{"id":151233,"date":"2026-05-31T09:00:24","date_gmt":"2026-05-31T07:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151233"},"modified":"2026-05-29T13:38:25","modified_gmt":"2026-05-29T11:38:25","slug":"hinweise-der-woche-461","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151233","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151233#h01\">Erich Vad und der Doppelbeschluss: Diese drei Sicherungen fehlen der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151233#h02\">Auf den Spuren des Irrsinns<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151233#h03\">Nicht f&uuml;r unsere Sicherheit wird aufger&uuml;stet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151233#h04\">Gewinnt die Ukraine den Krieg? In den USA sieht man das anders<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151233#h05\">Die Zwischenbilanz des Irankriegs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151233#h06\">Die stille Achse &ndash; vier Hauptst&auml;dte, eine Bewegung, ein B&uuml;ndnis?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151233#h07\">Dramatische Rettungsmission aus Gaza unter Kriegsbedingungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151233#h08\">Diese K&uuml;rzungen sind ein Angriff auf M&uuml;tter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151233#h09\">Macht eure Arbeit, sch&uuml;tzt Journalisten!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151233#h10\">Westend-Verlag ger&auml;t ins Visier der Selbstgerechten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Erich Vad und der Doppelbeschluss: Diese drei Sicherungen fehlen der EU<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Merkel-Berater E. Vad wird vom Mainstream gemieden. Doch nun war der Milit&auml;rexperte &uuml;berraschend bei Lanz zu Gast. Vad warnte vor unkontrollierter Aufr&uuml;stung und forderte eine Art Doppelbeschluss f&uuml;r die EU &ndash; wie seinerzeit bei der Nato.<br>\n&bdquo;Dass wir Waffen liefern, dass wir die Ukraine unterst&uuml;tzen, das ist schon in Ordnung&ldquo;, sagte Vad. Doch dann formulierte er seine gr&ouml;&szlig;te Sorge: &bdquo;Wir werden, wenn wir so weitermachen, in einem Krieg mit Russland landen.&ldquo;<br>\nDie unkontrollierte Aufr&uuml;stung f&uuml;hre unweigerlich zu einer Konfrontation und am Ende wom&ouml;glich zum Krieg &ndash; den unsere &ldquo;anerkannten&rdquo; Experten ja ohnehin st&auml;ndig herbeireden (auch wenn sie behaupten, ihn verhindern zu wollen).<br>\nLaut Vad braucht es eine Art Doppelstrategie oder Doppelbeschluss wie einst in der Nato: Jede Aufr&uuml;stung m&uuml;sse mit Abr&uuml;stungsinitiativen und Diplomatie verbunden werden. Die USA wisse und praktiziere dies, die EU habe es vergessen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/vad-und-der-doppelbeschluss-diese-drei-sicherungen-fehlen-der-eu\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Drohnenkrise: Von der Leyen sichert Balten europ&auml;ischen Beistand zu<\/strong><br>\nEs wird immer verr&uuml;ckter. Nachdem ukrainische Drohnen eine schwere Krise im Baltikum ausgel&ouml;st haben, hat EU-Kommissionschefin von der Leyen den betroffenen Staaten europ&auml;ischen Beistand zugesichert &ndash; gegen Russland.<br>\n&bdquo;Europa steht in voller Solidarit&auml;t und Einigkeit an der Seite Estlands, Lettlands und Litauens&ldquo;, sagte sie bei einem Treffen mit den Pr&auml;sidenten der drei L&auml;nder in Vilnius. &bdquo;Wenn die baltischen Staaten auf die Probe gestellt werden, wird ganz Europa auf die Probe gestellt.&ldquo;<br>\nWie der Beistand aussehen soll, lie&szlig; VdL offen. Einen europ&auml;ischen &ldquo;Drohnenwall&rdquo;, den sie schon im letzten Jahr versprochen hat, gibt es immer noch nicht. Auch die Nato hat sich als unf&auml;hig erwiesen, die angeblich von Russland fehlgeleiteten ukrainischen Drohnen abzuwehren.<br>\nDas einfachste w&auml;re vermutlich, den ukrainischen Pr&auml;sidenten Selenskyj anzurufen und ihm Angriffe auf Russland &uuml;ber EU- und Nato-Gebiet bzw. scharf an dessen Grenze &ndash; also an der sog. Ostflanke &ndash; zu untersagen. Keine Kampfdrohnen &uuml;bers Baltikum, lieber Wolodymyr!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/drohnenkrise-von-der-leyen-sichert-balten-europaeischen-beistand-zu\/\">Lost in Europe<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Jeffrey Sachs an Bundeskanzler Merz: Verhindern Sie offenen Krieg mit Russland!<\/strong><br>\nDer &Ouml;konom und Diplomat Jeffrey Sachs fordert Bundeskanzler Merz auf, mit Russlands Pr&auml;sident Putin unverz&uuml;glich Gespr&auml;che &uuml;ber Frieden in Europa zu beginnen. Der Brief im Wortlaut. [&hellip;]<br>\nSie selbst forderten im Januar 2026 gemeinsam mit Premierminister Meloni und Pr&auml;sident Macron die Wiederaufnahme der Beziehungen Europas zu Russland und bezeichneten Russland als &bdquo;ein europ&auml;isches Land&ldquo;. Dennoch haben Sie die Diplomatie nicht verfolgt. Angesichts der Zukunft Europas, die auf dem Spiel steht, ist dies ein beispielloser Verzicht auf Ihre F&uuml;hrungsrolle. Haben Sie in Ihrer Zeit als Bundeskanzler auch nur einen einzigen substanziellen Dialog mit Pr&auml;sident Putin versucht? Hat Ihr Au&szlig;enminister jemals einen substanziellen Dialog mit Au&szlig;enminister Lawrow versucht? Echte Gespr&auml;che, so wie jene, die den Kalten Krieg beendeten? Soweit die &ouml;ffentlichen Aufzeichnungen belegen, lautet die Antwort: Nein. Nicht ein einziges Mal. Und nicht etwa, weil die Dringlichkeit nicht erkannt worden w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/jeffrey-sachs-an-bundeskanzler-merz-verhindern-sie-offenen-krieg-mit-russland-10038620\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Auf den Spuren des Irrsinns<\/strong><br>\nNeulich ver&ouml;ffentlichte der CDU-Bundestagabgeordnete, Roderich Kiesewetter, der seit dem Kriegsausbruch in der Ukraine zur zweifelhaften Ber&uuml;hmtheit geworden ist, zusammen mit seiner Coautorin, Susann Worschech, einen am 11. Mai 2026 im Focus erschienenen Gastbeitrag, der es in sich hat. [&hellip;]<br>\nMan hat den Eindruck, als ob die Autoren im falschen Jahrhundert lebten. Mit Verweis auf das Ende des Zweiten Weltkriegs ziehen sie eine unzul&auml;ssige Parallele zwischen Nazideutschland und Russland und fordern Europa dazu auf, &bdquo;auf die bedingungslose Kapitulation&ldquo; und &bdquo;auf die &sbquo;Stunde Null&lsquo; Russlands hinzuarbeiten&ldquo;. &bdquo;Es w&auml;re eine Kapitulation Europas, unserer gemeinsamen Freiheit und Demokratie&ldquo;, &bdquo;w&uuml;rden in Europa Grenzen durch Gewalt verschoben und das Recht des St&auml;rkeren etabliert&ldquo;. Die &bdquo;russische Einflusszone w&uuml;rde sich (dann) ausbreiten&ldquo; und &bdquo;die Nato w&auml;re am Ende&ldquo;, emp&ouml;rten sich Kiesewetter und seine Coautorin.<br>\nOffenbar lebte der Abgeordnete Kiesewetter in den vergangenen drei&szlig;ig Jahren auf dem Mond und nicht auf dem Planet Erde und wei&szlig; nicht, dass Europa unter F&uuml;hrung des US-Hegemonen schon l&auml;ngst die &bdquo;Grenzen durch Gewalt verschoben&ldquo; und &bdquo;das Recht des St&auml;rkeren etabliert&ldquo; hat.<br>\nBereits mit dem Kosovo-Krieg 1999 etablierten die USA auch mit tatkr&auml;ftiger Unterst&uuml;tzung Deutschlands eine Interventionspraxis unter Umgehung des UN-Rechts und machten die vom V&ouml;lkerrecht ge&auml;chteten Angriffskriege wieder salonf&auml;hig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/auf-den-spuren-des-irrsinns\/\">Overton Magazin<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wiederholt sich 1914? Bricht der Krieg zwischen Europa und Russland endg&uuml;ltig offen aus?<\/strong><br>\nDie gegenw&auml;rtigen Angriffe kann man nicht mehr als ukrainisch bezeichnen. Die Ukraine amtet nur noch als Feigenblatt eines offenen Krieges Europas gegen Russland.<br>\nDiese beschriebenen Eskalationen beruhen auf der irrigen Meinung Europas, die Zur&uuml;ckhaltung Russlands gegen&uuml;ber der seit Jahren andauernden Provokationen durch den Westen sei ein Zeichen der Schw&auml;che. Dass die Europ&auml;er die Geduld und das Streben nach Deeskalation dergestalt auslegen, erh&ouml;ht das Risiko eines grossen Konflikts um so mehr. Die Russen haben gute, ja sehr gute Gr&uuml;nde, einen weiteren direkten Krieg mit Europa zu verhindern. Kein Land   &ndash; ausser den Chinesen   &ndash; litt im Zweiten Weltkrieg auf einem derart apokalyptischen Niveau wie die Sowjetunion. Dies ist auch heute noch omnipr&auml;sent in der russischen Gesellschaft. Pr&auml;sident Putin weiss das und eine deeskalierende Haltung betreffend Krieg ist Programm eines Pr&auml;sidenten, welcher die 27 Millionen Opfer respektiert und achtet.<br>\nDie Europ&auml;er hingegen, speziell die Deutschen, haben die Angst vor einem Krieg   &ndash; auch vor einem Atomkrieg &ndash; komplett verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/politik\/wiederholt-sich-1914-bricht-der-krieg-zwischen-europa-und-russland-endgueltig-offen-aus\">Seniora.org<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Nehmt Moskau ernst!<\/strong><br>\nEin Gro&szlig;man&ouml;ver, das sich &bdquo;ohne jegliche Tarnung&ldquo; (Sergei Schoigu, Sekret&auml;r des russischen Sicherheitsrates) gegen Russland und Belarus richtet, folgt dem anderen. Von Januar bis M&auml;rz &uuml;bten zum Beispiel rund 10.000 Soldaten aus elf Staaten im Rahmen von &bdquo;Steadfast Dart 2026&ldquo; mit Deutschland als &bdquo;Gastnation&ldquo;, also Drehscheibe, die Verlegung von Truppen innerhalb Westeuropas. Das seit 2024 g&uuml;ltige neue Streitkr&auml;ftemodell sieht vor, bis zu 800.000 Soldaten zum Einsatz zu bringen. Dem folgte unter anderem vom 27. April bis zum 13. Mai das schwedisch gef&uuml;hrte Man&ouml;ver &bdquo;Aurora 26&ldquo; in der mittleren Ostsee mit rund 18.000 Soldaten aus zw&ouml;lf L&auml;ndern. Am Dienstag z&auml;hlte Schoigu &bdquo;sieben &Uuml;bungen gleichzeitig&ldquo;.<br>\nUnterdessen heizen die NATO-Staaten ihren Krieg gegen Russland mit unbegrenzten Summen f&uuml;r die korrupte Regierungsclique in Kiew an und lassen ihre Medien deren angebliche Siege bejubeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/nehmt-moskau-ernst-4814736\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nicht f&uuml;r unsere Sicherheit wird aufger&uuml;stet<\/strong><br>\nEine neue Greenpeace-Studie zeigt: Selbst ohne US-Hilfe ist Europa Russland milit&auml;risch haushoch &uuml;berlegen. Das Hochr&uuml;sten dient sowieso anderen Zwecken. [&hellip;]<br>\nWas, wenn der Angriffskrieg nur ein M&ouml;glichkeitsfenster &ouml;ffnete, um die &ouml;ffentliche Meinung zu bearbeiten? Was, wenn es gar nicht um unsere Sicherheit geht, sondern um den Erhalt des deutschen und europ&auml;ischen Machtanspruchs in der Welt?<br>\nWer Deutschlands Stellung als drittgr&ouml;&szlig;te Weltwirtschaft erhalten und Europa in der neuen Weltordnung als Machtfaktor positionieren will, braucht zwei Dinge: Wirtschaftswachstum und Aufr&uuml;stung &ndash; beides untrennbar miteinander verkn&uuml;pft. Es sind die zwei zentralen Hebel in einem globalen System konkurrierender Staaten und B&uuml;ndnisse. [&hellip;]<br>\nDass diesem Streben nach Machterhalt alles untergeordnet wird, sp&uuml;ren die meisten Menschen l&auml;ngst. Statt die marode soziale Infrastruktur zu finanzieren, werden Milliarden in die R&uuml;stung gesteckt. Statt die arbeitende Bev&ouml;lkerung zu entlasten, soll sie mehr, l&auml;nger und effizienter arbeiten. Alles, was nicht Wachstum oder Waffen produziert, wird weggek&uuml;rzt.<br>\nG&uuml;nstig in den Kurzurlaub mit dem Deutschlandticket? Kein Geld da. Durchschnaufen nach dem Abi? Geht nicht, wenn Deutschland die gr&ouml;&szlig;te konventionelle Armee Europas werden soll. Mit 65 und kaputten Knochen die letzten Lebensjahre genie&szlig;en? Nichts da &ndash; und f&uuml;r viele dann mit 70 in die Altersarmut, weil die Rente nicht reicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Deutsche-Kriegstuechtigkeit\/!6181964\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Wir werden dem Bild unserer Feinde immer &auml;hnlicher&rdquo;<\/strong><br>\nVier Jahre nach der Zeitenwende-Rede erodiert der Sozialstaat. Doch was bedeutet das f&uuml;r unsere Demokratie? Ein Telepolis-Interview.<br>\nAls der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz seine bemerkenswerte Zeitenwende-Rede hielt, konnten sich die Wenigsten die sozialpolitischen Konsequenzen ausmalen. Vier Jahre sp&auml;ter hat sich die Lage zugespitzt: Milliarden-Investitionen in kriegswichtige Bereiche werden wie Spiel-Figuren vor dem Hintergrund einer sozial erodierenden Landschaft hin- und hergeschoben.<br>\nIdeologisch erscheint das als &ldquo;notwendiges &Uuml;bel&rdquo;. Eine kritische Betrachtung der inneren Wirren der Zeitenwende-Zeit fehlte bislang. Diese L&uuml;cke versucht das neueste Werk &ldquo;Innere Zeitenwende&rdquo; von Ingar Solty, Autor und Referent f&uuml;r Friedens- und Sicherheitspolitik der Rosa-Luxemburg-Stiftung, zu schlie&szlig;en. Ein Gespr&auml;ch &uuml;ber Kriegsziele, Zahnputzwerbung und Zensur.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Wir-werden-dem-Bild-unserer-Feinde-immer-aehnlicher-11300480.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Bundeswehr-Postkarten-Aktion sorgt f&uuml;r Kontroverse<\/strong><br>\nVor ein paar Tagen haben Jugendliche, die n&auml;chstes Jahr vollj&auml;hrig werden, eine Postkarte von der Bundeswehr bekommen. Das Besondere: Auf der Postkarte prangt gro&szlig; der eigene Familienname. Das hat f&uuml;r Aufregung gesorgt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/bundeswehr-postkarten-aktion-sorgt-fuer-kontroverse,VKiMawy\">BR24<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Schr&ouml;dingers Russe und die L&uuml;ge der Aufr&uuml;stungsdebatte<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151183\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gewinnt die Ukraine den Krieg? In den USA sieht man das anders<\/strong><br>\nEin neuer Bericht des US-Kongresses l&auml;sst Zweifel an den j&uuml;ngsten westlichen Darstellungen aufkommen, wonach die Ukraine den Krieg gegen Russland gewinnen wird.<br>\nSeit Wochen ist die Berichterstattung westlicher Medien &uuml;ber den Krieg in der Ukraine wieder von bekannten Schlagzeilen gepr&auml;gt: Die Ukraine schl&auml;gt tief im Inneren Russlands zu, russische Infrastruktur wird besch&auml;digt, Russland wirkt verwundbar. Die Darstellung &auml;hnelt fr&uuml;heren Momenten des Kriegoptimismus &ndash; nach dem Untergang des Kreuzers &bdquo;Moskwa&ldquo;, w&auml;hrend der Cherson-Offensive von 2022, vor der gescheiterten Gegenoffensive von 2023 oder w&auml;hrend der ukrainischen Vorst&ouml;&szlig;e in die Region Kursk im Jahr 2024. Heute l&ouml;st jeder erfolgreiche ukrainische Drohnenangriff auf russischem Gebiet eine neue Welle von Kommentaren aus, die darauf hindeuten, dass Russland endlich die Oberhand im Krieg verliert. [&hellip;]<br>\nDoch hinter den triumphalen Schlagzeilen und ehrgeizigen Verlautbarungen ergibt eine ernsthafte Betrachtung der milit&auml;rischen Realit&auml;ten des Krieges ein weitaus komplexeres Bild, als es der emotionale Rhythmus des Nachrichtenzyklus und politische Parolen zulassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/gewinnt-die-ukraine-den-krieg-in-den-usa-sieht-man-das-anders\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Zwischenbilanz des Irankriegs<\/strong><br>\nOhne jegliche Kl&auml;rung der Perspektiven f&uuml;r einen etwaigen deutschen Marineeinsatz in der Stra&szlig;e von Hormuz n&auml;hern sich die USA und Iran einer Rahmenvereinbarung &uuml;ber einen verl&auml;ngerten Waffenstillstand. Details sind bislang nur in Ans&auml;tzen bekannt; treffen sie zu, dann wird schon in K&uuml;rze die Stra&szlig;e von Hormuz wieder f&uuml;r den Handelsverkehr offen sein, w&auml;hrend Iran zwar vorl&auml;ufig auf Geb&uuml;hren f&uuml;r die Durchfahrt verzichten, doch weiter die Kontrolle &uuml;ber die Meerenge beanspruchen k&ouml;nnte. Die Lage w&auml;re f&uuml;r die Vereinigten Staaten dann schlechter als vor ihrem gemeinsam mit Israel gestarteten &Uuml;berfall auf Iran. Zu den Gr&uuml;nden daf&uuml;r, dass US-Pr&auml;sident Trump bislang darauf verzichtet, den Krieg fortzusetzen, z&auml;hlt, dass die US-Streitkr&auml;fte gro&szlig;e Mengen an Raketen verschossen haben &ndash; etwa ein Drittel ihrer gesamten Best&auml;nde an Tomahawk-Marschflugk&ouml;rpern und rund die H&auml;lfte ihrer Patriot- und THAAD-Abwehrraketen. US-R&uuml;stungskonzerne werden Jahre ben&ouml;tigen, um die Best&auml;nde wieder zu f&uuml;llen. Zudem sind die Sch&auml;den an diversen US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkten schwer; da Iran wohl noch 70 Prozent seiner Raketen besitzt, drohen den USA im Fall einer Fortsetzung des Krieges weitere herbe Verluste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10415\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die stille Achse &ndash; vier Hauptst&auml;dte, eine Bewegung, ein B&uuml;ndnis?<\/strong><br>\nWie Pakistan, Saudi-Arabien, die T&uuml;rkei und Katar inmitten des Iran-Kriegs eine neue Sicherheitsarchitektur sondieren &ndash; und was Bennett im Februar bereits benannt hatte. Es gilt, das im Auge zu behalten.<br>\nAm 7. April 2026 verk&uuml;ndete der amerikanische Pr&auml;sident 90 Minuten vor seiner eigenen Deadline einen zweiw&ouml;chigen Waffenstillstand mit dem Iran. Die Entscheidung fiel nach einem Telefonat mit Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif und Armeechef Asim Munir. Acht Tage sp&auml;ter, am 15. April, brach Sharif mit seinem Au&szlig;enminister Ishaq Dar, der zu den Vermittlern in Islamabad geh&ouml;rt hatte, zu einer viert&auml;gigen Reise auf. Drei Stationen: Riad, Antalya, Doha. Drei strategische Partner. Vier Tage. W&auml;hrend der Westen die zweite Verhandlungsrunde zwischen Washington und Teheran beobachtete, vollzog sich im Hintergrund eine Konsultationsbewegung, die in westlichen Mainstream-Medien als Kontext-Randnotiz behandelt wurde &ndash; und die genau jene Achse umfasst, die der ehemalige israelische Premierminister Naftali Bennett im Februar bereits namentlich benannt hatte: Pakistan, Saudi-Arabien, die T&uuml;rkei. Das vierte Land &ndash; Katar &ndash; sa&szlig; bei keinem der Treffen formell mit am Tisch und ist trotzdem Teil der Bewegung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-stille-achse-vier-hauptstaedte-eine-bewegung-ein-buendnis\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Dramatische Rettungsmission aus Gaza unter Kriegsbedingungen<\/strong><br>\nDie UNRWA schaffte Archive der Pal&auml;stinenser ausser Land, um deren kollektive Erinnerung und politische Anspr&uuml;che zu wahren.<br>\nDie Archiv-Dokumente haben eine strategische Bedeutung, schrieb der &laquo;Guardian&raquo; und dokumentierte eine aussergew&ouml;hnliche, teils geheime Rettungsaktion des UN-Hilfswerks f&uuml;r Pal&auml;stina-Fl&uuml;chtlinge (UNRWA), bei der &uuml;ber zehn Monate hinweg ein riesiges Archiv zur pal&auml;stinensischen Fl&uuml;chtlingsgeschichte aus Gaza und Ostjerusalem in Sicherheit gebracht wurde. [&hellip;]<br>\nWas geografisch wie eine kurze Strecke erscheint &ndash; von Ostjerusalem nach Amman &ndash;, wurde 2024 zu einem hochriskanten Unterfangen. Die Rettung der Archive erforderte verdeckte Operationen &uuml;ber mehrere L&auml;nder hinweg, Transporte unter Bombenbeschuss sowie diplomatisches und logistisches Improvisieren. Mitarbeitende schmuggelten Dokumente in &laquo;unmarkierten Umschl&auml;gen&raquo; &uuml;ber Grenzen, w&auml;hrend andere Best&auml;nde per Milit&auml;rflugzeug ausgeflogen wurden.<br>\nBesonders kritisch war die Lage in Gaza: Kurz nach Beginn der israelischen Offensive mussten internationale UNRWA-Mitarbeitende das Gel&auml;nde in Gaza-Stadt verlassen und konnten die Archive nicht mitnehmen. Zur&uuml;ck blieb ein riesiger Bestand historischer Dokumente &ndash; akut bedroht durch Luftangriffe oder m&ouml;gliche Beschlagnahmung.<br>\nEin UNRWA-Vertreter sagte: &laquo;Es bestand ein echtes Risiko, dass die Israelis sie zerst&ouml;ren oder dass sie einfach durch Feuer oder Explosion vernichtet werden.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/dramatische-rettungsmission-aus-gaza-unter-kriegsbedingungen\/\">Infosperber<\/a>\n<p>dazu: <strong>Hunger und Ratten<\/strong><br>\nDas Leben im Gazastreifen ist gepr&auml;gt vom Mangel an Nahrung und Wasser, desastr&ouml;sen Hygienebedingungen, Nagetieren und sich ausbreitenden Krankheiten. Nun berichtete die New York Times sogar &uuml;ber den Einsatz von &bdquo;sexueller Folter&ldquo;.<br>\nDass die Weltgemeinschaft in der Lage ist, sich sukzessive an kriegerische Grausamkeiten zu gew&ouml;hnen, hat die Entwicklung im Gazastreifen in den vergangenen Jahren deutlich gezeigt. Die Zust&auml;nde vor Ort sind kein Geheimnis. Sie werden von internationalen Organisationen und Journalisten immer wieder dokumentiert, und auch wenn viele sie alles andere als guthei&szlig;en, passiert im Grunde nichts. F&uuml;r die Menschen in Gaza bedeutet das ein Leben voller Entbehrungen, das sich die meisten hierzulande wahrscheinlich kaum vorstellen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/hunger-und-ratten\">Manova<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Historiker Ilan Pappe: &bdquo;Israel war schon immer der Ansicht, dass es die arabische Welt beherrschen muss&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151137\">NachDenkSeiten <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Diese K&uuml;rzungen sind ein Angriff auf M&uuml;tter<\/strong><br>\nK&uuml;rzungen beim Eltern- und beim Kinderkrankengeld verfestigen Anreize, die M&uuml;tter zu unbezahlter Sorgearbeit dr&auml;ngen. Das Gegenteil w&auml;re richtig<br>\nDie Bundesregierung will beim Elterngeld und beim Kinderkrankengeld k&uuml;rzen. Ausgerechnet da, wo das bestehende System schon heute massive Fehlanreize setzt. Statt Sorgearbeit gerecht zu verteilen, dr&auml;ngt es vor allem M&uuml;tter in unbezahlte Care-Arbeit &ndash; mit allen bekannten Folgen: geringere Einkommen, schlechtere Karrierechancen, niedrigere Renten (von toxischen Abh&auml;ngigkeiten, die daraus entstehen, ganz zu schweigen). Nur: Wo bleibt der Aufschrei?<br>\nStatt angez&uuml;ndeten Windeln vor dem Bundeskanzleramt gibt es nur vereinzelt w&uuml;tende Kolumnen (geschrieben von: Frauen) und 0815-Pressemitteilungen (herausgegeben von: Sozialverb&auml;nden). Vielleicht, weil uns allen ganze Zeit eingetrichtert wird, dass nun mal gespart werden und der Sozialstaat verkleinert werden m&uuml;sse (Augenroll-Emoji)? Oder weil Eltern- und Kinderkrankengeld halt &uuml;berwiegend von M&uuml;ttern bezogen werden &ndash; und sich zu wenig M&auml;nner und V&auml;ter daf&uuml;r verantwortlich f&uuml;hlen? Warum auch immer, der fehlende Aufschrei ist falsche Zur&uuml;ckhaltung. Denn diese K&uuml;rzungen gehen alle an &ndash; zumal in einer alternden Gesellschaft, die um ihren Wohlstand f&uuml;rchtet!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.geldfuerdiewelt.de\/p\/diese-kurzungen-sind-ein-angriff\">Geld f&uuml;r die Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;M&uuml;ssen sparen&ldquo;: CDU-Politiker Spahn stellt viele Sozialleistungen in Frage<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft kriselt, Arbeitspl&auml;tze werden unsicherer, der Sozialstaat ger&auml;t zunehmend unter Druck. In dieser schwierigen Gemengelage sprach sich CDU\/CSU-Fraktionschef Jens Spahn (CDU) nun gegen weitere Erh&ouml;hungen beim BAf&ouml;G, dem Wohngeld, dem B&uuml;rgergeld und dem Elterngeld aus. Das sagte der CDU-Politiker im Interview mit der Frankfurter Rundschau von Ippen.Media mit Blick auf die wirtschaftliche Lage Deutschlands. &bdquo;Staatliche Leistungen wie B&uuml;rgergeld, Wohngeld, Elterngeld, BAf&ouml;G werden wir absehbar nicht erh&ouml;hen k&ouml;nnen, in manchen Bereichen m&uuml;ssen wir sparen &ndash; jedenfalls solange wir kein Wachstum haben&ldquo;, so Spahn im Interview. Widerstand folgte promt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/buergergeld-bafoeg-wohngeld-unionsfraktionschef-spahn-will-sparen-zr-94323468.html\">FR Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.B.:<\/strong> Jens m&uuml;ssen wir uns alle Spahn.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Neoliberales Bullshit-Bingo<\/strong><br>\nMan f&uuml;hlt sich in die fr&uuml;hen 2000er Jahre zur&uuml;ckversetzt, als mit einem medialen Trommelfeuer Hartz-Reformen und Agenda-Politik ideologisch vorbereitet wurden. Kaum ein Leitartikel, eine Nachrichtensendung oder ein Polit-Talk, in dem nicht neoliberale Ideologen aus dem Hause &bdquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&ldquo; zum Sturmangriff auf die sozialen Sicherungssysteme bliesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/neoliberales-bullshit-bingo-4814804\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Macht eure Arbeit, sch&uuml;tzt Journalisten!<\/strong><br>\nEin offener Brief an die Deutsche Journalistinnen- und Journalistenunion in Verdi, die zur Sanktionierung des Journalisten H&uuml;seyin Do&#287;ru beharrlich schweigt<br>\nDer Journalist R&uuml;diger G&ouml;bel beklagt in einem offenen Brief an die Bundesvorsitzende der Deutsche Journalistinnen- und Journalistenunion DJU in Verdi, Danica Bensmail, und den Verdi-Bundesvorsitzenden Frank Werneke das Schweigen zum Fall des seit einem Jahr von der EU sanktionierten Berliner Journalisten H&uuml;seyin Do&#287;ru.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/523115.pressefreiheit-macht-eure-arbeit-sch%C3%BCtzt-journalisten.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>EU-Sanktionen gegen H&uuml;seyin Dogru: Bank friert jetzt auch das Konto seiner Mutter ein<\/strong><br>\nDie EU-Sanktionen gegen den Berliner Journalisten H&uuml;seyin Dogru werden ausgeweitet. Wegen eines &bdquo;Kontrollverh&auml;ltnisses&ldquo; sperrte die Comdirect das Konto der Mutter.<br>\nDer Fall des Berliner Journalisten H&uuml;seyin Dogru nimmt immer drastischere Z&uuml;ge an. Wie der von der EU sanktionierte Journalist am Mittwoch auf X mitteilte, wurde nun offenbar auch das Konto seiner Mutter gesperrt. Grundlage sei ein Schreiben der Bank Comdirect, das Dogru &ouml;ffentlich machte. Darin hei&szlig;t es, die Gelder auf den Konten seiner Mutter seien &bdquo;aufgrund eines bestehenden Kontrollverh&auml;ltnisses &uuml;ber die Gelder durch Ihren Sohn, Herrn H&uuml;seyin Dogru, eingefroren&ldquo;. Verf&uuml;gungen &uuml;ber das Konto und das Wertpapierdepot seien nur noch m&ouml;glich, wenn die Deutsche Bundesbank im Einzelfall eine Freigabe erteile.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/fall-hueseyin-dogru-bank-sperrt-konto-mutter-10038734\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Exklusiv: Wie Bundesregierung und EU den deutschen Rechtsstaat aush&ouml;hlen<\/strong><br>\nRechtsstaat ad&eacute;: Wer als deutscher Staatsb&uuml;rger EU-sanktioniert ist und dagegen klagen will, darf einen Anwalt nur bezahlen, wenn eine staatliche Bundesbeh&ouml;rde dem zustimmt. [&hellip;]<br>\nDie aktuelle Regierungspressekonferenz und die Antworten der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der AfD zeichnen das Bild eines Sanktionsregimes, das sich zunehmend von rechtsstaatlichen Standards entkoppelt: vage Tatbestandsmerkmale, vertrauliche Beweispakete, fehlende Waffengleichheit, Ausweitung auf Familienangeh&ouml;rige, fehlerhafte Grundlagendaten und eine Verantwortungsdiffusion zwischen Br&uuml;ssel, AA und BMF. W&auml;hrend Gerichte erste Ma&szlig;nahmen kassieren und juristische Gutachten gravierende Bedenken anmelden, h&auml;lt die Bundesregierung an Aufbau und Praxis des Sanktionsregimes nicht nur fest &ndash; sie arbeitet aktiv daran, k&uuml;nftige Sanktionsentscheidungen noch einfacher durchsetzbar zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ostdeutscheallgemeine.com\/article\/das-eu-sanktionsregime-wie-der-deutsche-rechtsstaat-endgueltig-ins-wanken-geraet-10038878\">Florian Warweg auf Ostdeutsche Allgemeine<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>&bdquo;Sippenhaftung&ldquo; f&uuml;r Familie von H&uuml;seyin Do&#287;ru geht weiter &ndash; auch das Konto seiner Mutter gesperrt<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151147\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Westend-Verlag ger&auml;t ins Visier der Selbstgerechten<\/strong><br>\nWeil der Westend-Verlag, der mein Buch &bdquo;Der Wahrheitskomplex&ldquo; verlegt hat, angeblich nach rechts driftet, haben 32 fr&uuml;here Westend-Autoren aus dem sich linksliberal nennenden Milieu in einem offenen Brief dem Verlag die Zusammenarbeit aufgek&uuml;ndigt.<br>\nSoweit ich sehen kann, ist der Brief nur presse&ouml;ffentlich, nicht allgemein abrufbar. Bei den meisten der Autoren liegt die Zusammenarbeit schon eine ganze Weile zur&uuml;ck. Irref&uuml;hrend ist das Label &bdquo;linksliberal&ldquo;, weil dieses Milieu mit linker Haltung im traditionellen Sinne von &bdquo;Einstehen f&uuml;r die Interessen der Schwachen&ldquo; nur noch sehr begrenzt etwas zu tun. Liberal ist es schon lange nicht mehr, wie diese Aktion eindrucksvoll zeigt.<br>\nAusl&ouml;ser soll n&auml;mlich sein, dass Westend das Buch von Julian Reichelt und Pauline Voss, &bdquo;Deutsch &ndash; Links, Links &ndash; Deutsch&ldquo; verlegt hat. Darin spie&szlig;en die Autoren Heucheleien, &uuml;bertriebene Empfindlichkeiten und andere tats&auml;chliche oder vermeintliche Schw&auml;chen aus dem Milieu der 32 Briefschreiber auf. Das konnten diese nicht ertragen und griffen deshalb zum Mittel des Kontaktschuldangriffs auf den Verlag. Den FDP-Politiker Wolfgang Kubicki haben die Briefschreiber als Westend-Autor gn&auml;dig gerade noch &bdquo;akzeptiert&ldquo;, aber Julian Reichelt vom rechten Nachrichtenmagazin Nius war ihnen zu viel. Mit liberal hat so ein Verhalten nichts mehr zu tun. Es zeugt von &uuml;berbordender Selbstgerechtigkeit und der anti-liberalen Haltung, dass man mit Menschen nicht diskutieren muss und keinen Kontakt pflegen darf, deren Meinung au&szlig;erhalb der eigenen Komfortzone liegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/westend-offener-brief\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p>dazu: <strong>Westend-Verlag wehrt sich gegen Autoren: &bdquo;Gro&szlig;e Worte mit wenig Grundierung&ldquo;<\/strong><br>\nIn einem Offenen Brief werfen Autoren dem Westend-Verlag einen Rechtsruck vor. Der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Markus J. Karsten sagt: Lasst uns &uuml;ber Argumente reden. [&hellip;]<br>\nIn einem Offenen Brief werfen Ihnen mehrere Autoren vor, den Verlag nach rechts gedreht zu haben. Was sagen Sie dazu?<br>\nDas sind gro&szlig;e Worte mit wenig Grundierung. Ich kann aber verstehen, dass es auf wenig Gegenliebe st&ouml;&szlig;t, wenn man sich pl&ouml;tzlich anstrengen und &uuml;berzeugen soll. Wir wollen das Visier hochklappen und uns dezidiert inhaltlich auseinandersetzen, statt wirkungslos Haltung bekunden. Im &Uuml;brigen: Wissen Sie, wie es anders gehen soll, wenn man grunds&auml;tzlich Andersdenkende &uuml;berzeugen m&ouml;chte? Ignorieren, Brandmarken und Haltung zeitigen offensichtlich keine Effekte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/westend-verlag-wehrt-sich-gegen-autoren-grosse-worte-mit-wenig-grundierung-10038074\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Zwei Verlage r&uuml;cken nach rechts<\/strong><br>\nIn Deutschland verlassen 32 Autoren den Westend-Verlag, in Frankreich mehr als 200 das Traditionshaus Grasset. Beide protestieren gegen den Rechtsruck, doch es gibt einen entscheidenden Unterschied. [&hellip;]<br>\nIn Frankreich k&auml;mpfen die Autoren &ndash; staatstragende wie querdenkende Linke, Konservative wie Liberale &ndash; gegen einen rechten Eigent&uuml;mer, der offenbar vorgeben will, was noch gesagt werden darf. Sie verteidigen den offenen Diskurs gegen einen, der ihn von oben verengt. In Deutschland steht die Sache fast spiegelverkehrt. Hier beruft sich der Verlag auf die Meinungsfreiheit und einen offenen Diskurs &ndash; und es sind linke Autorinnen und Autoren, die eine Grenze ziehen und in der N&auml;he rechter Stimmen nicht mehr auftauchen wollen.<br>\nDas ist gut begr&uuml;ndbar. Niemand muss sein Buch in einem Verlag ver&ouml;ffentlichen, dessen Programm er politisch nicht mittragen m&ouml;chte. Aber die Bewegung ist doch eine andere: Dort verteidigen Autoren die offene Debatte gegen die Macht des Eigent&uuml;mers, hier markieren Autorinnen und Autoren selbst die diskursiven Grenzen. Ob das viel ausrichtet, darf bezweifelt werden &ndash; jedenfalls dann, wenn der Markt das Verlegen rechter B&uuml;cher offenbar goutiert. Das NIUS-Buch stand jedenfalls nach Erscheinen auf Platz eins der Bestsellerliste. Und dagegen kommt kein offener Brief an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ueberrechts.de\/p\/westend-grasset-zwei-verlage-rucken-nach-rechts\">&Uuml;ber Rechts<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Die Brandmauer im B&uuml;cherregal<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151019\">NachDenkSeiten<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151233\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-151233","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/151233","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=151233"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/151233\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":151235,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/151233\/revisions\/151235"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=151233"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=151233"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=151233"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}