{"id":151431,"date":"2026-06-02T08:32:13","date_gmt":"2026-06-02T06:32:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151431"},"modified":"2026-06-02T08:32:13","modified_gmt":"2026-06-02T06:32:13","slug":"hinweise-des-tages-5107","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151431","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151431#h01\">Sparta 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151431#h02\">Wehrdienst: Was Pistorius verschwieg &ndash; und was ein neues Gutachten enth&uuml;llt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151431#h03\">Wirtschaftskrieg: Frankreich kapert leeren russischen &Ouml;ltanker auf hoher See<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151431#h04\">Schach Monopoly (Teil 2)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151431#h05\">Im Pantheon der Kollaborateure<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151431#h06\">Scott Ritter: Kuba k&ouml;nnte sich f&uuml;r Trump als unknackbare Nuss erweisen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151431#h07\">Nach Nahost-Frage gefeuert: EU-Journalist spricht &uuml;ber Selbstzensur und Druck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151431#h08\">H&uuml;seyin Dogru, Jacques Baud und die Kadi-Doktrin des Europ&auml;ischen Gerichtshofs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151431#h09\">10 Jahre Brexit: &bdquo;F&uuml;r die meisten Briten hat sich der Austritt nicht gelohnt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151431#h10\">Die CDU wird Friedrich Merz irgendwann unauff&auml;llig &uuml;ber Bord werfen &ndash; wie Buckelwal Timmy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151431#h11\">Sozialstaat: Die Kettens&auml;ge ist angeworfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151431#h12\">Wirtschaftskrise rei&szlig;t L&ouml;cher: Rentenversicherung rechnet mit leicht st&auml;rkerem Anstieg der Beitr&auml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151431#h13\">Finanzen Studierender: Ministerin B&auml;r zweifelt an baldiger Baf&ouml;g-Reform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151431#h14\">Verkauft eure H&auml;user: Wie der Staat seine eigenen Ideale verr&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151431#h15\">Milliard&auml;re sorgen daf&uuml;r, dass Putzkr&auml;fte mehr Steuern zahlen als sie selbst &ndash; ein neues Modell soll das &auml;ndern<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sparta 2.0<\/strong><br>\nF&uuml;nf bestens vernetzte Autoren wollen 500 Milliarden Euro Aufr&uuml;stung &ndash; unter deutscher F&uuml;hrung. Wie aus &bdquo;Souver&auml;nit&auml;t&ldquo; ein neuer Hegemonialanspruch wird.<br>\nWer einer politischen Bewegung einen Namen gibt, trifft eine Entscheidung. Die f&uuml;nf Verfasserinnen und Verfasser des Papiers &bdquo;Sparta 2.0&ldquo; haben sich, so berichtet Wolfgang Michal im Freitag, lange Gedanken gemacht, bis die Buchstaben passten: &bdquo;Strategic Protection and Advanced Resilience Technology Alliance&ldquo;. Heraus kam das Akronym SPARTA. Man darf das f&uuml;r einen Zufall halten. Man sollte es lieber beim Wort nehmen. Denn Sparta steht in der europ&auml;ischen Erinnerung nicht f&uuml;r Offenheit, Handel und B&uuml;rgerfreiheit &ndash; das war Athen. Sparta steht f&uuml;r Militarisierung, H&auml;rte, Autarkie und die Unterordnung des B&uuml;rgers unter den Kriegszweck.<br>\nUnd Sparta steht f&uuml;r etwas, das die Verfasser wom&ouml;glich &uuml;berlesen haben: Es hat Griechenland nicht geeint, sondern zerrissen. Der Peloponnesische Krieg, in dem Sparta seine Hegemonie &uuml;ber die griechische Welt durchsetzte, endete mit der Selbstzerst&ouml;rung eben dieser Welt. Wer im Jahr 2026 ein Programm f&uuml;r Europa &bdquo;Sparta&ldquo; nennt, w&auml;hlt also nicht das Sinnbild der Einigung, sondern das Sinnbild des hegemonialen Bruderkriegs. Der Name ist das Programm. Und das Programm ist gef&auml;hrlicher, als es seine eleganten Verfasser erscheinen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/erhardepplerkreis.substack.com\/p\/sparta-20\">Erhard-Eppler-Kreis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Diese 5 Lobbyisten stehen hinter dem deutschen 500-Milliarden-Aufr&uuml;stungsplan &bdquo;Sparta 2.0&ldquo;<\/strong><br>\nDer &Ouml;konom Moritz Schularick und vier gut vernetzte R&uuml;stungsfreunde rufen zu einer &bdquo;historischen&ldquo; Aufr&uuml;stung Europas &ndash; unter einer Gro&szlig;macht Deutschland und f&uuml;r dessen Industrie. Wer die F&uuml;nf sind und was ihr Plan &bdquo;Sparta 2.0&ldquo; vorsieht<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/aufruestung-fuenf-lobbyisten-und-ihr-deutscher-500-milliarden-plan-sparta-2.0\/96eafd83-6922-428a-8e30-b89ac594daba\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wehrdienst: Was Pistorius verschwieg &ndash; und was ein neues Gutachten enth&uuml;llt<\/strong><br>\nMillionen M&auml;nner brauchen eine Genehmigung f&uuml;r Auslandsreisen. Der Minister kassiert die Regelung &ndash; rechtswidrig, wie ein Gutachten zeigt.<br>\nWer als Mann zwischen 18 und 45 Jahren Deutschland f&uuml;r l&auml;nger als drei Monate verlassen will, braucht daf&uuml;r seit Januar eine Genehmigung der Bundeswehr. Als das im April aufflog, wiegelte das Verteidigungsministerium schnell ab: alles halb so wild, gelte nur im Ernstfall, sei schon vor 2011 so gewesen.<br>\nDann setzte Boris Pistorius (SPD) die Regel per Allgemeinverf&uuml;gung au&szlig;er Kraft. Problem gel&ouml;st? Nicht ansatzweise. Denn wie der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages in einem Gutachten, f&uuml;r die Linksfraktion, &uuml;ber das die Tagesschau exklusiv berichtete, feststellt, hat das Ministerium damit seine Kompetenzen &bdquo;weit &uuml;berschritten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Wehrdienst-Was-Pistorius-verschwieg-und-was-ein-neues-Gutachten-enthuellt-11313248.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wirtschaftskrieg: Frankreich kapert leeren russischen &Ouml;ltanker auf hoher See<\/strong><br>\nFrankreichs Marine hat einen aus Russland kommenden &Ouml;ltanker in internationalen Gew&auml;ssern im Atlantik angehalten und &uuml;berpr&uuml;ft. Nach Angaben aus Paris ist das Schiff &ldquo;Tagor&rdquo; Teil der so genannten russischen &ldquo;Schattenflotte&rdquo;. Es steht auf einer Sanktionsliste der EU. Allerdings d&uuml;rfte es schwer werden, einen Sanktionsversto&szlig; nachzuweisen &ndash; denn es war nicht beladen. Es kann daher nicht gegen den &Ouml;lpreisdeckel der EU und der G-7 versto&szlig;en haben. Die Sanktionen sehen auch kein generelles Fahr- oder Lieferverbot vor. Allenfalls kann Frankreich der Besatzung vorwerfen, unter falscher Flagge gesegelt zu sein. &ndash; Russland kritisierte die Aktion, an der offenbar auch die britische Marine beteiligt war. &bdquo;Wir halten solche Handlungen f&uuml;r nicht rechtm&auml;&szlig;ig, sie grenzen an internationale Piraterie&ldquo;, sagte Kremlsprecher Peskow.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/frankreich-kapert-leeren-russischen-oeltanker-auf-hoher-see\/\">Lost in Europe<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3431995\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Schach Monopoly (Teil 2)<\/strong><br>\nEnde Januar wurde in SchachMonopoly die These vertreten, dass der Krieg zwischen den USA und China nicht bevorsteht, sondern l&auml;ngst begonnen hat &ndash; nur nicht in der klassischen Form offener milit&auml;rischer Konfrontation, sondern durch die Eind&auml;mmung des geopolitischen Einflusses Chinas, die Beeintr&auml;chtigung seiner Rohstoffsicherheit durch die USA und den chinesischen Reflex darauf, etwa durch die begrenzte Lieferung Seltener Erden. Die Ukraine, Venezuela, Gr&ouml;nland oder Europa erschienen darin nicht als voneinander getrennte Krisenr&auml;ume, sondern als Figuren eines umfassenden geopolitischen Spiels, in dem wirtschaftlicher Druck, Sanktionen, Rohstoffpolitik, Medienmacht, Handelskriege und milit&auml;rische Drohkulissen ineinandergreifen. Zum Verst&auml;ndnis dieser Ansicht k&ouml;nnen meine Analyse der Natur der amerikanischen Politik in Die zweite Seite der Medaille und meine Neujahrsw&uuml;nsche 2023 beitragen, in denen ich zu den Dimensionen moderner Kriege als Weiterentwicklung des Konzepts des Network Centric Warfare ausf&uuml;hre.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/schachmonopoly-teil-2\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Im Pantheon der Kollaborateure<\/strong><br>\nDie Bundesregierung schweigt zur mehrfachen Ehrung ukrainischer NS-Kollaborateure und Massenverbrecher in Kiew &ndash; und dies, obwohl schon in K&uuml;rze deutsche Stellen wom&ouml;glich weitere solche Ehrungen erm&ouml;glichen sollen. In der vergangenen Woche ist der Leichnam von Andrij Melnyk aus Luxemburg in die Ukraine &uuml;berf&uuml;hrt und dort erneut begraben worden, im Beisein von Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj. Melnyk war Anf&uuml;hrer der OUN(M) (Organisation Ukrainischer Nationalisten Melnyk), einer Organisation ukrainischer NS-Kollaborateure, von denen viele der Waffen-SS-Division Galizien beitraten. Zudem hat Selenskyj einer Einheit der ukrainischen Spezialeinsatzkr&auml;fte den Titel &bdquo;Helden der UPA&ldquo; verliehen. Die UPA (Ukrainische Aufstandsarmee) massakrierte im Zweiten Weltkrieg fast 100.000 Polen und zahllose Juden. Protest gegen die Ma&szlig;nahmen kam aus Polen und aus Israel, nicht aber von der Bundesregierung. Kiew plant jetzt die Errichtung eines &bdquo;Pantheons herausragender Ukrainer&ldquo; und will dazu weitere Kollaborateure der Nazis umbetten. Diskutiert wird die &Uuml;berf&uuml;hrung der Leichname zweier von diesen, die in M&uuml;nchen begraben sind. Deutsche Stellen m&uuml;ssten den Schritt genehmigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10423\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Scott Ritter: Kuba k&ouml;nnte sich f&uuml;r Trump als unknackbare Nuss erweisen<\/strong><br>\nDa sich ein Gro&szlig;teil der weltweiten Aufmerksamkeit auf den nach wie vor ungel&ouml;sten Konflikt zwischen den USA und Iran richtet, kann man dem durchschnittlichen Nachrichtenkonsumenten verzeihen, wenn er vergessen hat, dass die USA am 3. Januar dieses Jahres eine Mini-Invasion in Venezuela gestartet hatten, die zum Tod zahlreicher Menschen, darunter auch einiger kubanischer Sicherheitskr&auml;fte, sowie zur Gefangennahme des venezolanischen Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro und seiner Frau f&uuml;hrte. (&hellip;)<br>\nKuba ist nicht Venezuela, und der CIA fehlt m&ouml;glicherweise die F&auml;higkeit, den gekauften Verrat Maduros unter den politischen, milit&auml;rischen und wirtschaftlichen Eliten Venezuelas zu wiederholen. Viele Kuba-Beobachter glauben nicht, dass dies in diesem Inselstaat gelingen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/281898-scott-ritter-kuba-koennte-sich\/\">Scott Ritter auf RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nach Nahost-Frage gefeuert: EU-Journalist spricht &uuml;ber Selbstzensur und Druck<\/strong><br>\nEine Frage kostete Gabriele Nunziati den Job. Jetzt spricht der Journalist aus Br&uuml;ssel &uuml;ber politischen Druck, Selbstzensur und seine Erfahrungen mit den EU-Institutionen. [&hellip;]<br>\nAm 13. Oktober stellte Nunziati bei einer Pressekonferenz der EU-Kommission eine Frage, die innerhalb kurzer Zeit gro&szlig;e Aufmerksamkeit erhielt. An die Sprecherin der EU-Kommission, Paula Pinho, gerichtet, fragte er: &bdquo;Wenn Russland f&uuml;r den Wiederaufbau der Ukraine zahlen muss, muss dann Israel f&uuml;r den Wiederaufbau des Gazastreifens zahlen?&ldquo; [&hellip;]<br>\nNach &bdquo;zwei sehr angespannten Telefonaten&ldquo; habe Nunziati am 27. Oktober schlie&szlig;lich die K&uuml;ndigung von seinem damaligen Arbeitgeber erhalten, der italienischen Nachrichtenagentur Agenzia Nova. &bdquo;Sie begr&uuml;ndeten den Schritt damit, dass die Frage technisch unkorrekt gewesen sei&ldquo;, sagt der 29-J&auml;hrige.<br>\nZudem habe die Agentur kritisiert, dass das Video unter anderem von russisch-nationalistischen Telegram-Kan&auml;len sowie von islamistisch gepr&auml;gten Medien verbreitet worden sei, die in antieurop&auml;ischem Sinne agieren w&uuml;rden. Das Vertrauensverh&auml;ltnis zu Nunziati sei dadurch &bdquo;eindeutig zerst&ouml;rt&ldquo; worden, habe ihm die Nachrichtenagentur mitgeteilt.<br>\nF&uuml;r den Journalisten ist diese Begr&uuml;ndung bis heute nicht nachvollziehbar: [&hellip;]<br>\n&bdquo;Man denkt, dass hier Werte und Menschenrechte verteidigt werden&ldquo;, sagt der Italiener und hebt demonstrativ die H&auml;nde. &bdquo;Und dann erkennt man, dass vieles von politischer Strategie gepr&auml;gt ist &ndash; von Kommunikation, von Image, von Abw&auml;gungen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/nach-nahost-frage-gefeuert-eu-journalist-spricht-ueber-selbstzensur-und-druck-10038323\">Berliner Zeitung (Bezahlschranke)<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>H&uuml;seyin Dogru, Jacques Baud und die Kadi-Doktrin des Europ&auml;ischen Gerichtshofs<\/strong><br>\nAxel Fersen weist in einer brillanten rechtlichen Analyse der EU-Sanktionen gegen Privatpersonen, die in der EU leben, auf die Kadi-Doktrin des Europ&auml;ischen Gerichtshofs hin, die f&uuml;r die Verh&auml;ngung von Sanktionen gerichtsfeste Beweise verlangt. Das, was mit H&uuml;seyin Dogru und Jacques Baud gemacht wird, widerspricht dieser Doktrin auf eklatante Weise.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/kadi-doktrin\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>10 Jahre Brexit: &bdquo;F&uuml;r die meisten Briten hat sich der Austritt nicht gelohnt&ldquo;<\/strong><br>\nZehn Jahre nach dem Brexit-Votum im Jahr 2016 f&auml;llt die Bilanz ern&uuml;chternd aus: Die Folgen f&uuml;r Gro&szlig;britanniens Wirtschaft waren negativ. Im Interview erkl&auml;rt Jan Eichhorn, Politikwissenschaftler und Experte f&uuml;r britische Politik, warum der Brexit f&uuml;r viele Brit:innen keine Erfolgsgeschichte ist. Die Versprechen der Leave-Kampagne &ndash; mehr Wohlstand, mehr Kontrolle, bessere Chancen f&uuml;r Unternehmen &ndash; haben sich nicht erf&uuml;llt. Stattdessen gab es mehr Handelshemmnisse, h&ouml;here Kosten, schw&auml;cheres Wachstum und Probleme bei Arbeitsmigration, Forschung und Universit&auml;ten. Besonders betroffen sind Landwirtschaft, Lebensmittelhandel, Pflege, Gastronomie und Hochschulen. Eichhorn zeigt auch, warum manche dennoch am Brexit festhalten: wegen Souver&auml;nit&auml;t, Migration und nationalistischen Erz&auml;hlungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/brexit-folgen-grossbritannien-interview\/\">kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die CDU wird Friedrich Merz irgendwann unauff&auml;llig &uuml;ber Bord werfen &ndash; wie Buckelwal Timmy<\/strong><br>\nWie w&auml;re es mit Jens Spahn? Oder lieber Hendrik W&uuml;st? In der Union werden die Messer gewetzt. Ein offener Sturz von Friedrich Merz ist nicht zu erwarten &ndash; doch sein schleichendes Ende ist l&auml;ngst besiegelt [&hellip;]<br>\nErstens w&uuml;rde die Union Merz nicht zum R&uuml;cktritt dr&auml;ngen. Denn anders als damals gibt es heute rechts von der Union eine relevante Alternative. Die AfD wartet nur darauf, dass sich die Koalition final zerlegt. Rechtspopulistische Medien pumpen daf&uuml;r jeden Dissens zwischen CDU und SPD zum &bdquo;Zerw&uuml;rfnis&ldquo; auf.<br>\nZweitens w&uuml;rde die SPD &ndash; anders als die gern vabanque spielende FDP &ndash; ihre Minister nie freiwillig zur&uuml;ckziehen. Zwar gibt es Vermutungen, schwere Niederlagen der SPD in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern k&ouml;nnten die Parteivorsitzenden Lars Klingbeil und B&auml;rbel Bas im Herbst zum R&uuml;cktritt zwingen, aber das sind gr&ouml;&szlig;tenteils Wunschbilder rechts- und linksb&uuml;rgerlicher Kreise, die das Parteisoldatentum und den Durchhaltewillen staatstragender Sozialdemokraten notorisch untersch&auml;tzen.<br>\nDrittens ist eine Minderheitsregierung unter Merz zwar ein h&uuml;bscher Gedanke, aber nicht viel mehr. Auch Ehrhard spielte mit solchen Gedanken. Doch in deutschen Ohren klang und klingt Minderheitsregierung stets nach Schw&auml;che, Unzuverl&auml;ssigkeit und Beliebigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgang-michal\/die-cdu-wird-friedrich-merz-irgendwann-unauffaellig-ueber-bord-werfen-wie-timmy\/d770dcdd-7d3b-430b-af76-8b82727bb28e\">Wolfgang Michal auf der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Sozialstaat: Die Kettens&auml;ge ist angeworfen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung plant den gr&ouml;&szlig;ten Angriff auf den Sozialstaat seit der Agenda 2010 und f&auml;hrt nebenbei noch die Demokratie gegen die Wand. W&auml;hrend der Iran-Krieg neue Preissteigerungen und weltweite Wirtschaftskrisen mit sich bringt, treiben Bundeskanzler Merz und die Union ihr Kernprojekt voran: den Abbau des Sozialstaats. Das erh&ouml;ht nicht nur Armut und soziale Spaltung, sondern befeuert auch die Rechtsverschiebung und gef&auml;hrdet die Demokratie. Ein &Uuml;berblick &uuml;ber die Gro&szlig;angriffe, die in den kommenden Monaten drohen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/news\/id\/54871\">Rosa Luxemburg Stiftung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Nein, diese Reformen sind keine No-Brainer<\/strong><br>\nDie angeblich notwendigen Reformen werden als technische L&ouml;sungen verkauft, die dem ganzen Land helfen sollen. Doch es sind vor allem politische Verteilungsfragen: Der Arbeiter hat nichts von einem Wachstum, f&uuml;r das er mit Lohn und Rechten zahlen muss.<br>\nDie Hauptstadtjournalisten sind sich einig: Deutschland braucht jetzt dringend Reformen. So ziemlich alles geh&ouml;rt auf den Pr&uuml;fstand, von der Rente bis zur Arbeitszeit. Fenster tun sich jetzt auf und wie Michael Br&ouml;cker, Gordon Repinski und Co. stets in ihren Daily-Podcasts betonen: &raquo;Die L&ouml;sungen liegen doch l&auml;ngst auf dem Tisch.&laquo; Sie alle scheinen genau zu wissen, was dieses Land jetzt braucht.<br>\nDem aufmerksamen Beobachter stellen sich zwei Fragen: Wenn es doch so einfach ist, warum passiert dann so wenig? Ist es die b&ouml;se Ideologie oder schlicht Inkompetenz? Oder ist es vielleicht doch gar nicht so einfach? Vielleicht unterscheiden sich politische Fragen doch von Alltagsproblemen und lassen sich nicht schlicht aufl&ouml;sen. Was sich hier zeigt, ist die eigenartige Ideologie der scheinbar unpolitischen Vernunft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/reformen-technokratie-politik-interessen-verteilung\">Jacobin<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Andr&eacute; Dietz wehrt sich gegen Sparpl&auml;ne: &bdquo;Der Kanzler scheint keine Ahnung davon zu haben, wie unser Alltag aussieht&ldquo;<\/strong><br>\nSchauspieler Andr&eacute; Dietz nahm aus &Auml;rger &uuml;ber Sparpl&auml;ne der Merz-Regierung spontan ein Video auf &ndash; und l&ouml;ste eine Welle aus: Sieben Millionen Menschen sahen es. Im Gespr&auml;ch erkl&auml;rt er, was K&uuml;rzungen bei Inklusion f&uuml;r Familien wie seine bedeuten w&uuml;rden. [&hellip;]<br>\nWelche &Auml;u&szlig;erungen des Kanzlers haben Sie ge&auml;rgert?<br>\nDIETZ Friedrich Merz hat unter anderem bei einem Auftritt in Salzwedel in Sachsen-Anhalt K&uuml;rzungen bei den staatlichen Hilfen f&uuml;r Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderung in Aussicht gestellt. Der Kanzler kritisierte, dass jedes einzelne Kind mit Behinderung einen Rechtsanspruch darauf habe, durch eine Person in die Schule begleitet zu werden und das zu teuer sei. Das k&ouml;nne man sich nicht mehr leisten, so habe ich ihn verstanden. Merz stellte in den Raum, dass sich doch vielleicht ein Betreuer um mehrere Menschen mit Behinderung k&uuml;mmern k&ouml;nnte. Das brachte mich auf die Palme.<br>\nWarum?<br>\nDIETZ Weil das an der Realit&auml;t sehr vieler Familien vorbeigeht, in denen es eine oder sogar mehrere Personen mit Behinderung gibt. Der Kanzler scheint keine Ahnung davon zu haben, wie unser Alltag aussieht. Der Alltag von Millionen pflegender und betreuender Menschen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/politik\/deutschland\/andre-dietz-rechnet-mit-merz-ab-video-zu-sparplaenen-viral-%20v2_aid-149062257%20\">RP Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wirtschaftskrise rei&szlig;t L&ouml;cher: Rentenversicherung rechnet mit leicht st&auml;rkerem Anstieg der Beitr&auml;ge<\/strong><br>\nDie Finanzl&uuml;cken bei Renten- und Arbeitslosenversicherung sind offenbar gr&ouml;&szlig;er als bisher bekannt. Das k&ouml;nnte teuer werden &ndash; auch f&uuml;r Arbeitnehmer.<br>\nDie von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission tagt noch, doch die Probleme, die sie zu l&ouml;sen hat, werden offenbar gr&ouml;&szlig;er: Die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV) rechnet 2028 mit einem etwas st&auml;rkeren Beitragsanstieg als bisher angenommen. Der Beitragssatz f&uuml;r Arbeitnehmer und Arbeitgeber m&uuml;sse von derzeit 18,6 Prozent auf 19,9 Prozent steigen, berichtete zun&auml;chst die &raquo;Bild&laquo;-Zeitung unter Berufung auf aktuelle DRV-Zahlen. Bisher sahen die Prognosen ein Plus auf 19,8 Prozent vor. F&uuml;r das Jahr &#8288;2029 &#8288;werde ein Anstieg auf 20 Prozent vorausgesagt, schrieb die Zeitung weiter.<br>\nF&uuml;r 2030 dagegen gibt es laut der aktuellen Fr&uuml;hjahrssch&auml;tzung eine gute Nachricht: Hier soll der Beitragssatz ebenfalls bei 20,0 Prozent liegen. Im Herbst war die Rentenversicherung noch von 20,1 Prozent ausgegangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/rentenversicherung-rechnet-offenbar-mit-staerkerem-anstieg-der-beitraege-a-0d92124a-3946-4484-8099-a6cdf30bf444%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das sind ja Katastrophen. 0,1 Prozentpunkte sind bei einem Durchschnittsgehalt von 4.000 Euro satte 4 Euro im Monat &ndash; da st&uuml;rzen ganze Lebenspl&auml;ne um :-) Zwei von den vier Euro zahlt der Arbeitgeber. Wenn die Zahlen eines zeigen, dann, dass die Rente nach dem gesetzlichen Umlagesystem hervorragend funktioniert und nur vors&auml;tzlich unterfinanziert wird. Und wenn der SPIEGEL wieder mal im Apokalypsemodus vor Rentenbeitragss&auml;tzen von 21,2 Prozent warnt, seit erinnert, dass der Beitragssatz 1997 und 1998 schon 20,3 Prozent betrug &ndash; und in &Ouml;sterreich bei 22,8 Prozent liegt, was super funktioniert. Die &ouml;ffentliche Diskussion &uuml;ber das Rentensystem ist von Unkenntnis und Alarmismus und nat&uuml;rlich knallharten Interessen der Arbeitgeberseite gepr&auml;gt, einfach krank.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Finanzen Studierender: Ministerin B&auml;r zweifelt an baldiger Baf&ouml;g-Reform<\/strong><br>\nDie Reform war fest eingeplant &ndash; doch sie wird wohl nicht kommen. Forschungsministerin Dorothee B&auml;r verteidigt den m&ouml;glichen Stopp der Baf&ouml;g-Erh&ouml;hung. Und erkl&auml;rt Studierenden, es sei kein Drama, nebenher zu jobben.<br>\nBundesforschungsministerin Dorothee B&auml;r rechnet nicht mehr mit einer schnellen Reform der Ausbildungsf&ouml;rderung Baf&ouml;g. &raquo;Mein Haus hat alle Weichen gestellt f&uuml;r die Baf&ouml;g-Reform, und wir sind auch im Zeitplan. Ich habe aber auch geh&ouml;rt, dass die Reform von den Regierungsfraktionen nicht mehr unterst&uuml;tzt wird&laquo;, sagte die CSU-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe. [&hellip;]<br>\nB&auml;r zeigte Verst&auml;ndnis f&uuml;r einen m&ouml;glichen Stopp der Reform. &raquo;Wenn Pflegebed&uuml;rftige sparen sollen und beim Elterngeld K&uuml;rzungen vorgenommen werden, dann ist nachvollziehbar, dass man nicht gleichzeitig an anderer Stelle gro&szlig;e zus&auml;tzliche Leistungen verspricht&laquo;, sagte sie. &raquo;Politik besteht eben darin, Priorit&auml;ten zu setzen und tragf&auml;hige Gesamtpakete zu schn&uuml;ren. Und am Ende bringt es auch nichts, Forderungen ins Parlament einzubringen, von denen man wei&szlig;, dass sie keine Mehrheit finden.&laquo;<br>\nDie Situation f&uuml;r Studierende in Deutschland beschrieb die Ministerin als sehr privilegiert. &raquo;Es gibt keine Studiengeb&uuml;hren, und der Staat erm&ouml;glicht vielen jungen Menschen &uuml;berhaupt erst ein Studium.&laquo; Es sei &raquo;kein Drama, wenn Studierende neben dem Studium jobben &ndash; viele sammeln dabei sogar wichtige Erfahrungen f&uuml;rs Leben und den Beruf&laquo;, gegebenenfalls in den Semesterferien. &raquo;Es wird kein Vollkaskostudium geben, jeder muss seinen Teil dazu beitragen&laquo;, sagte sie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/start\/dorothee-baer-zweifelt-an-baldiger-bafoeg-reform-a-c055a7c4-8f86-4a3d-93f2-5d944656159f%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Unertr&auml;glich. Aber immerhin kommt von der Bundesbildungsministerin der Gratistipp, das Studenten sich Jobs suchen k&ouml;nnen &ndash; nobelpreisw&uuml;rdig, auf die Idee ist in den letzten 80 Jahren noch nie jemand gekommen. Es w&auml;re stattdessen der Job von Dorothee B&auml;r, sich f&uuml;r eine Baf&ouml;g-Erh&ouml;hung einzusetzen.Im &Uuml;brigen &ldquo;m&uuml;ssen&rdquo; weder in der Pflege noch beim Elterngeld K&uuml;rzungen vorgenommen werden, sondern das ist CDU-\/CSU-\/SPD-&ldquo;Politik, [&hellip;] Priorit&auml;ten zu setzen&rdquo; und mit dem Mehrfachen der Einsparungen bei den normalen B&uuml;rgern zum x-ten Mal die K&ouml;rperschaftsteuer gesenkt werden soll, ohne dass sie darum betteln m&uuml;ssen (&ldquo;Vollkasko f&uuml;r Unternehmen&rdquo;). Die 10 Milliarden Euro j&auml;hrlichen Mindereinnahmen entsprechen &uuml;brigens dem 50- bis 100-fachen Betrag der jetzt abgeblasenen Baf&ouml;g-Erh&ouml;hung. Und f&uuml;r R&uuml;stungsunternehmen gibt es staatliche Geschenke, noch mal um den Faktor zehn bis zwanzig mehr als f&uuml;r die K&ouml;rperschaftsteuersenkung. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Verkauft eure H&auml;user: Wie der Staat seine eigenen Ideale verr&auml;t<\/strong><br>\nDer Staat zwang B&uuml;rger ins Eigenheim &ndash; und will es jetzt zur&uuml;ck. Die FAZ befeuert die Debatte, macht dabei aber einen groben Fehler.<br>\nWer die aktuelle Debatte &uuml;ber Geburtenraten, Pflegefinanzierung und Sozialstaat verfolgt, reibt sich die Augen. Da hat ein Staat &uuml;ber Jahrzehnte hinweg seinen B&uuml;rgern eingeredet, das Eigenheim sei der Kern b&uuml;rgerlicher Sicherheit &ndash; und nun sollen dieselben B&uuml;rger im Alter genau dieses Haus verkaufen, damit sie dem Gemeinwesen nicht zur Last fallen.<br>\nDer Unionspolitiker Albert Stegemann nennt es ein &ldquo;Erbenschutzprogramm&rdquo;, wenn die Allgemeinheit f&uuml;r Pflegebed&uuml;rftige einspringt, solange noch Immobilienverm&ouml;gen vorhanden ist.<br>\nUnd die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) treibt es mit der Polemik gegen den Sozialstaat noch weiter: &Uuml;ber das Umlageverfahren mache sich der Staat immer abh&auml;ngiger vom Nachschub an Kindern, w&auml;hrend die Gr&uuml;nde f&uuml;r Kinderlosigkeit so privat sind, dass er sie kaum beeinflussen kann und sollte.<br>\nHinter dieser Argumentation steckt ein Paradox, das historisch viel tiefer reicht, als die meisten Kommentatoren zugeben. Denn der FAZ-Artikel, der diese Debatte zuletzt befeuerte, enth&auml;lt einen bemerkenswerten historischen Fehler: Er behauptet, Bismarck habe 1885 die &ldquo;umlagefinanzierte Sozialversicherung&rdquo; eingef&uuml;hrt. Das stimmt allerdings nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/article\/Verkauft-eure-Haeuser-Wie-der-Staat-seine-eigenen-Ideale-verraet-11312565.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Milliard&auml;re sorgen daf&uuml;r, dass Putzkr&auml;fte mehr Steuern zahlen als sie selbst &ndash; ein neues Modell soll das &auml;ndern<\/strong><br>\nSuperreiche zahlen oft wenig bis gar keine Steuern. Sie k&ouml;nnen &uuml;ber Stiftungen und Offshore-Konten ihr Geld vor dem Finanzamt verstecken. Der Durchschnittsb&uuml;rger kann das nicht. Um das Problem zu l&ouml;sen, hat der &Ouml;konom Gabriel Zucman eine neue Steuer entwickelt: Alle Superreichen sollen mindestens 2 Prozent ihres Verm&ouml;gens als Steuer bezahlen. So eine Steuer f&uuml;r Superreiche hat auch hohe Zustimmung in der Bev&ouml;lkerung. Superreiche nutzen jedoch ihren Einfluss auf Politik und Medien, um die &ouml;ffentliche Meinung zu beeinflussen und so eine gerechte Besteuerung zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/bregman-zucman-reichensteuer\/\">kontrast.at<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-151431","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/151431","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=151431"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/151431\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":151433,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/151431\/revisions\/151433"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=151431"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=151431"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=151431"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}