{"id":151194,"date":"2026-05-30T13:00:47","date_gmt":"2026-05-30T11:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151194"},"modified":"2026-05-29T19:45:13","modified_gmt":"2026-05-29T17:45:13","slug":"leserbriefe-zu-wehrdienst-steinmeier-bezweifelt-ob-freiwilligkeit-ausreicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151194","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eWehrdienst: Steinmeier bezweifelt, ob Freiwilligkeit \u201eausreicht\u201c\u201c"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><br>\n<strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong> kommentiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151081\">in diesem Beitrag<\/a> die &Auml;u&szlig;erung <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_101262014\/wehrdienst-in-deutschland-steinmeier-zieht-neues-modell-in-zweifel.html\">&bdquo;Ich zweifle, ob Freiwilligkeit ausreicht&ldquo;<\/a>, die Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier in einem Podcast des Portals <em>t-online <\/em>gesagt habe. Hinterfragt wird u.a., was hier denn &bdquo;ausreicht&ldquo; hei&szlig;e und wo die mahnenden Worte von Steinmeier in Richtung der Feindbildbauer seien. Man m&uuml;sse es sich vor Augen halten: &bdquo;Die Republik soll kriegst&uuml;chtig werden. Die Rede ist davon, dass deutsche Soldaten in einen Krieg gegen Russland ziehen k&ouml;nnten&ldquo;. Jeder mit einem Funken Verstand k&ouml;nne sich denken, dass die Wiedereinf&uuml;hrung der Wehrpflicht l&auml;ngst beschlossene Sache sei. Verst&auml;ndlich sei daher: &bdquo;Junge Menschen haben keine Lust, sich den Gefahren eines von der Politik heraufbeschworenen Krieges auszusetzen&ldquo;. Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. K&uuml;rzungen aus redaktionellen Gr&uuml;nden bleiben vorbehalten. Wir haben dazu interessante Leserbriefe bekommen. Daf&uuml;r bedanken wir uns sehr herzlich. Hier folgt nun eine Auswahl, die <strong>Christian Reimann<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt hat.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>was Herr Frank-Walter Steinmeier sagt, hat mich eigentlich noch nie interessiert. (&hellip;) Der Satz &ldquo;Ich bezweifele, ob Freiwilligkeit ausreicht&rdquo;, ist allerdings interessant. Habe ich doch schon als Student gelernt, wenn man seri&ouml;s auftreten will, beginne man nie einen Artikel, einen Absatz oder auch ein wichtiges Statement mit dem W&ouml;rtchen &ldquo;Ich&rdquo;. Aber das sag mal einer unserer Narzisstenriege da in Berlin.<\/p><p>Noch was bemerkenswertes an Steinmeier seinem Satz. Inhaltlich bedeutet er: &ldquo;M&auml;nner an die Gewehre, aber hop hop!&rdquo; Diese Direktheit ist ihm dann wohl doch zu gef&auml;hrlich. Am Ende will&rsquo;s ja wieder keiner gewesen sein.<\/p><p>Wozu braucht man dieses Amt, Bundespr&auml;sident, eigentlich noch? Um die Fassade einer br&ouml;ckelnden Demokratie aufrecht zu erhalten. Seit &uuml;ber 40 Jahren geht es den Bach runter. Erst die bleiernen Kohl-Jahre, dann Schr&ouml;ders Bruch von Wahlversprechen und Versto&szlig; gegen das V&ouml;lkerrecht (eigene Aussage). Dann noch einmal 16 bleierne Jahre unter &ldquo;Kohls M&auml;dchen&rdquo;. Und was danach kam, ein einziges Schmierentheater, mit dicken Backen und sch&ouml;nen Versprechen vor der Wahl, und Exekutieren des Gegenteils nach der Wahl.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nRolf Henze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ausgerechnet Steinmeier<\/p><p>Dank an Markus Kl&ouml;ckner f&uuml;r diese Auseinandersetzung mit dem j&uuml;ngsten unertr&auml;glichen Fehltritt Steinmeiers. Ich m&ouml;chte die Kritik (&hellip;) im protokollarisch h&ouml;chsten Staatsamt um ein pikantes Detail erweitern: Die ganze Wehrdienstdebatte hat die Wurzel im Ukrainekrieg, in dessen Vorgeschichte ausgerechnet Steinmeier seinerzeit als Au&szlig;enminister eine ausgesprochen j&auml;mmerliche Rolle gespielt hat. Er lie&szlig; zu, dass das ma&szlig;geblich von ihm mitausgehandelte Abkommen f&uuml;r eine friedliche L&ouml;sung der damaligen Krise von militanten Gruppen &ndash; rechtsradikal und vermutlich von den USA unterst&uuml;tzt &ndash; zerrissen und damit der Weg in den B&uuml;rgerkrieg ge&ouml;ffnet wurde. F&uuml;r das Blut, das seither geflossen ist, f&uuml;r die ungeheuren Zerst&ouml;rungen, die inzwischen angerichtet wurden, trifft Steinmeier damit eine wesentliche (Mit-)Verantwortung. Selbstkritik von ihm zu erwarten, hie&szlig;e Unm&ouml;gliches zu verlangen. Wenn er doch wenigstens schweigen w&uuml;rde&hellip; <\/p><p>Heiko Schlottke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag,<\/p><p>Steinmeier w&auml;re dringend eine Selbstreflexion anzuraten.<\/p><p>Die Bodenhaftung zu den Menschen, die er als Staatsoberhaupt repr&auml;sentieren soll, hat er, falls jemals vorhanden, schon lange verloren.<\/p><p>Wohl nicht um sonst wird er von nicht wenigen Zeitgenossen auch als Spalter der Nation bezeichnet.<\/p><p>Seine Aussagen, wie genannt,  zu den Spazierg&auml;ngen w&auml;hrend Corona oder auch seine  Aussagen und Selektion zu &bdquo;unserer&rdquo; Demokratie sprechen f&uuml;r sich.<\/p><p>Auch sollte er sich genau an seine Mitwirkung als Merkels Au&szlig;enminister bei den Minsker Abkommen 2014 und 2015 zur&uuml;ck erinnern. Vielleicht k&ouml;nnte man Steinmeier auch einen T&auml;uscher und Doppelmoralisten nennen.<\/p><p>Scheinbar will er nun die anstehende Wehrpflicht forcieren und bezweifelt &ouml;ffentlich, ob Freiwilligkeit  ausreicht.<\/p><p>Ganz dem vorherrschenden Narrativ, der Kriegstreiber und Hetzer zum Wohlgefallen.<\/p><p>Nur gut, dass den Mann sowieso fast keiner, ok, die Gedanken sind frei.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nThomas St&ouml;be<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>was erwarten Sie denn von Herrn Steinmeier? Er selbst hat am aktuellen Zustand im Osten federf&uuml;hrend mitgefeilt. H&auml;tte er dies nicht getan, w&auml;re er heute nicht Bundespr&auml;sident. Da fangen UNSERE aktuellen Kernprobleme an.<\/p><p>Mit der Wehrpflicht ist es aber nicht so einfach, ohne Wehrgerechtigkeit herzustellen. Da dies nicht &uuml;ber objektive Kriterien umsetzbar ist, muss nur einer gegen seine Einberufung klagen. Zumindest theoretisch, sollte sich noch ein Richter finden lassen, der sich mutig an die Gesetze h&auml;lt.<\/p><p>Darum soll bekanntlich das Losverfahren eingef&uuml;hrt werden. Aber wenn die Eliten einen Weg suchen und finden, ihren Nachwuchs dort rauszuhalten und daran besteht in Deutschland nicht der Hauch eines Zweifels, wird es eng, wenn dies rauskommt.<\/p><p>Wie auch immer, ich war einige Zeit bei der Bundeswehr. Wenn ein Wehrpflichtiger sein infanteristisches Seepferdchen gemacht hat, dann schickt man ihn im Zeitalter der KI-Drohnen ganz klassisch zum Sterben aufs Schlachtfeld. Das sollte man den mutigen &bdquo;Abenteurern&ldquo; in Spe schon sagen.<\/p><p>Aber wayne interessierts? Die Politik will ihre heilige Zielquote erf&uuml;llen, v&ouml;llig egal ob das Ergebnis Sinn ergibt oder nicht.<\/p><p>Da hat man mit &bdquo;klugen&ldquo; Reden und Aufs&auml;tzen zuerst wortreich begr&uuml;ndet, warum man eine Berufsarmee ben&ouml;tigt. Nun springt man wortreich mit &bdquo;klugen&ldquo; Reden und Aufs&auml;tzen wieder in die Kartoffeln. Das wirkt ausgesprochen souver&auml;n.<\/p><p>Nicht so souver&auml;n ist jedoch die Begr&uuml;ndung. Denn das ein paar Wehrpflichtige und sp&auml;ter Menschen mit offiziellem Reservistenstatus mehr (evtl. bald bis zum siebzigsten Lebensjahr *LOL*) einen ernsthaften Faktor bei der feindlichen Risikoabw&auml;gung darstellen, ist 2026 nur f&uuml;r kriegsfern Informierte vorstellbar.<\/p><p>Das kommt halt noch hinzu. Man wird nicht nur selektiv oder per Los zum K&auml;mpfen gezwungen. Sondern auch noch von Ideologen, die absolut keine Ahnung, kein Ziel und daher auch keinen Plan haben. Erst hinter denen kommen dann irgendwann Deutschland, Freiheit und das &uuml;brige Kampfgrund-Gew&auml;sch, welches man den Hinterbliebenen zum Trost erz&auml;hlt.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nKai P.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>aus der Sicht der herrschenden politischen, &ouml;konomischen und medialen &ldquo;Elite&rdquo; oder treffender formuliert: der herrschenden Klasse &ndash; und dazu geh&ouml;rt sicherlich auch der Politiker Frank-Walter Steinmeier von der ehemaligen Partei der &ldquo;kleinen Leute&rdquo;, der Geringverdiener, Normalverdiener und Angeh&ouml;rigen der &ldquo;gehobenen Mittelschicht&rdquo; (mit Auto aber ohne Privatflugzeug, ohne Ferienhaus auf Sylt, ohne Ferienvilla am Starnberger See und ohne 3.000-PS-Motoryacht im Hafen von Nizza oder wo auch immer), den chronisch Kranken, Behinderten, kleinen Rentnerinnen und kleinen Rentnern, Obdachlosen, Arbeitslosen usw., die sich selbst immer noch &ldquo;sozialdemokratisch&rdquo; nennt &ndash; war die Vorgehensweise zweifelsohne kalkuliert. Man setzt ganz im Sinne des neoliberalen Marktes erst einmal auf &ldquo;Freiwilligkeit&rdquo; und &ldquo;Anreize&rdquo;, wenn es um die Rekrutierung junger Soldatinnen und Soldaten f&uuml;r den Krieg geht.<\/p><p>Offenkundig hat der &ldquo;Markt&rdquo; wieder einmal versagt und die Taktik, Schulabsolventen und junge Erwachsene mit Geld, Abenteuerromantik und einer tollen &ldquo;Karriere&rdquo; bei der Armee (Bundeswehr) zu k&ouml;dern, ist nicht ganz aufgegangen, weil viele, wenn auch nicht alle Sch&uuml;lerinnen\/Sch&uuml;ler und junge Erwachsene in Deutschland nachdenken, die politische und mediale Propaganda durchschauen und fragen:<\/p><p>Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit daf&uuml;r, dass Putin und Russland, die es in vier Jahren nicht geschafft haben, die Ukraine zu besiegen, in ein paar Monaten oder wenigen Jahren, Deutschland und Europa angreifen werden, weil Putin und die Russen was wollen?<\/p><p>Man muss Putin nicht m&ouml;gen und die Russen nicht lieben, aber man sollte aus der Sicht eines objektiven und neutralen Dritten die einfache Frage stellen und beantworten:<\/p><p>Was wollen Putin und &ldquo;die&rdquo; Russen, deren Truppen 1989\/90 aus der ehemaligen DDR und den anderen Staaten des sogenannten &ldquo;Warschauer Paktes&rdquo; abgezogen sind, 2026 in Deutschland, Frankreich, Gro&szlig;britannien, Italien, Tschechien, Holland, Belgien und anderen L&auml;ndern Europas? Erd&ouml;l, Erdgas, Silber, Gold, Platin, Diamanten, Kupferminen und seltene Erden gibt es in Deutschland nicht. Die &ldquo;Wirtschaftssanktionen&rdquo; von Frau von der Leyen (CDU) und der EU gegen Russland und das teuere Frackinggas aus den USA helfen auch noch dabei mit, Deutschland zu deindustrialisieren. Es gibt also in Deutschland auch immer weniger Industrieanlagen, die man gegebenenfalls demontieren und abtransportieren k&ouml;nnte wie dies einige Jahre lang nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg 1945 tats&auml;chlich der Fall war.<\/p><p>Diese gigantische Aufr&uuml;stungsorgie (mit seinen negativen volkswirtschaftlichen, negativen sozialen und auch negativen &ouml;kologischen Folgen) hat nichts mehr mit Verteidigung zu tun zumal deutsche Politikerinnen\/Politiker und die deutschen Mainstream-Medien selbst permanent von &ldquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&rdquo; reden und nicht mehr von Verteidigung. Vielleicht w&auml;re es in propagandistischer Hinsicht besser gewesen, man h&auml;tte auch weiterhin von &ldquo;Verteidigungsbereitschaft&rdquo; gesprochen?<\/p><p>Wenn Sch&uuml;lerinnen\/Sch&uuml;ler und junge Erwachsene in diesem &ldquo;demokratischen und sozialen Bundesstaat&rdquo; (Art. 20 Grundgesetz von 1949) f&uuml;r Diplomatie, f&uuml;r Friedensverhandlungen und f&uuml;r ein Ende des Krieges in der Ukraine auf der Stra&szlig;e demonstrieren, dann werden sie von &ldquo;Journalisten&rdquo; des &ouml;ffentlich-rechtlichen Bayerischen Rundfunks als &ldquo;Verfassungsfeinde&rdquo; geframt, weil unter den 10.000 Demonstranten angeblich auch 10 oder 20 Extremisten gewesen w&auml;ren, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden.<\/p><p>W&uuml;rden diese &ldquo;Journalisten&rdquo; auch 83 Millionen Steuerzahler in diesem Land mit Betr&uuml;gern in Verbindung bringen, die sich vom Finanzamt auf Kosten der Allgemeinheit jahrelang cum ex Milliarden Steuern &ldquo;erstatten&rdquo; lassen und zwar Steuern, die sie vorher nie gezahlt haben? Warum werden Steuerhinterzieher und Steuerfl&uuml;chtlinge, die ihre Millionen und Milliarden auf Offshore-Konten transferieren, nicht vom Verfassungsschutz beobachtet? J&auml;hrlich werden in Deutschland zwischen 50 und 150 Milliarden Steuern hinterzogen. So genau wei&szlig; man das nicht, weil die herrschende Klasse (siehe oben) davon nichts wissen will. Mit Steuerhinterziehern sind in diesem Zusammenhang nicht die Steuerpflichtigen gemeint, die in ihrer Steuererkl&auml;rung bei den Fahrtkosten zur regelm&auml;&szlig;igen Arbeitsst&auml;tte 23 Kilometer angeben, obwohl es nur 21 Kilometer sind, denn auch das ist Steuerhinterziehung. Zwei Kilometer mehr entsprechen derzeit einer j&auml;hrlichen &ldquo;Steuerersparnis&rdquo; von 35 bis 75 Euro (je nach Einkommen und Grenzsteuersatz). Im Vergleich zu den gro&szlig;en Steuerhinterziehern sind das aber noch weniger als &ldquo;Peanuts&rdquo;.<\/p><p>Zur&uuml;ck zu Krieg und Frieden: Im letzten Jahrhundert starben deutsche Soldaten f&uuml;r den Kaiser, den F&uuml;hrer, das Volk und hehre Werte wie Vaterland, Heimat, Ehre und Treue. Heute sollen die deutschen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger im Winter nicht nur f&uuml;r die Freiheit frieren, sondern im Winter, im Fr&uuml;hling, im Sommer und im Herbst auch f&uuml;r die Freiheit und die angeblich &ldquo;beste Demokratie, die wir in Deutschland je hatten&rdquo;, sterben.<\/p><p>Im Ersten Weltkrieg waren es rund zwei Millionen deutsche Soldaten (von insgesamt rund neun Millionen Soldaten), im Zweiten Weltkrieg rund 5,5 Mio. deutsche Soldaten und rund zwei Mio. deutsche Zivilisten von weltweit insgesamt 60 Millionen Toten. Andere Sch&auml;tzungen gehen auch von 64 Millionen oder noch mehr Toten aus. So genau wei&szlig; man das auch heute 81 Jahre nach dem offiziellen Ende des Zweiten Weltkrieges noch nicht und man wird es auch nie wissen, da im Krieg viele get&ouml;tete Soldaten und verstorbene Kriegsgefangene einfach nur verscharrt wurden und bis heute als vermisst gelten wie auch viele zivile get&ouml;tete Opfer in vielen L&auml;ndern. Die vielen Kriegsversehrten in Russland, Deutschland, Frankreich, Polen, Italien, Ungarn, Holland (Niederlande), Belgien, Griechenland usw. sind da selbstverst&auml;ndlich noch nicht mitgez&auml;hlt eben so wenig wie die vielen Kriegswitwen, Kriegswitwer und Kriegswaisen, die ohne Vater und\/oder Mutter aufwachsen mussten oder ihre Gro&szlig;eltern nie kennenlernen konnten, weil diese im Krieg ihr Leben verloren.<\/p><p>Offenkundig haben viele Sch&uuml;lerinnen\/Sch&uuml;ler und junge Erwachsene in Deutschland auch verstanden, dass der Krieg kein regenbogenfarbenes und wokes Adventure-Videospiel am Computer, Tablet oder Smartphone ist, sondern aus diesem &ldquo;Spiel&rdquo; bzw. dieser &ldquo;App&rdquo; realer blutiger und t&ouml;dlicher Ernst werden kann und es dann vor allem sie sein werden, die im Namen der Freiheit und der Demokratie an der Front nicht nur k&auml;mpfen und im Winter auch einmal frieren, sondern auch (einmal) sterben werden. Frieren kann man in der Tat mehrmals, erfrieren und sterben kann man nur einmal. Ob das alle ehemaligen Pastoren und Pastorent&ouml;chter aus der ehemaligen DDR wissen, die st&auml;ndig und &uuml;berall von Freiheit reden, aber erst 1990 auf den fahrenden Zug der Freiheit aufgesprungen sind nachdem die innerdeutsche Mauer bereits gefallen war?<\/p><p>Frank-Walter Steinmeier ist Geburtsjahrgang 1956, Friedrich Merz wurde 1955 geboren, Boris Pistorius 1960. Im Vergleich dazu geh&ouml;ren Politiker wie Markus S&ouml;der (Geburtsjahrgang 1967), Lars Klingbeil (Jahrgang 1978) und die ehemalige nato-olivgr&uuml;ne Bundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock (Jahrgang 1980) schon zu den &ldquo;J&uuml;ngeren&rdquo;, aber man kann begr&uuml;ndete Zweifel daran haben, dass sie im Ernstfall an der Front den eigenen Kopf hinhalten werden. Dabei k&ouml;nnten ja die Frisur, das Make-Up und die teuren Schuhe leiden.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nDetlef Schmiedel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-151194","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/151194","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=151194"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/151194\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":151306,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/151194\/revisions\/151306"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=151194"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=151194"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=151194"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}