{"id":15116,"date":"2012-11-15T09:36:02","date_gmt":"2012-11-15T08:36:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15116"},"modified":"2015-05-05T11:25:51","modified_gmt":"2015-05-05T09:25:51","slug":"frankreich-regierung-mochte-das-land-auf-wettbewerbsfahigkeit-trimmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15116","title":{"rendered":"Frankreich: Regierung m\u00f6chte das Land auf \u201eWettbewerbsf\u00e4higkeit\u201c trimmen"},"content":{"rendered":"<p>Politische und gewerkschaftliche Reaktionen darauf.<br>\nUnterdessen macht auch Deutschlands Spitze Druck auf Frankreich: &bdquo;Berlin &agrave; Paris: Achtung!&ldquo;<br>\nAm Dienstag, den 06. November 12 beschloss die franz&ouml;sische Regierung offiziell, welche praktischen Schlussfolgerungen sie aus dem &ndash; am Vortag vorgelegten &ndash; Bericht von Kommissionspr&auml;sident Louis Gallois ziehen wird. Ein Teil der Gewerkschaften erkl&auml;rt sich beunruhigt, das Arbeitgeberlager eher zufrieden, die oppositionelle Rechte dr&auml;ngelt und hat noch nicht genug (w&auml;hrend die extreme Rechte sich in Sozialdemagogie &uuml;bt). Linkspolitiker Jean-Luc M&eacute;lenchon m&ouml;chte den Bericht und seine Vorschl&auml;ge gern komplett auf den M&uuml;ll werfen. Unterdessen wurden erste praktische Konsequenzen angek&uuml;ndigt&hellip; Von <strong>Bernard Schmid<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15116#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>]<br>\n<!--more--><br>\n<strong>&bdquo;Schock&ldquo; oder eher &bdquo;Pakt&ldquo; f&uuml;r die Wettbewerbsf&auml;higkeit?<\/strong><br>\nMit seiner Glatze sieht er ein bisschen aus wie der Kommissar Kojak: Louis Gallois, der fr&uuml;here Chef der franz&ouml;sischen Bahngesellschaft SNCF sowie fr&uuml;here Direktor des Flugzeugbauers EADS. Unter der Regierung von Pr&auml;sident Fran&ccedil;ois Hollande &uuml;bte er nun eine andere Funktion aus: An der Spitze einer einschl&auml;gigen Kommission arbeitete er einen Untersuchungsbericht zum Thema &bdquo;<em>Verbesserung der Wettbewerbsf&auml;higkeit franz&ouml;sischer Unternehmen<\/em>&ldquo; aus. Auf den 06. November &ndash; vergangenen Dienstag &ndash; war er angek&uuml;ndigt wurden, am Nachmittag des Montag (05.11.12) lag er vor. Anl&auml;sslich eines Regierungsseminars am Dienstagvormittag beschloss das franz&ouml;sische Kabinett, welche praktischen Folgen es den Vorschl&auml;gen des Untersuchungsberichts geben m&ouml;chte.<br>\nUnterdessen berichtete die Onlinezeitung M&eacute;diapart, in Wirklichkeit &uuml;bernehme der Rapport weitgehend Vorschl&auml;ge des Arbeitgeberlagers, und der Vizepr&auml;sident der Kommission &ndash; welcher der konservativ-wirtschaftsliberalen Rechtsoppositionspartei UMP angeh&ouml;rt &ndash; habe dessen Standpunkte oft eins zu eins in den Kommissionsbericht einflie&szlig;en lassen. (Vgl. <a href=\"http:\/\/www.mediapart.fr\/journal\/economie\/051112\/competitivite-gallois-plagie-le-patronat-avec-laide-de-lump\">hier<\/a>)<\/p><p>(Den Gesamttext der &bdquo;Untersuchungs&ldquo;ergebnisse findet man bspw. <a href=\"http:\/\/medias.lemonde.fr\/mmpub\/edt\/doc\/20121105\/1786014_53da_rapport_de_louis_gallois_sur_la_competitivite.pdf\">hier [PDF &ndash; 3.6 MB]<\/a> )<\/p><p>Seinen Bericht hatte Louis Gallois in 22 Vorschl&auml;ge gegliedert, deren Philosophie er auf den zusammenfassenden Begriff des &bdquo;<em>choc de comp&eacute;titivit&eacute;<\/em>&ldquo; oder &bdquo;Schocks f&uuml;r die Wettbewerbsf&auml;higkeit&ldquo; brachte. Bereits einige Tage zuvor hatte Pr&auml;sident Fran&ccedil;ois Hollande jedoch angek&uuml;ndigt, statt eines &bdquo;Schocks&ldquo; ziehe er lieber einen &bdquo;<em>Pakt f&uuml;r Wettbewerbsf&auml;higkeit<\/em>&ldquo; vor. Darauf antwortete wiederum Louis Gallos, er wolle gleicherma&szlig;en einen &bdquo;<em>Schock<\/em>&ldquo;, einen &bdquo;<em>Pakt<\/em>&ldquo; und dar&uuml;ber hinaus &bdquo;<em>Patriotismus<\/em>&ldquo; seitens aller <a href=\"http:\/\/actu.orange.fr\/une\/competitivite-gallois-veut-un-choc-un-pacte-et-du-patriotisme-afp_1169668.html\">sozialen und wirtschaftlichen Akteure<\/a>. Dabei handelte es sich jedoch alles in allem lediglich um eine Methodenfrage: &bdquo;<em>Rosskur oder sanftere Methode?<\/em>&ldquo; (wie ,Le Monde&lsquo;  bei Erscheinen des Rapports fragte), w&auml;hrend das Ziel allenthalben feststeht: Angesichts der drastischen Senkung von &bdquo;Lohnkosten&ldquo; und &bdquo;Lohnnebenkosten&ldquo; beim <a href=\"http:\/\/www.lemonde.fr\/politique\/article\/2012\/11\/05\/competitivite-electrochoc-ou-methode-douce-les-experts-sont-partages_1785781_823448.html\">Konkurrenten Deutschland d&uuml;rfte man da nicht hinterher hinken<\/a>.<\/p><p>Eingedenk der durchaus vorhandenen politischen Risiken versuchte der amtierende Staatspr&auml;sident, die anstehenden Ma&szlig;nahmen und die mit ihnen verbundenen Einschnitte herunterzukochen. Allgemein wurde Hollande deswegen in vielen Medien als politischer Feigling dargestellt, der die Herausforderung nun auszusitzen gedenke &ndash; ein Beispiel unter ihnen vielen: Die Wochenzeitung Le Canard encha&icirc;n&eacute; (31. Oktober 12) zeichnete Hollande, wie er die Kabinettssitzung auf einem mehrb&auml;ndigen Werk sitzend er&ouml;ffnet. Es soll den Untersuchungsbericht symbolisieren.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/121114_gallois_bericht.png\" alt=\"\"><\/p><p>(&bdquo;Jetzt haben wir den Gallois-Bericht behandelt, der auf der Tagesordnung stand&ldquo;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lecanardenchaine.fr\/une4801.html\">Le Canard encha&icirc;n&eacute;<\/a> <\/p><p>Tats&auml;chlich hatten manche der Vorschl&auml;ge es in sich. Zu seinen wichtigsten Punkt geh&ouml;rt, dass er einer Senkung der Staatsausgaben innerhalb von zwei Jahren um 20 Milliarden Euro j&auml;hrlich &ndash; zus&auml;tzlich zu den durch die Regierung ohnehin geplanten zehn Milliarden &ndash; das Wort redet. Aber auch einer Senkung der Beitr&auml;ge zu den Sozialkassen um 30 Milliarden (davon zwei Drittel zugunsten der Unternehmen und ein Drittel zugunsten der unmittelbaren Kaufkraft der Lohnabh&auml;ngigen, was aber einem Ausfall an Einnahmen der Sozialkassen und damit potenziell einem Sinken ihrer Absicherung entspricht). Die Dimension entspricht haargenau dem, was 98 Wirtschaftsbosse am vorletzten Wochenende von der Titelseite der Sonntagszeitung Journal du Dimanche (JDD  vom 21. Oktober 12) herab forderten.<\/p><p>Stattdessen sollen die Sozialkassen k&uuml;nftig durch Steuern statt durch Beitr&auml;ge der Unternehmen finanziert werden, und zwar mittels einer Anhebung der Mehrwertsteuer (TVA), der &ndash; nicht einkommensproportionalen, sondern eine pauschale Pro-Kopf-Steuer (7,5 % auf die Eink&uuml;nfte) darstellenden &ndash; &bdquo;Allgemeinen Sozialabgabe&ldquo; (CSG) sowie der &Ouml;kosteuern.<\/p><p>Ach, von wegen &Ouml;ko: Zur &bdquo;Steigerung der Wettbewerbsf&auml;higkeit Frankreichs&ldquo; soll &uuml;berall die Suche nach und F&ouml;rderung von Schiefergas oder <em>gaz de schiste<\/em> genehmigt werden &ndash; vor wenigen Monaten stellte die alte Regierung diese ein, und auch die neue Regierung verbot es, weil es massive Widerst&auml;nde dagegen in einigen Regierungen (Cevennen, Ard&egrave;che) gibt. Es gen&uuml;gt, sich vor Augen zu halten, wie ein Gutteil der nordamerikanischen Rocky Mountains verschandelt wurde, um sich den Horror der F&ouml;rderung vorzustellen. Unternehmen sollen einen &bdquo;Steuerkredit&ldquo; &ndash; also Steuersubventionen &ndash;  erhalten, was ihre Kosten senken und sie also &bdquo;wettbewerbsf&auml;hig&ldquo; machen soll &ndash; und der Staat soll Biotechnologien, die Forschung nach (weniger teuren) No-Name-Medikamenten sowie erneuerbare Energien zu Priorit&auml;ten erkl&auml;ren.<\/p><p>Um sich von gar zu weitreichenden Forderungen abzugrenzen und unter dem Druck der (mitregierenden) Gr&uuml;nen hat das Kabinett die Forderung nach Wiederaufnahme der Schiefergas-Suche vom Tisch gewischt: Es bleibt beim Verbot. Sicherlich wollte die Regierung nicht noch einen zweiten gr&ouml;&szlig;eren &bdquo;&Ouml;kokonflikt&ldquo; riskieren, nachdem derzeit ein heftiger Kampf um ein ebenso unsinniges wie &ouml;kologisch zerst&ouml;rerisches Gro&szlig;projekt  tobt &ndash; den Bau des Flughafens von Notre-Dame-les-Landes, d.h. die Verlagerung des gesamten Flughafens von Nantes. Ein umweltzerst&ouml;rerisches Projekt, das wohl insbesondere auch deswegen weiterbetrieben wird, weil der fr&uuml;here B&uuml;rgermeister von Nantes &ndash; der diesen Vorhaben als Rathauschef vorantrieb &ndash; niemand anders ist als Premierminister Jean-Marc Ayrault. In der Region Nantes tobt deswegen ein heftiger Aufruhr, irgendwo zwischen Wyhl 1974 Und Startbahn West 1984 (nicht so sehr militant wie letzterer Widerstand). Eine zweite &bdquo;Front&ldquo; gegen&uuml;ber den ohnehin ver&auml;rgerten Gr&uuml;nen, anderen Umweltsch&uuml;tzerInnen und damit auch einem Teil des Bildungsb&uuml;rgertums aufzumachen, erschien im Augenblick doch eher riskant. <\/p><p><strong>Pro-Kopf- oder Konsumbesteuerung anheben? Oder perspektivisch beides&hellip;<\/strong><\/p><p>In Wirklichkeit hat das Kabinett allerdings gar nicht so sehr gez&ouml;gert &amp; gezaudert, wie ihm aus Presse und politischer Klasse vorgeworfen wurde. Vielmehr &uuml;bernahm es &bdquo;<em>quasi die Gesamtheit des Rapports<\/em>&ldquo;, <a href=\"http:\/\/www.lemonde.fr\/politique\/video\/2012\/11\/06\/le-gouvernement-reprend-la-quasi-totalite-du-rapport-gallois_1786481_823448.html\">um ihn sich zu eigen zu machen<\/a>)  Auch Louis Gallois selbst sah dies im &Uuml;brigen so, welcher der Regierung attestierte, sie habe &bdquo;<em>das Ausma&szlig; des Problems erkannt\/erfasst<\/em>&ldquo;, und die Kabinettspl&auml;ne zur Umsetzung seines Rapports begr&uuml;&szlig;te; vgl. dazu <a href=\"http:\/\/actu.orange.fr\/politique\/exclusif-afp-gallois-le-gouvernement-a-pris-la-mesure-du-probleme-de-competitivite-afp_1172174.html\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.lemonde.fr\/economie\/article\/2012\/11\/06\/competitivite-louis-gallois-salue-les-mesures-l-ump-les-critique_1786418_3234.html\">hier<\/a>.<\/p><p>&Uuml;bernommen hat die Regierung insbesondere die Vorschl&auml;ge zum Transfer von Sozialbeitr&auml;gen der Unternehmen auf die Steuer. Derzeit noch tabu bleiben soll dabei die Pro-Kopf-Steuer CSG (&bdquo;Allgemeine Sozialabgabe&ldquo;), Beschl&uuml;sse dazu k&ouml;nnten erst im kommenden Jahr 2013 folgen.<\/p><p>Anheben m&ouml;chte die Regierung dagegen die Mehrwertsteuer (TVA), und damit eine der sozial ungerechtesten Steuern, da diese &ndash; wie auch die Pro-Kopf-Pauschale &ndash; ebenfalls nicht einkommensproportional ausf&auml;llt, sondern auf gleiche Ausgaben bei einer Sozialhilfeempf&auml;ngerin und einem Million&auml;r in identischer H&ouml;he ausf&auml;llt. Anteilsm&auml;&szlig;ig belastet die TVA dagegen untere Einkommensklassen st&auml;rker, da sie eine geringere Sparquote aufweisen &ndash; also weniger Prozent ihres Lohns oder Gehalts zur&uuml;cklegen k&ouml;nnen &ndash; und stattdessen einen h&ouml;heren Prozentanteil direkt ausgeben m&uuml;ssen.<\/p><p>Bislang weist das franz&ouml;sische Steuersystem drei Stufen der Mehrwertsteuer auf: Einen &bdquo;normalen&ldquo; Satz von 19,6 % (f&uuml;r die meisten Ausgaben), einen &bdquo;mittleren&ldquo; Satz in H&ouml;he von bislang 7 % (etwa bei Gastronomiepreisen oder Bau- und Renovierungskosten) sowie 5,5 % als geringsten Satz (f&uuml;r Grundbedarfsg&uuml;ter, aber auch B&uuml;cher.<\/p><p>Jetzt plant die Regierung, zum 1. Januar 2014 die beiden erstgenannten S&auml;tze anzuheben. Der &bdquo;Hauptsatz&ldquo; soll von derzeit 19,6 % auf dann 20 Prozent klettern. Dies soll 3,3 Milliarden einbringen; zwar f&auml;llt der Anstieg prozentual nicht sehr stark aus, doch sind einige der h&ouml;chsten Ausgaben &ndash; z.B. der Autokauf  &ndash; davon betroffen. Weitere 3,8 Milliarden soll die Anhebung des &bdquo;mittleren&ldquo; Satzes einbringen. Dieser soll relativ kr&auml;ftig steigen: von derzeit 7 auf 10 Prozent. Dies wird vor allem bei den Gastronomiepreisen durchschlagen, wobei die Regierung damit argumentiert, dass bei Einf&uuml;hrung der auf 7 % reduzierten Mehrwertsteuer in der Gastronomie (ab 2004 mit einigen Hindernissen durchgesetzt) das Gewerbe seine Versprechen &ndash; Senkung der Verbraucherpreise und\/oder Einstellung zus&auml;tzlicher Arbeitskr&auml;fte &ndash; nicht eingehalten habe. &bdquo;Im Gegenzug&ldquo; soll der unterste Satz der Mehrwertsteuer von derzeit 5,5 % als &bdquo;soziale Geste&ldquo; auf 5,0 % abgesenkt werden. Dies soll den Verbraucher\/inne\/n rund 0,8 Milliarden Euro zur&uuml;ckgeben.<\/p><p>Durch diese &ndash; gestaffelte &ndash; Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer bricht Fran&ccedil;ois Hollande ein ziemlich zentrales Wahlversprechen (vgl. auch <a href=\"http:\/\/www.lemonde.fr\/politique\/article\/2012\/11\/06\/hausse-de-tva-sociale-quand-le-president-desavoue-le-candidat_1786270_823448.html\">hier<\/a>). Denn als sozialdemokratischer Pr&auml;sidentschaftskandidat hatte Hollande gegen den Plan der Sarkozy-Regierung Front gemacht, welche ab dem 1. Oktober 2012 den &bdquo;Hauptsatz&ldquo; der Mehrwertsteuer (von 19,6 % auf dann 21 Prozent) anheben wollte &ndash; die Erh&ouml;hung wurde nach dem Regierungswechsel im Mai\/Juni d.J. annulliert. Die zuvor oppositionelle Sozialdemokratie hatte dabei stets den unsozialen Charakter der Konsumbesteuerung betont. Nun muss sie es sich gefallen lassen, dass ihr mindestens Inkonsequenz, wenn nicht eine offene L&uuml;ge entgegen gehalten wird.<\/p><p>Unter anderem durch die sich einmal mehr in Sozialdemagogie &uuml;bende Rechtsextreme Marine Le Pen, die bereits mehrfach in <a href=\"http:\/\/www.lemonde.fr\/politique\/video\/2012\/11\/06\/competitivite-marine-le-pen-tacle-le-gouvernement_1786522_823448.html\">Interviews gegen die geplante Mehrwertsteuer-Erh&ouml;hung quer schoss<\/a> (Dabei wohlweislich verschweigend, dass ihre eigene Partei &ndash; der Front National &ndash; in den 1980er noch die Mehrwertsteuer glatt verdoppeln wollte, um die zu den Eink&uuml;nften proportionale Lohn- und Einkommenssteuer v&ouml;llig abzuschaffen.) Hingegen monierte die konservativ-wirtschaftsliberale Rechte den angeblich unzureichenden Charakter der Regierungsbeschl&uuml;sse, welche Jean-Fran&ccedil;ois Cop&eacute; (Generalsekret&auml;r der UMP) <a href=\"http:\/\/actu.orange.fr\/le-talk\/le-talk-orange-le-figaro-du-6-novembre-interview-jean-francois-cope-lefigaro-interview_1171826.html\">als &bdquo;l&auml;cherlich&ldquo; bezeichnete<\/a>.<br>\nDer fr&uuml;here Pr&auml;sidentschaftskandidat der &bdquo;Linksfront&ldquo; (franz&ouml;sische KP und eine Linksabspaltung der Sozialdemokratie), jean-Luc M&eacute;lenchon, er empfiehlt wiederum den Weg &agrave; la poubelle &ndash; &bdquo;in den M&uuml;lleimer&ldquo; &ndash; <a href=\"http:\/\/actu.orange.fr\/revue\/actualite-economique\/rapport-gallois-pour-melenchon-tout-est-a-jeter-935404\/\">f&uuml;r s&auml;mtliche Vorschl&auml;ge von Kojak\/ Galloi<\/a>.<\/p><p><strong>Erste Widerspr&uuml;che werden vorgetragen<\/strong><\/p><p>Ganz Frankreich ist zur Notwendigkeit der &bdquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&ldquo; bekehrt. Ganz Gallien? Nein: Ein kleines Dorf von Unbelehrbaren&hellip; Hm, es w&auml;re nicht v&ouml;llig richtig, unsere heutige Geschichte so zu beginnen. Denn gar so klein ist das Dorf der Widerspenstigen nicht.<\/p><p>Sogar die zweite Regierungspartei neben der franz&ouml;sischen Sozialdemokratie, die ,<em>Europe Ecologie-Les Verts<\/em>&rsquo; (Europa &Ouml;kologie-Die Gr&uuml;nen) &ndash; das zur Europaparlamentswahl 2009 gegr&uuml;ndete Wahlb&uuml;ndnis aus Linksliberalen und Gr&uuml;nen &ndash; zeigt sich erz&uuml;rnt. Die franz&ouml;sische &Ouml;kopartei, welche noch nicht gar so verb&uuml;rgerlicht ist wie die deutschen Gr&uuml;nen, &uuml;berlegt sogar, ihren Platz in der Regierung in der Frage zu stellen. Dies erkl&auml;rte am Freitag (9. November 12) ihr Spitzenpolitiker Jean-Vincent Plac&eacute;.  Bei ,<em>Radio Classique<\/em>&rsquo; sprach er in einem Interview davon, dass die j&uuml;ngsten Regierungsbeschl&uuml;sse zur &bdquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&ldquo; in seinen Worten &bdquo;<em>sehr zugunsten der Unternehmen, ohne &ouml;kologische Gegenleistung<\/em>&ldquo; ausfallen. Er f&uuml;gte hinzu: &bdquo;<em><a href=\"http:\/\/www.lemonde.fr\/politique\/article\/2012\/11\/09\/les-ecologistes-s-interrogent-sur-leur-participation-au-gouvernement_1788247_823448.html\">Wir fragen uns, was wir in dieser Regierung tun<\/a><\/em>.&ldquo;<\/p><p>Allerdings muss man ber&uuml;cksichtigen, dass Plac&eacute; &ndash; der im franz&ouml;sischen Senat sitzt, aber anders als seine Parteikollegin C&eacute;cile Duflot (Wohnungsbauministerin) nicht mit einem Pl&auml;tzchen in der Regierung betraut wurde &ndash; aus eben diesem Gr&uuml;nde z&uuml;rnt, und es ihm deswegen umso leichter f&auml;llt, die Kabinettsbeteiligung in Frage zu stellen&hellip; Karrierismus ist auch bei vielen franz&ouml;sischen Gr&uuml;nen durchaus kein Fremdwort.<\/p><p>Allerdings sind nicht alle Reaktionen aus dem gr&uuml;n-linksliberalen Lager in der Sache besonders kritisch. So erkl&auml;rte der Parteisekret&auml;r von Europe &Eacute;cologie-Les Verts, Pascal Durand, am Vortag zwar, er sei reserviert gegen&uuml;ber der geplanten Anhebung der Mehrwertsteuer &ndash; zeigte sich aber &bdquo;<em><a href=\"http:\/\/actu.orange.fr\/le-talk\/le-talk-orange-le-figaro-du-8-novembre-interview-pascal-durand-lefigaro-interview_1177122.html\">eher einer Erh&ouml;hung der CSG zugeneigt<\/a><\/em>.&ldquo; Diese &bdquo;Allgemeine Sozialabgabe&ldquo; CSG ist eine nicht zum Einkommen proportionale Pro-Kopf-Steuer.<\/p><p>Sowohl die Mehrwertsteuer (TVA) als auch die CSG werden als Instrumente in Erw&auml;gung gezogen, um die Sozialkassen aufzuf&uuml;llen. Denn diese werden sonst durch die Regierungsbeschl&uuml;sse vom Dienstag aufgrund von &bdquo;Steuerkrediten&ldquo; f&uuml;r Unternehmen  (also Subventionen in Gestalt von Steuerr&uuml;ckzahlungen oder     -nachl&auml;ssen f&uuml;r die Betriebe, welche progressiv ansteigen, um binnen drei Jahren H&ouml;he eine von 20 Milliarden Euro j&auml;hrlich zu erreichen, vgl. <a href=\"http:\/\/tempsreel.nouvelobs.com\/monde\/20121106.FAP3514\/matignon-annonce-20-milliards-de-credit-d-impot-pour-les-entreprises-et-une-hausse-de-la-tva.html\">hier<\/a>) geleert.<\/p><p>Besonders die geplante Anhebung der Konsumbesteuerung &ndash; unter eklatantem Bruch eines der Leits&auml;tze im Wahlkampf von Fran&ccedil;ois Hollande &ndash;  trifft auf eine starke Opposition in der Gesellschaft. Bei einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts CSA, welche am Dienstag und Mittwoch dieser Woche durchgef&uuml;hrt wurden, erkl&auml;rten 62 Prozent der Befragten ihre Ablehnung. Unter den Angestellten und Arbeiter\/inne\/n erreichte diese Ablehnung 74 Prozent. Als einzige soziale Gruppe waren h&ouml;here Angestellte sowie Freiberufler daf&uuml;r (zu 67 %), was auch damit zusammenh&auml;ngt d&uuml;rfte, dass proportional betrachtet ein <a href=\"http:\/\/www.lefigaro.fr\/flash-eco\/2012\/11\/08\/97002-20121108FILWWW00667-forte-opposition-a-la-hausse-de-la-tva.php\">niedrigerer Anteil ihres Einkommens in den unmittelbaren Konsum geht<\/a>.<\/p><p>Ansonsten ergeben derzeit die  Umfragen, dass die Regierungsbeschl&uuml;sse vom Dienstag unter den Anh&auml;nger\/innen\/ der konservativ-wirtschaftsliberalen Rechten erheblich besser aufgenommen werden, <a href=\"http:\/\/www.lefigaro.fr\/politique\/2012\/11\/08\/01002-20121108ARTFIG00693-les-mesures-ayrault-mieux-acceuillies-a-droite.php\">als in anderen politischen Lagern<\/a> (Siehe auch  eine detaillierte Auswertung der Antworten <a href=\"http:\/\/www.lefigaro.fr\/assets\/pdf\/Regard-des-Francais-sur-le-rapport-Gallois_Le-FigaroV3.pdf\">hier [PDF &ndash; 1.7 MB]<\/a> &ndash; Und ein Blog bei der konservativ-wirtschaftsliberalen Tageszeitung ,Le Figaro&rsquo; sah in den Regierungsbeschl&uuml;ssen sogar eine &bdquo;<a href=\"http:\/\/blog.lefigaro.fr\/social\/2012\/11\/un-plan-competitivite-qui-fait.html\">g&ouml;ttliche &Uuml;berraschung<\/a>&ldquo; (sic). <\/p><p>Auf gewerkschaftlicher Ebene zeigt sich die CGT mittlerweise ausdr&uuml;cklich kritisch. Ihr k&uuml;nftig amtierender Generalsekret&auml;r (ab M&auml;rz 2013), Thierry Lepaon, erkl&auml;rte die Regierungsbeschl&uuml;sse zur &bdquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&ldquo; am gestrigen Donnerstag im Namen des Gewerkschaftsverbands zum &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.lemonde.fr\/politique\/article\/2012\/11\/08\/la-cgt-voit-dans-le-plan-ayrault-une-erreur-politique_1787783_823448.html\">politischen Fehler<\/a>&ldquo;. W&auml;hrend Premierminister Jean-Marc Ayrault behauptet, die neuen Geschenke an die Unternehmen sch&uuml;fen &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.lesechos.fr\/economie-politique\/france\/dossier\/0202365250985\/0202373424196-jean-marc-ayrault-le-credit-d-impot-doit-creer-plus-de-300-000-emplois-a-l-horizon-de-2017-508794.php\">&uuml;ber 300.000 Arbeitspl&auml;tze bis 2017<\/a>&ldquo;) rechnete Lepaon vor, dies mache immerhin j&auml;hrlich 70.000 Euro Subvention f&uuml;r die Unternehmen pro Arbeitsplatz. Da sei es doch g&uuml;nstiger, stattdessen in &ouml;ffentliche Dienste zu investieren. Auch der bis im M&auml;rz 2013 noch amtierende, aktuelle CGT-Generalsekret&auml;r Bernard Thibault trug Kritik vor; zun&auml;chst eher verhalten, doch sp&auml;ter bezeichnete er die Regierungspl&auml;ne gar rundheraus als &bdquo;<em><a href=\"http:\/\/tempsreel.nouvelobs.com\/monde\/20121107.FAP3842\/competitivite-bernard-thibault-qualifie-d-inacceptable-le-plan-gouvernemental.html\">unakzeptabel<\/a><\/em>&ldquo;. Dabei hatte Thibault noch im September dieses Jahres ausdr&uuml;cklich erkl&auml;rt, &uuml;ber die Frage(n) der Wettbewerbsf&auml;higkeit k&ouml;nne man ja <a href=\"http:\/\/www.parisdepeches.fr\/16-Politique\/2048-France\/5720-CGT_est_pr%C3%AAte_discuter_comp%C3%A9titivit%C3%A9_.html\">prinzipiell durchaus mit sich reden lassen<\/a>.<\/p><p>Hingegen zeigte sich besonders der zweitst&auml;rkste Gewerkschaftsdachverband in Frankreich, die an der Spitze rechtssozialdemokratische CFDT &ndash; ihr neuer Generalsekret&auml;r Laurent Berger tritt sein Amt am 28. November 12 an -, <a href=\"http:\/\/social.blog.lemonde.fr\/2012\/11\/07\/la-cgt-et-la-cfdt-divergent-sur-la-competitivite\/\">weniger kritisch<\/a>. Doch bei den CFDT-Funktion&auml;ren d&uuml;rfte ohnehin bereits in vielerlei Hinsicht Hopfen &amp; Malz verloren sein.<\/p><p>Die Opposition gegen die sozial ungerechten Beschl&uuml;sse, die auf neue Geschenke f&uuml;r die Unternehmen hinauslaufen, w&auml;chst. Die Mehrheit im jetzigen Regierungskabinett sieht dies freilich anders. Es ist ja auch nur schlappe zwanzig Jahre her, dass noch jede Parlamentsmehrheit auf dem Gebiet der Wirtschaftspolitik daran arbeitet, zuv&ouml;rderst die Produktionskosten f&uuml;r die Unternehmen und <a href=\"http:\/\/www.lemonde.fr\/politique\/article\/2012\/11\/08\/depuis-vingt-ans-la-france-diminue-les-charges-des-entreprises_1786486_823448.html\">insbesondere die so genannten &bdquo;Lohnnebenkosten&ldquo; zu senken<\/a>&hellip;<\/p><p><strong>Post scriptum: Kritik von Neoliberalismus-Kritiker\/inne\/n&hellip;<\/strong><\/p><p>Und hier noch ein aktueller Hinweis auf einen Gegenbericht zum ,Rapport Gallois&rsquo;, der den Regierungsbeschl&uuml;ssen von vergangener Woche zugrunde liegt. Er wurde durch ATTAC und die neoliberalismus-kritische Stiftung Fondation Copernic publiziert (<a href=\"http:\/\/bercy.blog.lemonde.fr\/2012\/11\/08\/l-anti-rapport-gallois-dattac-et-de-la-fondation-copernic\/\">Hier<\/a> sowie <a href=\"http:\/\/www.france.attac.org\/sites\/default\/files\/en_finir_avec_la_competitivite.pdf\">hier [PDF &ndash; 1.2 MB]<\/a>)<\/p><p><strong>&hellip;Und Druck aus Deutschland<\/strong><\/p><p>Aus ganz anderer Richtung wird Frankreich unterdessen m&auml;chtig unter Druck gesetzt: Seitens der deutschen Politik &ndash; namentlich der Umgebung von Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble &ndash; setzte ein sehr lautes Nachdenken dar&uuml;ber ein, dass Frankreich angeblich der n&auml;chste &bdquo;kranke Mann in Europa&ldquo; respektive Krisenkandidat (nach Griechenland und Spanien) sei.<\/p><p> Sch&auml;uble und Co. m&ouml;chten Frankreich nunmehr, nach dem ,Rapport Gallois&lsquo; &ndash; der diesen Nasen zufolge in die richtige Richtung geht, aber zu sp&auml;t kommt und zu sch&uuml;chtern bleibt &ndash; einen Rapport der deutschen ,Wirtschaftsweisen&lsquo; verordnen. Diese sollen dem Problem auf den Grund gehen, das angeblich darin liege, dass Frankreich vor allem eine radikale &bdquo;Reform des Arbeitsmarkts&ldquo; ben&ouml;tige. Sprich: Hartz IV-&auml;hnliche Gesetze auch in Frankreich, dazu m&ouml;glichst vielleicht noch einen Abbruch des bislang relativ sch&uuml;tzend f&uuml;r die Arbeitskr&auml;fte wirkenden gesetzlichen Mindestlohns (SMIC)&hellip;<\/p><p>Zu diesen aktuellen Vorhaben vgl. <a href=\"http:\/\/www.challenges.fr\/europe\/20121109.CHA2940\/apres-le-rapport-gallois-schauble-veut-faire-la-lecon-a-la-france.html#xtor=EPR-7-[Quot18h]-20121109\">hier<\/a>; sowie die Titelstory der Tageszeitung ,Lib&eacute;ration&lsquo; vom Montag, den 12. November 12: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.liberation.fr\/politiques\/2012\/11\/11\/les-mots-durs-de-berlin-sur-les-maux-francais_859714\">Berlin &agrave; Paris: Achtung!<\/a>&ldquo;<\/p><p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Erinnert sich nicht manches an das Jahr 2003 unter der Regierung von Gerhard Schr&ouml;der bei der Verk&uuml;ndung der Agenda 2010?<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Bernard Schmid, geboren 1971, ist promovierter Jurist und freier Journalist. Er lebt seit 1995 in Paris. Er arbeitet f&uuml;r eine NGO gegen Rassismus. Er ist zudem Autor mehrerer B&uuml;cher, darunter &bdquo;Algerien &ndash; Frontstaat im globalen Krieg?&ldquo;, &bdquo;Das koloniale Algerien&ldquo; und &bdquo;Der Krieg und die Kritiker&ldquo;, &bdquo;Die arabische Revolution&ldquo;.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politische und gewerkschaftliche Reaktionen darauf.<br \/> Unterdessen macht auch Deutschlands Spitze Druck auf Frankreich: &bdquo;Berlin &agrave; Paris: Achtung!&ldquo;<br \/> Am Dienstag, den 06. November 12 beschloss die franz&ouml;sische Regierung offiziell, welche praktischen Schlussfolgerungen sie aus dem &ndash; am Vortag vorgelegten &ndash; Bericht von Kommissionspr&auml;sident Louis Gallois ziehen wird. Ein Teil der Gewerkschaften erkl&auml;rt sich beunruhigt, das Arbeitgeberlager<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15116\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[25,20,157],"tags":[1043,1094,449],"class_list":["post-15116","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lohnnebenkosten","category-landerberichte","category-wettbewerbsfaehigkeit","tag-frankreich","tag-hollande-francois","tag-umsatzsteuer"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15116","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15116"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15116\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15119,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15116\/revisions\/15119"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15116"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15116"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15116"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}