{"id":151669,"date":"2026-06-05T08:45:27","date_gmt":"2026-06-05T06:45:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151669"},"modified":"2026-06-05T08:45:55","modified_gmt":"2026-06-05T06:45:55","slug":"hinweise-des-tages-5110","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151669","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nBitte beachten Sie: Wir weisen in den Hinweisen des Tages ausschlie&szlig;lich auf kostenlose Artikel hin. Es kann im weiteren Verlauf trotzdem vorkommen, dass Sie auf Texte sto&szlig;en, die sich hinter einer Bezahlschranke befinden. Der Grund daf&uuml;r: Anbieter von Artikeln haben den kostenlosen Zugang nachtr&auml;glich eingeschr&auml;nkt oder\/und in kostenpflichtige Angebote umgewandelt.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151669#h01\">&bdquo;Deutsche Diplomatie: Wie man sich mit Geld und Arroganz aus dem Sicherheitsrat rauskauft &ndash; und trotzdem verliert&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151669#h02\">EU will M&auml;nner vom Fl&uuml;chtlingsschutz f&uuml;r Ukrainer ausschlie&szlig;en &ndash; zwei Vorschl&auml;ge auf dem Tisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151669#h03\">Meinungsfreiheit: Merz l&auml;sst B&uuml;rger f&uuml;r &bdquo;L&uuml;genfritz&ldquo; zahlen &ndash; und w&auml;scht H&auml;nde in Unschuld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151669#h04\">Die Sorge vor einem wirtschaftlichen Abstieg w&auml;chst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151669#h05\">Arbeitsbelastung und Misstrauen: Mitarbeiter kritisieren Ministerin Reiche wohl scharf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151669#h06\">Auch in Leipzig, Dresden, Erfurt: Millionen Menschen von steigenden Mieten betroffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151669#h07\">Zahl der Million&auml;re steigt weltweit an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151669#h08\">Die Ukraine verprellt nun sogar Polen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151669#h09\">Weiteres Rezept eines &ldquo;Sieges &uuml;ber Putin&rdquo; &ndash; Europ&auml;ische Milchm&auml;dchenrechnung Teil Unendlich <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151669#h10\">Die aktuellen Konflikte und die Interessen der Gro&szlig;m&auml;chte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151669#h11\">&ldquo;Israel darf mit dem Gazacide nicht durchkommen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151669#h12\">Einkaufstour auf dem Balkan: Widerstand gegen Kushners Albanien-Pl&auml;ne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151669#h13\">Divide et impera &ndash; Wird der Sudan nochmals geteilt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151669#h14\">Sie wurden in Brand gesteckt: Vierfach-Mord ersch&uuml;ttert Italien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=151669#h15\">Strompreis: Vorbild Spanien<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Deutsche Diplomatie: Wie man sich mit Geld und Arroganz aus dem Sicherheitsrat rauskauft &ndash; und trotzdem verliert&ldquo;<\/strong><br>\nHerzlichen Gl&uuml;ckwunsch, Herr Wadephul! Mit einer Leistung, die man nur als diplomatisches Meisterwerk der Selbstisolierung bezeichnen kann, haben Sie es geschafft, was selbst Adolf Hitler nicht gelang: Deutschland wieder zum internationalen Paria zu machen &ndash; und das ganz ohne Panzer, nur mit ganz viel Moral und Doppelmoral!<br>\nW&auml;hrend Portugal und &Ouml;sterreich charmant l&auml;chelnd die Stimmen des Globalen S&uuml;dens einsammelten, stand Herr Wadephul in New York herum und erkl&auml;rte der Welt, das V&ouml;lkerrecht sei &bdquo;nichts Philosophisches&ldquo; &ndash; also so eine Art Baukasten f&uuml;r Geopolitik, bei dem man die Teile f&uuml;r Freunde wegl&auml;sst und f&uuml;r Feinde doppelt berechnet. &bdquo;Ein Unrechtsregime kann sich nicht auf das V&ouml;lkerrecht berufen&ldquo;, dozierte der Au&szlig;enminister und verga&szlig; dabei, dass genau diese Aussage das V&ouml;lkerrecht zum Witz des Jahrhunderts macht. Es ist, als w&uuml;rde ein Schiedsrichter beim Fu&szlig;ball sagen: &bdquo;Die Regel mit dem Abseits gilt nur f&uuml;r die Mannschaft, die mir unsympathisch ist.&ldquo; [&hellip;]<br>\nBesonders r&uuml;hrend: Die Begr&uuml;ndung des Ministers. Es sei Russland gewesen! Die b&ouml;sen Russen h&auml;tten gegen Deutschland lobbyiert! Nein, Herr Wadephul, nicht Russland hat Sie versenkt. Es war die Erkenntnis von 193 Staaten, dass Deutschland das V&ouml;lkerrecht wie ein Luxusaccessoire behandelt: Man tr&auml;gt es gerne, wenn es zur Outfit-Farbe passt (Ukraine), aber im Nahen Osten legt man es lieber in den Schrank, weil es zum &bdquo;Sicherheitsinteresse&ldquo; nicht passt.<br>\nUnd dann dieser Satz: &bdquo;Deutschland muss eine besondere Verantwortung f&uuml;r Israel wahrnehmen.&ldquo; Ja, sicher. Nur leider verwechseln Sie &bdquo;Verantwortung&ldquo; mit &bdquo;Bedingungsloser Gefolgschaft&ldquo;. Die Welt sieht das anders.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/MartinSonneborn\/status\/2062480189460811790\">Martin Sonneborn via Twitter\/X<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die Folgen der doppelten Standards<\/strong><br>\nDas Scheitern der deutschen Bewerbung um einen nichtst&auml;ndigen Sitz im UN-Sicherheitsrat verpasst den weltpolitischen Ambitionen der Bundesregierung einen herben D&auml;mpfer. Mit nur 104 Stimmen lag Deutschland am Mittwoch bei der Abstimmung in New York weit hinter den erheblich kleineren Staaten Portugal (134) und &Ouml;sterreich (131). Als eine der Hauptursachen gelten weithin die doppelten Standards, mit denen Berlin operiert: W&auml;hrend es Gegnern wie Russland angebliche oder tats&auml;chliche V&ouml;lkerrechtsbr&uuml;che scharf ankreidet, nimmt es Verbrechen enger Verb&uuml;ndeter, so etwa Israels oder der Vereinigten Staaten, umstandslos hin. Man d&uuml;rfe zuk&uuml;nftig &bdquo;beim V&ouml;lkerrecht keine doppelten Ma&szlig;st&auml;be anlegen&ldquo;, hei&szlig;t es in Reaktion auf das Scheitern nun sogar aus der Regierungspartei SPD. Der Vorgang zeigt zugleich, dass die Dominanz der gro&szlig;en westlichen Staaten in der internationalen Politik schwindet und kleinere L&auml;nder wie &Ouml;sterreich oder Portugal mit neuen Sympathien rechnen k&ouml;nnen. Die Bundesregierung deutet an, sich erst f&uuml;r die Periode 2035\/36 wieder bewerben zu wollen. Stimmen werden laut, die Beitr&auml;ge f&uuml;r die UNO, wenn man nun keinen Sitz im Sicherheitsrat erhalte, zu reduzieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10426\">German Foreign Policy<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Katerstimmung und Fehlersuche<\/strong><br>\nUmso gr&ouml;&szlig;er das Entsetzen, wie deutlich der Stimmenvorsprung f&uuml;r Portugal und &Ouml;sterreich gleich im ersten Wahlgang ausfiel. &ldquo;Da hat uns vielleicht nicht jeder ehrlich das gesagt, was er wirklich nachher gemacht hat. Anders kann es ja gar nicht sein&rdquo;, mutma&szlig;te Wadephul. &ldquo;Wir m&uuml;ssen nat&uuml;rlich auch feststellen: Es haben einige gegen uns gearbeitet. Russland ist ein gutes Beispiel. Die haben nat&uuml;rlich kein Interesse daran, dass solch ein starker Unterst&uuml;tzer der Ukraine dabei ist&rdquo;, so der CDU-Politiker.<br>\nTats&auml;chlich ist Russland ein neutrales Land wie &Ouml;sterreich lieber als Deutschland. Allerdings war Russland bei den Vereinten Nationen zuletzt ziemlich isoliert.<br>\nDaniel Forti, der UN-Experte bei der Denkfabrik International Crisis Group, h&auml;lt andere Gr&uuml;nde f&uuml;r ausschlaggebend: &ldquo;Die beiden anderen L&auml;nder gingen viel fr&uuml;her auf Stimmenfang. Und Deutschland war schon viel h&auml;ufiger im Sicherheitsrat. Viele Staaten w&uuml;nschen sich aber, dass es bei der Besetzung des Sicherheitsrats gerechter zugeht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/deutschland-un-sicherheitsrat-106.html\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.H.:<\/strong> Die Tagesschau erkl&auml;rt also, warum Deutschland keinen Sitz im UN-Sicherheitsrat bekommen hat. Es lag weder an Deutschlands kriegstreiberischem Verhalten im Ukraine-Krieg noch an der Doppelmoral im v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA und Israels gegen&uuml;ber dem Iran im Vergleich zu Russlands v&ouml;lkerrechtswidrigem Angriffskrieg auf die Ukraine oder der unglaublichen Arroganz, mit der Deutschlands politische Vertreter die Welt &uuml;berziehen. Nein, es lag, wie so oft bei schlechten Wahlergebnissen, an der mangelnden Kommunikation bzw. daran, dass man zu sp&auml;t auf Stimmenfang gegangen sei.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Wahl f&uuml;r den UN-Sicherheitsrat: Endspurt in New York<\/strong><br>\nOb Deutschland es wieder schafft, einen Sitz im UN-Sicherheitsrat zu ergattern, ist alles andere als sicher. Sein Image hat Kratzer. [&hellip;]<br>\nBereits als Oppositionsf&uuml;hrer hatte Merz angek&uuml;ndigt, er werde Israels Ministerpr&auml;sidenten nach Berlin einladen &ndash; eine klare Missachtung des f&uuml;r Deutschland v&ouml;lkerrechtlich verbindlichen Haftbefehls des Internationalen Strafgerichtshofes gegen Benjamin Netanjahu.<br>\nAls Kanzler begr&uuml;&szlig;te Merz dann im Juni letzten Jahres in zynischer Weise die v&ouml;lkerrechtswidrigen Luftangriffe Israels auf Iran &bdquo;mit gr&ouml;&szlig;tem Respekt&ldquo; als &bdquo;Drecksarbeit&ldquo;, die Israel &bdquo;f&uuml;r uns alle&ldquo; erledige. Das Vorgehen der USA gegen Venezuela bezeichnete Merz hingegen als &bdquo;zu komplex, um es v&ouml;lkerrechtlich zu bewerten&ldquo;. Und zum j&uuml;ngsten Krieg Israels und der USA gegen Iran ebenso wie zu der genozidalen Kriegsf&uuml;hrung Israels gegen die BewohnerInnen des Gazastreifens in Reaktion auf die Verbrechen der Hamas vom 7. Oktober 2023 enth&auml;lt sich die Regierung Merz jeglicher v&ouml;lkerrechtlicher Kritik.<br>\nMit diesen Doppelstandards und der selektiven Anwendung universeller v&ouml;lkerrechtlicher und menschenrechtlicher Normen besch&auml;digt die Bundesregierung die Glaubw&uuml;rdigkeit Deutschlands bei immer mehr der rund 140 Staaten, die &ndash; zum Teil nach diplomatischer Einwirkung aus Berlin &ndash; inzwischen dreimal in der UN-Generalversammlung f&uuml;r eine klare Verurteilung von Russlands v&ouml;lkerrechtswidrigem Krieg gegen die Ukraine gestimmt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Wahl-fuer-den-UN-Sicherheitsrat\/!6183707\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Deutschlands Bewerbung f&uuml;r den Sicherheitsrat ist zu Recht durchgefallen &ndash; und als erste nicht erfolgreiche Bewerbung eine verdiente Klatsche f&uuml;r Bundeskanzler Merz und die gesamte Bundesregierung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>EU will M&auml;nner vom Fl&uuml;chtlingsschutz f&uuml;r Ukrainer ausschlie&szlig;en &ndash; zwei Vorschl&auml;ge auf dem Tisch<\/strong><br>\nEine Verl&auml;ngerung der aktuell bis zum 4. M&auml;rz 2027 geltenden Schutzregelung f&uuml;r alle Ukraine-Fl&uuml;chtlinge in der aktuellen Fassung um ein weiteres Jahr oder eine Verl&auml;ngerung, bei der ukrainische M&auml;nner im Alter zwischen 23 und 60 Jahren vom vor&uuml;bergehenden Schutz ausgeschlossen w&uuml;rden. Sollten sich die EU-Mitgliedstaaten f&uuml;r die zweite Variante entscheiden, w&uuml;rde die neue Regelung allerdings nur bei M&auml;nnern, die neu in die EU kommen, Anwendung finden.<br>\nBei einer Vorbesprechung ging es den Aufzeichnungen zufolge unter anderem um die Frage, ob eine solche Einschr&auml;nkung ohne allzu gro&szlig;en Verwaltungsaufwand umgesetzt werden k&ouml;nnte. &Uuml;berlegt wird demnach, dass ein ukrainischer Ausreisestempel gen&uuml;gen sollte, um zu entscheiden, ob ein Mann legal die Ukraine verlassen hat oder nicht. Au&szlig;erdem soll eine Einschr&auml;nkung f&uuml;r M&auml;nner im wehrf&auml;higen Alter, wenn sie denn beschlossen werden sollte, relativ kurzfristig in Kraft treten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6a1fb4e0aa3fa782d146fca4\/asylpolitik-eu-will-maenner-vom-fluechtlingsschutz-fuer-ukrainer-ausschliessen-zwei-vorschlaege-auf-dem-tisch.html\">Welt Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/ukraine-schutzstatus-102.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.H.:<\/strong> Es ist erschreckend, mit welch gleichg&uuml;ltigen Aussagen &uuml;ber das Leben junger ukrainischer M&auml;nner entschieden wird. Da wei&szlig; man, wohin die Reise mit der eigenen Jugend im wehrpflichtigen Alter geht. Aussagen wie &bdquo;Doch zugleich muss der Krieg gef&uuml;hrt werden &ndash; und er muss gewonnen werden.&ldquo; lassen einen vernunftbegabten, mitf&uuml;hlenden Menschen nur noch sprachlos zur&uuml;ck.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Meinungsfreiheit: Merz l&auml;sst B&uuml;rger f&uuml;r &bdquo;L&uuml;genfritz&ldquo; zahlen &ndash; und w&auml;scht H&auml;nde in Unschuld<\/strong><br>\nAuf der Bundespressekonferenz fl&uuml;chtet sich Vize-Sprecher Meyer auf Nachfrage dieser Zeitung in die Gewaltenteilung. Doch wer schweigt, entscheidet &ndash; gegen die Meinungsfreiheit. [&hellip;]<br>\nDas Kanzleramt m&ouml;chte den Eindruck vermitteln, mit alledem nichts zu tun zu haben, verweist aber zugleich auf eine Konstellation, in der das Ausbleiben eines Widerspruchs sehr wohl Teil des Gesamtbildes ist. Nicht-Handeln ist hier eben nicht blo&szlig; neutrales Zuschauen. Es ist eine Haltung. Wer &ouml;ffentlich nicht erkennen l&auml;sst, dass er auf diese Form strafrechtlicher Eskalation gegen&uuml;ber politischer Kritik keinen Wert legt, nimmt deren Fortgang zumindest billigend in Kauf.<br>\nDas bedeutet nicht, dass der Kanzler Gerichten Weisungen erteilen k&ouml;nnte oder d&uuml;rfte. Aber es bedeutet sehr wohl, dass die politische Verantwortung nicht einfach mit dem Hinweis auf die Justiz endet. Ein Bundeskanzler kann erkl&auml;ren, welches Verst&auml;ndnis von demokratischer Streitkultur er f&uuml;r sein Amt beansprucht. Genau diese Erkl&auml;rung bleibt Merz bislang schuldig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ostdeutscheallgemeine.com\/article\/schweigen-als-strategie-merz-laesst-buerger-fuer-luegenfritz-zahlen-und-waescht-haende-in-unschuld-10061202\">Florian Warweg auf Ostdeutsche Allgemeine<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Sachsen will Paragraf f&uuml;r Politikerbeleidigung abschaffen<\/strong><br>\nDen Kanzler einen &raquo;Lackaffen&laquo; zu nennen, ist nach Paragraf 188 strafbar &ndash; denn der regelt die Politikerbeleidigung. Sachsens Justizministerin will ihn nun abschaffen.<br>\nSachsen will die Beleidigung von Politikerinnen und Politikern nicht mehr gesondert unter Strafe stellen. Landesjustizministerin Constanze Geiert (CDU) sprach sich gegen&uuml;ber dem Magazin stern f&uuml;r eine Abschaffung des Paragrafen f&uuml;r Politikerbeleidigung aus. &raquo;Einen besonderen strafrechtlichen Schutz f&uuml;r Politikerinnen und Politiker &#8288;halte ich nicht f&uuml;r erforderlich&laquo;, sagte die CDU-Politikerin. Sie wolle daher einen entsprechenden Antrag bei der Justizministerkonferenz in der kommenden Woche einbringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-06\/paragraph-188-strafgesetzbuch-politikerbeleidigung-abschaffung-constanze-geiert\">Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Sorge vor einem wirtschaftlichen Abstieg w&auml;chst<\/strong><br>\nNur noch 13 Prozent bewerten die wirtschaftliche Lage in Deutschland positiv &ndash; sieben Prozentpunkte weniger als im Januar und so wenig wie zuletzt w&auml;hrend der Eurokrise Ende der 2000er-Jahre. (&hellip;)<br>\n53 Prozent der Befragten erwarten, dass ihre Lage in einem Jahr in etwa unver&auml;ndert sein wird. 38 Prozent rechnen jedoch mit einer Verschlechterung in den kommenden zw&ouml;lf Monaten &ndash; in Ostdeutschland gilt das sogar f&uuml;r fast jeden Zweiten. Nur sechs Prozent glauben, dass es ihnen dann wirtschaftlich besser gehen wird. Insgesamt hat sich die Einsch&auml;tzung innerhalb des vergangenen Jahres deutlich eingetr&uuml;bt &ndash; die Sorge vor wirtschaftlichem Abstieg w&auml;chst also. (&hellip;)<br>\nBei der Wahlabsicht halten sich &Uuml;berzeugung und Entt&auml;uschung aktuell in etwa die Waage: 50 Prozent geben an, ihre Entscheidung aus &Uuml;berzeugung zu treffen, 46 Prozent, weil sie von anderen Parteien entt&auml;uscht sind. Die &Uuml;berzeugung ist bei den Anh&auml;ngern der Gr&uuml;nen und Linken am h&ouml;chsten, w&auml;hrend die Entt&auml;uschung von der politischen Konkurrenz als Beweggrund im AfD-W&auml;hlersegment heraussticht. Bei vergangenen Wahlen wurden unter AfD-Anh&auml;ngern h&ouml;here Werte der &Uuml;berzeugung gemessen. Das aktuelle Umfrage-Hoch der AfD speist sich aber offenbar auch aus einer steigenden Entt&auml;uschung gegen&uuml;ber der Regierungsarbeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend\/deutschlandtrend-juni-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Neubau nicht vor 2030 geplant: Marode Autobahnbr&uuml;cke in Bonn wird sofort gesperrt<\/strong><br>\nWer in Bonn &uuml;ber den Rhein muss, hat schlechte Karten: Die Friedrich-Ebert-Br&uuml;cke, &uuml;ber die die Autobahn 565 verl&auml;uft, wird kurzfristig komplett gesperrt. Das Bauwerk muss umfassend saniert oder neu gebaut werden. [&hellip;]<br>\nBei &Uuml;berpr&uuml;fungen waren an der Br&uuml;cke aus den 1960er Jahren zahlreiche Sch&auml;den aufgefallen. Zudem gibt es an einem Teil der Konstruktion statische Probleme. Der geplante Neubau soll nach fr&uuml;heren Angaben fr&uuml;hestens in den 2030er Jahren beginnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Friedrich-Ebert-Bruecke-in-Bonn-ist-marode-und-sofort-gesperrt-A-565-auf-Nordbruecke-betroffen-wichtige-Rhein-Querung-id30888480.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Deutschland hatte mal eine hervorragende Infrastruktur &ndash; und nach kaum 30 Jahre rabiater Steuersenkungspolitik zugunsten von Konzernen und Verm&ouml;genden sieht unser Land so aus, dass wichtige Br&uuml;cken &uuml;ber den Rhein ersatzlos gesperrt werden und vor in vier Jahren nicht wiederer&ouml;ffnet werden. Wie lange wollen sich Deutschlands Bewohner das noch bieten lassen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Arbeitsbelastung und Misstrauen: Mitarbeiter kritisieren Ministerin Reiche wohl scharf<\/strong><br>\nSeit ihrem Amtsantritt gibt es Berichte &uuml;ber Unzufriedenheit im Wirtschaftsministerium. Nun soll die Ministerin direkt konfrontiert worden sein.<br>\nBei der Personalversammlung des Wirtschaftsministeriums wurde Ministerin Katherina Reiche (CDU) offenbar deutlich kritisiert. Vor allem die Er&ouml;ffnungsrede von Personalchefin Viktoria Ludwig habe das Vorgehen der Ministerin deutlich angeprangert, berichtet das &ldquo;Handelsblatt&rdquo; unter Verweis auf mehrere Teilnehmer der Versammlung.<br>\n&ldquo;Die Entwicklung belastet die Kolleginnen und Kollegen&rdquo;, soll Ludwig demnach gesagt haben. &ldquo;Und ja, zunehmend f&uuml;hrt das zu gesundheitlicher Betroffenheit.&rdquo; Sie betonte offenbar: &ldquo;Die internen Turbulenzen wiegen schwer.&rdquo; In ihrer Rede soll sie neben der Arbeitsbelastung auch das Misstrauen und die Stellenbesetzungen im Haus kritisiert haben.<br>\nAngeprangert wurde dem Bericht zufolge insbesondere auch die Einstellungspraxis, wonach viele Stellen mit externen Personen besetzt werden. Das ist zwar grunds&auml;tzlich in Ministerien nicht ungew&ouml;hnlich, insbesondere in der Leitung des Hauses kommen demnach wenige Leute aus dem eigenen Haus zum Zug. &ldquo;Diese Herangehensweise hinterl&auml;sst bei uns einen entsprechend schlechten Eindruck&rdquo;, sagte Ludwig laut dem &ldquo;Handelsblatt&rdquo;. Ohne &ldquo;verl&auml;ssliche und professionelle Rahmenbedingungen&rdquo; gehe es demnach nicht. Reiche hinterlasse bei vielen nicht das Gef&uuml;hl, sie n&auml;hme die Sorgen ernst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/id_101280452\/katherina-reiche-mitarbeiter-kritisieren-wohl-die-wirtschaftsministerin.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Auch in Leipzig, Dresden, Erfurt: Millionen Menschen von steigenden Mieten betroffen<\/strong><br>\nKaltmiete plus Nebenkosten verschlingen deutschlandweit inzwischen mehr als 40 Prozent des Netto-Einkommens von &uuml;ber drei Millionen Mieterhaushalten. Das ist also fast die H&auml;lfte des Geldes, das vielen Mietern monatlich zum Leben zur Verf&uuml;gung steht. Ermittelt hat die Daten das Institut f&uuml;r Wohnen und Umwelt im Auftrag des Deutschen Mieterbundes. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Was uns &uuml;berrascht hat, dass heute schon 42 Prozent der Mieterhaushalte im untereren Einkommensdrittel sind. Das hei&szlig;t, wirklich im Durchschnitt nicht mehr als 1.417 Euro zur Verf&uuml;gung haben. Und da ist nat&uuml;rlich die Wohnkostenbelastung am allerh&ouml;chsten und das ist dramatisch.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/politik\/wohnkosten-mieterbund-bezahlbarer-wohnraum-wohnungsmarkt-,mietkosten-100.html\">mdr<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zahl der Million&auml;re steigt weltweit an<\/strong><br>\nWeltweit 25,3 Millionen Menschen verf&uuml;gten im vergangenen Jahr &uuml;ber ein anlagef&auml;higes Verm&ouml;gen von mindestens einer Million Dollar, zeigt eine Analyse des Beratungsunternehmens Capgemini. Das seien fast zwei Millionen Menschen mehr als 2024. In Deutschland z&auml;hlten Capgemini zufolge im vergangenen Jahr rund 1,8 Millionen Menschen zur Gruppe der verm&ouml;genden Privatpersonen (&ldquo;High Net Worth Individuals&rdquo;) und damit elf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Deren Verm&ouml;gen nahm demnach um fast 13 Prozent auf gut 7,1 Billionen Dollar (rund 6,1 Billionen Euro) zu, auch dank einer nachlassenden Inflation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Zahl-der-Millionaere-steigt-weltweit-an-id30885947.html\">n-tv<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Klimasch&auml;dlicher Reichtum<\/strong><br>\nReiche haben eine erheblich schlechtere Klimabilanz als der Rest der Bev&ouml;lkerung. Ein zus&auml;tzliches Argument f&uuml;r h&ouml;here Steuern auf gro&szlig;e Verm&ouml;gen und Erbschaften.<br>\nKlimaschutz muss man sich leisten k&ouml;nnen. Den alten Diesel durch ein teures Elektroauto zu ersetzen, ist f&uuml;r viele Menschen mit geringem Einkommen nicht drin. Das ist aber nur ein Teil der Wahrheit. Der wesentliche Zusammenhang zwischen Einkommen und Klimabilanz ist ein anderer: Reiche pflegen einen Lebensstil, der zu einem wesentlich h&ouml;heren CO&#8322;-Aussto&szlig; f&uuml;hrt, als es bei Gering- oder Normalverdienern der Fall ist. Noch bedeutsamer als das Einkommen ist in dieser Hinsicht oft das Verm&ouml;gen. Darauf machen die &Ouml;konominnen Tanja Brumbauer und Sarah Mewes vom Bonner Thinktank Next Economy Lab (NELA) im WSI-Blog aufmerksam. Sie st&uuml;tzen sich dabei unter anderem auf Daten von Oxfam, des Stockholm Environment Institute und eigene Berechnungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/boeckler-impuls-klimaschadlicher-reichtum-76962.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Ukraine verprellt nun sogar Polen<\/strong><br>\nBisher geh&ouml;rte Polen zu den europ&auml;ischen L&auml;ndern, die die Ukraine besonders stark unterst&uuml;tzt haben. Aber Selenskyj glaubt sich so stark, dass er auch einen Streit mit Polen riskiert.<br>\nJahrelang galt Polen als einer der st&auml;rksten Unterst&uuml;tzer der Ukraine. Dies war bereits vor der letzten Phase des Ukraine-Krieges, die im Februar 2022 begann. Seit der Unabh&auml;ngigkeit der Ukraine im Jahr 1991 betrachtete Polen die Ukraine als einen zentralen Verb&uuml;ndeten: stets &uuml;berempfindlich gegen&uuml;ber dem Russland-Faktor war Polen einer der lautst&auml;rksten Bef&uuml;rworter eines k&uuml;nftigen Beitritts der Ukraine zur EU und schlie&szlig;lich zur NATO.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-ukraine-verprellt-nun-sogar-polen\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Weiteres Rezept eines &ldquo;Sieges &uuml;ber Putin&rdquo; &ndash; Europ&auml;ische Milchm&auml;dchenrechnung Teil Unendlich <\/strong><br>\nFalls jemand in Russland oder sonst irgendwo noch glaubt, Europa w&uuml;rde nach einer friedlichen L&ouml;sung der Ukraine-Krise sofort zur Vernunft kommen, sich uns im Guten zuwenden und uns gar seine Freundschaft anbieten, der sollte diese Illusion endlich ablegen. Sie werden uns die Ukraine nicht verzeihen &ndash; genauer gesagt, sie werden uns ihre Niederlage dort nicht verzeihen.<br>\nBereits jetzt, neben ihrem gro&szlig;b&uuml;rgerlichem Schwadronieren &uuml;ber Verhandlungen, planen die europ&auml;ischen &ldquo;Eliten&rdquo; einen Frieden nach der Ukraine-Krise &ndash; und dieser Frieden, der &hellip; Nun ja, er sieht ja schon deutlich eher nach Krieg aus. Timothy Garton Ash, ein bekannter britischer Propagandist und bekennender Antisowjet sowie Russophober, hat nun &ndash; ganz der stolze Hobbykoch &ndash; sein Rezept f&uuml;r einen &ldquo;Sieg &uuml;ber Putin&rdquo; geteilt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/281964-weiteres-rezept-eines-sieges-ueber-putin\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die aktuellen Konflikte und die Interessen der Gro&szlig;m&auml;chte<\/strong><br>\nDer Nahost-Konflikt, der aufgrund der neuen milit&auml;rischen Technologien des Irans, der RF und Chinas anders als von Israel und den USA geplant, verl&auml;uft, brachte den milit&auml;rischen Goliats bisher nicht die Erf&uuml;llung ihrer Ziele. Der Ukraine-Konflikt wird propagandistisch von Selenskyj mi&szlig;braucht, indem dieser aus den begrenzten Drohnenangriffserfolgen einen Gesamtsieg ableitet, der aber das reale Kr&auml;fteverh&auml;ltnis nicht widerspiegelt (RF: Atom- und konventionelle Macht, die die milit&auml;rischen Kr&auml;fte der Ukraine erfolgreich verschlei&szlig;t).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2026\/RF-339-06-26.pdf\">RotFuchs<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&laquo;Israel darf mit dem Gazacide nicht durchkommen&raquo;<\/strong><br>\nEuroparat-Preistr&auml;ger Rami Abou Jamous &uuml;ber sein journalistisches Durchhalten in Gaza.[&hellip;]<br>\nJa, ich sage bewusst Gazacide.<br>\nEin V&ouml;lkermord bedeutet, ein Volk zu t&ouml;ten. Aber was wir erleben, ist nicht nur das T&ouml;ten eines Volkes. Es ist das T&ouml;ten der Geschichte. Es ist das T&ouml;ten des Landes. Es ist das T&ouml;ten von Bildung, Gesundheit, Arch&auml;ologie, der Vergangenheit, ja sogar der Zukunft &ndash; und vor allem ist es das T&ouml;ten der Menschlichkeit der Pal&auml;stinenser.<br>\nIch w&auml;re wirklich gerne physisch bei Ihnen in Lissabon. In diesem Haus der Demokratie. Aber die Besatzung hat anders entschieden. Gaza zu verlassen und dorthin zur&uuml;ckzukehren, ist fast unm&ouml;glich. Jede Abreise, jede R&uuml;ckkehr h&auml;ngt von extrem begrenzten Genehmigungen ab, welche die Besatzungsarmee erteilt.<br>\nGaza verlassen? Das ist zu einem Privileg geworden, das den Sterbenden vorbehalten ist. Ein paar Dutzend Verletzte pro Tag erhalten eine Genehmigung &ndash; w&auml;hrend mehr als zwanzigtausend Patientinnen und Patienten warten, zum langsamen Tod verurteilt, mangels medizinischer Versorgung.<br>\nDie Besatzung sperrt uns ein. Isoliert uns. Erstickt uns.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/israel-darf-mit-dem-gazacide-nicht-durchkommen\/\">Infosperber<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Gaza in Kinderschuhen<\/strong><br>\nMohammad hat seine Familie verloren, Ahmed wurde angeschossen, Tuqa verschleppt. Wie Kinder im Gazastreifen die israelischen Angriffe und die Besatzung erfahren.<br>\nMohammad Abu Mohsens Schulweg in Gaza-Stadt beginnt neben einer leeren Artilleriegranate. So gro&szlig; wie sein Arm steht sie am Eingang des Hauses an der Wand. Um 9 Uhr nimmt der 12-J&auml;hrige seinen Schulranzen, auf den ein Fu&szlig;ball gedruckt ist. Gro&szlig;onkel Ramy Abu Mohsen begleitet ihn hinaus. Vor dem Geb&auml;ude f&uuml;hrt eine Piste, die einmal eine Stra&szlig;e war, vorbei an dicht gedr&auml;ngten Zeltlagern zwischen Tr&uuml;mmerbergen und den Ruinen einiger Hochh&auml;user. Der 43-J&auml;hrige, ganz in Schwarz gekleidet, legt seinem Gro&szlig;neffen beim Gehen den Arm um die Schulter.<br>\nSeit rund f&uuml;nf Monaten besucht Mohammad wieder die Schule, anfangs noch im Rollstuhl.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Auswirkungen-des-Nahostkriegs\/!6183287\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Einkaufstour auf dem Balkan: Widerstand gegen Kushners Albanien-Pl&auml;ne<\/strong><br>\nDie Pr&auml;sidentschaft von Donald Trump erm&ouml;glicht seiner Familie gute Gesch&auml;fte in der ganzen Welt. Sein Schwiegersohn Jared Kushner plant derzeit erneut ein gro&szlig;es Immobilienprojekt auf dem Balkan. Auf einer albanischen Insel soll ein riesiges Luxusresort entstehen, doch die Bev&ouml;lkerung l&auml;uft dagegen Sturm. Auch in Serbien wollte Kushner gewinnbringend bauen, das Projekt scheiterte aber krachend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3432240\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Divide et impera &ndash; Wird der Sudan nochmals geteilt?  <\/strong><br>\nTeile und herrsche, der Grundsatz imperialistischer Gro&szlig;machtpolitik seit dem R&ouml;mischen Imperium, wird mit dem Blut und Leben Abertausender bezahlt &ndash; auch in Afrika: im Jemen, in Kamerun, Libyen, &Auml;thiopien, Somalia, Demokratische Republik Kongo. Und im Sudan steht erneut das Menetekel drohend im Raum. Hatte sich der S&uuml;dsudan im Jahr 2011 per Referendum relativ friedlich abgespaltet, bekriegten sich danach Pr&auml;sident und Vizepr&auml;sident aufs Blutigste &ndash; und bis heute bleibt die Lage instabil. Und im verbliebenen Sudan? Auch hier bekriegen sich seit drei Jahren Pr&auml;sident und Vizepr&auml;sident einer selbstdeklarierten &Uuml;bergangsregierung, okkupieren das von ihren Soldaten beherrschte Gebiet, beuten Bodensch&auml;tze wie Gold und Gummi Arabicum aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2026\/RF-339-06-26.pdf\">RotFuchs<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Sie wurden in Brand gesteckt: Vierfach-Mord ersch&uuml;ttert Italien<\/strong><br>\nVier Erntearbeiter werden im S&uuml;den Italiens brutal get&ouml;tet. Dahinter steckt ein System &ndash; das auch die Superm&auml;rkte in Deutschland versorgt.<br>\nEs sind Bilder einer &Uuml;berwachungskamera, wie sie &uuml;berall auf der Welt in Tankstellen h&auml;ngen. Und es sind Bilder von seltener Brutalit&auml;t. Zwei M&auml;nner, die mit dem Tankstutzen Benzin in einen Minivan pumpen &ndash; nicht in den Tank, sondern ins Innere hinein. Dann setzen sie das Auto in Brand und halten von au&szlig;en die T&uuml;ren zu. Man sieht voller Entsetzen, wie der Fiat Ulisse m&auml;chtig hin und her schwankt, weil sich die verbliebenen Insassen zu befreien versuchen. Vergebens. Dann rennen die beiden anderen in h&ouml;chster Eile weg.<br>\nDas ist die Szene, wie sie sich am helllichten Tag nahe der 3.000-Einwohner-Gemeinde Amendolara abgespielt hat, an einer Tankstelle an der vielbefahrenen Staatsstra&szlig;e 106, im tiefen S&uuml;den Italiens. F&uuml;r vier M&auml;nner in dem Auto kommt jede Hilfe zu sp&auml;t: Ismat, Fazal, Waseem und Safi. Alle vier aus Afghanistan und Pakistan. Alle vier als Erntehelfer auf den Erdbeerfeldern in der Umgebung besch&auml;ftigt, zu Billigstl&ouml;hnen und unter Bedingungen, die man kaum als human beschreiben kann. Alle vier bei lebendigem Leib verbrannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/panorama\/kriminalitaet\/id_101282128\/vierfachmord-in-italien-erntehelfer-wohl-von-landarbeiter-mafia-verbrannt.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Strompreis: Vorbild Spanien<\/strong><br>\nDie Preissteigerungen bei Gas k&ouml;nnten auch den Strom verteuern. Mit einer Ma&szlig;nahme, die Spanien schon einmal erfolgreich angewendet hat, lie&szlig;e sich das verhindern.<br>\nSeit dem Angriff der USA und Israels auf den Iran sind die Gaspreise deutlich gestiegen. Aufgrund der Besonderheiten des Strommarkts k&ouml;nnte dies schnell zu h&ouml;heren Strompreisen f&uuml;hren, was erhebliche Nachteile f&uuml;r Unternehmen und private Haushalte mit sich br&auml;chte. Um das zu verhindern, k&ouml;nnte Deutschland das in Kraftwerken verbrauchte Erdgas nach dem Vorbild Spaniens und Portugals aus dem Jahr 2022 subventionieren. Nach Berechnungen von Tom Bauermann, Thomas Theobald und Fynn Jan&szlig;en vom IMK k&ouml;nnte diese Ma&szlig;nahme in der aktuellen Situation, abh&auml;ngig von der Gaspreisentwicklung, eine Ersparnis von rund 7,3 Milliarden Euro pro Jahr f&uuml;r Deutschland bedeuten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/boeckler-impuls-vorbild-spanien-76965.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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