{"id":151058,"date":"2026-05-27T08:34:55","date_gmt":"2026-05-27T06:34:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151058"},"modified":"2026-05-27T08:34:55","modified_gmt":"2026-05-27T06:34:55","slug":"hinweise-des-tages-5103","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151058","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151058#h01\">Nicht f&uuml;r unsere Sicherheit wird aufger&uuml;stet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151058#h02\">Drohnenkrise: Von der Leyen sichert Balten europ&auml;ischen Beistand zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151058#h03\">Dramatische Rettungsmission aus Gaza unter Kriegsbedingungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151058#h04\">Eugene Doyle: &bdquo;Vergewaltiger USA&ldquo; verfolgt Kuba<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151058#h05\">USA: Schutz von Zivilisten spielt keine Rolle mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151058#h06\">Libysches Gericht spricht Saif al-Islam Gaddafi und hohe Beamte der Gaddafi-Zeit frei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151058#h07\">Katherina Reiche ist die wahre Low Performerin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151058#h08\">Weg mit den Bundesl&auml;ndern!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151058#h09\">Ex-Ministerpr&auml;sident Torsten Albig r&auml;t SPD zu Zusammenarbeit mit AfD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151058#h10\">L&auml;nger arbeiten und nicht die AfD w&auml;hlen &ndash; Joschka Fischer im Interview<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151058#h11\">Wen man alles nicht mehr kritisieren darf, wenn es nach dem sogenannten Verfassungsschutz geht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151058#h12\">&bdquo;Macht das Leben zur H&ouml;lle&ldquo;: Lehrerin warnt vor riskantem Trend an deutschen Schulen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151058#h13\">Landesmedienanstalten wollen Stempel f&uuml;r n&uuml;tzliche, verbreitungsf&auml;hige Inhalte vergeben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151058#h14\">Weimers Beh&ouml;rde und Weimers Unternehmen stimmten sich ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151058#h15\">Westend-Verlag ger&auml;t ins Visier der Selbstgerechten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nicht f&uuml;r unsere Sicherheit wird aufger&uuml;stet<\/strong><br>\nEine neue Greenpeace-Studie zeigt: Selbst ohne US-Hilfe ist Europa Russland milit&auml;risch haushoch &uuml;berlegen. Das Hochr&uuml;sten dient sowieso anderen Zwecken. [&hellip;]<br>\nWas, wenn der Angriffskrieg nur ein M&ouml;glichkeitsfenster &ouml;ffnete, um die &ouml;ffentliche Meinung zu bearbeiten? Was, wenn es gar nicht um unsere Sicherheit geht, sondern um den Erhalt des deutschen und europ&auml;ischen Machtanspruchs in der Welt?<br>\nWer Deutschlands Stellung als drittgr&ouml;&szlig;te Weltwirtschaft erhalten und Europa in der neuen Weltordnung als Machtfaktor positionieren will, braucht zwei Dinge: Wirtschaftswachstum und Aufr&uuml;stung &ndash; beides untrennbar miteinander verkn&uuml;pft. Es sind die zwei zentralen Hebel in einem globalen System konkurrierender Staaten und B&uuml;ndnisse. [&hellip;]<br>\nDass diesem Streben nach Machterhalt alles untergeordnet wird, sp&uuml;ren die meisten Menschen l&auml;ngst. Statt die marode soziale Infrastruktur zu finanzieren, werden Milliarden in die R&uuml;stung gesteckt. Statt die arbeitende Bev&ouml;lkerung zu entlasten, soll sie mehr, l&auml;nger und effizienter arbeiten. Alles, was nicht Wachstum oder Waffen produziert, wird weggek&uuml;rzt.<br>\nG&uuml;nstig in den Kurzurlaub mit dem Deutschlandticket? Kein Geld da. Durchschnaufen nach dem Abi? Geht nicht, wenn Deutschland die gr&ouml;&szlig;te konventionelle Armee Europas werden soll. Mit 65 und kaputten Knochen die letzten Lebensjahre genie&szlig;en? Nichts da &ndash; und f&uuml;r viele dann mit 70 in die Altersarmut, weil die Rente nicht reicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Deutsche-Kriegstuechtigkeit\/!6181964\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Wir werden dem Bild unserer Feinde immer &auml;hnlicher&rdquo;<\/strong><br>\nVier Jahre nach der Zeitenwende-Rede erodiert der Sozialstaat. Doch was bedeutet das f&uuml;r unsere Demokratie? Ein Telepolis-Interview.<br>\nAls der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz seine bemerkenswerte Zeitenwende-Rede hielt, konnten sich die Wenigsten die sozialpolitischen Konsequenzen ausmalen. Vier Jahre sp&auml;ter hat sich die Lage zugespitzt: Milliarden-Investitionen in kriegswichtige Bereiche werden wie Spiel-Figuren vor dem Hintergrund einer sozial erodierenden Landschaft hin- und hergeschoben.<br>\nIdeologisch erscheint das als &ldquo;notwendiges &Uuml;bel&rdquo;. Eine kritische Betrachtung der inneren Wirren der Zeitenwende-Zeit fehlte bislang. Diese L&uuml;cke versucht das neueste Werk &ldquo;Innere Zeitenwende&rdquo; von Ingar Solty, Autor und Referent f&uuml;r Friedens- und Sicherheitspolitik der Rosa-Luxemburg-Stiftung, zu schlie&szlig;en. Ein Gespr&auml;ch &uuml;ber Kriegsziele, Zahnputzwerbung und Zensur.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Wir-werden-dem-Bild-unserer-Feinde-immer-aehnlicher-11300480.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Bundeswehr-Postkarten-Aktion sorgt f&uuml;r Kontroverse<\/strong><br>\nVor ein paar Tagen haben Jugendliche, die n&auml;chstes Jahr vollj&auml;hrig werden, eine Postkarte von der Bundeswehr bekommen. Das Besondere: Auf der Postkarte prangt gro&szlig; der eigene Familienname. Das hat f&uuml;r Aufregung gesorgt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/bundeswehr-postkarten-aktion-sorgt-fuer-kontroverse,VKiMawy\">BR24<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Drohnenkrise: Von der Leyen sichert Balten europ&auml;ischen Beistand zu<\/strong><br>\nEs wird immer verr&uuml;ckter. Nachdem ukrainische Drohnen eine schwere Krise im Baltikum ausgel&ouml;st haben, hat EU-Kommissionschefin von der Leyen den betroffenen Staaten europ&auml;ischen Beistand zugesichert &ndash; gegen Russland.<br>\n&bdquo;Europa steht in voller Solidarit&auml;t und Einigkeit an der Seite Estlands, Lettlands und Litauens&ldquo;, sagte sie bei einem Treffen mit den Pr&auml;sidenten der drei L&auml;nder in Vilnius. &bdquo;Wenn die baltischen Staaten auf die Probe gestellt werden, wird ganz Europa auf die Probe gestellt.&ldquo;<br>\nWie der Beistand aussehen soll, lie&szlig; VdL offen. Einen europ&auml;ischen &ldquo;Drohnenwall&rdquo;, den sie schon im letzten Jahr versprochen hat, gibt es immer noch nicht. Auch die Nato hat sich als unf&auml;hig erwiesen, die angeblich von Russland fehlgeleiteten ukrainischen Drohnen abzuwehren.<br>\nDas einfachste w&auml;re vermutlich, den ukrainischen Pr&auml;sidenten Selenskyj anzurufen und ihm Angriffe auf Russland &uuml;ber EU- und Nato-Gebiet bzw. scharf an dessen Grenze &ndash; also an der sog. Ostflanke &ndash; zu untersagen. Keine Kampfdrohnen &uuml;bers Baltikum, lieber Wolodymyr!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/drohnenkrise-von-der-leyen-sichert-balten-europaeischen-beistand-zu\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Dramatische Rettungsmission aus Gaza unter Kriegsbedingungen<\/strong><br>\nDie UNRWA schaffte Archive der Pal&auml;stinenser ausser Land, um deren kollektive Erinnerung und politische Anspr&uuml;che zu wahren.<br>\nDie Archiv-Dokumente haben eine strategische Bedeutung, schrieb der &laquo;Guardian&raquo; und dokumentierte eine aussergew&ouml;hnliche, teils geheime Rettungsaktion des UN-Hilfswerks f&uuml;r Pal&auml;stina-Fl&uuml;chtlinge (UNRWA), bei der &uuml;ber zehn Monate hinweg ein riesiges Archiv zur pal&auml;stinensischen Fl&uuml;chtlingsgeschichte aus Gaza und Ostjerusalem in Sicherheit gebracht wurde. [&hellip;]<br>\nWas geografisch wie eine kurze Strecke erscheint &ndash; von Ostjerusalem nach Amman &ndash;, wurde 2024 zu einem hochriskanten Unterfangen. Die Rettung der Archive erforderte verdeckte Operationen &uuml;ber mehrere L&auml;nder hinweg, Transporte unter Bombenbeschuss sowie diplomatisches und logistisches Improvisieren. Mitarbeitende schmuggelten Dokumente in &laquo;unmarkierten Umschl&auml;gen&raquo; &uuml;ber Grenzen, w&auml;hrend andere Best&auml;nde per Milit&auml;rflugzeug ausgeflogen wurden.<br>\nBesonders kritisch war die Lage in Gaza: Kurz nach Beginn der israelischen Offensive mussten internationale UNRWA-Mitarbeitende das Gel&auml;nde in Gaza-Stadt verlassen und konnten die Archive nicht mitnehmen. Zur&uuml;ck blieb ein riesiger Bestand historischer Dokumente &ndash; akut bedroht durch Luftangriffe oder m&ouml;gliche Beschlagnahmung.<br>\nEin UNRWA-Vertreter sagte: &laquo;Es bestand ein echtes Risiko, dass die Israelis sie zerst&ouml;ren oder dass sie einfach durch Feuer oder Explosion vernichtet werden.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/dramatische-rettungsmission-aus-gaza-unter-kriegsbedingungen\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eugene Doyle: &bdquo;Vergewaltiger USA&ldquo; verfolgt Kuba<\/strong><br>\nEs tut mir leid, wenn meine Wortwahl provokativ wirkt   &ndash; man k&ouml;nnte sie sogar als extrem bezeichnen. Meine Antwort darauf lautet: Was ist nicht extrem an einem weiteren Angriffskrieg, den ein globaler Gigant gegen einen kleinen, verarmten Inselstaat f&uuml;hrt? Es macht mich krank, wenn ich h&ouml;re, wie Au&szlig;enminister Marco Rubio am Donnerstag andeutet, dass ein Krieg der USA gegen Kuba fast unvermeidlich sei.<br>\nDie Anklage der USA gegen den 94-j&auml;hrigen ehemaligen kubanischen Pr&auml;sidenten Ra&uacute;l Castro ebenfalls in dieser Woche ist ein klassisches Propagandaman&ouml;ver im Vorfeld einer Invasion.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/politik\/eugene-doyle-vergewaltiger-usa-verfolgt-kuba\">Seniora.org<\/a>\n<p>dazu: <strong>Trumps letzte Hoffnung: Kuba!<\/strong><br>\nDer amtierende US-Pr&auml;sident ben&ouml;tigt dringend einen vorzeigbaren Erfolg f&uuml;r die Zwischenwahlen im November dieses Jahres. Da bleibt nur der &Uuml;berfall auf einen schwachen Staat.<br>\nDonald Trump hat sich bei den Iranern eine blutige Nase geholt.<br>\nSelbst wenn der US-Pr&auml;sident jetzt noch einmal eskaliert und zum gro&szlig;en Schlag gegen das Reich der Perser ausholt: gewinnen kann er nicht mehr. Denn die Lage ist zu verwickelt. Und es zeigt sich gnadenlos, was auch kluge Denker im Dunstkreis der US-Eliten immer wieder feststellen: die USA k&ouml;nnen zwar noch immer Kriege gewinnen. Aber den Frieden haben sie in den letzten vier Jahrzehnten immer wieder verloren. Die USA k&ouml;nnen nur noch missliebige Strukturen zerst&ouml;ren. Aber anders als nach dem Zweiten Weltkrieg sind sie nicht mehr in der Lage, das alte System durch neue Strukturen zu &uuml;berschreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/apolut.net\/trumps-letzte-hoffnung-kuba-von-hermann-ploppa\/\">Hermann Ploppa auf apolut<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Der Kampf um die Begriffe: Wie die UN &uuml;ber die US-Politik gegen Kuba sprechen<\/strong><br>\nWorte als Waffen: Die USA nennen ihre Ma&szlig;nahmen gegen Kuba &ldquo;Sanktionen&rdquo; &ndash; warum der Begriff in die Irre f&uuml;hrt. Eine Analyse.<br>\nW&auml;hrend in Washington inzwischen sogar offen &uuml;ber m&ouml;gliche Milit&auml;rschl&auml;ge gegen Kuba spekuliert wird, bem&uuml;hen sich Vertreter der US-Regierung weiterhin darum, den Charakter ihrer Ma&szlig;nahmen gegen die Insel sprachlich abzuschw&auml;chen. So erkl&auml;rte Au&szlig;enminister Marco Rubio Anfang Mai erneut, gegen Kuba existiere keine &ldquo;&Ouml;lblockade&rdquo; &ndash; man verweigere lediglich kostenlose Lieferungen an die sozialistische Insel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Der-Kampf-um-die-Begriffe-Wie-die-UN-ueber-die-US-Politik-gegen-Kuba-spricht-11299204.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>USA: Schutz von Zivilisten spielt keine Rolle mehr<\/strong><br>\nDas Pentagon k&uuml;rzt still und leise das Programm zum Schutz ziviler Kriegsopfer.<br>\nDie USA haben ihr Programm zum Schutz von Zivilpersonen im Krieg still und leise abgeschafft. So gut wie, zumindest. Was 2022 unter Pr&auml;sident Joe Biden nach den verheerenden Erfahrungen in Afghanistan, Syrien und im Irak als Reformprojekt begann, existiert heute nur noch dem Namen nach.<br>\nDas Programm &laquo;Civilian Harm Mitigation and Response&raquo; (CHMR) sollte zivile Opfer bei US-Milit&auml;reins&auml;tzen vermeiden, problematische Angriffe &uuml;berpr&uuml;fen und aus Fehlern lernen. Es war eine direkte Reaktion auf zahlreiche F&auml;lle, in denen US-Streitkr&auml;fte in Syrien, Afghanistan oder Somalia Krankenh&auml;user, Moscheen, Schulen oder andere Schutzr&auml;ume bombardiert hatten. Menschenrechtsorganisationen und Teile des Milit&auml;rs hatten jahrelang Reformen gefordert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/usa-schutz-von-zivilisten-spielt-keine-rolle-mehr\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Libysches Gericht spricht Saif al-Islam Gaddafi und hohe Beamte der Gaddafi-Zeit frei<\/strong><br>\nNach fast 15-j&auml;hriger Prozessdauer wurden alle Angeklagten der ehemaligen Dschamahiriya freigesprochen beziehungsweise alle Anklagen fallengelassen.<br>\nNachdem der Pr&auml;sidentschaftskandidat Saif al-Islam Gaddafi am 3. Februar 2026 in Zintan ermordet wurde, m&uuml;ssen die jetzigen Machthaber seinen Wahlsieg nicht mehr f&uuml;rchten.<br>\nIm Jahr 2012 war von der libyschen Generalstaatsanwaltschaft unter der Fallnummer 630 Anklage gegen den Sohn von Muammar al-Gaddafi, Saif al-Islam Gaddafi, und eine Reihe von Spitzenbeamten der Dschamahiriya-Regierung aus der Gaddafi-Zeit erhoben worden. Sie waren angeklagt, Proteste w&auml;hrend der Unruhen des Jahres 2011 gewaltsam unterdr&uuml;ckt zu haben. Saif al-Islam wurde vorgeworfen, daf&uuml;r finanzielle Mittel bereitgestellt und S&ouml;ldner angeworben zu haben. Frei erfundene Vorw&uuml;rfe wurden konstruiert, so soll Saif al-Islam geplant haben, Gef&auml;ngnisse, in denen Oppositionelle inhaftiert waren, zu sprengen, zivile Ziele von Kampfflugzeugen angreifen zu lassen, verbotene Minen abwerfen und Seeh&auml;fen verminen zu lassen. Unhaltbare Anschuldigen, insbesondere auch in Anbetracht dessen, dass Saif al-Islam keinerlei offizielle &Auml;mter innehatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/libysches-gericht-spricht-saif-al-islam-gaddafi-und-hohe-beamte-der-gaddafi-zeit-frei\">Gela-News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Katherina Reiche ist die wahre Low Performerin<\/strong><br>\n127.300 Industriejobs gingen in einem Jahr verloren. Und was macht das Wirtschaftsministerium? Es teilt ein billiges Motivationsvideo von Lobbyisten.<br>\nE s stellt sich langsam die Frage, wer die eigentlichen Low Performer in diesem Land sind. Sind es, wie der Kanzler meint, die rund 45 Millionen Menschen, die tagt&auml;glich malochen gehen und sich angesichts der gegenw&auml;rtigen Krise fragen, ob ihr Job sicher ist und sie sich Miete, Lebensmittel und Tanken noch leisten k&ouml;nnen? Oder sitzen die eigentlichen Leistungsverweigerer ganz woanders?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Industrie-in-der-Krise\/!6181664\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Weg mit den Bundesl&auml;ndern!<\/strong><br>\nIn Deutschland ist nicht nur der Bund Gesetzgeber, sondern auch noch 16 Landesparlamente von Kiel bis M&uuml;nchen. Dadurch wird vieles unn&ouml;tig kompliziert. Der F&ouml;deralismus auf EU-Ebene funktioniert viel besser.<br>\nAm 23. Mai, wird das Grundgesetz 77 Jahre alt. Mithilfe des Bundesverfassungsgerichts sichert es die Demokratie, den Rechtsstaat und die Grundrechte. Aber das Grundgesetz garantiert auch ein gro&szlig;es deutsches Manko: den F&ouml;deralismus.<br>\nWas 1949 sinnvoll war, als Gegenbild zum zentralisierten NS-Staat, ist heute ein unn&ouml;tiges Hemmnis. Der F&ouml;deralismus ist mitverantwortlich f&uuml;r die Reformschw&auml;che Deutschlands und f&uuml;r das allgemeine Gef&uuml;hl von Stagnation und Beh&auml;bigkeit. Er macht die Dinge &uuml;bertrieben kompliziert.<br>\nSo gibt es in Deutschland 16 verschiedene Baugesetze mit unterschiedlichen Regeln zum Brandschutz, zu Autostellpl&auml;tzen oder zur Barrierefreiheit. F&uuml;r die Bildung gibt es 16 verschiedene Schulgesetze. Wenn Familien oder Lehrer: innen umziehen, haben sie ein Problem. Zwar versuchen sich die L&auml;nder &uuml;ber Standards abzusprechen, aber das ist schwerf&auml;llig und funktioniert auch nur teilweise.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Den-Foederalismus-radikal-veraendern\/!6180310\/\">Christian Rath in der taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der x-te Aufguss von &ldquo;alles geht zu langsam&rdquo; und &ldquo;Europa ist die L&ouml;sung&rdquo; &ndash; wie oft denn noch? Ich kann viele Kritikpunkte am F&ouml;deralismus nachvollziehen und habe im beruflichen Kontext ebenfalls schon den Kopf gesch&uuml;ttelt &uuml;ber seine, diplomatisch ausgedr&uuml;ckt, Ineffizienz und Seltsamkeiten. Aber es gibt eben aus sehr guten Gr&uuml;nden seit 1945 kein Durchregieren von oben nach unten mehr, sondern mit Absicht demokratische Gegenrede. Jetzt bef&uuml;rwortet die taz sogar das Durchregieren durch die EU, die fast &uuml;berhaupt nicht demokratisch legitimiert ist und sich seit Jahrzehnten, und in der aktuellen Inkarnation in Riesengeschwindigkeit, immer mehr in Richtung militaristischer und autorit&auml;rer &Uuml;berwachungsdiktatur entwickelt. Offenbar geht es nie um Inhalte und immer nur um Glaubensbekenntnisse &ndash; und darum, ganz wichtig, vor der &ldquo;undemokratischen AfD&rdquo; zu warnen. Die EU ist aber nur marginal weniger schlimm und leider sehr viel m&auml;chtiger als die AfD.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ex-Ministerpr&auml;sident Torsten Albig r&auml;t SPD zu Zusammenarbeit mit AfD<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Ministerpr&auml;sident von Schleswig-Holstein, Torsten Albig, hat der SPD empfohlen, die Brandmauer zur AfD einzurei&szlig;en und sich auf von der Partei tolerierte Minderheitsregierungen einzulassen. &raquo;Wenn 30 Prozent diese Partei w&auml;hlen, k&ouml;nnen wir nicht auf Dauer so tun, als w&auml;re das die Ausgeburt der H&ouml;lle&laquo;, sagte der 62-J&auml;hrige der Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung. So weiterzumachen wie bisher, berge die Gefahr, &raquo;dass es die Sozialdemokratie hierzulande bald nicht mehr gibt&laquo;.<br>\nMit Blick auf die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern im Herbst riet Albig seiner Partei, Minderheitsregierungen zu akzeptieren, die von der AfD toleriert werden. &raquo;Wahrscheinlich w&auml;re es sogar einfacher, wenn, wie in D&auml;nemark, Sozialdemokraten die Ersten w&auml;ren, die auch mit den Rechtspopulisten bei bestimmten Themen zusammenarbeiten, die unsere W&auml;hler heute in deren Arme treiben&laquo;, sagte der fr&uuml;here SPD-Politiker.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-05\/brandmauer-afd-torsten-albig-zusammenarbeit-spd\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Verdampft noch mal!<\/strong><br>\nDie Wirtschaft steckt in der Krise, die Regierung auch, die AfD steht vor der T&uuml;r. Warum sind so viele immer noch so gelassen? (&hellip;)<br>\nDie Anzeigetafeln an den Tankstellen lesen sich wie ein Fieberthermometer. Die Preise steigen, besonders sichtbar beim Benzin, das immer noch ein zentraler Treibstoff unserer Gesellschaft ist. Aber nicht nur die Spritpreise, auch die Kosten f&uuml;r Heiz&ouml;l und Erdgas steigen, weil die Stra&szlig;e von Hormus aufgrund des Kriegs gegen den Iran noch immer massiv eingeschr&auml;nkt ist.<br>\nInfolgedessen steigen die Preise f&uuml;r Grundnahrungsmittel wie Gem&uuml;se, Backwaren und Milchprodukte, auch Restaurantbesuche und Reisen werden teurer. Zugleich nimmt die Inflation zu, wodurch man f&uuml;r sein Geld weniger kaufen kann.<br>\nParallel dazu steigen die Umfragewerte der AfD.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Umgang-mit-der-AfD\/!6177939\/\">Daniel Bax in der taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die taz sieht also &ldquo;eine Wirtschaftskrise, die aufgrund struktureller Schw&auml;chen zu einem Verlust an Wettbewerbsf&auml;higkeit und Wohlstand f&uuml;hren wird&rdquo;, und die L&ouml;sung allen Ernstes in den von der Bundesregierung avisierten &ldquo;Reformen&rdquo; aka brutale Lohn- und Sozialk&uuml;rzungen. Die taz m&ouml;chte also unisono mit den Arbeitgeberverb&auml;nden die internationale Wettbewerbsf&auml;higkeit einer viel zu Export lastigen und konsumschwachen Wirtschaft, deren gemeinsamer Wohlstand (Infrastruktur, sozialer Zusammenhalt, Gesundheitssystem und Bildung) schon lange dem gro&szlig;en Kapital geopfert worden ist, durch weitere Versch&auml;rfung der Umverteilung nach oben (&ldquo;Strukturreformen&rdquo;) *noch* wettbewerbsf&auml;higer machen, und Merz soll das einlullende Begleitgeschw&auml;tz dazu liefern (&ldquo;die Deutschen auf schwere Zeiten einstimmen&rdquo;). Man fasst sich nur an den Kopf. Eine vern&uuml;nftige Konjunkturpolitik, h&ouml;here L&ouml;hne, mehr Geld f&uuml;r Infrastruktur, Verzicht auf die irrwitzige Aufr&uuml;stung und auf immerw&auml;hrende Unternehmenssteuergeschenke sind anscheinend nicht drin &ndash; aber das w&auml;ren die richtigen Ma&szlig;nahmen, um den Zulauf zur AfD zu stoppen. Im &Uuml;brigen: nicht nur &ldquo;die Abstiegs&auml;ngste sind real&rdquo; (und v&ouml;llig angemessen), sondern der jahrzehntelange Abstieg des Gro&szlig;teils der Menschen ist es auch, aber so genau m&ouml;chte die taz wohl nicht hinschauen. &ldquo;Ob das die AfD schw&auml;cht?&rdquo; &ndash; Es wird die Regierungsparteien weiter schw&auml;chen, v&ouml;llig zu Recht, und leider die AfD st&auml;rken, und die taz f&uuml;hrt die Bewegung an. Es ist ein &Uuml;bel, dass eine hartkonservative Gr&uuml;nenpostille wie die taz die Menschen mit der Selbstbeschreibung &ldquo;links&rdquo; t&auml;uscht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>L&auml;nger arbeiten und nicht die AfD w&auml;hlen &ndash; Joschka Fischer im Interview<\/strong><br>\nJoschka Fischer fordert die Erh&ouml;hung des Renteneintrittsalters und warnt zugleich vor der AfD. In einem Interview mit dem Tagesspiegel, das am Pfingstmontag vollst&auml;ndig erscheinen soll, erkl&auml;rt der fr&uuml;here Au&szlig;enminister der Gr&uuml;nen, l&auml;ngeres Arbeiten sei &ldquo;keine Frage der politischen &Uuml;berzeugung, sondern der Mathematik&rdquo;. Zudem fordert er &ldquo;grundlegende Reformen im Sozialsystem&rdquo;. Er verteidigt damit Kanzler Merz, der f&uuml;r seine Forderung nach l&auml;ngerer Lebensarbeitszeit auf dem Kongress des DGB ausgebuht wurde.<br>\nFischer inszeniert sich damit einmal mehr als Mahner gegen soziale Anspr&uuml;che und gegen den politischen Rechtsruck. Gleichzeitig warnt er vor einer &ldquo;nationalistischen Welle&rdquo; und attackiert AfD-Positionen. Mit der Verteidigung der Position von Kanzler Merz signalisiert er zudem eine grunds&auml;tzliche Bereitschaft f&uuml;r eine schwarz-gr&uuml;ne Koalition auf Bundesebene.<br>\nDabei lohnt ein Blick auf Fischers eigene politische Bilanz:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/inland\/281103-laenger-arbeiten-und-nicht-afd\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ob Ampelkoalition, rot-gr&uuml;n, schwarz-gelb oder schwarz-rot &ndash; die Koalitionen wechseln, der programmatische Inhalt der Politik gegen die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &auml;ndert sich &ndash; wenn &uuml;berhaupt &ndash; lediglich marginal.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wen man alles nicht mehr kritisieren darf, wenn es nach dem sogenannten Verfassungsschutz geht<\/strong><br>\nEiner aktuellen Brosch&uuml;re des Bundesamts f&uuml;r Verfassungsschutz zufolge, bedient man sich antisemitischer &bdquo;Chiffren&ldquo;, wenn man das Weltwirtschaftsforum, die Wall Street, Blackrock, die Rockefellers, Bill Gates, Globalisten, Big Pharma und oder die Bilderberg-Konferenzen kritisiert, die gar nichts mit Judentum zu tun haben. Die Diffamierung und Einsch&uuml;chterung von Kritikern der M&auml;chtigen durch eine staatliche Sicherheitsbeh&ouml;rde ist verfassungsfeindlich. (&hellip;)<br>\nDieses perfide Werk, das sich prim&auml;r an Lehrer und Erzieher richtet, dient dazu, Kritik an den M&auml;chtigen und den herrschenden Verh&auml;ltnissen als unanst&auml;ndig zu diffamieren. Das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz offenbart sich immer mehr als eine verfassungsfeindliche Institution im Dienste einer &uuml;bergriffigen Regierung und geh&ouml;rt abgeschafft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/bfv-antisemitismus\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Macht das Leben zur H&ouml;lle&ldquo;: Lehrerin warnt vor riskantem Trend an deutschen Schulen<\/strong><br>\nEin 18-j&auml;hriger Gymnasiast hat im Online-Forum Reddit beschrieben, was sich an seiner Schule t&auml;glich abspielt: Mitsch&uuml;ler nutzen K&uuml;nstliche Intelligenz, um im Unterricht schnell kluge Antworten formulieren zu lassen &ndash; und damit ihre m&uuml;ndliche Note zu verbessern. &bdquo;KI macht das Leben als Sch&uuml;ler zur H&ouml;lle&ldquo;, schreibt er in seinem Reddit-Beitrag. Sch&uuml;ler wie er, die keine KI verwenden, k&auml;men im Unterricht kaum noch mit. Die Lehrer bemerkten das oft nicht. Selbst in Tests und Klausuren w&uuml;rden viele heimlich KI-Chatbots wie ChatGPT befragen &bdquo;oder machen direkt ein Foto&ldquo;. Striktere Regeln w&uuml;nsche er sich &ndash; doch gleichzeitig wolle er &bdquo;niemanden verpetzen, weil man dann als Au&szlig;enseiter dasteht, der anderen keine guten Noten g&ouml;nnt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/panorama\/deutschen-schulen-macht-das-leben-zur-hoelle-lehrerin-warnt-vor-riskantem-trend-an-94320261.html\">FR Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Warum Deutschland in den Schulen gerade seine Zukunft verbrennt<\/strong><br>\nAls sehr dicht besiedeltes Land mit relativ wenigen Rohstoffen war der Entwicklungsweg Deutschlands lange Zeit klar: Es musste auf gute Bildung und Ausbildung setzen. Inzwischen wird regelm&auml;&szlig;ig best&auml;tigt, dass zumindest bei der Bildung vieles im Argen liegt. (&hellip;)<br>\nDas Problem dabei: Die Bildungsdebatte selbst wird von einer kleinen Minderheit gef&uuml;hrt, von eben jenem Bildungsb&uuml;rgertum, das, wie vor Jahren einmal der Volksentscheid in Hamburg belegte, vor allem auf das Wohl der eigenen Brut bedacht ist. Die Stimme des Rests ist mit der Macht der Gewerkschaften im Nichts verschwunden. Weshalb die Sorge um die &auml;rmeren Kinder immer nur dann auftaucht, wenn es wieder mal Thema in den Medien ist, und die Frage der Zukunft des Landes dabei keine Rolle spielt. Und dann bleibt alles so schlecht, wie es ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/meinung\/281197-warum-deutschland-in-schulen-gerade\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Landesmedienanstalten wollen Stempel f&uuml;r n&uuml;tzliche, verbreitungsf&auml;hige Inhalte vergeben<\/strong><br>\nDer Wahrheitskomplex verliert fast jede Scheu bei der Ann&auml;herung an ein offenes Zensursystem. Die Landesmedienanstalten wollen den gro&szlig;en digitalen Medienplattformen vorschreiben, Inhalte mit dem Zuverl&auml;ssigkeitsstempel der Anstalten bevorzugt zu verbreiten und &mdash; im Umkehrschluss &mdash; nicht beh&ouml;rdlich zertifizierte Inhalte weniger sichtbar zu machen. (&hellip;)<br>\nDen Regierenden geht es nicht darum, das unzweifelhaft vorhandene Unwesen der Manipulation der Plattform-Nutzer durch Empfehlungssysteme einzud&auml;mmen. Sie wollen diese Manipulationsm&ouml;glichkeiten vielmehr f&uuml;r eigene Zwecke nutzen. Mir schl&auml;gt die Offenheit und Dreistigkeit, mit der dabei inzwischen vorgegangen wird, allm&auml;hlich richtig auf die Laune. Denn sie bedeutet, dass sie die Bev&ouml;lkerungsmehrheit f&uuml;r grenzdebil halten und meinen, alles mit ihr machen zu k&ouml;nnen. Es bedeutet auch, dass sie meinen, mit offensichtlich grob grundgesetzwidrigen Einschr&auml;nkungen der Meinungs- und Informationsfreiheit bei den Gerichten durchzukommen. Ich hoffe sehr, sie t&auml;uschen sich massiv.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/public-value-angebote\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Bj&ouml;rn, Ben und Saskia<\/strong><br>\nDas H&ouml;cke-Interview bei Ben Berndt treibt die Neurose der Medienlandschaft ihrem H&ouml;hepunkt zu. F&uuml;r die einen ist schon das Gespr&auml;ch an sich ein Verbrechen, die anderen feiern f&uuml;nf Stunden reden lassen als journalistische H&ouml;chstleistung.<br>\nEs ist die Bombe, auf die niemand gewartet hat und deren Sprengwirkung dennoch auf &auml;u&szlig;erst fruchtbaren Boden traf: das Interview des Podcasters Benjamin Berndt mit Bj&ouml;rn H&ouml;cke. Fast f&uuml;nf Stunden lie&szlig; dieser ihn Ende April auf seinem YouTube-Kanal &bdquo;Ben ungeskriptet&ldquo; zu Wort kommen in einem Format, das eher einem Kamingespr&auml;ch als einem journalistischen Interview gleicht. Das allein schon ist offenbar ein Politikum. Von der Seite, die w&auml;hrend der vergangenen Jahre akribisch darauf geachtet hat, H&ouml;cke medial auszuklammern, ganz egal wie politisch relevant er mittlerweile geworden ist, kommt nicht viel mehr als die zur Gen&uuml;ge durchexerzierte Forderung, man d&uuml;rfe solchen Menschen keine B&uuml;hne bieten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/bjorn-ben-und-saskia\">Manova<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Weimers Beh&ouml;rde und Weimers Unternehmen stimmten sich ab<\/strong><br>\nWolfram Weimer betont, seine Rollen als Unternehmer und Kulturstaatsminister klar getrennt zu haben. [&hellip;]<br>\nDoch interne Mails, die der taz vorliegen, zeigen, dass Weimers Beh&ouml;rde und die Weimer Media Group in der Kommunikation zur Aff&auml;re enger abgestimmt waren als bisher bekannt. So haben der Sprecher von Weimers Beh&ouml;rde und der Sprecher der Weimer Media Group ihre Antworten auf Presseanfragen zum umstrittenen Ludwig-Erhard-Gipfel abgestimmt. Zudem wurde Weimer pers&ouml;nlich noch im November 2025 in die Kommunikation der Weimer Media Group einbezogen &ndash; obwohl er zu diesem Zeitpunkt nach eigener Darstellung keine operative Rolle mehr im Unternehmen hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Interne-Dokumente-zeigen-Absprache\/!6177902\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Westend-Verlag ger&auml;t ins Visier der Selbstgerechten<\/strong><br>\nWeil der Westend-Verlag, der mein Buch &bdquo;Der Wahrheitskomplex&ldquo; verlegt hat, angeblich nach rechts driftet, haben 32 fr&uuml;here Westend-Autoren aus dem sich linksliberal nennenden Milieu in einem offenen Brief dem Verlag die Zusammenarbeit aufgek&uuml;ndigt.<br>\nSoweit ich sehen kann, ist der Brief nur presse&ouml;ffentlich, nicht allgemein abrufbar. Bei den meisten der Autoren liegt die Zusammenarbeit schon eine ganze Weile zur&uuml;ck. Irref&uuml;hrend ist das Label &bdquo;linksliberal&ldquo;, weil dieses Milieu mit linker Haltung im traditionellen Sinne von &bdquo;Einstehen f&uuml;r die Interessen der Schwachen&ldquo; nur noch sehr begrenzt etwas zu tun. Liberal ist es schon lange nicht mehr, wie diese Aktion eindrucksvoll zeigt.<br>\nAusl&ouml;ser soll n&auml;mlich sein, dass Westend das Buch von Julian Reichelt und Pauline Voss, &bdquo;Deutsch &ndash; Links, Links &ndash; Deutsch&ldquo; verlegt hat. Darin spie&szlig;en die Autoren Heucheleien, &uuml;bertriebene Empfindlichkeiten und andere tats&auml;chliche oder vermeintliche Schw&auml;chen aus dem Milieu der 32 Briefschreiber auf. Das konnten diese nicht ertragen und griffen deshalb zum Mittel des Kontaktschuldangriffs auf den Verlag. Den FDP-Politiker Wolfgang Kubicki haben die Briefschreiber als Westend-Autor gn&auml;dig gerade noch &bdquo;akzeptiert&ldquo;, aber Julian Reichelt vom rechten Nachrichtenmagazin Nius war ihnen zu viel. Mit liberal hat so ein Verhalten nichts mehr zu tun. Es zeugt von &uuml;berbordender Selbstgerechtigkeit und der anti-liberalen Haltung, dass man mit Menschen nicht diskutieren muss und keinen Kontakt pflegen darf, deren Meinung au&szlig;erhalb der eigenen Komfortzone liegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/westend-offener-brief\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Zwei Verlage r&uuml;cken nach rechts<\/strong><br>\nIn Deutschland verlassen 32 Autoren den Westend-Verlag, in Frankreich mehr als 200 das Traditionshaus Grasset. Beide protestieren gegen den Rechtsruck, doch es gibt einen entscheidenden Unterschied. [&hellip;]<br>\nIn Frankreich k&auml;mpfen die Autoren &ndash; staatstragende wie querdenkende Linke, Konservative wie Liberale &ndash; gegen einen rechten Eigent&uuml;mer, der offenbar vorgeben will, was noch gesagt werden darf. Sie verteidigen den offenen Diskurs gegen einen, der ihn von oben verengt. In Deutschland steht die Sache fast spiegelverkehrt. Hier beruft sich der Verlag auf die Meinungsfreiheit und einen offenen Diskurs &ndash; und es sind linke Autorinnen und Autoren, die eine Grenze ziehen und in der N&auml;he rechter Stimmen nicht mehr auftauchen wollen.<br>\nDas ist gut begr&uuml;ndbar. Niemand muss sein Buch in einem Verlag ver&ouml;ffentlichen, dessen Programm er politisch nicht mittragen m&ouml;chte. Aber die Bewegung ist doch eine andere: Dort verteidigen Autoren die offene Debatte gegen die Macht des Eigent&uuml;mers, hier markieren Autorinnen und Autoren selbst die diskursiven Grenzen. Ob das viel ausrichtet, darf bezweifelt werden &ndash; jedenfalls dann, wenn der Markt das Verlegen rechter B&uuml;cher offenbar goutiert. Das NIUS-Buch stand jedenfalls nach Erscheinen auf Platz eins der Bestsellerliste. Und dagegen kommt kein offener Brief an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ueberrechts.de\/p\/westend-grasset-zwei-verlage-rucken-nach-rechts\">&Uuml;ber Rechts<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-151058","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/151058","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=151058"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/151058\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":151061,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/151058\/revisions\/151061"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=151058"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=151058"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=151058"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}