{"id":15146,"date":"2012-11-19T09:03:04","date_gmt":"2012-11-19T08:03:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15146"},"modified":"2012-11-19T09:03:04","modified_gmt":"2012-11-19T08:03:04","slug":"hinweise-des-tages-1763","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15146","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (KR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15146#h01\">Jens Berger &ndash; Staat ist keine schw&auml;bische Hausfrau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15146#h02\">Wolfgang Michal &ndash; Warum gerade linke Zeitungen so gro&szlig;e Probleme haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15146#h03\">Fall Gustl Mollath &ndash; Strafrechtler wirft Justiz gravierende Fehler vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15146#h04\">Paul Krugman &ndash; The Twinkie Manifesto<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15146#h05\">Frankreich: Kooperation mit Deutschland auf Augenh&ouml;he<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15146#h06\">No further austerity for Spain, says Rehn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15146#h07\">Automarkt-Krise &ndash; Berlin w&uuml;rde richtige Hilfe verhindern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15146#h08\">Neue Macht der Schattenbanken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15146#h09\">Ursula Engelen-Kefer: SPD verspielt Chance f&uuml;r &uuml;berzeugendes Rentenkonzept<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15146#h10\">Mehr als 10 000 Menschen wurde 2011 der Hartz-IV-Satz komplett gestrichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15146#h11\">Die Armut w&auml;chst und konzentriert sich in Deutschlands Metropolen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15146#h12\">Gegen den Altenpfleger-Mangel: Arbeitsagentur will k&uuml;rzere Pfleger-Ausbildung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15146#h13\">R&uuml;stungsexporte: Vertrauensw&uuml;rdige Partner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15146#h14\">Das Problem hei&szlig;t Rassismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15146#h15\">Amazon: Geld verdienen mit Naziware<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15146#h16\">Die Quadratur des Nahostkreises<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15146#h17\">Rassismus Polizei Frankfurt: Ihr seid hier nicht in Afrika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15146#h18\">Springers Welt wirbt f&uuml;r Schwarz-Gr&uuml;n &ndash; Progressive Wechselw&auml;hler\/Innen aufgepasst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15146#h19\">Genossen gegen Steinbr&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15146#h20\">Eine bessere Welt ist immer noch m&ouml;glich<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15146&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Jens Berger &ndash; Staat ist keine schw&auml;bische Hausfrau<\/strong><br>\nGeneralstreik! Millionen S&uuml;deurop&auml;er gingen in dieser Woche gegen den Sparkurs ihrer Regierungen auf die Stra&szlig;e. In Deutschland wurden die Proteste h&auml;ufig mit Kopfsch&uuml;tteln quittiert. Wer nicht spart, so die simple Logik, bleibt verschuldet. F&uuml;r eine Volkswirtschaft muss das jedoch nicht gelten. Im Gegenteil. Wenn der Staat mitten in einer Wirtschaftskrise die Ausgaben k&uuml;rzt, kann dies verheerende Folgen haben &ndash; und den Staatshaushalt auf lange Sicht sogar vollends ruinieren.<br>\n&bdquo;Sparen&ldquo; ist in der deutschen Sprache positiv besetzt. Wer Geld spart, verbessert seine finanzielle Lage. Was f&uuml;r den einzelnen Haushalt gilt, l&auml;sst sich jedoch nicht auf die Gesamtwirtschaft &uuml;bertragen. Wenn ein Haushalt spart, legt er in der Regel Geld bei einer Bank an, die ihm nur deshalb Zinsen gutschreiben kann, weil andere Haushalte, Firmen oder eben der Staat sich verschulden. Wenn niemand Schulden macht, kann also auch niemand sparen.<br>\nIn einer Wirtschaftskrise geben die privaten Haushalte in der Regel als Folge steigender Arbeitslosigkeit und sinkender L&ouml;hne weniger Geld aus. Wenn die Nachfrage wegbricht, br&ouml;ckelt auch der Investitionshunger der Konzerne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kolumne-Vom-Ueberleben-in-der-Krise\/!105664\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wolfgang Michal &ndash; Arm und nicht mal sexy: Warum gerade linke Zeitungen so gro&szlig;e Probleme haben<\/strong><br>\nWeder die Turbulenzen der schwarz-gelben Regierung noch die Finanzkrise haben den klassischen linken (und linksliberalen) Zeitungen neue Leser zugetrieben. Woran liegt&rsquo;s? [&hellip;]\n<ul>\n<li>Die Berliner Zeitung, einst dem Zentralkomitee der SED unterstellt und nach der Wende von Gruner &amp; Jahr zur &bdquo;deutschen Washington Post&ldquo;-Hoffnung aufgeblasen, kann sich zwar immer noch als gr&ouml;&szlig;te Zeitung Ostberlins bezeichnen, aber irgendeine Bedeutung &uuml;ber den Berliner Kiez hinaus hat sie nicht. [&hellip;]<\/li>\n<li>Die taz, das Leib- und Magenblatt von &uuml;ber 12.000 taz-Genossen, lag vor f&uuml;nf Jahren bei 55.000 verkauften Exemplaren. Dort liegt sie &ndash; trotz zahlreicher Bettelaktionen &ndash; noch immer. [&hellip;]<\/li>\n<li>Dem neuen deutschland, das sich im Untertitel &bdquo;sozialistische Tageszeitung&ldquo; nennt, sterben sowieso seit 20 Jahren die Alt-Abonnenten weg. Inzwischen ist man bei 34.000 verkauften Exemplaren angekommen. [&hellip;]<\/li>\n<li>Die junge welt, 1989 mit einer Auflage von 1,6 Millionen die gr&ouml;&szlig;te Tageszeitung der DDR (und das Zentralorgan der FDJ), ist in Existenznot geraten. Nur 17.000 Exemplare werden von der &bdquo;marxistisch orientierten&ldquo; Zeitung t&auml;glich verkauft, trotz Genossenschaftsmodell und Crowdfunding. [&hellip;]<\/li>\n<li>Die Wochenzeitung der Freitag, seit der &Uuml;bernahme durch den Journalisten und Spiegel-Erben Jakob Augstein auf bestem Wege, ein linksliberales Meinungsmedium f&uuml;r das nicht-konservative Bildungsb&uuml;rgertum zu werden, kommt auflagenm&auml;&szlig;ig nicht vom Fleck. Nachdem das Blatt eine Zeitlang aus den IVW-Statistiken verschwunden war, ist seit Herbst 2011 wieder zu sehen, wie die Auflage &ndash; stagniert. Knapp 14.000 Exemplare verkaufte der Freitag im dritten Quartal 2011. [&hellip;]<\/li>\n<\/ul>\n<p>Oft bereichern die Inhalte linker Zeitungen ihre Leser zu wenig. Es gibt f&uuml;r das Publikum wenig neue Erkenntnisse, kaum &uuml;berraschende Einsichten oder Aha-Erlebnisse, kein Dazulernen, keinen Mehrwert &ndash; zur gro&szlig;en Entt&auml;uschung der untersch&auml;tzten Leserschaft. Ein linkes Netzangebot wie die NachDenkSeiten stellt heute mehr profundes Wirtschaftswissen bereit als manches (besser ausgestattete) Printmedium.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/carta.info\/51124\/arm-und-nicht-mal-sexy-warum-gerade-linke-zeitungen-so-grose-probleme-haben\/\">Carta<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Fall Gustl Mollath &ndash; Strafrechtler wirft Justiz gravierende Fehler vor<\/strong><br>\nFalsche Daten, einseitige Beweise und fehlende Objektivit&auml;t: Der Strafrechtsprofessor Henning Ernst M&uuml;ller nimmt das Verfahren in der Causa Mollath vor dem N&uuml;rnberger Landgericht f&ouml;rmlich auseinander. Der Justizministerin empfiehlt er, den Fall nochmal &uuml;berpr&uuml;fen zu lassen &ndash; von einer unabh&auml;ngigen Seite. [&hellip;]<br>\nDas Verfahren vor dem N&uuml;rnberger Landgericht nimmt der Strafrechtler f&ouml;rmlich auseinander. Wie die Kammer gearbeitet habe, zeige sich schon auf der dritten Seite des Urteils. Dort werde ein falsches Datum f&uuml;r die angebliche Tat Mollaths angegeben. Tats&auml;chlich datiert das Gericht diese auf das Jahr 2004 &ndash; passiert sein soll sie aber 2001. Auch st&uuml;tze das Gericht den Vorwurf der K&ouml;rperverletzung allein auf die Angaben der Frau &ndash; deren Strafanzeige erst mehr als ein Jahr nach der angeblichen Tat erfolgte. In der Beweisw&uuml;rdigung werde auf diesen ungew&ouml;hnlichen Umstand aber nicht einmal eingegangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/fall-gustl-mollath-strafrechtler-wirft-justiz-gravierende-fehler-vor-1.1526369\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Paul Krugman &ndash; The Twinkie Manifesto<\/strong><br>\nThe Twinkie, it turns out, was introduced way back in 1930. In our memories, however, the iconic snack will forever be identified with the 1950s, when Hostess popularized the brand by sponsoring &ldquo;The Howdy Doody Show.&rdquo; And the demise of Hostess has unleashed a wave of baby boomer nostalgia for a seemingly more innocent time.<br>\nConsider the question of tax rates on the wealthy. The modern American right, and much of the alleged center, is obsessed with the notion that low tax rates at the top are essential to growth. Remember that Erskine Bowles and Alan Simpson, charged with producing a plan to curb deficits, nonetheless somehow ended up listing &ldquo;lower tax rates&rdquo; as a &ldquo;guiding principle.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2012\/11\/19\/opinion\/krugman-the-twinkie-manifesto.html\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Frankreich: Kooperation mit Deutschland auf Augenh&ouml;he<\/strong><br>\nInterview mit dem franz&ouml;sischen Minister f&uuml;r Industrierestrukturierung Arnaud Montebourg auf Europe 1<br>\nF: Bei Ihrem gestrigen Treffen mit Jean-Marc Ayrault in Berlin hat Frau Merkel erkl&auml;rt, sie w&uuml;nsche sich ein starkes Frankreich. Warum glaubt Frau Merkel, dass Frankreich schwach ist?<br>\nA: Nun ja, Deutschland und Frankreich sind die beiden Beine Europas mit jeweils unterschiedlicher Geschichte, Geographie und Tradition, Unterschieden aber eben auch in der demographischen Entwicklung. Das ist ein Problem, denn Frankreich braucht Wachstum, weil der Anteil junger Menschen in Frankreich gr&ouml;&szlig;er ist als in Deutschland und Deutschland muss seinen finanziellen &Uuml;berschuss verteidigen, weil es mehr Rentner in Deutschland als in Frankreich gibt. Diesen Konflikt gilt es zu &uuml;berwinden.\n<p>F: Erscheint es Ihnen normal, dass Frankreich seinen Premierminister nach Berlin schickt, um Deutschland die Verl&auml;sslichkeit seiner Politik und der getroffenen Weichenstellungen zu versichern? Ist Frankreich denn wirklich schon so weit, dass wir Frau Merkel Rechenschaft schulden? Schockiert Sie das gar  nicht?<br>\nA: Nun auch wir selbst haben doch Forderungen an Deutschland, dass dort die L&ouml;hne erh&ouml;ht werden und das System der sozialen Sicherung in bestimmten Sektoren auf einen Stand gebracht wird, der die Bezeichnung soziale Sicherung auch verdient.<\/p>\n<p>F: Das hei&szlig;t, auch Sie k&ouml;nnen Ihrerseits Urteile &uuml;ber Deutschland abgeben ?<br>\nA: Darf ich z.B. daran erinnern, dass auf dem Weltwirtschaftsgipfel der<br>\nG20 in Los Cabos, an dem auch Frau Merkel und alle gro&szlig;en Staaten teilgenommen haben, ausdr&uuml;cklich festgestellt wurde, dass die &Uuml;berschussstaaten wie Deutschland, China und zahlreiche andere ihren Beitrag zum Wirtschaftswachstum der Defizitstaaten leisten sollten ?<br>\nDeutschland ist also verantwortlich, es hat &Uuml;bersch&uuml;sse und muss seine L&ouml;hne und Sozialleistungen erh&ouml;hen, um den Staffelstab f&uuml;r Wirtschaftswachstum in Europa zu &uuml;bernehmen, nachdem das bisher nicht geklappt hat &hellip;<\/p>\n<p>F: &hellip; auch f&uuml;r die deutsche Wirtschaft selbst nicht.  Wir sollten uns also von Deutschland nichts vorschreiben lassen?<br>\nA: Eine Kooperation &hellip;<\/p>\n<p>F: oder uns vielleicht ein Beispiel nehmen?<br>\nA: eine Kooperation auf Augenh&ouml;he, das ist es, was wir uns vorstellen.<br>\nIm weiteren Verlauf des Interviews erkl&auml;rt der Minister, dass beabsichtigt ist, die Produktionskosten in Frankreich im Rahmen einer &ldquo;konzertierten Aktion&rdquo; (u.a. Entsendung von Arbeitnehmervertretern in Aufsichtsr&auml;te) um 6 %  (20 Milliarden &euro;) zu senken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.europe1.fr\/MediaCenter\/Emissions\/L-interview-de-Jean-Pierre-Elkabbach\/Videos\/Montebourg-Une-cooperation-egalitaire-avec-l-Allemagne-1313697\/\">Europe 1 (Siehe die Passage ab 1.40 min)<\/a><\/p>\n<p><em>&Uuml;bertragung durch unsere Leserin M.J.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>No further austerity for Spain, says Rehn<\/strong><br>\n(Auszug aus anmeldepflichtigem Artikel der Financial Times)<br>\nNovember 15 (FT) &mdash; Spain will need no further austerity measures until the end of next year even though it will easily miss its deficit targets, EU economic commissioner Olli Rehn, said. We are not so much focused on the nominal targets, even though they often make easier headlines because they are exact percentages, Mr Rehn said. To my mind, [it is] both the right way of doing it from an economic point of view but also the correct way of applying [EU rules]. He added that Spain must still do more in 2014, when Madrid is required to get its budget deficit, which was 11 per cent of gross domestic product at the end of last year, down below the EU threshold of 3 per cent. Spain was supposed to reduce its deficit to 6.3 per cent of GDP this year and 4.5 per cent next year.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ft.com\/intl\/cms\/s\/0\/3172d012-2e80-11e2-9b98-00144feabdc0.html#axzz2CYjBz000\">Financial Times<\/a>\n<p><strong>Dazu:  Statement by Vice President Rehn on Spain&rsquo;s compliance with the Council EDP Recommendation<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/europa.eu\/rapid\/press-release_MEMO-12-864_en.htm?locale=en\">Euroa Press releases Rapid<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.J.:<\/strong> Immerhin kappt die EU mit dieser Wende den selbstverst&auml;rkenden Teufelskreis zwischen Haushaltsk&uuml;rzungen, daraus folgender Erh&ouml;hung des Defizits und erneuter K&uuml;rzungen. Zuk&uuml;nftig, so kann man diese Position wohl zusammenfassen, werden die negativen Effekte der beschlossenen K&uuml;rzungen als solche hingenommen, auch wenn die nominellen Defizitziele damit nicht erreicht werden.<\/em><br>\n<em>&Ouml;konomisch bedeutet dies, dass die spanische Wirtschaft k&uuml;nftig mehr Zeit hat, sich auf dem Niveau der erreichten hohen staatlichen Defizite zu stabilisieren, ohne dass erneute kurzfristige Hinzuk&uuml;rzungen erneut versch&auml;rfend wirken.  Genau genommen n&auml;hert man sich damit dem Konzept des Deficit-Spending, wenn auch unter umgekehrten Vorzeichen. Statt die relative Hinzuverschuldung des staatlichen Sektors (Staatliche Defizite = &Uuml;bersch&uuml;sse des Privatsektors) durch gezielte Erh&ouml;hung der Ausgaben zu erreichen, st&uuml;rzt man die Wirtschaft durch Ausgabenk&uuml;rzungen solange in die Krise, bis sich &ndash; auf entsprechend niedrigerem Wirtschaftsniveau &ndash; die notwendige relative Erh&ouml;hung der staatlichen Ausgaben einstellt. Kommt es auf dem dann schlie&szlig;lich erreichten Wirtschaftsniveau wieder zu Wirtschaftswachstum und Defizitr&uuml;ckgang wird dies als Ergebnis erfolgreicher &ldquo;Sparanstrengungen&rdquo; gefeiert. Dass es gerade der Effekt dieser &ldquo;Sparanstrengungen&rdquo; war, den Anteil staatlicher Ausgaben in die H&ouml;he zu treiben, was man weitaus unsch&auml;dlicher durch anf&auml;nglich bewusste Ausgabenerh&ouml;hung h&auml;tte haben k&ouml;nnen, passt dann leider nicht mehr auf das offizielle Foto. Zun&auml;chst  bleibt abzuwarten, ob die nunmehr einger&auml;umten Zeitr&auml;ume, bevor jeweils wieder neue K&uuml;rzungen hinzukommen, zur Stabilisierung &uuml;berhaupt ausreichen. M&ouml;glich auch, dass man pl&ouml;tzlich entdeckt, dass sich die Defizite durch Wirtschaftswachstum automatisch verringern.<\/em><br>\n<em>Einmal mehr belegt diese Kehrtwende die Absurdit&auml;t der gesetzlichen Verankerung von Defizitzielen und daran gekn&uuml;pfter automatischer Ma&szlig;nahmen. Denn was sind nominelle Defizite als rechtsverbindlicher Indikator f&uuml;r die Notwendigkeit staatlicher &ldquo;Sparanstrengungen&rdquo; &uuml;berhaupt wert, wenn sie unterwegs kurzerhand f&uuml;r bedeutungslos erkl&auml;rt werden k&ouml;nnen? Da hilft auch nicht der Hinweis auf die Verbesserung des &ldquo;strukturellen Defizits&rdquo; infolge der &ldquo;Sparanstrengungen&rdquo;. Wie immer n&auml;mlich diese Verbesserung innerhalb des tats&auml;chlichen Defizits und der tats&auml;chlichen Wirtschaftsentwicklung auch berechnet wird: Der Sache nach handelt es sich lediglich um einen anderen Ausdruck f&uuml;r die erfolgte Ausgabenk&uuml;rzung, also um eine Tautologie. Mit der kausalen Entkoppelung zwischen &ldquo;Sparanstrengungen&rdquo; und Verringerung der nominellen Defizite entf&auml;llt endg&uuml;ltig jede vermeintlich rationale Begr&uuml;ndung f&uuml;r &ldquo;Sparanstrengungen&rdquo;. Defizite lassen sich so nicht verringern (bzw. erst, wenn man mit dem Sparen ausreichend lange Pausen macht, was dann unvermeidlich die Frage aufwirft, warum man diese &bdquo;Pause&ldquo; nicht sofort am Anfang macht, also gar nicht erst mit dem verh&auml;ngnisvollen K&uuml;rzungen anf&auml;ngt, sondern statt dessen von vorneherein die Ausgaben erh&ouml;ht) und was bleibt sind &ldquo;Sparanstrengungen&rdquo; als reiner Selbstzweck.<\/em><br>\n<em>Dass Defizite einer politischen Bewertung &ndash; wie sie sich jetzt die EU vorbeh&auml;lt &ndash; bed&uuml;rfen, ist im &Uuml;brigen ein richtiger Gedanke. Warum sie im Falle Spaniens, dessen Defizitausma&szlig; eine Folge der Finanzkrise war, unterblieb, wird ewig ein R&auml;tsel bleiben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Automarkt-Krise &ndash; Berlin w&uuml;rde richtige Hilfe verhindern<\/strong><br>\nDie Autobauer brauchen Hilfe von der Politik. Sie k&ouml;nnte helfen, und zwar indem Br&uuml;ssel die CO2-Grenzwerte versch&auml;rfen w&uuml;rde. Doch das w&uuml;rde Berlin verhindern &ndash; aus falscher R&uuml;cksichtnahme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/kommentar-zur-automarkt-krise-berlin-wuerde-richtige-hilfe-verhindern,1472780,20893308.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Dieser Kommentar ist ein Musterbeispiel f&uuml;r den fehlenden volkswirtschaftlichen Verstand der Medien. Die Automobilbauer haben Absatzprobleme, da die Wirtschaft schrumpft, die Arbeitslosigkeit steigt, die L&ouml;hne sinken und die Menschen zus&auml;tzlich unter der Austerit&auml;tspolitik leiden. Der gr&ouml;&szlig;te Faktor f&uuml;r die Kaufzur&uuml;ckhaltung d&uuml;rfte jedoch sein, dass die Menschen keine Hoffnung haben, dass die Krise ein baldiges Ende findet. In einer solchen Situation verzichten die Haushalte auf gro&szlig;e Investitionen und vermeiden es, sich langfristig zu verschulden. Die wirkungsvollste Hilfe f&uuml;r die Autobauer w&auml;re daher ein Ende der Austerit&auml;tspolitik. Tricksereien, wie die Anhebung der CO2-Grenzwerte, sind nur Augenwischerei.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Neue Macht der Schattenbanken<\/strong><br>\nMit der Weltfinanzkrise sind die massiven Gefahren durch unkontrollierte Banken deutlich geworden. Doch ihr Geldvolumen ist inzwischen sogar noch gr&ouml;&szlig;er als vor der Krise. Die Regulierer holen nun zum Gegenschlag aus.<br>\nDie Schattenbanken sind nach Erkenntnissen der Banken-Regulierer gr&ouml;&szlig;er als vor der Finanzkrise. Der Finanzstabilit&auml;tsrat (FSB) der G20-Staaten bezifferte das Volumen der Nicht-Banken, die den weltweiten Geldkreislauf mit Kredit und Liquidit&auml;t anheizen, zum Ende des vergangenen Jahres auf 67 Billionen Dollar. Zum Start der Krise 2007, f&uuml;r die die Schattenbanken mit verantwortlich gemacht wurden, waren es erst 62 Billionen Dollar, vor zehn Jahren 26 Billionen. Damit sorgen die zum gro&szlig;en Teil unregulierten Institutionen f&uuml;r fast ein Viertel der Verm&ouml;genswerte im gesamten Finanzsystem. Die Banken selbst stellen knapp die H&auml;lfte, der Rest kommt von Versicherern und Pensionsfonds, Staatsbanken und Zentralbanken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/banken-regulierer-neue-macht-der-schattenbanken\/7406804.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ursula Engelen-Kefer: SPD verspielt Chance f&uuml;r &uuml;berzeugendes Rentenkonzept<\/strong><br>\nDer angebliche Kompromiss zum zuk&uuml;nftigen Rentenniveau im Parteivorstand der SPD als Vorbereitung f&uuml;r den Parteikonvent am 24. November erf&uuml;llt diese Bedingungen in keinem Fall. Vielmehr folgt er dem Motto &bdquo;Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass&lsquo;&ldquo; und ist eine Verdummung der Arbeitnehmer und Rentner. Bezeichnend ist, dass hiermit weitgehend dem Parteitagsbeschluss der SPD NRW gefolgt wird, dem Heimatbezirk des Kanzlerkandidaten Peer Steinbr&uuml;ck.<br>\nWenn Rentengesetz und Rentenformel bis 2020 nicht ver&auml;ndert werden sollen, kann und wird das Rentenniveau von heute etwa 50 auf dann 46 Prozent vom Nettoeinkommen vor Steuern absinken. Das &auml;ndert wenig an der bekannten Dramatik, dass dann millionenfache Altersarmut die Folge sein wird. Bereits heute steigt die Zahl der Rentner, die zu ihrer Lebensexistenz Grundsicherung beantragen m&uuml;ssen erheblich an &ndash; abgesehen von der hohen Zahl der Rentner in so genannter &bdquo;versch&auml;mter&ldquo; Altersarmut, die aus Scheu vor dem Gang zum Sozialamt und der Belastung weiterer Familienangeh&ouml;riger ihre Anspr&uuml;che an die Grundsicherung gar nicht wahrnehmen. Damit verliert die gesetzliche Rentenversicherung mit ihren Pflichtbeitr&auml;gen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern weiterhin an Legitimation&hellip;<br>\nDie Solidarrente von bis zu 850 Euro nach 40 Besch&auml;ftigungs- und 30 Beitragsjahren wird den von Altersarmut besonders betroffenen und bedrohten Menschen wenig Hilfe bieten: Vor allem die Geringverdiener mit prek&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnissen, unterbrochenen Erwerbsbiographien sowie die Frauen mit langen Jahren der Familient&auml;tigkeit und geringf&uuml;gigen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen mit Niedrig- bis Armutsl&ouml;hnen und dabei insbesondere die Alleinerziehenden werden die Voraussetzungen zum Bezug der Solidarrente nicht erf&uuml;llen.<br>\nZwiesp&auml;ltig zu beurteilen ist die Fortf&uuml;hrung der sog. &bdquo;45&ldquo;er Regelung, wonach Arbeitnehmer mit 45 Jahren durchg&auml;ngiger beitragspflichtiger Vollzeiterwerbst&auml;tigkeit mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen k&ouml;nnen, sowie der vorgesehenen St&auml;rkung der Betriebsrenten. In beiden F&auml;llen profitieren wiederum vor allem die M&auml;nner in gewerkschaftlich hoch organisierten Gro&szlig;betrieben mit guten Tarifvertr&auml;gen und Betriebsrenten.  Die dadurch verursachten Ausf&auml;lle an Beitr&auml;gen zur gesetzlichen Rentenversicherung bzw. den vorzeitigen Bezug von abschlagsfreien Altersrenten m&uuml;ssen aber auch die Besch&auml;ftigten in Niedriglohnsektoren und prek&auml;rer Besch&auml;ftigung aufbringen &ndash; ohne jemals in den Genuss dieser Regelungen zu kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/?p=6794%20\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Arbeitslose auf Nulldi&auml;t &ndash; Mehr als 10 000 Menschen wurde 2011 der Hartz-IV-Satz komplett gestrichen<\/strong><br>\nDamit hat sich die Prozentzahl der so Sanktionierten innerhalb eines Jahres verdoppelt.<br>\n&raquo;Ein unhaltbarer Zustand&laquo;, findet der Justiziar der Linksfraktion, Wolfgang Neskovic. Der ehemalige Bundesrichter kritisiert im Gespr&auml;ch mit &raquo;nd&laquo;, dass die Regierung nicht einmal wei&szlig;, &raquo;ob die Betroffenen wenigstens Sachleistungen erhielten&laquo;. Zwar gibt es f&uuml;r den Fall einer 100-Prozent-Sanktion auch Lebensmittelgutscheine, jedoch m&uuml;ssen diese erst beantragt werden. Ob und wie die derart Bestraften bis zur Bewilligung &uuml;ber die Runden kommen, wei&szlig; die Regierung nicht&hellip;<br>\n&raquo;Erschreckend&laquo; findet Neskovic &raquo;das Beharren der Bundesregierung auf ihrer fehlerhaften Rechtsansicht trotz gegenteiliger Urteile des Bundesverfassungsgerichtes&laquo;. So hatte Karlsruhe im Juli die Leistungen f&uuml;r Asylbewerber f&uuml;r &raquo;menschenunw&uuml;rdig&laquo; erkl&auml;rt. Richter monierten, dass die Fl&uuml;chtlinge ein Drittel weniger als Hartz-IV-Empf&auml;nger bek&auml;men. Dies sei eine &raquo;evidente Unterschreitung des menschenw&uuml;rdigen Existenzminimums&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.axel-troost.de\/article\/6587.arbeitslose-auf-nulldiaet-mehr-als-10-000-menschen-wurde-2011-der-hartz-iv-satz-komplett-gestrichen.html\">ND auf Axel Troost<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Daten aus den 15 gr&ouml;&szlig;ten St&auml;dten &ndash; Die Armut w&auml;chst und konzentriert sich in Deutschlands Metropolen<\/strong><br>\nArmut ist in den gr&ouml;&szlig;ten deutschen St&auml;dten meist deutlich weiter verbreitet als im Bundesdurchschnitt. In Leipzig, Dortmund, Duisburg, Hannover, Bremen und Berlin lebt zwischen einem F&uuml;nftel und einem Viertel der Bev&ouml;lkerung unter der Armutsgrenze. Deutlich besser stehen die meisten s&uuml;ddeutschen Metropolen und Hamburg da, allerdings ist auch dort die Armutsquote zuletzt gestiegen. Das ergibt eine neue Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Die Wissenschaftler haben Daten f&uuml;r die 15 gr&ouml;&szlig;ten deutschen St&auml;dte ausgewertet, in denen knapp 14 Millionen Menschen leben.*<br>\nTrotz der soliden wirtschaftlichen Entwicklung ist die Armutsquote in Deutschland wieder angewachsen. 2011 hatten nach den neuesten Daten des Statistischen Bundesamtes aus dem Mikrozensus 15,1 Prozent der Menschen in der Bundesrepublik weniger als 60 Prozent des bedarfsgewichteten mittleren Einkommens zur Verf&uuml;gung. Dieser Wert entspricht einem Monatseinkommen von 848 Euro bei einem Alleinstehenden und markiert nach g&auml;ngiger wissenschaftlicher Definition die Armutsschwelle. Im Jahr 2010 lag die Armutsquote bei 14,5 Prozent.<br>\nNoch weitaus gr&ouml;&szlig;er ist die Armutsgef&auml;hrdung in Deutschlands Metropolen, zeigt die WSI-Studie. Eric Seils, Sozialexperte im WSI, und sein Co-Autor Daniel Meyer haben f&uuml;r die 15 gr&ouml;&szlig;ten deutschen St&auml;dte die Armuts-Daten auf Basis des Mikrozensus ausgewertet und mit den Bezugsquoten von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) abgeglichen. Auf diese Weise lassen sich einerseits auch Menschen in verdeckter Armut erfassen, die aus Scham oder Unwissenheit auf Sozialtransfers verzichten. Zum anderen l&auml;sst sich zumindest grob absch&auml;tzen, wie tief die Armut der Betroffenen ist. Zwar ist das Einkommen von Menschen, die Hartz IV oder andere Formen der Grundsicherung nach dem SGB II beziehen, statistisch nicht ganz klar abzugrenzen. Es d&uuml;rfte aber bei Alleinstehenden zumeist unter der Armutsschwelle liegen. Daher werten Seils und Meyer den Bezug von Sozialunterst&uuml;tzung als ein m&ouml;gliches Indiz f&uuml;r &bdquo;tiefere&ldquo; Armut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news506753\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung via idw<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gegen den Altenpfleger-Mangel: Arbeitsagentur will k&uuml;rzere Pfleger-Ausbildung<\/strong><br>\nDrei Jahre dauert es, sich zum Altenpfleger ausbilden zu lassen. Doch es gibt nicht gen&uuml;gend Altenpfleger. Deshalb schl&auml;gt die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit vor, die Ausbildung zu verk&uuml;rzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/gegen-den-altenpfleger-mangel-arbeitsagentur-will-kuerzere-pfleger-ausbildung-11963402.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es ist wohl davon auszugehen, dass die so  ausgebildeten wiederum schlechter bezahlt werden, weil ja die Ausbildung k&uuml;rzer war. Statt das &Uuml;bel an der Wurzel zu packen &ndash; bei der viel zu niedrigen Bezahlung -, wieder nur ein Schnellschuss auf Kosten von Pflegepersonal und betroffenen alten Menschen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>R&uuml;stungsexporte: Vertrauensw&uuml;rdige Partner<\/strong><br>\nDer neue R&uuml;stungsexportbericht der Bundesregierung legt wie bereits seine Vorg&auml;nger zentrale weltpolitische Frontstellungen der Berliner Au&szlig;enpolitik offen. Wer nicht &ldquo;&uuml;berall auf der Welt&rdquo; in der &ldquo;Friedenssicherung&rdquo; intervenieren k&ouml;nne, m&uuml;sse &ldquo;vertrauensw&uuml;rdigen Partnern (&hellip;) helfen&rdquo;, dies zu tun, hat erst k&uuml;rzlich die deutsche Kanzlerin &uuml;ber die Indienstnahme fremder Staaten f&uuml;r Zwecke der deutschen Weltpolitik erkl&auml;rt. Dies beziehe sich ganz ausdr&uuml;cklich auch auf die &ldquo;Ausr&uuml;stung&rdquo; von Verb&uuml;ndeten. Zu den gr&ouml;&szlig;ten Empf&auml;ngern deutscher R&uuml;stungsg&uuml;ter geh&ouml;ren seit Jahren die arabischen Golfdiktaturen, die gegen Iran in Stellung gebracht werden, und mehrere Staaten in S&uuml;dostasien, die gegen China hochger&uuml;stet werden. Unter den Empf&auml;ngern der speziellen Art von R&uuml;stungsg&uuml;tern, die in der offiziellen Statistik ganz formal als &ldquo;Kriegswaffen&rdquo; eingestuft werden, liegt das Sultanat Brunei Darussalam dieses Jahr auf Platz eins. Brunei befindet sich im Streit mit China um Inseln im S&uuml;dchinesischen Meer. Der R&uuml;stungsexportbericht f&uuml;r 2011 zeigt erneut, dass Verb&uuml;ndete auch dann mit Waffen beliefert werden, wenn sie Proteste im Inland blutig unterdr&uuml;cken &ndash; wie etwa Bahrain oder Berlins Partnerstaat Saudi-Arabien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58466\">German-Foreign-Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Problem hei&szlig;t Rassismus<\/strong><br>\nUnter diesem Motto haben rund 30 Rechtsanw&auml;ltinnen und Rechtsanw&auml;lte am Samstag, dem 17. November 2012 im Buchladen Hugendubel am Hermannplatz eine Erkl&auml;rung verlesen und das Buch des Neuk&ouml;llner Bezirksb&uuml;rgermeisters Heinz Buschkowsky (SPD) mit Aufklebern versch&ouml;nert. Buschkowsky tr&auml;gt mit seinem Buch zu einem Klima bei, in dem Rassismus gedeiht und die gesellschaftliche Spaltung vorangetrieben wird&hellip;<br>\nBuschkowsky schreibt die unertr&auml;gliche Integrationsdebatte fort. Buschkowsky verwendet den Begriff der &bdquo;Integration&ldquo; als Kampfbegriff. Das Schlagwort der &bdquo;Integration&ldquo; unterteilt die Gesellschaft in ein &bdquo;Wir&ldquo; und ein &bdquo;Ihr&ldquo;&hellip;<br>\nDie Integrationsdebatte ist demokratiefeindlich. &bdquo;Integration&ldquo; bei Buschkowsky meint Anpassung statt Dialog. Diese Art von Integrationsdebatte spricht den Menschen das Recht ab, in einer Gesellschaft gemeinsam dar&uuml;ber zu entscheiden, wie sie miteinander leben wollen. Die Debatte um &bdquo;Integration&ldquo; ist die falsche Debatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rav.de\/publikationen\/mitteilungen\/mitteilung\/das-problem-heisst-rassismus-rav-kritisiert-buch-des-neukoellner-buergermeisters-buschkowsky-272\/\">Republikanischer Anw&auml;ltinnen- und Anw&auml;lteverein<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Amazon: Geld verdienen mit Naziware<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/flash\/mediathek\/mediathek.html?itemid=kulturjournal1893\">NDR KulturJournal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Solange &uuml;ber Amazon nazistische und neonazistische Artikel angeboten werden, werde ich dort nichts mehr bestellen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Quadratur des Nahostkreises<\/strong><br>\nDie Eskalation im Gaza-Konflikt und die geschw&auml;chte Opposition in Israel. Die gezielte T&ouml;tung des Chefplaners des milit&auml;rischen Arms der Hamas wird als wahltaktisches Man&ouml;ver seitens der Netanyahu-Regierung verstanden, das strategischen Weitsinn mangeln l&auml;sst. Was laut der meisten Analysten Netanyahu auf kurze Sicht die Wiederwahl garantieren wird, k&ouml;nnte zu einer Radikalisierung im Gaza-Streifen f&uuml;hren und diplomatische Initiativen zur Konfliktl&ouml;sung marginalisieren. &hellip;<br>\nNicht nur die israelische Bev&ouml;lkerungsmehrheit steht hinter einer diplomatischen L&ouml;sung mit den Pal&auml;stinensern. Auch weite Teile des Sicherheits-Establishments teilen die Meinung, dass eine 2-Staaten-L&ouml;sung die einzige Garantie f&uuml;r Israels Fortbestand als j&uuml;discher und demokratischer Staat sei. In einem Report aus dem Au&szlig;enministerium wurde der Stillstand der Friedensverhandlungen als sch&auml;dlich f&uuml;r Israels Image in der Welt dargestellt.<br>\nDer Autor des Reports, D. Schneeweiss, erkl&auml;rte, &ldquo;es gibt keinen Zweifel daran, dass glaubw&uuml;rdige Friedensverhandlungen mit den Pal&auml;stinensern die Effekte von negativen Image-Kampagnen gegen Israel abschw&auml;chen w&uuml;rden&rdquo;. Der Stillstand der Friedensverhandlungen w&uuml;rde das Bild des Landes nachhaltig besch&auml;digen und Israel auch in weiten Teilen der westlichen Welt die essentielle Unterst&uuml;tzung entziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/38\/38017\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Rassismus Polizei Frankfurt: Ihr seid hier nicht in Afrika<\/strong><br>\nNach Aufdeckung des NSU-Terrors war viel die Rede von mehr Sensibilit&auml;t der Beh&ouml;rden gegen&uuml;ber Zuwanderern. Ein Jahr sp&auml;ter steigt Derege Wevelsiep in eine Frankfurter U-Bahn und wird von Polizisten verpr&uuml;gelt. Eine Geschichte dar&uuml;ber, dass sich nichts ge&auml;ndert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/frankfurt\/rassismus-polizei-frankfurt-ihr-seid-hier-nicht-in-afrika,1472798,20797476.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Dieser Bericht l&auml;sst einen verzweifeln und er bildet ein Korrektiv zur <a href=\"http:\/\/www.generalbundesanwalt.de\/de\/showpress.php?newsid=460\">gegenw&auml;rtigen Berichterstattung im Fall Beate Zsch&auml;pe<\/a>. Die Generalbundesanwaltschaft ordnet Zsch&auml;pe nicht nur als Mitglied des NSU, sondern als f&uuml;r die Morde verantwortliche Mitt&auml;terin ein, obwohl sie nicht selbst an den Tatorten war.<\/em><br>\n<em>Das Gericht wird dar&uuml;ber entscheiden, ob diese Anklage gerechtfertigt ist oder ob es nur um Beihilfe zum Mord geht. In Zeiten der RAF-Zeiten reichten solche &ldquo;Beihilfen&rdquo; vollkommen aus, um RAF-Mitglieder als T&auml;ter zu verurteilen. Was irritiert ist, welchen Raum dieser Anklage in den Medien gegeben wird. Nat&uuml;rlich war die Bundesanwaltschaft flei&szlig;ig und Zsch&auml;pe wird gewiss verurteilt. Aber ein Jahr nach Entdeckung der Mordtaten warten wir noch immer darauf, dass die vor einem Jahr versprochene radikale Untersuchung des Versagens der Ermittlungsbeh&ouml;rden realisiert und eine angemessene Reform der Sicherheitsbeh&ouml;rden angepackt wird. Das geh&ouml;rt auf die Tagesordnung der Medienberichterstattung und nicht Innenminister Hans-Peter Friedrich, der sich in der aktuellen Stunde die Arbeit der Sicherheitsbeh&ouml;rden im Fall Zsch&auml;pe an die Brust heftet:  &bdquo;Die Anklage ist erhoben und ich glaube, man kann daran sehen: Die Aufkl&auml;rung geht voran.&ldquo; Welche Aufkl&auml;rung? Entschuldigung, das Heranschaffen von Belastungsmaterial im Fall Zsch&auml;pe ist eine reine Flei&szlig;arbeit. Aufgekl&auml;rt werden muss vor allem die von Friedrich selbst so genannte &bdquo;kollektive Fehleinsch&auml;tzung der Sicherheitsbeh&ouml;rden&ldquo;. Eine Aufkl&auml;rung, die letztlich in die Frage nach der Xenophobie, der Fremdenfeindlichkeit unserer Sicherheitsbeh&ouml;rden m&uuml;ndet. Und hier schlie&szlig;t sich der Kreis zum aktuellen Fall in Frankfurt. Nat&uuml;rlich rasten Polizisten in der Regel nicht in diesem Ausma&szlig; aus, aber diese Polizisten leben offensichtlich in einem polizeilichen Umfeld, das zumindest Fremdenfeindlichkeit in den eigenen Reihen duldet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Springers Welt wirbt f&uuml;r Schwarz-Gr&uuml;n &ndash; Progressive Wechselw&auml;hler\/Innen aufgepasst<\/strong><br>\nSpringers Welt am Sonntag (WAMS) lotet in der Ausgabe vom 18.11.2012 ein m&ouml;gliches Schwarz-Gr&uuml;nes B&uuml;ndnis nach der Bundestagswahl 2013 aus. Die Art und Weise wie das Blatt das ganze angeht l&auml;sst durchaus eine Meinungskampagne vermuten. Das konservative Meinungslager &uuml;berlegt sich wohl schon mal Plan B. Die Angst, dass der Union der gelbe B&uuml;ndnispartner weg zu brechen droht, scheint doch sehr gro&szlig; zu sein. F&uuml;r progressive Wechselw&auml;hler\/-innen, die die liberal-konservativen Parteien FDP und CDU\/CSU nicht an der Macht sehen wollen, hei&szlig;t es: Aufpassen!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dnzs-politik.blog.de\/2012\/11\/18\/springers-wams-wirbt-schwarz-gruen-progressive-wechselwaehler-innen-aufgepasst-15220531\/\">Die Netzschau<\/a> \n<p><strong>Dazu passt: Kretschmann fordert klare Koalitionsaussage f&uuml;r Rot-Gr&uuml;n<\/strong><br>\nIn der Tat, also ich bin f&uuml;r eine klare Ansage, die hei&szlig;t: Rot-Gr&uuml;n soll Schwarz-Gelb abl&ouml;sen. Aber ich bin auch gegen eine Ausschlie&szlig;eritis. Denn wenn der W&auml;hler anders entscheiden sollte &ndash; wir haben genug Erfahrung aus der Vergangenheit, dass er das zuweilen macht, darf man ja nicht handlungsunf&auml;hig sein. Da muss man vielleicht etwas machen, das nicht erste, sondern zweite oder dritte Wahl war. Und die muss man dann verhandeln. Also, ich bin ein ganz entschiedener Gegner von Ausschlie&szlig;eritis unter demokratischen Parteien&hellip; das ist kein Hintert&uuml;rchen, es ist eine zweite T&uuml;r&hellip; das ist die Gemeinsamkeit von demokratischen Parteien auch im Grundgesetz, dass sie auch in schwierigen Konstellationen trotzdem was zustande bekommen, denn regiert werden m&uuml;ssen wir ja auf jedem Fall.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/idw_dlf\/1925257\/\">DLF Interview der Woche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die &bdquo;zweite T&uuml;r&ldquo; ist jetzt schon sichtbar: Hat Schwarz-Gelb keine Mehrheit mehr und bekommt Rot-Gr&uuml;n (was derzeit jedenfalls h&ouml;chst wahrscheinlich ist) keine Mehrheit, dann wird man von Seiten der Gr&uuml;nen &ndash; falls Merkel nicht doch lieber in eine Gro&szlig;e Koalition geht &ndash; diese zweite T&uuml;r betreten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Genossen gegen Steinbr&uuml;ck<\/strong><br>\nSPD-Mitglieder aus K&ouml;ln und dem Rheinland wollen mit einer Unterschriftenliste die Wahl von Peer Steinbr&uuml;ck zum Kanzler verhindern. Steinbr&uuml;ck werde &bdquo;wie Schr&ouml;der die SPD gegen die Arbeitnehmer richten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/koeln\/protest-genossen-gegen-steinbrueck,15187530,20891660.html\">K&ouml;lner Stadt-Anzeiger<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Eine bessere Welt ist immer noch m&ouml;glich<\/strong><br>\nPolitik der Empathie: Was die Opposition heute vom Wahlkampf aus dem Jahr 1972 lernen kann.<br>\nEin Beitrag von Albrecht M&uuml;ller in der Printausgabe der Frankfurter Allgemeinen, Seite 27<br>\nZum Hintergrund: Heute vor 40 Jahren war die Bundestagswahl &ndash; mit der bisher h&ouml;chsten Wahlbeteiligungvon 91,1%.<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (KR\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-15146","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15146","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15146"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15146\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15150,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15146\/revisions\/15150"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15146"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15146"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15146"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}