{"id":150886,"date":"2026-05-24T09:00:32","date_gmt":"2026-05-24T07:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150886"},"modified":"2026-05-22T14:52:43","modified_gmt":"2026-05-22T12:52:43","slug":"hinweise-der-woche-460","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150886","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150886#h01\">US-Mittelstreckenraketen &ndash; Was bei der Ersatzdebatte verschwiegen wird und warum Rolf M&uuml;tzenich mit seiner Forderung nach Alternativen richtig liegt. Gastbeitrag von Arno Gottschalk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150886#h02\">Frische Milliarden f&uuml;r Kiew<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150886#h03\">Merz will Ukraine mit Sonderstatus schneller in die EU bringen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150886#h04\">Die unmenschliche Sprache der Macht: Zutreten, wenn ein Mensch am Boden liegt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150886#h05\">Rechter Polizeiminister postet Dem&uuml;tigung von Gaza-Aktivisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150886#h06\">Mutwillig ins Elend gest&uuml;rzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150886#h07\">Resilienz der Demokratie: Warum der Kanzler einen v&ouml;llig anderen Umgang mit dem Bundesrat braucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150886#h08\">Ausweitung des Achtstundentages: Der SPD ist nicht mehr zu helfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150886#h09\">Zukunftschancen f&uuml;r Kinder in Deutschland: Wenn Kanzler-Propaganda auf Realit&auml;t trifft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150886#h10\">Wir sind alle Do&#287;ru! <\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>US-Mittelstreckenraketen &ndash; Was bei der Ersatzdebatte verschwiegen wird und warum Rolf M&uuml;tzenich mit seiner Forderung nach Alternativen richtig liegt. Gastbeitrag von Arno Gottschalk<\/strong><br>\nEine moderne Rakete ist heute milit&auml;risch fast wertlos, wenn sie f&uuml;r sich allein dasteht. Sie braucht Augen, die das Ziel finden, ein Gehirn, das in Sekunden entscheidet, und ein Nervensystem, das alles miteinander verbindet. Die Augen sind Satelliten, Drohnen und Aufkl&auml;rungsflugzeuge. Das Gehirn ist eine Mischung aus Computern, k&uuml;nstlicher Intelligenz und milit&auml;rischen Kommandostellen. Das Nervensystem das sind sichere Datennetze, die in Echtzeit Informationen austauschen. Die Rakete ist nur das letzte Glied dieser Kette &ndash; das, was am Ende abgefeuert wird. Ohne Augen, Gehirn und Nervensystem ist die beste Rakete blind.<br>\nGenau dieses Gesamtsystem haben die USA. Europa hat es nicht. W&auml;ren die US-Raketen in Deutschland stationiert worden, h&auml;tte das nicht bedeutet, dass Europa eigene Abschreckungsf&auml;higkeit besitzt. Es h&auml;tte bedeutet: Europa h&auml;ngt an einer Milit&auml;rarchitektur, die vollst&auml;ndig in amerikanischer Hand bleibt &ndash; Satelliten, Software, Datenleitungen, Entscheidungssysteme. Stationierungsort Deutschland, Steuerung Maryland.<br>\nWenn diese entscheidenden Elemente fehlt, ist die jetzige Ersatzdebatte strategisch leer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/us-mittelstreckenraketen-was-bei-der-ersatzdebatte-verschwiegen-wird-und-warum-rolf-muetzenich-mit-seiner-forderung-nach-alternativen-richtig-liegt-gastbeitrag-von-arno-gottschalk\/\">Blog der Republik<\/a>\n<p>dazu: <strong>Sie kommen &mdash; wieder einmal<\/strong><br>\nAm 9. Mai 2026 feierte man in Russland den Sieg der Roten Armee &uuml;ber den Faschismus &mdash; deutsche Offizielle blieben der Feier fern, sie r&uuml;sten das Land f&uuml;r die Revanche auf.<br>\nWenn die Russen etwas beherrschen &mdash; au&szlig;er Bortschtsch-Suppe kochen und Matrjoschka-P&uuml;ppchen ineinander schachteln &mdash;, dann ist es dies: Russen kommen. Immer wieder haben sie das in der Geschichte unter Beweis gestellt, etwa bei ihren Angriffen auf Frankreich 1812 oder auf Nazideutschland 1941. Wen w&uuml;rde es insofern wundern, wenn sie diesen beiden aggressiven Akten bald einen dritten folgen lassen w&uuml;rden: gegen das Deutschland des kriegst&uuml;chtigen Kanzlers Friedrich Merz. Nur unverbesserliche Russlandversteher erheben Einw&auml;nde gegen dieses Geschichtsbild.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/sie-kommen-wieder-einmal\">Wolf Wetzel auf Manova<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Chance f&uuml;r Europa<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150695\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Die Tauben m&uuml;ssen aufwachen &ndash; bevor es zu sp&auml;t ist<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150711\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Frische Milliarden f&uuml;r Kiew<\/strong><br>\nNATO-Generalsekret&auml;r Mark Rutte verlangt von Mitgliedstaaten je 0,25 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung f&uuml;r die Ukraine. Das k&ouml;nnte teuer werden<br>\nNATO-Generalsekret&auml;r Mark Rutte hat einen neuen Vorschlag zur dauerhaften Finanzierung der Ukraine gemacht. Auf einer internen Botschaftertagung in der vergangenen Woche stellte er laut dem US-Portal Politico die Summe von 0,25 Prozent des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts in den Raum, um &raquo;die dauerhafte Finanzierung der Ukraine planbar zu machen&laquo;. Das Thema soll auf dem bevorstehenden NATO-Gipfel in Ankara Anfang Juli diskutiert werden.<br>\nRuttes Ansage nimmt einerseits eine Forderung des ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodimir Selenskij vom vergangenen Jahr auf. Er hatte argumentiert, die von der Ukraine garantierte &raquo;Sicherheit Europas&laquo; m&uuml;sse den L&auml;ndern westlich von ihr doch vielleicht jene 0,25 Prozent wert sein. Selenskijs Zahlen kamen vor dem Hintergrund der chronischen Gefahr eines Staatsbankrotts der Ukraine, die 31 Prozent ihres j&auml;hrlichen Sozialprodukts &ndash; oder 107 Milliarden Euro &ndash; f&uuml;r den Krieg ausgibt und deren Staatshaushalt mit &uuml;ber 18 Prozent im Defizit ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/522715.milit%C3%A4rhilfe-frische-milliarden-f%C3%BCr-kiew.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Update des Updates des Updates&hellip;<\/strong><br>\nGerade hat NATO-Generalsekret&auml;r Mark Rutte &ndash; wohnt noch mit seiner Mutter zusammen (wie in Hitchcocks &ldquo;Psycho&rdquo;, Smiley) &ndash; festgestellt, dass weder die von der EU bewilligten 90 Milliarden, noch die vom Wall Street Journal diagnostizierten 109 Milliarden, noch sonst irgendein Milliardenbetrag ausreichen werden, den &ldquo;Finanzbedarf&rdquo; der Ukraine zu stillen.<br>\nDeshalb fordert er eine unbefristete Dauerabgabe von 0,25% der Wirtschaftsleistung s&auml;mtlicher EU- und NATO-Staaten.<br>\n(F&uuml;r Deutschland w&auml;ren das j&auml;hrlich zus&auml;tzlich 10 &ndash; 12 Milliarden Euro, f&uuml;r die gesamte EU rund 50 Mrd&hellip; Pro-Tipp: Dr&uuml;cken kann man den Betrag nur durch schrumpfende Wirtschaftsleistung. Smiley!)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/MartinSonneborn\/status\/2056278159331315878\">Martin Sonneborn via Twitter\/X<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Milliardenkredit: Trotz Korruptionsskandal: EU beschleunigt Ukraine-Kredit und setzt auf Selbstkontrolle<\/strong><br>\nVon der Leyen k&uuml;ndigt sechs Milliarden Euro f&uuml;r ukrainische Drohnen an. Trotz laufender Ermittlungen setzt Br&uuml;ssel auf Selbstkontrolle in Kiew.<br>\nPl&ouml;tzlich soll alles ganz schnell gehen: Bereits in der kommenden Woche will die EU eine erste Tranche des 90 Milliarden Euro schweren, schuldenfinanzierten Hilfskredits f&uuml;r die Ukraine freigeben. Ein &bdquo;Drohnen-Paket&ldquo; in H&ouml;he von sechs Milliarden Euro sei auf der Zielgeraden, k&uuml;ndigte die Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen auf X an.<br>\nZur Begr&uuml;ndung verwies von der Leyen auf die j&uuml;ngsten massiven Angriffe Russlands. &bdquo;Wir werden die Ukraine weiter st&auml;rken&ldquo;, erkl&auml;rte sie. Die Finanzspritze soll im Eilverfahren bewilligt werden und die ukrainische Verteidigung st&uuml;tzen. Allerdings ist ausgerechnet die Drohnenproduktion in einen massiven Korruptionsskandal verwickelt, der die gesamte EU-Hilfe infrage stellen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/korruption-eu-beschleunigt-ukraine-kredit-und-setzt-auf-selbstkontrolle-10036464\">Eric Bonse in der Berliner Zeitung (Bezahlschranke)<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Villen, Vetternwirtschaft und Wahrsagerinnen<\/strong><br>\nNeue Ermittlungsakten und Tonaufnahmen ersch&uuml;ttern die ukrainische Politik. Im Zentrum stehen Korruptionsvorw&uuml;rfe gegen enge Vertraute von Pr&auml;sident Selenskyj &ndash; und bizarre Geschichten &uuml;ber Wahrsagerinnen, Friedhofserde und luxuri&ouml;se Villen.<br>\nK&uuml;rzlich wurden in Kiew neue Teile der sogenannten &bdquo;Mindich-Akten&ldquo; ver&ouml;ffentlicht. Bereits die erste Serie hatte erhebliche politische Folgen: R&uuml;cktritte, Ermittlungen und schwere Vorw&uuml;rfe gegen Personen aus dem Umfeld von Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj. Nun tauchen weitere Tonaufnahmen auf, die nach und nach von ukrainischen Medien wie &bdquo;Ukrajinska Prawda&ldquo; ver&ouml;ffentlicht werden. Parallel dazu reagiert das Nationale Antikorruptionsb&uuml;ro der Ukraine (NABU) mit neuen Ermittlungsma&szlig;nahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/villen-vetternwirtschaft-und-wahrsagerinne\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Merz will Ukraine mit Sonderstatus schneller in die EU bringen<\/strong><br>\nBundeskanzler Friedrich Merz will der Ukraine als Antwort auf ihre Forderung nach einem schnellen EU-Beitritt einen neuen Sonderstatus als &ldquo;assoziiertes Mitglied&rdquo; der Europ&auml;ischen Union anbieten. In einem Brief an die EU-Spitzen schl&auml;gt der CDU-Politiker vor, Russlands Nachbarland sofort enger in die Institutionen einzubinden. Volle Mitgliedschafts- und Stimmrechte soll es zun&auml;chst aber nicht bekommen. (&hellip;)<br>\nEin besonders weitgehender Teil des Vorschlags betrifft die Sicherheitspolitik. Merz schl&auml;gt so vor, dass die Ukraine ihre Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik vollst&auml;ndig an der EU ausrichtet. Zugleich sollen sich die Mitgliedstaaten politisch dazu bekennen, die Beistandsklausel nach Artikel 42 Absatz 7 des EU-Vertrages auch auf die Ukraine anzuwenden, &ldquo;um eine substanzielle Sicherheitsgarantie zu schaffen&rdquo;. Zur Absicherung sieht Merz einen R&uuml;ckfallmechanismus oder alternativ eine Verfallsklausel vor, falls die Ukraine gegen Grundwerte der EU versto&szlig;en oder bei den Beitrittsverhandlungen gro&szlig;e R&uuml;ckschritte machen sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Merz-will-Ukraine-mit-Sonderstatus-schneller-in-die-EU-bringen-id30843375.html\">n-tv<\/a>\n<p>dazu: <strong>Merz-Vorsto&szlig; f&uuml;r die Ukraine: &Uuml;berfl&uuml;ssig und gef&auml;hrlich<\/strong><br>\nDer Kanzler will einen besonderen Status f&uuml;r die Ukraine in der EU. Der Plan w&uuml;rde nichts besser, aber vieles schwieriger machen.<br>\nKanzler Friedrich Merz schie&szlig;t gern aus der H&uuml;fte. In Berlin hat man sich an seine un&uuml;berlegten Alleing&auml;nge l&auml;ngst gew&ouml;hnt. Aber in Br&uuml;ssel? Dort kommen die Vorst&ouml;&szlig;e aus dem Off gar nicht gut an. In der EU muss man sich mit den Partnern absprechen, sonst f&auml;llt man auf die Nase.<br>\nDiese Erfahrung musste Merz bereits 2025 machen, als er ohne eingehende Konsultationen forderte, auf das in Belgien eingefrorene russische Verm&ouml;gen zuzugreifen. [&hellip;]<br>\nDie Ukraine verf&uuml;gt l&auml;ngst &uuml;ber einen Sonderstatus, wie auch der 90 Milliarden Euro schwere Hilfskredit zeigt. Diesen Sonderstatus mit einem neuen Label zu versehen &ndash; &bdquo;assoziiertes Mitglied&ldquo; &ndash;, macht nichts besser, aber vieles noch schwieriger. Zum Beispiel das Verh&auml;ltnis zu den anderen EU-Kandidatenl&auml;ndern auf dem Westbalkan. Sie warten seit 20 Jahren &ndash; und f&uuml;hlen sich durch die privilegierte Behandlung der Ukraine &uuml;bergangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Merz-Vorstoss-fuer-die-Ukraine\/!6175773\/\">Eric Bonse in der taz<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Merz will &ldquo;assoziierte EU-Mitgliedschaft f&uuml;r die Ukraine&rdquo; &ndash; mit milit&auml;rischen Beistandspflichten <\/strong><br>\nF&uuml;r die Ukraine erfindet Bundeskanzler Friedrich Merz einen neuen Status der EU-Mitgliedschaft. Mit einer &ldquo;assoziierten Mitgliedschaft&rdquo; soll die Ukraine zwar Zugang zu EU-Gremien und Finanzt&ouml;pfen bekommen, allerdings ohne Stimmrecht. Als Grund f&uuml;r diese Zwischenl&ouml;sung nennt Merz, dass die Ukraine die Bedinungen f&uuml;r eine Vollmitgliedschaft noch auf Jahren nicht erf&uuml;llt.<br>\nBesonders brisant ist, dass der Vorschlag von Merz auch milit&auml;rische Beistandspflichten gegen&uuml;ber der Ukraine umfasst. Damit w&uuml;rde die EU der Ukraine faktisch Sicherheitsgarantien geben &ndash; noch bevor sie Vollmitglied w&auml;re.<br>\nPolitisch w&auml;re dies ein Paradigmenwechsel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/europa\/280822-merz-will-assoziierte-eu-mitgliedschaft\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant ist die russische Berichterstattung zu diesem Merz-Vorhaben. Auf die milit&auml;rischen Risiken wird ausdr&uuml;cklich hingewiesen. Da stellt sich die Frage, weshalb der deutsche Bundeskanzler so einen Vorschlag &uuml;berhaupt macht. Dem Schutz der deutschen Bev&ouml;lkerung und dessen Wohlstand zu mehren, scheint er sich nicht verpflichtet zu f&uuml;hlen. Vielmehr k&ouml;nnte dieser Plan US-Interessen in der Ukraine &ndash; <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116956\">BlackRock ist seit Ende 2022 offizieller Koordinator f&uuml;r den &bdquo;Wiederaufbau&ldquo; der Ukraine<\/a> &ndash; gewidmet sein. Dem BlackRock-Kanzler geht es offensichtlich weniger um Demokratie, Freiheit und Menschenrechte, sondern schlicht um Geld. Erinnert sei auch an diesen Beitrag: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92625\">US-Investmentgesellschaft BlackRock soll im Auftrag von Zelenskij den Wiederaufbau der Ukraine koordinieren<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die unmenschliche Sprache der Macht: Zutreten, wenn ein Mensch am Boden liegt<\/strong><br>\n&bdquo;Der beste Zeitpunkt daf&uuml;r, einen Menschen zu treten, ist der, wenn er am Boden liegt.&ldquo;<br>\n(Im Original: The most effective time to kick a man is when he&rsquo;s down. Entnommen dem Artikel &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.telegraph.co.uk\/news\/2026\/05\/11\/putin-russia-ukraine-war-moscow-victory-parade\/\">Putin is down. This is the time to start kicking him<\/a>&ldquo;; Hamish de Bretton-Gordon, Telegraph, 11. Mai 2026)<br>\nIm besagten Artikel ging es um einen angeblich geschw&auml;chten Putin. Das habe die Siegesfeier in Moskau in diesem Jahr bewiesen. Also folgerte der Autor: Zeit zuzutreten.<br>\nIm sogenannten t&auml;glichen Leben f&uuml;hrt ein solcher Rat stracks ins Ungl&uuml;ck, wom&ouml;glich zum Tod eines Menschen und langj&auml;hriger Haftstrafe f&uuml;r den T&auml;ter. Denn er ist von &auml;u&szlig;erster Unmenschlichkeit gepr&auml;gt. Von einem Triumph der Gewalt.<br>\nAber im politischen Leben, im milit&auml;rischen Kalk&uuml;l, in dem Element, in dem sich Hamisch de Bretton-Gordon aufh&auml;lt und offenbar pudelwohl f&uuml;hlt, wird so nicht gedacht. Sobald Schw&auml;che vermutet wird, gilt: zutreten. Jetzt erst recht. Feste zutreten. Denn in der Vorstellung des Hamish de Bretton-Gorden liegt der Getretene hilflos am Boden, und nun ereilt ihn das verdiente Schicksal.<br>\nHamish de Bretton-Gordon geh&ouml;rt seit Jahren zu den medialen Souffleuren in Gro&szlig;britannien, die Kriege, Konflikte und Krisen beg&uuml;nstigen. Er tat sich auch im &bdquo;Skripal-Fall&ldquo; hervor, als Experte f&uuml;r Chemie- und Biowaffen. Mit Fachwissen gl&auml;nzte er nicht, aber mit einer bis heute ungebrochenen Bereitschaft, Putin zum Oberschurken schlechthin zu erkl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/die-unmenschliche-sprache-der-macht\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Rechter Polizeiminister postet Dem&uuml;tigung von Gaza-Aktivisten<\/strong><br>\nDas Video von Itamar Ben-Gvir und die Behandlung der Gaza-Aktivisten in Israel sorgt f&uuml;r internationalen Protest &ndash; auch aus den USA und der EU. Nun werden die Ersten in ihre Heimatl&auml;nder zur&uuml;ckgebracht.<br>\nNach einem Video des israelischen Polizeiministers Itamar Ben-Gvir, das Gaza-Aktivisten auf dem&uuml;tigende Weise zeigt, hat auch Au&szlig;enminister Johann Wadephul das Verhalten des Politikers als &bdquo;vollkommen inakzeptabel&ldquo; bezeichnet. &bdquo;Es widerspricht den Werten, f&uuml;r die Deutschland mit Israel gemeinsam stehen will, fundamental&ldquo;, sagte Wadephul in Berlin. Er sei seinem israelischen Amtskollegen Gideon Saar dankbar &bdquo;f&uuml;r die klaren Worte, die er f&uuml;r dieses uns&auml;gliche Verhalten gefunden hat&ldquo;. Zuvor hatte bereits der deutsche Botschafter in Israel, Steffen Seibert, &auml;hnliche Worte der Kritik gefunden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/israel-polizeiminister-ben-gvir-gaza-aktivisten-video-demuetigung-abschiebung-li.3486640\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Israels Smotrich reagiert auf Haftbefehl des IStGH mit der Ank&uuml;ndigung weiterer Kriegsverbrechen<\/strong><br>\nDer rechtsextreme Finanzminister k&uuml;ndigte an, auf einen Antrag auf Haftbefehl wegen seiner Zwangsvertreibung von Pal&auml;stinensern mit der Anordnung der R&auml;umung eines weiteren Dorfes im Westjordanland zu reagieren.<br>\nIsraels rechtsextremer Finanzminister Bezalel Smotrich erkl&auml;rte am Dienstag, der Ankl&auml;ger des Internationalen Strafgerichtshofs habe einen Haftbefehl gegen ihn beantragt, angeblich als Reaktion auf seine illegale Zwangsvertreibung von Tausenden Pal&auml;stinensern im Westjordanland.<br>\nEr sagte, er plane, &bdquo;zur&uuml;ckzuschlagen&ldquo;, indem er den Befehl erteile, Hunderte weiterer Pal&auml;stinenser gewaltsam aus ihren H&auml;usern im Westjordanland zu vertreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/israels-smotrich-reagiert-auf-haftbefehl-des-istgh-mit-der-ankuendigung-weiterer-kriegsverbrechen\/\">Overton Magazin<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Ratten in Gaza &ndash; Folter in israelischen Gef&auml;ngnissen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150759\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Mutwillig ins Elend gest&uuml;rzt<\/strong><br>\nDer Krieg zweier der engsten Verb&uuml;ndeten Deutschlands, der USA und Israels, gegen Iran st&uuml;rzt zahlreiche L&auml;nder des Globalen S&uuml;dens in eine tiefe Krise. Nicht nur der &Ouml;lpreisschock infolge der faktischen Sperrung der Stra&szlig;e von Hormuz versch&auml;rft ihre meist ohnehin schon prek&auml;re Lage. Zudem gef&auml;hrdet die Unterbrechung eines Drittels der globalen D&uuml;ngemittelversorgung &ndash; dieses Volumen wurde ebenfalls durch die Stra&szlig;e von Hormuz transportiert &ndash; die weltweite Ern&auml;hrungssicherheit und droht schon in K&uuml;rze 45 Millionen Menschen weltweit in akuten Hunger zu treiben. Gleichzeitig muss sich Afrika f&uuml;r einen Mangel an medizinischen G&uuml;tern wappnen, da der Kontinent einen Gro&szlig;teil davon &uuml;ber den Mittleren Osten importiert. Dar&uuml;ber hinaus droht der dreifache Schock aus Energie- und Nahrungsmittelkrise sowie kriegsbedingt schw&auml;cherem Wirtschaftswachstum weltweit mehr als 32 Millionen Menschen in die Armut zu treiben &ndash; vor allem in Entwicklungsl&auml;ndern. Die Bundesregierung, die sich gew&ouml;hnlich als Vork&auml;mpferin f&uuml;r Menschenrechte und Humanit&auml;t in Szene zu setzen sucht, schweigt zu den fatalen Folgen des v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskriegs ihrer Verb&uuml;ndeten f&uuml;r den &auml;rmeren Teil der Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10410\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Resilienz der Demokratie: Warum der Kanzler einen v&ouml;llig anderen Umgang mit dem Bundesrat braucht<\/strong><br>\nFriedrich Merz st&ouml;&szlig;t mit seinem Kurs im Bundesrat auf Widerstand. L&auml;nder kritisieren mangelnde Einbindung und warnen vor strukturellen Problemen im F&ouml;deralismus. Zugleich gewinnt der Bundesrat f&uuml;r die Stabilit&auml;t der Demokratie stetig an Bedeutung. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r den Ex-MP ist eine dramatische Schieflage entstanden. Und die wird verst&auml;rkt durch die in Berlin befeuerte Behauptung, die L&auml;nder seien vor allem anstrengend und egoistisch. Der Chef einer gr&ouml;&szlig;eren Staatskanzlei h&auml;lt dem entgegen, gerade Merz und seiner Koalition w&uuml;rde es helfen, wenn nach Entscheidungen der Regierung aus den Landeshauptst&auml;dten breite Unterst&uuml;tzung signalisiert w&uuml;rde. &bdquo;Ich kann nicht verstehen, warum der Kanzler das nicht als zwingende Voraussetzung f&uuml;r eine bessere Stimmung im Land erkennt&ldquo;, sagte er Table.Briefings. Voraussetzung daf&uuml;r sei, dass Merz die L&auml;nder in die Entscheidungen einbinde, statt sie vor vollendete Tatsachen zu stellen. Das sei aufwendig und anstrengend. Aber wenn man danach an einem Strang ziehe, schaffe man ein ungleich gr&ouml;&szlig;eres Vertrauen in die Beschl&uuml;sse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/table.media\/berlin\/talk-of-the-town\/resilienz-der-demokratie-warum-der-kanzler-einen-voellig-anderen-umgang-mit-dem-bundesrat-braucht\">Berlin.Table<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Entkernen, Umfunktionieren und (feindlich) &Uuml;bernehmen &ndash; Warum die heutige Bundesrepublik Deutschland (so gut wie) nichts mehr mit der &sbquo;Bonner Republik&lsquo; zu tun hat<\/strong><br>\nDie wiedervereinte Bundesrepublik Deutschland hat mit dem Land gleichen Namens, das zwischen 1949 und 1990 existierte, nur noch den Namen gemeinsam. Auf den ersten Blick f&auml;llt das allerdings nicht auf. Weil die Fassaden noch stehen. Die heutige Bundesrepublik ist nichts Anderes als ein komplett entkernter Altbau.<br>\nIch habe lange gebraucht, bis es mir langsam d&auml;mmerte. Und auch jetzt tue ich mich immer noch schwer, mental und &ndash; vor allem! &ndash; gef&uuml;hlsm&auml;&szlig;ig in der neuen Realit&auml;t, in der ich mich eher tastend voranbewege, anzukommen. Aber im Millimetertempo wird mir immer deutlicher, dass dieses Land, das sich nach wie vor &bdquo;Bundesrepublik Deutschland&ldquo; nennt, mit dem Land gleichen Namens, in dem ich die H&auml;lfte meines Lebens &ndash; von 1954 bis 1990 &ndash; verbracht habe, kaum noch identisch ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/entkernen-umfunktionieren-und-feindlich-uebernehmen-warum-die-heutige-bundesrepublik-deutschland-so-gut-wie-nichts-mehr-mit-der-bonner-republik-zu-tun-hat\/\">Leo Ensel auf Globalbridge<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.H.:<\/strong> Ich bin Jahrgang 1970, aber ich teile die Schlussfolgerung von Herrn Leo Ensel &ndash; die heutige BRD ist ein v&ouml;llig anderes Land als das alte Land BRD, die Bonner Republik, in der ich, wie Herr Ensel, vor der Wiedervereinigung mit der DDR, lebte. &Uuml;brigens die st&auml;ndige Rumreiterei auf der Geschichte der untergegangenen DDR, w&auml;hrend die parallele Geschichtsepoche der alten l&auml;ngst vergessenen Bonner Republik vergessen gemacht wird, erkl&auml;rt sich mir, nach dem aufschlussreichen Text von Herrn Ensel, ganz von selbst. Wie schon gesagt, ich bin eine etwas j&uuml;ngere Generation als Herr Ensel, aber auch ich denke, dass die alte Bonner Republik so gar nicht identisch mit dem ist, was man folgerichtig heutzutage &ldquo;Berliner Republik&rdquo; nennen k&ouml;nnte &ndash; samt R&uuml;ckkehr des alten, l&auml;ngst vergessenen, ehemals rein preu&szlig;ischen, Militarismus.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ausweitung des Achtstundentages: Der SPD ist nicht mehr zu helfen<\/strong><br>\nDie Sozialdemokraten sind bereit, die gr&ouml;&szlig;te Errungenschaft der Arbeiterbewegung aufzugeben: den Achtstundentag. Koalitionszw&auml;nge? Unglaubw&uuml;rdig. [&hellip;]<br>\nDer Auftritt von B&auml;rbel Bas auf dem DGB-Kongress in der zur&uuml;ckliegenden Woche zeigte wieder eindr&uuml;cklich das Talent der SPD, sich selbst zu zerlegen. Die Arbeitsministerin sagte: &bdquo;Wenn es nach der SPD und auch mir pers&ouml;nlich geht, w&uuml;rden wir das Thema Arbeitszeit gar nicht erst anfassen.&ldquo; Und dann: &bdquo;Aber es steht im Koalitionsvertrag.&ldquo;<br>\nDie SPD-Vorsitzende als beflissene Staatsnotarin, die kleinlich dar&uuml;ber wacht, dass die Punkte des Koalitionsvertrags auch ordentlich abgearbeitet werden. Ein Koalitionsvertrag ist &uuml;brigens rechtlich gesehen kein verbindlicher Vertrag, sondern eine politische Absichtserkl&auml;rung, die nat&uuml;rlich im Laufe einer Legislaturperiode ge&auml;ndert werden kann.<br>\nSPD untersch&auml;tzt die Brisanz dieser Entscheidung<br>\nDa ist sie wieder, die SPD, die ja eigentlich f&uuml;r die &ndash; wie es bei ihr immer hei&szlig;t &ndash; hart arbeitenden Menschen da sein will, aber leider, leider wegen der vermeintlichen Sachzw&auml;nge einer Koalition das Gegenteil machen muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Ausweitung-des-Achtstundentages\/!6175552\/\">taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Arbeiten wie in der Schweiz? Eine ungesunde Idee!<\/strong><br>\nDeutsche Arbeitgeber wollen so lange arbeiten lassen wie ihre Schweizer Kollegen. Das ist eine ganz schlechte Idee f&uuml;r die Lohnabh&auml;ngigen, wie eine Analyse der B&ouml;ckler-Stiftung zeigt, an der Unia-&Ouml;konomin No&eacute;mie Zurlinden mitgearbeitet hat.<br>\nDeutschland diskutiert, wer schuld sei an der lahmenden Wirtschaftslage. Die Antwort der Regierung steht fest: Es sind die Arbeitenden selbst. Bundeskanzler Friedrich Merz sagte beim CDU-Wirtschaftstag im Mai 2025: &laquo;Wir m&uuml;ssen in diesem Land wieder mehr und vor allem effizienter arbeiten. Mit Viertagewoche und Work-Life-Balance werden wir den Wohlstand dieses Landes nicht erhalten k&ouml;nnen.&raquo; SPD-Arbeitsministerin B&auml;rbel Bas k&uuml;ndigte folgsam f&uuml;r n&auml;chsten Monat einen Gesetzentwurf an, der die t&auml;gliche H&ouml;chstarbeitszeit durch eine w&ouml;chentliche Grenze ersetzen soll. T&ouml;nt nach einer Kleinigkeit, hat aber grosse Konsequenzen: Arbeitstage von bis zu 13 Stunden. Wer sich dagegen wehrt, kann abgemahnt und entlassen werden. Arbeitgeberverb&auml;nde sind begeistert.<br>\nDass die SPD mitspielt, ist weniger &uuml;berraschend, als es scheinen mag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.workzeitung.ch\/2026\/05\/arbeiten-wie-in-der-schweiz-eine-ungesunde-idee\/\">work<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zukunftschancen f&uuml;r Kinder in Deutschland: Wenn Kanzler-Propaganda auf Realit&auml;t trifft<\/strong><br>\nKanzler Merz verk&uuml;ndet, &bdquo;nur wenige L&auml;nder bieten jungen Menschen so gute Zukunftschancen wie Deutschland&ldquo;. Eine neue UNICEF-Studie belegt das Gegenteil. [&hellip;]<br>\nDieser Bericht brachte den Bundeskanzler und seinen Sprecher auf der Regierungspressekonferenz in eine erkl&auml;rungsbed&uuml;rftige Lage. [&hellip;]<br>\nAuf die Frage der OAZ nach der Datengrundlage des kanzlerischen Optimismus reagierte Kornelius in bemerkenswerter Weise: &bdquo;Ich w&uuml;rde die Gegenfrage stellen, auf welcher Grundlage diese Studie zu ihrem Ergebnis kommt.&ldquo; Man m&uuml;sse sich &bdquo;die Empirik dazu vielleicht jetzt gemeinsam anschauen&ldquo;. Gleichwohl halte er &bdquo;trotzdem an der Aussage fest, dass die Zukunftsaussichten in Deutschland und die Versorgung f&uuml;r Kinder und Jugendliche in diesem Land ausgezeichnet sind&ldquo;.<br>\nEine rhetorische Volte, die in sich widerspr&uuml;chlich ist: Wer die Datengrundlage einer UNICEF-Studie infrage stellt, ohne sie nach eigenem Bekunden gepr&uuml;ft zu haben, kann schwerlich im selben Atemzug eine gegenteilige Lagebeurteilung als gesichert ausgeben. Zumal die methodische Basis des Berichts transparent dokumentiert ist:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/kinderarmut-in-deutschland-unicef-bericht-widerspricht-merz-regierungssprecher-weicht-aus-10037380\">Florian Warweg in der Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Hohe Armut, schlechte Bildung: Kindeswohl in Deutschland nur mangelhaft<\/strong><br>\nDeutschland belegt in einer internationalen Vergleichsstudie zum Wohlbefinden von Kindern nur Platz 25 von insgesamt 37 bewerteten L&auml;ndern. Damit liege Deutschland wie schon im vergangenen Jahr im unteren Mittelfeld und bleibe weit hinter seinen M&ouml;glichkeiten zur&uuml;ck, teilte das UN-Kinderhilfswerk in K&ouml;ln mit. (&hellip;)<br>\nIn diesem Jahr belegen die Niederlande, D&auml;nemark und Frankreich die ersten drei Pl&auml;tze. Aber auch in einigen L&auml;ndern mit deutlich geringerer Wirtschaftskraft wachsen Kinder demnach insgesamt unter besseren Bedingungen auf, so in Rum&auml;nien (Platz 9), Ungarn (Platz 10) und der Slowakei (Platz 19). Im Durchschnitt der untersuchten L&auml;nder lebt demnach fast jedes f&uuml;nfte Kind in Einkommensarmut. In Deutschland stagniere die Kinderarmutsquote seit Jahren bei hohen 15 Prozent, so Unicef. &bdquo;Alarmierend&ldquo; sei Deutschlands Abschneiden im Bereich Bildung: Nur 60 Prozent der 15-J&auml;hrigen erreichen demnach die Mindestkompetenz in Lesen und Mathematik. Damit liege Deutschland auf Platz 34 von 41 L&auml;ndern mit vergleichbaren Bildungsdaten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/deutschland-unterdurchschnittlich-bei-kinderwohl-das-sagt-eine-neue-studie-RUGIRU3MURFCPPJF6VGMTFUVXM.html\">RND<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Soziale Ungleichheit: Unwohl in Deutschland<\/strong><br>\n&raquo;Besorgniserregend&laquo; und &raquo;alarmierend&laquo;: UNICEF-Studie zum kindlichen Wohlbefinden. Hohe Kinderarmut, miserables Bildungsniveau in der Bundesrepublik<br>\nAuf dem Katholikentag in W&uuml;rzburg behauptete Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Freitag, nur wenige L&auml;nder b&ouml;ten jungen Menschen so gute Zukunftschancen wie Deutschland. Eine am Sonntag publizierte Studie des UN-Kinderhilfswerks UNICEF mit dem Titel &raquo;Ungleiche Chancen &ndash; Kinder und wirtschaftliche Ungleichheit&laquo; spricht eine ganz andere Sprache. Unter 37 L&auml;ndern, in denen kindliches Wohlbefinden anhand von sechs Indikatoren wie Gesundheit und Bildungskompetenzen untersucht wurde, nimmt die Bundesrepublik nur Platz 25 ein.<br>\nDamit liegt das Land wie im Vorjahr im unteren Mittelfeld und bleibe &raquo;weit hinter seinen M&ouml;glichkeiten zur&uuml;ck&laquo;, hei&szlig;t es in einer Mitteilung von UNICEF Deutschland. F&uuml;r die Organisation besteht kein Zweifel daran, dass die soziale Ungleichheit Ursache des schlechten Ergebnisses ist. Sie spricht von einem &raquo;besorgniserregenden Bild&laquo;: Die Kinderarmutsquote stagniere seit Jahren in Deutschland bei hohen 15 Prozent. Die Einkommensungleichheit sei von einem Verh&auml;ltnis von 1 zu 4,3 im Jahr 2012 auf 1 zu 5,0 gestiegen. Das bedeutet: Menschen im wohlhabendsten F&uuml;nftel der Bev&ouml;lkerung verf&uuml;gen heute &uuml;ber f&uuml;nfmal so viel Einkommen wie Menschen im &auml;rmsten F&uuml;nftel. Die Folgen seien &raquo;f&uuml;r viele Kinder gravierend&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/522686.soziale-ungleichheit-unwohl-in-deutschland.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Sag&lsquo;s doch mal durch die Blume, Friedrich &hellip;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150686\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wir sind alle Do&#287;ru!<\/strong><br>\nVom Schicksal einiger von der EU &bdquo;sanktionierter&ldquo; Journalisten sind alle bedroht, die es sich nicht verbieten lassen wollen, gedanklich gegen den Strom zu schwimmen.<br>\nWen das Establishment hasst, dem wird ein unfairer Prozess gemacht. Wen es sehr hasst &mdash; zum Beispiel weil er zur Verst&auml;ndigung mit Russen oder Pal&auml;stinensern aufruft &mdash;, der bekommt nicht einmal mehr das. Ohne Gerichtsverhandlung wird er unter dem Stichwort &bdquo;Sanktionen&ldquo; quasi im eigenen Land ausgeb&uuml;rgert. Autor Jens Fischer Rodrian hatte gehofft, dass er sich nach der Freilassung von Julian Assange k&uuml;nstlerisch nicht mehr mit derart bedr&uuml;ckenden Themen besch&auml;ftigen muss. Aber diese Hoffnung trog. Die faschistoide Neigung EU-Europas bleibt ein fruchtbarer Scho&szlig;. Die Journalisten H&uuml;seyin Do&#287;ru, Jaques Baud, Thomas R&ouml;per und Alina Lipp haben das zu sp&uuml;ren bekommen und wurden seitens f&uuml;hrender Instanzen der &bdquo;freien Welt&ldquo; existenzvernichtenden Schikanen ausgesetzt. Wenn sich der politische Horizont drastisch verd&uuml;stert, fliehen viele ins Privatleben oder verfallen in L&auml;hmung. Anders bei Jens Fischer Rodrian. Er schreibt in solchen F&auml;llen ein Lied und organisiert einen Musiksampler. Hier stellt er sein neues Werk &bdquo;Bist du Do&#287;ru?&ldquo; vor. Darin sing er: &bdquo;Sie sperren Menschen aus &mdash; Sie sperren Menschen ein. F&auml;ngt schon wieder an &mdash; Wer wird der n&auml;chste sein?&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/wir-sind-alle-dogru\">Jens Fischer Rodrian<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der Wind dreht: Selbst die taz verurteilt nun das EU-Sanktionsregime<\/strong><br>\nDie bevorzugt von Anh&auml;ngern der Gr&uuml;nen gelesene Tageszeitung taz war bisher eine stramme Verteidigerin der mittelalterlich anmutenden EU-Sanktionen gegen Publizisten wie H&uuml;seyin Dogru und Jacques Baud. Jetzt ist dort ein sehr kritischer Gastkommentar des Politikwissenschaftlers Ulrich Bausch erschienen. (&hellip;)<br>\nJetzt also, wenige Tage bevor sich der S&uuml;ndenfall der EU j&auml;hrt, bringt die taz einen kritischen Gastkommentar mit dem Titel: &bdquo;Skandal&ouml;se EU-Sanktionen f&uuml;r Journalisten&ldquo; und einer treffend-kritischen Charakterisierung im ersten Absatz:<br>\n&bdquo;Das Sanktionsregime der Europ&auml;ischen Union wurde als au&szlig;enpolitisches Instrument gegen feindliche Staaten geschaffen. Inzwischen richtet es sich auch gegen Einzelpersonen: gegen Autoren und Journalistinnen, die Israel kritisieren oder die westliche Ukrainepolitik infrage stellen. Die Eingriffe erfolgen ohne Anklage, ohne Anh&ouml;rung, ohne gerichtliches Verfahren. In einem Rechtsstaat ist das ein Skandal. Denn das Fundament eines Rechtsstaates ist die Gewaltenteilung und Rechtsprechung durch unabh&auml;ngige Gerichte.&ldquo;<br>\nWas ist da passiert in der Chefredaktion der taz? Haben die Chefredakteurinnen, die unter anderem vom Regierungssender Deutschlandfunk und vom besonders NATO-affinen Tagesspiegel kamen, einen sp&auml;ten Sinneswandel erlebt? Oder wissen Sie fr&uuml;her als andere, dass es mit dem Sanktionsregime f&uuml;r inl&auml;ndische Publizisten, das dem Ruf der EU und der ohnehin extrem unbeliebten Bundesregierung schadet, bald zu Ende geht? Wollen sie sich noch schnell auf die richtige Seite der Geschichte retten? Das w&auml;re sch&ouml;n.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/taz-baud-dogru\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Die Kampagne gegen die EU-Sanktionen und f&uuml;r den Journalisten H&uuml;seyin Do&#287;ru startet heute<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150723\">NachDenkSeiten<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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