{"id":151508,"date":"2026-06-03T08:25:47","date_gmt":"2026-06-03T06:25:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151508"},"modified":"2026-06-03T08:24:19","modified_gmt":"2026-06-03T06:24:19","slug":"hinweise-des-tages-5108","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151508","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151508#h01\">Der Mythos des pl&ouml;tzlichen Kurswechsels: &bdquo;Aufr&uuml;stung war l&auml;ngst vor dem Ukraine-Krieg beschlossene Sache&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151508#h02\">Merz-Regierung und Rheinmetall: Sieben Ministerien verweigern Auskunft zu R&uuml;stungsaktien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151508#h03\">Der Wahnsinn hat Methode: Wendet sich Krieg in der Ukraine und wenn ja, wohin?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151508#h04\">Kyjiw zerst&ouml;rt den U-Boot-Killer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151508#h05\">Bewerbung vor der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151508#h06\">Post vom Milit&auml;r: Warum 630.000 Minderj&auml;hrige Werbung von der Bundeswehr bekommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151508#h07\">Der Umbau Ungarns<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151508#h08\">Der Br&uuml;sseler Leviathan: Wie die EU-B&uuml;rokratie Staatsmacht werden will<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151508#h09\">Parit&auml;tischer Gesamtverband Armut in Deutschland nimmt zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151508#h10\">H&auml;nde weg von unserem Sozialstaat!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151508#h11\">Kolumbien: Vier Jahrzehnte Genozid an politischen Gegnern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151508#h12\">Tech-Milliard&auml;r Peter Thiel k&auml;mpft mit Verm&ouml;gen aus Spionage-Software gegen die Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151508#h13\">Hinweisgeberschutzgesetz zieht nicht: Whistleblower unterliegen VW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151508#h14\">&bdquo;Drama in Milliardenh&ouml;he&ldquo;: Showdown im Maskenstreit &ndash; Verliert der Bund, wird es teuer f&uuml;r den Steuerzahler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151508#h15\">Den Fischen droht der H&uuml;hnerstall<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der Mythos des pl&ouml;tzlichen Kurswechsels: &bdquo;Aufr&uuml;stung war l&auml;ngst vor dem Ukraine-Krieg beschlossene Sache&ldquo;<\/strong><br>\nIngar Solty erkl&auml;rt im Interview, mit welchen Folgen ein milit&auml;risch-industrieller Komplex derzeit die Republik umbaut. Und wie dies bereits lange vor Februar 2022 in Planung war. [&hellip;]<br>\nIm Koalitionsvertrag vom 24. November 2021 steht zwar etwas von einer abr&uuml;stungspolitischen Offensive. Aber im Kleingedruckten sieht man: Abger&uuml;stet werden sollten eigentlich nur Waffen, die Deutschland gar nicht hat &ndash; n&auml;mlich Atomwaffen. Alle anderen sollten angeschafft werden: bewaffnungsf&auml;hige Drohnen, F-35-Kampfflugzeuge, Transporthubschrauber. Das alles passierte, bevor es die ersten Warnungen vor einer m&ouml;glichen Invasion gab. [&hellip;]<br>\nNiemand r&uuml;stet gerne proaktiv auf. Es ist immer besser, eine Bedrohungslage zu nutzen, um defensiv aufzur&uuml;sten. Toni Hofreiter w&uuml;rde jetzt sagen: Die Zeitenwende war ja nur die Folge der Vollinvasion. Aber tats&auml;chlich wird schon seit 2013 aufger&uuml;stet, die eigentliche Z&auml;sur war 2014. Schon im Koalitionsvertrag von 2013 standen die Aufr&uuml;stungsma&szlig;nahmen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/ostdeutscheallgemeine.com\/article\/zeitenwende-mythos-entlarvt-warum-die-aufruestung-laengst-vor-dem-ukrainekrieg-beschlossen-war-10049588\">Ostdeutsche Allgemeine (Bezahlschranke)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/x.com\/MartinSonneborn\/status\/2061762210209128878\">Martin Sonneborn via Twitter\/X<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Klassenkampf von oben? Warum wird die EU-Aufr&uuml;stung nur durch Sozialabbau finanziert?<\/strong><br>\nIn Deutschland, aber auch in anderen L&auml;ndern Europas, wird massiv aufger&uuml;stet. Notwendig sei dies, so wird behauptet, weil von Russland Gefahr drohe. Doch wer bezahlt eigentlich diese Aufr&uuml;stung, die den reichen Aktion&auml;ren der R&uuml;stungsbetriebe viel Geld bringt, aber die unteren Schichten mehr und mehr belasten wird?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/klassenkampf-von-oben-warum-wird-die-eu-aufruestung-nur-durch-sozialabbau-finanziert\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Merz-Regierung und Rheinmetall: Sieben Ministerien verweigern Auskunft zu R&uuml;stungsaktien<\/strong><br>\nEin Ministerium sagt &bdquo;Fehlanzeige&ldquo;, eines bekennt eine 3.000-Euro-Option, sieben weichen aus. Warum bleibt der Aktienbesitz von Bundesministern im Dunkeln? Eine Analyse. [&hellip;]<br>\nVon neun angeschriebenen H&auml;usern liefert eines (BMZ) eine klare Verneinung, eines (BMWE) eine teilweise konkrete Auskunft mit verbleibenden L&uuml;cken, eines (BMF) immerhin eine substantielle Information &uuml;ber die freiwillige Selbstverpflichtung des Ministers gegen&uuml;ber einer hausinternen Insider-Compliance, drei (BMI, BMVg, BMJ) lieferten Rechtsbelehrung ohne konkrete Personenauskunft, und drei (AA, BMDS, mit Einschr&auml;nkungen auch BMJV) verweigerten die Auskunft praktisch vollst&auml;ndig. [&hellip;]<br>\nBemerkenswert bleibt, dass es der Regierungssprecher selbst war, der die schriftliche Einreichung empfohlen hatte. Was am Ende dieses Verfahrens vorliegt, d&uuml;rfte kaum als &uuml;berzeugendes Beispiel daf&uuml;r durchgehen, dass die Verlagerung kritischer Fragen aus der m&uuml;ndlichen Pressekonferenz in das schriftliche Umlaufverfahren der Informationslage der &Ouml;ffentlichkeit dient.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ostdeutscheallgemeine.com\/article\/merz-regierung-und-rheinmetall-sieben-ministerien-verweigern-auskunft-zu-ruestungsaktien-10054369\">Florian Warweg auf Ostdeutsche Allgemeine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Wahnsinn hat Methode: Wendet sich Krieg in der Ukraine und wenn ja, wohin?<\/strong><br>\nWendet sich nun der Krieg zugunsten der Ukraine? Ist das der Moment, auf den die Ukraine wartete, fragte die DW j&uuml;ngst. Der Beitrag begann mit einem Einspieler eines Interviews mit dem ukrainischen Brigadegeneral und Neonazi Biletzky. Dass es im Hintergrund so etwas wie eine Wolfsangel gab, st&ouml;rte die Redaktion nicht. Waren doch nur drei Striche&hellip;<br>\nPutin f&uuml;rchte diesen Mann, berichtete die Times of London vor knapp einem Jahr. Er kommandierte (damals) 20.000 ukrainische Soldaten.<br>\n2014 war die Berichterstattung &uuml;ber Biletzky komplett anders. Damals wusste man noch, dass Biletzky ein ukrainischer Neonazi ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/der-wahnsinn-hat-methode\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kyjiw zerst&ouml;rt den U-Boot-Killer<\/strong><br>\nUkrainische Drohnen treffen zwei seltene russische Spezialflugzeuge weit entfernt von der Front. F&uuml;r Moskau haben diese empfindlichen Treffer vor allem Folgen f&uuml;r einen m&ouml;glichen Krieg mit der Nato.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/ukraine-krieg-kyjiw-zerstoert-den-u-boot-killer-a-ac590b22-2fd0-429d-8d12-4d6da08b6983\">DER SPIEGEL (Bezahlschranke)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.M.:<\/strong> Wenn die Ukraine tats&auml;chlich mit Drohnen zwei dieser seltenen Spezialflugzeuge (zur U-Boot-Bek&auml;mpfung) im russischen Hinterland zerst&ouml;rt bzw. schwer besch&auml;digt hat, dann stellen sich mir so einige Fragen.<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Woher hat die Ukraine die Standorte und Zielkoordinaten her? Eine eigene Stelliten-Aufkl&auml;rung hat sie ja nicht.<\/em><\/li>\n<li><em>Wieso ausgerechnet diese Flugzeuge? W&auml;re das nicht eher im Interesse der USA\/NATO, wenn solche Flugzeuge ausgeschaltet werden? Von ukrainischen U-Boot-Flotten ist mir leider nichts bekannt.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Wenn das alles stimmt, w&auml;re das ein weiterer, gef&auml;hrlicher Eskalationsschritt. Es gab ja schon auf Raketenwarnanlagen entsprechende Angriffe der Ukraine. Garantiert wird wohl eine Reaktion Russlands erfolgen m&uuml;ssen, denn die Ausschaltung von Abwehr angesichts des S&auml;belrasselns durch die NATO wird so nicht mehr hingenommen werden k&ouml;nnen. Zumal man wohl davon ausgehen muss, dass dahinter Zieldaten der USA\/NATO dahinter stecken.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Ostseeinsel soll zum Bollwerk gegen Putin werden<\/strong><br>\nMitten in der Ostsee r&uuml;stet die Nato auf. Die Insel Gotland soll Russland abschrecken und k&ouml;nnte im Ernstfall &uuml;ber einen m&ouml;glichen Kriegsausgang entscheiden.<br>\nDie Insel Gotland wirkt auf den ersten Blick idyllisch. Mittelalterliche Gassen und lange, flache K&uuml;stenabschnitte pr&auml;gen die Landschaft des Eilands. Doch aus Sicht der Nato ist Gotland zu einem strategischen Brennpunkt in der Ostsee geworden &ndash; auch, weil die Insel nur 300 Kilometer von der stark militarisierten russischen Exklave Kaliningrad entfernt liegt. Deshalb baut Schweden, zu dem Gotland geh&ouml;rt, die Insel seit Jahren mithilfe der Nato-Alliierten zu einer milit&auml;rischen Bastion aus, die einem m&ouml;glichen russischen Angriff standhalten k&ouml;nnen soll.<br>\nSeine strategische Lage in der Ostsee macht Gotland im Falle eines Krieges in Europa unerl&auml;sslich: Wer die Insel kontrolliert, kann gro&szlig;e Teile der Ostsee mit Raketen- und Luftabwehrsystemen in Schach halten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/internationale-politik\/id_101277752\/nato-schweden-will-auf-gotland-bastion-gegen-putin-und-russland-errichten.html\">t-online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bewerbung vor der Welt<\/strong><br>\nDeutschland will unbedingt einen nichtst&auml;ndigen Sitz im UN-Sicherheitsrat haben. Doch die Konkurrenz ist stark und die Abstimmung keineswegs ausgemacht. (&hellip;)<br>\nDie Bundesregierung hat jahrelang f&uuml;r den Sitz geworben. Jeder Handelsdeal, jeder diplomatische Besuch und jede Ministerreise diente auch diesem Ziel. Auch die ehemalige Bundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock brachte den deutschen Sitz auf ihren unz&auml;hligen Reisen immer wieder ins Spiel. Sie ist noch bis September Pr&auml;sidenten der UN-Vollversammlung.<br>\nEin Scheitern Deutschlands bei der Abstimmung w&auml;re eine Blamage. Die Bundesregierung sieht sich als zentralen Akteur der internationalen Politik. Bundeskanzler Friedrich Merz, oft als &bdquo;Au&szlig;enkanzler&ldquo; bezeichnet, betont die enge Abstimmung zwischen Kanzleramt und Au&szlig;enministerium. &bdquo;Eine Nichtwahl w&auml;re ein sp&uuml;rbarer au&szlig;enpolitischer R&uuml;ckschlag&ldquo;, sagt auch Adis Ahmetovic, au&szlig;enpolitischer Sprecher der SPD, der taz. Die Kandidatur sei ein Gradmesser f&uuml;r Deutschlands internationale Glaubw&uuml;rdigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Berlin-will-in-den-UN-Sicherheitsrat\/!6183647\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Post vom Milit&auml;r: Warum 630.000 Minderj&auml;hrige Werbung von der Bundeswehr bekommen<\/strong><br>\nPersonalisierte Postkarten, adressiert an 16-J&auml;hrige: Die Bundeswehr wirbt bundesweit um Nachwuchs &ndash; und Eltern k&ouml;nnen die Datenweitergabe nicht mehr verhindern.<br>\nWer dieser Tage den Briefkasten &ouml;ffnet und einen Teenager im Haushalt hat, erlebt m&ouml;glicherweise eine &Uuml;berraschung: Gut 630.000 Jugendliche mit deutscher Staatsangeh&ouml;rigkeit haben Post von der Bundeswehr erhalten &ndash; personalisiert, mit dem eigenen Familiennamen in gro&szlig;en Lettern auf der R&uuml;ckseite. Die Adressaten sind 16 oder 17 Jahre alt, also minderj&auml;hrig. In Elternforen und sozialen Netzwerken h&auml;ufen sich seitdem die emp&ouml;rten Berichte.<br>\nManche Jugendliche dachten beim Anblick der Postkarte kurz an eine Einberufung. Die Bundeswehr stellt klar: Es handelt sich um Werbung. Eingeladen wird zum Tag der Bundeswehr, beworben werden zahlreiche Ausbildungsberufe, Studieng&auml;nge und Karrierewege &ndash; in Uniform wie in Zivil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/post-vom-militaer-warum-630000-minderjaehrige-werbung-von-der-bundeswehr-bekommen-10054239\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der Umbau Ungarns<\/strong><br>\nBundeskanzler Friedrich Merz hat Ungarns neuem Ministerpr&auml;sidenten P&eacute;ter Magyar bei dessen Antrittsbesuch in Berlin am gestrigen Dienstag Unterst&uuml;tzung zugesagt. Magyar hat mit der von Deutschland und der EU gew&uuml;nschten Entmachtung der Netzwerke und der Machtbasis seines Amtsvorg&auml;ngers Viktor Orb&aacute;n in Politik und Wirtschaft begonnen. So will er Staatspr&auml;sident Tam&aacute;s Sulyok seines Amtes entheben &ndash; allerdings nicht nach den geltenden Regeln, sondern per Verfassungs&auml;nderung. Auch die Pr&auml;sidenten des Verfassungsgerichts, der Medienaufsicht und weiterer Institutionen sollen ausgetauscht werden. Ungarische Oligarchen, die Orb&aacute;n eng verbunden sind, bef&uuml;rchten Nachteile. Der Versuch, Branchen, in denen sie t&auml;tig sind, durch die Aufhebung einer Sondersteuer st&auml;rker f&uuml;r den Zugriff ausw&auml;rtiger Investoren zu &ouml;ffnen, scheint aber gescheitert zu sein: Er w&auml;re nur bei einer Verlagerung von Kosten auf andere Branchen m&ouml;glich gewesen, insbesondere auf die Exportindustrie, zu der vor allem deutsche Kfz-Konzerne z&auml;hlen. Als Lockmittel hat die EU-Kommission EU-Gelder f&uuml;r Ungarn im Wert von 16,4 Milliarden Euro freigegeben. Magyar muss daf&uuml;r aber von Br&uuml;ssel geforderte Reformen umsetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10425\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Br&uuml;sseler Leviathan: Wie die EU-B&uuml;rokratie Staatsmacht werden will<\/strong><br>\nAllerdings &ndash; diese Politik wird schl&uuml;ssig, wenn man sie unter einem einzigen Aspekt betrachtet: dem Streben Br&uuml;ssels nach einer Staatlichkeit der EU. Eine Staatlichkeit, die notwendigerweise die Nationalstaaten ersetzen w&uuml;rde, so wie einst im Jahr 1871 das Deutsche Reich die deutschen F&uuml;rstent&uuml;mer und K&ouml;nigreiche ersetzt hat; eine Staatlichkeit, die nicht nur Gesetzgebungskompetenz umfasst (die die EU bereits zunehmend an sich gerissen hat), ein Budgetrecht einschlie&szlig;lich des Rechts, Schulden aufzunehmen und Steuern zu erheben (ersteres ist bereits Wirklichkeit), eine Armee und die Kontrolle &uuml;ber die Grenzen.<br>\nVieles im Br&uuml;sseler Verhalten, das auf den ersten Blick irrational ist, erschlie&szlig;t sich, wenn man es unter diesem Blickwinkel betrachtet. Die Leidenschaft f&uuml;r die Zensur beispielsweise. Der deutsche Zollverein, in wirtschaftlicher Hinsicht ein Vorl&auml;ufer des Deutschen Reichs, so wie die EWG einst Vorl&auml;ufer der EU war, nutzte dieses Mittel ebenfalls, so wie es Heinrich Heine in &ldquo;Deutschland, ein Winterm&auml;rchen&rdquo; beschrieb:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/281884-bruesseler-leviathan-hobbes-als-projekt\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Parit&auml;tischer Gesamtverband Armut in Deutschland nimmt zu<\/strong><br>\nIn Deutschland leben laut dem Parit&auml;tischen Gesamtverband so viele Menschen in Armut wie seit 2020 nicht mehr. Besonders betroffen sind demnach Alleinerziehende, Alleinlebende und &Auml;ltere. Regionale Unterschiede bleiben gro&szlig;.<br>\nDie Armutsquote in Deutschland liegt nach einem neuen Bericht des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbands auf einem neuen H&ouml;chststand. Von 2024 zu 2025 stieg dieser Anteil laut dem Armutsbericht um 0,6 Prozentpunkte auf 16,1 Prozent der Bev&ouml;lkerung. &ldquo;13,3 Millionen Menschen leben hierzulande in Armut &ndash; betrachtet man allein die relative Einkommensarmut&rdquo;, so der Verband. Diese Zahlen hatte das Statistische Bundesamt im Februar bereits mitgeteilt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/armutsbericht-2025-100.html\">tagesschau<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/fileadmin\/user_upload\/Schwerpunkte\/Armutsbericht\/doc\/Armutsbericht_2026_Wachsende_Armut_Schrumpfende_Sicherheit.pdf\">Der Parit&auml;tische [PDF]<\/a>\n<p>dazu: <strong>Armut ist kein Zufall &ndash; sondern Ergebnis einer Politik, die zugleich den Sozialstaat infrage stellt<\/strong><br>\nDie Zahl &ndash; ein H&ouml;chststand &ndash; sollte uns peinlich sein, Politikerinnen und Politiker in Verantwortung aufschrecken und dazu bewegen, endlich grundlegende L&ouml;sungen zu finden f&uuml;r eine Plage, die wir seit Jahrzehnten nicht loswerden. Doch noch immer ist die &ouml;ffentliche Debatte zur Armut von schlimmsten Ressentiments gepr&auml;gt. Einige Politiker werfen den betroffenen Menschen Leistungsverweigerung und Faulheit vor, Alkoholabh&auml;ngigkeit und &bdquo;sp&auml;tr&ouml;mische Dekadenz&ldquo;. Den Sozialstaat brandmarken sie als gef&auml;hrlich nah am Sozialismus. Wer arm ist, ist selbst schuld, lautet das Mantra.<br>\nDiese Ansicht ist grundlegend falsch und verdeckt, dass Armut politisch mitverursacht ist, viele Auspr&auml;gungen und Ursachen hat und daher auch L&ouml;sungen auf verschiedenen Ebenen braucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/meinung\/13-millionen-menschen-in-deutschland-leben-in-armut-94332304.html\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>H&auml;nde weg von unserem Sozialstaat!<\/strong><br>\nRente, Gesundheit, Pflege, Arbeit, Wohnen, Jugendhilfe, BAF&ouml;G, Eingliederungshilfe: Bundesregierung und Arbeitgeber fahren den gr&ouml;&szlig;ten Angriff auf den Sozialstaat seit Jahrzehnten. Sie wollen beispielsweise die Renten ausbremsen, Leistungen f&uuml;r Pflegebed&uuml;rftige absenken, die Pflege im Krankenhaus nicht mehr ausreichend finanzieren, Zuzahlungen zu Medikamenten erh&ouml;hen, das Wohngeld k&uuml;rzen, Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Jugendliche mit Hilfebedarf und Menschen mit Behinderung abbauen sowie den Acht-Stunden-Tag abschaffen. Beim B&uuml;rgergeld haben sie bereits zugeschlagen.<br>\nEine solche Politik ist sozial falsch, sie ist ungerecht und wirtschaftlich verheerend. Sozial falsch ist sie, weil sie Lasten auf diejenigen abw&auml;lzt, die ohnehin wenig Spielraum haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/wipo.verdi.de\/publikationen\/++co++b4767b84-5e6f-11f1-a7a9-5b910e4a7f11\">ver.di<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kolumbien: Vier Jahrzehnte Genozid an politischen Gegnern<\/strong><br>\nIn Kolumbien fand am Sonntag der erste Wahlgang der Pr&auml;sidentschaftswahlen statt. Wie erwartet haben es der rechtsextreme Populist und Trump-Anh&auml;nger Abelardo de la Espriella mit 43,7 Prozent der Stimmen und der Kandidat der Linken, Iv&aacute;n Cepeda Castro, mit 40,9 Prozent der Stimmen in die Stichwahl geschafft.<br>\nDie Wahlbeteiligung war hoch, alle &uuml;brigen Kandidaten waren rechtsgerichtet. Ihre Stimmen werden in der zweiten Runde sicherlich an de la Espriella gehen, was Cepedas Siegeschancen &auml;u&szlig;erst gering macht. Der rechtsextreme Kandidat hat bereits versprochen, nach seiner Macht&uuml;bernahme &ldquo;die Linken ausweiden&rdquo; zu wollen. Diese Person ist eine Art Mischung aus dem salvadorianischen Pr&auml;sidenten Bukele und dem Argentinier Milei. Er wurde als Anwalt vieler ber&uuml;hmter Drogenh&auml;ndler prominent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/281870-kolumbien-vier-jahrzehnte-offenen-abschlachtens\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Tech-Milliard&auml;r Peter Thiel k&auml;mpft mit Verm&ouml;gen aus Spionage-Software gegen die Demokratie<\/strong><br>\nPeter Thiel ist einer der einflussreichsten M&auml;nner der Welt und kaum jemand kennt ihn. Der PayPal-Mitgr&uuml;nder investierte fr&uuml;h in Facebook, gr&uuml;ndete die &Uuml;berwachungsfirma Palantir und finanzierte Donald Trump sowie US-Vizepr&auml;sident J.D. Vance. Doch Thiel ist mehr als ein milliardenschwerer Geldgeber: Er ist ein Ideologe. Demokratie ist f&uuml;r ihn ein Hemmnis, das man aus dem Weg r&auml;umen muss. Er tr&auml;umt von einer Gesellschaft von und f&uuml;r Eliten. W&auml;hrend Tech-Milliard&auml;re wie Elon Musk laut im Internet w&uuml;ten, arbeitet Thiel leise im Hintergrund am autorit&auml;ren Umbau der USA. Wir erz&auml;hlen die Biografie von Peter Thiel: wie ein sch&uuml;chterner Schachspieler aus Frankfurt zu einem der wichtigsten rechten Ideologen des Silicon Valley wurde &ndash; und wie seine Ideen die Politik im Wei&szlig;en Haus beeinflussen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/peter-thiel-biografie-palantir-kritik\/\">kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Hinweisgeberschutzgesetz zieht nicht: Whistleblower unterliegen VW<\/strong><br>\nZwei Manager glauben, wegen ihrer Hinweise auf Giftstoffe in VW-Campern kalt gestellt worden zu sein. Das Landesarbeitsgericht sieht das anders.<br>\nEs ist schon die zweite Instanz, in der sie jetzt gegen den VW-Konzern gescheitert sind: Zwei ehemalige VW-Manager haben versucht, den Konzern auf zusammen rund 8 Millionen Euro Schadensersatz und Schmerzensgeld zu verklagen.<br>\nSie glauben, der Wolfsburger Konzern habe gegen das Hinweisgeberschutzgesetz versto&szlig;en. Weil sie &ndash; erst intern, dann extern &ndash; immer wieder auf Probleme mit Schadstoffen in VW-Campern des Typs Grand California hingewiesen haben, sei ihre Abteilung erst kaltgestellt, ihnen dann Bef&ouml;rderungen versagt und schlie&szlig;lich gek&uuml;ndigt worden.<br>\nEs ist nicht das einzige Gerichtsverfahren, was aus dieser Aff&auml;re resultiert. Gegen ihre K&uuml;ndigungen sind die beiden M&auml;nner noch einmal gesondert vorgegangen.<br>\nAu&szlig;erdem gab die Kanzlei Dr. Stoll und Sauer vor wenigen Tagen bekannt, dass sie Klagen von gesch&auml;digten VW-Kunden sammeln. Die ersten 20 Klagen haben man an Gerichten bundesweit schon eingereicht, weitere 85 sind in Vorbereitung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Hinweisgeberschutzgesetz-zieht-nicht\/!6182466\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&bdquo;Drama in Milliardenh&ouml;he&ldquo;: Showdown im Maskenstreit &ndash; Verliert der Bund, wird es teuer f&uuml;r den Steuerzahler<\/strong><br>\nFr&uuml;hjahr 2020. Kaum jemand ist auf Deutschlands Stra&szlig;en unterwegs, Veranstaltungen sind abgesagt, das &ouml;ffentliche Leben ist weitgehend heruntergefahren. Die Bundesrepublik befindet sich im ersten Corona-Lockdown. Sechs Jahre sp&auml;ter wirken diese Bilder wie aus einer anderen Zeit. Gelegentlich wird man daran erinnert, wenn man im Zug einen Fahrgast mit Maske sieht. Ebendiese Masken sorgen auch im Jahr 2026 noch immer f&uuml;r Aufregung &ndash; und haben nun ein juristisches Nachspiel f&uuml;r den Bund.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/maskenstreit-verliert-der-bund-wird-es-teuer-fuer-den-steuerzahler-drama-in-milliardenhoehe-showdown-im-zr-94325227.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Den Fischen droht der H&uuml;hnerstall<\/strong><br>\nBesonders Lachse erleben das, was die Fleischindustrie seinerzeit mit Gefl&uuml;gel veranstaltet hat.<br>\nEin Masthuhn ist eine Effizienzmaschine. Zusammen mit Tausenden Artgenossen lebt es in grossen St&auml;llen und soll in seinem kurzen Leben nur ein Ziel erreichen: m&ouml;glichst schnell zunehmen. Dazu hat es etwa einen Monat Zeit. Herz, Kreislauf, Knochen und Gelenke halten das gerade noch aus, Bewegung st&ouml;rt nur. Das Produkt: ein proteinreiches Nahrungsmittel f&uuml;r den globalen Markt.<br>\nW&auml;hrend die schlimmsten Ausw&uuml;chse der Pouletmast inzwischen kritisiert und teilweise einged&auml;mmt werden, drohen Fischen dieselben Missst&auml;nde. Vor allem Lachse sollen im Industriemassstab gez&uuml;chtet werden wie einst H&uuml;hner &ndash; g&uuml;nstig, schnell und massenhaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/ernaehrung\/den-fischen-droht-der-huehnerstall\/\">Infosperber<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-151508","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/151508","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=151508"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/151508\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":151511,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/151508\/revisions\/151511"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=151508"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=151508"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=151508"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}