&rdquo; wahren zu wollen, &ouml;ffne man &ldquo;dem Einsatz der Bundeswehr zu beliebigen Zwecken T&uuml;r und Tor&rdquo; &ndash; etwa zur Sicherung der &ldquo;Rohstoff- und Warenstr&ouml;me&rdquo; im Rahmen der &ldquo;Pirateriebek&auml;mpfung&rdquo;. Mittlerweile, schreibt Jaberg, k&ouml;nne nicht einmal mehr als unumst&ouml;&szlig;lich gelten, dass Deutschland sich nicht an &ldquo;Angriffskriegen beziehungsweise anderen v&ouml;lkerrechtswidrigen Gewaltakten&rdquo; beteilige. Als Beispiel hierf&uuml;r nennt sie den 1999 erfolgten Angriff der Bundeswehr und weiterer NATO-Truppen auf die Bundesrepublik Jugoslawien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58460\">German-Foreign-Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Auszeichnung f&uuml;r Volksmusik &ndash; CSU-nahe Stiftung finanziert Preis aus Nazi-Verm&ouml;gen<\/strong><br>\nBieder, kleingeistig und nationalistisch: Der Volksmusik h&auml;ngen viele Klischees an. Nun scheint die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung die Vorurteile zu best&auml;tigen &ndash; sie hat ihren Volksmusikpreis seit Jahrzehnten aus Nazi-Verm&ouml;gen finanziert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/m.focus.de\/politik\/deutschland\/auszeichnung-fuer-volksmusik-csu-nahe-stiftung-finanziert-preis-aus-nazi-vermoegen_aid_858116.html\">Focus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Abschreckend sozial<\/strong><br>\nDie FDP feierte sich letzte Woche als Partei sozialen Ausgleiches. Sie erkl&auml;rte diesen sozialen Ansatz damit, dass sie sich f&uuml;r eine Abschaffung der Praxisgeb&uuml;hr aussprach. Zehn Euro pro Quartal ist der FDP ein sozialer Anstrich schon wert. Es ist f&uuml;r sie eine Investition, die ihr nicht schwerf&auml;llt, denn sie sieht die Praxisgeb&uuml;hr ohnehin f&uuml;r gescheitert an. Sie habe nie erf&uuml;llt, was man sich von ihr versprochen habe, denn sie hat nicht ausreichend vor Arztbesuchen abgeschreckt. So sagte das jedenfalls irgendein FDP-Landesminister nach dem sozialen Entschluss. Eine Erkl&auml;rung, die deutlich macht, welches soziale Herz in der Brust dieser Partei pocht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2012\/11\/abschreckend-sozial.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>25 Jahre Erasmus: Eine Erfolgsstory?<\/strong><br>\nErasmus, das 1987 aufgelegte Stipendienprogramm zur F&ouml;rderung der europ&auml;ischen Mobilit&auml;t von Studentinnen und Studenten und anderen Hochschulangeh&ouml;rigen, spielt eine f&uuml;hrende Rolle bei der Internationalisierung des Hochschulwesens in den Mitgliedsstaaten, auf europ&auml;ischer Ebene und weltweit. Erasmus war zudem die treibende Kraft f&uuml;r den Bologna-Prozess, an dem Deutschland seit zehn Jahren beteiligt ist. Ist Erasmus eine Erfolgsstory? Von den Zahlen her gewiss. Eine kritische Bilanz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.frankfurter-hefte.de\/Aktuelle-Ausgabe\/Zwischenruf\/\">Frankfurter Hefte<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Fleischer, bleib bei deinen Schweinen<\/strong><br>\nStefan Raabs Talkshow Absolute Mehrheit misslingt der Versuch, Politik und Unterhaltung zu verbinden. Das Vorhaben war schon in der Anlage zum Scheitern verurteilt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/thore-barfuss\/5471-stefan-raabs-polittalkshow-absolute-mehrheit#5471\">The European<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Wolfgang Kubicki scheitert an der 50%-H&uuml;rde!<\/strong><br>\nPolitische Kommunikation wie im Kindergarten: &ldquo;Absolute Mehrheit&rdquo; auf PRO7. Neues aus der Reihe &ldquo;Politik f&uuml;r Kinder&ldquo;!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/carta.info\/50924\/wolfgang-kubicki-scheitert-an-der-50-hurde\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+carta-standard-rss+%28Carta%29\">Carta<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>50 Jahre Club Voltaire &ndash; Gute Aussichten?<\/strong><br>\nUnter diesem Titel organisiert der Club am 01.12.2012 seinen Jubil&auml;umskongress im Haus Gallus und anschlie&szlig;end ein Kulturfest im G&uuml;nes-Theater.<br>\nInmitten von Hochh&auml;usern und Banken, in einer Seitengasse der Frankfurter Fressgass&rsquo;, residiert seit 50 Jahren ein kleiner widerst&auml;ndiger Club, der sich 1962 aus einem Arbeitsausschuss kritischer junger Linker gebildet hatte und der seitdem Menschen ein Podium gibt, die als Bestandteil des demokratischen, aufkl&auml;rerischen Gewissens dieser Republik gelten k&ouml;nnen.<br>\nMit Aufkl&auml;rung und Demokratie wird sich auch der ganzt&auml;gige Kongress im Haus Gallus besch&auml;ftigen, zu dem auf drei Podien Ideen f&uuml;r eine solidarische Gesellschaft diskutiert werden. Dabei mitwirken werden u. a. Andrea Ypsilanti von der SPD, Hans-J&uuml;rgen Urban von der IG Metall, Pedram Shahyar von Attac, die Kolumnistin Mely Kiyak, der Journalist Albrecht M&uuml;ller, der Autor Matthias Altenburg, Reinhard Hinzpeter vom Freien Schauspielensemble und Dr. Michael Wilk von den Flughafen-Ausbaugegnern.<br>\nAbends kann im nahe gelegenen G&uuml;nes-Theater gefeiert werden &ndash; mit Kai Degenhardt, dem Club Voltage, der Crew der &bdquo;Titanic&ldquo; und vielen anderen. Mehrere DJ&acute;s werden daf&uuml;r sorgen, dass die Party ihren Lauf nimmt.<br>\nDas Geburtstagsfest wird schon am Freitag, dem 30.11.2012 beginnen, und zwar mit einem &bdquo;Erz&auml;hlcaf&eacute;&ldquo; im Club, das von Ulrike Holler moderiert wird; hier werden die &bdquo;Urgesteine&ldquo; des Clubs, Else Cromball und Heiner Halberstadt, mit anderen Beteiligten aus der reichen Club-Geschichte berichten. Anschlie&szlig;end spielt die Band &bdquo;Nachttierhaus&ldquo;. Sie geh&ouml;rt zu der jungen K&uuml;nstlerszene, die die monatlichen &bdquo;Improvisationsabende&ldquo; im Club zu musikalischen Rennern macht.<br>\nAusklingen wird das Geburtstagsjahr mit einer rauschenden Silvesterfete im Club Voltaire. Das Programm wird vom Z&eacute;lia Fonseca Quartett in Zusammenarbeit mit der Jazz-Initiative Frankfurt getragen. Und im Neuen Jahr wird es mit interessanten Themen im Club weitergehen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.club-voltaire.de\/50Jahre\/\">Club Voltaire Frankfurt am Main<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.club-voltaire.de\/50Jahre\/Kongress\/\">Club Voltaire Frankfurt am Main &ndash; Kongress<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Wilfried Schmickler &ldquo;Dat is doch normaal&rdquo; &ndash; Auftritt bei &ldquo;Arsch Huh&rdquo; am 9.11.12 in K&ouml;ln<\/strong><br>\nDas ganze Video der Veranstaltung &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/mediathek\/html\/regional\/2012\/11\/09\/arsch-huh.xml\">Arsch huh, Z&auml;ng ussenander!<\/a>&rdquo; ist zeitlich begrenzt auf den Seiten des WDR abrufbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?feature=player_embedded&amp;v=vaaSc0fj9Mw#!\">WDR via YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(MB\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-15075","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15075","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15075"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15075\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15080,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15075\/revisions\/15080"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15075"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15075"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15075"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}