{"id":15137,"date":"2012-11-16T15:26:41","date_gmt":"2012-11-16T14:26:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15137"},"modified":"2012-11-16T15:26:41","modified_gmt":"2012-11-16T14:26:41","slug":"hinweise-des-tages-ii-84","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15137","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15137#h01\">Das Grundeinkommen ist ein Irrweg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15137#h02\">Totengl&ouml;ckchen f&uuml;r Schweizer Steuerabkommen &ndash; Morgenluft f&uuml;r Steuergerechtigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15137#h03\">Thomas Fricke &ndash; Angie, hilf!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15137#h04\">Ideologie und Moral: Was die Finanzkrise &uuml;ber das Funktionieren von Demokratie lehrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15137#h05\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15137#h06\">Re-writing the history of the housing bubble and the economic crisis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15137#h07\">Sch&auml;ubles fette Beute<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15137#h08\">Arm trotz Arbeit: Aufstocker sind wesentlicher Teil des Hartz IV-Systems<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15137#h09\">Der Beitritt der Europ&auml;ischen Union zur Europ&auml;ischen Sozialcharta ist &uuml;berf&auml;llig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15137#h10\">Gelsenkirchener Oberb&uuml;rgermeister: Zahnpflege ist l&auml;ngst nicht mehr selbstverst&auml;ndlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15137#h11\">Michael Freiberg: ein Abgeordneter als Lobbyist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15137#h12\">Operation &ldquo;Ged&auml;chtnisschwund&rdquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15137#h13\">Bundestagsparteien kamen 2010 auf Gesamteinnahmen von zusammen knapp 414 Millionen Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15137#h14\">Gute Arbeit in der Wissenschaft &ndash; Ein Leitfaden f&uuml;r Hochschulen und Forschungseinrichtungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15137#h15\">Bremer Friseur rauft sich bei dieser Bewerbung die Haare<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15137#h16\">Das Letzte: Der Hehler r&auml;t Betr&uuml;gern zur Gesetzestreue<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15137&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Das Grundeinkommen ist ein Irrweg<\/strong><br>\nHeiner Flassbeck und Friederike Spiecker erkl&auml;ren, warum das Grundeinkommen die &ouml;konomische Basis zerst&ouml;rt, aus der heraus es bezahlt werden soll.<br>\nSollte es ein bedingungsloses Grundeinkommen f&uuml;r jeden B&uuml;rger geben? Ob Linkspartei, die Piraten-Partei oder B&uuml;rgerinitiativen: Die Idee f&uuml;r ein bedingungsloses Grundeinkommen, nach der einem jeden B&uuml;rger ein bestimmtes monatliches Einkommen gezahlt werden soll, unabh&auml;ngig davon, ob er arbeitet oder nicht, ob er Verm&ouml;genswerte besitzt oder nicht, hat viele Bef&uuml;rworter.  Selbst Unternehmer, wie beispielsweise G&ouml;tz Werner,  Gr&uuml;nder einer Drogeriemarktkette, setzen sich bisweilen f&uuml;r ein Grundeinkommen von 1000 Euro im Monat ein.<br>\nDer Wirtschaftswissenschaftler Heiner Flassbeck, der auch Direktor bei der UN-Organisation f&uuml;r Welthandel und Entwicklung (UNCTAD) in Genf ist, hat zusammen mit der Diplom-Volkswirtin Friederike Spiecker, dem Wirtschaftswissenschaftler Volker Meinhardt und dem bis 2007 beim Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsfragen &ldquo;Verantwortlichen f&uuml;r Grundsatzfragen der Finanzpolitik&rdquo;, Dieter Vesper, nun ein Buch vorgelegt, das ein bedingungsloses Grundeinkommen als &ldquo;Irrweg&rdquo; bezeichnet: Irrweg Grundeinkommen: Die gro&szlig;e Umverteilung von unten nach oben muss beendet werden.<br>\nIm Telepolis-Interview erkl&auml;ren Flassbeck und Spiecker, warum ein bedingungsloses Grundeinkommen ihrer Meinung nach keine L&ouml;sung sein kann.  F&uuml;r Flassbeck und Spiecker ist das bedingungslose Grundeinkommen ein Beispiel daf&uuml;r, wie versucht wird, Symptome zu behandeln ohne auf die tats&auml;chlichen Ursachen, die den Ruf nach einem bedingungslosen Grundeinkommen erst haben laut werden lassen, einzugehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/37\/37998\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Totengl&ouml;ckchen f&uuml;r Schweizer Steuerabkommen &ndash; Morgenluft f&uuml;r Steuergerechtigkeit<\/strong><br>\nFrontal 21 berichtete gestern in &ldquo;Kampf gegen Steuerhinterziehung: Razzien bei deutschen UBS-Kunden&rdquo; &uuml;ber die j&uuml;ngsten Ereignisse bei der UBS Deutschland und deren Konsequenzen f&uuml;r das Steuerabkommen mit der Schweiz. Im Aufmacher hei&szlig;t es:<br>\n&ldquo;Die Staatsanwaltschaft Bochum hatte schon fr&uuml;her Ermittlungen im Zusammenhang mit gekauften Datentr&auml;gern eingeleitet. Das Finanzministerium in D&uuml;sseldorf erkl&auml;rte, seit 2010 seien insgesamt sechs CDs aus der Schweiz mit den Daten mutma&szlig;licher deutscher Steuerhinterzieher gekauft worden. Beim j&uuml;ngsten Erwerb waren auch die Daten von UBS-Kunden dabei.\n<p>Beihilfe zur Steuerhinterziehung?<\/p>\n<p>UBS-Mitarbeiter stehen schon l&auml;nger im Verdacht, auch bei deutschen Kunden Beihilfe zur Steuerhinterziehung zu leisten. Frontal21 berichtete mehrfach dar&uuml;ber. So hatten sich Frontal21-Reporter unter anderem als Anleger ausgegeben, die unversteuertes Geld ins Ausland schaffen wollten. Ein Schweizer Au&szlig;endienstmitarbeiter bot den Reportern daraufhin an, das Geld in der Schweiz so anzulegen, dass die deutschen Beh&ouml;rden keinen Zugriff h&auml;tten. Vor wenigen Tagen teilte die Staatsanwaltschaft Mannheim mit, dass sie gegen Mitarbeiter der UBS wegen des Verdachts der Beihilfe zur Steuerhinterziehung ermittle.<br>\nDie gr&ouml;&szlig;te Schweizer Bank UBS hatte bereits vor mehreren Jahren Gesch&auml;ftsmodelle entwickelt, die ihr eine wohlhabende internationale Kundschaft bringen sollten. In den USA warben UBS-Berater zum Beispiel f&uuml;r Geldanlagen, bei denen der amerikanische Fiskus leer ausging, weil eine Scheinfirma zwischengeschaltet war. Als die Gesch&auml;fte aufflogen, wurde die UBS zu einer Strafzahlung von umgerechnet 610 Millionen Euro und zur Herausgabe von &uuml;ber 4500 Kundendaten verurteilt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2012\/11\/totenglockchen-fur-schweizer.html\">blog steuergerichtigkeit<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Thomas Fricke &ndash; Angie, hilf!<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft ist weit n&auml;her an einer Rezession, als es Bundesregierung und Daueroptimisten behaupten. H&ouml;chste Zeit, einen Rettungsplan f&uuml;r 2013 vorzubereiten.<br>\nNoch ist der Konjunktursturz nur in manchen Branchen zu sp&uuml;ren. Die Autobranche f&auml;hrt wieder Kurzarbeit. In Bankh&auml;usern laufen beschleunigt die Entlassungswellen. Und es soll hochwertige Qualit&auml;tszeitungen geben, denen es vor&uuml;bergehend nicht so gut geht. Alles in allem w&auml;chst die Wirtschaft ja trotzdem noch, wie am Donnerstag gemeldet wurde.<br>\nEntsprechend gelassen scheinen Prognostiker, Wirtschaftsminister und Bundeskanzlerin zu reagieren. Von Auszeit am Arbeitsmarkt ist die Rede. Vom Wiederaufleben der Konjunktur ab 2013. Und von der deutschen St&auml;rke, frei nach Philipp R&ouml;sler. Da soll die Rezession es mal wagen.<br>\nWas ein bisschen skeptisch macht, ist, dass solche Spr&uuml;che fast immer zu h&ouml;ren sind, bevor die Wirtschaft in Rezessionen st&uuml;rzt. Das Risiko k&ouml;nnte bei beschleunigt abst&uuml;rzenden Fr&uuml;hindikatoren und auslaufender Schonfrist f&uuml;r die deutsche Wirtschaft bereits zunehmen. Es w&auml;re nicht das erste Mal, dass Auguren dies untersch&auml;tzen. Und auch nicht das erste Mal, dass die Kanzlerin erst sp&auml;t reagiert. Dabei l&auml;sst sich der Sturz jetzt noch abwenden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:kolumne-thomas-fricke-angie-hilf\/70118425.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ideologie und Moral: Was die Finanzkrise &uuml;ber das Funktionieren von Demokratie lehrt<\/strong><br>\nIdeologien beinhalten immer auch Aussagen &uuml;ber Fakten. Wenn diese Aussagen aber zur Realit&auml;t nicht passen m&ouml;chten, so wird gerne und schnell moralisiert: Ein Zustand IST dann nicht, sondern er SOLL sein. Das f&uuml;hrt derzeit besonders der Neoliberalismus vor, wie sich nicht zuletzt an den Diskussionen um die aktuelle Finanzkrise zeigt. Die Lehre daraus: Demokratie ist nie ein Streit um Fakten, sondern immer ein Streit um deren Interpretation.<br>\nannotBeginnen wir zun&auml;chst mit dem Marxismus. An seinen dogmatischen Varianten l&auml;sst sich sicherlich eine ganze Menge kritisieren. Ein Beispiel f&uuml;r eine besonders fragw&uuml;rdige Annahme w&auml;re beispielsweise die, dass die Arbeiterklasse zur Revolution strebe, also die politische und &ouml;konomische Macht an sich rei&szlig;en werde, weil sich dies aus dem historischen Ablauf der Geschichte so ableiten lasse. Bl&ouml;de war nur, dass die Arbeiterklasse in den vergangenen zweihundert Jahren den &ldquo;historischen Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten&rdquo; nicht so recht folgen wollte. In Deutschland war mit dem Ende der Bismarckschen Sozialistengesetze der Weg frei zur sozialen und politischen Einbindung der Sozialdemokratie und der Gewerkschaften, die diesen Weg in &Uuml;bereinstimmung mit dem gr&ouml;&szlig;ten Teil ihrer Klientel eifrig beschritten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1013\">annotazioni.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Lagarde: Eurozone muss Griechenland helfen<\/strong><br>\nIm Ringen um neue Hilfskredite f&uuml;r Griechenland macht der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) Druck. Die Finanzminister der Eurozone sollten auf ihrem Treffen in der kommenden Woche zu einer Einigung kommen, damit Griechenland wieder auf die F&uuml;&szlig;e kommt, sagte die Chefin des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF), Christine Lagarde. Lagarde will ihre Asien-Reise verk&uuml;rzen, um an dem Treffen am Dienstag in Br&uuml;ssel teilzunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1350261551180\/Lagarde-Eurozone-muss-Griechenland-helfen\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutschland &auml;chzt &ndash; Frankreich freut sich<\/strong><br>\nEigentlich schien f&uuml;r die &Ouml;konomen alles klar zu sein: Deutschlands Konjunktur rettet sich im dritten Quartal knapp ins Plus, Frankreichs Wirtschaft hingegen begibt sich auf Schrumpfkurs. Doch nun ist es anders gekommen: Frankreich &uuml;berrascht mit guten Zahlen. F&uuml;r Deutschland sieht es schlechter aus, f&uuml;r die gesamte Euro-Zone d&uuml;ster&hellip;<br>\n&Uuml;beraschend gute Zahlen kommen dagegen aus Frankreich: Das Bruttoinlandsprodukt legte im Zeitraum von Juli bis September zwar wie in Deutschland auch nur um 0,2 Prozent zu. Doch Beobachter hatten damit gerechnet, dass die zweitgr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft Europas im dritten Quartal in eine Rezession rutscht. Im zweiten Quartal war die Wirtschaftsleistung in Frankreich bereits um 0,1 Prozent zur&uuml;ckgegangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/euro-zone-in-der-rezession-deutschland-aechzt-frankreich-freut-sich-1.1523783\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>S&uuml;deuropas Leid, Deutschlands Freud<\/strong><br>\nKrisengewinnler Deutschland: Die Massenarbeitslosigkeit in S&uuml;deuropa treibt tausende hochqualifizierte Arbeitskr&auml;fte in die Bundesrepublik. Selbst die, die kein Wort Deutsch sprechen, sind bei den Unternehmen willkommen&hellip;<br>\nIm ersten Halbjahr 2012 kamen netto rund 182.000 Zuwanderer nach Deutschland, 35 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Portugiesen und Spanier stieg gegen&uuml;ber 2011 um mehr als die H&auml;lfte, die Zahl der griechischen Zuwanderer steig um 78 Prozent&hellip;<br>\n&bdquo;F&uuml;r Deutschland ist das gro&szlig;artig&rdquo;, sagt Herbert Br&uuml;cker, Migrationsexperte am Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in N&uuml;rnberg. 50 bis 70 Prozent der Zuwanderer seien Hochschulabsolventen, viele davon aus den gefragten naturwissenschaftlichen und technischen F&auml;chern. Aber auch Pflegekr&auml;fte und Krankenschwestern w&uuml;rden schnell Arbeit finden&hellip;<br>\nIm Gesamtjahr 2012 k&ouml;nnte die Nettozuwanderung nach Deutschland laut IAB-Experte Br&uuml;cker deutlich &uuml;ber 300.000 liegen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/zuwanderung-von-ingenieuren-aus-suedeuropa-nuetzt-deutschland-a-867528.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Deutschland ist der Schmarotzer der Krise: Der Staat spart die Ausbildungskosten und die Unternehmen profitieren von der gr&ouml;&szlig;er werdenden &bdquo;Reservearmee&ldquo; an Arbeitskr&auml;ften und k&ouml;nnen so die L&ouml;hne dr&uuml;cken. Man raubt den krisengebeutelten L&auml;ndern qualifizierte Arbeitskr&auml;fte und schw&auml;cht das dortige &bdquo;Humankapital&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>IMK-Indikator: Rezession immer wahrscheinlicher<\/strong><br>\nDie Wahrscheinlichkeit, dass die deutsche Wirtschaft in n&auml;chster Zeit in eine Rezession ger&auml;t, ist im vergangenen Monat rapide angestiegen &ndash; zum dritten Mal in Folge. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Erstmals in diesem Jahr kommt die vom Indikator ausgewiesene Rezessionsgefahr dem &ldquo;roten Bereich&rdquo; des Instruments nahe, der bei einer Wahrscheinlichkeit von 70 Prozent beginnt.<br>\nDer j&uuml;ngste starke Anstieg des Rezessionsrisikos geht nach der Analyse des IMK ma&szlig;geblich auf die negative Entwicklung von realwirtschaftlichen Faktoren zur&uuml;ck: So sind die Auftragseing&auml;nge aus dem In- und aus dem Ausland abermals verst&auml;rkt r&uuml;ckl&auml;ufig. Hinzu kommt der R&uuml;ckgang der offenen Stellen seit Jahresbeginn. Aber auch die Stimmungsindikatoren haben sich weiter verschlechtert. So sinkt der ifo-Gesch&auml;ftsklimaindex seit dem Fr&uuml;hjahr kontinuierlich. Schlie&szlig;lich kommt in diesem Monat auch von den Finanzmarktindikatoren erstmals ein signifikanter Erkl&auml;rungsbeitrag zum Anstieg der Rezessionswahrscheinlichkeit. Ma&szlig;geblich f&uuml;r diese Entwicklung ist die Krise im Euroraum, die die Exportchancen der deutschen Industrie zunehmend belastet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/2728_41533.htm\">IMK<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Re-writing the history of the housing bubble and the economic crisis<\/strong><br>\nThe story of the housing bubble is an incredible tragedy. The collapse of the bubble has wreaked havoc on the lives of tens of millions of people by leaving them or family members unemployed, destroying savings and costing millions their homes.<br>\nThe simple reality is bad enough, but what makes matters worse is that the whole episode was entirely preventable. As early as 2002 it was possible to recognize that house prices had sharply diverged from their long-term trend without any basis in the fundamentals of the housing market.<br>\nSince we had just seen the rise and collapse of a $10 trillion bubble in the stock market it should have been apparent to economists that our economy can generate large bubbles. The collapse of that bubble had thrown the U.S. economy into a recession, from which we were having considerable difficulty recovering, so it should have occurred to economists that the collapse of the housing bubble would also be bad news for the economy.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/rwer.wordpress.com\/2012\/11\/16\/re-writing-the-history-of-the-housing-bubble-and-the-economic-crisis\/\">Real World Economics Review<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sch&auml;ubles fette Beute<\/strong><br>\nStill und leise k&uuml;rzt der Finanzminister den Bundeszuschuss f&uuml;r den Gesundheitsfonds zusammen. Das hei&szlig;t: Schon bald werden Versicherte Zusatzbeitr&auml;ge zahlen m&uuml;ssen<br>\n&ldquo;Ich bin doch nicht krank!&ldquo;, sagen Frauen, wenn sich ihr B&auml;uchlein zu runden beginnt und sie von allen Seiten f&uuml;rsorglich belagert werden. Es hat lange gedauert, bis schwangere Frauen sich wieder selbstbewusst zu ihren &bdquo;anderen Umst&auml;nden&ldquo; bekennen konnten. Denn mit der Medikalisierung von Schwangerschaft und Geburt sind sie zu versorgungsbed&uuml;rftigen Patientinnen geworden. Und die Krankenkassen &uuml;bernehmen alle damit verbundenen Kosten: von der Vorsorge &uuml;ber die Geburtshilfe bis hin zu Mutterschafts- oder Krankengeld, wenn Eltern mit einem kranken Kind zu Hause bleiben m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/ulrike-baureithel\/schaeubles-fette-beute\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Arm trotz Arbeit: Aufstocker sind wesentlicher Teil des Hartz IV-Systems<\/strong><br>\nMehr als eine Million Menschen arbeiten und stocken ihr Gehalt durch Hartz-IV-Leistungen auf. Ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro je Stunde w&uuml;rde diesen Menschen helfen und zugleich die Ausgaben f&uuml;r Hartz IV um mehrere Milliarden Euro senken.<br>\nIm Hartz IV-System sind bei weitem nicht alle Leistungsempf&auml;nger arbeitslos. Im Juli 2012 waren von knapp 4,5 Mio. Hartz IV-Empf&auml;ngern im erwerbsf&auml;higen Alter (15 &ndash; 64 Jahre) &bdquo;nur&ldquo; 2 Mio. Menschen arbeitslos. Hartz IV dient also nicht nur zur Sicherstellung des Existenzminimums f&uuml;r Menschen ohne Arbeit, sondern auch f&uuml;r diejenigen, die trotz ihrer Erwerbst&auml;tigkeit kein Einkommen erzielen, mit dem sie ihren Lebensunterhalt und ggf. den ihrer Familie sicher stellen k&ouml;nnen. Hartz IV ist f&uuml;r diese Menschen ein Kombi-Einkommen, mit dem sie ihren Lohn aufstocken. Demzufolge werden sie als Hartz IV-Aufstocker bezeichnet.<br>\nEin Vergleich der Entwicklung der Zahl der Aufstocker und der Gesamtzahl erwerbsf&auml;higer Hilfebed&uuml;rftiger zeigt einen auff&auml;lligen Trend. Im Zuge der konjunkturellen Erholung nach &Uuml;berwindung der Wirtschaftskrise 2008\/09 nimmt die Zahl erwerbsf&auml;higer Leistungsempf&auml;nger in den letzten Jahren leicht ab. Bei den Aufstockern ist hingegen im Trend eine gegenl&auml;ufige Entwicklung festzustellen. Ihre Zahl steigt, obwohl eigentlich eine parallele Entwicklung zur Gesamtzahl der Leistungsempf&auml;nger zu erwarten w&auml;re.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/642a.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/642a_small.jpg\" alt=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++bc07bd9e-2f2c-11e2-a3ae-00188b4dc422\">DGB<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der Beitritt der Europ&auml;ischen Union zur Europ&auml;ischen Sozialcharta ist &uuml;berf&auml;llig<\/strong><br>\nDie sozialen Rechte werden ohne eine transnationale Dimension keine Zukunft haben. Der wirtschaftlichen Globalisierung muss eine Globalisierung der sozialen Rechte folgen&hellip;<br>\nDer Kampf um globale soziale Rechte hat nicht nur eine globale, er hat auch eine europ&auml;ische Dimension. Denn in Europa, das mit seiner gewachsenen Wohlfahrtsstaatlichkeit einst das Kernland der sozialen Rechte darstellte, dr&auml;ngen die einseitige Orientierung der Rechtsprechung des Europ&auml;ischen Gerichtshofs und die neuartigen austerit&auml;tsorientierten Steuerungsmechanismen des Fiskalvertrags die sozialen Rechte zunehmend zur&uuml;ck. Als Gegengift k&ouml;nnte die St&auml;rkung der Europ&auml;ischen Sozialcharta den sozialen Rechten wieder einen Haltepunkt auf europ&auml;ischer Ebene geben. Die Charta ist ein v&ouml;lkerrechtlicher Vertrag, der zum Recht des Europarates geh&ouml;rt. Insgesamt 27 europ&auml;ische Staaten, aber nicht alle Mitgliedsstaaten der EU haben sie unterzeichnet. Die Charta fristet aktuell ein Schattendasein. Das Zusatzprotokoll zur Europ&auml;ischen Sozialcharta und das darin enthaltene Kollektivbeschwerdeverfahren wurden kaum ratifiziert, auch nicht durch die Bundesrepublik.<br>\nNeben der gebotenen Ratifizierung spricht nichts dagegen, die Rechte der Sozialcharta auch vor Gericht bringen zu k&ouml;nnen sowie Individual- und Kollektivbeschwerden zu erm&ouml;glichen. Wenn im Unionsvertrag gefordert wird, dass die Europ&auml;ische Union der Europ&auml;ischen Menschenrechtskonvention beitreten soll und mittlerweile der Entwurf einer Vereinbarung dazu vorliegt,[1] dann sollte die Europ&auml;ische Union sich auch der Europ&auml;ischen Sozialcharta verpflichten und zu einer der ma&szlig;geblichen Kr&auml;fte ihrer St&auml;rkung werden. Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnte ein gerichtliches Forum im Rahmen der Europ&auml;ischen Sozialcharta, ein europ&auml;ischer Sozialgerichtshof das Netzwerk europ&auml;ischer Gerichte erg&auml;nzen. Es bedarf einer gerichtlichen Instanz, die nicht wie der Europ&auml;ische Gerichtshof prim&auml;r dem Binnenmarkt verpflichtet ist, sondern daf&uuml;r Sorge tr&auml;gt, dass die sozialen Rechte in Europa endlich zentrale Bedeutung erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/18-2012\/++co++f6a87dd2-2f07-11e2-97b1-52540066f352%20\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gelsenkirchener Oberb&uuml;rgermeister: Zahnpflege ist l&auml;ngst nicht mehr selbstverst&auml;ndlich<\/strong><br>\nIn Gelsenkirchen leben die meisten armen Kinder Deutschlands. Im Interview erkl&auml;rt Oberb&uuml;rgermeister Frank Baranowski, wie es dazu kommen konnte und weshalb der Staat dort die Eltern erziehen muss: &hellip; &rdquo; Der Etat ist sehr schwierig, das stimmt. Auch wir m&uuml;ssen Schulden machen, um unsere Aufgaben &uuml;berhaupt noch erf&uuml;llen zu k&ouml;nnen. Wenn wir uns aber aus solchen pr&auml;ventiven Ma&szlig;nahmen verabschieden, bedeutet das zwangsl&auml;ufig, dass sich hier Lebenswege entwickeln, die den Sozialstaat in weitaus h&ouml;herem Ausma&szlig; belasten werden. Um es klar zu sagen: Pr&auml;ventives Handeln ist die beste Investition in die Zukunft! &hellip; So drastisch es klingt, manchmal w&auml;re es wirklich sinnvoller, Kinder direkt nach der Geburt in eine andere Obhut zu nehmen, das ist bitter, aber es ist so. Mir macht es gro&szlig;e Sorgen, dass Eltern nicht mehr in der Lage zu sein scheinen, ihre ureigenen Aufgaben zu erf&uuml;llen. Zum Beispiel ist Zahnpflege in einem bestimmten Milieu l&auml;ngst nicht mehr selbstverst&auml;ndlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/in-gelsenkirchen-leben-die-meisten-armen-kinder-deutschlands-a-864565.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein ziemlich eigenartiges Interview, wenn man bedenkt, dass der B&uuml;rgermeister vor den Landtagswahlen 2010 in NRW noch ganz anders geklungen hat: &ldquo;Gelsenkirchen hat durch die Schlie&szlig;ung der Zechen und den Wegfall weiter Teile der Stahlindustrie so massiv Arbeitspl&auml;tze verloren, wie kaum eine andere Stadt. In den vergangenen Jahren ist es uns gelungen, die alten Bergbau- und Industriefl&auml;chen ohne Verwerfungen wieder nutzbar zu machen und an vielen Standorten neue zukunftsf&auml;hige Unternehmen anzusiedeln. Nat&uuml;rlich bleiben weiterhin viele Probleme, aber der Grundstein f&uuml;r ein zukunftsf&auml;higes Gelsenkirchen ist gelegt. Diesen Aufw&auml;rtstrend werden wir <a href=\"http:\/\/alt.vorwaerts.de\/artikel\/ae-bildung-ist-der-schluessel-zum-erfolg-ae\">intensiv durch eine m&ouml;glichst optimale Ausbildung der jungen Generation unterst&uuml;tzen<\/a>.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Pl&ouml;tzlich ist Strukturwandel nicht mehr auf gutem Wege, sondern immer noch Hauptgrund f&uuml;r die Schwierigkeiten der Stadt. Was ist zwischenzeitlich geschehen, dass Frank Baranowski sogar auf staatliche Zwangserziehungsmethoden setzt? Die Schelte an versagenden Eltern ist populistisch und soll wohl bei der Schicht, die noch w&auml;hlen geht, ankommen &ndash; wie wahrscheinlich auch die vor der Landtagswahl gelobte Bew&auml;ltigung des Strukturwandels. &ndash; Es w&uuml;rde schon interessieren, wie hoch die Anzahl der Doppelverdiener, wie gro&szlig; der Anteil des Niedriglohnsektors in Gelsenkirchen ist und ob nicht eher solche Situationen dazu beitragen, dass manche Kinder nicht die Betreuung und Erziehung erhalten, die n&ouml;tig ist. Vor allem aber vers&auml;umt es der B&uuml;rgermeister auf  gravierende wirtschaftspolitische Fehlentscheidungen seiner Vorg&auml;nger hinzuweisen. Da w&auml;ren zum Beispiel die &Uuml;berlassung des st&auml;dtischen Kanalnetzes und etlicher st&auml;dtischer Geb&auml;ude an amerikanische Investoren &uuml;ber Cross-Border-Leasingvertr&auml;ge. Im Gefolge der Finanzkrise (hier der der US-Versicherungskonzern AIG) musste sich die Stadt im Fr&uuml;hjahr 2009 aus dem Vertrag zum Kanalnetz heraus kaufen &ndash; daf&uuml;r wurden 49 Millionen Euro Steuergelder f&auml;llig. Ein weiteres sch&ouml;nes Beispiel bietet das renommierte Grillo-Gymnasium, das mit einer neuen Tonhalle ausgestattet werden sollte. Etwas sp&auml;t stellte sich heraus, dass das Gymnasium bis zum Jahre 2020 &uuml;ber Cross-Border-Leasing amerikanischen Finanzinvestoren gebunden war und alles beim Alten bleiben musste.  &ndash; Hinzukommen gescheiterte PPP-Projekte (Public Private Partnership), aber vielleicht sollte man mit dem B&uuml;rgermeister nicht allzu kritisch umgehen, denn Gelsenkirchen geht es wirklich schlecht und eines muss man ihm zugutehalten: Obwohl er das individuelle Versagen seiner Mitb&uuml;rger aus der Unterschicht allzu sehr betont, hat er die letzte Trumpfkarte, die Populisten in solch einer Situation zu ziehen pflegen, nicht ausgespielt: Den Hinweis auf den relativ hohen Bev&ouml;lkerungsanteil von B&uuml;rgern mit Migrationshintergrund (mehr als ein F&uuml;nftel).<\/em><br>\n<em>Zum Ausma&szlig; fragw&uuml;rdiger Zinswetten und Cross-Border-Leasingvertr&auml;ge deutscher Kommunen siehe <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/20581_20595.htm\">hier<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Michael Freiberg: ein Abgeordneter als Lobbyist<\/strong><br>\n&ldquo;T&uuml;r&ouml;ffner zu politischen Entscheidungstr&auml;gern&ldquo;: so betitelte sich der Berliner CDU-Abgeordnete Michael Freiberg auf seiner Homepage Freiberg-Consulting. Freiberg ist seit 2011 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses f&uuml;r den Wahlkreis Neuk&ouml;lln. Auf seiner Homepage bot er seine T&auml;tigkeiten als Lobbyist an. Nachdem seine Lobbyt&auml;tigkeit Ende Oktoberin die Kritik kam, nahm Freiberg prompt die Seite aus dem Netz. Das Problem ist dadurch aber nicht aus der Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2012\/11\/michael-freiberg-ein-abgeordneter-als-lobbyist\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Operation &ldquo;Ged&auml;chtnisschwund&rdquo;?<\/strong><br>\nMan hat f&uuml;r diesen neuen Krieg in Gaza den Namen &ldquo;Operation Wolkens&auml;ule&rdquo; gew&auml;hlt. Passender w&auml;re wohl &ldquo;Operation Ged&auml;chtnisschwund&rdquo; gewesen. Premier Netanjahu rechnet mit dem kurzen Ged&auml;chtnis der Bev&ouml;lkerung. Er z&auml;hlt darauf, dass die Menschen vergessen haben, dass Dutzende, wenn nicht hunderte &ldquo;Liquidationen&rdquo; ausgef&uuml;hrt wurden, ohne dass damit auch nur ein Problem gel&ouml;st worden w&auml;re &ndash; weil es immer wieder jemanden gab, der den Platz des Get&ouml;teten einnahm und dann in der Regel noch radikaler war als sein Vorg&auml;nger. Netanjahu rechnet damit, dass die Menschen sich nicht mehr daran erinnern, dass Israel vor vier Jahren Krieg gegen Gaza f&uuml;hrte, dem binnen drei Wochen 1300 Zivilisten zum Opfer fielen &ndash; ohne dass sich dadurch irgendetwas zum Besseren gewendet h&auml;tte..<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1350261527138\/Operation-Gedaechtnisschwund\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bundestagsparteien kamen 2010 auf Gesamteinnahmen von zusammen knapp 414 Millionen Euro<\/strong><br>\nDie sechs im Bundestag vertretenen Parteien haben im Jahr 2010 Gesamteinnahmen von zusammen knapp 414 Millionen Euro verzeichnet und damit insgesamt gut 65 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Dies geht aus den als Unterrichtung (17\/11090) durch Bundestagspr&auml;sident Norbert Lammert (CDU) vorgelegten &bdquo;vergleichenden Kurz&uuml;bersichten &uuml;ber die Einnahmen, Ausgaben und Verm&ouml;gensverh&auml;ltnisse der Parteien in den Rechnungsjahren 2001 bis 2010&ldquo; hervor.<br>\nDanach musste die CDU 2010 mit Gesamteinnahmen von 138,05 Millionen Euro gegen&uuml;ber dem Vorjahr einen R&uuml;ckgang um 15,16 Prozent hinnehmen. Die CSU verbuchte 2010 laut Unterrichtung Gesamteinnahmen in H&ouml;he von rund 35 Millionen Euro und damit 16,61 Prozent weniger als 2009. Die SPD kam den Angaben zufolge 2010 auf Gesamteinnahmen in H&ouml;he von fast 147,19 Millionen Euro und damit im Vergleich zum Vorjahr auf ein Minus von 15,08 Prozent. Die Gesamteinnahmen der FDP lagen 2010 mit rund 34,35 Millionen Euro 20,58 Prozent unter denen von 2009, wie aus der Vorlage weiter hervorgeht. Die Linke konnte danach ihre Gesamteinnahmen 2010 gegen&uuml;ber 2009 um 2,17 Prozent auf rund 27,85 Millionen Euro steigern. B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen verzeichnete laut Vorlage 2010 mit Gesamteinnahmen von rund 31,24 Millionen Euro ein Plus von 2,26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.<br>\nVon den Gesamteinnahmen der CDU entfielen 2010 der Unterrichtung zufolge 31,1 Prozent auf staatliche Mittel, 29,6 Prozent auf Mitgliedsbeitr&auml;ge, 13,0 Prozent auf Mandatstr&auml;gerbeitr&auml;ge und 12,8 Prozent auf Spenden. Die Gesamteinnahmen der CSU kamen zu 27,5 Prozent aus staatlichen Mitteln, zu 26,2 Prozent aus Mitgliedsbeitr&auml;gen, zu 15,6 Prozent aus Spenden und zu 8,6 Prozent aus Mandatstr&auml;gerbeitr&auml;gen. Bei der SPD trugen die Mitgliedsbeitr&auml;ge 2010 zu 31,1 Prozent der Gesamteinnahmen bei, die staatlichen Mittel zu 26,5 Prozent, die Mandatstr&auml;gerbeitr&auml;ge zu 15,2 Prozent und Spenden zu 6,5 Prozent. Bei der FDP machten 2010 die staatlichen Mittel 39,0 Prozent der Gesamteinnahmen aus, die Mitgliedsbeitr&auml;ge 23,3 Prozent, Spenden 17,4 Prozent und die Mandatstr&auml;gerbeitr&auml;ge 6,0 Prozent. Von den Gesamteinnahmen der Partei Die Linke entfielen 38,9 Prozent auf staatliche Mittel, 35,9 Prozent auf Mitgliedsbeitr&auml;ge, 9,9 Prozent auf Mandatstr&auml;gerbeitr&auml;ge und 7,5 Prozent auf Spenden. Von den Gesamteinnahmen der Gr&uuml;nen waren 36,5 Prozent staatliche Mittel, 22,3 Prozent Mandatstr&auml;gerbeitr&auml;ge, 21,1 Prozent Mitgliedsbeitr&auml;ge und 12,9 Prozent Spenden.<br>\nAn &bdquo;Einnahmen aus Veranstaltungen, Vertrieb von Druckschriften und Ver&ouml;ffentlichungen und sonstiger mit Einnahmen verbundener T&auml;tigkeit&ldquo; entfielen laut Vorlage 2010 auf die CDU 12,56 Millionen Euro und auf die CSU gut 7,24 Millionen Euro. Die SPD kam hier auf Einnahmen in H&ouml;he von fast 13 Millionen Euro, die FDP auf gut 2,24 Millionen Euro, Die Linke auf 204.000 Euro und die Gr&uuml;nen auf rund eine Million Euro. Unter dieser Rubrik werden Lammert zufolge auch Sponsorenzahlungen und Zahlungen f&uuml;r Anzeigen in Parteipublikationen erfasst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2012_11\/2012_522\/05.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gute Arbeit in der Wissenschaft &ndash; Ein Leitfaden f&uuml;r Hochschulen und Forschungseinrichtungen<\/strong><br>\nImmer mehr Zeitvertr&auml;ge mit immer k&uuml;rzeren Vertragslaufzeiten, unsichere Berufsperspektiven und unberechenbare Karrierewege an Hochschulen und in Forschungseinrichtungen &ndash; diese Missst&auml;nde haben Untersuchungen wie der Bundesbericht zur F&ouml;rderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (BuWiN) oder der Bericht zur Evaluation des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) zu Tage gef&ouml;rdert. Doch gute Arbeit in Lehre, Forschung und Wissenschaftsmanagement auf der einen Seite sowie gute Besch&auml;ftigungsbedingungen und berufliche Perspektiven auf der anderen Seite sind zwei Seiten einer Medaille. Daher hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit ihremTempliner Manifest unter dem Motto &bdquo;Traumjob Wissenschaft&ldquo; zehn Eckpunkte f&uuml;r eine Reform von Berufswegen und Personalstruktur in Hochschule und Forschung vorgelegt (<a href=\"http:\/\/www.templiner-manifest.de\">Templiner Manifest<\/a>)&hellip;<br>\nDie GEW empfiehlt Hochschulen und Forschungseinrichtungen, sich in einem Kodex &bdquo;Gute Arbeit in der Wissenschaft&ldquo; zur Schaffung stabiler Besch&auml;ftigungsbedingungen und berechenbarer Karrierewege zu verpflichten.Auf ihrer 6.Wissenschaftskonferenz &bdquo;Baustelle Hochschule &ndash; Attraktive Karrierewege und Besch&auml;ftigungsbedingungen gestalten&ldquo; im September 2012 in Herrsching amAmmersee hat die GEWfolgende Eckpunkte f&uuml;r einen Kodex &bdquo;GuteArbeit in der Wissenschaft&ldquo; erarbeitet, den wir als Diskussionsangebot an Hochschulen und Forschungseinrichtungen verstehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/Binaries\/Binary92222\/Bro_Hersch_Kodex_web.pdf\">GEW [PDF &ndash; 485 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Bremer Friseur rauft sich bei dieser Bewerbung die Haare<\/strong><br>\nDas soll eine Bewerbung sein? Friseurmeister Detlef Gehlhaar (48), Chef des Salons &bdquo;headhunter&ldquo; war schockiert, als er vergangene Woche die Bewerbung f&uuml;r einen Aushilfsjob aus dem Briefkasten fischte. [&hellip;]<br>\nChef Gehlhaar und sein Team sind ersch&uuml;ttert! Der Friseurmeister: &bdquo;Das ist doch der blanke Hohn. Wir arbeiten und finanzieren solche Leute &uuml;ber unsere Steuergelder und dann kommt sowas. Ich finde, dass solche Leute kein Geld mehr vom Staat bekommen d&uuml;rfen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/regional\/bremen\/bewerbung\/schlimme-friseur-bewerbung-27218030.bild.html\">BILD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.S.:<\/strong> Billiger und widerlicher geht es ja kaum noch. Selbst f&uuml;r Bild-Verh&auml;ltnisse &uuml;bergebenswert.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Die BILD h&auml;tte Herrn Gehlhaar (nomen est omen?) einmal fragen sollen, welchen Stundenlohn er Aushilfsfriseusen zahlt. Wenn die Bewerberinnen allein stehend sind oder in einer sogenannten Beadarfsgesellschaft leben und keine weiteren Eink&uuml;nfte haben werden sie bei diesem Job auch weiterhin als Hartz-IV-Aufstocker  mit &bdquo;unseren Steuergeldern&ldquo; finanziert. Dies ist eine Subvention von Unternehmern wie Herrn Gehlhaar. Das lieber Herr Gehlhaar und liebe BILD, ist &bdquo;der blanke Hohn&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Letzte: Der Hehler r&auml;t Betr&uuml;gern zur Gesetzestreue<\/strong><br>\nDie UBS r&auml;t: &bdquo;Generell empfiehlt UBS m&ouml;glicherweise betroffenen Deutschen Kunden den Weg in die Steuerkonformit&auml;t mit einem unabh&auml;ngigen Steuerberater aktiv anzugehen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/banken\/schlechte-kommunikation-steuerrazzia-erzuernt-ubs-kunden-seite-all\/7395654-all.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-15137","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15137","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15137"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15137\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15139,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15137\/revisions\/15139"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15137"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15137"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15137"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}