{"id":151134,"date":"2026-05-28T08:27:40","date_gmt":"2026-05-28T06:27:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151134"},"modified":"2026-05-28T08:27:40","modified_gmt":"2026-05-28T06:27:40","slug":"hinweise-des-tages-5104","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151134","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151134#h01\">&laquo;Wir stehen kurz davor, den zweiten Kalten Krieg zu gewinnen&raquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151134#h02\">Jeffrey Sachs an Bundeskanzler Merz: Verhindern Sie offenen Krieg mit Russland! <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151134#h03\">Trotz Warnung: EU will Diplomaten in Kiew lassen &ndash; und bei Milit&auml;rhilfe nachlegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151134#h04\">Auf den Spuren des Irrsinns <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151134#h05\">Hunger und Ratten <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151134#h06\">&bdquo;Vers&ouml;hnung&ldquo; statt Reparationen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151134#h07\">Diese K&uuml;rzungen sind ein Angriff auf M&uuml;tter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151134#h08\">IMK Konjunkturindikator: Iran-Krieg belastet die Konjunktur weiter, doch Rezessionsrisiko sinkt geringf&uuml;gig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151134#h09\">Zahl der Superreichen in Deutschland ist stark gestiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151134#h10\">Die Schweizer Bosse neu vermessen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151134#h11\">Kampf um die Fed<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151134#h12\">EU-Sanktionen gegen H&uuml;seyin Dogru: Bank friert jetzt auch das Konto seiner Mutter ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151134#h13\">Bl&uuml;ten der Sinophobie: Gef&auml;hrden chinesische Z&uuml;ge Europas Sicherheit? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151134#h14\">Wettbewerb auf dem Abstellgleis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151134#h15\">Krieg als Gangster-Politik<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&laquo;Wir stehen kurz davor, den zweiten Kalten Krieg zu gewinnen&raquo;<\/strong><br>\nSo lautet die geopolitische Einsch&auml;tzung eines ehemaligen Sicherheitsberaters von Donald Trump in einem Interview mit der &laquo;Weltwoche&raquo;. Der pensionierte US-Generalleutnant Herbert Raymond McMaster geh&ouml;rt zu einer Kaste von neokonservativen Strategen, die man f&uuml;r ausgestorben hielt. Sie glauben, die USA seien die &laquo;auserw&auml;hlte Nation&raquo; und ihre Aufgabe sei die milit&auml;rische F&uuml;hrung der Welt.<br>\nIn einem Interview in &laquo;Die Weltwoche&raquo; wird McMaster die Frage gestellt, was er davon halte, das weltweite milit&auml;rische Engagement der USA zur&uuml;ckzufahren, wie viele Unterst&uuml;tzer von Pr&auml;sident Trump dies fordern. McMaster h&auml;lt das f&uuml;r einen schweren Fehler, sind die USA doch seiner Meinung nach dabei, ihre verschiedenen Kriege zu gewinnen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/wir-stehen-kurz-davor-den-zweiten-kalten-krieg-zu-gewinnen\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Jeffrey Sachs an Bundeskanzler Merz: Verhindern Sie offenen Krieg mit Russland!<\/strong><br>\nDer &Ouml;konom und Diplomat Jeffrey Sachs fordert Bundeskanzler Merz auf, mit Russlands Pr&auml;sident Putin unverz&uuml;glich Gespr&auml;che &uuml;ber Frieden in Europa zu beginnen. Der Brief im Wortlaut. [&hellip;]<br>\nSie selbst forderten im Januar 2026 gemeinsam mit Premierminister Meloni und Pr&auml;sident Macron die Wiederaufnahme der Beziehungen Europas zu Russland und bezeichneten Russland als &bdquo;ein europ&auml;isches Land&ldquo;. Dennoch haben Sie die Diplomatie nicht verfolgt. Angesichts der Zukunft Europas, die auf dem Spiel steht, ist dies ein beispielloser Verzicht auf Ihre F&uuml;hrungsrolle. Haben Sie in Ihrer Zeit als Bundeskanzler auch nur einen einzigen substanziellen Dialog mit Pr&auml;sident Putin versucht? Hat Ihr Au&szlig;enminister jemals einen substanziellen Dialog mit Au&szlig;enminister Lawrow versucht? Echte Gespr&auml;che, so wie jene, die den Kalten Krieg beendeten? Soweit die &ouml;ffentlichen Aufzeichnungen belegen, lautet die Antwort: Nein. Nicht ein einziges Mal. Und nicht etwa, weil die Dringlichkeit nicht erkannt worden w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/jeffrey-sachs-an-bundeskanzler-merz-verhindern-sie-offenen-krieg-mit-russland-10038620\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Trotz Warnung: EU will Diplomaten in Kiew lassen &ndash; und bei Milit&auml;rhilfe nachlegen<\/strong><br>\nNach dem Angriff auf eine russische Berufsschule k&uuml;ndigte Moskau systematische Angriffe auf Milit&auml;rziele in Kiew an und r&auml;t Staaten, ihre Diplomaten abzuziehen.<br>\nDie Europ&auml;ische Kommission hat die Aufforderung des russischen Au&szlig;enministeriums, Diplomaten aus Kiew zu evakuieren, klar zur&uuml;ckgewiesen. EU-Kommissionssprecherin Anitta Hipper erkl&auml;rte, dass die EU nicht nur das bestehende diplomatische Kontingent in der ukrainischen Hauptstadt aufrechterhalten werde, sondern auch die milit&auml;rische Hilfe f&uuml;r die Ukraine erheblich ausweiten wolle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/europa\/281281-trotz-warnung-eu-will-diplomaten-in-kiew-lassen-und-bei-militaerhilfe-nachlegen\/\">RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Berlin und Br&uuml;ssel bestellen russische Diplomaten ein &ndash; Europ&auml;ische Vertreter bleiben in Kiew<\/strong><br>\nDer Aufruf Russlands an ausl&auml;ndische B&uuml;rger und Diplomaten, die ukrainische Hauptstadt zu verlassen, sorgt weiterhin f&uuml;r Emp&ouml;rung in Europa. Am Dienstag hat das Ausw&auml;rtige Amt in Berlin den russischen Botschafter einbestellt. Laut dem Ressort zeige die &ldquo;Drohung&rdquo; Russlands, dass Wladimir Putin weiter auf Eskalation setze. Gezielte Angriffe auf diplomatische Vertretungen stellten einen schweren Versto&szlig; gegen das humanit&auml;re V&ouml;lkerrecht dar. Das &#8288;Ausw&auml;rtige &#8288;Amt bleibe in st&auml;ndigem Kontakt mit der deutschen Botschaft in Kiew und seinen Partnern. Die Sicherheit der Mitarbeitenden vor Ort habe h&ouml;chste Priorit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/europa\/281331-berlin-und-bruessel-bestellen-russische-diplomaten-ein\/%20\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Zu bef&uuml;rchten ist, dass die EU-Kommission, aber auch die deutsche Bundesregierung einen russischen Angriff als Anlass f&uuml;r weitere Eskalationen dieses Krieges nehmen k&ouml;nnten. Nicht auszuschlie&szlig;en ist das Ausl&ouml;sen des Spannungs- oder B&uuml;ndnisfalls auf EU- bzw. NATO-Ebene. Die politischen Entscheidungstr&auml;ger k&ouml;nnten das insbesondere deshalb, weil zahlreiche &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; den ukrainischen Angriff auf das Wohnheim und das Hauptgeb&auml;ude des Berufskollegs der Staatlichen P&auml;dagogischen Universit&auml;t Lugansk in der Stadt Starobelsk weitestgehend verschweigen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Auf den Spuren des Irrsinns<\/strong><br>\nNeulich ver&ouml;ffentlichte der CDU-Bundestagabgeordnete, Roderich Kiesewetter, der seit dem Kriegsausbruch in der Ukraine zur zweifelhaften Ber&uuml;hmtheit geworden ist, zusammen mit seiner Coautorin, Susann Worschech, einen am 11. Mai 2026 im Focus erschienenen Gastbeitrag, der es in sich hat. [&hellip;]<br>\nMan hat den Eindruck, als ob die Autoren im falschen Jahrhundert lebten. Mit Verweis auf das Ende des Zweiten Weltkriegs ziehen sie eine unzul&auml;ssige Parallele zwischen Nazideutschland und Russland und fordern Europa dazu auf, &bdquo;auf die bedingungslose Kapitulation&ldquo; und &bdquo;auf die &sbquo;Stunde Null&lsquo; Russlands hinzuarbeiten&ldquo;. &bdquo;Es w&auml;re eine Kapitulation Europas, unserer gemeinsamen Freiheit und Demokratie&ldquo;, &bdquo;w&uuml;rden in Europa Grenzen durch Gewalt verschoben und das Recht des St&auml;rkeren etabliert&ldquo;. Die &bdquo;russische Einflusszone w&uuml;rde sich (dann) ausbreiten&ldquo; und &bdquo;die Nato w&auml;re am Ende&ldquo;, emp&ouml;rten sich Kiesewetter und seine Coautorin.<br>\nOffenbar lebte der Abgeordnete Kiesewetter in den vergangenen drei&szlig;ig Jahren auf dem Mond und nicht auf dem Planet Erde und wei&szlig; nicht, dass Europa unter F&uuml;hrung des US-Hegemonen schon l&auml;ngst die &bdquo;Grenzen durch Gewalt verschoben&ldquo; und &bdquo;das Recht des St&auml;rkeren etabliert&ldquo; hat.<br>\nBereits mit dem Kosovo-Krieg 1999 etablierten die USA auch mit tatkr&auml;ftiger Unterst&uuml;tzung Deutschlands eine Interventionspraxis unter Umgehung des UN-Rechts und machten die vom V&ouml;lkerrecht ge&auml;chteten Angriffskriege wieder salonf&auml;hig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/auf-den-spuren-des-irrsinns\/\">Overton Magazin<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wiederholt sich 1914? Bricht der Krieg zwischen Europa und Russland endg&uuml;ltig offen aus?<\/strong><br>\nDie gegenw&auml;rtigen Angriffe kann man nicht mehr als ukrainisch bezeichnen. Die Ukraine amtet nur noch als Feigenblatt eines offenen Krieges Europas gegen Russland.<br>\nDiese beschriebenen Eskalationen beruhen auf der irrigen Meinung Europas, die Zur&uuml;ckhaltung Russlands gegen&uuml;ber der seit Jahren andauernden Provokationen durch den Westen sei ein Zeichen der Schw&auml;che. Dass die Europ&auml;er die Geduld und das Streben nach Deeskalation dergestalt auslegen, erh&ouml;ht das Risiko eines grossen Konflikts um so mehr. Die Russen haben gute, ja sehr gute Gr&uuml;nde, einen weiteren direkten Krieg mit Europa zu verhindern. Kein Land   &ndash; ausser den Chinesen   &ndash; litt im Zweiten Weltkrieg auf einem derart apokalyptischen Niveau wie die Sowjetunion. Dies ist auch heute noch omnipr&auml;sent in der russischen Gesellschaft. Pr&auml;sident Putin weiss das und eine deeskalierende Haltung betreffend Krieg ist Programm eines Pr&auml;sidenten, welcher die 27 Millionen Opfer respektiert und achtet.<br>\nDie Europ&auml;er hingegen, speziell die Deutschen, haben die Angst vor einem Krieg   &ndash; auch vor einem Atomkrieg &ndash; komplett verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/politik\/wiederholt-sich-1914-bricht-der-krieg-zwischen-europa-und-russland-endgueltig-offen-aus\">Seniora.org<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Nehmt Moskau ernst!<\/strong><br>\nEin Gro&szlig;man&ouml;ver, das sich &bdquo;ohne jegliche Tarnung&ldquo; (Sergei Schoigu, Sekret&auml;r des russischen Sicherheitsrates) gegen Russland und Belarus richtet, folgt dem anderen. Von Januar bis M&auml;rz &uuml;bten zum Beispiel rund 10.000 Soldaten aus elf Staaten im Rahmen von &bdquo;Steadfast Dart 2026&ldquo; mit Deutschland als &bdquo;Gastnation&ldquo;, also Drehscheibe, die Verlegung von Truppen innerhalb Westeuropas. Das seit 2024 g&uuml;ltige neue Streitkr&auml;ftemodell sieht vor, bis zu 800.000 Soldaten zum Einsatz zu bringen. Dem folgte unter anderem vom 27. April bis zum 13. Mai das schwedisch gef&uuml;hrte Man&ouml;ver &bdquo;Aurora 26&ldquo; in der mittleren Ostsee mit rund 18.000 Soldaten aus zw&ouml;lf L&auml;ndern. Am Dienstag z&auml;hlte Schoigu &bdquo;sieben &Uuml;bungen gleichzeitig&ldquo;.<br>\nUnterdessen heizen die NATO-Staaten ihren Krieg gegen Russland mit unbegrenzten Summen f&uuml;r die korrupte Regierungsclique in Kiew an und lassen ihre Medien deren angebliche Siege bejubeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/nehmt-moskau-ernst-4814736\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Hunger und Ratten<\/strong><br>\nDas Leben im Gazastreifen ist gepr&auml;gt vom Mangel an Nahrung und Wasser, desastr&ouml;sen Hygienebedingungen, Nagetieren und sich ausbreitenden Krankheiten. Nun berichtete die New York Times sogar &uuml;ber den Einsatz von &bdquo;sexueller Folter&ldquo;.<br>\nDass die Weltgemeinschaft in der Lage ist, sich sukzessive an kriegerische Grausamkeiten zu gew&ouml;hnen, hat die Entwicklung im Gazastreifen in den vergangenen Jahren deutlich gezeigt. Die Zust&auml;nde vor Ort sind kein Geheimnis. Sie werden von internationalen Organisationen und Journalisten immer wieder dokumentiert, und auch wenn viele sie alles andere als guthei&szlig;en, passiert im Grunde nichts. F&uuml;r die Menschen in Gaza bedeutet das ein Leben voller Entbehrungen, das sich die meisten hierzulande wahrscheinlich kaum vorstellen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/hunger-und-ratten\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Vers&ouml;hnung&ldquo; statt Reparationen<\/strong><br>\nDie Sudetendeutsche Landsmannschaft feiert ihren ersten Sudetendeutschen Tag auf dem Territorium der Tschechischen Republik als einen vollen Erfolg. Das Jahrestreffen des Verbandes, das am Pfingstwochenende im tschechischen Brno abgehalten wurde, habe seine &bdquo;sehr optimistischen Erwartungen &uuml;bertroffen&ldquo;, h&auml;lt der Sprecher der Sudetendeutschen, Bernd Posselt, fest. Gegen die Gro&szlig;veranstaltung, an der der Ministerpr&auml;sident Bayerns, Markus S&ouml;der, und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt teilgenommen hatten, hatten sich in Tschechien Proteste erhoben: Demonstranten wiesen auf die Verbrechen der Sudetendeutschen w&auml;hrend der NS-Okkupation hin; die kommunistische Europaabgeordnete Kate&#345;ina Kone&#269;n&aacute; erinnerte daran, dass die Bundesrepublik f&uuml;r die Massenverbrechen ihres Rechtsvorg&auml;ngers auf dem Territorium der Tschechoslowakei weder Reparationen noch individuelle Entsch&auml;digung gezahlt habe. Tats&auml;chlich bereiteten die Sudetendeutschen 1938 den Boden f&uuml;r die Zerschlagung der Tschechoslowakei, terrorisierten die j&uuml;dische Bev&ouml;lkerung im &bdquo;Mustergau Sudetenland&ldquo; und forderten nach ihrer Umsiedlung nach Deutschland die &bdquo;R&uuml;ckgewinnung&ldquo; ihrer Herkunftsgebiete. Ein &bdquo;Recht auf Heimat&ldquo; proklamieren sie bis heute.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10416\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Diese K&uuml;rzungen sind ein Angriff auf M&uuml;tter<\/strong><br>\nK&uuml;rzungen beim Eltern- und beim Kinderkrankengeld verfestigen Anreize, die M&uuml;tter zu unbezahlter Sorgearbeit dr&auml;ngen. Das Gegenteil w&auml;re richtig<br>\nDie Bundesregierung will beim Elterngeld und beim Kinderkrankengeld k&uuml;rzen. Ausgerechnet da, wo das bestehende System schon heute massive Fehlanreize setzt. Statt Sorgearbeit gerecht zu verteilen, dr&auml;ngt es vor allem M&uuml;tter in unbezahlte Care-Arbeit &ndash; mit allen bekannten Folgen: geringere Einkommen, schlechtere Karrierechancen, niedrigere Renten (von toxischen Abh&auml;ngigkeiten, die daraus entstehen, ganz zu schweigen). Nur: Wo bleibt der Aufschrei?<br>\nStatt angez&uuml;ndeten Windeln vor dem Bundeskanzleramt gibt es nur vereinzelt w&uuml;tende Kolumnen (geschrieben von: Frauen) und 0815-Pressemitteilungen (herausgegeben von: Sozialverb&auml;nden). Vielleicht, weil uns allen ganze Zeit eingetrichtert wird, dass nun mal gespart werden und der Sozialstaat verkleinert werden m&uuml;sse (Augenroll-Emoji)? Oder weil Eltern- und Kinderkrankengeld halt &uuml;berwiegend von M&uuml;ttern bezogen werden &ndash; und sich zu wenig M&auml;nner und V&auml;ter daf&uuml;r verantwortlich f&uuml;hlen? Warum auch immer, der fehlende Aufschrei ist falsche Zur&uuml;ckhaltung. Denn diese K&uuml;rzungen gehen alle an &ndash; zumal in einer alternden Gesellschaft, die um ihren Wohlstand f&uuml;rchtet!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.geldfuerdiewelt.de\/p\/diese-kurzungen-sind-ein-angriff\">Geld f&uuml;r die Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;M&uuml;ssen sparen&ldquo;: CDU-Politiker Spahn stellt viele Sozialleistungen in Frage<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft kriselt, Arbeitspl&auml;tze werden unsicherer, der Sozialstaat ger&auml;t zunehmend unter Druck. In dieser schwierigen Gemengelage sprach sich CDU\/CSU-Fraktionschef Jens Spahn (CDU) nun gegen weitere Erh&ouml;hungen beim BAf&ouml;G, dem Wohngeld, dem B&uuml;rgergeld und dem Elterngeld aus. Das sagte der CDU-Politiker im Interview mit der Frankfurter Rundschau von Ippen.Media mit Blick auf die wirtschaftliche Lage Deutschlands. &bdquo;Staatliche Leistungen wie B&uuml;rgergeld, Wohngeld, Elterngeld, BAf&ouml;G werden wir absehbar nicht erh&ouml;hen k&ouml;nnen, in manchen Bereichen m&uuml;ssen wir sparen &ndash; jedenfalls solange wir kein Wachstum haben&ldquo;, so Spahn im Interview. Widerstand folgte promt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/buergergeld-bafoeg-wohngeld-unionsfraktionschef-spahn-will-sparen-zr-94323468.html\">FR Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.B.:<\/strong> Jens m&uuml;ssen wir uns alle Spahn.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Neoliberales Bullshit-Bingo<\/strong><br>\nMan f&uuml;hlt sich in die fr&uuml;hen 2000er Jahre zur&uuml;ckversetzt, als mit einem medialen Trommelfeuer Hartz-Reformen und Agenda-Politik ideologisch vorbereitet wurden. Kaum ein Leitartikel, eine Nachrichtensendung oder ein Polit-Talk, in dem nicht neoliberale Ideologen aus dem Hause &bdquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&ldquo; zum Sturmangriff auf die sozialen Sicherungssysteme bliesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/neoliberales-bullshit-bingo-4814804\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>IMK Konjunkturindikator: Iran-Krieg belastet die Konjunktur weiter, doch Rezessionsrisiko sinkt geringf&uuml;gig<\/strong><br>\nDer Iran-Krieg belastet die deutsche Wirtschaft, in den vergangenen Wochen haben sich die konjunkturellen Aussichten f&uuml;r die kommenden Monate aber etwas stabilisiert. Das signalisiert der monatliche Konjunkturindikator des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, der die neuesten verf&uuml;gbaren Daten zu den wichtigsten wirtschaftlichen Kenngr&ouml;&szlig;en b&uuml;ndelt. F&uuml;r den Zeitraum von Mai bis Ende Juli 2026 weist der Indikator eine Rezessionswahrscheinlichkeit von 32,2 Prozent aus. Anfang April betrug sie f&uuml;r die folgenden drei Monate noch 33,5 Prozent. Gleichzeitig ist aber die statistische Streuung im Indikator, die eine Verunsicherung von Wirtschaftsakteuren widerspiegelt, geringf&uuml;gig gestiegen. Der nach dem Ampelsystem arbeitende Indikator bleibt bei &bdquo;gelb-rot&ldquo;. Diese Phase markiert eine erh&ouml;hte konjunkturelle Unsicherheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-iran-krieg-belastet-die-deutsche-konjunktur-weiter-76698.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zahl der Superreichen in Deutschland ist stark gestiegen<\/strong><br>\nEine kleine Gruppe Menschen besitzt gro&szlig;e Teile des Finanzverm&ouml;gens in Deutschland. Diese Entwicklung hat sich verst&auml;rkt, getrieben auch von Gewinnen am Aktienmarkt.<br>\nDas Finanzverm&ouml;gen in Deutschland konzentriert sich immer mehr auf eine kleine Gruppe von Menschen. Laut dem Global Wealth Report der Unternehmensberatung Boston Consutling Group (BCG) ist die Zahl der Superreichen in Deutschland im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um rund 1.100 auf etwa 5.000 gestiegen. Gemeint sind damit Personen, die mehr als 100 Millionen Dollar (rund 86 Millionen Euro) besitzen. Ihnen geh&ouml;ren knapp 3,4 Billionen Dollar, was mehr als einem Viertel (27,3 Prozent) des gesamten Finanzverm&ouml;gens von 12,4 Billionen Dollar entspricht.<br>\nLaut BCG profitierten Superreiche im vergangenen Jahr vor allem von Gewinnen an den Aktienm&auml;rkten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/geldanlage\/2026-05\/vermoegensungleichheit-mehr-superreiche-deutschland-2025-gxe\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Schweizer Bosse neu vermessen<\/strong><br>\nEx-Unia-Co-Pr&auml;sident Andreas Rieger hat seine Untersuchung der Arbeitergeber- und Wirtschaftsverb&auml;nde aktualisiert. Das Resultat: Die Verb&auml;nde sind nicht machtloser geworden, aber die Macht hat sich verschoben. Und zwar zum Teil massiv.<br>\nWenn die gr&ouml;sste List des Teufels darin besteht, die Welt davon zu &uuml;berzeugen, er existiere nicht, so ist es eine grosse List des organisierten Kapitals, so zu tun, als schw&auml;chle es. Der vermeintliche schwindende Einfluss der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverb&auml;nde in der Schweiz ist immer mal wieder Thema in den b&uuml;rgerlichen Zeitungen und Anlass f&uuml;r leichte H&auml;me unter fortschrittlichen Politikerinnen und Gewerkschaftern. Nicht zu letzteren geh&ouml;rt Andreas Rieger. Der ehemalige Unia-Co-Pr&auml;sident hat seine Untersuchung der Arbeitgeberverb&auml;nde nach f&uuml;nf Jahren aktualisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.workzeitung.ch\/2026\/05\/die-schweizer-bosse-neu-vermessen\/\">work<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kampf um die Fed<\/strong><br>\nDie Trump-Administration treibt weitreichende Ma&szlig;nahmen zum Umbau der internationalen Wirtschaftsordnung voran, die schwerwiegende Auswirkungen auch auf Deutschland und die EU haben k&ouml;nnen. Mit Kevin Warsh &uuml;bernimmt ein Vertreter eines neuen geldpolitischen Kurses die F&uuml;hrung der US-Notenbank: Er steht f&uuml;r niedrigere Leitzinsen; zudem zielt Washington auf einen schw&auml;cheren US-Dollar &ndash; zwecks Ankurbelung der Exporte &ndash; und auf eine engere Verkn&uuml;pfung von Wirtschaftspolitik und Sicherheitsinteressen. Hinter Konzepten wie dem Mar-a-Lago Accord verbirgt sich der Versuch, die globale Vorrangstellung der USA unter versch&auml;rften Konkurrenzbedingungen langfristig abzusichern. Dabei sollen unter anderem Z&ouml;lle, milit&auml;rische Schutzgarantien und finanzpolitische Ma&szlig;nahmen eng miteinander verkn&uuml;pft werden. &Ouml;konomen aus dem Umfeld von Trump diskutieren bereits Modelle, mit denen Verb&uuml;ndete unter Druck gesetzt werden k&ouml;nnten, um die gigantische Schuldenlast der USA langfristig tragf&auml;hig zu halten und gleichzeitig die US-Industrieproduktion anzukurbeln. Berliner Regierungsberater warnen, die Pl&auml;ne k&ouml;nnten zu einer krisenhaften Entwicklung f&uuml;hren, die auch die EU erfassen werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10417\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>EU-Sanktionen gegen H&uuml;seyin Dogru: Bank friert jetzt auch das Konto seiner Mutter ein<\/strong><br>\nDie EU-Sanktionen gegen den Berliner Journalisten H&uuml;seyin Dogru werden ausgeweitet. Wegen eines &bdquo;Kontrollverh&auml;ltnisses&ldquo; sperrte die Comdirect das Konto der Mutter.<br>\nDer Fall des Berliner Journalisten H&uuml;seyin Dogru nimmt immer drastischere Z&uuml;ge an. Wie der von der EU sanktionierte Journalist am Mittwoch auf X mitteilte, wurde nun offenbar auch das Konto seiner Mutter gesperrt. Grundlage sei ein Schreiben der Bank Comdirect, das Dogru &ouml;ffentlich machte. Darin hei&szlig;t es, die Gelder auf den Konten seiner Mutter seien &bdquo;aufgrund eines bestehenden Kontrollverh&auml;ltnisses &uuml;ber die Gelder durch Ihren Sohn, Herrn H&uuml;seyin Dogru, eingefroren&ldquo;. Verf&uuml;gungen &uuml;ber das Konto und das Wertpapierdepot seien nur noch m&ouml;glich, wenn die Deutsche Bundesbank im Einzelfall eine Freigabe erteile.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/fall-hueseyin-dogru-bank-sperrt-konto-mutter-10038734\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bl&uuml;ten der Sinophobie: Gef&auml;hrden chinesische Z&uuml;ge Europas Sicherheit? <\/strong><br>\nK&ouml;nnen Personenz&uuml;ge Europas Sicherheit gef&auml;hrden? Klingt l&auml;cherlich, ist l&auml;cherlich. Doch offenbar ist nicht nur die Russo-, sondern auch die Sinophobie auf der westasiatischen Halbinsel inzwischen so weit, dass das ernsthaft behauptet wird.<br>\nAnlass der Hysterie: Der chinesische Wagen- und Lokomotivbauer CRRC baut ein Gesch&auml;ft in Europa auf. Weltweit ist der Staatskonzern bereits zum gr&ouml;&szlig;ten Hersteller von Schienenfahrzeugen aufgestiegen und besonders im Bereich der Hochgeschwindigkeitsz&uuml;ge inzwischen globaler Technologief&uuml;hrer.<br>\nIn Europa lief es bislang gegen die &ldquo;Platzhirsche&rdquo; Siemens, Alstom und Bombardier eher schleppend, doch nun gelang es CRRC vier (vier!) doppelst&ouml;ckige Elektroz&uuml;ge mit dem Kosenamen &ldquo;Panda&rdquo; an die &ouml;sterreichische Westbahn zu verleasen. Die Garnituren sind seit dem 10. November 2025 im Fahrgastbetrieb unterwegs und begeistern verf&uuml;gbaren Kommentaren zufolge die Fahrg&auml;ste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/281214-blueten-sinophobie-gefaehrden-chinesische-zuege\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wer in China mit einem Hochgeschwindigkeitszug gefahren ist, k&ouml;nnte neidisch werden. Neben der P&uuml;nktlichkeit ist auch der Service beeindruckend.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wettbewerb auf dem Abstellgleis<\/strong><br>\nDie Liberalisierung des Eisenbahnverkehrs wurde seit den 1990er Jahren als Fortschrittsprojekt verkauft. Wettbewerb sollte Preise senken, Qualit&auml;t steigern und den Staat entlasten. Dahinter stand die neoliberale Vorstellung, dass &ouml;ffentliche Infrastruktur effizienter organisiert werden k&ouml;nne, wenn sie dem Markt ge&ouml;ffnet wird. Drei Jahrzehnte sp&auml;ter zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Steigende Systemkosten, fragmentierte Strukturen, und der Staat tr&auml;gt weiterhin die zentrale Verantwortung &ndash; allerdings zunehmend im Inte&shy;resse privater Gesch&auml;ftsmodelle.<br>\nDie Beispiele Britannien, Spanien, Neuseeland und Deutschland zeigen unterschiedliche Wege, aber ein gemeinsames Problem: Der Versuch, eine komplexe &ouml;ffentliche Infrastruktur nach den Regeln des Marktes zu organisieren, st&ouml;&szlig;t an grundlegende Grenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/wettbewerb-auf-dem-abstellgleis-4814712\/\">unser zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.W.:<\/strong> Ein interessanter Artikel eines Insiders der Deutschen Bahn. Es wird &uuml;berdeutlich, dass die Privatisierungen &ouml;ffentlichen Eigentums rein ideologisch begr&uuml;ndet sind und der Allgemeinheit schaden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Krieg als Gangster-Politik<\/strong><br>\nAldous Huxleys Buch &bdquo;Zeit der Oligarchen&ldquo; geriet zu Unrecht in Vergessenheit, denn es zeigte bereits 1946 mit erstaunlicher Klarheit, wie wissenschaftlicher Fortschritt und oligarchische Machtstrukturen die Freiheit des Menschen bedrohen. [&hellip;]<br>\nDas bekannteste Werk des britischen Schriftstellers Aldous Huxley (1884 bis 1963) ist sicher sein 1932 erschienener Roman &bdquo;Sch&ouml;ne neue Welt&ldquo;. Dass sein Essay &bdquo;Science, Liberty and Peace&ldquo; weniger Aufmerksamkeit erhielt, wird dem Text nicht gerecht. Viele Passagen erscheinen dem Leser, als w&auml;ren sie vor Kurzem geschrieben worden. Der Inhalt ist aktueller denn je. Nachdem der Essay Jahrzehnte verschollen war, wurde er erst letztes Jahr, also 2025, unter dem Titel &bdquo;Zeit der Oligarchen&ldquo; in deutscher Sprache ver&ouml;ffentlicht (1). Das Original &bdquo;Science, Liberty and Peace&ldquo; entstand 1946 im Schatten von Faschismus, Weltkrieg, Hiroshima und dem heraufziehenden Kalten Krieg. In seinem politisch-philosophischen Beitrag stellt Huxley Wissenschaft, Technik, Macht, Freiheit und Krieg in einen engen Zusammenhang und kritisiert fundamental die Fortschritte der Naturwissenschaften unter den Bedingungen von Nationalstaat, Kapitalismus und Machtpolitik. Abgesehen von wenigen veralteten Stellen erscheint der Text wie eine Analyse unserer heutigen Zeit, in der sich die polit-&ouml;konomisch M&auml;chtigen innerhalb der selbst ernannten &bdquo;westlichen Wertegemeinschaft&ldquo; zu einem kriminellen Syndikat gegen Frieden, Einigkeit und Recht und Freiheit zusammengeschwei&szlig;t haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/krieg-als-gangster-politik\">Manova<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-151134","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/151134","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=151134"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/151134\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":151136,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/151134\/revisions\/151136"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=151134"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=151134"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=151134"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}