{"id":151003,"date":"2026-05-26T08:35:59","date_gmt":"2026-05-26T06:35:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151003"},"modified":"2026-05-26T08:35:59","modified_gmt":"2026-05-26T06:35:59","slug":"hinweise-des-tages-5102","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151003","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151003#h01\">Erich Vad und der Doppelbeschluss: Diese drei Sicherungen fehlen der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151003#h02\">Gewinnt die Ukraine den Krieg? In den USA sieht man das anders<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151003#h03\">Ukraine-Krieg: Gro&szlig;angriff auf Kiew<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151003#h04\">Gastkommentar: Kriegst&uuml;chtig werden? Wor&uuml;ber wir in Deutschland endlich reden m&uuml;ssen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151003#h05\">Steinmeier &auml;u&szlig;ert Zweifel, ob freiwilliger Wehrdienst ausreicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151003#h06\">Wirtschaft f&uuml;r die Menschen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151003#h07\">Die Zwischenbilanz des Irankriegs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151003#h08\">Nach Verh&ouml;hnung von Gaza-Aktivisten: Paris verh&auml;ngt Einreiseverbot f&uuml;r Israels Sicherheitsminister Ben-Gvir<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151003#h09\">VW-Standorte: &ldquo;Keine Gespr&auml;che mit chinesischen Herstellern&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151003#h10\">Elon Musk und die Starlink-Antennen: Leuk w&uuml;rde zum milit&auml;rischen Ziel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151003#h11\">Seltene Erden: Westliche Milit&auml;r-Drohnen-Pl&auml;ne h&auml;ngen am Tropf Chinas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151003#h12\">China k&uuml;ndigt entschlossene Reaktion auf diskriminierende EU-Ma&szlig;nahmen an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151003#h13\">Macht eure Arbeit, sch&uuml;tzt Journalisten!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151003#h14\">Bundesregierung plant K&uuml;rzungen beim Elterngeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151003#h15\">Bundeswirtschaftsministerin will Stopp von Fr&uuml;hverrentungsprogrammen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151003#h16\">&bdquo;Nation der Verd&auml;chtigen&ldquo;: Gesichtserkennung in London versch&auml;rft Debatte &uuml;ber Massen&uuml;berwachung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Erich Vad und der Doppelbeschluss: Diese drei Sicherungen fehlen der EU<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Merkel-Berater E. Vad wird vom Mainstream gemieden. Doch nun war der Milit&auml;rexperte &uuml;berraschend bei Lanz zu Gast. Vad warnte vor unkontrollierter Aufr&uuml;stung und forderte eine Art Doppelbeschluss f&uuml;r die EU &ndash; wie seinerzeit bei der Nato.<br>\n&bdquo;Dass wir Waffen liefern, dass wir die Ukraine unterst&uuml;tzen, das ist schon in Ordnung&ldquo;, sagte Vad. Doch dann formulierte er seine gr&ouml;&szlig;te Sorge: &bdquo;Wir werden, wenn wir so weitermachen, in einem Krieg mit Russland landen.&ldquo;<br>\nDie unkontrollierte Aufr&uuml;stung f&uuml;hre unweigerlich zu einer Konfrontation und am Ende wom&ouml;glich zum Krieg &ndash; den unsere &ldquo;anerkannten&rdquo; Experten ja ohnehin st&auml;ndig herbeireden (auch wenn sie behaupten, ihn verhindern zu wollen).<br>\nLaut Vad braucht es eine Art Doppelstrategie oder Doppelbeschluss wie einst in der Nato: Jede Aufr&uuml;stung m&uuml;sse mit Abr&uuml;stungsinitiativen und Diplomatie verbunden werden. Die USA wisse und praktiziere dies, die EU habe es vergessen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/vad-und-der-doppelbeschluss-diese-drei-sicherungen-fehlen-der-eu\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gewinnt die Ukraine den Krieg? In den USA sieht man das anders<\/strong><br>\nEin neuer Bericht des US-Kongresses l&auml;sst Zweifel an den j&uuml;ngsten westlichen Darstellungen aufkommen, wonach die Ukraine den Krieg gegen Russland gewinnen wird.<br>\nSeit Wochen ist die Berichterstattung westlicher Medien &uuml;ber den Krieg in der Ukraine wieder von bekannten Schlagzeilen gepr&auml;gt: Die Ukraine schl&auml;gt tief im Inneren Russlands zu, russische Infrastruktur wird besch&auml;digt, Russland wirkt verwundbar. Die Darstellung &auml;hnelt fr&uuml;heren Momenten des Kriegoptimismus &ndash; nach dem Untergang des Kreuzers &bdquo;Moskwa&ldquo;, w&auml;hrend der Cherson-Offensive von 2022, vor der gescheiterten Gegenoffensive von 2023 oder w&auml;hrend der ukrainischen Vorst&ouml;&szlig;e in die Region Kursk im Jahr 2024. Heute l&ouml;st jeder erfolgreiche ukrainische Drohnenangriff auf russischem Gebiet eine neue Welle von Kommentaren aus, die darauf hindeuten, dass Russland endlich die Oberhand im Krieg verliert. [&hellip;]<br>\nDoch hinter den triumphalen Schlagzeilen und ehrgeizigen Verlautbarungen ergibt eine ernsthafte Betrachtung der milit&auml;rischen Realit&auml;ten des Krieges ein weitaus komplexeres Bild, als es der emotionale Rhythmus des Nachrichtenzyklus und politische Parolen zulassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/gewinnt-die-ukraine-den-krieg-in-den-usa-sieht-man-das-anders\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg: Gro&szlig;angriff auf Kiew<\/strong><br>\nRussland greift ukrainische Hauptstadt mit allem an, was fliegt. Signal an den Westen und Vergeltung f&uuml;r ukrainischen Angriff auf Schulwohnheim mit 21 Toten<br>\nRussland hat in der Nacht zum Sonntag einen heftigen Raketenangriff auf Ziele in der Ukraine ausgef&uuml;hrt. Neben etwa 700 Drohnen kamen auch Hyperschallwaffen wie die &raquo;Oreschnik&laquo;-Rakete und der ebenfalls hyperschallschnelle Marschflugk&ouml;rper &raquo;Zirkon&laquo; zum Einsatz, au&szlig;erdem mehrere Dutzend ballistische Raketen vom Typ &raquo;Iskander&laquo;. Bei dem Angriff auf Kiew kamen nach ukrainischen Angaben zwei Menschen ums Leben, 88 seien verletzt worden. An der Effizienz der Luftabwehr lag diese relativ geringe Opferzahl nach Angaben ukrainischer Medien nicht: Alle &raquo;Oreschnik&laquo;- und &raquo;Zirkon&laquo;-Raketen h&auml;tten ihre Ziele getroffen, von den &raquo;Iskanders&laquo; seien zwei Drittel nicht abgefangen worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/523106.ukraine-krieg-gro%C3%9Fangriff-auf-kiew.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Sowohl von westlicher Seite als auch von Selenskyj wird Lugansk ja immer noch als zur Ukraine geh&ouml;rig benannt. Somit hat Selenskyj die eigenen Mitb&uuml;rger bombardiert, die eigene Jugend dort get&ouml;tet und verletzt. Doch kein Wort dar&uuml;ber von Merz oder dem Kabinett. Er hat sich einzig zum R&uuml;ckschlag durch Russland ge&auml;u&szlig;ert, nicht hinnehmbar, bedarf einer Antwort usw. Krieg ist die H&ouml;lle, und durch die Eskalation kommt noch der Wahnsinn der Kriegstreiber dazu. Wie lange soll das noch gehen? Die Waffen werden immer brutaler, auch Kiew greift Moskau an, wer hat wirklich geglaubt, es k&auml;me keine &bdquo;Antwort&ldquo; von Russland. Kommt endlich zu Verstand, zu Diplomatie und Frieden! Bevor wir in der EU alle in diesen Krieg auch physisch reingezogen werden. Und keinesfalls Merz&rsquo; Versprechen an die Ukraine, dass die Beistandsklausel wegen seines Vorschlags kommt. Wir erleben bei diesem Krieg, dass jeglicher Sinn zu Wahnsinn wird.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Russland erh&ouml;ht Einsatz: NATO riskiert Atomkrieg<\/strong><br>\nNein, die dramatisierenden &Auml;u&szlig;erungen von Expr&auml;sident Dmitri Medwedew &uuml;ber die aus Deutschland f&uuml;r Russland ausgehende Gefahr und die &Uuml;berlegungen f&uuml;hrender russischer Politikberater &uuml;ber die Notwendigkeit, auch einen Atomwaffeneinsatz in Betracht zu ziehen, sind offenbar keine Propaganda&uuml;bungen zur Bedienung des chauvinistischen Teils der russischen &Ouml;ffentlichkeit. Wenn jetzt auf diese Drohungen oder Warnungen gro&szlig;angelegte Man&ouml;ver der Nordmeerflotte, der Test einer Interkontinentalrakete &uuml;ber Sibirien und der massivste Raketenangriff auf Kiew seit Jahren folgen, dann muss man diese Drohungen wohl ziemlich ernst nehmen. Zumal sich anscheinend Wladimir Putin, der bisher eher im Ruf stand, ein Zauderer zu sein, von den Warnungen der russischen &raquo;Falken&laquo; hat &uuml;berzeugen lassen.<br>\nRussland wei&szlig; oder ahnt, dass es sein milit&auml;risches &Uuml;berleben &ndash; soweit man das Wort in diesem Kontext verwenden kann &ndash; gegen den vereinigten Westen inzwischen ausschlie&szlig;lich seinen Atomstreitkr&auml;ften verdankt. Deshalb sind in dem Raketenangriff auf Ziele in und um Kiew ausschlie&szlig;lich Waffensysteme verwendet worden, die nuklearf&auml;hig sind und &ndash; wie &raquo;Oreschnik&laquo; und &raquo;Zirkon&laquo; &ndash; wegen ihrer sehr hohen Fluggeschwindigkeit nicht abgefangen werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/523081.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>&ldquo;Vergeltung f&uuml;r irgendwas&rdquo; &ndash; Tagesschau leugnet den Tod von 21 jungen Russen in Starobelsk<\/strong><br>\nIm Videobericht, der von der ARD um 11 Uhr ausgestrahlt wurde, war der n&auml;chtliche russische Raketenangriff auf Kiew das Thema. Die Korrespondentin Susanne Petersson berichtete aus dem teilweise zerst&ouml;rten ARD-Hauptstadtstudio, das von der Explosionswelle stark besch&auml;digt wurde. Auf die Frage des Moderators Michail Paweletz, warum der n&auml;chtliche russische Angriff so heftig ausfiel, sagte die Korrespondentin, dass dies schwierig zu erkl&auml;ren sei. Den ukrainischen massiven Drohnenangriff auf die Berufsschule vor zwei Tagen bezweifelte sie mit dem Zusatz &ldquo;vermeintlich&rdquo;. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend sie sprach, waren bereits aus dem Ausland angereiste Korrespondenten am Ort der Trag&ouml;die eingetroffen, insgesamt 50 Journalisten aus 19 L&auml;ndern. Auch die ARD sowie andere westliche Medien waren von der russischen Seite eingeladen. Solche von der Konfliktpartei organisierten Medientouren waren in der Vergangenheit &ouml;fter von Wladimir Selenskij direkt organisiert worden, um die Folgen der russischen Kriegsverbrechen, wie es hie&szlig;, zu zeigen. Doch von der ARD wollte niemand kommen, wie der Bericht aus Kiew zeigt, und zugleich konnte man so behaupten, dass man ja &uuml;ber den Vorfall nichts Genaueres wisse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/international\/281134-vergeltung-fuer-irgendwas-tagesschau-leugnet\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gastkommentar: Kriegst&uuml;chtig werden? Wor&uuml;ber wir in Deutschland endlich reden m&uuml;ssen!<\/strong><br>\nDie Bundeswehr wird gerade massiv aufger&uuml;stet. Geld &ndash; wenn auch bei Banken geliehenes &ndash; steht zuhauf zur Verf&uuml;gung. Aber: Wei&szlig; die Bev&ouml;lkerung eigentlich, welche Gefahr von den neuen, ultraschnellen Waffen ausgeht &ndash; insbesondere f&uuml;r sie selbst? Die modernsten Raketen sind so schnell, dass vor der Reaktion keine Zeit zum Abw&auml;gen bleibt. Fazit: Beide Kriegsparteien werden sterben &ndash; entweder als erste oder als zweite. Ich habe den SPD-B&uuml;rgerschaftsabgeordneten Arno Gottschalk (69) gebeten, seine Expertise einzubringen. Er geh&ouml;rt dem bundesweiten Lenkungsgremium des Erhard-Eppler-Kreises an und gilt als Experte auf dem Feld der modernsten Waffensysteme.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/bremensogesehen.com\/20260523-gastkommentar-gottschalk-waffengeneration-debatte\/\">bremensogesehen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Steinmeier &auml;u&szlig;ert Zweifel, ob freiwilliger Wehrdienst ausreicht<\/strong><br>\nBundespr&auml;sident Steinmeier ist skeptisch, ob der neue freiwillige Wehrdienst ausreicht, um die Bundeswehr wie gew&uuml;nscht personell aufzustocken.<br>\nEr zweifle, ob die Freiwilligkeit ausreiche, sagte Steinmeier dem Nachrichtenportal t-online. Wenn sich herausstellen sollte, dass dies nicht der Fall sei, werde die Debatte &uuml;ber die Wehrpflicht wieder aktuell werden, prognostizierte das Staatsoberhaupt. Bundesverteidigungsminister Pistorius hatte zuletzt erkl&auml;rt, dass er am bisherigen Ziel festhalte, die Truppe auf 260.000 aktive Soldatinnen und Soldaten aufzustocken. Derzeit dienen knapp 186.000 M&auml;nner und Frauen bei der Bundeswehr in Uniform.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/steinmeier-aeussert-zweifel-ob-freiwilliger-wehrdienst-ausreicht-102.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ein Bund f&uuml;rs Ableben<\/strong><br>\nEs ist das dr&auml;ngende Thema der Bundesrepublik. Kaum jemand kommt daran vorbei &mdash; es sei denn, er oder sie ist kein Mann beziehungsweise keine Frau im wehrf&auml;higen Alter und pflegt auch keinerlei Kontakte zu solchen. Am 1. Januar 2026 ist das neue Wehrdienstgesetz in Kraft getreten. Der Faden, an dem das Damoklesschwert der &bdquo;allgemeinen Wehrpflicht&ldquo; baumelt, ist damit auf einmal erschreckend d&uuml;nn geworden. Aktuell m&uuml;ssen junge M&auml;nner einen Fragebogen ausf&uuml;llen, um der Bundeswehr Informationen &uuml;ber ihre Eignung zu &uuml;bermitteln. F&uuml;r Frauen ist das Zur&uuml;cksenden des Fragebogens freiwillig. Die Wahrscheinlichkeit, dass es bei dieser Regelung bleibt, ist jedoch eher gering. Kaum ein Tag vergeht, an dem Politiker und sogenannte Experten nicht diskutieren, welches Modell am effektivsten dazu dienen k&ouml;nnte, das von Verteidigungsminister Boris Pistorius formulierte Ziel zu erreichen: die Bundeswehr zur &bdquo;konventionell st&auml;rksten Armee Europas&ldquo; zu machen. F&uuml;r welchen Weg man sich auch immer &uuml;ber die K&ouml;pfe der Bev&ouml;lkerung hinweg am Ende entscheidet, eines d&uuml;rfte klar sein: Im Kriegsfall gilt die Wehrpflicht f&uuml;r jeden, an den die Regierung noch irgendwie herankommt &mdash; und Versprechungen aus Friedenszeiten kann man getrost vergessen. Auftaktartikel zur Sonderausgabe &bdquo;Wehrpflicht und Militarisierung&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/ein-bund-furs-ableben\">Manova<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Zahl der Kriegsdienstverweigerer im ersten Quartal verdreifacht<\/strong><br>\nDie Zahl der Kriegsdienstverweigerer hat sich im ersten Quartal verdreifacht. H&auml;lt der Trend an, k&ouml;nnten 2026 mehr als 15.000 Antr&auml;ge gestellt werden. Die Deutsche Friedensgesellschaft &ndash; Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen sieht darin ein politisches Signal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6a11ad5f9c51a75bc4753389\/deutlicher-anstieg-zahl-der-kriegsdienstverweigerer-im-ersten-quartal-verdreifacht.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Mangelnde &bdquo;Wehrbereitschaft&ldquo; &ndash; Widerstand oder Individualismus?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150855\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wirtschaft f&uuml;r die Menschen!<\/strong><br>\nDass die Vereinigten Staaten ihnen nicht mehr Bescheid sagen, wenn sie einen ihrer Angriffskriege beginnen (Iran) oder blitzartig beenden (Afghanistan), m&ouml;gen sich die europ&auml;ischen Staatschefs ja noch irgendwie sch&ouml;nreden.<br>\nDass nun aber auch das v&ouml;llig unbedeutende Grobbritannien seine kontinentalen Kollegen nicht mehr ernst genug nimmt, um sie im Rahmen der EU, der Starmer (in Umkehrung des Referendumsauftrags) de facto wieder beigetreten ist, &uuml;ber FEINDBEK&Auml;MPFUNG &amp; ENDSIEGrelevante Schritte zu informieren, sollte ihnen vielleicht zu denken geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/MartinSonneborn\/status\/2058168780967051310\">Martin Sonneborn via Twitter\/X<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Zwischenbilanz des Irankriegs<\/strong><br>\nOhne jegliche Kl&auml;rung der Perspektiven f&uuml;r einen etwaigen deutschen Marineeinsatz in der Stra&szlig;e von Hormuz n&auml;hern sich die USA und Iran einer Rahmenvereinbarung &uuml;ber einen verl&auml;ngerten Waffenstillstand. Details sind bislang nur in Ans&auml;tzen bekannt; treffen sie zu, dann wird schon in K&uuml;rze die Stra&szlig;e von Hormuz wieder f&uuml;r den Handelsverkehr offen sein, w&auml;hrend Iran zwar vorl&auml;ufig auf Geb&uuml;hren f&uuml;r die Durchfahrt verzichten, doch weiter die Kontrolle &uuml;ber die Meerenge beanspruchen k&ouml;nnte. Die Lage w&auml;re f&uuml;r die Vereinigten Staaten dann schlechter als vor ihrem gemeinsam mit Israel gestarteten &Uuml;berfall auf Iran. Zu den Gr&uuml;nden daf&uuml;r, dass US-Pr&auml;sident Trump bislang darauf verzichtet, den Krieg fortzusetzen, z&auml;hlt, dass die US-Streitkr&auml;fte gro&szlig;e Mengen an Raketen verschossen haben &ndash; etwa ein Drittel ihrer gesamten Best&auml;nde an Tomahawk-Marschflugk&ouml;rpern und rund die H&auml;lfte ihrer Patriot- und THAAD-Abwehrraketen. US-R&uuml;stungskonzerne werden Jahre ben&ouml;tigen, um die Best&auml;nde wieder zu f&uuml;llen. Zudem sind die Sch&auml;den an diversen US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkten schwer; da Iran wohl noch 70 Prozent seiner Raketen besitzt, drohen den USA im Fall einer Fortsetzung des Krieges weitere herbe Verluste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10415\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nach Verh&ouml;hnung von Gaza-Aktivisten: Paris verh&auml;ngt Einreiseverbot f&uuml;r Israels Sicherheitsminister Ben-Gvir<\/strong><br>\nDer israelische Hardliner Itamar Ben-Gvir stellte festgenommene Gaza-Aktivisten zur Schau und verh&ouml;hnte sie. Frankreich zieht nun Konsequenzen, erkl&auml;rt den Minister zur unerw&uuml;nschten Person &ndash; und ruft zu EU-Sanktionen gegen ihn auf.<br>\nFrankreich verh&auml;ngt ein Einreiseverbot gegen den israelischen Polizeiminister Itamar Ben-Gvir. Dies teilte Frankreichs Au&szlig;enminister Jean-Noel Barrot in einem Statement auf seinem Account beim Nachrichtendienst X mit:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/isarel-itamar-ben-gvir-frankreich-verhaengt-einreiseverbot-gegen-sicherheitsminister-a-f3a1114e-5a0e-41da-8477-789968421ecb\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Berechtigt und gut so. Aber hier geht es &ldquo;nur&rdquo; um die v&ouml;lkerrechtswidrige Festnahme und Dem&uuml;tigung von Europ&auml;ern. Als Israel im Kriegseinsatz gegen Gaza Zehntausende t&ouml;tete, Hunderttausende schwer verletzte, Krankenh&auml;user, Universit&auml;ten und Wohnh&auml;user gro&szlig;fl&auml;chig bombardierte und am Ende die verbliebenen zwei Millionen Pal&auml;stinenser dem Verhungern preisgab, dauerte es Monate, eigentlich deutlich &uuml;ber ein Jahr, bis EU-Staaten mit &auml;hnlichen Aktionen (Androhung von Sanktionen und Einreiseverbote) reagierten. Pal&auml;stinenser und ihre fundamentalen Menschenrechte sind f&uuml;r die Europ&auml;er offenbar bestenfalls drittklassig. Mehr Doppelstandard geht nicht.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Welt schockiert von Video, in dem Israel Europ&auml;er qu&auml;lt statt Pal&auml;stinenser<\/strong><br>\nJerusalem (dpo) &ndash; Ein Video, in dem der israelische Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir h&ouml;hnisch die Misshandlung europ&auml;ischer Aktivisten durch das israelische Milit&auml;r feiert, sorgt derzeit international f&uuml;r Best&uuml;rzung. Zahlreiche europ&auml;ische Regierungen dr&uuml;ckten ihre Emp&ouml;rung dar&uuml;ber aus, dass Israel jetzt pl&ouml;tzlich offenbar Europ&auml;er qu&auml;lt, anstatt sich wie gewohnt mit dem Qu&auml;len von Pal&auml;stinensern zu begn&uuml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-postillon.com\/2026\/05\/ben-gvir-misshandlung.html\">Der Postillon<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>VW-Standorte: &ldquo;Keine Gespr&auml;che mit chinesischen Herstellern&rdquo;<\/strong><br>\nVolkswagen ist nach Worten von Konzernchef Oliver Blume derzeit nicht in Gespr&auml;chen mit Konkurrenten aus China zur Zukunft von Werken in Deutschland. In Europa und Deutschland habe VW &Uuml;berkapazit&auml;ten. &ldquo;Diese m&uuml;ssen wir angehen, um wettbewerbsf&auml;hig zu bleiben&rdquo;, sagte Blume auf der Betriebsversammlung in Wolfsburg.<br>\nDeshalb werde mit Unternehmen aus der Verteidigungsindustrie &uuml;ber den Standort Osnabr&uuml;ck verhandelt, der ab 2027 eine neue Perspektive braucht. &ldquo;Dar&uuml;ber hinausgehende Spekulationen und im Umfeld diskutierte Ans&auml;tze sind kein Thema f&uuml;r uns: Es gibt aktuell keine &Uuml;berlegungen und Gespr&auml;che mit chinesischen Herstellern&rdquo;, erg&auml;nzte Blume und bezog sich damit einem Sprecher zufolge auf alle Fabriken in Deutschland. Berichten zufolge soll sich unter anderem XPeng f&uuml;r die &Uuml;bernahme von Standorten in Europa interessieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/wirtschaft\/unternehmen\/vw-chef-blume-china-absage-werke-standorte-osnabrueck-100.html\">ZDFheute<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bereits seit l&auml;ngerer Zeit gibt es die Diskussion, dass R&uuml;stungskonzerne das VW-Werk in Osnabr&uuml;ck &uuml;bernehmen und umfunktionieren k&ouml;nnten &ndash; darauf ist u.a. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130961#h03\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149902#h06\">hier<\/a> mit Anmerkungen hingewiesen worden. Auff&auml;llig ist, dass der Betriebsrat &bdquo;ein Ende der anhaltenden Spekulationen um die Zukunft inl&auml;ndischer VW-Werke&ldquo; fordere, weil &bdquo;die st&auml;ndigen Diskussionen schadeten dem Bild, das der Konzern in der &Ouml;ffentlichkeit abgebe&ldquo;. Der Betriebsrat wendet sich jedoch nicht ausdr&uuml;cklich dagegen, dass am Standort Osnabr&uuml;ck Kriegsmaterial hergestellt werden k&ouml;nnte. Das Image als Friedensstadt steht auf dem Spiel und scheint riskiert zu werden. Osnabr&uuml;ck k&ouml;nnte so zu einem potentiellen Ziel in einem milit&auml;rischen Konflikt werden. Das kann auch nicht im Interesse der Belegschaft sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Elon Musk und die Starlink-Antennen: Leuk w&uuml;rde zum milit&auml;rischen Ziel<\/strong><br>\nIn Leuk wurde das mit Abstand gr&ouml;sste Starlink-Projekt von ganz Europa von der Gemeinde bewilligt. Starlink-Antennen sind allerdings nicht ein rein ziviles Projekt, sondern auch ein milit&auml;risches. Und notabene ein &laquo;entscheidender&raquo; Kriegsfaktor bei den aktuell gef&uuml;hrten Kriegen des Westens und auch zuk&uuml;nftigen Kriegen.<br>\nSomit hat das Starlink-Projekt im Wallis noch eine v&ouml;llig andere Dimension. Denn bei einer Realisation w&uuml;rde die Schweiz mit dem Standort Leuk zum milit&auml;rischen Ziel. Zudem widerspricht eine Stationierung des Starlink-Projekts im Wallis der Schweizer Neutralit&auml;t, sofern die Antennen wie in bisherigen Kriegen der Fall f&uuml;r Kriege genutzt werden. (&hellip;)<br>\nIm &laquo;Stellvertreter-Krieg&raquo; zwischen EU-USA und Russland in der Ukraine ist seit Jahren bekannt, dass Starlink &laquo;das technologische R&uuml;ckgrat&raquo; (Google-KI-Formulierung) der Ukraine in der Kriegsf&uuml;hrung darstellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/sichtweisenschweiz.ch\/gesellschaft\/elon-musk-und-die-starlink-antennen-von-leuk-leuk-wuerde-zum-militaerischen-ziel\/\">SichtweisenSchweiz.ch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Seltene Erden: Westliche Milit&auml;r-Drohnen-Pl&auml;ne h&auml;ngen am Tropf Chinas<\/strong><br>\nNachdem das US-Verteidigungsministerium den Kauf von 30.000 sogenannten Kamikaze-Drohnen angek&uuml;ndigt hat und die Zahl bis 2028 auf mehr als 300.000 steigen soll, w&auml;chst in Washington laut Medienberichten die Sorge um die Versorgung mit Spezialmagneten, die f&uuml;r nahezu jede moderne Drohne unverzichtbar sind.<br>\nNach Angaben von Goldman Sachs stammen rund 98 Prozent der weltweit produzierten und auf Seltenen Erden-Metallen beruhenden Magnete aus China. Diese Magnete werden nicht nur in Drohnenmotoren eingesetzt, sondern auch in Raketensteuerungen, Sensoren und Kampfflugzeugen. Bei Einweg-Drohnen steigt der Bedarf allerdings deutlich an. Die Erfahrungen aus dem Ukraine-Krieg haben den strategischen Stellenwert der Technologie deutlich gemacht: Allein 2024 soll die Ukraine mehr als 1,2 Millionen Drohnen gebaut haben &ndash; viele davon mit Komponenten chinesischer Herkunft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/winfuture.de\/news,158774.html\">WinFuture<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>China k&uuml;ndigt entschlossene Reaktion auf diskriminierende EU-Ma&szlig;nahmen an<\/strong><br>\nChina will entschlossen gegen diskriminierende Beschr&auml;nkungsma&szlig;nahmen der Europ&auml;ischen Union vorgehen. Sollte die EU hartn&auml;ckig an Ma&szlig;nahmen gegen chinesische Unternehmen oder Produkte festhalten, werde China entschiedene Gegenma&szlig;nahmen ergreifen. Das betonte der Sprecher des chinesischen Handelsministeriums, He Yadong, am Donnerstag vor der Presse in Beijing.<br>\nZugleich wies He den Vorwurf mangelnder Fairness im chinesischen Handel zur&uuml;ck. Wenn bereits ein Handels&uuml;berschuss als &bdquo;&Uuml;berkapazit&auml;ten&ldquo; bezeichnet werde, frage er sich, ob dies dann auch f&uuml;r die von der EU exportierten Fahrzeuge, Medikamente, Weine und Kosmetika gelte.<br>\nZu Medienberichten, dass die EU-Kommission beschleunigt ein neues handelspolitisches Werkzeug zur Bew&auml;ltigung der &bdquo;&Uuml;berkapazit&auml;ten&ldquo; Chinas ausarbeitet, sagte He Yadong, China fordere die EU auf, die Realit&auml;t ernsthaft zur Kenntnis zu nehmen und zum richtigen Weg von Dialog und Konsultation zur&uuml;ckzukehren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2026\/05\/21\/ARTI1779351768408211\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Huawei war lediglich der prominente Anfang. Die EU-Kommission &ndash; aber auch die deutsche Bundesregierung &ndash; legt sich nach Russland nun immer st&auml;rker mit China an. Oft zulasten der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in der EU und h&auml;ufig zugunsten von US-Interessen. Interessant dazu ist u.a. dieser Beitrag: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150036\">&bdquo;Pivot to Asia&ldquo; &ndash; Schwenk nach Asien<\/a>. Die EU folgt diesem US-Schwenk. Erinnert sei daran, was immerhin der ehemalige Bundesau&szlig;enminister und amtierende Vorsitzende der Atlantik-Br&uuml;cke, Sigmar Gabriel, Anfang dieses Jahres gesagt hatte: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/kurzclips\/video\/266750-gabriel-bei-maischberger-usa-haben\/\">Dass die USA NATO und EU erfunden haben, um die Deutschen kleinzukriegen<\/a>. Mit den letzten Bundesregierungen scheint das bestens zu funktionieren.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>F&uuml;r eine starke Partnerschaft<\/strong><br>\nDas modernisierte Handelsabkommen sch&uuml;tzt europ&auml;ische Spezialit&auml;ten und baut Z&ouml;lle ab. Doch wird es von Nichtregierungsorganisationen kritisiert. [&hellip;]<br>\nAus Sicht von Bernd Lange (SPD), Vorsitzender des Handelsausschusses im Europ&auml;ischen Parlament, gibt das modernisierte Abkommen offenem und fairem Handel R&uuml;ckenwind. &bdquo;Europa setzt auch in turbulenten Zeiten auf Partnerschaft statt Isolation&ldquo;, sagte Lange. Rund 95 Prozent der mexikanischen Z&ouml;lle auf EU-Agrarexporte w&uuml;rden abgebaut.<br>\nMehr als 70 Nichtregierungsorganisationen aus Lateinamerika und der EU, kritisierten dagegen die Vereinbarung. &bdquo;Statt einer echten Modernisierung wurden vor allem die Privilegien f&uuml;r Konzerne ausgeweitet&ldquo;, erkl&auml;rte Bettina M&uuml;ller von der NGO PowerShift aus Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Freihandelsabkommen-EU-und-Mexiko\/!6181567\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nach 50 Zeilen Lobhudelei h&auml;ngt die taz ganz versch&auml;mt vier Zeilen Kritik von NGOs an. Ja, die EU ist die L&ouml;sung: f&uuml;r die deutsche Exportwirtschaft und f&uuml;r gro&szlig;e Konzerne, die mit jedem Freihandelsabkommen noch m&auml;chtiger werden, und die taz klatscht Beifall. Nat&uuml;rlich hat die EU <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Freihandelsabkommen_zwischen_Mexiko_und_der_Europ%C3%A4ischen_Union#Auswirkungen\">durchgehend seit 2002 einen Export&uuml;berschuss<\/a>, nie ging es um etwas anderes.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>EU-Kommissar Dombrovskis: Keine R&uuml;ckkehr zu russischem Gas und &Ouml;l<\/strong><br>\nWarum h&auml;lt die EU trotz dieser negativen Folgen an den Sanktionen fest? Offiziell nennt Dombrovskis strategische Gr&uuml;nde: Man wolle Russland nicht durch Energieeinnahmen in die Lage versetzen, seinen Krieg gegen die Ukraine zu finanzieren. Eine Lockerung der Sanktionen w&auml;re aus Sicht der Kommission &ldquo;selbstzerst&ouml;rerisch&rdquo;, da sie Russland st&auml;rken und die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine untergraben w&uuml;rde. Die Beantwortung der Frage, welche Auswirkungen die Sanktionen auf die russische F&auml;higkeit zur Kriegsf&uuml;hrung haben, f&auml;llt dabei unter den Tisch, denn sie lautet: keine.<br>\nKritiker vermuten, dass der suizidale Kurs der EU vor allem durch ideologische Faktoren erkl&auml;rt werden kann. Die EU scheint bereit, erhebliche eigene wirtschaftliche Sch&auml;den in Kauf zu nehmen, um ihre sogenannte &ldquo;wertebasierte Au&szlig;enpolitik&rdquo; durchzusetzen und transatlantische Einheit zu demonstrieren &ndash; auch wenn die USA nicht erst seit Trump andere Wege gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/europa\/280912-eu-kommissar-dombrovskis-keine-rueckkehr\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150878\">Will Merz den Krieg nach Deutschland tragen?<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150843#h02\">Merz-Vorsto&szlig; f&uuml;r die Ukraine: &Uuml;berfl&uuml;ssig und gef&auml;hrlich und dazu: Merz will &ldquo;assoziierte EU-Mitgliedschaft f&uuml;r die Ukraine&rdquo; &ndash; mit milit&auml;rischen Beistandspflichten<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Macht eure Arbeit, sch&uuml;tzt Journalisten!<\/strong><br>\nEin offener Brief an die Deutsche Journalistinnen- und Journalistenunion in Verdi, die zur Sanktionierung des Journalisten H&uuml;seyin Do&#287;ru beharrlich schweigt<br>\nDer Journalist R&uuml;diger G&ouml;bel beklagt in einem offenen Brief an die Bundesvorsitzende der Deutsche Journalistinnen- und Journalistenunion DJU in Verdi, Danica Bensmail, und den Verdi-Bundesvorsitzenden Frank Werneke das Schweigen zum Fall des seit einem Jahr von der EU sanktionierten Berliner Journalisten H&uuml;seyin Do&#287;ru.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/523115.pressefreiheit-macht-eure-arbeit-sch%C3%BCtzt-journalisten.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Vogelfrei in Europa im Jahr 2026 &ndash; Anh&ouml;rung zu den EU-Sanktionen gegen Journalisten im Europ&auml;ischen Parlament<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=150923\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bundesregierung plant K&uuml;rzungen beim Elterngeld<\/strong><br>\nBeim Elterngeld m&uuml;ssen junge Familien eventuell bald nachrechnen. Familienministerin Karin Prien soll laut Finanzminister Lars Klingbeil rund 500 Millionen Euro einsparen. K&uuml;rzungen beim Elterngeld stehen im Raum, die allerdings in der schwarz-roten Koalition selbst umstritten sind. (&hellip;)<br>\nZwei konkrete Stellschrauben beim Elterngeld werden diskutiert, um die von Finanzminister Klingbeil geforderten Einsparungen zu erreichen. (&hellip;)<br>\nErstens k&ouml;nnte die Einkommensobergrenze niedriger angesetzt werden. Aktuell bekommen Paare, die zusammen mehr als 175.000 Euro im Jahr versteuern m&uuml;ssen, kein Elterngeld. Zweitens k&ouml;nnten die Pflichtmonate f&uuml;r V&auml;ter erh&ouml;ht werden.<br>\nDenn um die vollen 14 Monate Elterngeld zu erhalten, muss bei einem Paar der Hauptverdiener &ndash; oft der Vater &ndash; nur zwei dieser 14 Monate Elterngeld nutzen. K&uuml;nftig m&uuml;ssten V&auml;ter entweder l&auml;nger zu Hause bleiben &ndash; oder K&uuml;rzungen des Elterngelds in Kauf nehmen. Das w&uuml;rde die Ausgaben senken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/politik\/elterngeld-kuerzung-koalition-diskussion-100.html\">mdr<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Studierende emp&ouml;rt &uuml;ber Spahns Absage an Baf&ouml;g-Erh&ouml;hung<\/strong><br>\nVor drei Wochen hie&szlig; es noch, die Baf&ouml;g-Reform k&ouml;nne p&uuml;nktlich zum August in Kraft treten. Nun hat CDU-Politiker Jens Spahn das Plus beim Baf&ouml;g infrage gestellt. Studierende empfinden das als &raquo;Schlag ins Gesicht&laquo;.<br>\nJens Spahn hat sich gegen eine Erh&ouml;hung des Baf&ouml;g ausgesprochen, nun hagelt es Kritik von Studierendenvertretern. Spahns Ansage sei f&uuml;r sie angesichts hoher Mieten und Lebenshaltungskosten &raquo;wie ein Schlag ins Gesicht&laquo;, so der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen.<br>\n&raquo;Wer eine Milliardensumme f&uuml;r einen Tankrabatt ausgibt und gleichzeitig an Bildungschancen sparen will, agiert leistungsfeindlich und zukunftsblind&laquo;, erkl&auml;rte auch der Vorsitzende des Deutschen Studierendenwerks, Matthias Anbuhl.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/start\/bafoeg-studierende-empoert-ueber-jens-spahns-absage-an-hoehere-saetze-a-b4a41f00-4952-4830-97fe-ec155e462a79\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ich kann es selbst kaum glauben, aber es geht um absolut l&auml;cherliche 127 (ab 2027) bis 209 Millionen Euro (im Jahr 2029) Zuschlag zum Baf&ouml;g. Im Jahr. W&auml;hrend gleichzeitig das j&auml;hrliche Budget f&uuml;r Aufr&uuml;stung von 2025 bis 2027 um das 1.000fache, um 100 *Milliarden* Euro, erh&ouml;ht werden soll. Die Erh&ouml;hung des Baf&ouml;gs w&auml;re im Vergleich ein Rundungsfehler, <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/leopard-2-was-deutschlands-kampfpanzer-kostet\/100193914.html\">ungef&auml;hr so viel wie vier Leopard 2A8-Panzer<\/a> (von Hunderten). Oder, eine andere Rechnung: allein Jens Spahn hat mit (angenommenen) 5 Milliarden Euro Kosten f&uuml;r &uuml;berteuerte Maskenk&auml;ufe 25 Jahre Baf&ouml;g-Erh&ouml;hungen verschwendet (bzw. seinen besten Freunden zukommen lassen &ndash; das Geld ist ja nicht weg). Es ist unendlich traurig, dass die Politik ihrem Sonntagsgeschw&auml;tz von der Bedeutung der Bildung f&uuml;r ein rohstoffarmes Land nicht mal minimale Konsequenzen folgen lassen, denn die Bildung in Schulen und Universit&auml;ten bliebe auch nach der BAf&ouml;G Erh&ouml;hung grotesk unterfinanziert. Es ist aber auch sehr schade, dass z. B. der Vorsitzende Studierendenwerks nicht darauf hinweist, wo das Geld ohne Probleme zu holen w&auml;re bzw. mit vollen H&auml;nden sinnlos zum Fenster hinausgeworfen wird. Vermutlich gilt das nach der &ldquo;Zeitenwende&rdquo; als nicht opportun. Einfach entsetzlich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Bundeswirtschaftsministerin will Stopp von Fr&uuml;hverrentungsprogrammen<\/strong><br>\nNach Ansicht von Ministerin Katherina Reiche wird in Deutschland zu wenig gearbeitet. Sie will Programme zum fr&uuml;heren Renteneintritt beenden und verweist auf China.<br>\nBundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat eine Steigerung des Arbeitsvolumens in Deutschland gefordert. Im Interview mit dem K&ouml;lner Stadtanzeiger schlug Reiche unter anderem den Stopp von Fr&uuml;hverrentungsprogrammen vor. Au&szlig;erdem m&uuml;sse es Unternehmen erm&ouml;glicht werden, &raquo;&auml;lteren Arbeitnehmern, die dazu noch in der Lage und Willens sind, Angebote zu machen&laquo;. Die Aktivrente sei daf&uuml;r ein erster Ansatz. Zudem forderte Reiche flexiblere Arbeitszeitmodelle und gute Angebote f&uuml;r die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2026-05\/katherina-reiche-wirtschaftsministerin-fruehverrentung-rente-gxe\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers F.K.:<\/strong> Die neoliberale Verwertungsstrategie soll also nach ihrer Meinung weiter ausgebaut werden. In Deutschland wird aber statistisch nicht viel zu wenig gearbeitet.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kann es sein, dass die amtierende Bundeswirtschaftsministerin die Arbeitszeiten von Teil- und Vollzeitstellen in Deutschland mit den Vollzeitstellen-Arbeitszeiten in China vergleicht? Anfang 2025 ist angek&uuml;ndigt worden, dass die chinesische Zentralregierung verst&auml;rkt <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2025-03\/18\/content_117772444.htm\">gegen die zerm&uuml;rbende Arbeitskultur, gepr&auml;gt von &uuml;berm&auml;&szlig;igen &Uuml;berstunden, vorgehe<\/a> und selbst der Lobbyverband IHK wei&szlig; zu berichten, dass die Regelarbeitszeit in China acht Stunden am Tag und 40 Stunden pro Woche betrage und dabei maximal 3 &Uuml;berstunden pro Arbeitstag erlaubt seien: <a href=\"https:\/\/www.ihk.de\/stuttgart\/fuer-unternehmen\/international\/internationales-wirtschaftsrecht\/rechtsinformationen-zu-einzelnen-laendern\/asien\/arbeitsrecht-in-china-3810628\">&bdquo;Insgesamt d&uuml;rfen nicht mehr als 36 &Uuml;berstunden pro Monat anfallen&ldquo;<\/a>. Anfang 2025 ist au&szlig;erdem <a href=\"https:\/\/www.globalization-partners.com\/de\/blog\/china-labor-laws-the-complete-guide\/\">das gesetzliche Renteneintrittsalter f&uuml;r M&auml;nner auf 63 Jahre und f&uuml;r Frauen auf 55 bzw. 58 Jahre schrittweise angehoben worden<\/a>. Das ist weit entfernt von den real-existierenden, sozialpolitischen Verh&auml;ltnissen in Deutschland und von den Sozialabbau-Pl&auml;nen dieser Bundesregierung. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=147709\">Soziales Schanghai<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&bdquo;Nation der Verd&auml;chtigen&ldquo;: Gesichtserkennung in London versch&auml;rft Debatte &uuml;ber Massen&uuml;berwachung<\/strong><br>\nLondons Polizei scannt Passanten per Live-Gesichtserkennung. Bef&uuml;rworter feiern Fahndungserfolge, B&uuml;rgerrechtler warnen vor einem &Uuml;berwachungsstaat &ndash; und auch in Deutschland w&auml;chst die Debatte. [&hellip;]<br>\nBesonders umstritten ist der Einsatz der Technologie bei Demonstrationen. Mitte Mai setzte die Londoner Polizei automatische Gesichtserkennung erstmals bei Protesten ein, darunter bei einer Anti-Migrations-Kundgebung in der Hauptstadt. Dar&uuml;ber berichtete der Guardian.<br>\nB&uuml;rgerrechtsgruppen kritisierten den Schritt scharf. Die Organisation Big Brother Watch warnte laut Reuters davor, Gro&szlig;britannien k&ouml;nne zu einer &bdquo;Nation von Verd&auml;chtigen&ldquo; werden, in der Menschen vom Verlassen ihrer Wohnung an biometrisch erfasst w&uuml;rden.<br>\nKritiker argumentieren, die Technik untergrabe die Unschuldsvermutung, weil praktisch jeder Passant automatisch &uuml;berpr&uuml;ft werde, ohne unter Verdacht zu stehen. Zudem k&ouml;nne die Technologie Menschen davon abhalten, an Demonstrationen teilzunehmen oder ihre Meinung &ouml;ffentlich zu &auml;u&szlig;ern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/nation-der-verdaechtigen-gesichtserkennung-in-london-verschaerft-debatte-ueber-massenueberwachung-10037997\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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